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Archiv - November 19, 2010

Theater Akzent: Romeo und Julia

1. Dezember 2010
19:30bis21:30

Theater Akzent: Romeo und Julia
von William Shakespeare
in einer Bearbeitung von Felix Mitterer
Eine Produktion von Schule für das Leben

Die Bildungsinitiative „Schule für das Leben“ wurde 2008 von der Intendantin des Wiener Kindertheaters Sylvia Rotter gemeinsam mit Dr. Brigitte Sindelar (Sigmund-Freud-Privatuniversität) und Prof. Dr. Max H. Friedrich (Universitätsklinik für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters) ins Leben gerufen.

Ausgehend von der Beobachtung im Rahmen der Produktionen des Wiener Kindertheaters, dass Theaterarbeit Kinder in ihrer sprachlichen, kreativen und sozialen Entwicklung maßgeblich unterstützt und ihre Persönlichkeit stärkt, sollte dies im Rahmen empirischer psychologischer Studien untersucht werden. Aus den Erkenntnissen der Forschungsarbeit sollten praktische Lösungen für eine Pädagogik entwickelt werden, die die Persönlichkeitsbildung junger Menschen berücksichtigen und dabei auf Sprachkompetenz, Kreativität, Selbstsicherheit, Teamfähigkeit und soziale
Interaktionsfähigkeit setzen. Damit soll auch ein konstruktiver Beitrag zur aktuellen Bildungsdiskussion und für die Entwicklung und Implementierung theaterpädagogischer Unterrichtsmethoden abseits des Frontalunterrichts geleistet werden.

Ende Jänner 2008 wurden in zwei Volksschulen Wiens insgesamt 126 Kinder einer Schulstufe zu Beginn des Semesters umfassend psychologisch getestet, bevor im Zeitraum von drei Monaten zwei mal wöchentlich mit den Kindern praktisch gearbeitet wurde. Der Fokus der theaterpädagogischen Übungen, entwickelt von Sylvia Rotter und ihrem Team, lag dabei auf sprachlichem und körperlichem Ausdruck, Tanz und Improvisation. Nach Beendigung der Projektarbeit im Juni 2008, wurden in einer zweiten Testreihe auch sprachliche Intelligenz und Motorik getestet. Die Ergebnisse dieser ersten Studie zeigen signifikante Verbesserungen der verbalen Merkfähigkeit, der Körperwahrnehmung sowie der Aufmerksamkeit.

Auf Einladung des Transferzentrums für Neurowissenschaft und Lernen ZNL (Universität Ulm) unter der Leitung von Prof. DDr. Manfred Spitzer hat sich im März 2010 eine Expertentagung in Ulm mit diesen Forschungsergebnissen befasst. Ebenso entstand auf Grundlage der Ergebnisse aus der ersten Phase der Bildungsinitiative das Praxisbuch „Vorhang auf fürs Leben!“. Dieses bietet einen Leitfaden für Eltern und Lehrer, um theaterpädagogische Übungen in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren. Im Vorwort erläutert der Neurowissenschaftler Prof. DDr. Manfred Spitzer eindrücklich die positiven Auswirkungen der Theaterarbeit auf Kernkompetenzen sowie die Entwicklung neuer Synapsen aufgrund von derartigen Lernerfahrungen.

Ende September 2010 wurde die zweite Phase der Initiative mit ca. 40 Lehrlingen der SPAR Akademie Wien im Alter von 16-20 Jahren gestartet. Dem Konzept des “Lebenslangen Lernen” folgend, richtet sich die Fortsetzung des Projekts demnach auch an Menschen, die die Pflichtschulausbildung bereits abgeschlossen haben. Die Förderung von Kreativität, Fantasie und Individualität durch Sylvia Rotters Methode leistet altersunabhängig einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Stressresistenz, Flexibilität, Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit – Schlüsselfaktoren in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft.

Die wissenschaftliche Leitung und vorrausgehende beziehungsweise abschließende Testreihen mit den Lehrlingen übernimmt in dieser zweiten Phase der Neurowissenschaftler Prof. DDr. Manfred Spitzer. Die Entwicklung von sprachlichen Kompetenzen wird bei den Produktionen des Wiener Kindertheaters stets groß geschrieben und daher auch immer Stücke der Weltliteratur erarbeitet. Auch die zweite Phase der Bildungsinitiative widmet sich einem populären Werk klassischer Literatur: In einer Textbearbeitung des österreichischen Dramatikers Felix Mitterer werden die Lehrlinge an Shakespeares „Romeo und Julia“ herantreten. Gerade die Popularität des Stoffes war ein Aspekt, der für „Romeo und Julia“ sprach, um den Jugendlichen einen möglichst spannenden Zugang zu einem klassischen Werk zu ermöglichen.

Mit den Themen, Konflikten und Lebenssituationen, die das Stück behandelt, können sich Jugendliche besonders identifizieren. Aus- und Leidtragende des tragischen Konflikts ist in erster Linie die junge Generation, deren Schicksale in eine Geschichte um verfeindete Familien, Streit, Mord, Freundschaft und Liebe bis in den Tod verflochten sind.

Mitterer schreibt für dieses Projekt eine gekürzte und für Jugendliche leichter zugängliche Fassung von Shakespeares „Romeo und Julia“. Sein Gesellschafts- und Liebesdrama soll die Lebensrealität und die Lebensumstände junger Menschen von heute reflektieren: Gesellschaftliche Intoleranz, Jugendgangs, feindliche Lager und eine Liebe, die in einem solchen Setting unmöglich ist, sind nicht nur literarische Motive, sondern haben allzu zahlreiche reale und aktuelle Entsprechungen. Sein Text soll dafür als Ausgangsmaterial dienen.

Wunsch Felix Mitterers ist es, dass die jugendlichen Darstellerinnen und Darsteller im Zuge der Stückerarbeitung seine Vorlage weiterbearbeiten und sich selber mit ihrer eigenen Welt einbringen, sodass das Stück möglicherweise eine ungeahnt neue Gestalt erhält.

In regelmäßigen Theaterworkshops werden sich die 40 Lehrlinge der SPAR Akademie unter der Leitung von Sylvia Rotter und Diane Travis „Romeo und Julia“ auf Grundlage der Textfassung von Felix Mitterer nähern. Diese zweite Phase sieht erneut Testreihen vor Probenstart und nach Abschluss des Projekts vor, sie wird jedoch um eine weitere Testung drei Monate nach Projektende ergänzt, um die Nachhaltigkeit des Erlernten zu überprüfen. Durchgeführt von Dr. Anne Stein, unter der Schirmherrschaft von Prof. DDr. Manfred Spitzer und dem Transferzentrum für Neurowissenschaft und Lernen ZNL (Universität Ulm), werden diesmal auch die Auswirkungen auf die Synapsenbildung während des Probenprozesses berücksichtigt.

Die eigene Geschichte der Darstellerinnen und Darsteller, ihr Verständnis der literarischen Vorlage und das selbst Empfundene nehmen einen wichtigen Part in der Erarbeitung und Entwicklung des Stücks ein. Eine offene Probensituation soll den kreativen Prozess der mitwirkenden Lehrlinge fördern, ihnen den nötigen Freiraum für eigene Ideen geben und diese entsprechend in das Ergebnis – also die zur Aufführung gelangende Inszenierung – einfließen lassen. Im Probenprozess werden Improvisationen einen wichtigen Stellenwert einnehmen, um die Jugendlichen frei experimentieren, Szenen entwickeln und Charaktere entfalten zu lassen. Spannend sind dabei die Potentiale gruppendynamischer Impulse einzuschätzen. Die verschiedenen Rollen werden an den beiden Aufführungsabenden in unterschiedlichen Besetzungen gespielt.

Premiere: 1. Dezember 2010
Theater AkzentPremiere: 1. Dezember 2010
2. Aufführung: 2. Dezember 2010
jeweils 19.30 Uhr
Spielort: Theater Akzent
Theresianumgasse 16-18
1040 Wien
Dramaturgie: Felix Mitterer
Regiekonzept: Diane Trevis
Produktion: Sylvia Rotter
Bühnenbild: Anna Mitterer
DarstellerInnen: ca. 40 Lehrlinge der SPAR Akademie Wien

Links
- Das Wiener Kindertheater
- Theater Akzent
- Schule für das Leben

Wiener Stadthalle/Halle D: The Blues Brothers

16. Dezember 2010
19:30bis21:30

Fünf Jahre ist es her, dass die Show “The Blues Brothers” für mehrere ausverkaufte Abende im Ronacher sorgte. Produziert im Londoner West End ist die Erfolgsproduktion nun wieder auf großer Europa-Tournee und macht im Rahmen von Stimmen der Welt auch in Wien Station (16. Dezember 2010, Wiener Stadthalle).

Mit im Gepäck sind auch dieses Mal alle großen Hits aus dem gleichnamigen Kultfilm mit John Belushi und Dan Akroyd, wie z. B. „Everybody Needs Somebody To Love“, „Soulman“, “Gimme Some Lovin’“, …

“The Blues Brothers” - das ist Blues, der ins Blut geht. Das ist Soul, der die Seele streichelt. Das sind Jake und Elwood, die mit ihrer cool-lässigen Art die Geschichte ihres Lebens erzählen. Sie sehen aus wie zwei Mafiosi: schwarzer Hut, schmale Krawatte und die obligatorische Sonnenbrille. Wenn das unvergleichliche Brüderpaar Jake und Elwood alias “The Blues Brothers” die Bühne betritt, dann kann keiner mehr ruhig sitzen und der ganze Saal feiert eine einzige Party. Zu sattem Soul und ausdrucksstarkem Rhythm & Blues bieten die Brüder eine Show, die ins Blut geht. Unterstützt werden sie von einer sechsköpfigen Band und den Bluettes. Abgerundet wird der zum Kult gewordene Sound mit Slapstick und Gags inmitten eines Feuerwerks verblüffender Licht- und Pyrotechnikeffekte.

THE BLUES BROTHERS - The Original West End Show
Donnerstag, 16. Dezember 2010, 19:30 Uhr
Wiener Stadthalle - Halle D

Preiskategorien
A - 72,00 EUR
B - 65,00 EUR
C - 55,00 EUR
R - 32,00 EUR
VIP - 190,00 EUR

Nähere Infos –> hier

Jüdisches Museum Wien: Jews for Dummies

2. Dezember 2010
18:30bis19:30

Jüdisches Museum Wien: Jews for Dummies
Donnerstag, 2. Dezember 2010, 18:30 Uhr

Darf man „Jude“ sagen? Was ist eine Bar Mizwa? Wo heiraten Juden? Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten und sich nicht getraut haben zu fragen, beantwortet Mag. Rafael Schwarz.

Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

Eintritt frei - mit Zählkarten. Unsere Kassa ist eine halbe Stunde vor Beginn geöffnet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Hagshama Vienna

Link
- Jüdisches Museum Wien

Festsaal der Martkgemeinde Langenzersdorf: Musical Gala Night mit Luzia Nistler

19. November 2010
19:30bis21:30

MUSICAL GALA NIGHT
Festsaal der Martkgemeinde Langenzersdorf
Freitag, 19. November 2010, 19.30 Uhr

Hauptplatz 9, 2103 Langenzersdorf

Tickets
Bürgerservice der Marktgemeinde Langenzersdorf, Hauptplatz 10, 2103 Langenzersdorf
Tel: 02244/2308
Vorverkauf: 17,- Euro / Abendkassa: 22,- Euro

Ein Musicalkonzert mit Stargast Luzia Nistler bietet die Marktgemeinde Langenzersdorf. Durch die Gala führt Peter Rapp, am Klavier: Michael Schnell.

Mitwirkende
Luzia Nistler, Cornelia Meixner, Aloysia Astari, Silvana Didonet, Monika Hoschtalek, Silvia Krenslehner, Bettina Stramitzer, Katharina Winand, Christian Graf, Gerald Neubauer

Moderation
Peter Rapp

Wien: 22. Internationales Kinderfilmfestival

13. November 2010 15:00bis21. November 2010 17:00

22. Internationales Kinderfilmfestival Wien – 13. bis 21. November 2010
Anspruchsvolle Filme für anspruchsvolle Kinder

Was haben Koos aus Holland, Kalam aus Indien, Roberto Carlos aus Brasilien, Tim aus Dänemark und Milana aus Tschetschenien gemeinsam? Sie alle sind kleine Heldinnen und Helden in außergewöhnlichen Kinderfilmen aus der ganzen Welt.

International ausgezeichnete Filme für Kinder von 4 bis 14
Ab 13. November wird Wien wieder acht Tage lang ganz im Zeichen des internationalen Kinderfilms stehen. Insgesamt 15 Filme aus aller Welt belegen die Vielfalt der Produktionen für Kinder, geben Einblicke in fremde Kulturen und zeigen, was Kinder in fernen Ländern beschäftigt und bewegt. Der Schwerpunkt bei der Filmauswahl liegt auf zeitgenössischen Filmen abseits des Mainstreams, die für Kinder relevante Themen behandeln – so unterschiedlich diese auf Grund der Herkunftsländer auch sind. Ob THE INDIAN (Niederlande 2009, Ineke Houtman), THE STORY OF ME (Brasilien 2009, Luiz Villaca), I AM KALAM (Indien 2009, Nila Madhab Panda) oder ZOOMERS (Dänemark 2009 Christian E. Christiansen) – um nur einige Highlights aus dem heurigen Programm zu nennen – es sind immer Kinder, die im Mittelpunkt der Handlung stehen,
und erzählt wird aus ihrer Perspektive.
Eine Filmvorführung wie ein Museumsbesuch verspricht der japanische Spielfilm UMARETE WA MITA KEREDO (ICH WURDE GEBOREN, ABER): Yasujiro Ozus Stummfilm aus dem Jahr 1932 führt zurück in die Anfangszeit des japanischen Films. Ozu verwendete Bildfolgen und Perspektiven, die damals noch vollkommen neu waren, und er formte daraus eine tragikomische Erzählung über das Erwachsenwerden.

Mit seinen ausgewählten Filmen bietet das Internationale Kinderfilmfestival dem jungen Publikum die einzigartige Möglichkeit, inhaltlich und formal hervorragende Produktionen zu erleben, die – obwohl mit den bedeutendsten internationalen Festivalpreisen ausgezeichnet – in regulären Kinoprogrammen nicht zu sehen sind.

Im Anschluss an das Internationale Kinderfilmfestival in Wien kommen auch heuer wieder filmbegeisterte Kinder in den Bundesländern zum Zug: in der Steiermark in Graz, Liezen, Kapfenberg und Eibiswald, sowie in Innsbruck und Linz wird eine Auswahl der Filme zu sehen sein.

Filme in Originalsprache
Die Filme des Festivals werden vorzugsweise in Originalsprache gezeigt und live deutsch eingesprochen. So weckt das Festivalprogramm das Interesse für fremde Kulturen und Sprachen und arbeitet ebenso unaufdringlich dem Eindruck entgegen, alle Filme würden automatisch in deutscher Sprache gedreht werden.

Auszeichnungen
Eine Jury von jungen Filmkritikerinnen und –kritikern entscheidet über zwei Preise des Festivals: den Preis der Kinderjury und den UNICEF-Preis. Besucherinnen und Besucher können mit ihrer Eintrittskarte für den Gewinner des Publikumspreises stimmen.

Schulvorstellungen
Von Montag, 15.11., bis Freitag, 19.11., jeweils um 9.00 Uhr gehören die drei Festivalkinos Cine Center, Cinemagic und Votiv Kino ganz den Schulklassen. Schülerinnen und Schüler aus Wien und Umgebung haben die einmalige Gelegenheit, Filme aus dem Programm des Internationalen Kinderfilmfestivals zu sehen. Für Lehrpersonen stehen zu allen Wettbewerbsfilmen Filmhefte zur Verfügung, die eine optimale Vor- und Nachbereitung des Filmerlebnisses ermöglichen. Schulvorstellungen können unter der Telefonnummer 01/4000-83 400 reserviert werden.

Filmhefte
Als Begleitmaterial für Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrerinnen und Lehrer, die mit Kindern und Jugendlichen tiefer gehend zum Film arbeiten wollen, werden ausführliche Unterlagen erarbeitet. Die Filmhefte können kostenlos von der Website des Festivals geladen werden. Der Sammelband mit allen Filmheften liegt in den Festivalkinos auf.

Eintrittspreise
Einzelkarte EUR 4,50, Preis für Gruppen (ab 3 Personen) EUR 3,50 pro Person. Ein Festivalpass wird zum Preis von EUR 28,– angeboten und ist für 10 Vorstellungen in den drei Festivalkinos Cine Center, Cinemagic und Votiv Kino gültig. Dies soll auch sozial schwachen, kinderreichen Familien die Möglichkeit eines gemeinsamen Kinobesuches eröffnen.

Nähere Infos –> hier

Oper Graz: Das Gespenst von Canterville (Familienmusical)

19. November 2010
17:00bis19:00

Oper Graz: Das Gespenst von Canterville (Familienmusical)
von Robert Persché frei nach Oscar Wilde

Premiere: Freitag, 19. November 2010, 17 Uhr

Oscar Wildes Erzählung als Famulienmusical.

Leading Team
Musikalische Leitung: Maurizio Nobili
Inszenierung: Robert Persché
Bühne: Mignon Ritter
Kostüme: Alexia Redl
Choreographie: Bettina Rebel

Cast
Sir Simon de Canterville: János Mischuretz
Lord Canterville: David McShane
Hiram Otis: Terry Chladt
Lucretia Otis: Eva Saly
Virginia: Lisa Schrammel
George: Florentin Klein
Washington: Caroline Hochfellner
Mrs. Umney: Fran Lubahn

Näbere Infos –> hier