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Archiv - Juli 26, 2011

9Q – Alexander Moitzi: Die Herausforderung, nach der ich so lange gesucht habe

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Die heutige Folge der 9 Q, der neun Fragen, beschäftigt sich mit Alexander Moitzi. Der gebürtige Oberösterreicher absolvierte eine Ausbildung zum Musicaldarsteller am Performing Center Austria. Schon während seines Studiums wird der grandiose Tänzer von den Vereinigten Bühnen Wien für “Musical Christmas” (2006) engagiert, er ist unter anderem beim Musikfestival Steyr in “Evita” zu sehen, tourt mit “Finix” durch Europa und wirkt bei den Ostseefestspielen Stralsund in der “West Side Story” mit. Mit dem Diplom in der Tasche wird er für zwei Saisonen an das Stadttheater Klagenfurt engagiert, wo er in Produktionen wie “Jesus Christ Superstar“, „Gräfin Mariza“, “Cinderella“ und „Poppea“ mitwirkt.
Neben Erfolgen erlebt auch er die Realität, mit der sich Musicaldarsteller im deutschsprachigen Raum abmühen müssen. Denn das typische Klischee - Musicaldarsteller können nicht schauspielen -, es ist keines, es ist die Realität, es ist exakt das, was man als in diesem Genre Tätiger tatsächlich nach wie vor immer wieder zu hören bekommt, womit man sich freilich aber nicht abfinden muss. 2009 bricht Moitzi aus dem Musicaldarsteller-Käfig aus und auf nach Amerika - um da seinen Traum zu verwirklichen.

1
Martin Bruny: Alexander, du hast das Wiener Performing Center Austria 2007 als Sänger, Tänzer und Schauspieler, also als das, was man “triple threat” nennt, mit Diplom abgeschlossen.
a. Wann wusstest du, dass du den Beruf eines Musicaldarstellers ergreifen möchtest?
b. Was war der ausschlaggebende Moment?
c. Wann war dein erstes Mal auf einer Bühne?
d. Warum hast du das Performing Center Austria gewählt und was waren die Highlights in dieser Phase deines Lebens?

Alexander Moitzi: Meinen beruflichen Werdegang habe ich wohl meiner Mutter zu verdanken, die mich aufgrund meiner zu vielen Energie (haha) im Alter von vier Jahren anstatt zum Fußball ins Ballett gesteckt hat. Und da blieb ich dann auch hängen. Ich bin in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen, war sozusagen immer von Musik umgeben und wusste schon relativ früh, dass ich Musiker, Sänger, Tänzer, Schauspieler oder so etwas Ähnliches werden möchte – und habe es, vor allem als Kind, nie in Frage gestellt.
Das erste Mal stand ich glaube ich mit vier oder fünf Jahren auf der Bühne, aber den wirklich ersten großen Moment hatte ich mit zwölf Jahren, als ich bei der „Wider die Gewalt“-Gala im Theater an der Wien singen durfte. Das war damals schon sehr spannend.
Ich wollte eigentlich schon immer im englischsprachigen Raum studieren und arbeiten, habe mich dann aber aus diversen und vor allem finanziellen Gründen für Wien entschieden und bin im wahrsten Sinne des Wortes „blind“ zur Audition der damals noch Performing Arts Studios gegangen. Haha, diese Audition ist auch eine kleine Geschichte für sich. Ich bin aber im Endeffekt aufgenommen worden und habe dann auch keine andere Schule mehr probiert.
Was ich am Performing Center wirklich gelernt habe, ist Disziplin und wie man in den unmöglichsten Situationen „funktioniert“. Auch wenn es nicht immer einfach war, hat es mich auf alle Fälle bestens aufs Berufsleben vorbereitet. Das andere, was ich an der Schule sehr schätze, ist der praxisorientierte Unterricht, denn ich hatte das Glück, schon während der Ausbildung inner- und außerhalb der Schule engagiert zu werden.

2
Martin Bruny: Mit der fertigen Ausbildung in der Tasche: Wie war das Berufsleben als “Musicaldarsteller” in Österreich?
a. Ist man frisch von der Schule kommend tatsächlich das, was gesucht wird? Was wird gesucht, in Wien, Österreich?
b. Welche Jobs hast du bekommen, wie befriedigend waren sie?
c. Was hat dich schließlich veranlasst, im Herbst 2009 nach New York zu ziehen, um dort am William Esper Studio ein zweijähriges Schauspielstudium zu absolvieren?

Alexander Moitzi: Ich habe mich grundsätzlich für den Beruf als Musicaldarsteller entschieden, weil ich es liebe zu spielen, zu singen und zu tanzen. Nicht um jetzt unbedingt Musicaldarsteller zu sein. Ich wurde dann aber schon während und hauptsächlich nach der Ausbildung in Wien eines Besseren belehrt. Denn die Realität ist: Als Musicaldarsteller ist man Musicaldarsteller und kein Schauspieler. Der Versuch ins Schauspielfach oder zum Film zu wechseln, war so ziemlich ein Ding der Unmöglichkeit. Was ich jetzt im Nachhinein allerdings auch verstehe (haha). Denn es ist eine andere Art von Arbeit. Aber ich kann mich mit dem Schubladendenken, vor allem im deutschsprachigen Raum, nicht wirklich anfreunden.
Ich bin auch nicht wirklich ein Fan von den ganzen Musical-Großproduktionen, die momentan den deutschsprachigen Raum belagern und habe mich ehrlich gesagt auch nie wirklich dafür interessiert.
Ich wurde direkt nach der Ausbildung für zwei Spielsaisonen unter Josef Ernst Köpplinger am Stadttheater Klagenfurt engagiert. Für diese Zeit bin ich sehr dankbar, da konnte ich in schönen Produktionen mitwirken – aber irgendwie fehlte mir die Herausforderung. Und so habe ich mich kurzerhand entschlossen, meinen Koffer zu packen, nach NYC zu ziehen und am William Esper Studio eine Zusatzausbildung in Schauspiel zu absolvieren. Um schlussendlich meinen Plan, den ich schon als Kind hatte, zu vollbringen.

3
Martin Bruny: Beschreib ein bisschen die Ausbildung am William Esper Studio.
a. Was ist das Besondere an dieser Institution?
b. Welche grundlegenden Unterschiede zwischen einer Ausbildung in Wien und einer in New York gibt es?
c. Wie ist das Studium aufgebaut, wie praxisorientiert ist es, wie zeitintensiv?
d. Was ist die Philosophie der Schule, wer waren ihre Gründer?
e. Wer hat dich auf die Idee gebracht, da zu studieren?
f. Was waren für dich die größte Herausforderung, der schönste Erfolg und die größte Niederlage am Esper Studio?
g. Was waren die Momente in deiner Ausbildung in New York, die dir besonders wichtig erscheinen.

Alexander Moitzi: Ich kannte das William Esper Studio vorher nicht und wurde durch eine Freundin von mir darauf aufmerksam gemacht. Es arbeitet nach der Sanford Meisner Methode. William Esper beschreibt das Grundprinzip so:

Real contact between actors comes when they listen to what they are saying to each other, and then respond truthfully from themselves, from their own point of view. Sanford Meisner’s principle is what an actor does doesn’t depend on him, but on what the other actor does to him. He believes that this is the foundation from which all acting training should begin.

So eine Ausbildung wie am William Esper Studio bekommt man bei uns zuhause nicht. Und vor allem nicht im Musicalbereich. Und da bin ich auch schon bei der großen Herausforderung. Denn das erste, was mir am Studio gesagt wurde, war:

Be more simple, you don’t have to act.

Das stimmt, und es dauert eine Weile, um den Unterschied zwischen amerikanischem und deutschsprachigem Schauspiel zu erkennen und zu erlernen – denn wenn dir das Gewohnte weggenommen wird, fühlst du dich kurz mal ziemlich nackt.
Das Besondere ist, dass trotz der Popularität der Schule auf jeden einzeln eingegangen wird und du deine ganz spezielle Persönlichkeit entwickeln kannst.
Um das Visum zu bekommen, musste ich das Full-time-Konservatorium abschließen. Es gab Phasen, wo ich kurz vorm Durchdrehen war, weil es dich zeitlich und vor allem emotional doch sehr in Anspruch nimmt und du seeeehr viel Zeit mit dir und deinem inneren Schweinehund verbringst.
Ich sehe meine Ausbildung oder generell mein Leben hier in der Stadt als Achterbahnfahrt. Du hast dein Hoch, auf das kurz darauf ein Tief folgt. Und gleich darauf sieht es wieder anders aus. Ich habe so einige Momente, die mir in Erinnerung bleiben, sowohl gute als auch nicht so gute, hatte aber zum Glück Kollegen und Menschen in meinem Umfeld, die durch das gleiche Szenario wie ich gingen. Und das war auch das Schöne: Gemeinsam zu scheitern, zu wachsen und im Endeffekt zu gewinnen.

4
Martin Bruny: Du bist nun zwei Jahre in New York. Was ist für dich das Besondere an der Theaterszene dieser Stadt aus der Sicht eines Schauspielers, Tänzers, Sängers – auch im Vergleich zu Europa, Österreich.

alex_moitzi2.jpgAlexander Moitzi: New York ist „the artistic center of the world“. Auch wenn es nicht immer einfach ist in dieser Stadt zu (über)leben, New York hat einfach so viel Energie und Kraft, dass es dich einfach in seinen Bann zieht. Du wirst einfach so kreativ gefüttert, sei es am Broadway, der immensen Off-Szene, in der U-Bahn oder auf der Straße. Es wird so viel Neues ausprobiert und gewagt.
Gestern habe ich zum Beispiel eine „Drag“-Version von Shakespeares „King Lear“ gesehen. Ob es funktioniert, bleibt wohl Geschmackssache, aber zumindest hat man hier eine Möglichkeit, solche Dinge auszuprobieren. Das gibt es bei uns zuhause zum Beispiel nicht. Und das ist auch etwas, das ich mir für Wien wünsche: eine viel größere und mehr etablierte Off-Szene. In Wien geht man ins Theater und sieht ein Stück, das zum 75. Mal wiederaufgeführt wird, weil man nicht den Mut aufbringt, neue Stücke zu zeigen – und auch nicht wirklich das Publikum dafür hat. Das ist hier schon sehr anders, weil man auch aufgrund der Größe der Stadt viel mehr Möglichkeiten hat, um unterschiedliches Publikum anzusprechen und auch aus der Sicht eines Künstlers viel mehr Möglichkeiten hat, sich auszuprobieren.
Der Entschluss nach New York zu gehen, war für mich wie ein Neuanfang, hat mein bis dahin gewohntes Leben völlig auf den Kopf gestellt und mich zu einem „neuen“ Menschen gemacht. Sowohl auf privater als auch auf künstlerischer Ebene. Nach zwei doch sehr emotionalen Jahren getraue ich mich schon langsam zu sagen, dass ich in NYC ein neues künstlerisches Zuhause gefunden habe. NYC ist eine Stadt für „junge“ Leute und ich weiß jetzt schon, dass ich nicht den Rest meines Lebens hier verbringen und auch meine österreichischen Wurzeln nicht aufgeben möchte, aber für die nächsten Jahre kann ich mir schon vorstellen, mir mein Leben hier aufzubauen. Und vor allem habe ich aus der Sicht eines „triple threat“ endlich das Gefühl, alle drei Sparten ausleben zu können.

5
Martin Bruny: Als Europäer in New York – mit welchen Schwierigkeiten hat man zu kämpfen? Was begeistert dich an New York, was stört dich?

Alexander Moitzi: Ich würde nicht sagen als Europäer, sondern generell als Ausländer wird dir das Leben in Amerika, also nicht nur in New York, nicht einfach gemacht. Aber jetzt auch nicht unbedingt aus künstlerischer Sicht, sondern aus bürokratischen Gründen. Um zum Beispiel eine Arbeitserlaubnis zu bekommen, geht man sprichwörtlich durch die Hölle. Und wenn du diese erst einmal bekommen hast, bist du erst einer von 100.000 Schauspielern, die den gleichen Job wollen wie du.
Aber ich versuche, und bin ja eigentlich erst am Anfang, mich als ausländischer Künstler hier in der Stadt zu etablieren. Als Ausländer ist man immer ein Exot, man muss nur einen Weg finden, sich „das Anderssein“ zu seinen eigenen Gunsten zu nützen. Und das ist vielleicht die Herausforderung, nach der ich so lange gesucht habe.

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6
Martin Bruny: Du bist Mitglied der New Yorker Arcade Theatre Company. Erzähl ein wenig über diese Theatergruppe, die Projekte, die du mit dem Arcade Theatre umsetzen möchtest und über deine weiteren Zukunftspläne. Wo, in welchen Bereichen, siehst du deine Zukunft? Was ist für dich die größte berufliche Herausforderung am Theatersektor, welche Traumrollen hast du?

Alexander Moitzi: Ich freue mich, neues Mitglied der Arcade Theatre Company zu sein. Es ist ein sehr junges Ensemble, das sich aufgrund seiner „Extravaganz“ schon einen Namen in der New Yorker Szene gemacht hat. Ich freue mich, direkt nach der Ausbildung eine künstlerische Plattform zu haben, bei der ich mich ausprobieren und weiterentwickeln kann.
Ein längerfristiges Ziel von mir ist der Film, und ich möchte auch versuchen, in der nächsten Zeit darin Fuß zu fassen.
Im Grunde sehe ich mein nächstes Jahr als neuen Schritt ins Berufsleben. Neue Leute, neue Ziele – und ich freue mich auf jede Art von Arbeit, sei es im Musical, Theater oder Film. Die größte berufliche Herausforderung hier in NYC ist sicherlich einen Job am Theater zu finden, der bezahlt ist (haha).

7
Martin Bruny: In der Interview-Sendereihe “Inside the Actors Studio” stellt Moderator James Lipton seit 1994 seinen Gästen in einer Art Word-Rap zehn Fragen. Er wiederum hat die Fragen vom französischen Journalisten Bernard Pivot, der sie nach dem “Proust Questionnaire” entwickelte. Diese Fragen würde ich dir hier gern als eine Frage mit einigen Unterfragen stellen, weil ich sie für sehr interessant halte. Die Antworten gerne deutsch oder englisch bzw. gemischt. [Wie beispielsweise Meryl Streep sie beantwortet hat, sieht man –> hier. ]

a. What is your favorite word?
Im Moment „Schnitzel“ (haha) – hat eine sehr persönliche Bedeutung und würde für jeden Außenstehenden absolut keinen Sinn machen. :-)

b. What is your least favorite word?
Das wäre in diesem Rahmen etwas zu vulgär ;-)

c. What turns you on, excites you inspires you?
Chocolate.

d. What turns you off?
Someone who talks way too much, especially about him- or herself.

e. What sound do you love?
The crashing of the waves.

f. What sound do you hate?
Squeaky chalk on the chalkboard.

g. What is your favorite curse word?
F*** :-)

h. What profession other than yours would you like to attempt, if you could?
Psychologist.

i. What profession would you not like to do?
Physicist

j. If heaven exists, what would you like to hear God say when you arrive at the pearly gates?
Na dann: Prost!

8
Martin Bruny: Welche 5 LPs/CDs würden sich im “Soundtrack of Your Life” ganz oben finden, also Lieder oder CDs, egal aus welchem Genre, die eine Bedeutung in deinem Leben hatten/haben, und welche Bedeutung haben sie?

Alexander Moitzi:
• “Seasons of Love” (”Rent”): Abschlusssong unseres Jahrgangs in den Performing Arts Studios.
• “Empire State of mind” (Alicia Keys): Mein New York Song :-)
• “Don’t stop Believing” (Journey): Mein William-Esper-Studio-Song.
• “I am from Austria” (Rainhard Fendrich): Als Österreicher einfach ein Muss.
• „I love the nightlife” (Alicia Bridges): Mein Motivationssong zum Wohnungsputzen. (haha)

9
Martin Bruny: Ein paar abschließende Fragen zu deinen Erfahrungen und Vorlieben im Theater-/Musicalgenre:
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a. Wann warst du zum ersten Mal im Theater?
Alexander Moitzi: Kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern, also muss ich sehr jung gewesen sein :-)

b. Wann hast du zum ersten Mal ein Musical besucht?
Alexander Moitzi: Im Alter von zehn Jahren habe ich “Grease” im Raimund Theater gesehen.

c. Wann hast du zum letzten Mal ein Musical besucht?
Alexander Moitzi: Vor einer Woche die Wiederaufnahme von „Rent“ am Off-Broadway.

d. Welche Musicalaufführung hat dich in den letzten Jahren am nachhaltigsten beeinflusst?
Alexander Moitzi: „Next to Normal“ am Broadway. Da weiß ich wieder, warum ich den Beruf gewählt habe. Es war schockierend und ergreifend zugleich. Und aufgrund des relativ kleinen Theaters war es eine sehr schöne, intensive und emotionale Show. Und für mich wieder einmal der Beweis, dass Musiktheater mehr sein kann als nur Jazzhands, gewaltiges Bühnenbild und Lichtdesign.

e. Wer ist dein Lieblings-Musicalkomponist?
Alexander Moitzi: Gibt es nicht wirklich.

f. Welches ist dein Liebings-Musical?
Alexander Moitzi: Ich habe nicht wirklich einen Favoriten, aber “Cabaret” steht sicher ganz weit oben auf meiner Liste.

g. Wer beeindruckt dich derzeit in der Musicalszene durch seine Erfolge, wer durch seine Kreativität?
Alexander Moitzi: Ich habe nicht wirklich ein Idol, dem ich nachlaufe. Ich bewundere nur die Menschen, die trotz ihres Könnens, ihrer Karriere oder Popularität am Boden bleiben.

Sommerfestspiele Berndorf: Das (perfekte) Desaster-Dinner

26. Juli 2011
20:00bis22:00

Michael Niavarani startet in seinen Job als Intendant der Sommerfestspiele Berndorf mit Marc Camalottis Komödie “Das (perfekte) Desaster-Dinner”.

Inhalt
Ein prickelndes Wochenende auf dem Lande. Die Gattin fährt zu ihrer Mutter und die Geliebte hat Geburtstag. Was kann es Schöneres geben für einen Mann in der Midlifecrisis? Ein Cateringservice ist bestellt, um der Geliebten einen wunderschönen Abend zu bereiten. Der langjährige Freund ist als Alibi geladen, für den Fall, dass etwas schiefgeht … Zugegeben, dass dieser Ehebruch im gemeinsamen Wochenendhaus stattfindet, ist ziemlich fies, noch fieser ist allerdings, dass der langjährige Freund der Familie der heimliche Geliebte der Ehefrau ist.
Zwei Stunden Erklärungsnotstand für alle Beteiligten. Eine Köchin, die sich als Model ausgeben muss, ein Model, das eine Suppe nicht von einer Sachertorte unterscheiden kann, eine erfundene Nichte, eine kranke Mutter und ein Midlifecrisis-Casanova, der sich lieber einen Porsche gekauft hätte.

Sommerfestspiele Berndorf: Das (perfekte) Desaster-Dinner
Stadttheater Berndorf

Darsteller
Nina Hartmann, Thomas Mraz, Bernhard Murg, Michael Niavarani, Claudia Rohnefeld, Alexandra Schmid

Regie: Hannes Muik

Premiere: 26. Juli 2011, 20 Uhr
Vorstellungen bis 4. September 2011

Weitere Infos —> hier