Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - November 15, 2010

Oliver Wimmer liefert Weihnachtssingle des Jahres: “The Story Of How I Lost Christmas”

olivercover_xmas2.jpg“Starmania”-Sieger Oliver Wimmer veröffentlicht am 3. Dezember 2010 seine neue Single “The Story Of How I Lost Christmas”. Rund um diesen Termin ist er auch live zu sehen, unter anderem am 25. November 2010 beim Charity Eishockey Turnier für Pro Juventute in Salzburg oder am 3. Dezember 2010 beim exklusiven “XPress”-Showcase im Local Wien.

Eine Hörprobe des Songs gibt es es vorab –> hier.
Das Video Zum Lied gibt es ab 20. November.

Oliver Wimmer über seine Single:

Als ich diesen Song geschrieben habe, hielt ich den Gedanken fest, dass an Tagen der andachtsvollen Feier die kalte, introvertierte Einsamkeit vieler Menschen oft am größten ist. “The Story Of How I Lost Christmas” ist kein Weihnachtslied im herkömmlichen Sinne. Zerbrechende Erinnerungen statt Herzschmerz, Akustik-Gitarren statt Weihnachtsglocken und melancholische Auto-tune Chöre statt Familiengesängen.

Oliver Wimmer: “The Story Of How I Lost Christmas”
Music & Lyrics: Oliver Wimmer
All Vocals: Oliver Wimmer
Guitars: Alexander Grumeth, Oliver Wimmer
Drums: Stefan Matyus
Percussion: Stefan Matyus
Keys: Alexander Grumeth, Oliver Wimmer
Produced, engineered & mixed by Alexander Grumeth

Link
- Oliver Wimmers Website

VBW/HitSquad Records: A Musical Christmas (2010)

hitsquad-musical-xmas-2.jpgJedes Jahr erscheinen zur schönsten Zeit des Jahres Dutzende CDs, die den Zweck verfolgen, die Menschheit weihnachtlich zu stimmen.

Im kleinen Österreich sind die Vereinigten Bühnen Wien fast schon Big Player auf dem Weihnachtssektor, haben sie doch in den letzten vierzehn Jahren gleich drei Weihnachts-CDs mit heimischen Musicalstars auf den Markt gebracht: “Musical Christmas in Vienna” (1996), “Musical Christmas in Vienna 2004″ (2004) und schließlich 2010: “A Musical Christmas”.

Nun ist es am großen kleinen Markt der Weihnachtslieder so, dass das Angebot an stimmungsvollen Songs nicht unüberschaubar groß ist, aber für zehn oder zwanzig CDs würde es allemal reichen.
Die VBW gehen da allerdings ihren eigenen Weg, und so ist es faszinierend, mitzuerleben, dass wir auf diesen drei verschiedenen CDs durchaus teilweise gleichen Content bekommen. “Winter Wonderland” beispielsweise hörten wir 1996 von Kevin Tarte, 2004 kams instrumental aus den Boxen, 2010 singen es Dennis Kozeluh und Uwe Kröger. “White Christmas” sangen Ethan Freeman und Caroline Vasicek 1996, 2004 gabs das Ganze mit Orchester und Chor, 2010 nehmen sich Uwe Kröger und das Ensemble des Songs an. Auch “Stille Nacht” ist auf allen drei CDs vertreten. “Rudolph The Red Nosed Reindeer” hörten wir 1996 von Viktor Gernot und 2010 singt es das Ensemble, “O du fröhliche” gabs 1996 und 2004 … und so weiter, wir wollens ja nun nicht übertreiben. Man könnte allerdings das Ganze so zusammenfassen, dass die Phantasie bei der Auswahl der Lieder eine begrenzte war, in all den vierzehn Jahren.

“A Musical Christmas” (2010) bringt mit Rasmus Borkowski einen Neuzugang im Solistenteam. Das Potential, weihnachtliche Stimmung zu verbreiten, das hat Borkowski sicherlich. Wie schade, dass man ihm in der Neuausgabe der Weihnachtsshow für zwei Soloauftritte Songs “über()lassen” hat, die schon seit Urzeiten im Programm von “Musical Christmas” sind, und noch dazu so gar nicht maßgeschneidert für den Performer klingen. “Driving Home For Christmas” kann Borkowski natürlich singen, das schafft praktisch jeder, aber passt das Lied perfekt zu einem Dreißigjährigen? War es Dennis Kozeluh dieses Jahr einfach leid, sich dieses ein wenig schwermütige Lied nochmal anzutun? Muss man es gebetsmühlenartig jedes Jahr bringen? Wenn man schon Rasmus Borkowski engagiert, warum gibt man ihm dann keine Songs, die zu ihm passen? Warum muss er dann auch noch das altvaterische “It’s Beginning To Look A Lot Like Christmas” singen, zugegeben, ein Klassiker, den schon Perry Como und Bing Crosby (vor 60 Jahren) gesungen haben, aber auch ein Lied, das wir ebenfalls schon bin zum Erbrechen im Rahmen der “Musical Christmas”-Konzerte mit der ewig gleichen und vor allem öden Pelzkappen-Choreographie erleben mussten, die schon den armen André Bauer zur Verzweiflung getrieben hat. Was für eine Verschwedung von Talent.

Andererseits ist “A Musical Christmas”, abgesehen von Teilen der Konzeption, rein von der Aufnahme und Interpretation her mehr als gelungen, und manche Songs, auch wenn man sie schon so oft gehört hat, kommen auf der CD zur Show brillant rüber. Sehr berührend Caroline Vasiceks “Who Would Imagine A King”, fast schon ergreifend Dennis Kozeluh mit “Do You Hear What I Hear”, das wunderbar sich sukzessive steigernd arrangiert ist - fast ein wenig unbedeutend setzt es an, und am Ende ist man regelrecht gefangen, großartig - das Highlight der CD.

Souverän Carin Filipčic und Wietske van Tongeren mit ihren Songs. Tongeren bringt mit dem in holländischer Sprache gesungenen “Koppången” ein ganz eigenes Flair, Filipčic macht das gleiche, indem sie “O Holy Night” auf Französisch singt: “Cantique de Noel”.

Uwe Kröger bringt laut Booklet “My Grown Up Christmas List”, in Wirklichkeit singt er aber seine “Herzwunschliste”, also das Ganze in deutscher Sprache. Wäre im Prinzip egal, wenn die Übersetzung nicht dermaßen übel wäre. So hören wir Passagen wie:

Das Foto ist betagt,
doch ich glaub unverzagt
wie damals ans
Wunschinerfüllunggehen

Ein “betagtes” Foto? Spätestens bei dieser Formulierung ist jeder, der ein Gefühl für die deutsche Sprache hat, aus der Stimmung draußen und müsste laut lachen (und alle, die etwas von Semantik verstehen, wissen, dass “betagt” in Kombination mit “Foto” einfach nicht zu verwenden ist). Das “Wunschinerfüllunggehen”? Unglaublich. Wie simpel und schöner ist da das Original:

Well, I’m all grown up now
And still need help somehow
I’m not a child
But my heart still can dream

Oder, eine andere wunderbare Stelle:

Oft strebst du jahrelang,
das Jackpotknacken an,
doch irgendwann
steht auf dem ersten Rang(?)

Nein, das Jackpotknacken strebt man nicht an, das versucht jeder laufend, wenn er sich ein Scheinchen für die Lottoziehung kauft. Aber vielleicht meint der Übersetzer des Songs ja auch die Mühen, die man auf sich nehmen muss, um zuerst mal das Geld zu verdienen, damit man sich ein Lottoscheinchen kaufen kann. Der zweite Teil des Reims ist akustisch nicht zu verstehen und nicht mal logisch erschließbar. Was steht wo?

Auch hier wieder das wunderbare Original:

So here’s my lifelong wish
My grown up christmas list
Not for myself
But for a world in need

Und noch eine wunderbare Stelle:

Eine Hand in deiner Hand,
ein festes Freundschaftsband,
das Brücken bauen kann.

Metaphern müssen auch Sinn machen, ein Freundschaftsband (und da muss man sich nun als Übersetzer schon entscheiden, ob man einen Metaphernteil bauen will, oder wieder abstrakt werden möchte) baut keine Brücken. All diese Formulierungen und falsch konstruierten Metaphern funktionieren so nicht. (Im Original: No more lives torn apart/That wars would never start/and wars would never start)

Was die Aufnahme dieses Songs betrifft, so klingt die “Herzwunschliste” nach verdammt viel Synthesizer und setzt sich qualitätsmäßig deutlich von allen anderen Songs auf dieser CD ab, in negativem Sinn. Viel besser: Krögers “White Christmas”, aber auch hier: Das gabs schon 2009, also nichts Neues.

Sicher eine gute Idee war es, zumindest ein neues deutschsprachiges Lied ins Programm aufzunehmen. “Christkind versus Weihnachtsmann”, komponiert von Alexander Wagendristel, getextet von Sigrid Brandstetter, interpretiert von Rasmus Borkowski und Caroline Vasicek. Die jazzige Nummer ist jedoch reimmäßig stellenweise recht platt. Trotzdem, ein bisschen Pepp am Ende des Programms tut der CD sehr gut.

A Musical Christmas
VÖ: 12.11.2010
Label: HitSquad Records

Es singen: Uwe Kröger, Carin Filipčic, Caroline Vasicek, Wietske van Tongeren, Rasmus Borkowski und Dennis Kozeluh.

Ensemble: Bettina Schurek, Tina Schöltzke, Katrin Mersch, Marion Furtner, Terry Chladt, Philipp Kreinbucher, Robert Weixler und Markus Pol.
Es spielt das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien
Musikalische Leitung & Dirigent: Koen Schoots
Musikalische Einstudierung: Carsten Paap

Tracklist
01. A Christmas Song - Carin Filipcic
02. Driving Home For Christmas - Rasmus Borkowski
03. When Christmas Comes To Town - Wietske van Tongeren & Carin Filipcic
04. My Grown Up Christmas List - Uwe Kröger
05. Winter Wonderland - Dennis Kozeluh & Uwe Kröger
06. Koppången - Wietske van Tongeren
07. Who Would Imagine A King - Caroline Vasicek
08. Christmas Medley…Uwe Kröger, Wietske van Tongeren, Dennis Kozeluh, Carin Filipcic, Rasmus Borkowski, Caroline Vasicek, Ensemble (”Let it Snow”, “Rocking Around The Christmas Tree”, “Rudolph The Red Nosed Reindeer”, “Grandma Got Run Over By A Reindeer”)
09. Polarexpress - Dennis Kozeluh, Ensemble
10. White Christmas - Uwe Kröger, Ensemble
11. Do You Hear What I Hear - Dennis Kozeluh mit Ensemble
12. cantique de noel - Carin Filipcic & Wietske van Tongeren
13. It’s Beginning To Look A Lot Like Christmas - Rasmus Borkowski, Ensemble
14. Gabriella’s Song - Carin Filipcic, Ensemble
15. Stille Nacht - Ensemble
16. Christkind versus Weihnachtsmann - Caroline Vasicek & Rasmus Borkowski, Ensemble

Wien: 22. Internationales Kinderfilmfestival

13. November 2010 15:00bis21. November 2010 17:00

22. Internationales Kinderfilmfestival Wien – 13. bis 21. November 2010
Anspruchsvolle Filme für anspruchsvolle Kinder

Was haben Koos aus Holland, Kalam aus Indien, Roberto Carlos aus Brasilien, Tim aus Dänemark und Milana aus Tschetschenien gemeinsam? Sie alle sind kleine Heldinnen und Helden in außergewöhnlichen Kinderfilmen aus der ganzen Welt.

International ausgezeichnete Filme für Kinder von 4 bis 14
Ab 13. November wird Wien wieder acht Tage lang ganz im Zeichen des internationalen Kinderfilms stehen. Insgesamt 15 Filme aus aller Welt belegen die Vielfalt der Produktionen für Kinder, geben Einblicke in fremde Kulturen und zeigen, was Kinder in fernen Ländern beschäftigt und bewegt. Der Schwerpunkt bei der Filmauswahl liegt auf zeitgenössischen Filmen abseits des Mainstreams, die für Kinder relevante Themen behandeln – so unterschiedlich diese auf Grund der Herkunftsländer auch sind. Ob THE INDIAN (Niederlande 2009, Ineke Houtman), THE STORY OF ME (Brasilien 2009, Luiz Villaca), I AM KALAM (Indien 2009, Nila Madhab Panda) oder ZOOMERS (Dänemark 2009 Christian E. Christiansen) – um nur einige Highlights aus dem heurigen Programm zu nennen – es sind immer Kinder, die im Mittelpunkt der Handlung stehen,
und erzählt wird aus ihrer Perspektive.
Eine Filmvorführung wie ein Museumsbesuch verspricht der japanische Spielfilm UMARETE WA MITA KEREDO (ICH WURDE GEBOREN, ABER): Yasujiro Ozus Stummfilm aus dem Jahr 1932 führt zurück in die Anfangszeit des japanischen Films. Ozu verwendete Bildfolgen und Perspektiven, die damals noch vollkommen neu waren, und er formte daraus eine tragikomische Erzählung über das Erwachsenwerden.

Mit seinen ausgewählten Filmen bietet das Internationale Kinderfilmfestival dem jungen Publikum die einzigartige Möglichkeit, inhaltlich und formal hervorragende Produktionen zu erleben, die – obwohl mit den bedeutendsten internationalen Festivalpreisen ausgezeichnet – in regulären Kinoprogrammen nicht zu sehen sind.

Im Anschluss an das Internationale Kinderfilmfestival in Wien kommen auch heuer wieder filmbegeisterte Kinder in den Bundesländern zum Zug: in der Steiermark in Graz, Liezen, Kapfenberg und Eibiswald, sowie in Innsbruck und Linz wird eine Auswahl der Filme zu sehen sein.

Filme in Originalsprache
Die Filme des Festivals werden vorzugsweise in Originalsprache gezeigt und live deutsch eingesprochen. So weckt das Festivalprogramm das Interesse für fremde Kulturen und Sprachen und arbeitet ebenso unaufdringlich dem Eindruck entgegen, alle Filme würden automatisch in deutscher Sprache gedreht werden.

Auszeichnungen
Eine Jury von jungen Filmkritikerinnen und –kritikern entscheidet über zwei Preise des Festivals: den Preis der Kinderjury und den UNICEF-Preis. Besucherinnen und Besucher können mit ihrer Eintrittskarte für den Gewinner des Publikumspreises stimmen.

Schulvorstellungen
Von Montag, 15.11., bis Freitag, 19.11., jeweils um 9.00 Uhr gehören die drei Festivalkinos Cine Center, Cinemagic und Votiv Kino ganz den Schulklassen. Schülerinnen und Schüler aus Wien und Umgebung haben die einmalige Gelegenheit, Filme aus dem Programm des Internationalen Kinderfilmfestivals zu sehen. Für Lehrpersonen stehen zu allen Wettbewerbsfilmen Filmhefte zur Verfügung, die eine optimale Vor- und Nachbereitung des Filmerlebnisses ermöglichen. Schulvorstellungen können unter der Telefonnummer 01/4000-83 400 reserviert werden.

Filmhefte
Als Begleitmaterial für Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrerinnen und Lehrer, die mit Kindern und Jugendlichen tiefer gehend zum Film arbeiten wollen, werden ausführliche Unterlagen erarbeitet. Die Filmhefte können kostenlos von der Website des Festivals geladen werden. Der Sammelband mit allen Filmheften liegt in den Festivalkinos auf.

Eintrittspreise
Einzelkarte EUR 4,50, Preis für Gruppen (ab 3 Personen) EUR 3,50 pro Person. Ein Festivalpass wird zum Preis von EUR 28,– angeboten und ist für 10 Vorstellungen in den drei Festivalkinos Cine Center, Cinemagic und Votiv Kino gültig. Dies soll auch sozial schwachen, kinderreichen Familien die Möglichkeit eines gemeinsamen Kinobesuches eröffnen.

Nähere Infos –> hier

Palazzo Musikpalast: Karlheinz Hackl „Mei Lebn“ mit Liedern von Georg DANZER

15. November 2010
18:00bis22:00

PALAZZO MUSIKPALAST
Karlheinz Hackl
„Mei Lebn“ mit Liedern von Georg DANZER
Ein musikdramaturgisches Live-Programm

Montag 15. November 2010

Karlheinz Hackl, der Grandseigneur des österreichischen Theaters in der Rolle seines Lebens. Publikumsliebling Karlheinz Hackl hat gemeinsam mit den Musikern Christian Becker, Dieter Kolbeck und Stephan Maass nach dem Erfolgsstück „Ich, Hackl…“, das in Wien mehr als 10.000 Besucher gesehen haben, nun das Folgeprogramm „Mei Leben“ erarbeitet, das nun in ganz Österreich zu sehen ist. Hackl singt Danzer.

Georg Danzer hat bis zuletzt an den Liedern, die er eigens für Karlheinz Hackl geschrieben hat, gearbeitet. Die Texte reflektieren das Leben des Schauspielers und das eines Künstlers im Allgemeinen und sind somit Spiegelbild von Karlheinz Hackl und Georg Danzer im gleichen Maße. „Georg Danzer hätte seine Freude an diesem Programm und an dem, was aus den Liedern geworden ist“, meint Danzer Freund und Musiker Christian Becker. Diese Lieder sind in dem Programm mit Erzählungen aus dem Leben Hackls zu einem Gesamten verschmolzen.

Der Abend ist spannend und spontan. Unterhaltung – mit Haltung – auf höchstem Niveau ist garantiert. Ernste Themen wie Krankheit und Tod haben genauso Platz wie eine gehörige Portion an Humor und Selbstironie, sowie der eine oder andere Seitenhieb in Richtung Politik und Gesellschaft.

Karlheinz Hackl (Stimme)
Christian Becker (Gitarre)
Dieter Kolbeck (Klavier)
Stephan Maass (Percussion)

Einlass: 18.00 Uhr | Konzertbeginn: 20.00 Uhr | Ende: ca. 22.00 Uhr
Manege: EURO 39,- | Rang/ Loge: EURO 25,-

Nähere Infos –> hier