Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - Juni 10, 2010

Die “Before-Sunrise-Tour”: Auf den Spuren von Ethan Hawke & Julie Delpy

27. Juni 2010
14:00bis18:00

hawke2010.jpg

“Der Amerikaner Jesse und die Französin Celine lernen sich auf einer Zugfahrt kennen. Sie werden einen Tag und eine Nacht in Wien verbringen.” ☼ Before Sunrise (1995, Regie: Richard Linklater)

Für FilmliebhaberInnen … sowieso! und für neugierige Hipster … mit Smartphones zum “Einchecken” bei den Locations … …eine romantische (zumindest sommerlich heiße) Kinotour durch Wien ★ wir gehn einfach gemeinsam los.

Der gemeinsame “Trip” führt uns an Orte wie den Mölkersteig – beliebter Drehort für int. Filmproduktionen. Wir starten vom ersten “Checkpoint” (Gleis 7 am Westbahnhof) direkt zum außergewöhnlichsten !FOTOS MACHEN! Ort: “Friedhof der Namenlosen” am Alberner Hafen. Wir fahren mit U3 und Bus 76A.

“Kino unter Sternen”-Leiterin Judith Wieser-Huber und Rita Huber haben die Tour konzeptioniert, sie sind unsere Reiseführerinnen. Web-Entwickler Robert Harm begleitet uns ebenfalls, er hat die Tour für Smartphones technisch umgesetzt (Gowalla, Layar, Wikitude).

Unterwegs gibt’s ein paar Überraschungen … Ethan Hawke und Julie Delpy kommen aber diesmal voraussichtlich nicht mit ;)

✁——————————————————————————————
START: 27.Juni 13:50 Uhr [Westbahnhof bei Gleis 7, fahren dann aber mit U3!]
MITNEHMEN: Smartphone (wenn vorhanden) + Jausenbrot für Picknick am Friedhof + Öffis Ticket
2. TREFFPUNKT FÜR SPÄTEINSTEIGER: 16:50 Uhr [Zollamtssteg, Vordere Zollamtsstraße, 1010 Wien]

FÜR ALLE EIN T-SHIRT: Wer bei allen “Checkpoints” war, bekommt bei “Kino unter Sternen” (2.-25. Juli, Karlsplatz) ein exklusives T-Shirt. !!Auch wenn man andermal alleine[*] mit Smartphone “eincheckt”!!
[*Nachweis in diesem Fall nur mit Gowalla-App am Handy möglich]

Infos zur Anmeldung —> hier
✁——————————————————————————————

Datum: Sonntag, 27. Juni 2010
Zeit: 14:00 - 18:30
Ort: Westbahnhof Gleis 7 (fahren dann aber U-Bahn)
Straße: Europaplatz 1
Stadt/Ort: Wien, Austria

Die Sommerlochkandidaten ‘10: Fechter, Hakvoort, Lichter

35 Krügel im Schatten, die Hitze liegt über der Stadt, da kann es schon mal vorkommen, dass man auszuckt. Manche sind ohnedies Profis im ungeflegten Umgang, manche wissen es einfach nicht besser.

Nehmen wir Maya Hakvoort, die in der neuesten Augabe von NEWS Werbung für die Stockerauer Produktion von “Victor/Victoria” machen möchte und dann bei einem Statement wie folgt anlangt:

Maya Hakvoort: “Die Österreicher sind ihrer Zeit nicht gerade voraus. In einem burgenländischen Dorf findet es vermutlich niemand toll, wenn eine Transe über die Straße geht.”

Unterschätzt mir die Burgenländer nicht! Aber wäre es nicht schön, wenn im Rahmen solcher Interviews auch mal über die Musik gesprochen werden würde? Immerhin handelt es sich um eine Musiktheaterproduktion und nicht um die neueste Folge der ORF-Sendungen “Schauplatz” oder “Thema”.

Herbert Fechter und Marika Lichter liefern den Infight des Jahres. Der Prozess Lichter gegen Kröger wurde dieser Tage auch im Zuge des zweiten Verhandlungstages zu keinem Ende gebracht. Dominic Heinzl berichtet darüber in seiner Sendung “Chili”, die es –> hier als Stream gibt. Und ist es nicht bemerkenswert, wie Herbert Fechter, ganz Gentleman, Marika Lichter mit einem Geier vergleicht, der in den Eingeweiden seines Opfers herumstochern will.

Herbert Fechter: “Es ist so viel negative Energie von Seiten der Marika da dahinter, es ist wie ein Geier, der versucht, das Wild zu erlegen und zu zerfleischen und sie, sie weidet sich förmlich in diesen … offenbar hat sie nix anderes zu tun.”

Marika Lichter kontert via NEWS:

Marika Lichter: “Ich sehe das emotionsfrei. Ich möchte das, was mir zusteht. Uwe tut mir leid, denn er ist erstmals arbeitslos.”

Lieber Michael Kunze: “Ich wollte dich fragen, was du von Freudiana hältst?”

Michael Kunze: “Nichts.” [storyarchitekt]

Dominik Schwarzer: Dieses Jahr werden wir “WELTMEISTER”

Ja, also WIR Österreicher hier im ÖSTERREICHISCHEN INTERNETZ können das ja leider nicht werden, Fußball-Weltmeister, aber wir wollen auch gar nicht, so schauts aus. Anders als beim Grand Prix de la Dingsbums übertragen wir zwar die Rasenspiele im TV, aber wenn das lange so weitergeht und man uns weiter daran hindert, uns zu qualifizieren, dann … aber Dominik Schwarzer dürfte keiner von uns, wie sagt man, Schluchtenscheißern sein, er ist Deutscher, und ja, die Hoffnung stirbt zuetzt. Zum stimmungsvollen Beginn der kommenden vier Fußballwochen hat der Musicaldarsteller (”Buddy”, Essen) ein Lied komponiert und getextet, und sein Buddy Matthias Bollwerk hat ein lustbetontes Video dazu gedreht. Ein MP3-File des Songs gibts gratis auf der Website von Dominik Schwarzer –> hier. Weitere YouTube-Videos von ihm gibts –> hier.

Links
Matthias Bollwerks MySpace-Site
Matthias Bollwerks YouTube-Account
Dominik Schwarzers YouTube-Account
Dominik Schwarzers Website

Narrenturm. Das Theater ohne Furcht und Tadel zeigt KASPARHAUSER

10. Juni 2010
20:00bis22:00

Das THEATER OHNE FURCHT UND TADEL zeigt:

K A S P A R H A U S E R
Vom Seelenleben eines Menschen
von Sonja Graf

„Vor etlichen Wochen habe ich von Gartenkress meinen Namen gesäet und dieser ist recht schön gekommen, der hat mir eine solche Freude gemacht, dass ich es nicht sagen kann und da ist einer in den Garten hereingekommen, hat viele Birnen fortgetragen, der hat mir meinen Namen zertreten…“

Inszenierung und Gesamtleitung: Sonja Graf & Markus Hummel
Mit: Sonja Graf, Alexe Schmid, Markus Hummel, David Miesmer
Am Cello: Klaus Joachim Keller
Komposition und Klanginstallation: Markus Hummel
Film, Raum, Kostüm: Sinn & Wahn. Kunst
Aufführungsort: Narrenturm, Pathologisch-Anatomisches Bundesmuseum,
Spitalgasse 2, A-1090 Wien
Premiere/Uraufführung: Do 10. Juni 2010
Vorstellungen: Fr 11. 06., Sa 12. 06., Mi 16. 06., Do 17. 06. sowie Fr 18. 06.2010
Beginn: 20.00 Uhr
Nur bei schönem Wetter
Karten und Infos unter: 0676/425 09 85
Kartenpreise: 8 €-15 €

Am Pfingstmontag des Jahres 1828 erscheint auf einem einsamen Platz mitten in Nürnberg „in höchst auffallender Haltung des Körpers“, „schwankend wie ein Betrunkener“ ein junger Mensch, den keiner kennt. In seiner Hand hält er einen Brief adressiert an den Rittmeister des 6ten Regiments der Leichten Reiterei; auf jede an ihn gerichtete Frage antwortet der Fremde ohne Sinn und Verstand mit ein und demselben Satz: „I möcht a söchäner Reiter wärn, wie mei Vater gwän is.“ Niemand weiß, woher er kommt. Der Sprache kaum mächtig wird er von den Behörden aufgegriffen und schreibt mit ungelenker Hand den Namen: Kaspar Hauser.
Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass der junge Mann Opfer eines ungeheuren Verbrechens geworden ist. Über zwölf Jahre hatte man ihn vollkommen allein in einem finsteren Gelass gefangen gehalten und schließlich unter rätselhaften Umständen ausgesetzt. Der Magistrat nimmt sich seiner an, das Schicksal des „Kindes Europas“ findet allerorten reges Interesse. Und langsam erwacht das verstörte Bewusstsein des unbekannten Findlings, entwächst er der Sprachlosigkeit, gewinnt er sich die Welt: die Sterne, den Schnee, ein weiches Bett, die Musik. Und Spuren seiner Erinnerung.
Die für Hauser glückliche Zeit endet jedoch plötzlich: aus dem Dunkeln tritt ein Vermummter auf ihn zu und verletzt ihn schwer. Drei Jahre später wird er an den Folgen eines weiteren Attentates innerlich verbluten - Ziel und Zweck eines brutalen, politischen Kalküls, der zynischen Gier nach Macht. Die genauen Umstände des Mordes bleiben unbekannt. Kaspar Hauser wird zum Rätsel seiner Zeit.

Nach Originaldokumenten und dem bekannten Roman von Jakob Wassermann wird ein Stück subjektiver Geschichte erzählt, vom Erwachen der Seele, vom Ringen um den Geist, von einem gewaltsamen, unbegreiflichen Ende. Von der Bestürzung über die Welt.

Nähere Infos —> hier

Wir sind Wien. Festival der Bezirke (30. Mai-23. Juni 2010)

30. Mai 2010 15:00bis23. Juni 2010 23:00

Wir sind Wien. Festival der Bezirke (30. Mai-23. Juni 2010)

Vom 1. bis 23. Juni stehen die 23 Bezirke Wiens im Mittelpunkt des Kunst- und Kulturgeschehens der Stadt.

Den Auftakt bildet das große Eröffnungsfest am 30. Mai am Kunstplatz Karlsplatz mit Highlights aus der Musikszene wie Kreisky, bratfisch, Tini Trampler, Celia Mara & Ljubinka Jokic, dem Martin Lubenov Orkestar u. v. a.

Die Festivalbühne tourt vom 1. bis 23. Juni mit Vertretern aller musikalischen Genres durch die Bezirke Wiens, Künstlerinnen und Künstler des jeweiligen Bezirkes werden für für gute Stimmung sorgen. Gestartet wird jeden Nachmittag um 15 Uhr mit einem Kinder- und Jugendprogramm, die Highlights des Abends kommen aus den Bereichen Weltmusik und neue Wiener Szene: Tanz Baby!, Birgit Denk & Band, Deckchair Orange, Grooveheadz Orchestra, Maja Osojnik, Kollegium Kalksburg, Marwan Abado, Des Ano, 5/8erl in Ehr´n.

Ein reichhaltiges Kulturprogramm wird auch abseits der Festivalbühnen geboten. KÖR-Führungen zu Kunstwerken im öffentlichen Raum sind ebenso mit im Programm wie künstlerische Interventionen in Bezirksmuseen, Lesungen afrikanischer Literatur, Workshops zu digitaler Kunst und Atelierführungen in allen 23 Bezirken.

Begleitet wird das Festival durch einen eigenen Festivalsong - „Mei Wien“, komponiert und getextet von Ulli Bäer und Ulli Winter und gemeinsam interpretiert mit dem „United children of the world choir“ der Junior High School Carlbergergasse.

Infos:
Eröffnungsfest: Sonntag, 30. Mai 2010, 15-24 Uhr, Kunstplatz Karlsplatz
Festival der Bezirke: 1. bis 23. Juni 2010 in allen Bezirken Wiens
Ausklang: 23. Juni 2010, 19.30 Uhr, 16., Tschauner Bühne, Maroltingerg. 43

Gesamtprogramm unter www.basiskultur.at bzw. als Broschüre bei Basis.Kultur.Wien, 15., Vogelweidplatz 9, erhältlich.