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Archiv - März 31, 2010

Kammerspiele: Premiere für Daniel Glattauers “Alle sieben Wellen”

Gut ist es gegangen, ein voller Erfolg war die dramatierte Fassung von Daniel Glattauers Briefroman “Gut gegen Nordwind”, die im Mai 2009 ihre Premiere an den Wiener Kammerspielen feierte. Was liegt also näher, als eine Fortsetzung zur Aufführung zu bringen. Die kommt am 6. Mai 2010 und heißt “Alle sieben Wellen” (Bühnenfassung von Ulrike Zemme).

Wieder dreht sich alles um Emmi und Leo, die in “Gut gegen Nordwind” per E-Mails einander lieben lernten. Nach einer durch äußere Umstände erzwungenen Schreibpause von fast einem Jahr sind die beiden ihre Gefühle füreinander nicht losgeworden. Der spritzige, zauberhafte Liebesdialog geht weiter, wie Emmi es ausdrückt: „Du lebst dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam.“

“Alle sieben Wellen” ist ein ewiges Hin und Her, das Kommen und Gehen einer verbotenen Liebe, denn Emmi ist noch immer verheiratet, und Leo hat eine Frau getroffen, die er heiraten will. Sechs Wellen schwappen ans Ufer, doch die siebte ist für eine Überraschung gut. In den Hauptrollen sind wieder Ruth Brauer-Kvam und Alexander Pschill zu erleben.

Und da die Musikeinspielungen bei der Bühnenfassung von “Gut gegen Nordwind” so gut angekommen sind und es per Mail diverse Anfragen gab, welche Songs verwendet wurden: Hier die Songliste - direkt aus der Josefstadt:

Musikeinspielungen „Gut gegen Nordwind“
- Wrong Dance (De-Phazz)
- Crosstown Traffic (Jimi Hendrix)
- Steve McQueen (Lambchop)
- Räume räumen (Peter Licht)
- Angelica in Delirium (G.O.L)
- Northern Sky (Nick Drake)
- Love & Evil (Jean Jaques Smoothie)

“Wonderland” - Frank Wildhorn checkt bei Sony Masterworks ein

“Wonderland” machts möglich. Frank Wildhorn hat für sein jüngstes Musicalbaby und für viele weitere Projekte ein starkes Team gefunden: Sony Masterworks und Soul Bear Records.

Gemeinsam wird man in einem ersten Schritt versuchen, die Konzept-CD von “Wonderland” international zum Hit zu machen. Seit 30. März 2010 ist die Aufnahme in digitaler Form erhältlich.

Die 15 Tracks von “Wonderland” werden unter anderem von Janet Dacal, Jose Llana, Karen Mason, Darren Ritchie, Nikki Snelson, Tad Wilson, Julie Brooks und Ed Staudenmayer gesungen. Als Bonustrack ist die Demoversion des Songs “Go With the Flow”, gesungen von Rob Evan, zu hören.

Frank Wildhorn zu seiner Partnerschaft mit Sony:

I am so excited, honored, and grateful to begin what I hope will be a wonderful, longtime musical adventure with SONY MASTERWORKS. I hope we will be able to create and bring out exciting new works from the new shows and the artists that come from them, both in the U.S. and just as important, internationally.

Alex Miller, General Manager von Sony Masterworks:

As the home of world’s largest and greatest catalog of Broadway cast albums it brings me great pleasure to announce MASTERWORKS’ association with Frank Wildhorn. Frank’s talents as composer and producer are well known, respected, and admired. We all look forward to the new productions that he’ll create, discover and develop, joining the legacy of this venerable label.

In Österreich, Deutschland und der Schweiz, den so genannten GAS-Ländern, wird “Wonderland” im April exklusiv auf Hitsquad Records veröffentlicht, wo Frank Wildhorns „Music Without Borders“ zu Hause ist. Bisherige Veröffentlichungen: „Dracula“, „Der Graf von Monte Christo“, “Rudolf“ (CD & DVD).

Tracklist
01 Worst Day of My Life (Alice)
02 Advice from a Caterpillar (The Caterpillar)
03 Keep On Dancin’ (El Gato)
04 The Mad Hatter (The Mad Hatter)
05 One Knight (The White Knight)
06 Home (Chloe)
07 Once More I Can See (Alice)
08 Through the Looking Glass (Alice & The White Knight)
09 I Give You the Queen of Hearts (The Rabbit)
10 Off With Their Heads (The Queen of Hearts)
11 Don’t Wanna Fall in Love (Alice & The White Knight)
12 Love Begins (Alice & The White Knight)
13 The Nick of Time (The Mad Hatter)
14 Misunderstood (Jabberwock)
15 Finding Wonderland (Alice)
16 (Bonus Track) Go with the Flow (original demo) (Rob Evan)

Credits
Alice: Janet Dacal
The Caterpillar: Eugene Fleming
Chloe: Julie Brooks
El Gato: Jose Llana
Mrs. Everheart / The Queen of Hearts: Karen Mason
Jack / The White Knight: Darren Ritchie
Madeline / The Mad Hatter: Nikki Snelson
Richard / The Rabbit: Ed Staudenmayer
Jabberwock: Tad Wilson

Background Vocals: Andrea Burns, Janet Dacal, Rogelio Douglas, Jr., Henry Gainza, Zach Hanna, Natalie Hill, Darren Ritchie, Nikki Snelson, Shaun Taylor-Corbett
Piano, Keyboards, & Programming: Jeremy Roberts
Guitars: Kevin Kuhn
Drums: Rich Pagano, David Ratajczak
Bass: Dave Kuhn, Jeremy Roberts
Trumpet: Tony Kadleck
Saxophones & Flute: David Mann
Solo Violin: Antoine Silverman
Solo Cello: Dave Eggar
“Go with the Flow” (original demo) vocals: Rob Evan
Music Direction, Vocal & Dance Arrangements and Incidental Music by Ron Melrose

Album Coordinator: Nicholas Cheng
Kaleidoscopic Sound Sessions Engineered by Sal Mormando
Rich Pagano Drums Recorded at New Calcutta Recordings, Engineered by Rich Lamb
Recorded, Mixed, and Mastered by Jeremy Roberts
Arranged, Orchestrated & Conducted by Jeremy Roberts
Produced by Frank Wildhorn & Jeremy Roberts

Dominanz und Unterwerfung: “I put a record on” im Wiener WUK

31. März 2010
20:00bis22:00

“I put a record on” ist die Adaption einer Produktion, die unter dem Titel “Venus im Pelz” im Vorjahr am Linzer Landestheater Premiere hatte. André Turnheim arbeitet am 1869 erschienenen Roman “Venus im Pelz” von Leopold Sacher-Masoch das Spiel von Dominanz und Unterwerfung heraus, durch welches gesellschaftlich konstruierte Geschlechterrollen und deren Auflösung demaskiert werden.

Ein Tisch, zwei Stühle, Mikrophone, ein Plattenspieler, zwei Anzüge und kühl konstruierte Neon-Popmusik aus den 80ern - das sind die Requisiten einer Spielanordnung, die Geschlechteridentität hinterfragt, zerlegt und verschärft. Die Inszenierung deutet den Begriff “Masochismus” nicht als Antipode zum Sadismus, sondern als Diskurs von männlichen und weiblichen Rollenbildern.

Turnheim verlässt die Wege der klassischen Dramaturgie und beschreitet eine moderne, performative Herangehensweise, die auf Entwicklung verzichtet, soziopsychologische Bilder herausarbeitet und die Musik zum Handlungsträger macht. Artaud und Cixous-Texte ergänzen das Assoziationsfeld für den Zuschauer, der durch den Wechsel von Identifikation und Distanzierung aktiv gehalten wird.

Besetzung
Sie: Anna Mendelssohn
Er: Peter G. Pertusini

Leading Team
Inszenierung/Fassung: André Turnheim
Konzept: Aigner/Turnheim/Schreck
Kostüme: Barbara Aigner
Musik: Stefan Schreck
Dramaturgie: Elke Ranzinger
Regieassistenz: Christiane Eizenberger
In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Linz

Termine
31.03.2010 bis 02.04.2010, 20:00, WUK Saal

Nähere Infos & Tickets –> hier und auf der Website zum Stück: lust-spiellust-spiel