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Archiv - Juni 18, 2009

Ronacher/Tanz der Vampire: “Künstlerischer Ritterschlag” für Marc Liebisch

In einem Artikel der “Badischen Zeitung” erzählt Marc Liebisch, aber Herbst 2009 im Wiener Ronacher in der Neuinszenierung von “Tanz der Vampire” als schwuler Vampir Herbert zu sehen, wie es zu seinem Engagement in Österreich kam. Auch gibt er darüber Auskunft, wie lange das Polanski-Musical für ein volles Ronacher sorgen soll: nämlich bis Ende 2010!

BZ: Ist das Engagement in Wien eine weitere Stufe auf Ihrer Karriereleiter oder mehr als das?

Liebisch: Es ist etwas ganz Besonderes. Wien war schon immer die wichtigste Stadt für das deutschsprachige Musical. Seit jeher ist dieses Genre hier ohne Einschränkung als Kunstform akzeptiert. Das Wiener Publikum zeigt sich sehr offen für Musicals. Dort zu spielen, empfinde ich als einen künstlerischen Ritterschlag.

BZ: Wie kam es zu dem Engagement?

Liebisch: Es lief ganz normal. Ich habe mich um die Rolle beworben, wurde zum Vorsingen eingeladen und schließlich engagiert, worüber ich mich riesig gefreut habe.

BZ: Welche Rolle werden Sie im Musical “Tanz der Vampire” übernehmen?

Liebisch: Ich spiele den Herbert. Als 17-Jähriger sah ich zum ersten Mal “Tanz der Vampire” in Wien in der Inszenierung von Roman Polanski. Damals hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass ich ein Dutzend Jahre später in diesem Musical, in dieser Stadt auf der Bühne stehen würde.

BZ: Wie lange wird Ihr Engagement in Wien dauern?

Liebisch: 14 Monate. “Tanz der Vampire” wird bis Ende 2010 laufen. Meine längsten Engagements hatten bisher eine Dauer von 6 Monaten, also auch in dieser Beziehung kommt in Wien etwas Neues auf mich zu.

Link
- Badische Zeitung: “Das ist der künstlerische Ritterschlag”

“Everwood” - 2. Staffel 5 Jahre nach Erstausstrahlung als DVD-Set im Handel


2002 bis 2006 lief in den USA die beliebte und von den Fans vor allem heiß geliebte Fernsehserie “Everwood”. Die 1. Staffel der Soap mit Treat Williams, James Earl Jones, Gregory Smith, Emily VanCamp und Chris Pratt in den wichtigen bzw. bedeutenden Rollen gab es (als englischsprachige Ausgabe) 2004 im Handel, seitdem warten Fans auf die Veröffentlichung der weiteren Folgen.

Wer sich einige der Kritiken dieser DVD-Ausgabe der 2. Staffel auf amazon.com durchliest, wird schnell merken, dass nicht wenige die Absetzung der Soap im Jahre 2006 noch heute nicht wirklich verstehen. 145 enthusiastische Kritiker schwelgen in Wehmut und Melancholie, analysieren aber andererseits sehr gut das Phänomen “Everwood”.

It is indeed trite to declare profound affection for a television show, but the fact that Everwood elicits such passion from its viewers serves as testament to the quality of the writing, acting, and direction. I have watched many television dramas over the years, and I can honestly say that I have never–never–seen one that captured the human condition so authentically. As other reviewers have rightly claimed, Everwood never pandered, never condescended, never simplified, and never compromised merely to reach the lowest common denominator in viewership. Ultimately, I suspect this accounts for its untimely cancellation; it was simply too genuine and too smart for an American audience.

Im deutschsprachigen Raum ist dieser Tage die 1. Staffel von “Everwood” als DVD-Box erschienen. Auffallend dabei wieder mal der enorme Preisunterschied zwischen den USA und Europa. “Everwood” (1. Staffel) als deutschsprachige Ausgabe kostet bei amazon.de 39,99 Euro (–> hier), die englischsprachige Version der 2. Staffel ist bei amazon.com um 25,99 Dollar erhältlich (–> hier).

Das große Geschäft hat man sich hierzulande aber ohnedies nie von dieser Serie erhofft. Sowohl in Deutschland wie auch in Österreich wurde sie gleich nach Tintifax, Pezi, Pippi Langstrumpf oder sonstigen Gutenachtbären ausgestrahlt. Verfehlte Programmplanung hier wie da.

Konservatorium Wien Privatuniversität: Bachelorprüfung

18. Juni 2009
12:00bis17:00

Konservatorium Wien: Bachelorprüfung

Nur einmal im Jahr werden an der Konservatoium Wien Privatuniversität neue Bewerber aufgenommen, und auch nur einmal pro Jahr kann man dann sehen, was in vier Ausbildungsjahren erlernt wurde.

Am 18. Juni 2009 absolvieren ab 12.00 Uhr mittags folgende Studenten der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater ihre Bachelorprüfung: Stefan Bischof, Birgit Breinschmid, Daniel Feik, Julian Looman, Simone Niederer, Florian Resetarits, Birgit Riegler, Anna Veit und Andreas Wanasek-

Konservatorium Wien Privatuniversität, Leonie-Rysanek-Saal
Johannesgasse 4a, 1010 Wien
Eintritt frei