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Archiv - Dezember 9, 2007

USA/National Board Review: “Sweeney Todd” einer der 10 besten Filme 2007

Alljährlich kürt das National Board Revue die besten Filme des Jahres. Man kann, wenn man möchte, das als ersten Fingerzeig in Richtung Oscars verstehen, interessant ist es allemal. Dieses Jahr findet sich auch eine Musicalverfilmung unter den Top 10 des Jahres: Tim Burtons “Sweeney Todd”. Tim Burton konnte auch die Kategorie “Best Director” mit “Sweeney Todd” für sich entscheiden.

Top Ten Films (In alphabetischer Reihenfolge)
THE ASSASSINATION OF JESSE JAMES BY THE COWARD ROBERT FORD
ATONEMENT
THE BOURNE ULTIMATUM
THE BUCKET LIST
INTO THE WILD
JUNO
THE KITE RUNNER
LARS AND THE REAL GIRL
MICHAEL CLAYTON
SWEENEY TODD

Off-Broadway: Aus für “Frankenstein”

Dracula, Frankenstein, Vampire - irgendwie keine erfolgversprechenden Themen für New York. Das aktuelle “Frankenstein”-Musical (Musik: Mark Baron, Buch und Text: Jeffrey Jackson), das derzeit Off-Broadway im 37 Arts Theatre läuft, ist fast schon Geschichte. Heute, am 9. Dezember 2007, geht bereits die letzte Vorstellung über die Bühne. Insgesamt wird die Produktion auf 25 Previews und 70 reguläre Aufführungen kommen.

Eine Cast-CD soll in den kommenden Wochen produziert werden, immerhin hat man eine recht attraktive Cast mit Hunter Foster als Victor Frankenstein, Christiane Noll als Elizabeth und Steve Blanchard als The Creature sowie Jim Stanek als Henry und Mandy Bruno als Justine. Das Ensemble: Becky Barta, Nick Cartell, Casey Erin Clark, Struan Erlenborn, Eric Michael Gillett, Leslie Henstock, Patrick Mellen und Aaron Serotsky. Eine US-Tour wird von den Produzenten in Erwägung gezogen.

Musical! Die Show - Folge 3

Geld an sich ist keine Motivation. Geld ist abstrakt. Niemand erbringt Höchstleistungen, um Geld zu erhalten. Das merkt man der Sendung “Musical! Die Show” an. 50.000 Euro bekommt der Sieger. Super. Fragt man die Leute, was sie mit dem Geld machen würden, ist eine der Standardantworten: “Weiß nicht” oder “Mal sehen” oder “Vielleicht auf eine Musicalschule in Deutschland gehen”.

Genau so “klingt” dann auch die Show. Die dritte Folge war uninspiriert, sowohl, was die Performances der Kandidaten, als auch die musikalische Aufbereitung der Songs betrifft. Wildhorns “This is the moment” aus “Jekyll & Hyde” zimmerte man zu einem musikalischen Torso, bewusst ignorierend, dass der Song nichts anderes macht, als auf einen Höhepunkt hinzusteuern. Das wäre das Ziel gewesen, ein sehr konkretes.

Das Finale von “This is the moment” einfach zu kappen, ist andererseits bezeichnend für eine Sendung, in der man einen jungen Sänger, nennen wir ihn Vincent, als Traumtänzer in der Figur des Phantoms der Oper durch die Szenerie tapsen lässt. Das war mehr ein Raoul-Crossover als ein Phantom, da war nichts, aber auch gar nichts von dem da, was diese Rolle definiert, bis auf die Maske.

Hauptsache die Requisitenabteilung ist ausgelastet. Man hat sogar eigens die Songcontest-Abteilung angezapft und für Nazide den berühmt-berüchtigten Ventilator angeworfen. Kein Wunder, dass ihre “Totale Finsternis” dann wie Schlager für Angeschlagene geklungen hat.

Das waren die schlechten Aufritte, der Rest war dann wirklich ganz schlecht, wobei da nur einige der Teilnehmer tatsächlich etwas dafür konnten und es immer wieder interessant ist, wie unterschiedlich die Jury ihre Wertungen handhabt. Es gibt tatsächlich Teilnehmer, die rein vom Gesang her jeden Song in den Sand setzen dürfen und trotzdem von Sendung zu Sendung mehr Lob einsacken, mit dem Argument, dass das Schauspiel ja so toll war.

Andere bekommen Tanznummern, obwohl sie in der Realität nie für solche Rollen vorsingen würden, sie werden gelobt, weil sie sich das “getraut” haben. Leute, die tatsächlich Charisma haben, eine Ausnahmestimme und Potential, landen in dem, was man in den USA bei American Idol “bottom 2″ nennen würde.

Allerliebst die Erklärung von Alice für ihr Ausscheiden. Sie meinte, sinngemäß, das unbekannteste Lied bekommen zu haben - wir reden von “Mackie Messer” aus der Dreigroschenoper. Wow, das ist tatsächlich kreativ. Der wahre Grund liegt meiner Meinung ganz woanders. Die Verantwortlichen für die Arrangements wollten sich wieder mal in der Kunst des Grenzwertigen üben und verpassten der Nummer einen Swing-Rhythmus. Nun ist “Mackie Messer” nicht gerade die einfachste Nummer, und es wäre für Alice schon schwer genug gewesen, sie halbwegs gut über die Bühne zu bekommen. Dann aber das Ganze auch noch zusätzlich als Swing interpretieren zu müssen, ist einfach lächerlich. Wie lautet schnell noch das Motto der Show? Im Übrigen ist auch die Auswahl des Stücks grenzwertig, denn die Dreigroschenoper ist nunmal ein Theaterstück mit Musik, wogegen ja nichts einzuwenden ist, aber gibt es nicht genug “reine” Musicals?

Altwiener Christkindlmarkt: Gospel meets Vienna

9. Dezember 2007
17:00bis18:00

Im Jahr 1987 wurde der erste Altwiener Christkindlmarkt veranstaltet und es gibt ihn heuer schon zum 21. Mal. Er ist mittlerweile zu einer Wiener Institution geworden. Damals - im Jahre 1987 - konnte niemand wissen, ob der Versuch gelingen wird, die alte Christkindlmarkttradition als Gegenmodell zur totalen Kommerzialisierung aufleben zu lassen. Der Versuch scheint gelungen und die lange Geschichte des Wiener Christkindlmarktes ist damit ein kleines Stück länger geworden.

Die Geschichte des Altwiener Christkindlmarktes auf der Freyung ist heuer 234 Jahre alt. 21 Jahre davon im 20. und 21. Jahrhundert. So wie früher an diesem Platz kommt das Angebot aus den Stuben und Kunsthandwerkern aus Österreich.

Zusätzlich gibt es unter dem Christbaum täglich ein kulturelles Programm mit ausgewählter Volksmusik und für unsere Kleinen Puppentheater und Figurentheater. Auch dies trägt zur guten Atmosphäre auf der Freyung bei.

Am 9. Dezember und am 20. Dezember findet jeweils um 17.00 Uhr die Veranstaltung “Gospel meets Vienna” statt.

Kaberett Simpl: Viktor Gernot & His best Friends - “Punschlos Glücklich! The Christmas Concert”

9. Dezember 2007
15:00bis17:00

Premiere von Viktor Gernots alljährlicher Weihnachtsshow im Simpl ist am 9. Dezember 2007 um 15 Uhr.

Weitere Vorstellungen:
9.12., 19:30 Uhr
16.12., 15:00 Uhr
16.12., 19:30 Uhr
19.12., 19:30 Uhr
20.12., 19:30 Uhr
21.12., 19:30 Uhr
22.12., 15:00 Uhr
22.12., 19:30 Uhr
23.12., 15:00 Uhr
23.12., 19:30 Uhr