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Archiv - Juni, 2010

»Tutanchamun«: Auf gehts nach Ägypten mit Drew Sarich

25. Oktober 2010
20:00bis23:00

tutanchamun_en.jpgZwei Jahre nach der Uraufführung bei den Festspielen Gutenstein in Niederösterreich ist „Tutanchamun“ beziehungsweise „Tut Ankh Amon - The Musical“, so der Titel der englischsprachigen Version, das Musical über den berühmten ägyptischen Pharao, im Herbst 2010 in Kairo und Alexandria zu sehen.

Exklusiv für das Gastspiel wird die komplette Bühnen-, Projektions- und Beschallungstechnik der Gutensteiner Produktion nach Ägypten transportiert. Pünktlich zur Premiere in Kairo am 25. Oktober 2010 soll auch die englischsprachige CD des Musicals mit der Original-Cast der ägyptischen Produktion erscheinen. Die Cast: Drew Sarich, André Bauer, Jesper Tydén, Martin Berger Kerstin Ibald und Franziska Schuster.

Leading Team
Produzenten: Ernst Neuspiel, Niki Neuspiel, Quadrovision GmbH
Musik: Gerald Gratzer
Buch: Sissi Gruber
Songtexte: Sissi Gruber, Birgit Nawrata
Englische Übersetzung: Dean Welterlen, Jana Werner
Regie: Dean Welterlen
Choreografie: Cedric Lee Bradley
Kostüme: Uschi Heinzl
Bühnenbild: Eduard Neversal

Cast
Tutanchamun: Jesper Tydén
Anchesenamun: Franziska Schuster
Haremhab: Drew Sarich
Eje: André Bauer
Teje/Saamiya: Kerstin Ibald
Ofir: Martin Berger
Ensemble: Dana Harbauer, Nina Tatzber, Alexander Riff, André Wright, sowie 20 Tänzer, 4 Kinder und 16 Orchestermusiker der Oper Kairo

Termine
Mo, 25.10.10 | Oper Kairo (20:00 Uhr Premiere)
Di, 26.10.10 | Oper Kairo (12 Uhr und 20:00 Uhr)
Mi, 27.10.10 | Oper Kairo (12 Uhr und 20:00 Uhr)
Do, 28.10.10 | Oper Kairo (20:00 Uhr)

Mo, 01.11.10 | Sayed Darwish Theater Alexandria (20:00)
Di, 02.11.10 | Sayed Darwish Theater Alexandria (20:00)

Links
- Cairo Opera House
- quadrovision.at

Berlin Master Project - eine Musicalshow entsteht

Im Rahmen eines Theaterprojekts bieten in diesem Sommer Profis der deutschsprachigen Musicalszene Master Classes, in dessen Rahmen eine komplette Musicalshow erarbeitet und zum Abschluss in Berlin vor Publikum und geladenen Gästen, von der ZAV über Regisseure und Choreographen bis hin zu Agenten und Castern präsentiert wird.

Das Kreativteam:
Cristina Perera - Künstlerische Leitung, Choreographie
Dominik Büttner - Regie, Choreographie
Danny Costello - Choreographie
Andrea Heil - Choreographie
Kenneth Posey - Musikalischer Leiter, Vocal Coach

Ziel ist es, neue Wege abseits der traditionellen Musicalproduktionen gehen und verschiedenste klassische und moderne Musicalausschnitte zu einer neuen, spannenden Performance verbinden. Das Projekt ist fokussiert auf die Show und die Probenarbeit daran, die Teilnehmer werden in Gesang, Tanz und Schauspiel mit Profis zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln, sowie sich anschließend in der Show zu präsentieren.

Die Probenarbeit erfolgt ganztägig, es wird für alle Teilnehmer täglich ein Tanztraining (mit wechselnden Stilrichtungen), eine Einheit mit Schauspielübungen und ein Vocal Warm-up geben. Danach finden Proben je nach Einteilung für die einzelnen Nummern und Szenen statt. Außerdem wird jedem Teilnehmer die Möglichkeit geboten, mit den Dozenten an eigenem Liedmaterial zu arbeiten, das eventuell auch in die Show aufgenommen werden kann.

Master Classes & Proben: 02.08. - 15.08.2010
Shows: 14.08. & 15.08.2010, 20 Uhr
Anmeldung: ab sofort, nähere Infos — hier

Arne-Carlsson-Park: Saisonauftakt der Wiener Volksoper

3. September 2010
19:30bis21:00

Mit einem Freiluftkonzert im Arne-Carlsson-Park unterhalb der Volksoper an der Währinger Straße/Ecke Spitalgasse startet die Volksoper in die neue Saison.

Internationale Stars und Publikumslieblinge präsentieren Höhepunkte aus der Welt der Operette, Oper und des Musicals. Die Bandbreite reicht von Musicalhits wie “This nearly was mine” aus “South Pacific” gesungen von dem weltberühmten Opernbass KS Ferruccio Furlanetto zu Opernarien wie Puccinis “Nessun dorma” aus Turandot, von dem Prolog aus “Pagliacci” bis zum Finale aus “Carmen”, von Auszügen aus “My Fair Lady” mit Volksoperndirektor Robert Meyer bis zu Kurt Weils “Lady in the Dark” mit KS Angelika Kirchschlager.

Weltberühmte Arien aus Lehárs “Der Zarewitsch”, Oscar Straus’ “Ein Walzertraum” und Johann Strauss “Der Zigeunerbaron” dürfen ebenso wenig fehlen wie “Oh mio babbino caro” aus Puccinis “Gianni Schicchi”. KS Kurt Rydl ist mit Auszügen aus den Opern “Zar und Zimmermann” (gemeinsam mit Sebastian Reinthaller) und “Die verkaufte Braut” vertreten. Christoph Wagner-Trenkwitz führt als Moderator durch den Abend.

Bei Schlechtwetter findet das Konzert ab 20:00 Uhr in der Volksoper statt. Platzkarten für das Schlechtwetterprogramm in der Volksoper sind ab 1. September an allen Bundestheaterkassen erhältlich. Eintritt frei!

Freitag 03. September 2010
Beginn: 19.30 Uhr
weitere Termine
Spieldauer: 1 Stunde 30 Minuten, Pausen: 1

Nähere Infos –> hier

Sommertheater im “Theater zum Himmel” im Hörbiger-Haus

2008 gründeten Maresa Hörbiger und Karlheinz Hackl das Theater zum Himmel im Haus der legendären Schauspielerfamilie Hörbiger. Der Garten und der Blick auf die Weinberge sind seitdem Kulisse für ganz spezielles Theater.

Im Winter wird im Salon Hörbiger auf einer kleinen Bühne großes Theater gespielt. Im Sommer finden bei Schönwetter Lesungen unter freiem Himmel im von Paula Wessely und Attila Hörbiger angelegten Garten statt. Bei Regenwetter steht das Theater im Salon im ersten Stock des Hörbiger-Hauses zur Verfügung.

Die Sommertheater-Saison startet 2010 am 8. Juli. Gegeben wird “Das Generationenspiel”, bei dem Karlheinz Hackl und Tochter Franziska Hackl sowie Maresa Hörbiger und Sohn Manuel Witting Texte des Fin de Siècle lesen.

Bis 12. September sind Stars wie Sunnyi Melles, Erika Pluhar, Michael Heltau, Wolfgang Hübsch, Martin Schwab, Otto Schenk oder Cornelius Obonya im Hörbiger-Haus zu erleben. Das genaue Programm findet man –> hier.

Clay Aiken: This is the moment

“This is the Moment”: Clay Aiken, 21. Juni 2010, “Bringing Broadway Home”, Raleigh, N.C, USA

Musikfestival Steyr: Premiere für “Obstsalat” - das Musical

6. Juli 2010
10:00bis12:00

obstsalat.jpg

“Obstsalat”, ein Musical (für Kinder von 10 bis 14 Jahren) von Günther Mohaupt (Musik und Idee) rund um die Kernthemen Ausländerfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gemeinsamkeiten, die schlussendlich zu Freundschaften führen, feiert am 6. Juli 2010 im Rahmen des Musikfestivals Steyr Premiere. Auf der Bühne: das Ensemble der Musikhauptschule Gumpldskirchen.

Inhalt

Das Stück spielt in der Obstabteilung eines Supermarkts. Die Akteure sind die einheimischen Früchte - angeführt vom Apfel „Granny Smith“ - und die ausländischen Zitrusfrüchte - angeführt von der Ananas -, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. Zwei Früchtchen, „Kronprinz” und „Clementine”, freunden sich an und finden eine wichtige Gemeinsamkeit, die Vitamine.
Der Streit zwischen den verfeindeten Früchten wird niedergelegt und gemeinsam macht man einen - Obstsalat.

Obstsalat
Musik und Idee: Günther Mohaupt
Ensemble der Musikhauptschule Gumpoldskirchen

Termine: 6. Juli, 7. Juli 2010
Beginn: 10:00 Uhr
Ort: Altes Theater
Preise: Loge: 10,-/Parkett: € 8,-/Balkon: € 6,-
Kartenverkauf: Tourismusverband Steyr, Stadtplatz 27, A-4402 Steyr
Tel.: +43 (0) 7252/53229-0, Fax: DW: 15
Mail: tickets@musikfestivalsteyr.at
Online: www.musikfestivalsteyr.at

Wiener Kindertheater: Alpenkönig und Menschenfeind

7. September 2010
19:00bis21:00

ALPENKÖNIG UND MENSCHENFEIND
von Ferdinand Raimund

Premiere: 7. September 2010, 19.00 Uhr
Ort: Studio Molière, Liechtensteinstraße 37, 1090 Wien

„Alpenkönig und Menschenfeind“ ist ein unterhaltsames Psychogramm des cholerischen „Seelenkranken“ Rappelkopf, der in paranoider und überheblicher Verblendung seine Umwelt tyrannisiert. In der Verpackung des Zaubermärchens fängt Ferdinand Raimund die Diskrepanz biedermeierlicher Idylle, Glückseligkeit und Harmoniestrebens ein und spiegelt kritisch die politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit. Sind die Eierschalen der Epoche abgestreift, bleiben allgemeingültige Themen: Schein und Wahrheit in der Selbst- und Umweltwahrnehmung, Willkür und Ausnutzung ökonomischer Abhängigkeiten.

Raimunds Text hat besonderen Wortwitz und ist für die jungen Darstellerinnen und Darsteller im häufigen Wechsel zum Beiseite-Sprechen eine Herausforderung an ihre komischen Talente. Der Witz der ewigen Wiederholung in der Rolle des Habakuk oder die Entladung der ungebremsten Wut Rappelkopfs sind den Kindern ein schauspielerisches Vergnügen. Sylvia Rotter und ihr Team erarbeiteten das Stück inhaltlich und szenisch mit den ca. 120 Kindern und Jugendlichen des Wiener Kindertheaters im Zuge der wöchentlichen Workshops während des vergangenen Schulsemesters. Bei den Vorstellungen werden die Rollen in jeweils wechselnder Besetzung gespielt, sodass alle ihren Auftritt bekommen!

Die Figur des Rappelkopf ist im Sog von Misstrauen und Verdächtigung gefangen. Auch sein Verhältnis zu Geld ist gestört: Es war indirekt durch den Betrug eines Geschäftspartners Auslöser seines Menschenhasses, all sein Glück macht Rappelkopf von seinem Vermögensstand abhängig und Geld ist das einzige, worauf er sich noch verlassen will. Als Opfer seiner eigenen Panikmache treibt er seine Selbstentfremdung und Abkapselung von seinem Umfeld mit der Flucht in den Wald – das Zauberreich des Alpenkönigs – durch die Isolation in eine Phantasiewelt auf die Spitze.

Vieles, was uns heute behelligt und das Gemeinwesen beeinträchtigt, ist in der Figur des Rappelkopf angelegt und wird unter technologischen, ökonomischen und politischen Bedingungen der Gegenwart realisiert. Im Stück lösen sich die Konflikte harmonisch, in der Tradition des Zaubermärchens: Der magische „Ego-Trip“ bringt die versprochene Selbsterkenntnis und führt die Familie wieder im Glück zusammen. Der Anstoß zur Selbstreflexion soll einen Weg zur verantwortungsbewussten Gemeinschaftlichkeit und zur sensiblen Wahrnehmung des Menschlichen zeigen.

Regie: Sylvia Rotter
Choreographie: Shona Morris & Paul Cimpoieru
Bühnenbild: Stefanie Willhelm
Requisiten: Eva Redtenbacher-Kohout
Kostüme: Petra Eder
Musik: Julia Meinx
Es spielen: 12 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 12 Jahren, wechselnde
Besetzung bei jeder Vorstellung
Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

Weitere Vorstellungen:
Mittwoch, 8. September 2010, 18.00 Uhr
Donnerstag, 9. September 2010, 18.00 Uhr
Freitag, 10. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Samstag, 11. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Sonntag, 12. September 2010, 15.00 und 18.00 Uhr
Mittwoch, 15. September 2010, 18.00 Uhr
Donnerstag, 16. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Freitag, 17. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Samstag, 18. September 2010, 16.00 und 19.00 Uhr
Sonntag, 19. September 2010, 15.00 Uhr

Das Wiener Kindertheater
Sylvia Rotter
Taborstraße 11b/2/26c, A - 1020 Wien
tel: +43 1 214 46 25
fax: +43 1 218 14 38
info@kindertheater.com
www.wienerkindertheater.com

Kartenreservierung
Tickets sind in allen Erste Bank Filialen erhältlich sowie
über das Wiener Kindertheater unter: 0664 858 55 88 oder info@kindertheater.com
Kartenpreise:
Vollpreis: Euro 15,-
Senioren und Präsenzdiener: Euro 12,-
Kinder ab 6 Jahren, Schüler und Studierende: Euro 7,-
Premierenkarten: Euro 25,- / 15,-
Ermäßigungen:
Ö1 Clubmitglieder: 15%
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Uniqa

Nikolaus Habjans Puppentheater für Erwachsene: “Becoming Peter Pan - an epilogue to MICHAEL JACKSON”

16. Dezember 2010
19:30bis21:30

Am 25. Juni 2009 wurde der King of Pop offiziell für tot erklärt. In dem einen Jahr seit seinem Tod hat Michael Jackson alleine in England 2.77 Millionen CDs und 1.54 Millionen Einzeltracks abgesetzt, mehr als jeder andere, lebende Künstler. “Becoming Peter Pan - An Epilogue to Michael Jackson” erzählt die fiktive Geschichte eines Mannes, der sich Michael Jackson nennt und in eine Anstalt für psychisch Kranke eingeliefert wird, weil er glaubt, Peter Pan zu sein.

peter_pan_klein.jpgDas Schubert Theater Wien präsentiert ab 16. Dezember 2010 Nikolaus Habjans “faszinierendes Panoptikum aus realer Biografie und Phantasie über den selbsternannten König des Pop und den verstörenden Menschen hinter der Kunstfigur Michael Jackson - als Puppentheater für Erwachsene”.

Inhalt

Ein Mann, der sich Jackson nennt und zuweilen glaubt, er sei Peter Pan, wird völlig verwahrlost in einer Garage gefunden und in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Ein junger Psychiater versucht dort seine Geschichte zu rekonstruieren. Dabei eröffnet sich ihm das Bild eines Mannes, der seine eigentliche Persönlichkeit vollkommen verloren hat und nicht mehr weiß, wer er ist. Sein Gesicht ist voller Narben und fast gänzlich entstellt. Schließlich wollte er sich selbst neu erschaffen. Dieser Schöpfungsakt hat seinen Tribut gezollt.
Mit Hilfe der Geschichte von Peter Pan, die Michael Jackson immer wieder zitiert, will der der Psychiater Jacksons eigene Geschichte entschlüsseln und ihn dazu bringen, sich seiner größten Angst zu stellen: der Konfrontation mit seiner eigenen Kindheit. Doch je mehr die beiden in die Geschichte eindringen, umso tiefer verlieren sie sich in den Welten von Nimmerland.

Die Umsetzung

Michael Jacksons Biografie rollt sich in diesem fiktivem Epilog neu auf. Seine eigene Geschichte und die Originalerzählung “Peter Pan” bilden die Grundlage. Michael Jackson hat selbst dafür gesorgt, dass sein Leben “zur größten Show auf der Welt” wurde. Es gibt unzählige verschiedene Versionen seines Lebens. Wie sein großes Vorbild, der Zirkusdirektor Phineas Taylor Barnum, hat auch er bewusst sein Leben zur fiktiven Geschichte gemacht. Der Konflikt der sich daraus ergibt, dass diese übermächtige künstliche Version seiner selbst ein Eigenleben entwickelt, ist ein großes Thema des Stücks. Was bleibt zurück vom ursprünglichen Menschen, der sich selbst neu erschaffen hat?
Das zweite große Thema ist die Konfrontation und der Stellenwert von Michael Jacksons Kindheit und seiner Weigerung erwachsen zu werden. Ganz genau wie sein Vorbild Peter Pan, lehnt es Jackson konsequent ab Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu werden. Ganz genau wie bei Peter Pan sind die Konsequenzen daraus Einsamkeit und Isolierung. Jacksons Kindheit wird in dem Stück lebendig, es findet ein direkter Dialog zwischen Jackson selbst und seinem kindlichen Alter Ego statt.
Die “Peter Pan”-Geschichte dient als Rahmen und wird immer wieder zitiert. Wie bei Peter Pan hat auch Michael Jacksons Schatten in dieser Version ein Eigenleben. Dieser wird mittels Videoprojektion dargestellt und repräsentiert das perfekte Ebenbild aus der
Vergangenheit, das mittlerweile auch ohne den Menschen Jackson selbst weitertanzt.
Das Stück wird in englischer Sprache gespielt, um die Kunstfigur Michael Jackson möglichst authentisch aufleben zu lassen. Es sollte jedoch möglich sein, dem Stück auch ohne große Englischkenntnisse folgen zu können.

Personen
Puppenspiel und Schauspiel: Nikolaus Habjan
Buch und Regie: Simon Meusburger
Puppendesign: Nikolaus Habjan
Buch & Dramaturgie: Nikolaus Habjan/ Catharina Wüst
Kostüme: Höhere Bundeslehranstalt und Fachhochschule für
Mode und Bekleidungstechnik
Bühne: Christian Petz
Videoprojektionen: Johannes Hucek
Regieassistenz: Helene Ewert

“Tanz der Vampire”/Fundstück der Woche: Die “Alfred”-Awards!

Kaum hat man am Broadway alle Awards unters Schauspielervolk gebracht, könnte man meinen, dass die “echte” Awards-Zeit ausbricht. Jetzt sind die Fans dran. Wobei “Fan” ist in diesem Fall leicht untertrieben, Bütü-Schlampe sagt man nicht, und überhaupt, in Zeiten der Krise ist es doch wunderbar, wenn Fans sich Awards und Verehrungs-Sites quasi “aus den Fingern” saugen. Ja, “saugen” ist das richtige Stichwort. Es geht um Jim Steinmans Musical “Tanz der Vampire”, und da wiederum um ausschließlich eine Figur: Alfred. Der liebe Fredi hats den Fans angetan. Vorbei die Zeiten, als es für queer Herbert eine eigene Site gab, jetzt gehts ein wenig gesitteter zu.

Der Infotext zu den “Alfred”-Awards lautet:

Under this rather pompous title I’m putting the results of a detailed Alfred reviewing I’ve been doing with my friend who is also a great Alfred enthusiast. We have compared our favourite Alfred actors in a great deal of categories related to various parts of appearance, voice, acting etc. Actually at the moment only the Looks part is complete, but we did find a great many categories already there. So we decided who is, in our opinion, the best in each category, sometimes also who is the second best when more than one seemed to be particularly distinguished in that area. I’m going to post the results here as separate posts illustrated by photos or videos whenever possible.
I apologise for the very limited number of actors involved, should it annoy anyone. We don’t have that many Alfred actors we truly approve of and love, and of course only wanted to limit ourselves to those who we appreciate as Alfred. And even among them some people are harder to find pictures of (especially as Alfred) than others, which limited our ability to make comparisons. So with a few exceptions, we’re mostly limited to the Hungarian Alfreds (not that it’s new in this blog… I swear I do my best to be versatile). I’d like to note that we didn’t always focus on specifically Alfred-like qualities especially in the looks category, and Alfred pictures are not always the best way to illustrate the matter but I may use personal pictures as well. As all of the pictures should be extremely pretty, I trust this will not be a problem to my readers.
The entries on this subject will be posted whenever I feel like it, and links to individual entries will be added into this post.

Alfred Awards: Looks

Best Hair: László Sánta
Runner-up for Best Hair: Aris Sas
Best Eyebrows: Ádám Pásztor
Runner-up for Best Eyebrows: Gernot Romic
Most Beautiful Eyes: Ádám Pásztor
Eyes That Look the Best With Make-Up: Gyuri Mihálka
Most Sinful Eyes: Tibor Héger
Most Beautiful Mouth: Tibor Héger (and take two)
Most Alfred-Like Mouth: Gyuri Mihálka
Most Perfect Face: Ádám Pásztor
Most Beautiful Smile: Ádám Pásztor
Most Engaging Smile: Gyuri Mihálka
Most Inviting Smile: Tibor Héger
Sweetest Smile: László Sánta
Most Beautiful Neck: Gyuri Mihálka
Most Beautiful Neck, runner up: Gernot Romic

Bevor hoffentlich die angemessene Sprachlosigkeit Platz greift, noch ein paar Links dazu:

- Die “Alfred”-Awards
- Ein Blog für Alfred
- Tagged/actor: gernot romic

Deutschland: “Hairspray” floppt. Wer schnappt sich in Wien den Fatsuit?

Bis 26. September 2010 ist “Hairspray”, ein Musical von Marc Shaiman, Scott Wittman, Mark O’Donnell und Thomas Meehan, noch in Köln zu sehen, dann fällt, nach nicht einmal einem Jahr Spielzeit, der letzte Vorhang. Ein veritabler Flop.

Offizieller Grund für die überstürzte Beendigung der Spielzeit: Es stünden die Hauptdarsteller Uwe Ochsenknecht und Tetje Mierendorf sowie Maite Kelly nicht mehr zur Verfügung. Armes Deutschland, wenn sich diese Rollen nicht nachbesetzen lassen.

Die Spatzen pfeifen es ja schon länger vom Dach, dass “Hairspray” eines fernen oder nicht allzu fernen Tages auch in Wien landen könnte. So muss man sich nicht wundern, dass die Produzenten der Show als weitere Produktionsstandorte Österreich und die Schweiz angeben.

In St. Gallen ist die Show bereits einmal gelaufen, Rasmus Borkowski war in St. Gallen als Link Larkin mit an Bord. Er spielt zwar derzeit am Wiener Theater in der Josefstadt, und Uwe Kröger schreibt oder lässt an seinen Memoiren schreiben, aber der Schlager-Kreuzer im Raimund Theater schwankt ohnedies noch nicht und die Vampire im Ronacher haben auch noch etwas Blut in Reserve. Schaun wir mal, was Ende 2011 sich ergibt.

Link
- ad.hoc.news: «Hairspray» verlässt Köln Ende September

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