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Archiv - Event-Tipps

Cornelius Obonya: “Böse Produzenten”

24. Januar 2012
18:30bis20:00

Eine Lesung von Cornelius Obonya mit dem Titel „Böse Produzenten? Leben und Image der Hollywood-Gründer“ findet am 24. Januar 2012 im Jüdischen Museum Wien statt (Beginn: 18:30)

Der cholerische und despotisch herrschende Studioboss ist ein immer wiederkehrendes Bild in den Biografien und Briefen der Filmschaffenden Hollywoods. Mit einer differenzierten Textcollage, in der sowohl die Hollywood-Gründer als auch die kreativen Köpfe Hollywoods zu Wort kommen, stellt Cornelius Obonya die Biografien der Studiogründer und die Konflikte zwischen den kreativen und den wirtschaftlichen Protagonisten Hollywoods dar. Mit Texten von und über Salka Viertel, Samuel Goldwyn, Harry Cohn, Adolph Zukor, Billy Wilder u. a.

Tickets sind im Jüdischen Museum Wien erhältlich.
Preis € 15,- / € 10,- ermäßigt
Einlass: 18:00 Uhr

Jüdisches Museum Wien
Dorotheergasse 11
1010 Wien

Theater Drachengasse - Do legst di nieda: “MORD im Musikantenbeisl” von Rory Six & Ronny Rindler

24. Januar 2012
20:00bis22:00

Vom 24. bis 28. Januar 2012 geht’s im Wiener Theater Drachengasse zünftig zu. Volksmusik, Schlaaager, Musicals und Musicaldarsteller – in Deutschland und Österreich ist ja das Humptatumtatäterääää-Moment in der Musicalszene immer stärker im Vormarsch. Was liegt also näher, sich diesem Phänomen satirisch zu nähern. Wer seine Musicals heutzutage promoten will, geht zu Herrn Silbereisen, Frau Nebel und wie sie alle heißen … und vollblaybackt da unter anderem in großartig grellem, theaterfremdem Licht, selbstverständlich mit möglichst vielen Großaufnahmen – was insgesamt natürlich immer wunderbar zu Maske und Montur passt und so einen „besonders vorteilhaften“ Blick auf die Produktionen ermöglicht. Man macht sich und das Genre bis zum Erbrechen lächerlich, alles, um das heißbegehrte, in jeder Hinsicht breite Publikum anzulocken, für das man dann auch noch extra trottelige Shows wie „Ich war noch niemals in New York“ maßschneidert. Zum Dank lädt man die Moderatoren dieser Volksverblödungsshows ein, Musicals im Namen des Rubels, der rollen möge, restlos live in den Theatern zu massakrieren, denn, eh wurscht, ob Herr Silbereisen nun den Tod, Helene Fischer die Sisi oder die ICH aus „Räbääkkkaa“ singt oder Herr K. irgendwas – was da am allerschlimmsten ist, das will ab einem gewissen Zeitpunkt eh niemand mehr beantworten.

Zurück zur Drachengasse, „Mord im Musikantenbeisl“ ist die österreichische Version einer Show, die in Deutschland den Titel „Mord im Musikantenschuppen“ trägt. Ronny Rindler hat das Buch geschrieben, Rory Six die Musik. Was darf man erwarten? Dazu findet sich auf der Website des Theaters Drachengasse folgende Erklärung:

Die Geschichte

Mor im Musikantenschuppen

Die großen Stars der Volksmusik treffen sich zur Live- und Jubiläumssendung des Musikantenbeisls. Doch was als unterhaltsamer Abend beginnt, endet in einer Katastrophe: Die Fernsehmoderatorin und Gastgeberin wird tot auf der Herrentoilette gefunden. Weder die „Terzbuben“ noch das Schlagersternchen oder das blinde Jodelwunder dürfen das Studio verlassen, denn sie stehen unter Mordverdacht. Erst müssen sie mit Hilfe des Publikums den Mörder finden und so ihre Unschuld beweisen.

„Mord im Musikantenbeisl“, das ist eine „Show mit Gesang und viel Humor“, eine „Krimi-Komödie der Volksmusik“, gar eine eine „Musical Comedy“? Weiter sollte man nicht gehen, denn schon da wirds wohl gefährlich, was man aber noch herausfinden müsste.

Die deutsche Version (Uraufführung am 13. Oktober 2010 in Norderstedt) wird bisweilen als Krimidinner serviert inkl. 4-Gänge-Menü. Im Februar 2012 feiert der „Mord im Musikantenschuppen“ sein Debüt auf der Reeperbahn.

Tickets für die österreichische Fassung sind bereits erhältlich.
Servus!

Tickets
Theater Drachengasse, Bar&Co
Fleischmarkt 22, A-1010 Wien
Tel.: 01/5131444
Mail karten@drachengasse.at
www.drachengasse.at

Vollpreiskarte: € 16
Clubkarte: € 14 – gilt für Ö1 Club, GPA, GÖD, Am.Puls, Erste Club, Pensionisten
Studentenkarte: € 10
Ö1-Studentenkarte: € 9
Halbpreiskarte: € 8 – gilt für IG Freie Theaterarbeit, ÖGB (mit AK-Kulturabo)

Leading Team
Buch: Ronny Rindler
Österreichische Bearbeitung: Richard Panzenböck
Musik: Rory Six
Regie: Richard Panzenböck
Regieassistenz: Joanna Godwin-Seidl
Produzent: Sarah K. Hayes, vienna theatre project

Cast
Jacqueline Braun, Peter Gulan, Karsten Kammeier, Katrin Mersch-Dustdar und Rory Six

Termine
Dienstag, 24. Januar, bis Samstag, 28. Januar 2012, Beginn jeweils 20 Uhr

Links
- Mord im Musikantenschuppen
- Mord im Musikantenschuppen @Facebook
- Ronny Rindler
- Rory Six
- vienna theatre project
- Theater Drachengasse