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Archiv - März 29, 2008

Frank Wildhorns »Carmen: Viva Amor!« – Premiere 2008 in Prag

CarmenAm 2./3. Oktober 2008 (Einspielvorstellungen ab 24. September) steigt in Prag im Karlin Musical Theatre die Uraufführung des neuen Frank Wildhorn-Musicals “Carmen: Viva Amor!”. Produziert wird die Show von Hudební Divadlo Karlín. Jack Murphy steuert die Texte zur Show bei, Norman Allen zeichnet für das Buch verantwortlich. Er meint zum Inhalt des Wildhorn-Musicals:

[Carmen is] based on the legendary character that is featured in Mérimée’s novella and Bizet’s opera - but she has been placed in a contemporary setting, in a story-line inspired by the original but also new and innovative. The eternal truth of the character - a courageous and daring woman full of the zest for living - is the driving force behind this new musical. [frankwildhorn.com]

–>Offizielle Website der Produktion<---

Andrew Lloyd Webber - sucht er 2009 den neuen “Jesus”?

In einem Interview mit der englischen Zeitung THE SUN ging Komponist Andrew Lloyd Webber unter anderem auch auf seine TV-Pläne für die nächste Zukunft ein. 2009 erwägt Webber, mittels Casting-Show Darsteller für eine Produktion seines Musicalklassikers “Jesus Christ Superstar” zu suchen. Lloyd Webber [thisisnottingham.co.uk]:

I think I will do two more series and then quit this kind of thing. People get tired, I think. I have an idea to do Jesus Christ Superstar next year and then maybe another all-new show which I’m really excited about.

armes theater wien: Glaube Liebe Hoffnung (Premiere)

13. August 2008
20:00bis22:00

armes theater wien: Glaube Liebe Hoffnung
von Ödön von Horváth

im Wiener Volksliedwerk (Bockkeller)
Gallitzinstraße 1, 1160 Wien (U3, 46, J)

Premiere 13. August 2008
Weitere Vorstellungen 18. bis 21., 23. bis 25., 27. August 2008
Beginn jeweils 20 Uhr

Mit Inge Altenburger, Walter Gellert, Manfred Jaksch, Victor Kautsch, Sarah Laminger, Georg M. Leskovich, Erika Mottl, Martin Oberhauser, Dustin Peters, Krista Pauer, Michael Schusser

Regie: Erhard Pauer

armes theater wien: Eine Unbekannte aus der Seine (Premiere)

7. Mai 2008
20:00bis22:00

armes theater wien: Eine Unbekannte aus der Seine
von Ödön von Horváth
im Moulin Rouge, Walfischgasse 11, 1010 Wien
(bei der Staatsoper, U1, U2, U4, D, J, 1, 2, 62)

Premiere 7. Mai 2008
Weitere Vorstellungen 11., 14., 21., 25., 28. Mai 2008
Beginn jeweils 20 Uhr

Cast
Caroline Athanasiadis, Walter Gellert, Sarah Laminger, Georg M. Leskovich, Stefano Marcello, Erika Mottl, Martin Oberhauser, Krista Pauer, Michael Schusser, Thomas Weißengruber

Regie: Erhard Pauer

Tickets
Preis € 17,– (ermäßigt € 15,–)
Reservierung +43 699 81 63 93 94, info@armestheaterwien.at

1,44 Millionen Zuschauer bei “Tarzan”-Peepshow dabei

Wie erwartet konnte die erste Live-Show des Sat.1-Tarzan-Castings leicht zulegen, was die Zuschauerzahlen betrifft. 1,44 Millionen Zuseher waren dabei: Beim Gesamtpublikum kam die Show auf 4,8 Prozent, in der Zielgruppe lockte man 8,5 Prozent an - eine leichte Steigerung im Vergleich zur Sendung vom 21. März, die eine Quote von 7,6 Prozent erreicht hatte. [Quotenmeter]

Die wirkliche Innovation dieser Sendung? Trillerpfeifen. Kaum vorstellbar, aber wahr. Zu Gekreische, Gejohle, zu peinlich übersteigertem Applaus kamen nun auch noch Trillerpfeifen hinzu. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Trillerpfeifen von Sat.1 selbst an ausgewählte Zuschauer ausgegeben wurden, nur um noch mehr vom peinlichen Karaoke der meisten Auftretenden abzulenken, die die meist mediokren Popsongs großteils dementsprechend interpretierten. Es ist absolut lächerlich, von den Kandidaten zu verlangen, peinliche 80er-Hits wie “When the rain begins to fall” (Pia Zadora & Jermaine Jackson) DARZUSTELLEN.

Kommen wir nochmals zum Applaus zurück. Welcher halbwegs normale Mensch würde während eines Songs, ausgerechnet beim Refrain, zu klatschen und johlen beginnen? Es ist diese Unart, die Shows wie “Ich Tarzan, Du Jane” so abstoßend, unehrlich und peinlich wirken lässt. Das Publikum wird vor Beginn der Sendung darauf trainiert, verschiedene “Applausarten” einzusetzen, unter anderem auch jene während der Songs. Echte Emotionen haben da keine Chance.

Der Moderator wälzte sich kalauernd durch die Sendung, es fehlte für ein Musical-Casting fast jeglicher “Musicalbezug”, bis auf eine lächerliche Anfangsperformance und ein schlecht performtes Schlusslied. Ja, aber “Tarzan” besteht doch aus Popsongs. Gegessen, das ist so nicht richtig. “Tarzan” besteht aus Popsongs genau so, wie “We Will Rock You” aus Rocksongs besteht. Innerhalb der Show ist das weder Rock, noch Pop, es ist Musical, alles andere würde auch nicht funktionieren, insofern ist die Ausgangsthese der Show, man suche keinen Musicalsänger, einfach falsch. Was man vielleicht nicht sucht, sind “Operettenstimmen”, Musicalsänger mit Poptimbre sind dagegen nicht mehr die Ausnahme, sondern eher schon die Regel. Whoopie, wie Simon Cowell (Juror bei “American Idol”) sagen würde - in ein paar Wochen ist Sir Andrew Lloyd Webber als Mentor der Kandidaten bei der siebenten Staffel von “American Idol” dabei. Und ich für meinen Teil bin mir sicher, dass diese eine Folge mehr Musical bieten wird als die ganze Sat.1-Castingserie.

Jugendstiltheater: Nepaltrust - Benefiz für Nepal

17. April 2008
19:00bis21:00

Jugendstiltheater: Nepaltrust – Benefiz für Nepal - „Eine Reise durch die Welt der Musicals“

Show der Studenten der Konservatorium Wien Privatuniversität
17.04.2008 / 19 Uhr

Nepal Trust Austria startete im Sommer dieses Jahres ein Langzeit-Projekt zur Unterstützung der rudimentären medizinischen Versorgung in Humla, einem sehr abgelegenen Distrikt im äußersten Nordwesten Nepals, mit dem Ziel, das Gesundheitssystem und die örtlichen Strukturen dort so weit auf- und auszubauen, dass innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre eine möglichst effizient und unabhängig funktionierende Versorgung der Bevölkerung gewährleistet werden kann.

Tischreservierungen unter: 0676/831276005/ Claudia Schrenk
Infos: www.nepaltrust.at

Stadttheater Baden: Andrew Lloyd Webber-Gala

29. März 2008
19:30bis21:30

Andrew LLoyd Webber-Gala

Sa, 29. März 2008, 19.30 Uhr
im Stadttheater Baden

Nach Bernstein, Gershwin und Jurmann wird die Reihe “Composer in Residence“ am Stadttheater Baden mit Andrew Lloyd Webber fortgesetzt. Im Rahmen eines großen Konzertes mit Highlights seiner Musicals ist dem Meister dieses Genres ein ganzer Abend gewidmet. Ihre Fortsetzung findet die Hommage an diesen großen Komponisten in der Wiederaufnahme der Stadttheaterproduktion “Evita“