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Archiv - Dezember 30, 2010

Osterklang: Neue Oper Wien zeigt “Mass” im Wiener Semperdepot

17. April 2011
19:30bis22:30

In einer Kammerversion, als Theaterstück für Sänger, Schauspieler und Tänzer, zeigt die Neue Oper Wien ab 17. April 2011 (weitere Vorstellungen: 19., 22. und 25. April) Leonard Bernsteins “Mass” im Wiener Semperdepot (Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien).

Walter Kobéra hat bei dieser Koproduktion mit dem “Osterklang Wien” die Musikalische Leitung, Hendrik Müller inszeniert.

Bühne & Kostüme: Matthias Werner
Choreographie: Nikolaus Adler
Lichtdesign: Norbert Chmel
Chorleinstudierung: Michael Grohotolsky
Einstudierung Knabenchor: Johannes Mertl

Mitwirkende
Street People: Rebecca Nelsen, Bibiana Nwobilo, Simona Eisinger, Anna Clare Hauf, Marion Feichter, Manuela Leonhartsberger, Marko Formanek, Abdul Candao, Martin Piskorski, Georg Leskovich, Dieter Kschwendt-Michel, Andreas Kammerzelt
Zelebrant: Alexander Kaimbacher
Knabensolo: Leonid Sushon
Chor: Wiener Kammerchor
Chor: Opernschule der Wiener Staatsoper
Orchester: amadeus ensemble-wien

Tickets sind bereits erhältlich und wohl auch bald ausverkauft, es heißt also rasch kaufen, wenn man diese Produktion sehen möchte. Zum Ticketvorverlauf geht es –> hier

Broadway: Treibts Julie Taymor zu weit mit “Spider-Man: Turn Off the Dark”?

Verletzte, Hauptdarsteller, die das Handtuch werfen, Pannen, Absagen … das Schicksal meint es nicht gut mit der Cast, den Produzenten & dem Leading Team des Musicals “Spider-Man: Turn Off the Dark”.

Nun werfen sich ein paar Broadway-Veteranen in die Diskussion, aber nicht für Julie Taymor - im Gegenteil:

“They should put Julie Taymor in jail for assault”, schrieb Adam Pascal (”Rent”) auf Facebook. Alice Ripley (”Next to Normal”) twitterte erst kürzlich: “Does someone have to die?”

Das nächste Problem der Show könnte Hauptdarsteller Reeve Carney werden. Er scheint, berichten mehrere Quellen, Stimmprobleme zu bekommen und etwa sein Solo “Boy falls from Sky” längst nicht mehr gut liefern zu können.

Was zwar eine Unsitte ist, aber bei einer derart überdimensionierten Preview-Phase wie bei “Spider-Man” auch schon wieder verständlich: Die Medien veröffentlichen ihre ersten Kritiken, und auch die fallen nicht positiv aus. So liest man auf Bloomberg:

A few good songs would help, in which department the show is sorely lacking. Like most rock stars, Bono and The Edge haven’t a clue about writing for the theater. Many of the numbers are fragments and none offers much psychological insight into character. Tellingly, the ones that work best — “Rise Above” and “Deeply Furious” — belong to Arachne, who also gets the title song, a lame item indeed.

Auf Gawker ist zu lesen:

The real problem of director Julie Taymor and U2’s unwieldy catastrophe is that it is really, truly horrendously and unfixably bad down to its bones. The book is a travesty, the music is lazy and awful — it’s like listening to the scraps left on the floor after U2 recorded “Hold Me, Thrill Me, Kiss Me, Kill Me” — and the actors, including the voice-cracking lead Reeve Carney, are just not up to the vague, sloppy task set before them. If every flying element worked pretty much perfectly, as it did when I saw it, the show is still one of the worst things, if not the worst, I’ve ever seen on Broadway.

Dass das Publikum derzeit wie verrückt Tickets für Previews dieser Show kauft - man muss das verstehen. Der Thrill, bei einem Spektakel dabei zu sein, bei dem die Chance groß ist, live ein Unglück zu erleben … das war schon in der Antike ein Erfolgsrezept, und das ist bei einem Formel-1-Rennen ebenfalls kein unwesentlicher Faktor. Die Frage ist, was das in dem einen Fall noch mit Sport und in unserem Fall mit dem Musicalgenre zu tun hat. Doch vielleicht setzt die Löwen-Julie hier neue Maßstäbe, und “Spider-Man: Turn Off the Dark” wird die erste Las-Vegas-Show, die ihr Try-out am Broadway hatte.

Konzerthaus: Karl Markovics - Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten

20. März 2011
19:30bis21:30

Konzerthaus/Mozartsaal: Karl Markovics liest “Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten” von Alessandro Baricco
20. März 2011, 19:30 Uhr

Interpreten
Karl Markovics, Lesung
Béla Koreny, Klavier

Programm
Karl Markovics liest Alessandro Baricco «Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten»
Bela Koreny spielt Filmmusik von Nino Rota bis Ennio Morricone

Nähere Infos –> hier

stadtTheater Walfischgasse: Eva Maria Marold - Working Mom

27. Januar 2011
20:00bis22:00

Ungenutzte Ressourcen, hohes Energieniveau, brachliegende Talente, … Dies ist die Geschichte einer ledigen, alleinerziehenden, vollbusigen und trotzdem arbeitslosen Schauspielerin, die in einem verzweifelten Balanceakt versucht, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen. Vom System gezwungen, sich mit AMS, SVA, Kirche und Kindergarten auseinanderzusetzen, schlittert die Protagonistin von einer abenteuerlichen Situation zur nächsten. Auch andere im “show business” tätige Leidensgenossen kommen zu Wort, wie zum Beispiel die russische Opernsängerin mit österreichem Pass, der Künstlermanager mit “halb-krimineller” Vergangenheit und die alte, amerikanische Tänzerin mit Alkohol- und Drogenproblemen … Sie alle sind vereint in dem Versuch, ins “System zu passen” und dennoch ihren künstlerischen Beruf auszuüben. Ein nicht leichtes Unterfangen im Staate Österreich.

Eva Maria Marold - Working Mom
stadtTheater Walfischgasse
27.1. 2011, 10.2.2011, 27.2.2011, 10.3.2011, 31.3.2011, Beginn jeweils 20:00 Uhr
Tickets von 19 bis 34 Eruo
Nähere Infos –> hier

ORF: Kabarett Simpl - Ich bin viele

30. Dezember 2010
22:25bis23:47

Ich bin viele. Ein Programm über das Glück. Ein Programm mit vielen glücklichen Gesichtern. Ein glückliches Programm. Ein Glücksprogramm! Ein geglücktes Programm? Sehen Sie selbst!

Eine kabarettistische Revue von Michael Niavarani und Albert Schmidleitner

Mitwirkende
Wilbirg Helml, Claudia Rohnefeld, Alexandra Schmid, Roman Frankl, Ciro de Luca (+ Conference), Bernhard Murg, Thomas Smolej

Regie: Hannes Muik

ORF: Do, 30.12. 2010, 22:25 Uhr

(VPS 22:24) / AUT / Stereo / 16:9 VB
Länge: 1h 22min