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Archiv - Event-Tipps

30. Mai 2010: Musicalkonzert der VBW am Wiener Rathausplatz

30. Mai 2010
14:30bis15:00

Am 30. Mai 2010 findet im Rahmen der Veranstaltung “Wien. Für Dich” ein Musicalkonzert der Vereinigten Bühnen Wien am Wiener Rathausplatz statt. Von 14:30-15:00 Uhr singen Marjan Shaki, Ann Mandrella, Alexander di Capri, Andreas Lichtenberger, Lukas Perman, Andreas Bieber, Gianni Meurer und Fernand Delosch Lieder aus dem Musical “Tanz der Vampire” und der Schlagerrevue “Ich war noch niemals in New York”.

Das Bühnenprogramm der zweitägigen Informationsveranstaltung “Wien. Für dich” im Detail:

Wien. Für Dich.
Datum: 29.5.2010-30.5.2010
Ort: Wiener Rathausplatz
1010 Wien

Klares Wasser, pünktliche Öffis, das modernste Krankenhaus Europas, gepflegte Gärten: Was die Stadt Wien für ihre BürgerInnen leistet, kann man bei der Informationsschau am Rathausplatz sehen. Die große Leistungsschau einer perfekten Stadt.

Öffnungszeiten:
Samstag, 10:00 - 20:30 Uhr
Sonntag, 10:00 - 19:00 Uhr

Programm

Samstag, 29. Mai 2010
10.15-11.15 Bujaka
11.20-12.20 Herbstrock
12.50-13.50 Cama
14.00-15.00 Eva K. Anderson
15.00-15.45 Polizei Diensthundeabt.
15.50-16.50 Cardiac Move
17.20-18.20 Luttenberger & Klug
19.00-20.30 Christina Stürmer

Sonntag, 30. Mai 2010
10.00-10.15 Begrüßung
10:15-11:45 Blasmusik Frühschoppen
12:15-13:00 Rondo Vienna
13:15-14:00 Rondo Vienna
14:35-15:05 Vereinigte Bühnen Wien
16.00-17.20 Earth, Wind & Fire
18.00-19.00 Peter Kraus

Wir sind Wien. Festival der Bezirke (30. Mai-23. Juni 2010)

30. Mai 2010 15:00bis23. Juni 2010 23:00

Wir sind Wien. Festival der Bezirke (30. Mai-23. Juni 2010)

Vom 1. bis 23. Juni stehen die 23 Bezirke Wiens im Mittelpunkt des Kunst- und Kulturgeschehens der Stadt.

Den Auftakt bildet das große Eröffnungsfest am 30. Mai am Kunstplatz Karlsplatz mit Highlights aus der Musikszene wie Kreisky, bratfisch, Tini Trampler, Celia Mara & Ljubinka Jokic, dem Martin Lubenov Orkestar u. v. a.

Die Festivalbühne tourt vom 1. bis 23. Juni mit Vertretern aller musikalischen Genres durch die Bezirke Wiens, Künstlerinnen und Künstler des jeweiligen Bezirkes werden für für gute Stimmung sorgen. Gestartet wird jeden Nachmittag um 15 Uhr mit einem Kinder- und Jugendprogramm, die Highlights des Abends kommen aus den Bereichen Weltmusik und neue Wiener Szene: Tanz Baby!, Birgit Denk & Band, Deckchair Orange, Grooveheadz Orchestra, Maja Osojnik, Kollegium Kalksburg, Marwan Abado, Des Ano, 5/8erl in Ehr´n.

Ein reichhaltiges Kulturprogramm wird auch abseits der Festivalbühnen geboten. KÖR-Führungen zu Kunstwerken im öffentlichen Raum sind ebenso mit im Programm wie künstlerische Interventionen in Bezirksmuseen, Lesungen afrikanischer Literatur, Workshops zu digitaler Kunst und Atelierführungen in allen 23 Bezirken.

Begleitet wird das Festival durch einen eigenen Festivalsong - „Mei Wien“, komponiert und getextet von Ulli Bäer und Ulli Winter und gemeinsam interpretiert mit dem „United children of the world choir“ der Junior High School Carlbergergasse.

Infos:
Eröffnungsfest: Sonntag, 30. Mai 2010, 15-24 Uhr, Kunstplatz Karlsplatz
Festival der Bezirke: 1. bis 23. Juni 2010 in allen Bezirken Wiens
Ausklang: 23. Juni 2010, 19.30 Uhr, 16., Tschauner Bühne, Maroltingerg. 43

Gesamtprogramm unter www.basiskultur.at bzw. als Broschüre bei Basis.Kultur.Wien, 15., Vogelweidplatz 9, erhältlich.

Austria Center Vienna: Jamie Cullum

30. Mai 2010
19:30bis21:30

Jamie Cullum
30. 05. 2010 Austria Center Vienna, 19.30 Uhr

Für die einen ist er der „Robbie Williams des Jazz“, für die anderen „der neue Sinatra“ oder auch „der David Beckham des Jazz“. Für die Frauenzeitschrift „Elle“ ist er schlicht neben den Leibern von Prince William und Michael Owen, einer der „Five Top Bodies“. Seine neue Plattenfirma Universal gab im Wettstreit mit Sony eine schlappe Million Pfund aus, um den jungen Mann zu angeln. Nun, egal aus welchem Blickwinkel man es betrachten will, der knapp 30jährige Jamie Cullum hat einen, für ihn selbst am verwunderlichsten, unglaublichen Höhenflug hinter sich.

Durch seine Eltern (Mutter aus Burma, Vater mit deutsch-jüdischen Wurzeln), die eine Coverband namens „The Impacts“ betrieben, war der Filius schon früh im Zentrum musikalischer Verrichtungen. Bereits als Kind lernte er Klavier zu spielen, ehe er nach Vorbild des Bruders auf die Gitarre wechselte, um Eddie van Halens Solo auf Michael Jackson´s „Thriller“ zu lernen. Einige Monate später, beim Durchstöbern der elterlichen Plattensammlung, besann sich der Teenager beim Hören einer Oscar-Peterson-Platte wieder seiner ursprünglichen Obsession und kehrte zurück zu den 88 Tasten. Autodidakt lernte er nun wie ein Besessener, spielte in kleinen Clubs, Hotels, auf Hochzeiten und Bar Mitzvahs. Geld, das er in den Semesterferien auf einem Kreuzfahrtschiff verdiente, investierte er in seine erste eigene CD „Heard it all before“, von der er flotte 700 Stück verkaufte.

Wenig später nahm er sein zweites Album mit dem Titel „Pointless Nostalgic“ auf, mit dem er mehrmals im Radio auftritt, was ihm sogar einen Anruf von einem begeisterten Prince Charles einbrachte, der ihn zur Geburtstagsfeier von Queen Elizabeth einlud. Damit war die Basis seines ungewöhnlichen Höhenflugs gelegt. Er spielte in den Londoner Mayfair Studios noch „Twenty Something“, sein Debütalbum für Universal ein, und dann ging´s ab in die Charts. Über 600000 Stück setzte der kleinwüchsige Sänger und Pianist allein im Vereinigten Königreich ab. Die Weltkarriere war nicht zu stoppen. Cullum arbeitete mit Popnobilitäten wie Burt Bacharach und Carol King, aber auch mit dem Jazzliebhaber und Amateurpianisten Clint Eastwood.

Nach vier Jahren Pause stellte der Brite sein aktuelles Album „The Pursuit“ bei einem Launchevent im Londoner Tabernacle vor. Das Warten hat sich ausgezahlt. Cullums clevere Mixtur aus Jazzstandards, hippen Dancefloortracks und selbstkomponierten Balladen weiß einmal mehr zu entzücken. Der junge Brite arbeitete mit der Count-Basie-Big-Band ebenso wie mit der Bläsersektion von Michael Jacksons Klassiker „Thriller“. Zudem begab er sich auf neues Terrain, in dem er erstmals in den USA aufnahm. Dabei wich er von seiner sonst präferierten First-Take-Strategie ab und kreierte seine Songs in mehreren Arbeitsgängen. „The Pursuit“ verbindet weit auseinander liegende ästhetische Welten. Im neuen Sound von Jamie Cullum treffen Aphex Twin auf Rihanna, die Neptunes auf Count Basie. Doch am stärksten ist der erfolgsverwöhnte Pianist und Sänger stets live. Da entriegelt er versteckte Energien und kultiviert einen Spielwitz der seinesgleichen sucht.