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Archiv - September, 2008

mdw/Wien: “GODSPELL”

12. Mai 2009
19:00bis22:00

Am 12., 13. und 14. Mai 2009 zeigen die Studenten der Universität für Musik und Darstellende Künste (Institut für Gesang und Musiktheater) Stephen Schwartz’ Musical “GODSPELL”. Es wird das die Abschlussaufführung des letzten Jahrgangs des Musicallehrgangs.

Godspell ist ein amerikanisches Off-Broadway Musical aus dem Jahr 1971 (eine als Studentenaufführung produzierte Vorläuferfassung entstand bereits 1970). Das Textbuch stammt von John Michael Tebelak, die Musik und einige der Songtexte von Stephen Schwartz. Wie die Rockoper Jesus Christ Superstar entstammt es der Zeit einer Jesus-Bewegung (Jesus-People) in den USA, die sich auch auf andere Länder ausdehnte.
Die Handlung folgt der Schilderung des Matthäusevangeliums von der Taufe Jesu im Jordan über die Berufung der Jünger, die verschiedenen Gleichnisse, die Bergpredigt bis zu Verrat, Gefangennahme und Kreuzigung.
Eine Filmversion des Musicals erschien 1973, gedreht in New York, in der Regie von David Greene mit Victor Garber, David Haskell und Lynne Thigpen in ihrer ersten Filmrolle. Eine der Filmlocations war das Dach der Twin Towers des World Trade Centers .
Aufführungen im Londoner West End folgten bereits 1971, 1972 erfolgte die deutschsprachige Erstaufführung, und im Juni 1976 hatte das Stück Premiere am Broadway. [via Wikipedia]

GODSPELL
Musik und Libretto: Stephen Schwartz
Buch: John Michael Tebelak
12., 13. und 14. Mai 2009
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Neue Studiobühne
Musikalische Leitung: Jürgen Tauber
Regie: Michael A. Mohapp
Kartenvorverkauf ab 5. Mai 2009 im Institutssekretariat (+43 1 711 55 2701) sowie an der Abendkassa

Rob Fowler in Strapsen - “The Rocky Horror Show” in Wien

28. November 2008
20:00bis23:00

Foto: Isabell Schatz via release.atAm 28. November 2008 (27. November: Preview) feiert Richard O’Briens “The Rocky Horror Show” im Wiener Museumsquartier Premiere, und Rob “Morton” Fowler wird die Hauptrolle - Frank’n'Furter - in der Neuinszenierung dieses Musicals übernehmen.

Von über 20 Millionen Menschen in mehr als 30 Ländern wurde Richard O’Briens Bühnenfassung „The Rocky Horror Show“ bis heute gesehen. Das exzentrische Stück Musiktheater, „ein schräges Märchen für Erwachsene“, wurde stets gefeiert und geradezu rituell zelebriert. „Es wird jetzt höchste Zeit, dieser Show neues Leben einzuhauchen“, meint der Schöpfer der Show Richard O’Brien, der selbst künstlerisch an der Neuinszenierung beteiligt ist.

Rob Morton ist seit 2006 Frontman der Rockband Morton. Gemeinsam mit seinem Partner Zoltan Sebestyen veröffentlichte er die CD „Pillowtalk“, derzeit ist die Single „sorry“ (whatever i do)“ in den Charts zu finden, das zweite Album wird noch heuer folgen. Seit 5. September ist Rob Morton Fowler zudem in der ORF Comedy-Serie „Ex“ von Michael Niavarani in der Rolle des Montgomery zu sehen.

Der gebürtige Engländer und ehemalige Formel-1-Automechaniker kam über Deutschland, wo er in “Starlight Express” und “Cats” spielte, 2002 nach Österreich und hat sich seither durch Rollen in unter anderem “Jesus Christ Superstar”, “Footloose” und “Hair” einen Namen gemacht. Neben zahlreichen Konzertauftritten (”Best Of Musicals” Deutschlandtour 2007) war er unter anderem als Tod in “Elisabeth” am Theater an der Wien und im Zweipersonenmusical “The Last Five Years” an der Kammeroper zu sehen.

“The Rocky Horror Show”
In Wien vom 28. November 2008 (27. November 2008 Preview) bis 11. Januar 2009 zu sehen
Tickets: ab 33 Euro erhältlich bei Österreich-Ticket, 01/96 096 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Theater 82er Haus: WORDS live!

3. Oktober 2008
19:30bis21:30

Theater 82er Haus: WORDS live!
Peter Hofbauer und die Metropol Singers

Fr. 3.10.08, 19.30 Uhr - PREMIERE/ABO
Sa. 4.10.08, 19.30 Uhr
So. 5.10.08, 18.00 Uhr

WORDS, bekannt aus der wöchentlichen Sendereihe auf Radio Wien, erstmals live on stage mit der brandneuen Vocalband, den METROPOLSingers. Hier vereinen sich Pop und Poesie in Musik, Rezitation und Parodie mit den größten Rockhymnen, den schönsten Love-Songs und den lustigsten Comedy-Songs.

50 Jahre Pop-Musik haben uns eine Unmenge von musikalischen Ohrwürmern beschert. Was aber steht hinter den Texten? Wer war mit “Hey Jude” und “Angie” wirklich gemeint? Welche leidenschaftliche Love-Story bzw. Trennungs-Affäre steht hinter Songs wie “Jessie” und “Sarah”? Peter Hofbauer entschlüsselt die Geheimnisse der Pop-Lyrics und verrät, was zwischen den Zeilen steht.

Die Sänger: Markus Richter, Dagmar Bernhard, Werner Auer, Sonja Schatz, Ramona Steiner
Musikalische Leitung: Marcus Hagler
Moderation: Peter Hofbauer

Theater 82er Haus: Rössl rejodelt [Premiere]

7. November 2008
19:30bis21:30

Theater 82er Haus: Rössl rejodelt
Musikalischer Schwank von Daniel Große Boymann
nach einer Idee von Markus Schöttl
Liedtexte und Musik von Alexander Kuchinka

Premiere: 7. 11. 2008, 19:30 Uhr
Weitere Termine siehe –> hier

Das Rössl - viel später!
Das waren noch Zeiten, als der Dr. Siedler jeden Sommer singend ins “Rössl” geradelt kam und Zahlkellner Leopold der Rösslwirtin Josepha Voglhuber schöne (Kalbs-)Augen machte! Aber das ist lange aus und vorbei! Denn was nach dem Besuch des Kaisers wie ein lupenreines Happy End wirkte, entwickelte sich zu einem einzigen Fiasko: Die Hochzeit der Rösslwirtin mit Leopold hat es nie gegeben, statt dessen ein uneheliches Kind, eine Tochter. Doch die taugt überhaupt nicht zur Rösslwirtin, kein Zahlkellner hält sich länger als ein paar Wochen, rückläufige Tourismuszahlen - und dann war da auch noch diese Mure, die den schönen Anbau im See versenkt hat!
Kein Wunder also, dass das Hotel am Boden ist. Anstelle sehnlichst erwarteter Gäste hat sich nun auch noch ein Mann von der Bank angesagt, um zu überprüfen, ob das Rössl noch kreditwürdig ist. Dummerweise wird kurz vor seinem Eintreffen das Schmiergeld gestohlen! Wer wird die einstige Perle unter den österreichischen Hotels noch retten können?

Eine Produktion der New Stage Company
Mitwirkende: Lilly Kugler, Nina Würzl, Robert Kolar, Markus Richter u. a.
Regie/Musikalische Leitung: Markus Richter
Choreographie: Lilly Kugler

Wiener Konzerthaus: Candide

21. November 2008
19:30bis22:30

Leonard Bernstein: CANDIDE
(Konzertante Aufführung in englischer Sprache mit deutschen Zwischentexten von Loriot)

Freitag, 21. November 2008, 19:30 Uhr
Wiener Konzerthaus, Großer Saal

Interpreten
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Orchester
Wiener Singakademie, Chor
Steve Davislim, Candide
Patricia Petibon, Cunegonde
Marjana Lipovsek, Old Lady
Jeremy Huw Williams, Dr. Pangloss / Martin
David Robinson
Julian Tovey, Maximilian / Kapitän
NN Paquette
Jeffery Tucker, Bärenführer / Inquisitor / Zar Iwan
Ross Benoliel, Kosmetikhändler / Inquisitor / Prinz Edward
Jason Switzer, Doktor / König Stanislaus
Michael Scarcelle, Trödler / Inquisitor / Hermann August / Croupier
Peter Tantsits, Alchimist / Großinquisitor / Sultan Achmet / Crook)
Otto Sander, Erzähler
Kristjan Järvi, Dirigent

“Krawutzi Kaputzi” - Erfolg ohne Ende bald auch im Palais Nowak

Otto Jaus und Roman Straka; Foto: Martin Bruny

Was macht man mit einem Publikumshit, für den man im eigenen Theater keinen Platz mehr hat, weil die Nachfolgeproduktionen auf Schiene sind? Man kann die Show einfach verkaufen oder vielleicht schließen … oder man übersiedelt sie.

Nach 160 Vorstellungen im Kabarett Simpl ist Johannes Glücks Musicalhit Krawutzi Kaputzi bald in Simmering zu sehen. Neben den Gasometern wird dafür eigens ein winterfestes Zelt errichtet: das Palais Nowak.

Die Premiere steht am 20. Oktober 2008 auf dem Programm, gespielt wird täglich außer Sonntag um 19:30 Uhr, an Samstagen um 15:30 und 19:30 Uhr. Die letzte Vorstellung findet nach derzeitigem Stand am 28. Februar 2009 statt.

“Krawutzi Kaputzi”
im Palais Nowak, das Zelt beim Gasometer. Döblerhofstrasse 20 , 1110 Wien
Kartenreservierung unter Tel.: +43 / 1 / 512 47 42

Wiener Stadthalle/”Evita”: Jan Ammann sagt ab

Nichts wird es mit Jan Ammanns “Evita”-Engagement in der Wiener Stadthalle, wie am 29. Juli 2008 angekündigt. Auch der als Zweitbesetzung angeführte Sascha Halbhuber-Stead wird die Rolle des Ché nicht übernehmen, statt dessen werden sich die Rolle Branko Glad und Georg Leskovich teilen, so der neueste Stand. Mehr auf der Website der Wiener Stadthalle.

Volkstheater: La Strada - Das Lied der Straße

1. Oktober 2008
19:30bis21:30

Volkstheater: “La Strada - Das Lied der Straße”
von Gerold Theobalt
Nach dem Drehbuch von Federico Fellini, Tullio Pinelli und Ennio Flaiano
Österreichische Erstaufführung

Premiere: 1. Oktober 2008, 19.30 Uhr
VHS Meidling, Theatersaal Längenfeldgasse
Weitere Termine –> hier

Der Schausteller Zampano braucht eine neue Assistentin. 10.000 Lire zahlt er für Gelsomina, ein einfaches, ein bisschen zurückgebliebenes Mädchen. Nun zieht sie mit ihm von Ort zu Ort, spielt den Clown, sammelt das Geld ein, kocht und wäscht für ihn. Zampano ist brutal, jähzornig, rücksichtslos und unfähig Gefühle zu zeigen. Er schlägt sie, schläft aber auch hin und wieder mit ihr und betrügt sie mit anderen Frauen. Sie hängt trotzdem an ihm. Dann lernt sie den Seiltänzer Il Matto kennen. Er spricht mit ihr, hört ihr zu und nimmt sie ernst. Von ihm lernt Gelsomina auch die kleine Melodie, die sie auf der Trompete spielt. Als er nicht aufhört, Zampano zu verspotten, kommt es zur Katastrophe …
Fellinis Oscar-prämiertes Filmmeisterwerk La Strada – Das Lied der Straße aus dem Jahre 1954 – mit Giulietta Masina und Anthony Quinn in den Hauptrollen – zeigt dieWelt der Gaukler, Artisten und Schausteller und ihr Leben am Rande der Gesellschaft. Dieses poetische Märchen, angesiedelt in der rauen Wirklichkeit der Landstraße, erzählt vom „Unvermögen zweier Menschen einander zu begreifen“ (Federico Fellini). Bisher konnte dieser Stoff nicht auf der Bühne gezeigt werden. Erst die hier vorliegende Bühnenfassung macht es möglich.

Leading Team
Regie: Andy Hallwaxx
Bühne: Judith Leikauf und Karl Fehringer
Kostüme: Erika Navas
Cast
Marjan Shaki, Doris Weiner, Thomas Bauer und Reinhold G. Moritz

Theater Die Neue Tribüne: zeit zum essen [Derniere]

12. November 2008
20:00bis21:20

Foto: Isabell SchatzAm 6. November 2008 findet im Wiener Theater Die Neue Tribüne die Premiere des Schauspiels “zeit zum essen” statt. Auf der Bühne: Lukas Perman als Lasse und Lukas Johne als Toben. Buch und Regie: Norman Stehr.

In “zeit zum essen” geht es um Lasse und Toben, ein homosexuelles Männerpaar Ende 20, und deren Trennung nach einer vierjährigen Beziehung. Es zeigt, wie unspektakulär und dennoch bedrückend eine Liebe sich verändern kann, und demonstriert Umstände, die das Ende einer Beziehung durchaus fördern können. Das Stück zeigt auch die Normalität einer schwulen Beziehung in alltäglichen Dynamiken - es gibt keinen Anspruch auf das ewige Glück. Manchmal ist bereits der Wunsch “nach den Sternen” stark genug, innere Kräfte zu mobilisieren und Festgefahrenes loszueisen. Realitäten werden erkannt, der Leidensdruck wird zum Verbündeten.

“zeit zum essen” - Schauspiel für zwei
Premiere: 6. 11. 2008, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen : 7. 11., 10. 11. und 12. 11.
Theater DIE NEUE TRIBÜNE
Dr.-Karl-Lueger-Ring 4, 1010 Wien
Tickets telefonisch unter: 0664 2344256

Max Reinhardt Seminar: Gram

7. Oktober 2008
19:30bis21:30

Gram
ein Theaterstück, nach Kurzgeschichten von Anton P. Tschechov.
Premiere: 7. Oktober 2008, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 8. und 9. Oktober 2008

Wieder ist er ganz allein, und wieder wird es um ihn ganz still… Der Gram, der kurze Zeit nachgelassen hatte, kommt wieder und zerreißt ihm die Brust mit noch größerer Gewalt. Ionas Augen wandern ruhelos und gequält über die Menge, die auf beiden Seiten der Straße hin und her wogt. Wird sich unter diesen Tausenden nicht wenigstens einer finden, der ihn anhört? Aber die Menschen eilen in Massen vorbei und achten weder auf ihn noch auf seinen Gram… Übermächtig ist dieser Gram und ohne Grenzen. Würde Ionas Brust zerspringen und der Gram aus ihr heraus strömen - er würde die ganze Welt überfluten, und doch kann ihn niemand sehen. Verborgen in seiner winzigen Schale, wäre er selbst bei Tage mit einer Laterne nicht zu entdecken.
Gram

Mit: Ulrich Brandhoff, Emanuel Fellmer, Robert Finster, Stefanie Reinsperger, Merle Wasmuth

Bühnenfassung und Regie: Hannan Ishay
Chor und Bewegung: Ido Shaked
Raum: Jasmin Hoffmann
Musik: Christian Mair
Kostüm: Antoaneta Stereva

Eine Produktion von und mit Studenten des Max Reinhardt Seminars.
Mit finanzieller Unterstützung des Club Max Reinhardt Seminar.

Tickets über salon5.at

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