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Archiv - Januar, 2014

Ateliertheater: Einchecken zum Sterben – Uraufführung von »Hotel California«

hotel_california_2014.jpg Hotel California ist ein Ort, an dem Sterbehilfe der besonderen Art praktiziert wird. Lebensmüde Menschen, unabhängig von Alter, gesellschaftlichem Stand und finanziellen Ressourcen, können hier für einen gewissen Zeitraum einchecken – der Service des Hotels behandelt die Gäste, je nachdem wie viel sie für ihren Aufenthalt bezahlt haben. Doch eines ist davon unabhängig. Keiner verlässt das Hotel lebend. Bei der Ankunft wird ein Vertrag besiegelt, und er ist der Stempel auf diesem One-Way-Ticket in den Tod.
Im Hotel California treffen zwei Gäste aufeinander, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Beide haben 14 Tage Aufenthalt gebucht. Beide wissen, warum sie da sind. Louis und Louisa sind die einzigen Gäste des Hotels, und es beginnt ein neuer Abschnitt im Leben dieser beiden Reisenden. Ab sofort existiert die äußere Welt nicht mehr, alles bisher Bekannte ist nicht mehr greifbar, Teil einer anderen Wirklichkeit geblieben.
Ein Buch ist es, das wie ein verhängnisvoller Schlüssel in ihre Hände gelangt und ihnen den Weg zum anderen und zu sich selbst eröffnet: »Das obszöne Werk« von Georges Bataille. Provoziert durch die Unmittelbarkeit dieser sonst undenkbaren Begegnung, gedrängt von der absoluten und freien Konzentration aufeinander, geschleudert durch das Adrenalin der Gesamtsituation, verlieben sich Louis und Louisa Hals über Kopf in einander, als wäre es das letzte Mal – und das ist es auch.

HOTEL CALIFORNIA
von Nina C. Gabriel (Uraufführung)

Mit Gerti Drassl, Stephan Lewetz, Benjamin Vanyek, Anna Demel, Katharine Meerle Wickel und Nina C. Gabriel

Regie: Nina C. Gabriel
Dramaturgie/Bühne: Ludwig Drahosch
Musik: Katharina Meerle Wickel
Kostüme: Antoaneta Stereva
Maske: Teta S. Kartik
Licht: Lukas Kaltenbäck

Vorstellungstermine
6. bis 8. Februar und 12. bis 15 Februar 2014 (Beginn 19.30 Uhr)

Karten
kartenreservierung@ateliertheater.net
Regulär: 20 Euro
Schüler, Studenten und IG Mitglieder 10 Euro
Die Kassa öffnet um 18.30 Uhr.

Nähere Infos: www.ateliertheater.net/products/hotel-california/

Klagenfurt: Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion »Juri« im Jazzclub Kammerlichtspiele

sujet-juri.jpgIn seiner zweiten off-season im Klagenfurter Jazzclub Kammerlichtspiele zeigt die Theaterinitiative kulturhof:sommer villach vom 30. Jänner bis zum 1. Februar 2014 die deutschsprachige Erstaufführung von Fabrice Melquiots französischer Gesellschaftssatire »Juri«. Es spielen Sabine Kranzelbinder, Markus Schöttl und Kristóf Gellén. Für die Regie ist Thomas Smolej verantwortlich.

Handlung
Patrick und Andrea sind glücklich verheiratet. Nur mit dem Kinderkriegen klappt es nicht so ganz. Was tun? Patrick schluckt fleißig Hormone, während Andrea bereits über Alternativen nachdenkt. Eine Adoption vielleicht? Andrea will nicht mehr warten. Also nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand. Das Schicksal heißt »Juri« …

Der Autor
Der Franzose Fabrice Melquiot ist im deutschen Sprachraum kein Unbekannter. Seine über 40 Theatertexte, anfangs noch romantisch-boulevardesk, haben sich mittlerweile zu schonungslosen Gegenwartsanalysen gewandelt. Mit sprachlicher Skurrilität und viel schwarzem Humor geht Melquiot in »Juri« gegen eine zunehmend von Burnout, Vorurteilen und Kinderlosigkeit geprägte Generation an, die trotz Wohlstand, Bildung und Überfluss schwer glücklich werden kann.

»Juri« von Fabrice Melquiot
Mit Sabine Kranzelbinder, Markus Schöttl und Kristóf Gellén
Regie: Thomas Smolej
Bühne: Markus Schöttl
Kostüm: Corinna Sereinig
Technik: Wolfgang Franz
Produktions- und Regieassistenz: Natascha Ties

30. und 31. Jänner sowie 1. Febuar 2014: Jazzclub Kammerlichtspiele, Kardinalplatz, 9020 Klagenfurt

Kartenreservierungen unter 0660 2161966 oder juri8@silverserver.at

Nähere Infos –> hier

Die “Standard”-Kritik gibt es –> hier zum Nachlesen

Neues von »Rebecca« …

Nun, Neues von der VBW-Broadway-»Rebecca« hat man schon länger nicht gehört, was wahnsinnig viele Menschen urschade finden, wie man in in den gängigen Tratschforen immer wieder lesen kann (eigentlich ja nicht, abgesehen davon, dass eine beteiligte Künstlerin die geplante Broadway-Show als »little-known scandal« bezeichnet hat, eher schon findet man in Foren Threads zu Themen wie »Songs about Penises«, und ja, da gibt es Einiges).

Und wirklich Neues kann auch dieses Posting nicht bieten. Aber vermutlich ist es noch nicht Allgemeinwissen, dass es neben der VBW-»Rebecca« noch eine zweites »Rebecca«-Musical gibt. Die Musik dieser »Rebecca«-Show stammt von Kevin Purcell, die Texte und das Buch von Victor Kazan. Die Uraufführung dieser Version fand am 19. Juni 2004 in Australien, in der Concert Melba Hall der University of Melbourne statt. Es gibt von dieser Show keine offiziell veröffentlichte CD, aber scheinbar eine Art, nennen wir sie Demo-CD (siehe –> hier). Und wer Interesse hat, kann sich von der Website des Komponisten die Noten gratis downloaden (Teil 1 –> hier, und Teil 2 –> hier).

Wie stehts um Purcells »Rebecca«? Nun, man findet im Web folgende Info dazu:

This work is currently withdrawn due to unresolved international rights restrictions.

Mehr über die Show bietet australianmusicals.com –> hier.

Kosmos Theater: »Herzschritt«

schritt2.jpgAm 5. März 2014 bringt das Wiener Kosmos Theater die Österreichische Erstaufführung von Jan Neumanns »Herzschritt«. Es spielen: Susanne Altschul, Vera Borek, Katrin Stuflesser und Wolfgang Lesky. Die Regie hat Babett Arens übernommen, Martin Kratochwil hat die Musik komponiert, für die Ausstattung verantwortlich: Andrea Bernd.

Handlung
12 Monate im Leben von Ursula. Sie ist 60, kinderlos, partnerlos und arbeitslos. Zudem sitzt ihr ständig ihre 80-jährige Mutter im Nacken. Mami möchte mit ihr gemeinsam kochen, mit ihr auf Urlaub fahren und eigentlich am liebsten gleich ganz bei ihr einziehen. Sogar Ursulas Träume unterbricht sie durch penetrante Anrufe mitten in der Nacht.
Ursula träumt gerne von ihrem Traummann: dem ewigjungen Bäcker Harald, Schwarm ihrer Jugend. Harald kann aber je nach Bedarf auch Ritter, Matrose, Klempner, Feuerwehrmann oder Krimineller sein. Ursulas einzige Bekannte, ihre Arbeitskollegin Sabine, Mitte 40, hat zwar Kind, Partner und Arbeit – ist aber trotzdem nicht viel glücklicher. Ihr Mann erscheint als selbstgefälliger Ignorant und das Kind verhaltensauffällig und faul – es meidet frische Luft und verpasst sich und ihrer Puppe einen Hitlerbart.
Als die Mutter stirbt, beschließt Ursula, ihr Leben neu zu definieren; auch Harald, der Traummann, muss Haare lassen. Er soll altern und die gemeinsame Erotik soll sich in gemütliche, platonische Zweisamkeit am Kaminfeuer verwandeln. Aber Harald funktioniert nur als junger, strahlender Held – für einen alten Mann am Kamin braucht man keine Fantasie! Also lernt sie in der realen Welt über ein Inserat Herrn Schering kennen, einen Witwer in ihrem Alter, der vor allem Maria Callas verehrt. Da der Beziehung kein langes Dasein beschieden ist, muss Harald, der Traummann, wieder herhalten. Aber dieser weiß nicht mehr, wozu er noch gut sein soll. Ursula verlangt Dinge von ihm, die er nicht erfüllen will und kann. Sie gibt ihm und sich den Gnadenstoß, indem sie sich ein Messer fantasiert und ihn damit ermordet. Die 12 Monate sind um – das neue Jahr kann beginnen.

Termine
PREMIERE: 5. März 2014 (20:00 Uhr)
Weitere Vorstellungen (Mi–Sa, 20.00 Uhr):
6., 7., 8., 12., 13., 14., 15., 19., 20., 21. & 22. März 2014

KosmosTheater
1070 Wien, Siebensterngasse 42
Tel. 01/523 12 26, www.kosmostheater.at, karten@kosmostheater.at

Karten: € 18 | erm. € 15 & € 12 & € 10
KosmosEuro € 1 | Sparpaket (6-Bon-Package) € 78

Petra Paterno: Lichterloh. Das Wiener Schauspielhaus unter Hans Gratzer von 1978 bis 2001.

Das Wiener Schauspielhaus hat im Theaterleben der Stadt einmal eine wesentlich bedeutendere Rolle gespielt, als es das derzeit tut. Es ist immer nur von ganz wenigen Personen abhängig, wohin ein Theater steuert. Im Extremfall von einer einzigen, wie im Fall des Theatermachers Hans Gratzer, der 1978 das Schauspielhaus gründete und ab da Theater- und Musicalgeschichte schrieb. Pam Gems’ »Piaf« mit Maria Bill (DE 1982), die »Rocky Horror Picture Show« (sic! ÖE 1983) mit Erich Schleyer und Alexander Goebel wurden Kassenschlager, begründeten Karrieren. Über Bills »Piaf« schrieb der »Kurier«: »Wir werden diese Nacht nicht vergessen […] Wenn uns in fernen Zeiten die Enkel fragen ›Opa, hast du noch die Piaf gekannt?‹, werden wir antworten: ›Ja und nein, mein Kind […] Die Piaf habe ich nicht gekannt, aber ich hab’ die Bill als Piaf gesehen.«
1986 gab Gratzer das Schauspielhaus ab, er wollte das Ronacher übernehmen, und es waren nur wenige Menschen, die diese Weichenstellung verhinderten. Seit 1976 stand das Ronacher leer, ein Kulturkampf war ausgebrochen. 1979 kaufte Gratzer den zerschlissenen Vorhang des Theaters aus dem Fundus für sein Schauspielhaus. 1984 präsentierte er ein Bespielungskonzept. Ohne Subventionen wollte er das Ronacher führen, mit einer Mischung von Eigenproduktionen und Gastspielen. Zur Eröffnung plante er ein neues Musical von Richard O’Brien. 1986 betrat mit dem Unternehmer Alexander Maculan ein Geldgeber die Szene. Am 27. Februar 1986 kündigte Bürgermeister Zilk die Rettung und Wiedereröffnung des Ronacher an. Maculan sollte das Theater kaufen und um 5,4 Millionen Euro renovieren. Nach der Wiedereröffnung würde die Gemeinde Wien mittels 25-jähriger Kaufmiete das Theater erwerben. Mit der Operette „Cagliostro“ ging Gratzer im Ronacher an den Start. Die Premiere am 22. Mai 1986 wurde zum Desaster. – Am 13. Mai 1986, eine Woche zuvor, ist er zu Gast in der ORF-Diskussionssendung „Café Central“. Unter den Studiogästen: Helmut Zilk, Peter Weck, Ursula Pasterk und Luc Bondy. Thema: die bevorstehenden Festwochen. Im Laufe der Sendung wird klar: Das Ronacher geht an Weck – an die VBW. Gratzer sitzt mit steinerner Miene da, kommentiert die Situation mit keiner Silbe. Die fast einhelligen Verrisse für »Cagliostro« waren seiner Meinung nach »gesteuert«, um ihn auch in der öffentlichen Wahrnehmung als Intendant zu diskreditieren.
2014 ist die Zukunft des Ronacher wieder einmal ein heißes Thema. Der Generaldirektor der VBW, Thomas Drozda, überlegte im Dezember 2013 in einem Interview mit »News«: »Eine der beiden Bühnen [Ronacher oder Raimund Theater] könnte in einer Kombination aus Vermietung und Eigenproduktion« betrieben werden. Im »Standard« vom 7. Januar 2014 konterten Ernst Woller (SPÖ-Kultursprecher) und Klaus Werner-Lobo (Grüne-Kultursprecher): »Es gebe in Wien genügend kreatives Potenzial, um das Etablissement ›in einer völlig anderen Form, in einer neuen Form des Musiktheaters, zu bespielen‹. Für Woller und Werner-Lobo ist es nicht vorstellbar, dass Drozda das Ronacher untervermietet; sie schlagen vor, das Haus auszugliedern und die Intendanz auszuschreiben. Was aber, wenn Drozda das Ronacher nicht aufgeben will? ›Die Eigentümerin der Immobilie ist die Stadt. Sie hat einen Auftrag zu formulieren – und Drozda hat sich an diesen zu halten.‹«
Zurück zu Hans Gratzer. Er kehrte Wien 1986 den Rücken, ging nach New York, um 1990 wieder ans Schauspielhaus zurückzukehren und erneut Theatergeschichte zu schreiben, etwa mit einer eigenwilligen Version von „The Sound of Music“ (ÖE 1993), Tony Kushners Drama „Angels in America“ (ÖE 1994/1995) und Eve Enslers „Vagina Monologen“ (DE 2000). „Die Wiener Theater waren fad, fad, fad“, erzählte Toni Wiesinger (Betriebsleiter/Kostümbildner am Schauspielhaus) der Autorin des Buches, über die 1970er Jahre. „Die Stadt war öd und grau, mit dem Schauspielhaus haben wir eine Insel geschaffen.“ Michael Schottenberg, derzeitiger Direktor des Wiener Volkstheaters: „Jung und dynamisch war er […] Ein Magier, der alle, Schauspieler wie Publikum, in seinen Bann zog, der ein neues Gefühl in die Stadt brachte, eine neue Lebendigkeit.“ Musical konnte damals Teil dieses neuen Gefühls sein, Musical, das relevant war, auf der Höhe der Zeit, nicht was etwa die Knalligkeit von Projektionen betrifft, sondern das Handwerk, die Umsetzung, die Qualität der Darsteller, der Regie, der Visionen – und was den Mut betrifft. Erich Schleyer über die »Rocky Horror Picture Show«: »Ich habe zuvor weder Rock ’n’ Roll gesungen, noch konnte ich, wegen meiner Herkunft aus der DDR, Englisch. […] Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn war ich in der Garderobe, habe mich selbst geschminkt und ganz allein für mich eine Flasche Sekt getrunken, das war meine Art der Vorbereitung auf die Aufführung. Während dieser Zeit habe ich viele andere Rollenangebote erhalten, aber alles abgeschlagen, was karrieretechnisch nicht unbedingt klug war, aber ich konnte nicht anders […] Das war die Rolle meines Lebens – und ich habe sie wirklich gelebt. Ich war zu 100 Prozent Frank N. Furter.« Die wahre Bedeutung dieser Produktion schildet Toni Wiesinger: »Die ganze Stadt war damals homophob – ist sie im Grunde heute noch. Aber am Anfang, in den 70er-Jahren, war es ganz offensichtlich. Unsere Schaufenster sind morgens regelmäßig angespuckt gewesen. Die armen Putzfrauen, die das wegwischen mussten. Der neunte Bezirk war damals kein Ausgehviertel wie heute, es war ein durch und durch bürgerlicher Wohnbezirk. Man mochte uns dort anfangs nicht besonders. Das hat sich erst verändert, als wir mit der ›Rocky Horror Picture Show‹ diesen Riesenerfolg hatten. Da haben die Anrainer gesehen, dass die Leute bis auf die Straße hinaus um Karten angestanden sind, daraufhin wurden sie neugierig.« In Wien bracht der »Hedonismus aus. Drogen, Sex, Alkohol, Kreativität. Wir haben zehn Jahre eine Orgie in der Stadt gefeiert«. (Karl Welunschek, Regisseur)
Petra Paterno, Redakteurin der Wiener Zeitung für den Bereich Theater, ist mit ihrem Buch „Lichterloh“ ein spannendes, blendend recherchiertes und komponiertes Buch zu einem wichtigen Stück Wiener Theatergeschichte geglückt. Pointierte Zitate aus Kritiken, Aufführungsanalysen aus den Privatarchiven von Dramaturgin Ingrid Rencher und Interviews mit den Protagonisten aus der Zeit Gratzers wie Michael Schottenberg, Erich Schleyer, Justus Neumann oder Beatrice Frey machen das Werk zu einer lesenswerten Hommage an Hans Gratzer.

Petra Paterno: Lichterloh – Das Wiener Schauspielhaus unter Hans Gratzer von 1978 bis 2001. edition atelier. Wien 2013. 288 S.; (Broschur) ISBN 978-3-902498-69-4. 19,95 Euro. [www.editionatelier.at]

Neue Musicals braucht das Land: Panic! At The Disco

panic.jpg
Die Indie-Rock/Pop-Gruppe »Panic! At the Disco« macht sich dran, aus ihren vier bisher erschienenen Tonträgern ein Musical zu entwickeln: »PANIC! THE MUSICAL«.
Wie man das halt zunehmend so macht heutzutage, wenn man clever ist und nicht nur die Marie, sondern auch eine gewisse Kundenbindung anstrebt, gibt es eine Crowdfunding-Site für das Musicalabenteuer der Gruppe, und zwar bei –> indiegogo.

Beschrieben wird das Projekt folgendermaßen:

»PANIC!« is a rough-edged new musical based on the songs of the American rock band Panic! At The Disco. »PANIC! The Musical« tells the story of Andi Witko, a naive teenager on the verge of rebellion after meeting bad boy Oliver Murphy. The musical features songs from all four studio albums, including hits such as: »I Write Sins, Not Tragedies«, »Lying is the Most Fun A Girl Can Have Without Taking Her Clothes Off« »Ready to Go« »This Is Gospel« etc.

PANIC! is created and directed by Alexis Acar with book by Christina Rose Sabia, choreography by Evan Lovelace featuring musical arrangements by Brandon Austin, with musical direction by Craig Petrocelli. This production will be stage managed by Brianna Garza.

Auch eine Facebook-Site gibt es –> hier