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Archiv - 2013

Broadway: Box-Office-Charts 2013

Die Abrechnung an den Broadway-Box-Office-Charts für das Jahr 2013 wurde veröffentlicht. An erster Stelle liegt eine Show, die seit 16 Jahren den Broadway dominiert: »The Lion King« (97 Millionen Dollar). An zweiter Stelle: »The Book of Mormon« (90,4 Millionen Dollar).

Einzelne Rekorde gibt es ebenfalls zu vermelden für das Jahr 2013:
- »Wicked« schaffte mit Einnahmen von 3,2 Millionen Dollar im Laufe einer einzigen Woche (mit 9 Vorstellungen) eine neue Topmarke. Bisher hatte keine Produktion die 3-Millionen-Dollar-Hürde nehmen können.
- »The Lion King« konnte zumindest den Hausrekord an Einnahmen brechen. Die Show wird seit 2006 im Minskoff Theatre gezeigt und spielte dort in der vergangenen Woche (9 Vorstellungen) 2,8 Millionen Dollar ein.
- »Kinky Boots“ brach ebenfalls den Hausrekord. Die Show ist im Al Hirschfeld Theatre zu sehen, 2,2 Millionen Einnahmen in der letzen Woche konnten erzielt werden.
- Ein Rekord auch für »The Book of Mormon«: 2,1 Millionen Dollar in der vergangenen Woche mit 8 Shows im Eugene O’Neill Theatre.
- »Pippin« wird im Music Box Theatre gezeigt, und mit 1,2 Millionen Dollar Einnahmen in der vergangenen Woche konnte die Produktion auch hier den Hausrekord brechen.
- »Chicago« ist im 18. Jahr stark unterwegs. Einnahmen von 1 Million Dollar vergangene Woche (8 Vorstellungen) – so viel hat noch kein Musical im Ambassador Theatre erzielen können.

»Annie«, »Chess« & Theater hinter der Bühne

Während sich bei manchen so bezeichneten »Global Playern« im österreichischen Musicalgeschäft das wahre Theater mehr und mehr in den Backstage-Bereich zu verlagern scheint, gibt es auch Erfreuliches von Unternehmen zu vermelden. Die Bühne Baden wird 2014 das Musical »Annie« (Charles Strouse/Martin Charnin/Thomas Meehan) zur Aufführung bringen, und im Musiktheater Mistelbach wird man ab 28. März 2014 »Chess« (Benny Andersson/Björn Ulvaeus/Tim Rice) sehen können. Die Cast von »Chess« steht fest:

chess2014.jpg

CHESS - CAST
FLORENCE VASSY: Elisabeth Sikora
ANATOLY SERGIEVSKY: Martin Berger
FREDERIK TRUMPER: Reinhard Reiskopf
SVETLANA SERGIEVSKY: Melanie Schwarz
ALEXANDER MOLOKOV: C.A.Fath
SCHIEDSRICHTER: Reinhard Hirtl
————————–

REGIE: Rüdiger Hentzschel
MUSIKALISCHE LEITUNG: Andreas Schacher
in Zusammenarbeit mit dem A-CAPELLA-CHOR-WEINVIERTEL

Termine
Premiere: Freitag, 28. März 2014
Weitere Vorstellungen: 29. März, 4., 5., 6., 10. und 12. April
Beginn: 19.30 Uhr (außer Sonntag Beginn 17.00 Uhr)

Kartenvorverkauf
Info unter 0676 / 501 73 34, in allen oeticket-Verkaufsstellen (Raiffeisenbanken, Sparkassen, Erste Banken, Volksbanken, Ruefa Reisen, Media Markt, Saturn, Trafikplus, Libro)

Nähere Infos –> hier

13. Januar 2014: Round Table Musical – Aschenputtel oder Königsklasse?

Für alle am Musicalgenre Interessierten gibt es am 13. Januar 2014 um 19 Uhr einen Pflichttermin: In der Konservatorium Wien Privatuniversität findet eine Diskussionsveranstaltung zum Thema »Musical: Aschenputtel oder Königsklasse?« statt. Der Eintritt ist frei.

Mit: Johanna Arrouas (Volksoper Wien), Josef Ernst Köpplinger (Theater am Gärtnerplatz München), Gunther Baumann (Journalist, filmclicks.at), Michael Staringer (Agentur Diabelli) und Erhard Pauer.

Moderation: Martin Traxl

KONS.podium (ehem. Anton-Dermota-Saal)
Johannesgasse 4a
1010 Wien

Judith von Orelli & Jil Clesse: »Cadeau – ein Geschenk …«

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Am 17. Dezember 2013 findet im Wiener JazzCafé Bird (Mittelgasse 26, 1060 Wien; Beginn: 20.30 Uhr) eine kleine »Geschenkübergabe« – in Form eine Konzerts – statt. Judith von Orelli und Jil Clesse interpretieren Songs, die ihnen besonders am Herzen liegen.

Die beiden Sängerinnen studieren an der Konservatorium Wien Privatuniversität Musikalisches Unterhaltungstheater (4. Jahrgang), begleitet werden sie am Klavier von Kons-Absolvent Manuel Heuser und Lior Kretzer, dem stellvertretenden Leiter der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater am Kons, sowie an der Gitarre und dem Cajón von Lydia Onku.

Die Einladung:

Liebe Leute,
wir wollten euch (und uns) in der vorweihnachtlichen Stresszeit ein wenig mit gemütlicher Musik entspannen und unsere eigenen Interpretationen von Songs, die uns besonders am Herzen liegen mit euch teilen. Sozusagen als “Geschenk” (frz. cadeau). In diesem Sinne hoffen wir, viele von euch am 17. Dezember im Jazzcafe Bird zu sehen.

Lots of amouuuuur,

Judith&Jil

Link
- Facebooksite zum Konzert

»Ein Abend im Dezember«: Pia Douwes

piadouwes2013.jpgAm 16. Dezember 2013 tritt Pia Douwes mit ihrem Soloprogramm »Ein Abend im Dezember« im Wiener Theater Akzent auf. Im ersten Teil der Show singt sie Maury Yestons Liederzyklus »Dezemberlieder«, im zweiten Teil interpretiert sie Songs aus Musicals, die sie im Laufe ihrer Karriere gespielt hat, und das eine oder andere Weihnachtslied. Am Klavier wird sie von Marina Komissartchik begleitet, als Gast wird Ethan Freeman dabeisein. Tickets gibt es –> hier.
Im Folgenden acht Fragen an Pia Douwes:

1
Haben Sie Maury Yestons Liederzyklus selbst entdeckt oder hat Sie jemand darauf aufmerksam gemacht? Von wem ging die Initiative aus, 2007 eine deutsche Version einzusingen? Haben Sie auf die deutsche Ãœbersetzung in irgendeiner Weise eingewirkt? Was verbinden Sie mit diesen Liedern?

Pia Douwes: Der deutsche Übersetzer Wolfgang Adenberg hat mich gefragt, mit ihm eine CD aufzunehmen. Die Übersetzung war genial und Marina Komissartchik spielte mit so viel Gefühl, dass ich direkt Ja sagte. Man gelangt in eine ganz andere Welt, wenn man diese Lieder singt und hört, und kann hautnah nachempfinden, was diese Frau spürt und wie sie ihre Situation verarbeitet.

2
Wie bereiten Sie sich auf den Konzertabend vor? Gibt es bei den »Dezemberliedern« einen Moment, auf den Sie sich besonders freuen, weil er Sie besonders berührt, fordert, oder einen Moment, in dem Sie besonders auf Reaktionen des Publikums achten?

Pia Douwes: Ich bereite mich musikalisch mit meiner Pianistin sehr gründlich vor, und wenn wir anfangen, spüre ich, wie stark wir zwei bei diesem knapp 50 Minuten langen Songzyklus verbunden sind. Ich freue mich dann immer sehr auf dieses »Dezemberlieder«-Abenteuer. Ich finde es auch schön, dass es zwischen den einzelnen Liedern keinen Applaus gibt. So kann das Publikum leichter mit auf diese musikalische und von der Geschichte her imaginäre Reise gehen. 



3
Künstler wollen belogen werden, zumindest unmittelbar nach der Premiere. Wenn man nicht ein »Du warst fabelhaft« nach einer Premiere rausbringt, sollte man sich lieber von Premierenfeiern fernhalten. – Das haben mir einige Schauspieler bestätigt, und auch von Stephen Sondheim ist in Form einer Geschichte, erzählt von Jason Robert Brown, eine ähnliche Einstellung bekannt. Wie stehen Sie dazu und zu Kritiken?

Pia Douwes: Wenn man seine ganze Seele in eine Rolle hineingibt, ist man sehr empfindsam, und negative Kritik und harte Worte können einen sehr verletzen. Dann bleibt oft nur die Erinnerung an die negative Reaktion und man hört die positiven Sachen gar nicht mehr. Das ist für uns als Künstler sehr kontraproduktiv. Wenn man zuerst mit liebevollen Worten und positiver Energie umgeben wird, kann man mit einer möglichen negativen Kritik am nächsten Tag viel besser umgehen und diese vielleicht sogar kreativ umsetzen. Außerdem fängt die Reise eines Stückes bei seiner Premiere doch erst an, dann ist man noch gar nicht so gut wie später, wenn man sich die Rolle eigen gemacht hat.

4

Sie haben bei Susi Nicoletti Unterricht genommen, so wie etwa auch Ute Lemper, Senta Berger oder Paulus Manker. Wie ist es zu diesem Unterricht gekommen, wie hat Nicoletti unterrichtet, was haben Sie davon mitgenommen? Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Susi Nicoletti?

Pia Douwes: Sie war der Grund, zusammen mit Sam Cayne, warum ich im Musicalfach angekommen bin. Die beiden glaubten zu einem Zeitpunkt an mein Talent, wo ich selbst noch gar nicht realisiert hatte, dass ich eins hatte … Ich bin einst auch immer zu Susi Nicoletti gegangen, um Rat bei schwierigen beruflichen Entscheidungen zu erfragen. Sie war eine Art Mentor, nicht nur für mich, sondern auch für viele meiner Kollegen! Ich vermisse sie noch immer.

5
Nun wird es wirklich ernst mit der Weihnachtszeit. Viele mögen sie, manche hassen sie (oder umgekehrt). Was bedeutet Ihnen die Weihnachtszeit und welches sind Ihre 5 Lieblingsweihnachtslieder?

Pia Douwes: Ich liebe Weihnachten!!! Ich mag die Songs: »Winter Wonderland«, »White Christmas«, »The Christmas Song (Chestnuts Roasting On An Open Fire)«, »Have Yourself A Merry Little Christmas« und »Merry X-mas Baby« – ganz besonders in der Version der Rounder Girls!

6

Sie singen, ohne das jetzt kritisieren zu wollen, im Rahmen ihrer Solokonzerte, ein relativ fixes Repertoire an Liedern (aus Shows, bei denen Sie mitgewirkt haben), das man fast als »Greatest Hits« bezeichnen könnte. Sie ändern langsam die Zusammensetzung, aber was auffällt, wenn man sich die Setlists durchliest, junge englische/amerikanische Komponisten sind nicht übermäßig viel vertreten. Warum sind die Klassiker relativ dominant in Ihrem Programm?

Pia Douwes: Der Grund, warum ich im zweiten Teil meine größten Hits singe, ist der, dass mich der Produzent Andreas Luketa von »Sound of Music«-Concerts darum gebeten hat. Außerdem passt die Musik von den modernen »jüngeren« Komponisten für mich nicht unmittelbar zusammen mit dem ersten Teil des Programms, den »Dezemberliedern« von Maury Yeston. Es geht ja eigentlich hauptsächlich um diesen Songzyklus, und der dauert halt nur knapp 50 Minuten. Ich denke aber auch, dass mein Publikum gerne die Hits aus meinen großen Bühnenerfolgen hört, und für all die, die »Ein Abend im Dezember« schon einmal besucht haben, ändere ich zwischendurch das Repertoire. Generell singe ich gerne auch ein anderes Repertoire. Ich habe letztens in meiner großen Soloshow in Holland einige eher unbekanntere Songs gesungen, und dabei viel Spaß gehabt.

7
Worum geht’s im Leben?

Pia Douwes: Liebevolle Begegnungen, Freundschaften, Wachstum/Entwicklung.

8

Der französische Journalist Bernard Pivot hat einen berühmten Fragenkatalog erstellt. James Lipton, sein amerikanischer Kollege, stellt seit Jahrzehnten in seiner TV-Sendung »Inside the Actors Studio« seinen Gästen am Ende der Sendung die von Pivot erdachten 10 Fragen. Wie würden Sie sie beantworten?

a. Was ist dein Lieblingswort?

Gentle

b. Was ist dein am wenigsten gemochtes Wort?
Gleichgültigkeit

c. Was macht dich an?

Die Natur

d. Was macht dich überhaupt nicht an?
E-Mails beantworten

e. Welches Geräusch oder welche Stimme liebst du?

Das Geräusch vom Wind in den Bäumen. Stimme: u. a. von Michael McDonald, Eva Cassidy

f. Welches Geräusch oder welche Stimme hasst du?

Ich mag den Lärm von Motorrädern gar nicht. Eine Stimme, die ich nicht so gerne mag, ist die von Randy Newman

g. Was ist dein Lieblingsschimpfwort?
Haha, das erzähle ich hier lieber nicht! Aber es ist holländisch!

h. Welchem Beruf, außer deinem eigenen, würdest du gerne nachgehen?

Entwicklungshelfer oder etwas mit Tieren

i. Welchem Beruf würdest du nicht gerne nachgehen?

Steuerberater

j. Wenn der Himmel existiert, was würdest du von Gott gerne hören, wenn du an der Himmelspforte ankommst?
Hier darfst du weitersingen!

Amstetten 2014: »Flashdance«

Am 6. August 2014 geht in Amstetten die österreichische Erstaufführung des Musicals »Flashdance« über die Bühne. Werner Sobotka (Regie/Bearbeitung), Christian Frank (Musikalische Leitung) und Ramesh Nair (Choreografie) erstellen als eingespieltes Team die Amstettner Fassung. Die Auditions beginnen am 14. und 15. Dezember, 18 bis 20 Rollen sind zu besetzen.

Die Uraufführung des Musicals »Flashdance« fand im Juli 2008 im Theatre Royal in Plymouth statt, es folgte eine Tour durch England. 2010 wurde die Produktion 16 Wochen lang im Londoner Shaftesbury Theatre gezeigt. Die deutschsprachige Erstaufführung ging am 9. November 2013 in Luzern über die Bühne, eine Broadway-Premiere ist für das Frühjahr 2014 geplant, gespielt wird die Show derzeit auch in den Niederlanden (->offzielle Website), in den USA ist eine Tourproduktion zu sehen.

Die Show basiert auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1983, zu hören sind die Hits des Soundtracks, die ergänzende Musik stammt unter anderem von Robbie Roth (Texte: Robbie Roth und Robert Cary), das Buch von Tom Hadley und Robert Cary. Giorgio Moroder (Musik), Keith Forsey (Text) und Irene Cara (Text) bekamen für »Flashdance« (Song) einen Oscar, der Soundtrack wurde mit einem Golden Globe als Album des Jahres ausgezeichnet.

Theater Akzent/ Performing Center Austria: »Xmas Angels«

pca_xmas-2013.jpgSeit 14 Jahren bringt das Performing Center Austria (PCA) zur Weihnachtszeit eine Xmas-Produktion ins Wiener Theater Akzent – mehr als 40.000 Zuschauer waren bisher dabei und konnten im Rahmen dieser Veranstaltungen den Beginn der einen oder anderen erfolgreichen Künstlerlaufbahn miterleben. Beste Beispiele dafür sind Jakob Semotan und Denise Jastraunig.

Auch in diesem Jahr zeigt die Wiener Musicalschule wieder eine Weihnachtsshow. 38 junge Talente im Alter von zehn bis 18 Jahren spielen ab 12. Dezember 2013 »Xmas Angels«. Buch und Idee zur diesjährigen Produktion stammen von Tommy Tatzber, die Regie hat Jürgen Kapaun übernommen, für die Choreografie verantwortlich: Lisa Tatzber und Susi Rietz. Musikalische Leitung: Arpad Krämer.

Handlung
Weihnachtsabend in »Heaven’s Gate«, einem Ort irgendwo zwischen Himmel und Erde. Während in einem großen Hotel die Reichen feiern, versuchen ein Mann und eine Frau gemeinsam mit einem Baby Schutz vor der Kälte zu finden – und werden abgewiesen.
15 Jahre später verschwindet Chrissie, die Tochter von Joe und Mary Holy, spurlos und hinterlässt einen Brief. Mit dem Auftrag, diesen Fall zu lösen, machen sich Gabby, Ari und Danny, die von ihrem Boss »Big G« immer »Engel« genannt werden, auf den Weg nach Antworten.
Was hat Chrissie dazu gebracht, von zu Hause wegzugehen? Was hat der neue Freund des Mädchens, der mit seiner Cateringfirma »Bread & Wine« Chrissie das wahre Leben zeigen möchte, damit zu tun? Welche Rolle spielen ihre drei Taufpaten und Entertainment-Könige, die mit ihren Investitionen Joe Holys Karriere maßgeblich ermöglicht haben?
Oder hat das Verschwinden ganz andere Gründe?

Termine
(für die es noch Karten gibt)
12. Dezember, 19 Uhr
17. Dezember, 9 Uhr, 11.30 Uhr
19. Dezember, 19.00 Uhr
20. Dezember, 19.00 Uhr

Tickets
-> über die Website des Theater Akzent

Link
- Performing Center Austria

Stadtsaal: Familie Lässig – Neujahrskonzert

(c)Andreas Fuderer

Vielleicht ist es ja der Beginn einer wunderbaren neuen Tradition, die am 1. Januar 2014 (Wiederholungstermin: 4. Januar 2014) im Wiener Stadtsaal erstmals über die Bühne geht: das Neujahrskonzert der Familie Lässig.

Familie Lässig
Manuel Rubey: Gesang, Gitarre
Gunkl: Bass, Saxophon, Gesang
Cathie Priemer: Schlagzeug, Gesang
Kyrre Kvam: Klavier, Zieharmonika, Singende Säge, Gesang
Gerald Votava: Gitarre, Bass, Gesang
Boris Fiala: Cello, Gitarre, Zieharmonika, Melodika, Bass, Klavier, Gesang

Die Gäste
Enzo Gaier, Florian Horwath, Ruth Brauer-Kvam, Clara Luzia, Irene Paal, Thomas Stipsits und Katharina Strasser

Gemeinsam interpretiert diese wilde Mischung eine ebensolche: Songs von AC/DC, Blumfeld und Georg Danzer, Element of Crime, Eels und Funny van Dannen über André Heller, Mondscheiner, Rio Reiser und Max Raabe bis zu Simon und Garfunkel, Sportfreunde Stiller und The Who.

Kommentare zu den Proben, die schon begonnen haben, gibts zum Beispiel auf der Facebook-Site von Manuel Rubey –> hier.

Termine
1. Januar 2014 (Beginn: 20 Uhr; Benefizkonzert für Purple Sheep)
4. Januar 2014 (Beginn: 20 Uhr)

Tickets
–> auf der Website des Stadtsaals

Off Theater: Songs for a New World

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Am 7., 9. und 17. Dezember 2013 ist Jason Robert Browns Liederzyklus »Songs for a New World« als österreichische Erstaufführung im Wiener Off Theater zu sehen. Es singen: Ulrike Figgener, Lisa Maria Greslehner, Philipp Dürnberger und Konstantin Zander.

Die Show feierte am 26. Oktober 1995 ihre Off-Broadway-Premiere im WPA Theatre und brachte es auf genau zwölf Vorstellungen – nicht wirklich ein rauschender Erfolg, dennoch hält sich in so manchen deutschsprachigen Medien die irrige Annahme, die Show sei ein »Riesenerfolg« gewesen. Was dem damals 25-jährigen Komponisten und Texter allerdings mit »Songs for a New World« gelang, war ein deutlicher Talentbeweis. Und auch für die Cast, damals praktisch Newcomer, war die Produktion ein Meilenstein: Brooks Ashmankas, Andrea Burns, Jessica Molaskey und Billy Porter – sie alle machten ihren Weg. Ein Song aus der Show – »The Stars and the Moon« – wurde innerhalb kürzester Zeit Bestandteil des Repertoires der internationalen Musicalszene – und Hal Prince (seine Tochter Daisy Prince führte bei »Songs for a New World« Regie) zeigte sich von Brown beeindruckt. Prompt engagierte er ihn für sein nächstes großes Broadway-Musical: »Parade« (Musik & Text: Jason Robert Brown) – diese Show brachte es übrigens auf 84 Vorstellungen.
Doch »Erfolg« ist bei Jason Robert Brown, wenn man damit nur den finanziellen Erfolg seiner Off- und Broadway-Abenteuer meinen möchte, irrelevant. Imagemäßig ist er in der Musicalwelt eine unverrückbare Größe, »Songs for a New World” hat sich als Meisterwerk bewiesen, das weltweit hunderte Male inszeniert wurde – und nun endlich auch in Wien aufgeführt wird.

Wer die Künstler bei der Umsetzung der Produktion finanziell unterstützen möchte, kann dies per Startnext machen –> hier.

Songs for a New World
Text/Musik: Jason Robert Brown
Deutsche Ãœbersetzung: Wolfgang Adenberg

Off Theater
Kichengasse 41
1070 Wien

Cast
Ulrike Figgener
Lisa Maria Greslehner
Philipp Dürnberger
Konstantin Zander

Band/Leading Team
Klavier/Musikalische Leitung: Ronald Sedlaczek
Bass: Sebastian Küberl
Drums/Percussion: Alex Kerbl

Supervisor: Caroline Frank
Ton und Licht: Andreas Ladik

Vorstellungen
Premiere: 7. Dezember 2013, 20 Uhr
9. Dezember 2013, 20 Uhr
17. Dezember 2013, 20 Uhr

Tickets
Per Mail: ichwillkartern@gmail.com
Tel.: 0043 1 9908151
20 Euro bzw. 15 Euro (Studenten)

Links
– Songs for a New World @Facebook
– Songs for a New World/Website
– Off Theater
– Lisa Greslehner
– Konstantin Zander
– Caroline Frank
– Ronald Sedlaczek

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Theater L.E.O.: »Die schöne Galathée«

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Am 13. und 15. November gastiert der Verein Kultur.Theater.Musik mit seiner Version von Franz von Suppés Operette »Die schöne Galathée« im Wiener Theater L.E.O.

Handlung
Der Bildhauer Pygmalion hat eine perfekte weibliche Schönheit aus Stein gemeißelt und sich so sehr in die Steinerne verliebt, dass diese zum Leben erwacht. Aber nicht nur er ist von ihr hingerissen, sondern auch sein Diener Ganymed und der reiche Mäzen Mydas. Kaum am Leben, steht die schöne Galathée also schon zwischen drei Männern …

In der Inszenierung von Ulla Pilz, bekannt aus Radio (Ö1), Fernsehen und durch diverse Musiktheaterproduktionen, wird der Diener zum Praktikanten und der Mäzen zum Banker. Allfällige Ähnlichkeiten mit realen Personen sind hier durchaus erwünscht und beabsichtigt. Das Libretto wird um einige Altherren-Witze entschlackt, vor allem in der Absicht, dass die handelnden Figuren keine Schablonen bleiben, sondern zu menschlichen Wesen werden können. Es gibt weniger oberflächlichen Hickhack zwischen den Geschlechtern, dafür aber einen liebevoll-ironischen Blick auf die vier Individuen. Die Welt der drei Männer der Geschichte wird also nicht nur durcheinander gewirbelt, weil Galathée von der Statue zur Frau wird, sondern vor allem, weil diese neugeborene Frau keine Ahnung hat von gesellschaftlichen Konventionen. Und so zwingt sie alle, diese Konventionen gründlich zu hinterfragen und auch wieder einmal über sich selbst nachzudenken.

Team
Regie: Ulla Pilz
Galathée: Iza Kopec
Ganymed: Armin Gramer
Pygmalion: Martin Mairinger
Mydas: Johannes Hanel
Musikalische Leitung: Nana Masutani

Vorstellungen
13. und 15.11.2013 jeweils 20 Uhr im L.E.O Wien
Ungargasse 18
1030 Wien

Kartenreservierung
galathee@gmx.at
0650 9834022

Link
- Theater L.E.O.

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