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Archiv - Mai 17, 2011

Schickt Baden sein Orchester stempeln?

Die Stimmung ist gar nicht gut im Stadttheater Baden. Ein drohender Schatten schwebt über dem 25-köpfigen Orchester.

Die Musikerinnen und Musiker waren bisher im Vergleich zu anderen Klangkörpern zwar deutlich unterbezahlt, aber sie hatten wenigstens Ganzjahresverträge. Findet sich kein Ausweg, werden sie ab 2012 nur Zehnmonatsverträge bekommen – und müssen zwei Monate stempeln gehen.

Schuld trägt die Stadt, die bisher mit knapp 400.000 Euro das Orchester mitfinanziert und dafür 140 Kurkonzerte eingekauft hat – eine hundertfünfzigjährige Tradition, die in Europa einzigartig ist. Jetzt will man für 70 Konzerte nur noch knapp 200.000 Euro zahlen.

Die fehlende Summe kann und will das Stadttheater nicht auffangen, obwohl es – seit im Eigentum des Landes stehend – um jährlich 800.000 Euro mehr Subvention bekommt.

Das Geld ist aber längst verteilt, auf Verwaltung und Technik vor allem. Mit ein Grund, warum sich das Orchester als Stiefkind des Hauses fühlt. [noen.at]

Wiener Konzerthaus: Hermann Leopoldi: Wien- Buchenwald - New York

17. Mai 2011
19:30bis21:30

Das Programm “Sagen’s Herr Kohn, wann kommen’s z’rück?” kommt am 17. Mai 2011 in einer Kooperation des Wiener Konzerthaus und des Wienerliedfestivals “wean hean” im Mozartsaal des Konzerthaus zur Aufführung (Beginn: 19:30 Uhr).

Es singen und spielen:

Béla Koreny: Klavier, Künstlerische Leitung
Andrea Eckert: Gesang
Cornelius Obonya: Gesang
Ernst Stankovski: Gesang, Klavier
Traude Holzer: Gesang
Peter Havlicek: Kontragitarre, Gesang
Roland Sulzer: Akkordeon, Gesang
& Überraschungsgäste

Weitere Infos –> hier