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Archiv - August 12, 2010

Anthony Tommasini analysiert Stephen Sondheim

MuseumsQuartier: “Musical Rocks”

17. September 2010
19:30bis21:30

“Musical Rocks”, das ist eine Show vollgepackt mit bekannten Musicalhits in neuen, spannenden Arrangements, entwickelt von den MG-Sound-Machern Ludwig Coss und Martin Böhm. Die Produktion, die mit gediegenem Sound, High-Tech-Lichtdesign und einer interessanten Cast umgesetzt wird, ist im Herbst 2010 in Wien, München und Triest zu sehen.

musicalrocks.jpg

Die Termine
17.9.-18.9.2010: Wien, Museumsquartier (Tickets –> hier)
23.9.-26.9.2010: München, Deutsches Theater (Tickets –> hier)
14.10-17.10.2010: Triest, Il Rossetti, Politeama Rossetti (Tickets –> hier)

Cast
Serkan Kaya, Anke Fiedler, Jessica Kessler, Nadine Schreier, Vincent Bueno, Mathias Edenborn und Michael Eisenburger

Ensemble
Conny Aitzetmueller (Dance Captain), Verena Kollruss, Natascha Nepp, Gabor Hartmann, Gerald Schasche, Conchita Zandbergen, Marvin Dietmann, Wei-Ken Liao, Anderson Pinheiro da Silva, Patrick Strasser und Sandry Milly

Link
- Musical Rocks @Facebook
- Musical Rocks - Official Website
- Musical Rocks @MG-Sound

Modernes Theater Wien: “Die letzte Jungfrau”

6. April 2011
19:30bis21:30

“Modernes Theater Wien” nennt sich die Theaterneugründung von Hartmut Nolte (langjähriger Intendant des Münchner Theater über dem Landtag) und Dr. Karin Pettenburger, die ihre erste Spielzeit am 06. April 2011 mit der österreichischen Erstaufführung des Schauspiels „Die letzte Jungfrau“ aus der Feder des amerikanischen Erfolgsautors Tuvia Tenenbom eröffnen.

“Die Letzte Jungfrau” ist eine „Komödie der Irrungen“ im Nahen Osten: Drei Agenten treffen in einem heruntergekommenen Pub an der Klagemauer in Jerusalem aufeinander und spinnen einen verrückten, barbarischen Plan. Dann wird es extrem – schrill: Mord, Vergewaltigung, Wahnsinn; es wird gesungen, kopuliert, getanzt, gebetet, gelacht, gesprengt. Eine Provokation? In jeder Minute. Aber nicht nur. Es ist auch eine mitreißende und ehrliche Geschichte über das Vertrauen, an etwas zu glauben und wahrhaftig zu lieben. Ein gewagtes Stück, das dem Thema Nahostkonflikt eine brandaktuelle, skurrile und schonungslose Note verleiht.

“Die letzte Jungfrau” steht seit fünf Jahren bis heute in den USA und Europa auf den Spielplänen. Die Uraufführung am Jüdischen Theater in New York (JTNY) wurde von der amerikanischen und europäischen Presse hoch gelobt.

Darsteller
Atina Tabiei Razligh, Artur Ortens, Mathias Gruber und Philipp Stix

Regie: Hartmut Nolte

Premiere: 6. April 2011 um 19:30 Uhr
im Treitlsaal der TU Wien, Treitlstraße 3, 1040 Wien

Weitere Aufführungen: 07., 08., 09., 13., 14., 15., 16., sowie am 27., 28., 29. und 30. April

Zum Autor
Tuvia Tenenbom, Spross einer ultraorthodoxen Rabbinersippe in Mea Scharim, arbeitete in jungen Jahren als Rabbi, bevor er mit 17 aus der Gemeinde geworfen wurde und nach New York auswanderte, wo er noch heute lebt. Dort jobbte der provokante Autor und Regisseur unter anderem als Taxifahrer, Diamantenhändler und Banker und gründete 1994 das “Jewish Theatre of New York”, an dem er als „Enfant Terrible“ der dortigen Theaterszene mit Vorliebe Stücke präsentiert, in denen mit religiösen, politischen und sexuellen Tabus gebrochen wird.

Bühne Baden nimmt dritte Spielstätte in Betrieb: das „Max-Reinhardt-Foyer”

Am 9. September 2010 (dem 137. Geburtstag des Badener Theatergenies Max Reinhardt) um 19.30 Uhr wird die dritte Spielstätte der Bühne Baden, das „Max-Reinhardt-Foyer“ (ehemals: Balkonfoyer), eröffnet.

Diese Spielstätte bietet Raum für Kleinkunst, Kabarett, Kammermusik, Publikumsgespräche, Matineen, Soireen und Night-Lines. Auf der Bühne (3 mal 5 Meter) im „Max-Reinhardt-Foyer” gibt es künftig Programm für 95 bzw. 85 Zuseher.

Eröffnungsprogramm am 9. September:
- Lesungen von Ulli Fessl, Paul Schmitzberger, Robert Herzl
- Gesang: Hege Gustava Tjoenn, Christa Ratzenböck, Kerstin Grotrian

Die erste Soiree findet am 21. Oktober 2010 um 19.30 Uhr statt: Stephan Wapenhans, zuletzt in „Der Orlow“ auf der Bühne des Stadttheaters zu sehen, präsentiert ein „Tango-Konzert“. Am 5. November um 19.30 Uhr zeigt Christian Zmek eine „Step-Show“.

Eintrittskarten: 18 Euro bzw. 22 Euro (je nach Veranstaltung).

Salon 5: Power to Hurt - ein szenisch-musikalischer Trip nach William Shakespeare

11. November 2010
19:30bis21:30

Salon 5: Power to Hurt - ein szenisch-musikalischer Trip nach William Shakespeare

Kaum jemand hat Leid und kriminelle Energie des Ausgegrenzten, aber auch schlicht des Außerordentlichen, „außer der Norm“ sich verhaltenden Menschen derart plastisch, vielfältig und genau beschrieben wie William Shakespeare.

All diese Figuren eint - scheinbar angeboren, wie beim dritten Richard, scheinbar mühsam erlernt im Fall von Macbeth - die „Power to Hurt“. Richard III. prägt diesen Begriff in seinem berühmten ersten Monolog: Die Macht, oder die Willensstärke sich und andere zu verletzen, (die über eigentliche Skrupellosigkeit hinausgeht) ist ihm die Bedingung „monströsen“ Verhaltens.

Der Komponist und Sound/Visual-Designer Christian Mair hat themenrelevante Texte aus den Historien, aus dem Macbeth, aus den Sonetten vertont. Dunkel-schillernde Songs und Balladen sind so in Zusammenarbeit mit dem herausragenden Schauspieler und Sänger Raphael von Bargen, entstanden.

Die Songs werden live performt. Zudem wird von Bargen in konzentrierten gesprochenen Passagen die verletzten „Verletzer“ darstellen. Als Interaktionsebene fungiert diesmal in ganz besonderer Weise der Film: Sequenzen zeigen traumartige szenische Assoziationen und verbinden sich auch akustisch mit dem Geschehen auf der Bühne.

Mit: Raphael von Bargen, Christian Mair
Raum / Licht: Andreas Lungenschmid
Kostüme: Antoaneta Stereva
Musik: saucybark (Raphael von Bargen / Christian Mair)
Visuals: Christian Mair
Dramturgie und Regie: Viktorie Knotková / Anna Maria Krassnigg

Kartenpreise: EUR 20 / EUR 10 (ermäßigt)

Aufführungen am 11.11., 12.11. und 24.11.2010

Spielort:
Salon5 im Brick-5
Fünfhausgasse 5
1150 Wien

Nähere Infos –> hier

KosmosTheater: “Bezahlt wird nicht”

15. September 2010
20:30bis22:30

KosmosTheater: “Bezahlt wird nicht”

von Dario Fo
Neufassung der Komödie in zwei Akten
Deutsch von Peter O. Chotjewitz
Regie: Dolores Schmidinger
Ausstattung: Andrea Hölzl
Mit: Andrea Händler, Sven Kaschte, Sissi Noé, Stephan Paryla-Raky, Rainer Stelzig

Die Lebensmittelpreise steigen sprunghaft an, Wirtschaftskrise und hohe Lebenshaltungskosten bedrohen Existenzen. „Bezahlt wird nicht!“ beschließen erbost Frauen aus der Arbeiterschaft, darunter die resolute Antonia, und plündern kurzerhand den Supermarkt ums Eck. Vollbepackt mit Beute kehren Antonia und ihre verdutzte Freundin Margherita heim und stoßen sofort auf jede Menge Ungemach: Die rechtschaffenen Ehemänner der beiden müssen ebenso hinters Licht geführt werden wie die Polizei.

Dario Fos pralle Farce setzt anarchische Gewitztheit und zivilen Ungehorsam gegen Hunger und Obrigkeitsdenken. 1974 gelang dies mit der Uraufführung so überzeugend, dass Frauen in Norditalien tatsächlich in spektakulären Aktionen Supermärkte plünderten.

Frauen zahlen nicht!
Um Widerständigkeit und Selbstermächtigung von Frauen gebührend zu feiern, gilt das Motto „Bezahlt wird nicht!“ dienstags bei dieser Produktion für Besucherinnen wortwörtlich: Eintritt frei!

Karten:
€ 16,– | Ö1-Club € 13,– | erm. € 10,– | Kosmos€ 1,– | Sparpaket 72 & 42

Premiere: 15.09.2010 um 20:30
KosmosTheater , Wien, Österreich

Weitere Termine:
16.09.2010, 17.09.2010, 18.09.2010, 21.09.2010, 22.09.2010, 23.09.2010, 24.09.2010, 25.09.2010, 28.09.2010, 29.09.2010, 30.09.2010, 01.10.2010, 02.10.2010

Töchter der Kunst: „Urbaner Spielplatz - Eine Dekonstruktion der Alltagswahrnehmung“

7. September 2010
18:30bis21:30

Der junge Theaterverein namens “Töchter der Kunst - Verein zur Förderung neuer Formen der freien Künste“ veranstaltet vom 10. bis 12. September 2010 eine Erlebnis-Ausstellung mit performativen Elementen in der VHS Hietzing.

In diesem Projekt setzt der Verein einen Schwerpunkt auf das Erleben der Sinne, um der abgestumpften Schnelllebigkeit im Alltag für eine kurze Dauer zu entfliehen. Das Motto: “Stellt unsere Welt auf den Kopf und schärft unsere fünf Sinne. Interaktive Installationen, Performances, Bilder, Texte, die zur Sinnlichkeit anregen und die Alltagsblindheit durchbrechen. Erleben Sie ihr inneres Kind von Neuem!”

Di. 7.9.2010 18:30 Uhr: Vernissage mit ersten Einblicken
Fr. 10.9.2010 von 10–19 Uhr: Programm für Schulen und Kinder
Sa. 11.9.2010 von 10–19 Uhr; Anschließend 19h Konzert Cafe Olga Sanchez
So. 12.9.2010 von 11–18 Uhr

Die Ausstellung ist vom 7.9 2010-17.9.2010 zu sehen.

Kulturbeitrag: 5 €; Kinder unter 5 Jahren frei; in Kooperation mit Hunger auf Kunst und Kultur

VHS Hietzing, 1130 WIEN, Hofwiesengasse 48
Nähere Infos –> hier

Armes Theater Wien/Bockkeller: Die Möwe

12. August 2010
20:00bis23:00

Anton Tschechow: Die Möwe
Armes Theater Wien im Liebhartstaler Bockkeller

Das Arme Theater Wien, ein Ensemble kluger und souveräner Spieler unter der Regie von Erhard Pauer, ist im August 2010 mit Anton Tschechows Die Möwe abermals im Bockkeller zu Gast.
Wie in allen Produktionen will das Arme Theater Wien auch in der “Möwe” Ensemblearbeit forcieren, so dass es ein Aufeinanderhorchen und zärtliches Miteinander der Schauspieler und Schauspielerinnen gibt, wie man es vom Musizieren her kennt. Auch die Momente der Stille des Abwartens sind genauestens inszeniert.

Der Spiegelsaal des Wiener Volksliedwerks ist idealer Spielort, um die Stimmung auf dem Landgut am See zu evozieren, wo vom wahren Leben und vom Theater geträumt wird und wo Mutter und Sohn, die Diva und ihr Geliebter, der Schriftstellersohn und die junge Nina einander lieben und quälen.

Inhalt
Der Lehrer liebt Mascha, Mascha liebt Kostja, der wiederum liebt Nina, die liebt den Schriftsteller Trigorin, der jedoch nur sich selbst liebt. In Tschechows bittersüßer Komödie Die Möwe geht es um die Liebe im Überstehen des Unglücks, um das Entkommen aus der Öde der Provinz und die Produktion von Kunst. “Wir beschreiben das Leben so wie es ist und weiter weder piep noch pup. Wir haben weder Nah- noch Fernziele, unser Herz ist wie leergefegt. Ob dies eine Krankheit ist oder nicht – es geht nicht um die Beziehung, sondern um das Eingeständnis unserer Lage”, so Tschechow an einen Freund und Kollegen. Tschechow gelingt es, das Gefühlselend der leidenden Menschen in ihrer Alltäglichkeit und ihren Leerlauf in einer materiell saturierten Gesellschaft widerzuspiegeln und es gleichzeitig komisch und lachhaft wirken zu lassen. Zum Stück In diesem Stück geht es immer auch um die Kunst der Wahrnehmung. Bei Tschechow drücken die Figuren weniger aus, wer sie sind oder sein wollen; die Menschen verdeutlichen sich stets im Blick der anderen. Was ist los mit den Menschen und warum gehen sie uns heute noch genauso an wie vor hundert Jahren? Sie suchen nach Liebe und Sinn, sie denken groß und handeln doch immer wieder klein. Tschechows realistisches Sinnsucher- und Liebesleidstück ist ein theatralischer Seelenzergliederungsapparat, in dem eine traurige Komödie und eine groteske Tragödie zugleich stecken. Verschiedene Seelenlagen werden beleuchtet: sehnsuchtsvoll, stumpfsinnig, gierig, gleichgültig, flausenhaft, tragisch, komisch, banal. Das homogene und konzentrierte Ensemble folgt den Spuren des “Seelenarztes” Tschechow, eines geübten Psychologen, dem der Mensch selbst hinter kostbaren Selbstlügenpelzmänteln nicht verborgen bleibt, und eines Sehers, dem auch die subtileren Verbindungen von äußerem und innerem Elend nicht entgehen. …aber das Gefühl ist der Ausgangspunkt. Das ist unser Beruf.

Darsteller
Inge Altenburger, Evelyn Fuchs, Krista Pauer, Walter Gellert, Manfred Jaksch, Peter Kratochvil, Markus Pol, Thomas Rabitsch u.a.

Regie: Erhard Pauer

Premiere: 12. August 2010
Weitere Vorstellungen: 16.-20., 23.-27. August 2010
20.00 Uhr │Liebhartstaler Bockkeller

Reservierung unter Tel.: 0699 816 39 394 oder info@armestheaterwien.at, www.armestheaterwien.at Eintritt: € 15,- (erm. für Mitglieder des wvlw € 13,-)

Nähere Infos –> hier