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Archiv - November 9, 2007

London/Oxford Street: Christmas Switch On

In Wien findet die so genannte “Illuminierung” des Weihnachtsbaumes vor dem Rathaus am 17. November statt. Musikalisch wird das Trara von der Trachtenmusikkapelle Neukirchen-Bramberg und der Gardemusik Wien begleitet.
In London gab es dieser Tage das traditionelle Christmas Switch On, und die Auswahl der Musik-Acts war vielleicht ein wenig “internationaler”. Zu hören waren unter anderem Westlife, Ausschnitte aus dem Musical “Mary Poppins” sowie ein “High School Musical”-Bühnenact.

Broadway: Aus für William Finns “Spelling Bee”

21 Previews und 1136 reguläre Vorstellungen, das werden die Daten sein, mit denen die erste Broadway-Produktion von William Finns Musical “The 25th Annual Putnam County Spelling Bee” in die Musicallexika eingetragen wird.

“Spelling Bee” feierte 2004 in Massachusetts seine Uraufführung. Unter der Regie von James Lapine fand am 7. Februar 2005 die Off-Broadway-Premiere im Second Stage Theater statt. Am 2. Mai 2005 wurde aus “Spelling Bee” eine Broadway-Produktion. Am 20. Januar 2008 geht im Circle in the Squares Theatre die Derniere über die Bühne.

“The 25th Annual Putnam County Spelling Bee” wurde 2005 mit zwei Tony Awards in den Kategorien “Best Featured Actor” (Dan Fogler) und “Best Book” (Rachel Sheinkin) ausgezeichnet. Weitere Preise: zwei Lucille Lortel Awards (”Outstanding Musical”, “Outstanding Featured Actor” (Dan Fogler)), drei Drama Desk Awards (”Outstanding Ensemble Performance”, “Outstanding Director of a Musical” (James Lapine), “Outstanding Book of a Musical” (Rachel Sheinkin)) und zwei Theatre World Awards (Celia Keenan-Bolger, Dan Folger).

Broadway-Premiere: “Young Frankenstein” - die ersten Kritiken

Mel Brooks hat zumindest einmal die Broadway-Premiere seines neuen Musicals “Young Frankenstein” in der vergangenen Nacht hinter sich gebracht. Wie und ob die Show die Kritiken überstehen wird, die derzeit langsam hereintröpfeln, wird eine Frage sein, mit der er sich die nächsten Tage und Wochen beschäftigen muss. Hier ein paar Ausschnitte:

New York Times

We may as well start with the obvious questions about “Young Frankenstein,” the really big show from Mel Brooks that opened last night at the Hilton Theater. The answer to all of them is no.
No, it is not nearly as good as “The Producers,” Mr. Brooks’s previous Broadway musical. No, it is not as much fun as the 1974 Mel Brooks movie, also called “Young Frankenstein,” on which it is based. No, it does not provide $450 worth of pleasure (that being its record-setting price for “premier seating”).
Well, unless you measure your pleasure in decibels. Even by the blaring standards of Broadway, “Young Frankenstein,” directed and choreographed by Susan Stroman, stands out for its loudness — in its ear-splitting amplification, eye-splitting visual effects and would-be side-splitting jokes. It’s as if the production had been built on the premise that its audiences would be slow on the uptake and hard of hearing, the sort of folks who would say: “That pun flew right by me. Could you repeat it a couple of times, louder?” (…)
If I haven’t said much about the musical numbers, it’s because they mostly blend together. Mr. Brooks’s songs have a throwaway quality, as if they were dashed off on the day of the performance, and mostly they lack the witty affection for period styles of “The Producers.” Ms. Stroman, too, often seems on automatic pilot as a choreographer.
There is one truly exhilarating number, though you have to sit through most of the show before it arrives. It comes when Dr. Frankenstein introduces his show-business-trained creature to the world by having him perform Irving Berlin’s “Puttin’ On the Ritz.” Ms. Stroman pulls out all the stops (and most of the usual contents of her bag of dance tricks) for this one, evoking a catalog of top-hat styles. But what really makes it fly is Mr. Hensley’s evocation of the monster’s pleasure in what he’s doing. This big galoot of a mannequin is being seduced by the singular joys of musical comedy and loving it. For the first and only time in the show, so are we.
This jolt of feeling isn’t enough to erase the impression that from its opening number, “Young Frankenstein” has never stopped screeching at you. This means that: (a) it has soon worn out its voice, and (b) it leaves you with a monster-size headache.

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Voicemania (9.11. bis 9. 12.)

9. November 2007
20:00bis22:00

VOICE MANIA 2007: “best of 10 years”
Internationales Festival der Vokal-Akrobaten in Wien
9. November – 9. Dezember 2007

Zum zehnten Mal wird nicht nur gezischt, gezwitschert, gegroovt, geknurrt, gesurrt, gesäuselt, gesummt, sondern auch geträllert, geröhrt, gebrummt, gegurrt, geschnalzt, – und natürlich wieder gesungen!

Insgesamt 150 Solisten und Ensembles aus aller Welt haben in den vergangenen neun Jahren berührt, verführt und die Hörgewohnheiten auf den Kopf gestellt. Zum Jubiläum von 9. November bis 9. Dezember 2007 treten in einem Best-of-Programm an die 40 Solisten und Ensembles aus 15 Ländern (Österreich, Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz, Ungarn, Bulgarien, Russland, USA, Zimbabwe, Madagaskar, Kuba) mit unterschiedlichsten Stimm-Performances an. Künstler der ersten Stunde wie etwa die deutschen „U-Bahn Kontrollöre“ (schon damals „in tiefgefrorenen Frauenkleidern“) werden sich mit erstmals in Wien gastierenden Stars, etwa „Rockapella“ aus den USA (eine der besten Gruppen weltweit), ein klangvolles Stelldichein geben. Variantenreich, mit ganz unterschiedlicher Atmosphäre, sind auch die Schauplätze: Die Konzerte finden im Metropol, Odeon, RadioKulturhaus, Birdland, Haus der Musik und in der Szene Wien statt.

Damit nicht genug: Als besondere Jubiläums-Überraschung wird am 16. November die Wiener Innenstadt von 15 bis 18 Uhr zum Schauplatz von „Balcanto“. In italienischer Manier, nur umgekehrt – von Balkonen verschiedener Palais und Kirchen herab –, himmeln A-cappella-Künstler Publikum und Passanten mit einschmeichelnden Klang-Variationen an, verführen zum lustvollen Aufhorchen. Anschließend, ab 20 Uhr, wird im Haus der Musik, ebenfalls bei freiem Eintritt, die Lebensfreude prolongiert. Mit Konzerten und einer großen Abschluss-Session!

Stadtsaal Mistelbach: Frankenstein - das Musical (Premiere)

9. November 2007
19:30bis22:20

Stadtsaal Mistelbach: Frankenstein - das Musical

Autoren
Karsten Kammeier: Konzeption, Buch & Liedtexte
Johannes Grill: Musik, Arrangements & Chorsätze

Leading Team
Karsten Kammeier: Künstlerische Gesamtleitung
Cornelia Slauf: Regieassistentin
Dietmar Seidner: Executive Producer
Nina Würzl: Produktionsleitung
Marcel Meyer: Produktionsassistent

Kreativteam
Doris Marlis: Choreographie
Christoph Sommersguter: Dance Captain
Doris Maria Aigner: Kostüme
Christoph Andreas Fath: Bühnenbild & Technische Gesamtleitung
Jürgen Erntl: Lichtdesign
Dietmar Fischer: Sounddesign

Cast
Christian Alexander Müller: Victor Frankenstein
Artur Owens: Die Kreatur
Gloria Wind: Elisabeth
Silke Braas: Justine
Markus Neisser: Henry Clerval
Patricia Nessy: Baronin Frankenstein/Wirtin
Werner Wulz: Baron Frankenstein
Hannes Wiesinger: Capt. Robert Walton
Sandra Maria Miklautz: Marie
Christa Helige: Emilies Mutter
Peter Erdelyi: Emilies Vater/Pfarrer

Ensemble
Christa Helige, Michaela Kirschner, Sandra Maria Miklautz, Doris Warasin, Nina Würzl, Eva Zamostny, Peter Erdelyi, Robert G. Neumayr, Nikolaus Stich, Robert Weixler

Inhalt
Die Arktis 1794. In den schier endlosen Weiten des arktischen Meeres begegnen sich zwei Männer. Einer mit dem Ziel, der erste Mensch zu sein, der um jeden Preis den Nordpol entdeckt, und der andere auf der Jagd, sein Lebenswerk zu zerstören - Captain Robert Walton und Victor Frankenstein.
Um den Captain vor Fehlern zu bewahren, die Victor bereits begangen hat, erzählt er diesem seine unglaubliche Geschichte…
Victor, gerade mal zehn Jahre alt, wächst wohlbehütet und liebevoll umsorgt als Sohn eines berühmten Mediziners in einem prachtvollen Anwesen außerhalb von Genf auf. Die gutherzige Familie nimmt während dieser Zeit das 8jährige Waisenkind Elisabeth bei sich auf, und Victor überschüttet es sofort mit seiner großbrüderlichen Liebe.
Die Zuneigung der beiden verstärkt sich in den folgenden Jahren, wie auch das wissenschaftliche Interesse von Victor. Das familiäre Glück ist perfekt bis zu dem Tag, als Victors Mutter während der Geburt ihres zweiten Sohnes Wilhelm ihr Leben lässt. An ihrem Grab gibt Victor der Verstorbenen das Versprechen, dass kein Mensch jemals wieder sterben muss.
Aus diesem Grund treibt er seine Forschungen in Ingolstadt weiter voran, um das Unmögliche möglich zu machen. Seine einzigen Vertrauten während dieser Zeit sind sein Kommilitone Henry Clerval und das blinde Zimmermädchen Justine, welches fürsorglich für ihn da ist. Während Victor im Zuge seiner wissenschaftlichen Arbeit der Realität immer mehr entgleitet, macht sich Elisabeth auf den Weg nach Ingolstadt. Dort angekommen muss sie erkennen, dass Victor nicht mehr der Mensch ist, dem sie vor seiner Abreise ihr Herz geschenkt hat. Überstürzt verlässt Elisabeth Ingolstadt, ohne zu ahnen, dass diese Entscheidung der ausschlaggebende Grund für Victor ist, die Naturgewalten des herangrollenden Gewitters zu nutzen, um das am Grab seiner Mutter gegebene Versprechen einzulösen.
Ein Blitzeinschlag von unermesslichem Ausmaß erweckt seine Schöpfung zum Leben.
Durch einen grauenhaften Schrei im Labor wird Justine aus dem Schlaf gerissen. Sie macht sich auf den Weg, um nach Victor zu sehen und trifft im Labor auf Victors Kreatur. Durch das unerwartete Erscheinen von Justines Mutter erschrickt die Kreatur und sie flüchtet in die Wälder von Ingolstadt.
Dort begegnet sie einer Familie, deren Vater durch ihr abschreckendes Äußeres ihre guten Absichten nicht erkennt und diese mit einem Schuss aus seinem Schrotgewehr verletzt, um seine Familie scheinbar zu beschützen.
Die Kreatur, die zum ersten Mal seit ihrer Erweckung „Schmerz“ empfindet, versteht nicht, warum der Mann diese Tat begangen hat. Von blindem Hass auf seinen Schöpfer erfüllt, verflucht sie den Namen und das Geschlecht der Frankensteins und kennt nur noch ein Ziel - deren Auslöschung!
Das Ausbrechen der Pest zwingt Victor, sein Labor in Ingolstadt aufzugeben und sich mit Justine und Henry an seiner Seite auf den Weg in seine Heimat Genf zu machen. Nicht ahnend, dass die Kreatur dort bereits auf ihn wartet…