Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - Juni 10, 2011

Der Scherz des Tontechnikers

Die Oberösterreichischen Nachrichten berichten über das Linzer Musiktheater, das im April 2013 eröffnet werden soll. Leider steht zu befürchten, dass die Akustik in diesem Theater ein Graus wird, jedenfalls wenn man das folgende Zitat näher durchdenkt:

Tontechniker Robert Doppler will endlich einen Linzer Theaterraum optimal beschallen. So oft musste er sich für die miserable Akustik im Großen Haus entschuldigen. Sein Minimalziel sind „die akustischen Standards des Raimundtheaters und des Ronacher in Wien”.

Ausgerechnet das Ronacher als Qualitätsstandard, ein Haus, das einen Sound hat wie ein Bahnhof? Ein Haus, das in keiner Reihe optimal klingt? Ein Haus, das im 2. Rang eigentlich den Besuchern Schmerzengeld zahlen müsste, statt Eintritt zu verlangen?

Link
- Oberösterreichische Nachrichten: Rohbaustelle Musiktheater: Künstler auf Stipvisite

HOW TO SUCCEED … - Recording the Cast Album!

Und täglich grüßt das Murmeltier: Der ORF sinniert mal wieder über Musicalsubventionen

Als würde es kein anderes Thema geben, bringt der ORF gebetsmühlenartig alle paar Monate das Thema Musicalsubventionen ins Gespräch und macht sich damit zum verlängerten Arm einer eingeschworenen politischen Opposition.

Es sitzen immer nur wenige Menschen an den entscheidenden Stellen, die für die Themenauswahl verantwortlich sind. Wie wärs mit einem Feature über den Background und die Beweggründe jener Redakteure, die sich diesem Thema, das einen Neuigkeitswert wie ein “Österreich” von heute morgen hat, widmen.

Wer also die neuesten Erkenntnisse des ORF dazu hören möchte: –> hier gehts zum “Kulturjournal”: Thema “Wie viel Geld brauchen Musicals”.

Nächstes Thema vielleicht: Wie viel Fett braucht a ordentliche Wurscht oder Wie deppat muas a Voitrottel sein?

Link
ORF: Wie viel Geld brauchen Musicals

Aufnahmeaudition am Performing Center Austria: TV-Doku online

Der Fernsehsender W 24 war bei der Aufnahmeaudition der Wiener Musicalschule Performing Center Austria für das kommende Ausbildungsjahr mit dabei. Nun ist eine rund zwölfminütige Doku über diese Audition online. Zu sehen sind nicht nur Szenen des Castings, sondern auch Interviews mit Barbara Schmid, einer Absolventin des PCA, und Lukas Perman, der seine Ausbildung an der Konservatorium Wien Privatuniversität absolviert hat. Beide spielen derzeit am Wiener Ronacher in “Tanz der Vampire”.

Zum Video gehts –> hier.

Fulda/”Die Päpstin”: Bischof Algermissen legt nach: “dummer, saudummer literarischer Stoff”

Keine Ruhe mehr scheint Bischof Heinz Josef Algermissen aus Fulda zu finden. Brachte er seine Meinung schon vor einiger Zeit recht deutlich auf den Punkt (siehe –> hier), legt er nun in einem Interview mit Osthessen-TV noch deutlicher nach:

Es ist ein dummer, saudummer literarischer Stoff. Und dass man das jetzt so hier in Fulda grade, nur weil da so ein paar Seiten in Fulda spielen, aus diesem Roman, uraufführt, in Fulda uraufführt, ist eine Geschmacksfrage. Es ist eine frivole Geschichte, die so nicht stattgefunden hat. Das wissen Historiker allesamt, und sie wird trotzdem aufgeführt. Und manche Leute, die die Glaubenssubstanz verloren haben, glauben das dann. Das ärgert mich natürlich. Hätten wir mit gläubigen Menschen allesamt zu tun, dann würd ich sagen, lasst es doch laufen. Vielleicht freuen sich viele nur an der Musik, aber der Stoff ist Unsinn.
Die Musik, hab ich noch nicht gehört, kann ganz schön sein, der Stoff ist ein frivoler Unsinn.

Zum Video gehts –> hier.

Sommerspiele Schloss Sitzenberg: Der Unbestechliche

10. Juni 2011
19:00bis22:00

Die Sommerspiele Schloss Sitzenberg zeigen 2011 Hugo von Hofmannsthals “Der Unbestechliche”.

Inhalt
Auf dem Gut der Baronin in Niederösterreich, 1912. Nach siebzehnjähriger Dienstzeit bei ihrem Sohn Jaromir ist der Diener Theodor zu seiner früheren Herrschaft, der Baronin, zurückgekehrt, hat aber nun auch ihr überraschend gekündigt. Jahrelang habe er unter der “beispiellosen Frivolität und eiskalten Selbstsucht”, mit der ihr Sohn seine Liebschaften unterhalten habe, gelitten. Dass Jaromir aber jetzt, obwohl glücklich verheiratet, “seine Maitressen paarweise herbestellt ins Haus”, sei ihm zuviel. Erst als ihm die Baronin verspricht, ihm “in diskreter Weise freie Hand zu lassen”, ist Theodor bereit zu bleiben … Mit eleganter und kluger Intrige versucht er nun, die beiden Geliebten aus dem Haus zu manövrieren und Jaromirs Aufmerksamkeit auf seine liebenswerte Ehefrau Anna zu lenken.

Darsteller
Ingeborg Bauböck, Gerhard Dorfer, Michaela Ehrenstein, Peter Fernbach, Johannes Kaiser, Julia Resinger, Gabriele Schuchter u. a.

Leading Team
Musik: Béla Fischer
Assistenz: Tess Werner
Bühne: Erwin Bail
Kostüme: Babsi Langbein
Regie: Michaela Ehrenstein

Premiere: Freitag, 10. Juni 2011, 19 Uhr

Weitere Infos –> hier