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Archiv - November 23, 2010

Becoming Peter Pan - An Epilogue to Michael Jackson

Becoming Peter Pan - An Epilogue to Michael Jackson

Am 25. Juni 2009 wurde der King of Pop offiziell für tot erklärt. “Becoming Peter Pan - An Epilogue to Michael Jackson” erzählt die fiktive Geschichte eines Mannes, der sich Michael Jackson nennt und in eine Anstalt für psychisch Kranke eingeliefert wird, weil er glaubt, Peter Pan zu sein. Das Schubert Theater Wien präsentiert ab 16. Dezember 2010 ein faszinierendes Panoptikum aus realer Biografie und Phantasie über den selbsternannten König des Pop, und den verstörenden Menschen hinter der Kunstfigur Michael Jackson.

Mit: Nikolaus Habjan
Buch und Regie: Simon Meusburger
Puppendesign: Nikolaus Habjan

Termine: 16. Dezember 2010 (Premiere)
18., 19., 21., 22. Dezember 2010
15., 16., 17., 18. Januar 2011

in englischer Sprache

Metropol: Die große Austro-Pop-Sing-Along-Gala

1. Dezember 2010
20:00bis23:00

Metropol: Die große Austro-Pop-Sing-Along-Gala

Von legendären Superhits wie “Schifoan” bis zu poetischen Schmankerln wie “Für immer jung” … Die “Metropol Singers” laden ein mitzusingen, mitzujubeln und mitzuswingen bei den Lieblingshits des Austropop. Peter Hofbauer analysiert, interpretiert und animiert die österreichische Seele. Die Klassiker des Austropop stehen auf dem Programm: Songs von Ambros, Danzer, Fendrich, Falco und vielen anderen mehr.

Mitwirkende
Peter Hofbauer und die “Metropol Singers” (Tanja Hilber, Sonja Schatz, Terry Chladt und Markus Richter)
Marcus Hagler und Band

Aufführungstermin
1. Dezember 2010, 20 Uhr
Nähere Infos siehe –> hier

Tickets
Loge Euro 32.-
Kat I Euro 25.-

“The Juliet Letters” - Drew Sarich & The Dead Poet Quartet in Salzburg und Wien

sarich2010.jpg

Romeo und Julia hätten längst das Zeitliche gesegnet, wären sie je aus Fleisch und Blut gewesen. Und doch teilen wir alle mindestens einmal in unserem Leben ein gemeinsames Schicksal - das Schicksal einer unerfüllten Liebe. Noch heute steht in Verona, bekanntermaßen Heimat des unglücklichen Liebespaares, ein Briefkasten, in den man Briefe an Julia einwerfen kann. Dieser Umstand war die Initialzündung für Elvis Costello und das Brodsky-Quartet, ihre ganz persönliche Korrespondenz mit Julia Capulet zu führen. Briefe über die Sehnsucht, das Verliebtsein, die Eifersucht, die Hoffnungslosigkeit, den Tod und die unerfüllte Liebe. Und welche Sprache könnte all diese Facetten besser einfangen als die Musik.

Mit “The Juliet Letters” realisieren Drew Sarich und The Dead Poet Quartet ein langgehegtes Wunschprojekt. Am 28. November 2010 ist die seltene Besetzung von Sänger und Streichquartett beim Winterfest in Salzburg um 17 Uhr im Spiegelzelt zu sehen, am 20. Dezember 2010 gibts einen Gig im Wiener Porgy & Bess und am 13. Januar 2011 ist eine Show im Salzburger OVAL angesetzt. Zu erleben wird der Reiz des Variantenreichtums an Ausdrucksmöglichkeiten, aber vor allem auch der glaubwürdige Austausch von Rock, Pop und Klassik sein.

“The Juliet Letters” setzt nicht nur technisch perfektes, feinfühligstes Quartettspiel voraus, sondern ermöglicht es den Musikern sowie dem Publikum, neue musikalische Landschaften zu erforschen. Mit Drew Sarich fand das Quartett einen Sänger, der sich zweifellos zu den Ausnahmekünstlern seines Genres zählen darf. Die bedingungslose Auseinandersetzung mit seinen Charakteren, die Farbenvielfalt seiner Stimme, sein großer Erfahrungsreichtum sind nur einige wenige Attribute, die ihn zur Idealbesetzung dieses Projektes machten.

Einen Brief zu bekommen, ihn zu öffnen, hat etwas Geheimnisvolles, etwas Magisches. Fremde Briefe zu lesen, ist wie durch ein Schlüsselloch zu spähen. Sie eröffnen intime Ausschnitte einer Beziehung zwischen zwei Menschen - Momentaufnahmen eines Dramas.

Mit “The Juliet Letters” gelingt es, durch die Verbindung von Wort und Musik eine Geschichte zum Leben zu erwecken, die von jedem ganz individuell nachempfunden werden kann, jedoch mit ein und demselben Inhalt - nämlich der Liebe.

DREW SARICH - THE DEAD POET QUARTET - THE JULIET LETTERS
Michaela Girardi: Violine
Georg Wimmer: Violine
Sarah Grubinger: Viola
Matthias Bartolomey: Violoncello
Drew Sarich: Gesang

Aufführungstermine
28. November 2010, 17 Uhr, Salzburg, Spiegelzelt (Ticketinfos –> hier)
20. Dezember 2010, 20:30 Uhr, Wien, Porgy & Bess (Ticketinfos –> hier)
13. Januar 2010, Salzburg, OVAL (Ticketinfos demnächst –> hier)

Der Coca-Cola-Weihnachtstruck 2010 wieder in Wien

18. Dezember 2010
17:00bis19:45

Am Samstag, dem 18. Dezember 2010 findet das Finale der diesjährigen Coca-Cola-Weihnachtstruck-Tour wieder in Wien statt. Am Friedrich-Schmidt-Platz gehts um 17 Uhr mit der Eröffnung los. Im stimmungsvollen Weihnachtsdorf können Kinder malen, basteln, eine Runde mit dem Karussell fahren oder sich mit dem Weihnachtsmann fotografieren lassen.

Wer möchte, kann sich via www.coke.at oder direkt im Rahmen der Weihnachtstruck-Tour eine virtuelle Wunsch-Schneekugel mit einem persönlichen Wunsch für gemeinsam schönere Weihnachten gestalten. Wer mitmacht, kann einen Tag mit dem Coca-Cola-Weihnachtsmann samt Coca-Cola-Weihnachtstruck gewinnen.

Die Coca-Cola Weihnachtstruck-Tour 2010
* Freitag, 26. November: Vorarlberg / Bregenz / Parkplatz Seestadt
* Samstag, 27. November: Tirol / St. Johann i.T. / Hauptplatz
* Donnerstag, 2. Dezember: Niederösterreich / Zwettl / Sparkassenplatz
* Freitag, 3. Dezember: Salzburg / St. Johann i.Pg. / Busparkplatz Zentrum
* Samstag, 4. Dezember: Oberösterreich/ Gmunden / Rathausplatz
* Freitag, 10. Dezember: Steiermark / Kapfenberg / Kolomann-Wallisch-Platz
* Samstag, 11. Dezember: Kärnten / Wolfsberg / Weiherplatz
* Freitag, 17. Dezember: Burgenland / Eisenstadt / Schloss Esterhazy
* Samstag, 18. Dezember: Wien / Wien / Friedrich-Schmidt-Platz (zw. Rathaus und 2er-Linie)

Programmablauf
17.00 Uhr Eröffnung des Coca-Cola Weihnachtsdorfs
17.30 Uhr Beginn des Programms
18.00 Uhr Einfahrt des Coca-Cola Weihnachtstrucks
19.00 Uhr Ende des Bühnenprogramms
19.45 Uhr Ende der Aktivitäten im Coca-Cola Weihnachtsdorf

Theater Nestroyhof Hamakom: Nordost

30. November 2010
20:00bis22:00

Nordost
von Torsten Buchsteiner
Eine Produktion von Theater Nestroyhof Hamakom
Premiere: 30. November 2010

Premiere: Dienstag, 30. November, 20.00 Uhr
Öffentliche Generalprobe: 29. November 2010, 20.00 Uhr, mit anschließendem Salongespräch

Aufführungstermine
1., 4., 5., 7.-11. Dezember, jeweils 20.00 Uhr
14.-18. Dezember, jeweils 20:00 Uhr

Spielort
Theater Nestroyhof Hamakom
Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Ensemble
Monika Bujinski, Barbara Gassner, Karin Yoko Jochum

Leading Team
Inszenierung: Barbara Schulte
Dramaturgie: Susanne Höhne
Raumkonzept/Videoprojektionen: Andreas Braito
Kostüme: Julia Eisenburger
Sounddesign: Roumen Dimitrov
Licht: Stefan Pfeistlinger
Produktions-/Regieassistenz: Iris Harter
Realisierung/Bühnentechnik: Reinhard Taurer
Tontechnik: Jürgen Lentsch
Videoassistenz: Keskin Hüseyin
Hospitanz: Lukas Czech
Bühnenrechte: Henschel Schauspiel Theaterverlag Berlin GmbH

Das Stück
Am 23. Oktober 2002 besetzten über 40 tschetschenische Terroristen im zweiten Akt des Musicals “Nord-Ost” das Theater an der Dubrowka in Moskau und nahmen die Angestellten des Theaters, die Schauspieler und 850 Zuschauer als Geiseln. Die islamistischen Rebellen forderten die Beendigung des Tschetschenien-Krieges und den Abzug der russischen Truppen. Unter den Geiselnehmern waren auch 20 “Schwarze Witwen”, tschetschenische Frauen, die Angehörige im Krieg verloren hatten und daraufhin zu Kämpferinnen und Terroristinnen wurden. Die Geiselnahme wurde am 26. Oktober blutig beendet. Bei der Befreiung wurde ein Betäubungsgas eingesetzt, welches für viele Geiseln tödliche Folgen hatte. Es kamen im Zuge des Gaseinsatzes und der Stürmung des Theaters 130 Geiseln und 40 Terroristen ums Leben. Letztere wurden, durch die Wirkung des Gases bewusstlos, von der Spezialeinheit des russischen Inlandsgeheimdiensts an Ort und Stelle erschossen.

Das auf diesen Tatsachen beruhende Stück “Nordost” von Torsten Buchsteiner, welches am Royal Dramatic Theatre in Stockholm 2006 zur Uraufführung kam, enthält drei schonungslose Gedankenprotokolle. Zu Wort kommen drei Frauen: Zura, eine der schwarzen Witwen, Tamara, eine Ärztin die in jener Nacht mit dem Notarztwagen in Moskau unterwegs ist, und Olga, eine sich unter den Geiseln befindende Zuschauerin. Sie alle suchen unter der Wucht der existentiellen Bedrohung auch nach Spuren, die über das drei Tage währende Geiseldrama hinausreichen.

Der Text fußt auf einer sehr präzisen Recherche des real Vorgefallenen, aber darüber hinaus gibt der Autor den drei Frauen eine genaue Biographie, lässt sie sehr intim über Lebensumstände sprechen und öffnet damit einen Blick in drei sehr unterschiedliche und doch exemplarische Leben. Olga, Zura, und Tamara sind durch ein Erlebnis geprägt, das sie als Frauen verbindet: die Zerstörung ihrer familiären Umfelder durch den Krieg. Auch wenn sie sich als Opfer und Täter am Schauplatz des realen Dramas begegnen, teilen sie am Ende des Stückes ein gemeinsames Schicksal, nämlich jenes Witwen zu sein.

Torsten Buchsteiner verzichtet auf eine szenische Handlung im üblichen Sinne. Die drei Frauen erzählen jeweils aus ihrer Perspektive über die realen Vorgänge und über ihre Lebensumstände. Der Autor verschränkt dabei Monologe, Dialoge und Trialoge, aber das Sprechen geschieht immer aus einer verdichteten Erinnerung der Erlebnisse ohne hierbei die Schuldfrage zu stellen. Für sein Stück erhielt Buchsteiner 2005 den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz sowie den Jurypreis der 1. St. Galler Autorentage.

Wo jedoch liegt die Grenze zwischen Darstellbarkeit und grausamer Wirklichkeit? Die junge Regisseurin Barbara Schulte nähert sich in ihrer Inszenierung (in konzeptioneller Zusammenarbeit mit Frederic Lion) dem Text unter anderem mit Hilfe performativer Spiegelungen. Die Figuren, die Zuschauer und der Ort selbst spiegeln sich. Die Zuschauer werden selbst zur “Öffentlichkeit” erklärt, an die sich der Text richtet. Der Nestroyhof als Schauplatz spiegelt sich mit seiner Atmosphäre zwischen Vergänglichkeit und Intervention und wird zum kollektiven Erinnerungsraum, zur Projektionsfläche der erzählten realen Ereignisse.

Tickets
Tel.: +43 1 8900314
Mail: ticket@hamakom.at
WWW: www.hamakom.at
Abendkassa: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

Vollpreis: 18,00 Euro
Ermäßigt: 12,00 Euro

Ö1- Clubmitglieder erhalten 10% Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis.
Der Standard - Abonennten erhalten 30% Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis.
Aktion Hunger auf Kunst und Kultur - Freier Eintritt für Kulturpass-Inhabern (mit Reservierung)

Nähere Infos –> hier

Wohnpark Alterlaa: Willkommen im Leben

5. Dezember 2010
11:00bis13:00

Premiere für zwei neue Teenie-Musicalproduktion: “Kleine Monster” und “Willkommen im Leben” am 5. Dezember 2010 im WFC-Podium A4-02 im Wohnpark Alterlaa. Konzipiert wurden beide Shows von Harald Buresch, nähere Infos auf www.wfc-alterlaa.at.

In “Willkommen im Leben” präsentieren sich Teenies von 11 bis 17 Jahren von einer anderen, ungewohnten Seite: Sie erzählen von ihren Sehnsüchten und Ängsten, authentisch und ehrlich.

“Kleine Monster” bietet eine Halloween-Party bei den Kids. Als “Kleine Monster” machen sie sich auf die Suche nach einem schrecklichen Halloween-Monster.

Aufführungstermin
Sonntag, 5. Dezember 2010 um 11 Uhr und um 14 Uhr
Eintritt. 6 Euro, freie Platzwahl
(1. Akt: Kleine Monster; 2. Akt: Willkommen im Leben)

Tickets
per mail: musical@wagner4u.com

Renaissancetheater: Der Lebkuchenmann

14. Dezember 2010
16:00bis18:00

Inhalt
Aufregung im Küchenregal! Denn Herr von Kuckuck, stolzer Bewohner der gleichnamigen Uhr, hat seine Stimme verloren. Das wäre an sich noch nicht so schlimm, allerdings droht er deshalb bei den „Großen“ in Ungnade zu fallen – denn wer möchte schon eine Kuckucksuhr mit einem krächzenden Zeitansager? Und wie das bei den Menschen so ist: Alles, was nicht mehr gefällt, landet prompt im Mistkübel. Das gilt es natürlich zu verhindern!

Gut, dass Herr von Kuckuck sowie seine beiden Bekannten Frau Pfeffer und Herr Salz soeben Verstärkung bekommen haben – von einem frischgebackenen Lebkuchenmann. Gemeinsam machen sie sich an die Rettungsmission. Mit ein bisschen Honig aus dem Topf im obersten Regalfach wird sich doch sicher die Stimme ölen lassen. Doch auf dem Weg nach oben lauern eine Menge Gefahren: Nicht nur die Menschen können jederzeit hereinplatzen, auch Flitsch Gamasche, die süßigkeitenhungrige Mafia-Maus, und der schrecklichste, gefährlichste, grausamste Teebeutel aller Zeiten treiben in der Küche ihr Unwesen. Der Lebkuchenmann will sich tapfer all diesen Herausforderungen stellen – doch wird Mut am Ende reichen, um diesen Auftrag zu Ende zu führen?

Ein moderner Klassiker
Der vielfach preisgekrönte englische Autor David Wood hat mit seinem „Lebkuchenmann“ einen modernen Klassiker geschaffen. Seit der Uraufführung im Jahr 1976 wurde die zauberhafte Geschichte der Küchenregalbewohner rund um Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und die Überwindung von Vorurteilen mehrfach verfilmt und in zahlreichen Ländern auf der ganzen Welt aufgeführt. Und auch heute hat das abenteuerliche Küchenspektakel mit Spannung, Humor und jeder Menge Musik nichts von seinem Reiz verloren.

Der Autor
David Wood kam 1944 zur Welt und studierte an der Oxford University. Sein erstes Stück für Kinder schrieb er mit 23 Jahren, heute sind es über 60, darunter einige für Erwachsene. Das Feld seiner Tätigkeiten geht jedoch weit über das Schreiben von Theaterstücken hinaus: Gründung und Leitung einer Theatergruppe, Komposition von Musicals und Songs, Regie in Theater, Film und Fernsehen. Er hat einige Kinderbücher geschrieben, ist zudem Produzent, Drehbuchautor und nicht zuletzt Schauspieler. 1999 veröffentlichte er gemeinsam mit Janet Grant „Theatre für Children“, ein praktisches Handbuch für die Arbeit im Bereich des Theaters für ein junges Publikum. In den USA hielt er mehrere Vorlesungen und leitete Theaterworkshops. Renommiert ist David Wood auch durch seine Dramatisierungen bekannter Kinderbücher, darunter mehrere Werke von Roald Dahl. Am Theater der Jugend zu sehen war seine Fassung von Dahls „Danny oder Die Fasanenjagd“ (2008) ebenso wie Philippa Pearces „Tom’s Midnight Garden oder Als die Stunde dreizehn schlug“ (2007). „Der Lebkuchenmann“ entstand 1976 und avancierte international zu einem Klassiker des Theaters für Kinder.

DER LEBKUCHENMANN
von David Wood
Deutsch von Angela Kingsford Röhl und Heidi Zerning (Liedtexte)
Regie: Folke Braband
Ausstattung und Licht: Stephan M. Dietrich
Choreographie: Marcus Tesch
Musikalische Neufassung: Klaus Erharter
mit Matthias Hacker, Matthias Hungerbühler, Ronald Kuste, Eva Neubauer, Markus Schöttl und Barbara Spitz

Musiker: Klaus Erharter, Robert Pistracher, Ilse Riedler

Renaissancetheater
7, Neubaugasse 36
Aufführungen ab 9. Dezember 2010
Premiere am 14. Dezember 2010 um 16:00 Uhr
Weitere Vorstellungen:
täglich außer sonntags bis 22. Jänner 2011
Eine Produktion des Theater der Jugend für Kinder ab 6 Jahren

Nähere Infos –> hier

Die Neue Tribüne Wien: Der Zettelträger Papp und Frühere Verhältnisse

9. Dezember 2010
20:00bis21:25

Die Neue Tribüne Wien: “DER ZETTELTRÄGER PAPP” und “FRÜHERE VERHÄLTNISSE” von Johann N. Nestroy

9. und 10. Dezember 2010, Beginn jeweils 20 Uhr

Es spielen:
Michaela CHRISTL
Eveline SCHLOFFER
Randolf DESTALLER
Hubert Michael EICHHOLZER

Gesamtleitung: Pola CLARICINI
Regieassistenz: Thomas SUCHANEK
Musikalische Leitung: Peter Uwira
Textbearbeitung: Peter Lodynski
Technik: Miklos KOSIK

ZETTELTRÄGER PAPP
Theaterfreund Kieselbach hat anlässlich des Geburtstags seiner Frau eine Truppe fahrender Schauspieler in sein Haus bestellt - denn die Frau Gemahlin hat eine große Schwäche für das Theater. Immerzu ärgert sie sich darüber, keinen “weiblichen Heroismus” mehr auf den Bühnen vorzufinden und “erhofft sich daher vom heutigen Stück, dass zarte weibliche Wesen der neuesten Zeit als Heldinnen erscheinen.” Kieselbach selbst ist auf die Vorstellung ebenfalls sehr neugierig, liebt doch auch er das Theater, aus anderen Gründen freilich als seine Frau: etwas Neues will er sehen, “ob gut oder schlecht, das ist einerlei, wenn’s nur etwas Neues ist.” Man erwartet daher schon voll Ungeduld die Ankunft des Zettelträgers mit den Programmankündigungen.
Doch Papp, der mit Sehnsucht erwartete Gast, entpuppt sich als mehr als nur ein gewöhnlicher Zettelträger: Er findet seine Erfüllung zum einen selbst im Rampenlicht - was er mit einer höchst eigenwilligen Interpretation von Hamlets berühmten Monolog (”Wem g’hörts: Mein oder sein?”) unter Beweis stellt. Zum anderen erweist er sich - sehr zur Bestürzung seines Gastgebers - als eifriger Bearbeiter von Stücken, und zwar so, “dass sie in die neuesten Zeiten passen”.

FRÜHERE VERHÄLTNISSE
Der Haushalt des Holzhändlers Scheitermann steht Kopf: Er hat seinen Hausknecht beim Zigarrenstehlen erwischt, Frau Josephine hat die Köchin entlassen, weil ihr Gemahl der guten Sali einmal zu oft “die Wangen gestreichelt” hat. Doch wie’s der Zufall will, schneien just an diesem Tage zwei neue Anwärter ins Haus: Peppi Amsel, in früheren Verhältnissen Köchin in Josephines Elternhaus, später “stabile erste Liebhaberin auf ambulanten Bühnen”, nie jedoch an einem “guten” Theater, “wo in jeder Loge ein Millionär und auf jedem Fauteuil ein Kapitalist sitzt” und deshalb “enttäuscht von der Theaterwelt”, möchte wieder “ein glücklicher Dienstbot” bei ihrer ehemaligen “Fräul’n” werden. Und Muffl, ein schuldlos in die Pleite geratener Unternehmer, der sich um eine Stelle als Hausknecht bewirbt: er hat ein bewegtes Leben hinter sich - Bankrott, “Schuldenarrest, Unterstandslosigkeit, gänzliches Verkommen waren die reizende Stufenleiter nach abwärts”.

Die Überraschung ist groß, als die beiden Männer feststellen, dass fatale
frühere Verhältnisse sie verbinden: Scheitermann, aufgestiegen durch Heirat mit der Professorentochter, war ehemals Muffls Hausknecht, und ist natürlich ängstlich darauf bedacht, sein unwürdiges Vorleben vor seiner Gattin zu verbergen. Muffl erkennt rasch, dass sich daraus vor allem finanzielle Vorteile ziehen lassen… Doch als er auf Peppi trifft und sie für seine Dienstgeberin hält, glaubt er, Scheitermann über das anrüchige Vorleben seiner Frau aufklären zu müssen: Denn sie hatte ein früheres Verhältnis mit Muffl, den sie aber zugunsten reicher Russen und Engländer sitzenließ…

Nähere Infos –> hier
Tel.: 0664/23 44 256
Mail: office@tribuenewien.at

Tanz- und Theaterzentrum (TTZ) Graz: Eine Weihnachtsgeschichte

25. November 2010
15:00bis17:00

Mit großem Erfolg lief das Familien-Weihnachtsmusical “Eine Weihnachtsgeschichte” in den Ferientagen um Weihnachten 2009 im Tanz- und Theaterzentrum (TTZ) in Graz und wird ebendort heuer zwischen 25. November und 24. Dezember wieder aufgeführt.

Die „Weihnachtsgeschichte“ (Original: „A Christmas Carol“) von Charles Dickens aus dem Jahre 1843 zählt zu den Klassikern der Kinder- und Jugend-Weihnachtsliteratur schlechthin. Viele von uns kennen die Bücher, noch mehr kennen die Filmversionen, etwa jene mit den Muppets oder mit Bill Murray.

Charles Dickens stellt in seiner Geschichte die Frage nach dem Guten im Menschen und nach dem Sinn von Weihnachten. Das ist natürlich gerade dann spannend, wenn man einen tieferen Sinn von Weihnachten abseits religiöser Klischees konsumübersättigten Kindern näher bringen will. Seine Polarisierung zwischen reich und arm gewinnt dabei in Zeiten von Kurzarbeit und steigender Arbeitslosigkeit zusätzlich an Bedeutung.

Der Grazer Musiker, Komponist, Regisseur und Sänger Robert Persché bringt mit Co-Autor Andreas Braunendal unter der Mitwirkung eines 6-köpfigen Ensembles aus bekannten Musikern und Schauspielern den bekannten Stoff so auf die Bühne, dass Kinder ebenso wie Erwachsene eine absolut vergnügliche und intensive einstündige Theatervorstellung erleben.

Ensemble
János Mischuretz: Darsteller, Sänger, Blockflöte
Carola Gartlgruber: Darstellerin, Sängerin, Cello
Stefan Moser: Darsteller, Sänger, Gitarre
Christa Schreiner: Darstellerin, Sängerin, Perkussion
Martin Plass: Darsteller, Sänger, Kontrabass
Robert Persché: Darsteller, Sänger, Keyboards

Leading Team
Bühnenbild: Georg Gröchenig
Kostüme: Eva Weutz
Regie: Robert Persché
Produktion: Robert Persché (Musiktheater Graz) und Andreas Schwarzmann (TTZ Graz)

Termine
25.–28. November – jeweils 15 Uhr
3.–5., 10.–12., 17.–19., 24. Dezember – jeweils 15 Uhr
2., 9., 16. Dezember – jeweils 19 Uhr
alle im TTZ Graz, Viktor-Franz Straße 9

Infos und Karten
Tel.: 0676 847 351 100
WWW: www.ttz-graz.at

Theater Akzent: Lilly und der magische Spiegel

23. November 2010
09:00bis11:00

LILLY UND DER MAGISCHE SPIEGEL
Das Familienmusical von Juci und Albin Janoska / Verein Rabauki
23.11. bis 4.12.2010, Theater Akzent
(für Kinder ab 6 und alle junggebliebenen Erwachsenen)

Nach “Lilly.SOS.Robostan” und “Lilly und die Angstfee” zeigt das Theater Akzent zwischen 23.11. und 4.12.2010 ein weiteres Familienmusical aus der beliebten “Lilly”-Serie. Idee, Musik und Text stammen auch diesmal wieder von zwei österreichischen Musikern, dem Geschwisterpaar Janoska: Soulstimme Juci und ihrem Bruder Albin, Gewinner des „Amadeus Acadamy Awards“. Inszeniert hat Sophie Berger.

Inhalt
Lilly, ein 13-jähriges Mädchen, ist mit ihrem Aussehen unzufrieden, und während eines Familienfotos nörgeln sogar ihre Verwandten an ihr herum. Sie beginnt, ihr Spiegelbild zu hassen. Als sie es zerschlagen will, zieht sie der magische Spiegel in drei Welten, die jeweils von einem Schönheitsideal beeinflusst sind.
In der ersten Welt, “Feschien”, rutscht Lilly in ein Modelcasting. Sie erkennt, dass die schrille Modedesignerin Charlie La Gaffe großen Einfluss besitzt und den Menschen ihren Stil aufzwingt. Jeder, der anders gestylt ist, gehört nicht dazu.
In der zweiten Welt, “Maximalien”, bekommt sie die Möglichkeit, etwas an ihrem Aussehen zu verändern, sie muss nur ein Talent dafür hergeben. Geht sie den Handel mit Dr. Kingsize ein?
Schließlich gerät Lilly in die dritte Welt, in der alles grün ist, und versetzt die dortigen Bewohner in Aufregung. Kann ihr der magische Spiegel letztlich den Weg zu sich selbst zeigen? Wird Lilly erkennen, dass sie schön ist, so wie sie ist?

Vorstellungen
23. November 09:00 Uhr
23. November 10:45 Uhr
24. November 09:00 Uhr
24. November 10:45 Uhr
25. November 09:00 Uhr
25. November 10:45 Uhr
26. November 09:00 Uhr
26. November 10:45 Uhr
27. November 11:00 Uhr
27. November 14:30 Uhr
27. November 16:15 Uhr
30. November 09:00 Uhr
30. November 10:45 Uhr
01. Dezember 09:00 Uhr
01. Dezember 10:45 Uhr
04. Dezember 11:00 Uhr
04. Dezember 14:30 Uhr
04. Dezember 16:15 Uhr

Karten
ab 7,25 Euro im Theater Akzent an der Tageskassa: Montag bis Samstag von 13:00 bis 18:00 Uhr
1040 Wien, Argentinierstraße 37

Telefon: 01/501 65/ 33-06
Fax: 01/501 65/ 33-99
oder online unter www.akzent.at

Weitere Infos & Hörproben –> hier