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Archiv - Event-Tipps

stadtTheater Walfischgasse: “Cabaret der verlorenen Seelen”

11. Februar 2009
20:00bis23:00

Als deutschsprachige Erstaufführung zeigt das stadtTheater Wien ab dem 11. Februar 2009 das Musical „Cabaret der verlorenen Seelen“ als Eigenproduktion.

Die Show für vier Männer und ein Klavier von Christian Siméon und Patrick Laviosa erlebte ihre Uraufführung im September 2006 im Pariser Théâtre de Rond Point. Wegen des großen Erfolges wurde “Le Cabaret des Hommes Perdus” (so der Originaltitel) ins Théâtre Pepinière-Opéra übernommen. Das Stück hat 2007 zwei Molières gewonnen: einen für den besten Autor und einen für das beste Musiktheater.

Zum Inhalt:

Ein schwuler Barmann, ein Transvestit und einer, den die beiden „Schicksal“ nennen, warten in einer heruntergekommenen Bar in New York. Sie warten auf den jungen Stricher Dick, der selbst noch gar nicht weiß, dass er den drei merkwürdigen Wesen bald begegnen wird. Als er auf der Flucht vor Schlägern die Kneipe betritt, bietet „Schicksal“ Dick einen Vertrag an, der ihn zu einem Pornostar machen soll.

In Slapstickhaften und berührenden Szenen führen die drei dem Jungen vor, wie sich sein Leben durch den Vertrag verändern würde. Dabei verwandeln sie sich in Drag Queens, durchgeknallte Regisseurinnen und gallige Peepshow-Betreiber. Die Reise führt durch schräge Karrieren, Träume, Verzweiflung, Liebe und Tod.

Cast/Leading Team

Mit Sascha O. Weis, Norman Stehr, Hannes Gastinger und Martin Niedermair

Regie: Thomas Schendel
Assistenz: Sabine Pribil
Musikalische Einstudierung: Daniel Große Boymann
Choreografie: Gaines Hall
Bühne und Kostüme: Daria Kornysheva
Übersetzung: Cusch Jung, Anita Lochner

Symposion Pornonom - Ein Diskurs über Pornografie

14. Februar 2009
17:00bis23:00

SYMPOSION PORNONOM
Ein Diskurs über Pornografie

14.02.2009
WUK Saal/WUK Foyer
17:00 Beginn, ab 18 J

Die Choreografinnen/Performerinnen Sabine Sonnenschein und Brigitte Wilfing laden zum symposion pornonom ein, einer Begegnung theoretischer, performativer und musikalischer Positionen zum pornografischen Film. Das Symposion verbindet die analytisch-wissenschaftliche und die künstlerische Betrachtung pornografischer Filme aus den 70er Jahren bis zur Gegenwart.

Programm
17:00: Lecture: Sabine Sonnenschein: Alternative Männlichkeit
17:45: Lecture: Laura Méritt: PorYes- Feministische Pornos
18:45: Lecture: Barbara Eder: Kontrasexualität im Café Flesh oder: Wann eigentlich begann der pornografische Film sich selbst zu dekonstruieren?
19:45 Lecture: Peter Rehberg über Todd Verows Film: Where Your Heart Should Be
20:45 Performance: My dick is a cock is a dick is a cock; eine Annäherung an das Genitale or just an-other cum-shot von Sabine Sonnenschein u. Matthäus Proskawetz Turntables: Jorge Sánchez-Chiong, Kamera: Roman Hiksch
21:30: Lecture-Performance: angst in my pants? – no thanx! – bedroom dissing and hyper-pornoisation in Hip Hop und Posen zur Zerlegung des Authentizitätsmythos, von Brigitte Wilfing
22:15 Screening: Todd Verow: Where Your Heart Should Be (USA, 2008, 70 Min.)
Ab 23:25 Party: Dress sexy and fancy! Just be a girl or a boy or whatever you like! Create your own gender!
Djane: Christina Nemec (SV Damenkraft)
Chill Out Room: Screening: Bacchanale (USA, 1970, John & Lem Amero / 2006, bearbeitet von 57 Tonkünstlern auf Geheiß des New Yorker Künstlerkollektivs Monkey Town, 65 Min.)

17-23 Uhr: Lounge im WUK-Foyer:
Boudoir von Renate Christian: www.boudoir.at
Löwenherz – die Buchhandlung für Schwule und Lesben www.loewenherz.at
Sexclusivitäten von Laura Méritt aus Berlin (exklusive Sextoys [nur an diesem Tag in Wien erhältlich!], queere Literatur und Filme; www.sexclusivitaeten.de erotische Cuisine und 2 Filminstallationen:
Emilie Jouvet: One Night Stand (Frankreich, 2006, 85 Min.)
Bruce LaBruce: Otto; or, Up with Dead People (Deutschland/Kanada, 2008, 94 Min.)

Szene Wien: Tiger Lillies

24. Februar 2009
20:00bis22:00

Szene Wien: Tiger Lillies
24.02.2009, 20:00 Uhr

Ihr schräger, komödiantisch-tragischer Stil, originelle Kostüme/Masken, der Falsettgesang, eine Instrumentierung aus Akkordeon, Drums, singender Säge und Piano machen sie zu einer ganz einzigartigen Band. Schlagworte wie „schräg, dunkel, skurril, exzentrisch und viel schwarzer Humor“ kommen einem bei den Tiger Lillies sofort in den Sinn. Als Hauptinspirationsquelle geben sie die Weilschen Brecht-Interpretationen an. So wird ihre Musik auch zumeist „Brechtian Punk Cabaret“ genannt. Es ist eine Mischung aus Varieté, Kabarett, Punk und Gypsymusik. Die Texte sind nichts für Wertkonservative. In makabrer Überhöhung behandeln sie Themen wie Drogenabhängigkeit, gesellschaftliches Außenseitertum, Blasphemie, Prostitution, Abtreibung, Mord, perverse sexuelle Fantasien wie Sodomie, Vergewaltigung oder Inzest – wo auch immer es Anrüchiges gibt, setzten sie provokant noch eines drauf. Wie die Faust aufs kreative Auge passen da die großen Tiger Lillies-Fans Matt Groening, Vater der Simpsons und „Monty Python’s“ Terri Gilliam.

Die dreiköpfige Gruppe wurde 1989 in London gegründet und hat bisher an die 20 Alben veröffentlicht. Ihren internationalen Durchbruch erzielten sie Ende der 1990er Jahre mit dem Theaterwelthit “Shockheaded Peter“ (Der Struwelpeter), bei den Wiener Festwochen 2001 sorgte es für Publikumsansturm und Kritikerlobeshymnen und gipfelte schließlich mit einer Auszeichung für Sänger/Texter Martyn Jacque mit dem Laurence Olivier Award, dem hoch angesehenen Theaterpreis der Gesellschaft der Londoner Theater. 2003 wurden sie für ihr Projekt “The Gorey End“ sogar mit einer Grammy-Nominierung belohnt.

Ihr Mozart-Musical „Die Weberischen“ von Autor Felix Mitterer führte im Mozartjahr 2006 im Museumsquartier zu wahren Jubelstürmen. Im gleichen Jahr machten sie mit dem ebenso extravaganten Projekt “Mountains of Madness“ gemeinsam mit dem Bassisten der Einstürzenden Neubauten Alexander Hacke und der Berliner Künstlerin Danielle de Picciotto in Hamburger und Wien von sich reden, indem sie die makabren Geschichten von H. P. Lovecraft düster und bildgewaltig inszenierten.

http://www.tigerlillies.com
http://www.myspace.com/tigerlilliesuk

stadtTheater Walfischgasse: Maya Hakvoorts erste Musicalshow

27. Februar 2009
20:00bis22:00


Nach zwei Soloprogrammen mit persönlichen Geschichten über ihr Leben präsentiert Maya Hakvoort ihre erste eigene Musical-Show. „Maya´s Musical Life“ ist erstmals am 27. Februar 2009 um 20.00 Uhr im stadtTheater walfischgasse in Wien zu sehen.

In dieser neuen Show interpretiert der Musicalstar Songs aus ihrer Karriere, die 1988 mit „Jeans“ begann. Es folgten Hauptrollen in “Chicago”, „Les Misérables“, “Gaudi”, “Catherine”, „Die 3 Musketiere“, „Aspects of love“, “Blutsbrüder“, “Elisabeth”, “There’s no business like Showbusiness”, „Jekyll & Hyde“, „Evita“ und „High Society“. Die Show wird — wie schon bei ihren Soloprogrammen — durch zahlreiche Anekdoten, diesmal aus der Theaterwelt, abgerundet und humorvoll ergänzt. Aaron Wonesch begleitet Maya Hakvoort am Klavier. [Tickets ab sofort erhältlich –> hier]