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Archiv - Januar 15, 2009

Der “Rudolf”-Countdown: Noch 6 Wochen bis zur Premiere


Noch 6 Wochen, bis im Raimund Theater die deutschsprachige Erstaufführung der Wiener Fassung von “Rudolf - Affaire Mayerling” über die Bühne geht. Die Proben laufen auf Hochtouren.

In den Hauptrollen zu sehen sind Drew Sarich (Rudolf); Lisa Antoni (Mary Baronesse Vetsera), Uwe Kröger (Innenminister Eduard Graf Taaffe), Claus Dam (Kaiser Franz Josef), Carin Filipcic (Grafin Larisch) und Wietske van Tongeren (Kronprinzessin Stefanie).

Die Regie liegt bei Star-Regisseur David Leveaux, Choreograph ist John O’ Connell (”Moulin Rouge”, “Strictly Ballroom”, “Australia”).

Tickets
unter Wien-Ticket +43 1 588 85, täglich von 9 bis 21 Uhr
Online unter www.wien-ticketl.at und www.musicalvienna.at , Tel. 01/588 85.
Sowie an allen Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien:
Theater an der Wien, Raimund Theater, Ronacher Theater und im Wien-Ticket Pavillon an der Oper täglich von 9 bis 19 Uhr.

Bildtexte und Copyrights
© Vereinigte Bühnen Wien / Alexander Ch. Wulz
1 - “Am Eislaufverein” - vorne links Lisa Antoni (Mary Baronesse Vetsera) rechts außen Drew Sarich (Kronprinz Rudolf)
2 - David Leveaux (Regie); Drew Sarich (Rudolf), Lisa Antoni (Mary Baronesse Vetsera)
3 - von links nach rechts Kathleen Bauer (Mitzi), Uwe Kröger (Innenminister Eduard Graf Taaffe), John O’ Connell (Choreographie)
4 - Uwe Kröger (Eduard Graf Taaffe) und Ensemble

Link
- Wien-heute Probenbericht

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“Rudolf” und “Spring Awakening” beim Wiener Eistraum 2009

Am 22. Januar 2009 heißt es um 19 Uhr wieder “Eis frei” für den “Wiener Eistraum”. Der Rathausplatz verwandelt sich in dieser Saison in eine noch größere Eislandschaft, als er es bisher ohnehin schon war. Statt wie bisher mit 4.400m² präsentiert sich der Wiener Eistraum nun als Wintermärchen mit 5.400m².

Jeden Mittwoch steht der Eistraum ab 17 Uhr im Zeichen des Musicals. Stars aus “Rudolf” und “Frühlings Erwachen” stehen unter anderem für Autogrammstunden zur Verfügung.

Links
- APA: Der Wiener Eistraum 2009

YOUR CHANCE.de - neues Castingportal geht online

Ein Castingportal der UFA Film & TV Produktion GmbH in Zusammenarbeit mit RTL Radio, Stage Entertainment und MySpace geht im Februar 2009 an den Start. Auf www.yourchance.de haben Talente, neue Gesichter und Menschen mit besonderen Begabungen die Möglichkeit, sich zu registrieren und Bewerbungsvideos für Castings online zu stellen.

In der Startphase wird die UFA auch redaktionelle Beträge rund um das Thema Casting online stellen: Tipps, Interviews mit Schauspielern und vieles mehr.

Das erste Casting wird für die SWR-Ratesendung “Sag die Wahrheit”, die von der Ufa-Tochter Grundy Light Entertainment hergestellt wird, durchgeführt.

Linktipp: “Marie Antoinette/Theater Bremen” - Das “Making of …”

–> hier

“Pension Fritzl”: Hubsi Kramar sorgt für Aufsehen

Am 23. Februar 2009 findet im 3raum-Anatomietheater die Premiere von “Pension Fritzl - eine Keller-Soap” statt. Die Ankündigung dieser satirischen Theaterproduktion hat mittlerweile internationales Aufsehen erregt. The Associated Press berichtet darüber ebenso wie die amerikanische Klatschbase Perez Hilton.

Österreichische Medien halten sich bei ihrer Berichterstattung zum Teil noch zurück, wie beispielsweise der Standard, der einen Vorankündigungstext der APA im Kulturteil gut versteckt hat.

Wer ein wenig mehr über das Aufsehen erfahren will, das die Produktion im Vorfeld erregt, surft am besten in die Schweiz. Auf der Website “20 minuten” ist zu lesen:

Als einen «unglaublichen Skandal der nach harten Konsequenzen ruft» bezeichnete der rechtsorientierte Landtagsabgeordnete und Kultursprecher der FPÖ-Wien, Gerald Ebinger, das Vorhaben des Künstlers.
Kramar, so der Abgeordnete, «möchte durch sein unappetitliches Schauspiel nicht nur die Amstettnerinnen und Amstettner verunsichern und verärgern, sondern hat zeitgleich offenbar vor, dem österreichischen Volk einen unbeschreiblich grossen Schaden im Ausland zuzufügen», schreibt er in einer Pressemitteilung. Ebinger droht mit der Schliessung des Theaters.

Ganz im Fahrwaser der KRONE (oder auch der BILD) schwimmt ausgerechnet die Plattform “Gegen Sexuelle Gewalt”. Hier liest man:

…das schwere Leid des betroffenen Opfers Elisabeth und deren Kinder seine Phantasie erst angestoßen? Der sadistische Sexsoziopath-Folterer- Fritzl aufs Postest der Verewigung gestellt, da findet man keine Worte mehr für soviel Empatielosigkeit dieses Theatermachers in Wien!
Das ist ÖSTERREICHS KUNST-BEGRIFF ?
Man nehme einen der traurigsten brutalsten Sadisten & Sexverbrecher Österreichs und gibt ihm noch eine satirische BÜHNE um nie in Vergessenheit zu geraten, wie berühmt er wurde durch seine Grausamkeit, nicht nur im Internet „YouTube,“ nein, auf Wiens Bühne von !
Kaum haben die Opfer begonnen ein neues Leben zu beginnen, hat ein Künstler die Idee UND MACHT ALLES ZU NICHTE, da auch Elisabeth F. die Krone lesen wird.
Wie empathielos den Kindopfern dem Menschen Elisabeth (F.)-und ihren 6 Kindern gegenüber sein? Wie verachtend pervers muss man sein, um damit berühmt zu werden, noch Geld zu machen, Herr Hubsi Kramar?
Ist das der Sinn der österreichischen Kunst und deren Verantwortlichen Ministerin Schmied?
So muss ich sagen dass ist eines der grausamsten Länder, das aus dem Kriegs -Holocaust nichts gelernt hat, sondern ihre Sadisten weiter herangezüchtet hat, da sich am Leid der sadistisch gequälten, vergewaltigten als Sklaven gehaltenen Person, Elisabeth und deren Kinder, erst ihre Phantasien anspringen, sich davon anregen lassen, sieht man ebenfalls in der Kunstszene Österreichs den Werte Verfall!

Postings über “The Producers - Frühling für Hitler” findet man auf der Homepage dieses Vereins nicht. Ganz offensichtlich wird hier mit anderen Maßstäben gemessen und nichts anderes als die Freiheit der Kunst an sich in Frage gestellt.

Aus einer Aussendung des Klubs der Freiheitlichen:

Im Jahr 2006 eröffnete Kramar das 3raum Anatomietheater in Wien Landstraße, welches durch das Wiener Kulturamt für 4 Jahre - also bis 2010 - subventioniert wurde. Nun seien vor allem Bürgermeister Häupl, aber auch der Wiener Kulturstadtrat am Zug, dieses abscheuliche Vorhaben des Herrn Kramar zu beenden, bevor es noch begonnen hat.

Hier also eine eindeutige Empfehlung: Ja, man sollte sich “Pension Fritzl” ansehen. Wir leben in einem Land, in dem die Heuchelei, Sensationsgier und die Abgeschmacktheit keine Grenzen kennen. Wir leben in einem Land, in dem die Innenministerin die Ärmsten der Armen, nämlich Flüchtlinge, via Hochglanzmedien zynisch verspottet (”Ich habe nach den Gesetzen vorzugehen, egal ob mich Rehlein-Augen aus dem Fernseher anstarren oder nicht”, ORF.at) - all das wird von den KRONE-Lesern eifrig Tag für Tag konsumiert. Wenn es aber dann darum geht, die eigene Verderbtheit im Theater, satirisch gebrochen, vorgehalten zu bekommen, dann ist Schluss mit lustig. Tickets für “Pension Fritzl” sind ab sofort erhältlich.

PENSION FRITZL - Eine Keller Soap
Im Keller unterm Teppich: Tiefer gehts nicht mehr. Einfach: Nieder-Österreich

ab 23. Februar im 3raum-anatomietheater
3. Beatrixgasse 11

Knapp vor dem Fritzl-Prozess startet die Keller-Soap “Pension Fritzl”. In der “Pension Fritzl” tummeln sich die bekanntesten und beliebtesten Österreicher: Der Herr Fritzl, der Fritzlsohn, die Fritzltochter, die Fritzlfrau, das Fritzlstein-Monster (noch nicht so bekannt, aber das kommt schon noch), eine Runde von „echten“ Experten und Promis als Überraschungsgäste. „Pension Fritzl“ live - Premiere ist am 23.2.09. Alles, was Sie immer schon über die Fritzl wissen wollten. Solange der Prozess dauert, wird die Pension Fritzl runderneuert

Karten (18€/ 12€ erm.): 0650 / 323 33 77 oder onLine reservieren

Regie: Hubsi Kramar
Idee: Hermann Fritzl
mit: Lucy Mc Evil, Hubsi Kramar, ER-ICH, Heidi Gross, Bernd Charabara, Rainer Fussgänger, Julia Karnel, Hannes Lengauer, Felix Lenz, Eva Schuster, Iris Maria Stromberger, Tini Trampler, Josef Trimmel, Sascha Tscheik, Mathias Wiltsche
Produktion: Alexandra Reisinger
Kostüme: Hanna Hollmann

Harmer’s Bar: Carole Alston Live

15. Januar 2009
19:30bis21:30

Harmer’s Bar: Carole Alston Live
jazz@harmersbar am 15.01.2009 ab 19:30 Uhr

Ein ganz besonderer Abend steht am 15.1. in Harmer’s Bar auf dem Programm. Zum ersten Mal steht eine Sängerin im Mittelpunkt, zu der schon Leonard Bernstein sagte: “My god, you are fabulous.” Carole Alston besticht durch Charisma, Tiefgang und eine Stimme “as dark and sweet as molasses” (Financial Times). Ihre typische Gospel- und Soulnote, die gutem Jazz fast immer zugrunde liegt, unterstreichen Erwin Schmidt stilgerecht an der Hammond B3 und Christian Havel an der Gitarre. MC Andi Weiss sitzt wie immer am Schlagzeug.

Carole Alston - Stimme,
Erwin Schmid - Hammond B 3,
Christian Havel - Gitarre,
Andi Weiss - Schlagzeug

www.carolealston.com

Harmer’s Bar
Ottakringerstraße 118-120
1160 Wien
Reservierungen bitte bei
Fr. Laimer 01/4881617
www.harmersbar

Theater Akzent/Podium: CD-Präsentation: “Rosawelt Vol. 1″

15. Januar 2009
10:30bis11:30

ROSA sind Lisi, Lisa und Jasmin – drei ausgebildete Sängerinnen und Tänzerinnen, alle mit Erfahrung auf dem Kindersektor – die Kinder zum Mitmachen animieren

ROSA ist ein völlig neues Kinderkonzept, Popsongs zum Mittanzen und Mitsingen, verpackt in eine kleine Show für Kinder von 3-10 Jahren.

ROSA „ROSAWELT VOL.1“ ist die erste CD der Band mit allen Liedern aus der Show, sowie den Abenteuern von ROSA in Fantasia als Hörspiel. LUDWIG HIRSCH lässt als Erzähler die Kinder tief in die Fantasiewelten eintauchen.
Und für alle Kinder, die dann noch immer nicht genug haben, gibt’s die schönsten Lieder als Bonus Tracks in Karaoke Version zum selber mitsingen.

Die CD ist ab 15.1.09 im Handel erhältlich, sowie über die Website www.scheibmaier.at oder www.rosawelt.at zu bestellen.

Eine DVD von ROSA wird im Frühjahr 2009 erscheinen.

CD Präsentation
Am 15. Jänner um 10.30 Uhr im Theater Akzent/Podium,
Theresianumgasse 18, 1040 Wien.