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Archiv - Event-Tipps

Volksoper: Die Weberischen (Premiere)

17. Mai 2008
19:00bis22:00

Volksoper: “Die Weberischen” (Premiere)
Übernahme einer Produktion der Vereinigten Bühnen Wien
Premiere: 17. Mai 2008, 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 18., 19., 20., 28., 29., 30., 31. Mai 2008; 1., 2., 3., 5., 6. Juni 2008

“Die Weberischen” entstand als Auftragswerk und Koproduktion der Vereinigten Bühnen Wien mit dem Wiener MozartJahr 2006. „Alpensaga”-Autor Felix Mitterer hatte ursprünglich von Peter Marboe, dem Intendanten des Wiener Mozartjahres 2006, den Auftrag erhalten, ein Theaterstück über Mozart zu verfassen. Über einen kleinen Umweg kam Mitterer die Idee, die fünf Weberischen zum Thema eines Stücks zu machen. Er war mitten in der Recherchearbeit für einen Film über Angelo Soliman, den berühmten afrikanischen Kammerdiener, Prinzenerzieher von Erbprinz Alois I. von Liechtenstein und Freimaurer, der auch mit Mozart befreundet war, da stieß er im Rahmen seiner intensiven Quellenstudien auf die fünf faszinierenden Frauen, die im Leben Mozarts eine so große Rolle gespielt haben. Auf Anregung Kathrin Zechners, der Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien, die die Vision einer neuen „RONACHER mobile-Produktion“ hatte, wurde aus dem Sprechtheater-Auftrag ein Auftrag für ein Stück mit Musik. Den Kompositionsauftrag erhielten die Tiger Lillies („Shockheaded Peter“, „The Little Matchgirl“), die sich von Felix Mitterers Stück zu 14 Bänkelsongs inspirieren ließen. Im Londoner Hotel Savoy fand die erste Begegnung von Felix Mitterer mit Tiger-Lillies-Komponist Martyn Jacques statt. In Amsterdam entstand ein musikalisches Grundkonzept der Show. Mozarts Musik mit den Songs der Tiger Lillies musikalisch zu einer Einheit zu verschmelzen, das war die Aufgabe von Christian Kolonovits, für die Inszenierung verantwortlich: Stephanie Mohr.
„Die Weberischen“, das ist Theater im Theater. Der Bänkelsang spielt in Schikaneders „Freihaustheater“ auf der Wieden, kurz nach Mozarts Tod. Schikaneder hat eine Benefizvorstellung angesetzt, deren Einnahmen der Witwe Konstanze zugute kommen. Wie immer sucht sich Schikaneder die schönste Rolle aus, in diesem Falle die der Cilly Weber. Gezeigt wird: „Die Weberischen“. Mozart war 22 Jahre alt, als er den Weberischen in Mannheim das erste Mal begegenete. Ab diesem Zeitpunkt waren sie mit ihm verbandelt, haben ihn bewundert, um ihn gebuhlt, seine Kompositionen gesungen, ihn verlacht und ausgenommen. Durch ihn sind alle fünf – Mutter Cilly und ihre Töchter Sofie, Aloisia, Josefa und schließlich seine Frau Konstanze – in die Geschichte eingegangen.
Cilly hat es nicht leicht im Leben, sie muss, von ihrem Mann verlassen, für sich und ihre vier Töchter sorgen. Alles dreht sich ums Geld bei ihr. Sie versucht ihre untereinander konkurrierenden Sanges-Töchter Aloisia und Josefa möglichst gewinnbringend an den Mann zu bringen; wenn alles nichts bringt, schlagen sich die Weberischen mit Prostitution durch. Sofie verzweifelt als Hure daran, ständig ihre Kinder abtreiben zu müssen. Die gute alte Zeit, da nahm mans mit der Moral nicht so genau, Mozart geht mit seinen Klavierschülerinnen und Interpretinnen seiner Stücke ins Bett, und auch Konstanze, seine Frau, ist kein Kind von Traurigkeit. Mozart selbst ist auf der Bühne nur als Leichnam in Form einer Stoffpuppe zu sehen. Mozart auszuschlachten – ab einem gewissen Punkt wird das zur Hauptaufgabe der Weberischen. Das künstlerische Erbe, das gilt es gescheit zu vermarkten. Die Zukunft scheint für die Weberischen mit Gold gepflastert.

Worin der große Reiz der „Weberischen“ liegt, ist leicht erklärt: Es ist der Perspektivenwechsel. Das Leben Mozarts wird einmal nicht aus der Sicht des Wunderkinds erzählt, sondern spiegelt sich grell im Leben von fünf Frauen, den Weberischen. Und das ist fast so faszinierend wie der Blick durchs Schlüsselloch, fast so, als würden wir jene verbotene Tür in Blaubarts Haus aufmachen, die ganz neue Erkenntnisse bringen könnte. Felix Mitterer leistet mit seinem Text durchaus Beachtliches. Er liefert schrille Charakterskizzen von Aloisia, Sofie, Konstanze, Josefa und Mutter Cilly, bettet die Infos in boulevardeske Szenen, aus denen wie i-Tüpfelchen Gags herausploppen, die Grenze zwischen recherchierten hard facts und Fiktivem verfließt.

Was am besten an den Weberischen funktioniert, ist der Bänkelsang der Tiger Lillies. Melancholisch, düster, hochpoetisch, humorvoll, bissig präsentiert sich Sänger Martyn Jacques, präzise im Timing – da passt jede Geste, jede Gesichtsbewegung. Wenn er auf der Bühne erscheint und mit seinem Trademark-Falsett seine Bänkelsongs interpretiert, unterstützt von Adrian Strout am Kontrabass und Adrian Huge am Schlagzeug sowie dem Orchester, dann sind das exakt jene Szenen, in die man als Zuschauer gerne eintaucht, wo Atmosphäre authentisch spürbar wird. „The Merry Birdcatcher“, „Death Song“, „Fame“ – Songperlen, von Christian Kolonovits wunderbar orchestriert, mit Mozart-Zitaten zu einer neuen Dimension veredelt.

Leading Team
Buch: Felix Mitterer
Musikalische Leitung, Arranagements, Dirigent: Christian Kolonowits
Regie: Stephanie Mohr
Bühnenbild: Miriam Busch
Lichtdesign: Wolfgang Könnyü
Sounddesign: Martin Lukesch
Sounddesign Tiger Lillies: Claus Bühler
Dramaturgie: Michaela Ranzoni

Cast
Schikaneder/Cilly: Robert Meyer
Josefa: Ulrike Beimpold
Aloisia: Anne Weber
Konstanze: Tanja Schleiff
Sofie: Ruth Brauer-Kvam
Es spielen die Tiger Lillies: Martyn Jacques, Adrian Huge, Adrian Stout
und das Orchester der Volksoper Wien

Treibacher Industrie AG: Triology “Around the World”

17. Mai 2008
19:30bis21:30

Triology: „Around the World“

Samstag, 17. Mai 2008, 19.30 Uhr
Werkshalle FL_Festival Lounge
Treibacher Industrie AG, Althofen
www.treibacher.com

Kunst im Werk
Unter dem Motto „Kunst im Werk“ veranstaltet und unterstützt die Treibacher Industrie AG schon seit vielen Jahren eine breite Palette an Kunstaktivitäten. Nach den äußerst positiven Erfahrungen der letzten Jahre, eine der Werkshallen in eine beeindruckende Festival Lounge umzugestalten, wird auch in diesem Jahr wieder ein außergewöhnliches Konzert stattfinden.

Triology
Triology, das sind Daisy Jopling, Aleksey Igudesman und Tristan Schulze, drei außergewöhnliche, klassisch ausgebildete Streicher, die in internationalen Konzertsälen vor begeistertem Publikum ihre neue Form virtuoser und aufregender Cross-over-Musik präsentieren. Ob einfach zu dritt, auf Tournee mit Stargeiger Julian Rachlin oder mit Jazzgitarrist Wolfgang Muthspiel, immer und überall fasziniert dieses einzigartige Trio sein Publikum. Sie erwarben sich einen blendenden Ruf durch die Interpretation von Filmmusik von Ennio Morricone, der selbst ein erklärter Bewunderer von Triology ist.

Ihr Programm für das Konzert am 17. Mai 2008 in der FL-Halle der Treibacher Industrie AG steht unter dem Motto „Around the World“. Sie komponierten es selbst, inspiriert von Musik aus aller Welt, mit einer Offenheit gegenüber allen Stilmitteln, ob Klassik, Jazz, Pop, zeitgenössische Musik oder Weltmusik. Ihre musikalische Bandbreite umspannt Klezmer, irische Folklore, Jazz, Minimal Music sowie südamerikanische, indische und afrikanische Musik.

Außerdem finden auch Werke aus ihrem Programm Ennio Morricone Eingang in dieses einmalige Konzerterlebnis.

Tickets
Ö-Ticket Vorverkaufsstellen oder unter www.oeticket.com

Konservatorium Wien Privatuniversität: Die Piraten von Penzance (Premiere)

17. Mai 2008
19:30bis21:30

Konservatorium Wien Privatuniversität, Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater: Die Piraten von Penzance
Komische Operette in zwei Akten
Neubearbeitung nach einer Broadway-Aufführung durch das New York Shakespeare Festival

Leonie-Rysanek-Saal der Konservatorium Wien Privatuniversität, Johannesgasse 4a, 1010 Wien
Premiere: 17. Mai 2008, 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 19., 20., und 21. Mai, 19:30 Uhr

Leading Team
Text: William Schwenck Gilbert
Musik: Arthur Sullivan
Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik
Regie und Bühne: Isabella Fritdum
Choreographie: Lilly Kugler
Kostüme: Doris Richter
Lichtdesign: Barbara Dulcinea Jan

Cast
3. Jahrgang: Stefan Bischoff, Birgit Breinschmied, Daniel Feik, Julian Looman, Simone Niederer, Florian Resetarits, Birgit Riegler, Anna Veit, Andreas Wanasek
2. Jahrgang: Stefan Bleiberschnig, Thomas Dapoz, Bernd Kainz, Dustin Peters
1. Jahrgang: Christof Messner

Tickets
15 Euro (ermäßigt: 9 Euro)
Erhältlich an der Kassa der KWU unter 01/512 77 47 89329 oder kassa@konswien.at

Theater in der Josefstadt: JosefStadtgespräch mit Kurt und Werner Sobotka

18. Mai 2008
11:00bis12:15

Theater in der Josefstadt: JosefStadtgespräch mit Kurt und Werner Sobotka
Sträußelsäle, So, 18. Mai 2008, 11.00 - 12.15 Uhr

JosefStadtgespräch mit Kurt und Werner Sobotka
Moderation: Eva Maria Klinger
Mit Unterstützung des Vereins der Freunde des Theaters in der Josefstadt.

Schubert-Theater: V. I. P. Opera - Vienna International Pocket Opera

22. Mai 2008
19:30bis21:30

Schubert-Theater Wien: V. I. P. Opera - Vienna International Pocket Opera
22. Mai, 19:30 Uhr

Währinger Straße 46; 1090 Wien
Telefon: 0676 - 44 34 860
E-Mail: schuberttheater@gmx.at

V.I.P. OperaManchmal hört man ein Lied und weiß, dass man ein Konzert des Interpreten eben dieses Liedes besuchen muss. Nehmen wir die “Vienna International Pocket Opera”. Auf ihrer Website hat die Gruppe eine ganze Reihe von Soundbeispielen, so unter anderem auch den Song “how does is feel”. Dauer: 1 Minute und 24 Sekunden, und doch sind diese paar Sekunden vermutlich für den einen oder anderen Anreiz genug, sich ein Konzert der “Vienna International Pocket Opera” zu geben.

Was hat man sich unter der “Vienna International Pocket Opera” eigentlich vorzustellen? Ein Ausschnitt aus dem Pressetext des Ensembles:

In Wien - einer Weltstadt der Musik - lohnt es sich, als Gast an einem Abend in die Oper, am nächsten in ein Musical und am folgenden noch in einen Jazzclub zu gehen. Wer das alles in einem haben möchte, und noch dazu einzigartig dargebracht, erlebt am besten die „V.I.P.Opera“ live.
Die Vienna International Pocket Opera besteht aus nur vier Musikern, auch wenn man manchmal doppelt so viele zu hören meint. Tenor, Geige, Horn und Klarinette. Punkt. Was die vier Herren im Frack ohne Hilfsmittel auf die Bühne zaubern, ist schlicht
unglaublich. Von der Königin der Nacht bis zu den Blues Brothers, von Operette als Samba bis zu fetzigen Alpinmusikklängen reicht der Schwindel erregende Reigen. Sie hören Trompeten, Posaunen, Balalaikas oder Drum Beats allein mit der Stimme erzeugt, sind Zeuge eines Mafia Begräbnisses oder Gast bei „The Queen“.
Großes Musiktheater mit kleinstem Aufwand ist das Konzept der Pocket Opera. Virtuosität, Witz und Spielfreude werden Sie verzaubern.

V.I.P. OperaBei “V.I.P Opera - Vienna International Pocket Opera” handelt es sich um:

Peter Hofmann (Horn)
Erich Steinkogler (Klarinette, Saxophon)
Max Volt (Tenor, Percussion)
Azzi Finder (Violine).

Links:
- Schubert Theater
- Vienna International Pocket Opera

KaiserMühlnerWerkl: Das Glasscherben-Qartett

29. Mai 2008
19:00bis21:00

Alt-Wiener Tanz und Wiener Lieder in original Schrammelbesetzung mit G-Klarinette (picksüßes Hölzl), zwei Geigen und Kontragitarre
KONZERT WIENER SCHRAMMELMUSIK

am 29.05.2008 um 19.00 Uhr im “KaiserMühlnerWerkl”, Schüttaustraße 1, 1220 Wien
€ 15.-Eintritt

Das Glasscherben-Quartett pflegt die konzertante Wiener Volksmusik in spezieller Spielweise. Das Repertoire ist vielseitig: uralte “Tanz” von Schrammel und Strohmayer, schwungvolle Walzer von Strauß und Lanner, resche Märsche und Polkas von Fahrbach und Ziehrer … aber auch Klassiker wie etwa Schubert und Beethoven in eigener Schrammel-Bearbeitung.

Interessante musikalische Darstellungsweisen, Wechsel der Tempi, Dynamik und Phrasierungen beleben das altösterreichische Volksmelos. Paradebeispiel sind die ‘Glasscherben Tanz’, welche dem Quartett seinen Namen geben.

Mit feinem Wienerlied-Gesang lockern die Glasscherben ihr konzertantes Programm auf, wobei die stimmige Symbiose mit der Quartett-Begleitung weit über seichte Heurigenunterhaltung hinausgeht.

Autogrammstunde mit Vincent Bueno in Wien

30. Mai 2008
13:00bis17:00

“Sexy Eis”
Gratis Eis für alle (15 bis 16 Uhr)
und
Autogrammstunde mit Vincent Buneo

Wo: Eissalon Ruckenbauer
Billrothstraße 83a, 1990 Wien

Wann: 30. Mai 2008
Um: 15:00

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