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Archiv - August, 2009

»Da war alles falsch« – Eric Woolfson wütend über masturbierende Frauen auf der Bühne

Geht es nach Komponist Eric Woolfson, so ist “Edgar Allan Poe”, das Musical, das vergangenen Freitag im Opernhaus Halle (Saale) seine Uraufführung feierte, ein zumindest inszenatorischer Megaflop, das berichtet “halleforum.de”:

Eigentlich wollte er sich mit dem Musical einen Lebenstraum erfüllen. Immerhin beschäftigt er sich seit gut 40 Jahren mit den Texten des Ausnahmeliteraten Edgar Allan Poe und wollte dessen Leben detailgetreu auf der Bühne wiedergeben. “Im Vertrag steht, dass ich bei größeren Änderungen am Drehbuch informiert werde”, so Woolfson. Bei einem Besuch in Halle vor wenigen Wochen habe er dann das Gerücht gehört, dass Poe in dem Musical zum Schwulen gemacht werden solle. Penispumpen und sogar homoerotische Partys seien in dem Stück vorgesehen gewesen, schimpfte Woolfson über die Uminszenierung von Buecheler. Erst über die Kostümausstattung habe er dazu nähere Informationen erhalten. “Es gab dazu nichts auf Papier.”

Es folgten Probenbesuche, die Woolfson endgültig aus der Haut fahren ließen. “Da war alles falsch.” So sollte Mendelssohns Hochzeitsmarsch im Stück aufgeführt werden. Zudem seien fünf weitere Rollen hinzugekommen, die im Buch überhaupt nicht vorkommen. Auch drei streitende Poes hat Regisseur Buecheler eingefügt. Doch einen ganzen Durchlauf des Stückes bekam Woolfson weiterhin nicht zu sehen. “Sie haben ihre Planungen versteckt.“ Also wurden Krisentreffen einberufen. Selbst Rolf Stiska, Geschäftsführer der Kultur GmbH, habe ihm gegenüber erklärt, die Proben nie gesehen zu haben, so Woolfson im Gespräch mit HalleForum.de.

Woolfsons Fazit: “es wurde die Chance verpasst, etwas international wirklich tolles zu machen.” Er habe ein Familienstück gewollt, Buecheler hingegen habe masturbierende Frauen auf die Bühne geholt …

Den Artikel zum Nachlesen gibt es –> hier

“Ladies Night” - Männerstrip in den Kammerspielen

14. Januar 2010
19:30bis22:30

Drei Freunde in einer englischen Industriestadt: kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben mangelt es an Glück. Sie sind weder schön noch blutjung. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen eines Tages den Entschluss, eine ganz neue Existenz mit einer professionellen Show zu gründen: Als „Die Wilden Stiere“ wollen sie Männer-Striptease anbieten. Das Casting beginnt, denn Mittänzer werden dringend gesucht … Dabei stellt sich die alles entscheidende Frage in dieser turbulenten Komödie: “Ganz oder gar nicht?”

Vor zehn Jahren landete die britische Film-Komödie “Ganz oder gar nicht” (”The Full Monty”) einen Überraschungserfolg an den Kinokassen ebenso wie in den Feuilletons. Das Stück der neuseeländischen Autoren ist bereits 1987 entstanden und wurde in ihrem Heimatland zum erfolgreichsten Theaterstück aller Zeiten.

“Ladies Night” ist eine turbulente, doppelbödige Komödie; sie erzählt auf heitere Weise von dem Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen die eigene Arbeitslosigkeit. In Berlin wurde das Stück von den Mitgliedern der Theatergemeinde zur „Aufführung des Jahres 2000″ gewählt. In den Wiener Kammerspielen geht die Premiere am 14. Januar 2010 über die Bühne.

Stephen Sinclair und Anthony McCarten: Ladies Night
Regie: Folke Brabant
Bühnenbild: Tom Presting
Kostüme: Polly Matthies
Choreografie: Angela Hercules Joseph

Besetzung
Craig: Alexander Pschill
Barry: Michael Ostrowski
Norman: Thomas Mraz
Grahame: Heribert Sasse
Gavin: Martin Niedermair
u. a.

Cornelius Obonya - vom Musical zurück zum Sprechtheater

Die bisherigen Stationen des Schauspielers Cornelius Obonya (1969): 1989-1992 Wiener Volkstheater, 1992-1999 Schaubühne am Lehninerplatz in Berlin, 2000-2008 Engagement am Burgtheater. 2008-2009 Hauptrolle in der deutschsprachigen Erstaufführung des Broadway-Musicals “The Producers” im Ronacher und im Admiralspalast in Berlin.

2009 beginnt für Obonya ein neues Kapitel. Er kehrt wieder zum Sprechtheater zurück und übernimmt am Theater in der Josefstadt die Hauptrolle in der Uraufführung von “Jugend ohne Gott”, einem Schauspiel von Christopher Hampton nach Ödön von Horváth.

Der britische Autor Christopher Hampton erhielt den Oscar für das Drehbuch von „Gefährliche Liebschaften“ und war für den Oscar für sein Drehbuch zu „Atonement“ (dt. Titel „Abbitte”) nominiert. Die Dramatisierung von Horváths Roman „Jugend ohne Gott“ ist ein Auftragswerk für das Theater in der Josefstadt. Die Premiere findet am 26. November 2009 statt.

Regie: Torsten Fischer
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos
Musik: Konstantin Wecker

Besetzung
Der Lehrer: Cornelius Obonya
Mit Therese Lohner, Eva Mayer, Silvia Meisterle, Elfriede Schüsseleder, Susanna Wiegand, Simon Dietersdorfer, Christian Futterknecht, Martin Hemmer, Peter Moucka, Hans Wolfgang Pemmer, Peter Scholz, Rafael Schuchter, Friedrich Schwardtmann, Kurt Sobotka, Ferdinand Stahl, Alexander Waechter und Martin Zauner.

Broadway: Und tschüss - “The Little Mermaid” macht dicht

Am 30. August geht im New Yorker Lunt-Fontane Theatre die letzte Vorstellung der Disney-Show “The Little Mermaid” über die Bühne. In den Statistiken wird man sich an das Stück mit folgenden Eckdaten erinnern: 50 Previews, 685 Vorstellungen. Man wird die Spielserie mit einer Auslastung beenden, die im August 2009 bei 100 Prozent lag und ihren tiefsten Wert im Juni 2009 mit 70 Prozent hatte.

Ganz vorbei ist es dann mit der Meerjungfrau noch nicht, eine US-Tour ist in Planung. [via Playbill]

VBW castet für “Ich war noch niemals in New York” in Hamburg, Berlin, Köln und Wien

Die Auditionausschreibung zu “Ich war noch niemals in New York” steht und ist online abrufbar.

Gecastet wird am 22. 9. und 23. 9. in Hamburg, am 24. 9. und 25. 9. in Berlin, am 27. 9. und 28. 9. in Köln und am 29. 9. und 30. 9. in Wien.

Die Auditionunterlagen zum Download gibt es –> hier

Broadway: Cast of Hair singt “Blowin In The Wind”/”Change Is Gonna Come”

The cast of Hair sing Blowing In The Wind/Change Is Gonna Come Medley at the NYCLU’s Broadway Stands Up For Freedom concert on July 20th, 2009. Featuring Allison Case, Kacie Sheik, Andrew Kober, Paris Remillard, Maya Sharpe and Ato Blankson-Wood.

“I’m All Over it” - Jamie Cullums neue Single …

… kann man sich –> hier kurz mal anhören. “The Pursuit” , die neue CD des Jazz-Pianoman, erscheint im November 2009.

Cantare Repelen: “High School Musical”-Casting

Der Chor “Cantare Repelen” versteht sich als richtungsweisende vokale Institution, die als starke kulturelle Kraft das Singen aller Bevölkerungsgruppen und Generationen ermöglicht und nachhaltig fördert. Neben herkömmlicher Chormusik singt man auch neue Literatur und fremdsprachige Texte - Volkslieder, klassisch, Songs aus Musicals und Filmen, Evergreens, Oldies oder Rock und Pop.

Gegliedert ist der Chor in drei Chorgruppen, aufgeteilt nach unterschiedlicher Literatur. Cantare-Da-capo singt deutsche und volkstümliche Literatur, abgestimmt auf ältere Sängerinnen. Cantare-Collegium vocale erarbeitet klassische Chorliteratur und Originalkompositionen aller Epochen, und Cantare-Musical Collection präsentiert Medleys aktueller Musicalproduktionen, Filmmusik sowie Oldies und englische Pop-Evergreens.

Das aktuelle Projekt des Chors: “Musical Show 2010″. Mitmachen kann jeder/jede im Alter von 11 bis 21 Jahren. Talentierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird dabei eine Bühne geboten mit einem Auftritt mit professioneller Licht- und Tontechnik vor großem Publikum im Kulturzentrum Rheinkamp mit jeweils bis zu 500 Zuschauern.

Die Aufführung soll im Januar 2010 stattfinden und als Songs sind “The Best of High School Musical 2 + 3″ mit Solotiteln der Hauptdarsteller geplant, zusätzlich noch aktuelle Pop/Rock Solos für besonders talentierte Showstars, zusätzlich auch Stücke aus aktuell laufenden Musical-Produktionen.

Dafür findet am 24./25. Oktober ein Casting statt, bei dem Solo- und Background-Tänzer sowie Sänger gesucht werden. Nähere Infos –> hier

“Lost in Light” - Kevin Köhlers erste Solo-CD

Mit “Lost in Light” veröffentlicht Musicaldarsteller Kevin Köhler (”Starlight Express”) am 31. August 2009 seine erste Solo-CD.

Vier Tracks sind auf der CD zu hören, die Songs hat Köhler selbst ausgewählt, und wie schön, dass wir nicht wieder einmal das übliche Musicalmaterial zu hören bekommen, sondern beispielsweise zwei Songs des Komponisten Alexander S. Bermange (”I Want To Reach The Stars”, “More Than A Memory”) oder “Never Neverland” und “Home” von Scott Alan. Allein schon die Auswahl dieser Komponisten zeigt ein gutes Händchen.

Eine Demoversion von “Home” in der Version von Kevin Köhler ist bei YouTube online:

Tracks
1. I Want To Reach The Stars
2. Never Neverland
3. More Than A Memory
4. Home

Bestellmöglichkeit
- Agentur Shanti

“West Side Story” - mit Taylor Swift, Cobra Starship, Katy Perry, Ne-Yo u. a.

Eine Parodie auf “Tonight” aus dem Musical “West Side Story”, das bietet der Fernsehsender MTV auf seiner Promotion-Website für die anstehenden MTV Video Music Awards. Ganz nett geworden. Zum Video geht’s –> hier

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