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Archiv - Juli 13, 2011

An evening with Ólafur Arnalds - in Berlin

An evening with Ólafur Arnalds - Introduction from Ólafur Arnalds on Vimeo.

Von 24. Juli bis 26. Juli 2011 gastiert der isländische Komponist Ólafur Arnalds mit seinem Soloprogramm in Berlin. Worums in seiner Show geht, erklärt er in einem Video. Wer um diese Zeit in Berlin ist und einen magischen Abend erleben will, sollte sich die Show nicht entgehen lassen.

Link
- Tourtermine: An evening with Ólafur Arnalds

Sister Act & Die Schönborn-Connection: Oh kommet, ihr Kindlein

Dieser Tag im Sommer 2011 wird in die Geschichte eingehen, zumindest in die Geschichte der Merkwürdigkeiten.

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Die “Rebecca”-Produzenten verzichten für die Broadway-Produktion der Show auf ein Treppchen - auf ein Treppchen, das circa vier Millionen Dollar gekostet hätte - da muss man sich mal vorstellen, was für feine kleine Musicalproduktionen man allein um die Kosten eines Treppchens machen könnte! (siehe –> hier)

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Und dann, als Sahnehäubchen: Die Riege der “Sister Act”-Darsteller für die Wiener Produktion der Show ist komplett. Und, was für ein Wunder, nach - da sind wir sicher - unzähligen Auditions, vielen vielen schweren Prüfungen und unsagbaren Anstrengungen, Ausleseverfahren ohne Ende, konnte ein echter Schönborn verkündet werden. Der Bruder des Wiener Kardinals Christoph Schönborn, Michael Schönborn, wird die Bühne des Wiener Ronachers als “sympathischer Monsignore” bespielen. Stunt-Casting der aberwitzigen Sorte, aber vielleicht hat mans bald auch nötig, pendelt sich doch die Broadway-Produktion der Show mittlerweile auf schwache 65 Prozent ein.

Fixiert sind nun auch die Ensemblemitglieder von “Sister Act”. Es spielen: Sidonie Smith, Dionne Wudu, Suzanne Carey, Maike Katrin Schmidt, Anja Haeseli, Cornelia Braun, Christa Helige, Gabriela Ryffel, Marle Martens, Anouk Roolker, Claudia Wauschke, Colleen Besett, Franziska Schuster, Maxi Neuwirth, Anastasia Bain, Daniela Harbauer, Ramin Dustdar, Fernand Delosch, Peter Kratochvil, Jerôme Knols, Riccardo Greco, Dagmar Hellberg, Thomas Bayer und Mischa Mang.

Links
- Kurier: “Rebecca” in NY, Schönborn in “Sister Act”
- oe24: Schönborn tanzt in Musical mit
- OÖ Nachrichten: Bruder von Kardinal Schönborn spielt Priester im Musical “Sister Act”

Der letzte Seufzer der Emanzen

Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass man in jedem Club 2 sämtliche Teilnehmenden mit Genderformeln maßregelt, Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass man Texte mit Genderformulierungen massakriert, und Emanzipation und Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass man einen Text wie die Bundeshymne “ergänzt”.

Wenn die Damen der im Parlament vertretenen Parteien eine gendermäßig “korrekte” Bundeshymne möchten, dann bitte: Erteilen Sie den Auftrag, eine neue Hymne zu texten, vergreifen Sie sich nicht am Werk einer Schriftstellerin. Es hat nichts mit “Gleichberechtigung”, sondern ausschließlich mit barbarischer Kulturlosigkeit zu tun.

Link
orf.at: Töchter kommen in die Bundeshymne

Spider Man 2 - das Geheimnis von Manderley

“Rebecca”, das Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze, wird im Frühjahr 2012 am Broadway Premiere feiern. Wunderbar! Sogar der New York Times war die Story ne Schlagzeile wert, und zwar die Geschichte der 4-Millionen-Dollar-Treppe - wurde doch, wie die New York Times schreibt, die Produktion von “Rebecca” am Broadway vor allem durch den Verzicht auf die sagenumwobene Treppe in diesem Mystery-Musical erst möglich:

A $16 million musical production of “Rebecca,” based on the classic 1938 novel by Daphne du Maurier, has been scaled down to a budget of about $12 million — largely thanks to the loss of a collapsing staircase special effect — and is now on track for Broadway, the producers announced on Tuesday. Preview performances at a Shubert theater still to be named are scheduled to begin March 27, 2012, with an opening night set for April 22.

Was ranken sich nicht für Geschichten um diese Treppe. Angeblich war eine Produktion in London nicht möglich, weil sämtliche Unterbühnen am West End nicht tief genug sind. Würde man sie tiefer bohren, wer weiß, vielleicht überflutete man dann glatt das kleine Inselchen.

Aber Gott sei Dank, Ben Sprecher hat für die Broadway-Produktion nun eine perfekte Lösung:

It would have been a phenomenal special effect, but it kept proving to be a gigantic and costly obstacle. But we’ll still have a large revolving staircase, and we’ll still have a fire unlike any Broadway has ever seen.

Drei Jahre hätten er und seine Kollegen mit den Feuerwehrkommandos New Yorks gesprochen, um ein paar der Bühnendarsteller und natürlich MANDERLEY in der Schlusszene effektvoll abfackeln zu können, aber:

We don’t want to say too much so we don’t spoil the magic, but rest assured we are going to burn Manderley eight times a week.

Was jetzt noch fehlt? Ganz klar: Während der Previews müssen sich ein paar Statisten oder sonstwer ein paar Haxen brechen, ein paar Mal muss der Feueralarm losgehen - wie beim lieben Spider Man! Promotion ist alles, und die Stiege, die Stiege, sie ist so wichtig! Denn, und das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, der Musik werden sich die Broadwaykritiker noch genug widmen.

Links
- The New York Times: Rebecca’ to Sing, Manderley to Burn on Broadway
- The Washington Post: Musical based on the Gothic love story ‘Rebecca’ is heading to Broadway next March
- musicalvienna.at: 2012 Broadway-Premiere für VBW-Musicalexport REBECCA
- orf.at: Musical „Rebecca“ geht 2012 an den Broadway
- Kleine Zeitung: “Rebecca” geht 2012 an den Broadway
- ots.at: 2012 Broadway-Premiere für VBW-Musicalexport REBECCA
- Wirtschaftsblatt: “Rebecca” geht 2012 an den Broadway
- Die Presse: “Rebecca”: Wiener Musical startet 2012 am Broadway
- Kurier: “Rebecca” geht 2012 an den Broadway
- live-pr: 2012 Broadway-Premiere für VBW-Musicalexport REBECCA
- gmx.net: “Rebecca” geht 2012 an den Broadway
- wienholding: Broadway-Premiere für „Rebecca“

Tschauner Bühne: Schneewittchen & Co

13. Juli 2011
19:30bis21:30

Wie schön es doch im Märchen sein kann: Der Prinz küsst das Schneewittchen, rettet ihr das Leben, und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute. So romantisch kann die Liebe sein!

Niemand erzählt uns aber, wie es dann weitergeht. Denn nun schlägt sich Schneewittchen mit einer anstrengenden Schwiegermutter herum, fadisiert sich mit einem langweiligen Prinzen und stöhnt unter der Eintönigkeit des Ehealltags. Und so treibt sie die Sehnsucht zurück in den Wald. Dort begegnet sie dem Wolf im Schafspelz, einem verführerischen Fliegenpilz und dem lange herbeigesehnten 8. Zwerg. Und vorbei ist es mit Unschuld und Treue bis in den Tod.

Nach dem „Jedermann in Wien“ nimmt das Ensemble von “Stegreif Reloaded” die Grimm´schen Märchen genauer unter die Lupe.

Idee und Bearbeitung: Susanne Draxler, Helmuth Vavra und Berthold Foeger
Kostüm: Beatrice Radlinger
Regieassistenz: Angelina Tichy

Mit Albert ALEL Kessler, Eva D., Petra Kreuzer, Thomas Schreiweis und Valentina Kratochwil

Termine
13. Juli 2011 Premiere
20. Juli 2011
03. August 2011
10. August 2011
17. August 2011
31. August 2011
(Beginn: Jeweils 19:30)

Nähere Infos –> hier