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Archiv - Juni, 2012

Wien-Premiere für Adam Gwons „Ordinary Days“

odpostersmall.jpgVom 1. bis 13. Oktober 2012 zeigt das Vienna Theatre Project Adam Gwons Kammermusical „Ordinary Days“ im Wiener Theater Drachengasse. Die Show feierte am 25. Oktober 2009 ihre Premiere im New Yorker Black Box Theatre der Roundabout Theatre Company.

Ordinary Days handelt von vier jungen Leuten, die verzweifelt auf der Suche nach ihrer Zukunft sind, ihre Träume, Ambitionen verwirklichen wollen. Sie wollen ein lebenswertes Leben, das aber noch so weit weg zu sein scheint. Was die Charaktere der Show lernen, ist, dass die einfachsten Dinge, die einfachsten Momente im Leben genau jene sein können, die zur entscheidenden Wende führen. Dabei handelt es sich aber auch genau um jene Dinge, die wir oft ignorieren.

Handlung
New York. Warren ist ein aufstrebender junger Künstler, der als Assistent eines arrivierten Malers arbeitet. Im Moment ist es sein Job, Flyer zu verteilen, mit denen die besten Werke seines Chefs beworben werden. Eines Tages findet Warren Unterlagen zu einer Dissertation über Virginia Woolf. Die gehören Deb, einer Studentin an der New York University. Sie ist mit ihrer Lebenssituation alles andere als zufrieden. Weder weiß sie, ob sie in New York leben möchte, noch, ob sie wirklich über Virginia Woolf schreiben will. Warren und Deb treffen einander in der Metropolitan Opera, damit Deb wieder an ihre kostbaren Notizen kommt.

Jason und Claire sind ein Yuppie-Pärchen, das gerade die erste gemeinsame Wohnung bezogen hat und dessen Beziehung gerade dabei ist, sich langsam zu verabschieden. Der Grund, warum Claire Jason nicht ihre ganze Liebe zeigen kann, mag in ihrer Vergangenheit zu finden sein, in einem Trauma, das sie noch nicht aufarbeiten konnte. In ihrem Song „I’ll be here“ beschreibt sie unter anderem, was sie so verfolgt.

Adam Gwon hat für sein Musical (das ungefähr 80 Minuten dauert) einen (fast durchkomponierten) Pop-Score geschrieben, mit Anklängen an Jason Robert Brown und Stephen Schwartz, aber auch an William Finn, in den Kritiken zu „Ordinary Days“ wird fast durch die Bank die Qualität seiner Liedtexte gelobt. Gwon (1979 geboren) ist einer der Nachfolger der Guettel/LaChiusa/Brown-Gruppe, die mittlerweile alle in ihren Vierzigern sind. Er hat an der Tisch School of the Arts studiert und wurde 2008 mit dem Fred Ebb Award ausgezeichnet.

Leading Team
Director: Joanna Godwin-Seidl
Musical direction: Birgit Zach
Producer: Sarah K. Hayes, vienna theatre project

Cast
Sara Est, Alan Burgon, Peter Neustifter, Kudra Owens

Licence
Josef Weinberger Musikverlage Wien

Links
- Adam Gwon
- Die Cast-CD @sh-k-boom.com
- Vienna Theatre Project
- Charles Isherwood: Where Little-Town Blues Melt Away, So Can Dreams [The New York Times]
- Theater Drachengasse

Broadway: Aus für „Sister Act“

Lange hat es gedauert, aber letztendlich mussten die Produzenten doch einsehen, dass sie ihr „Sister Act“-Abenteuer mehr kostet, als sie durch ihre Taktik, es recht lange am Leben zu erhalten, um es dadurch noch ein paar europäischen Produzenten als BROADWAY-Musical andrehen zu können, lukrieren können.
Und so heißt es Abschied nehmen. 28 Previews und 561 Vorstellungen (bei einer durchschnittlichen Auslastung von 65 Prozent) wird man im Broadway Theatre gespielt haben seit der Premiere am 20. April 2011, wenn am 26. August 2012 der Vorhang zum letzten Mal fällt.

Sister Act will be closing its 16-month run WITHOUT recouping its full capitalization — which is baaaad news for Whoopi and the rest of the producers who sunk $10 million into the show! [Perez Hilton]

Link
- Playbill: Broadway’s Sister Act Will Kick the Habit Aug. 26
- The New York Times:‘Sister Act’ Set to Close on Broadway
- ok!: Whoopi Goldbergs Sister Act wird abgesetzt

Ronacher: „Das Phantom der Oper“ als Gala-Konzert

das-phantom-der-oper_das-konzert.jpg„Musicals in Concert“ lautet der Titel einer von VBW-Intendant Christian Struppeck ins Leben gerufenen neuen Konzertreihe. Als erstes Werk der geplanten Reihe hat sich Struppeck Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper“ ausgesucht, das am 20. Dezember 1988 seine deutschsprachige Erstaufführung im Theater an der Wien feierte.

Premiere für die Gala-Konzertversion des „Phantoms“ ist laut Website der VBW am 29. November 2012, Karten gibt es aber bis jetzt nur für die Vorstellungen ab dem 30. November 2012 (weitere Termine: 1.12., 2.12., 3.12., 4.12., 6.12., 7.12., 8.12. und 9.12.).

Preise: 5 Euro bis 109 Euro.

Die musikalische Leitung übernimmt Koen Schoots, es spielt das Orchester der VBW. Zur Besetzung gibt es bis jetzt noch keine Angaben. Regie führt Andreas Gergen, u. a. Geschäftsführer der von Christian Struppeck und Andreas Gergen gegründeten Creative Agency.

Tickets sind bereits erhältlich –> hier.

Links
- VBW: Das Phantom der Oper - Das Konzert
- Vienna Online: Orchester der Vereinigten Bühnen Wien feiert Jubiläum mit Phantom der Oper
- VBW-Orchester feiert Phantom
- Wien Holding: “Das Phantom der Oper” im Ronacher

PS: So einfach sollte man eine solche Meldung natürlich nicht durchwinken. Die Idee, Musicals konzertant auf die Bühne zu bringen mit dem Orchester der Vereinigten Bühnen Wien hatte Caspar Richter schon lange bevor Christian Struppeck diese Idee nun mit einem Label versehen und verwirklichen darf. Caspar Richter durfte seine Ideen, und er hatte großartige Pläne, nicht verwirklichen. Weitere Ergänzungen dann vielleicht demnächst nach Klärung bestimmter Fakten.

„Die Operette und das Tragische“ – Internationale Tagung in Wien

Mit einem sensationellen Programm findet vom 29. Juni bis 1. Juli 2012 bei freiem Eintritt in Wien die Tagung „Die Operette und das Tragische“ statt. Die einzelnen Tagungspunkte:

Freitag, 29. Juni

15 bis 18 Uhr Eröffnung/Moderation: Prof. Dr. Michele Calella
– Prof. Dr. Michele Calella (Universität Wien), Begrüßung
– Prof. Dr. Nikolaus Ritt, Vizedekan der Philologisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, Begrüßung
– PD Dr. Wolfgang Fuhrmann (Universität Wien), Einführung in das Thema
– Dr. Marie-Therese Arnbom (Musikuniversität Wien), „Wer wird denn weinen, wenn man auseinander geht?“ Tragische Biographien und heitere Kunst
– Dr. Kevin Clarke (Operetta Research Center, Amsterdam), Amor vincit omnia – Die Verweigerung des Tragischen in der Operette der 1850er bis 70er Jahre
– Dr. des. Anna Langenbruch (Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover), Parodie des Tragischen? Internationalität und Gender in Hervés “Le Petit Faust”
– 19 Uhr Konzert: Joseph Beer und die Operette
Lehrgang Klassische Operette des Konservatoriums Wien Privatuniversität. Leitung: Wolfgang Dosch. Eintritt frei - Spenden erbeten!

Samstag, 30. Juni

10 bis 13 Uhr: Moderation: ao. Prof. Dr. Christian Glanz
– Dr. Wolfgang Jansen (Universität der Künste, Berlin), Der lustige Krieg und andere Schlachten, Vom Umgang der Operette mit Militär und Krieg
– Dr. Péter Bozó (Institut für Musikwissenschaft der Ungarischen Akademie der Wissenschaften) Nádors Erzählungen oder das Budapester Dreimädlerhaus. Offenbach als tragischer Operettenheld
– Franziska Feuerstein (Wien), „Hannerl“ – Das vierte Mäderl im Dreimäderlhaus
– Dr. Stefanie Rauch (Universität Detmold-Paderborn), Rosen in Tirol – Zur Tragik des ›Volkstümlichen‹ in Zellers Operetten

15 bis 18 Uhr: Moderation: Prof. Dr. Nils Grosch
– PD Dr. Marion Linhardt (Universität Bayreuth), „Ein Fall, der komisch wäre, wenn er nicht so tragisch wäre!“ - Die Operette mit „Herzton“ als musikdramatisches Modell der Moderne. Edmund Eyslers „Künstlerblut“ (1906)
– PD Dr. Wolfgang Fuhrmann (Universität Wien), Varianten des Tragischen: zu den Fassungen von Oscar Straus’ „Walzertraum“
– Dr. Helene Sommer (Volksoper Wien), Theaterpraktische Überlegungen zu Oscar Straus’ „Walzertraum“
– Dr. Stefan Schmidl (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien), Felix Dörmann und das Libretto zu Straus’ „Walzertraum“

Sonntag, 1. Juli

10 bis 13 Uhr: Moderation: Dr. Stefan Schmidl
– Dr. Stefan Frey (München), Operettentragik im Land des Lächelns, oder: Lippen schweigen auf chinesisch. Franz Lehárs Melos der Entsagung
– Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann (Humboldt-Universität zu Berlin), Tragischer Verzicht auf Goethe: Lehárs Singspiel „Friederike“
– Wolfgang Dosch (Konservatorium Wien), Joseph Beer – Operette im inneren Exil
– Prof. Dr. Panja Mücke (Universität Wien), Jazz, Film und andere „Moden“: Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“

15–17 Uhr: Moderation: Prof. Dr. Panja Mücke
– Prof. Dr. em. Volker Mertens (Berlin), Eine Schwalbe macht (k)einen Sommer: Puccinis „Rondine” und die tragische Operette
– Dr. Daniel Ender (Wien), Lesarten der Operette an der Wiener Volksoper

Schlussdiskussion

Tagungsort: Lehár-Schlössl, Hackhofergasse 18, 1190 Wien
Konzeption: PD Dr. Wolfgang Fuhrmann und Dr. Stefan Schmidl
Organisation: Mag. Ursula Schmiedpeter
Gefördert mit Mitteln der Stadt Wien und der Philologisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Der Eintritt ist frei.
Kontakt und Informationen: fuhrmannwolfgang@gmail.com

Nähere Infos –> hier.

Claudia Rohnefeld & Markus Simader: „Kalamitäten“

Ihr kabarettistisches Musical „Kalamitäten“ bringen Claudia Rohnefeld und Markus Simader am 19. Juli 2012 im Stadttheater Berndorf (Beginn: 20 Uhr) auf die Bühne. Im Pressetext dazu heißt es:

„Kalamitäten“ ist die Beziehungsgeschichte einer Frau aus der Sicht des Mannes, und die Beziehungsgeschichte eines Mannes aus der Sicht der Frau.
Claudia Rohnefeld und Markus Simader haben nach musikalischen und literarischen Schätzen gesucht und daraus eine irrwitzige Geschichte eines Paares gebastelt. Herr und Frau Österreicher lieben sich, hassen sich,
betrügen sich und haben definitiv sehr viel Spaß miteinander! Und „das End‘ von der Geschicht‘“ ist ein überraschendes Finale furioso, das den Zuschauer zum Schmunzeln bringen und in Erstaunen versetzen wird!

Tickets dafür sind bei OE-Ticket erhältlich –> hier.
Ticketpreise: 20,30 Euro bis 40,60 Euro

Ausgeschifft: Raimund Theater wieder ready for Musical

„Jeder Alptraum hat einmal ein Ende“, das wird nicht das Motto gewesen sein, unter dem die gestrige Derniere (15. Juni 2012) der musikalischen Volksverdummung „Ich war noch niemals in New York“ über die Bühne gegangen ist. Ein paar Sektkorken haben aber Musicalfans sicher knallen lassen, um so richtig zu feiern, dass diese Show der absurden Choreographien, der widerlichen Falschheiten endlich Geschichte ist. Eine Show, die gesellschaftlich durchaus relevante Themen missbraucht hat, um auf sich aufmerksam zu machen. Keines dieser Themen wurde auch nur im Entferntesten so behandelt, wie es nötig gewesen wäre. Fast könnte man meinen, es handelte sich nur um eingepflanzte Motivierungspatterns, um überhaupt Musicaldarsteller zu finden, die einen solchen Nonsens bereit sind umzusetzen.
Wie auch immer, Schweinchenpink ist das neue Hellblau, das Raimund Theater darf wieder, zumindest vorübergehend, Musical spielen. Im Ronacher gibt’s nächstes Jahr dann den neuen getarnten Blödsinn, aufgedröselt mit Hightech-Bühnen-Knowhow, einem Orchester, das alle Stückeln spielt (was bleibt ihnen anderes übrig) und vielleicht sogar Darstellern, wenn man denn welche findet, aber das ist eine andere Geschichte.

PS: Diskutiert wird derzeit in einem Forum (–> hier) über diesen Abschiedswink an eine Show, die gerne jeder, der mag, für ein Musical, meinetwegen auch für ein gutes, halten soll. Wie so oft meinen einige Poster, man müsse in Beiträgen, die man verfasst, auch noch dezidiert dazuschreiben, dass man nur seine eigene Meinung vertritt. Das halte ich persönlich für völlig entbehrlich. Wessen, wenn nicht meine Meinung sollte ich in meinem Blog vertreten? Es wird angemerkt, dass ich kaum positive Rezensionen verfasse. Das dürfte dann allerdings von Lesern stammen, die sich in ihrer Rezeption auf die Produktionen von VBW und Stage Entertainment beschränken, was auch ihr gutes Recht ist. Etwas bedenklich halte ich das wiederholte Abdriften auf eine Ebene, die mit dem hier zu Lesenden nichts zu tun hat, aber auch das ist durchaus unterhaltend zu lesen. Zumal von Personen, die auf dieser Site unter diversen Spitznamen schon ihr Fähnchen im Wind haben blasen lassen.

Gschwandner: „Zeitprägungen“ mit Frederic Morton

„Zeitprägungen“ ist ein Projekt des Vereins Welt&co/Kulturverein und wird in Zusammenarbeit mit der Bezirksvorstehung Hernals, dem Bezirksmuseum Hernals, dem KulturNetz Hernals (KNH), VinziShop und Deuticke.Zsolnay realisiert.
Der Verein Welt&co sieht seine Aufgabe darin, durch den lebendigen und aktiven Bezug zur Geschichte des jüdisch-geistigen Erbes in kontinuierlichen Veranstaltungen zur kulturpolitischen Vermittlung beizutragen. Gemeinsam mit dem Kunstraum Ewigkeitsgasse hat der Verein seinen Sitz in der Thelemanngasse, wo der Schriftsteller Frederic Morton bis 1939 aufwuchs. Im Rahmen der Projektreihe „Zeitprägungen“ ist der geborene Hernalser am 21. Juni 2012 im Gschwandner zu Gast.

Programm
19:00 Uhr: Begrüßung Frederic Morton im Gschwandner, Lesung von Frederic Morton
20:00 Uhr: Szenische Lesung des Stückes „Der Kommandant“ von Frederic Morton
Mit Hubsi Kramar als Kommandanten und Uli Scherer am Klavier.
21:00 Uhr: Publikumsdiskussion mit Frederic Morton, Moderation: Dr. Angela Schneider (Thomas Sessler Verlag)
21:30 Uhr: Musikalischer Ausklang mit Liedern u. a. von Betty Fischer („Lercherl von Hernals“), interpretiert von Svetlana Iwanowa und Ekaterina Vassilewa (Bulgarien) und dem Hamburger Texter und Songwriter Jörg Erb feat. Uli Scherer
22:00 Uhr: Filmvorführung des im Rahmen der Viennale 2009 prämierten Films „Durch die Welt nach Hause – Die Lebensreise des Frederic Morton“

Eintritt: 12 Euro
Das Gschwandner
Geblergasse 36–40
1170 Wien
www.gschwandner.at
www.facebook.com/DasGschwandner

Sterbehilfe & Musical?

„Wenn Rosenblätter fallen“ ist der Titel eines Musicals, das noch zwei Mal in Wien zu sehen ist, nämlich am 22. und 24. Juni im Off Theater, und sich mit einem Tabuthema beschäftigt: Sterbehilfe. Was steckt dahinter, wenn das häufigste Argument, das man gegen diese Show hört, in etwa jenes ist: „Also bitte, muss man denn heutzutage alles vermusicaln?“

Muss man nicht, klar, aber was spricht dagegen, ein topaktuelles Thema zum Thema eines Musicals zu machen? Traut man diesem Genre keine ernstzunehmende Beschäftigung mit Themen dieser Art zu? Verwunderlich wäre es freilich nicht. Nicht mal Komödien werden hierzulande ernsthaft umgesetzt, ernsthaft in dem Sinne, dass man sie mit einer gewissen Kunstfertigkeit schreibt, dass man sie mit neuen Kompositionen mit Leben erfüllt und so weiter.

Zurück zum Tabu und zur Aktualität. Zu drei Jahren Haft ist dieser Tage ein 26-Jähriger verurteilt worden, der seine Mutter getötet hat. „Getötet“, wenn man das nach geltendem Recht so bezeichnen will, oder, wie man mir gesagt hat, nach den allgemeinen Regeln. Die Mutter des Sohns lag seit sieben Jahren im Koma. Über dieses Urteil gibt es zahlreiche Artikel:

- Berliner Morgenpost: Drei Jahre Haft für Tötung der kranken Mutter
- Spiegel Online: Drei Jahre Gefängnis für Sterbehilfe
- Der Westen: Sterbehilfe für Mutter – Sohn muss in Haft
- Hamburger Abendblatt: 26-Jähriger tötet Mutter im Wachkoma - Urteil
- Dorstener Zeitung: 26-Jähriger muss wegen Tötung der kranken Mutter ins Gefängnis

Vielleicht entwickelt diese Gesellschaft ja in den kommenden Jahrzehnten einen etwas anderen Umgang mit dem Thema Sterbehilfe. Momentan schaffen die Gesetze Opfer. Im oben erwähnten Fall wurde zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt, weil der Richter sich verpflichtet sah, ein Zeichen zu setzen. Er hätte auch die Möglichkeit gehabt, eine Bewährungsstrafe zu verhängen.

Mir persönlich ist jeder Ansatz, der fähig ist, in diesem Bereich ein wenig zu wirken, recht – auch auch wenn er „nur“ in einem Musical verpackt ist.

Wer sich vielleicht doch noch „Wenn Rosenblätter fallen“ ansehen will: –> hier gibt es Informationen dazu.

Die allerletzte Chance: DER URKNALL – im Wiener Ronacher

13. Juni 2012
20:00bis21:20

Foto: Reinfried Schieszler Ein Mal noch besteht die Chance, auf der Probebühne des Wiener Ronacher das Musical „Der Urknall“ (Originaltitel: „The Big Bang“) zu sehen.

Am kommenden Mittwoch, dem 13. Juni 2012 (Beginn: 20 Uhr), findet die letzte Vorstellung statt. Tickets sind bei Wien-Ticket erhältlich.

Wer sich über das Musical vorab informieren möchte, findet Details –> hier oder in der Kritik zur Show in „musicals“ (siehe –> hier).

Der Urknall

mit Martin BERGER und Artur ORTENS
Keyboard: Wolfgang GATTRINGER
Regie/ Konzept/ Raum: Reinfried SCHIESZLER
Choreographie: Georg PROHAZKA
Kostüme: Nicole PANAGL
Licht: Dirk KORNBERGER
Requisite: Stefanie JUST
Ton: Hubert DOLZNIG
Bühnenrechte: Verlag JUSSENHOVEN&FISCHER
Musik von Jed FEUER
Text von Boyd GRAHAM
zusätzliche Arrangements und Orchestrierung von Albert AHRONHEIM
Deutsche Fassung von Bernd SAMLAND und Alfons NOWACKI

Letzte Vorstellung: 13. Juni 2012

RONACHER/ Probebühne
Seilerstätte 9, 1010 Wien
www.musicalvienna.at
01/ 514 11 111

Tickets
- Wien-Ticket

Links
- Jed Feuer
- Archiv der Wiener Kammerspiele: „Der Urknall“
- The Big Bang – The Musical
- The Big Bang (Video einer Produktion mit Patrick Herlihey, Pier Debes und Eric Lander) bei –> YouTube

Wien: „Wenn Rosenblätter fallen“ – prolongiert

Zwei weitere Aufführungstermine des Musicals „Wenn Rosenblätter fallen“ wird es am 22. und 24 Juni 2012 im Wiener Off Theater geben. Rory Six hat die Show für einen intimen Rahmen neu adaptiert, ideal besetzt und spielt nun ausverkaufte Vorstellungen.
Das Thema mag nicht jedem geeignet scheinen, als Musical auf die Bühne gebracht zu werden, und das mag ein valides Argument für jene Version gewesen zu sein, die im Theater Akzent im Vorjahr zu sehen war. Aber Musicals werden umgeschrieben, neu konzipiert, manchmal pompöser, flittriger, gekrönt mit einem „Musicalstar“ – und manchmal wird der Stoff konzentriert in seiner Wirkung, wird das, was man als „Musical“ im negativen Sinn auffassen könnte, einfach fallen gelassen. Gecastet wird dann nach ganz anderen Kriterien, und das ist gut so.

rosenblaetter20121.jpg

Cast
Till: Thomas Höfner
Rose: Jacqueline Braun
Iris: Ulrike Figgener

Aufführungstermine
22.06.2012, 19:30 Uhr, Off Theater, Wien
24.06.2012, 19:30 Uhr, Off Theater, Wien

Karten
Online: rosenblaetter-musical.webnode.at
Telefonisch: +43 (0) 676 770 61 88
Preis: € 22 (€18 erm.)
Es gibt 99 Plätze pro Vorstellung, freie Platzwahl!

Links
- Wenn Rosenblätter fallen: Official Website
- Rory Six
- Kai Hüsgen
- Rory Six @twitter
- reel kandi Video über die letzte Produktion der Show –> hier
- Off Theater
- Indiegogo: When Rose Petals Fall

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