Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - Januar 20, 2011

Lasst Schottenberg und sein Team arbeiten

Der Rechnungshof untersuchte in den letzten Monaten Wiener Theater auf so etwas wie Effizienz. Das ist die eine Seite, dem könnte man sogar etwas abgewinnen, wenn als Resultat sinnvolle Vorschläge unterbreitet würden, wie man die Effizienz, bei gleichbleibender Qualität des Spielbetriebs, steigern könnte. Leider ist die Konjunktivkonstruktion durchaus angebracht.

Beginnen wir bei den Rahmenbedingungen. Michael Schottenberg ist seit Herbst 2005 mit der künstlerischen Leitung des Volkstheaters betraut. Fünf Jahre hat sich die Stadt Wien angesehen, wie er diese Leitung gestaltet, dann machte Schottenberg eine Verlängerung seines Vertrags davon abhängig, ob der Kulturstadtrat ihn ersucht, zu verlängern. Er wollte, dass man sich ganz bewusst dafür ausspricht, dass man damit, wie er das Theater leitet, einverstanden ist, und genau so kam es auch. Ausgehend davon, dass Michael Schottenberg also gebeten wurde, seinen Vertrag zu verlängern, weil man mit der Art und Weise seiner Leitung einverstanden ist, vermisse ich jetzt eine gewisse Rückendeckung von Seiten des Kulturstadtrats. Aber bitte, was kann man erwarten …

Ein großes Spektrum an veröffentlichtem Datenmaterial gibt es, was die Abozahlen, die Auslastung etc. des Volkstheaters betrifft. Was soll man sich unter dem Volkstheater vorstellen? Ein Theater mit einem Saal? So scheint es der Rechnungshof zu sehen, die Wirklichkeit ist allerdings eine andere. Neben dem Haupthaus gibt es als Spielstätten die Rote Bar, den Hundsturm, den Weißen Salon, den Empfangsraum, das Bellaria Kino und das Unternehmen Volkstheater in den Außenbezirken. Einige Zahlen dazu: Für das Haupthaus gibt es ca. 180 Abos, was bedeutet, dass man zusätzlich täglich 790 Tickets am freien Markt absetzen muss. Dazu kommen 120 Karten für die Rote Bar und im Schnitt 350 Karten für die Bezirks-Tournee sowie die diversen Nebenschauplätze. Es sind also rund 1300 Tickets täglich im freien Verkauf. Rechnet man nun, wie der Rechnungshof, die Tickets des Theaters in den Außenbezirken nicht dazu, bedeutet das eine Verfälschung, die als Konsequenz zu einer Rufschädigung des Unternehmens führt. Als weitere Konsequenz hätte sich der Kulturstadtrat zur Vorgehensweise …. hat er aber nicht.

Konsequenz, wie in der jüngsten Ausgabe von NEWS zu lesen: Am Volkstheater werden Schließtage eingeführt und es wird eine Premiere eingespart. Wie es zu diesem Plan kam, ob dies eine Entscheidung aufgrund des Rechnungshofberichts war, das weiß man nicht.

Link
- Volkstheater

You should take Voice Lessons

brut zeigt Premiere von “You Dirty Dancing” im Wiener Konzerthaus

20. Januar 2011
20:00bis22:00

Nach seinem Publikumserfolg “Die lustige Witwe”, in der er mit vier polnischen Reinigungsdamen einen Clash der Klischeewelten inszeniert hat, bleibt Cezary Tomaszewski dem Musiktheater als Unterhaltungsformat treu. Sein neues Projekt verspricht eine Reise in die Welt von Baby und Johnny: schwüle Sommernächte, verbotene Liebe, heiße Tänze, Abtreibung, bittere Tränen und nicht zu vergessen die Wassermelonen. Das schmutzige Tanzen scheint wieder den Nerv der Zeit zu treffen. In der Tanz- und Performancenacht 2010 hat bereits Stephanie Cumming mit einem Tanz à la Swayze das “brut”-Publikum emotionalisiert. Höchste Zeit, sich ausgiebiger dem Teenage-Kult zu widmen.

Tomaszewski hat die bildenden KünstlerInnen Agata Wińska & Maciej Chorazy eingeladen, Motive aus dem Kultfilm Dirty Dancing zu rekonstruieren und live zu performen, um „the time of our lives“ heraufzubeschwören. Und während Johnny und Baby wieder einmal zur entscheidenden Hebefigur ansetzen, haben im Kopf schon alle längst die Kontrolle verloren. Dancing to the beat of their hearts

Cezary Tomaszewski: You Dirty Dancing
Erstaufführung
Konzerthaus: 20.01 20:00, 21.01 20:00, 22.01 20:00, 23.01 20:00, 24.01 um 20:00 Uhr
www.cezary-tomaszewski.blogspot.com
Eine Koproduktion von Cezary Tomaszewski und brut Wien.
Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Polnischen Instituts Wien.
13,-/7,- ermäßigt

Benefizkonzert zu Gunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung mit Oliver Wimmer, James Cottriall und Luttenberger*Klug

20. Januar 2011
19:00bis23:30

Zwei Schülerinnen des 5. Jahrganges der Höheren Bundeslehranstalt Bergheidengasse für Tourismus und wirtschaftliche Berufe in Hietzing veranstalten im Rahmen ihres Maturaprojekts am 20. Januar 2011 ein Benefizkonzert zu Gunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung.

Für die gute Sache auf der Bühne:

* Oliver Wimmer
* Special Guest: Zweitfrau unplugged
* Fii-mit seiner Beatbox-Show
* Luttenberger*Klug
* Valentin Urse
* James Cottriall

Ein Buffet und eine Tombola werden das Event abrunden. Der Reinerlös des Abends geht zur Gänze an die St. Anna Kinderkrebsforschung. Als DJ mit dabei: Alex List.

EINTRITT/SPENDE: € 15,00 pro Person
INFOS und KARTENBESTELLUNGEN unter: gemeinsam-fuer-st.anna@gmx.at

Donnerstag, 20. Januar 2011: 19:00-23:30 Uhr
Ort: Festsaal des Goethe-Gymnasiums Astgasse, Astgasse 3, 1140 Wien

Nähere Infos –> hier