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Archiv - Februar, 2010

MiA 2010 - die Verleihung mit Maya Hakvoort, Sandra Pires & Sylvester Levay

Am “Internationalen Tag der Frau”, dem 8. März 2010, wird bereits zum dritten Mal die “MiA” - eine Auszeichnung für besondere Leistungen von Frauen mit internationalem Hintergrund in und für Österreich - verliehen. Die Auszeichnung wird diesmal direkt am internationalen Frauentag von einer Fachjury verliehen und in den Kategorien “Wissenschaft und Forschung”, “Wirtschaft”, “Humanitäres und gesellschaftliches Engagement”, “Kunst und Kultur” sowie “Sport” im Rahmen eines feierlichen Gala-Abends im Studio 44 der Österreichischen Lotterien vergeben.

Heuer gibt es bereits zum zweiten Mal einen Sonderpreis “Journalismus”, der an eine/n Journalisten/in verliehen wird, die/der sich in besonderer Art und Weise dem Thema Integration/Migration widmet. Als “Paten” für die jeweiligen Kategorien fungieren die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Wirtschaftskammer Österreich/Frau in der Wirtschaft, die Caritas, die Bundes-Sportorganisation sowie der ORF. Für jede Kategorie wurden drei Nominierungen vorgenommen.

Moderiert wird die Gala von Arabella Kiesbauer. Als Special Guest wird Sylvester Levay erwartet. Das Rahmenprogramm gestalten in diesem Jahr Maya Hakvoort, Sandra Pires und das Projekt “Fatima”. Höhepunkt ist die Uraufführung des vom Erfolgsduo Sylvester Levay und Michael Kunze eigens für die MiA komponierten Songs “Nicht dort nicht hier” und des eigens von Michael Kunze für die MiA umgetexteten Songs “Ich gehör nur mir” aus dem Musical “Elisabeth”. [ots.at ]

Unsterblich werden mit Patti LuPone

Patti LuPonePatti LuPone via last.fm

Musicaldiva Patti LuPone schreibt gerade an einem Buch über ihre Theaterkarriere, und weil ein Buchtitel ja nicht ganz unwesentlich ist für den Erfolg, hat sie sich gedacht: Viele Köche verfeinern den Brei. Daher ist auf ihrer Website nun Folgendes zu lesen:

Name Patti’s Book & Win!
Dolls, I’ve been busy writing the story of my theatrical life and need your help to find a suitable and fabulous title. If your entry is selected you’ll win an autographed copy of the book, two tickets to my next Broadway show (or major show in a city near you), and I’ll congratulate you personally at the theatre. Contest ends March 30, 2010.
Important note: Travel and accomodations are not included. Good luck! [Wer teilnehmen möchte, –> klick]

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Warum die Sexession in der Secession keine Kunst ist

Zusammenfassend, aus Beobachtungen und Schilderungen, könnte man als Argumente, warum die Sex-Aktion in der Secession mit Kunst nichts zu tun hat, und sei es auch nur durch die sie begleitenden, aber geduldeten Umstände, anführen: Kunst ist nicht per se diskriminierend. Bei keiner Form der Kunst muss man darauf achten, dass ja sechs Mal mehr Frauen als Männer “eingelassen” werden, um das Happening zu einem solchen werden zu lassen. Wenn sich Frauen in diesem Sinne instrumentalisieren lassen wollen, ist das eine Sache, das im Rahmen eines Kunstprojekts zu fördern, ist wieder eine andere. Diskriminierend soll das Projekt auch auf eine andere Art und Weise sein: Ältere Menschen scheinen ausgeschlossen zu sein, zumindest berichtet das Ulrich Weinzierl in der WELT (nachzulesen –> hier).

Auf eine ganz schiefe Ebene begeben sich übrigens die Befürworter der Aktion, wenn sie den Gegnern eine gewisse “Rechtslastigkeit” unterstellen. Das sind Totschlagargumente, die mit Kultur nichts mehr zu tun haben. Fassen wir also zusammen: In der Secession wurde ein Puff “installiert”, das untertags besichtigt werden kann, mit viel Glück findet man vielleicht gebrauchte Kondome, wenn sie nicht in den, Zitat, “silbernen Mülleimern” gelandet sind, nächtens treiben es Männer bis zu einem gewissen Alterslimit im geforderten erotischen Outfit mit willigen Frauen im Namen der Kunst. Wunderbar. Nichts für ungut, aber die 90.000 Euro Förderung wären in Haiti besser angelegt, um auch mal untergriffig zu werden.

Stefan Reil - “Der neue Uwe Kröger”? - KURIER trampelt ins Musicalnäpfchen

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Also wirklich, der oarme Bua. Da begleitet man Marika Lichter zur Premiere des Filmmusicals “NINE”, ist Musicaldarsteller und blond und muss sich von einer Zeitungs-Klatschtante nicht nur als Hengst, pardon “Pferd im Stall von Marika Lichter” bezeichnen lassen, sondern auch noch als Kröger-Nachfolgemodell. Um ausgerechnet Stefan Reil als “nächsten Uwe Kröger” zu apostrophieren, da muss man schon ein bisserl wenig vom Musical Ahnung haben, und vor allem von Stefan Reil. Immerhin ist er nicht gerade einer Ausbildungsstätte für hoffnungsvolle Jungtalente entsprungen, sondern kann auf eine ganze Reihe von Produktionen zurücksehen, unter anderem “Hallo Steward! Boeing Boeing, andersrum”, eine herrliche Klamotte, die im Palais Nowak vor wenigen Wochen zu sehen war. Aber “demnächst”, so der KURIER, tritt er ja an der Wiener Volksoper in “Hello Dolly” auf, also eigentlich heißt das ja “Hello, Dolly!” und mit “demnächst” prägt der KURIER halt eine eigene Zeitvorstellung, denn demnächst gibts keine Dolly an der Volksoper, das dauert schon noch ein Wengerl. Schlimm, was heute an Boulevardberichterstattung in Zeitungen wie dem KURIER geboten wird.

Theater Dortmund: lebendig begraben

5. März 2010
20:00bis22:00

Theater Dortmund: lebendig begraben
Schauspielhaus/Probebühne3

Nach Edgar Allan Poe
Mit Günther K. Harder und Patrick Jurowski
Regie: Wolfgang Türks

premiere | 5. März 2010, 20.00 Uhr

„Ich hörte ein leises Stöhnen. Es war kein Schmerzensseufzer, kein Seufzer aus Kummer, es war der leise erstickte Ton, der sich aus der Tiefe einer von maßlosem Entsetzen gequälten Seele losringt. Ich kenne diesen Ton wohl. Manche Nacht, wenn alle Welt schläft, steigt er aus meinem Herzen auf, und sein schreckensvolles Echo erhöht das Grauen noch …“

Edgar Allan Poes Horrorgeschichten sind berühmt. Die Schrecken seines Werkes scheinen kaum von den Schrecken seines von Wahn geprägten Lebens zu trennen zu sein. So ist das Erschreckendste an seinen Texten wohl auch der Eindruck, einem ganz persönlichen Schrecken beizuwohnen, einem Schrecken, der der Unsrige sein könnte.
Aus seinen drei Kurzgeschichten „Das verräterische Herz“, „Lebendig begraben“ und „Die Grube und das Pendel“ hat Regisseur Wolfgang Türks zusammen mit den Schauspielern Günther K. Harder und Patrick Jurowski einen Theaterabend gemacht, der sich mit den Ängsten des Menschen beschäftigt: Ein Mann kommt nicht von dem Gedanken los, lebendig begraben zu werden. Ein Anderer wird zum Mörder, weil er die Eindrücke seiner Wahrnehmungen nicht mehr richtig zuordnen kann. Ein Dritter kann nicht anders, als die Dunkelheit, in der er gefangen ist, Schritt für Schritt zu erkunden.
Was passiert, wenn uns unsere Angst lähmt – wenn wir nicht mehr wissen, was wir glauben sollen, wenn wir nicht mehr unterscheiden können zwischen imaginierten Monstern und der Wirklichkeit?

Wolfgang Türks studierte erst Musical, dann am Wiener Max Reinhardt Seminar Regie. Er stand unter anderem in München, Erfurt, Bregenz und Dortmund auf der Bühne und inszenierte bereits in Wien, Hamburg und Chemnitz.

KAMARAS vs LOEBER

Links
- Kamaras vs Loeber @YouTube
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Bühne Baden: Musical - Late Night Show

28. März 2010
21:00bis23:00

Bühne Baden: Musical - Late Night Show

Benefizkonzert zugunsten Nachbar in Not
Vorstellung 28. März, 21.00 Uhr

Anlass dieses einmaligen Events ist der Abschied der Produktion “West Side Story” und das Ende der Winterspielsaison. Darsteller wie Darius Merstein-MacLeod, Ines Hengl-Pirker, Maricel Wölk oder Vincent Bueno präsentieren einen beschwingten Querschnitt durch die Welt des Musicals.

Der Reinerlös dieses Benefizkonzerts kommt den Erdbebenopfern in Haiti über die Organisation NACHBAR IN NOT zugute. Es spielt das Orchester der Bühne Baden unter der Musikalischen Leitung von Franz Josef Breznik.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik

Besetzung
Birgit Breinschmid / Ines Hengl-Pirker / Katrin Lindvai / Kerstin Löcker / Julia Melcher / Jasmina Sakr / Rita Sereinig / Maricel Wölk // Vincent Bueno / Eleftherios Chladt / Michael Fischer / Valentin Frantsits / Thomas Huber / Albert Kessler / Jonas Kägi / Darius Merstein-MacLeod / Richard Schmetterer / Christian Zmek

Off-Broadway Musicaltheater München: Zara 47

4. März 2010
20:30bis22:30

Off-Broadway Musicaltheater München: Zara 47

Am 03. März feiert die One-Woman-Show „Zara 47 – Wollt ihr das totale Lied“ seine Premiere am neuen Off-Broadway Musicaltheater in München.

Peter Lunds Musical Solo erzählt die Geschichte der arbeitslosen und vereinsamten Zarah Leander, die 1947 auf ihrem Gut Lonö in Schweden allein ihren 40. Geburtstag feiert. Wenige Jahre zuvor war sie noch der umjubelte Star der UFA, nun wartet Zara vergebens auf Geburtstagsgäste und Angebote. In Schweden Persona non grata, in Deutschland mit Berufsverbot belegt, sinniert die ausgemusterte, unausgelastete Diva in einem furiosen Monolog über ihre Karriere. Die Auseinandersetzung mit ihrer Nazivergangenheit, von der Behauptung, nichts gewusst zu haben, bis zur bitteren Erkenntnis der eigenen Lebenslüge wird von ihren teils schwermütigen Liedern wie z. B. „Kann denn Liebe Sünde sein“, „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“ und „Sag nicht Adieu“ begleitet.

Als Zara zu sehen: Nina Janke. Die Darstellerin absolvierte ihr Musical-Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Sie war Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins und Preisträgerin des Bundeswettbewerbes Jugend musiziert in der Kategorie Musical.

Janke spielte bisher bei den Bregenzer Festspielen in der „West Side Story“ und verkörperte in München und Ingolstadt die Rolle der Audrey II und der Ronnette im Musical „Der Kleine Horrorladen“. Sie sang in Konstantin Weckers Kinder-Musical „Pinocchio“ und war im Sommer 2006 bei den Schlossfestspielen in Ettlingen in „Anything Goes“ zu sehen. Danach spielte sie im Prinzregententheater München im „Sommernachtstraum“. Im März 2007 wurde sie gemeinsam mit ihren Kollegen mit der “TZ-Rose” für besondere Ensembleleistungen in „Hello Again“, einer Produktion des Akademietheaters München ausgezeichnet. Am Theater des Westens in Berlin war sie Ensemblemitglied des Musicals „Tanz der Vampire“. Im Colosseum Theater Essen war Nina Janke als Flora und im Ensemble des Musicals „Ich will Spass“ zu erleben. In dieser Spielzeit war Nina Janke bereits als Wilddrude in Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ im Schauspielhaus Düsseldorf zu sehen. Nina Janke spielte außerdem in verschiedenen Kino- und TV-Produktionen, wie z. B. in Caroline Links „Im Winter ein Jahr“ oder in „Aufs Glatteis geführt“ (Regie Markus Henssler).

Nina Jankes Interpretation der Zara wird in München von der erfolgreichen Regisseurin Silvia Armbruster in Szene gesetzt. Begleitet wird Nina Janke von Wolfgang Hammerschmid am Klavier.

Musicals in und rund um Wien herum: “AIDA” und “THE COLOR PURPLE”

The Color Purple (film)Image via Wikipedia

Musicals, es gibt sie noch, und in den nächsten Monaten feiern ein paar recht bekannte Exemplare dieses Genres in Wien und rund um Wien herum ihre Premieren.

Den Beginn macht das Theater im Neukloster im Mai 2010 mit Elton Johns “AIDA”. Genau genommen liegt das Theater in Wiener Neustadt und ist mittlerweile berühmt dafür, kleine Produktionen von großen Hits und von Geheimtipps auf die Bühne zu stellen. In den letzten Jahren zu sehen: “High School Musical”, “Into the Woods”, “Footloose”, “Beth und ihre Schwestern”, “Children of Eden” und viele andere. Nähere Details gibt es demnächst auf der Website des Theaters — > hier

Ein kleines großes Geheimnis ist derzeit eine Theatergruppe oder ein Theaterunternehmen namens “Bohemniacs”. Kein Mensch weiß, wer hinter diesem Namen steckt, wer die Unternehmungen finanziert, eines ist aber sicher: Das erste Projekt der Gruppe ist “The Color Purple”, die Broadway-Show aus der Feder von Brenda Russell, Alee Willis und Stephen Bray (alle drei für die Musik verantwortlich) und Masha Norman (Libretto), basierend auf dem gleichnamigen Roman der Pulitzer-Preisträgerin Alice Walker und der Verfilmung ebendieses Romans durch Stephen Spielberg. Für Oktober 2010 ist die Premiere in der Wiener Stadthalle geplant. Nähere Details vermutlich demnächst. Eine erste Ankündigung gibt es –> hier

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Vivan Bhatti - der Star aus “Frühlings Erwachen”

Man mag zur jüngsten Verfilmung des Wedekind-Dramas “Frühlings Erwachen” stehen, wie man mag, beispielsweise könnte man meinen, dass sie immer dann stark war, wenn sie recht “theatralisch” über den Bildschirm kam, und immer dann recht plump, wenn mit Wucht auf Gegenwart getrimmt wurde, aber eines ist unbestreitbar: Der Film hat einen echten Star, und das ist die Musik. Verantwortlich für die musikalische Untermalung der Verfilmung: Vivan Bhatti.

Der Künstler studierte Musik an der Hochschule für Musik in München und der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Als E-Gitarrist und Klassischer Gitarrist wirkte er mit in diversen Projekten, Bands und Ensembles aus dem klassischen Bereich bis hin zu Rock, HipHop und auch Neue Musik und war auf Tourneen in Deutschland Österreich und der Schweiz.

Vivan Bhatti komponierte Musik für diverse Kurzfilme und Theaterproduktionen. Mit Nuran David Calis verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit an den Theatern in München (”Romeo und Julia”, 2003), Hannover (”urbanstories”, 2005), Essen (”Homestories”, 2006), Wien (”Die Räuber”, 2006) und Hamburg (”Schwarz”, 2006). Am schauspielhannover arbeitete er erneut mit ihm zusammen in der Produktion “Frühlings Erwachen!” in einer Bearbeitung von Nuran David Calis nach Frank Wedekind.

Bhattis Kompositionen zur Wedekind-Verfilmung sind die besten Beispiele dafür, wie stark die Wirkung eines Films von seiner Musik geprägt wird. Mehr von ihm unter anderem auf seiner MySpace-Site –> hier und –> hier

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