Martin Bruny am Mittwoch, den
4. Januar 2012 um 10:32 · gespeichert in Musical, Filmmusical
Here are some of the most important and interesting examples of movie dubbing, beginning with the first successful sound feature. Watch the names of the dubbers carefully for some surprises! If you check my other clips on this channel and at lostvocals3, you’ll see that I’ve restored the actual voices of many of the performers seen here. But in this clip, you hear the dubbers only.
Martin Bruny am Sonntag, den
18. September 2011 um 01:30 · gespeichert in Musical, Broadway, Filmmusical
“Newsies” – das soll jener Disney-Film sein, von dem sich die meisten amerikanischen Jugendlichen eine Bühnenadaption gewünscht haben.
“Newsies” kam 1992 in die Kinos, war eigentlich nicht als “Filmmusical” gedacht, hatte aber immerhin zwölf Songs und eine ganze Menge an Tanzsequenzen – und floppte gewaltig. Gerade mal 2,8 Millionen Dollar konnte der Streifen bei Produktionskosten von 15 Millionen Dollar einspielen, die Kritiken waren verheerend.
“Newsies” entwickelte sich aber im Laufe der Jahre zu einer Art Kultfilm. Als 2002 die DVD-Edition des Films auf den Markt kam, zehn Jahre nach seinem Box-Office-Desaster, war das kein schlechtes Geschäft mehr für Disney. Eine ganze Generation amerikanischer Jugendlicher wuchs mit dem Streifen auf. Alan Menken dazu:
“I’d come to a mall, and there would be one of those areas where people perform. They’d be doing ‘Seize the Day,’ I’d go, ‘Look at that!’ And then I’d find out, ‘They’re doing “Newsies” at my school.’ I said: ‘They are? How are they doing that?’
It’s like ‘Newsies’ is actually owned by this generation of kids. Of course, I’ll be the one to collect the royalties, thank you very much.”
Kein Wunder also, dass man in Zeiten, in denen neue Ideen rar zu sein scheinen und man auf den Faktor “Kinder”, “Jugendliche” in Musicals meistens vertrauen kann, nun daranging, den einstigen Kinoflop für die Bühne zu bearbeiten.
Harvey Fierstein schrieb das neue Buch zur Show, Alan Menken und Jack Feldman komponierten und texteten zu ihren Originalsongs des Films noch einige weitere dazu.
Alan Menken kann sich noch gut an den Tag erinnern, als man ihm das erste Mal von den Plänen erzählte, aus “Newsies” ein Musical zu machen:
“He [my agent] told me: ‘You don’t have to get involved. They’ll take your songs, and someone else will come and write new ones. I just want to let you know.’ I said, ‘Oh, no. No, no, no. It’s my baby, no.’ ‘Alan, there’s not going to be any money.’ ‘I don’t care. I don’t care, this is my baby.’”
Seit 15. September 2011 laufen im Paper Mill Playhouse in New Jersey die Einspielvorstellungen, am 25. September geht die Premiere über die Bühne. Jeff Calhoun zeichnet für die Regie verantwortlich, Christopher Gattelli für die Choreographie.
Auf der Bühne: Ben Fankhauser als Davey; RJ Fattori und Vincent Agnellosharing als Les; Andrew Keenan-Bolger als Crutchie; Tommy Bracco als Spot Conlon; Brendon Stimson als Oscar Delancey, Mike Faist als Morris Delancey; weiters Aaron J. Albano, Ryan Breslin, Kyle Coffman, Max Ehrich (Jack U/S), JP Ferreri, Garett Hawe, Corey Hummerston, Evan Kasprzak, Andy Richardson, Scott Shedenhelm und Ryan Steele. John Dossett spielt Joseph Pulitzer. Kara Lindsay spielt Katherine.
Wodurch unterscheidet sich der Film von der Bühnenversion? Harvey Fierstein, zuständig für das Buch der Bühnenversion, erklärt:
“In a musical, there’s an old rule: You must follow the love story. It gives the audience somewhere to go and someplace to rest their hearts.”
Zu wenig Leidenschaft also war im Film. Nun, Problem erkannt, Problem gelöst. Und vielleicht wird “Newsies” ja der nächste Hit aus dem Hause Disney.
Andrew Lloyd Webber plant, seine Show “Love Never Dies” auf DVD zu veröffentlichen. Welche Version der Show, ob jene von London, oder jene von Melbourne, gefilmt wird, steht noch nicht fest. [Playbill]
Bei der seit 26.786 Jahren geplanten Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers Musical “Sunset Boulevard” kommt neue Spannung auf, ließ der Meister doch wissen, dass er gerne Madonna in der Hauptrolle sehen würde. Webber:
I bet you this never, ever, happens, but you know who would make a great Norma Desmond on screen? Madonna…She’s the right age. I’ve not got through to her. She hasn’t taken my call this time.
Martin Bruny am Montag, den
14. März 2011 um 00:24 · gespeichert in Musical, Filmmusical
Barbra Streisands Pläne, das Musical “Gypsy” zu verfilmen und selbst die Rolle der Rose zu übernehmen, sind schließlich, nach einer ersten Zusage von Rechteinhaber Arthur Laurents, doch gescheitert. Die Show von Stephen Sondheim (Texte), Jule Styne (Musik) und Arthur Laurents (Buch) wurde 1959 am Broadway uraufgeführt und 1962 mit Rosalind Russell, Natalie Wood und Karl Malden in den Hauptrollen verfilmt.
Arthur Laurents über die Gründe, warum er Streisands Wunsch schließlich doch nicht erfüllen wird: Stephen Sondheim stellte ihm die Frage, warum er seine Einwilligung gegeben habe. Laurents:
He said, ‘What is the point of it?’ And I said, ‘They have this terrible version with Rosalind Russell wearing those black and white shoes.’ And then Sondheim told me something that he got from the British — and it’s wonderful. He said, ‘You want a record because the theater is ephemeral. But that’s wrong. The theater’s greatest essence is that it is ephemeral. You don’t need a record. The fact that it’s ephemeral means you can have different productions, different Roses on into infinity.’
“So I don’t want it now. I don’t want a definitive record. I want it to stay alive.
“I think [Streisand] is disappointed. She wanted very much to do it. That would have been a good exit for her career. Tom Hopper [”The King’s Speech”] wanted to direct it. I think he’s wonderful.
Martin Bruny am Sonntag, den
13. März 2011 um 23:59 · gespeichert in Musical, Filmmusical
Im Juni 2011 startet das Rock-Musical “I Kissed A Vampire” in den Kinos. In den Hauptrollen: Lucas Grabeel (”High Schol Musical”), Drew Seeley (”Another Cinderella Story”) und Adrian Slade.
Bemerkenswert an diesem Projekt: Es basiert auf der für das Web produzierten Musical-Serie “I Kissed A Vampire”. Drei Folgen dieser Serie existieren, die erste ging im Oktober 2009 online. Ansehen kann man sich das Ganze gratis –> hier.
Inhalt
Dylan (Lucas Grabeel) bemerkt drastische Veränderungen an sich, seit er von einer Fledermaus gebissen wurde. Sein Zahnarzt kann gegen seine neuen Beißerchen nichts machen, die Anti-Blutsauger-Pillen, die er sich besorgt, helfen auch nichts. Jedes Mal, wenn er seiner großen Liebe Sara (Adrian Slade) begegnet, poppen seine Fangzähne raus und die Lust, sie zu beißen, wird immer größer. Mit Trey, einem charismatischen und blutdurstigen Vampir, ist das Choas in dieser Ménage-à-trois perfekt.
I Kissed A Vampire
Mit Lucas Grabeel, Drew Seeley, Adrian Slade, Amy Paffrath, Sally Slade, Chris Coppola, Emily Morris, Autumn Grabeel, Katie Seeley, Lori Lively
Regie: Chris Sean Nolan
Autor : Laurie Nolan, Chris Sean Nolan
Musik: Frankie Blue
Texte: Frankie Blue, Chris Sean Nolan und Laurie Nolan
Martin Bruny am Samstag, den
22. Januar 2011 um 11:01 · gespeichert in TV, Filmmusical
Die ganze Welt ist “vergleet”, die ganze Fernsehwelt auf jeden Fall. An der Musical-TV-Serie “Glee” kommt man derzeit nicht vorbei, wenn man sich mit dem Thema Musical beschäftigt. Bei einem derart phänomenalen Publikumserfolg, wie ihn “Glee” aufweisen kann, muss selbstverständlich auch die Konkurrenz reagieren. Was “Glee” also für Fox TV derzeit darstellt, soll “Smash” für NBC werden. Steven Spielberg, der die Idee für die Show hatte, bekam dieser Tage für die Pilotfolge grünes Licht.
“Smash” ist von der Idee her eine TV-Serie mit jeweils 60 Minuten langen Einzelfolgen, die von einem “Making of” eines Broadway Musicals handelt. TV-Produzentin Theresa Rebeck schreibt die Show, gemeinsam mit Steven Spielberg, Darryl Frank und Justin Falvey für DreamWorks TV fungiert sie auch als Executive Producer.
Die Songs zur Show schreiben Craig Zadan und Neil Meron (”Chicago”, “Hairspray”) sowie Marc Shaiman und Scott Wittman (”Hairspray”). Shaiman und Wittman werden eigens für die Show geschriebene Songs beisteuern.
Als Regisseur ist Michael Mayer (”Spring Awakening”, American Idiot”) im Gespräch.
“Camp Rock”, dabei handelt es sich um einen Fernsehfilm des Disney-Channels aus dem Jahre 2008, der dem Sender nach der erfolgreichen “High School Musical”-Serie weiter gute Einschaltquoten garantieren sollte. Er sollte auch der Teenie-Band Jonas Brothers als Vehikel dienen, sich in den Charts zu etablieren.
Die Erstaustrahlung fand in den Vereinigten Staaten und in Kanada am 20. Juni 2008 statt. Die Premiere in Deutschland folgte am 19. September 2008 auf dem Disney Channel, einen Tag später wurde “Camp Rock” im österreichischen Fernsehsender ORF 1 als Free-TV-Premiere ausgestrahlt.
Fast 150 Millionen Menschen sahen “Camp Rock” bis heute weltweit, der Soundtrack verkaufte sich mehr als 2,5 Millionen Mal. Es dürfte sich also für alle Beteiligten gelohnt haben.
“Camp Rock 2 The Final Jam”, die Fortsetzung des Disney-Hits, ist schon vor längerer Zeit geplant und bereits im Vorjahr abgedreht worden. Die Fernsehpremiere steigt diesmal in den USA und Deutschland am selben Tag, nämlich am 3. September 2010. In den USA wird die Erstaustrahlung am “Labor Day weekend” zelebriert. An vier aufeinanderfolgenden Tagen wird der Disney-Channel sein “Rock ‘n’ Roll-Musical auf Sendung schicken, und zwar zur besten Sendezeit um 20 Uhr. In Deutschland zeigt der Disney-Channel den Film um 18 Uhr. Wieder mit dabei: die Jonas Brothers und Demi Lovato.
Für Wien ist im Herbst die Premiere einer Bühnenfassung von “Camp Rock” geplant.
Martin Bruny am Mittwoch, den
26. Mai 2010 um 15:27 · gespeichert in Musical, Filmmusical
Das Performing Center Austria berichtet über den “ersten österreichischen Unterhaltungstanzfilm”, der derzeit in der Vorbereitungsphase zu sein scheint.
Die Vorbilder sind klar: Es sind Streifen wie “Fame”, “Step Up” oder “Camp Rock”. Ein Trailer unter der Regie von Alexander K. Lee soll produziert worden sein - wäre nicht schlecht, wenn man den im Zeitalter des WWW auch online stellen würde.
Mit dabei sind viele Talente des Perfoming Center Austria wie Astrid Gollob, Marcus Richter, Barbara Schmid, Anna Kathrin Naderer, Lukas Ruzicka, Franziska Fröhlich, Eva Prenner, Lisa Tatzber und Valerie Lichtenwörther.
Handlung
Tanja, eine junge Tänzerin, rekrutiert den rebellischen Street-Dancer Diego für ihr Abschlussprojekt. Die tanzbegeisterte Tanja verfolgt ganz andere Pläne für ihre Zukunft als die, die ihre neureichen Eltern für sie vorsehen, während Diego gegen schlechte Einflüsse in der Undergroundszene kämpfen muss. Als zwischen den beiden nicht nur auf der Tanzfläche die Funken sprühen, muss sich Diego entscheiden, ob er sich endlich seiner Vergangenheit stellt.
“Lying Cheating Bastard”, ein Theaterstück von Nicholas Hammond und “Australian Magician of the Year” James Galea, das im kleinen Old Fitzroy Theatre in Darlinghurst, Australien, seine Premiere feierte, hat das Zeug, zum Hollywood-Blockbuster zu werden. Davon sind zumindest die Autoren überzeugt, und das meint auch Musicalkomponist Stephen Schwartz (”Godspell”, “Wicked”). Er lud Hammond und Galea zu einem Workshop in die USA, sieht er doch in dem Stoff des Stücks die Chance, endlich seinen Plan verwirklichen zu können, einen Musicalfilm über einen jungen Magier zu produzieren. Wenn es nach Schwartz geht, soll Galea die Hauptrolle übernehmen und Hammond das Theaterstück in ein Filmscript umformen.
Hammond zu diesen Plänen:
I have done a couple of musicals myself over the years but have never done a Stephen Schwartz show, and I never thought I would be writing one.
Worum gehts in “Lying Cheating Bastard”?
Jimmy has no idea how it happened, but somehow he was born with a gift, a talent to play and read cards, dice, any game of chance, better than just about anyone in the world. “I always win, always”, says Jimmy. “Cos I never go against the percentages, I control the variables, and I don’t leave anything to chance. Ever.” “Oh yeah. And I cheat”.
Lying Cheating Bastard is the intriguing tale of a young man being drawn into the seedy underbelly of Sydney, the story of infamous con-man Jimmy Garcia aka the Cricket, and how he became the most successful con-man in Australia by the age of 27.
Part mystery, part coming-of-age story, part demonstration of the finer arts of trickery, Lying Cheating Bastard is the extraordinary story of Jimmy’s induction into the murky world of gangsters and grift. Featuring close-up projection of Jimmy’s card scams live on stage, Lying Cheating Bastard stars the Australian Magician of the Year James Galea and his increasingly astonishing feats of skill with cards and sleight of hand.
James Galea, Australiens Magier des Jahres, ist mit seinen Shows ein Hit. Einer seiner Kartentricks:
Martin Bruny am Donnerstag, den
29. Oktober 2009 um 20:52 · gespeichert in Musical, Filmmusical, Kino, 2009
“This is it”, eigentlich, ja eigentlich ist der als “Dokumentation” bezeichnete Kinofilm “This is it” ein Musicalfilm, und weniger eine Dokumentation. Zwar dokumentiert er natürlich die Entstehung einer Show, die nie Premiere feiern sollte, aber eigentlich hat der Film, wenn man es so sehen will, auch eine Handlung und zeigt, wie ein Entertainer an seiner Performance arbeitet, wie er an jedem kleinsten Detail feilt, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen, Tanzszenen choreografiert und mit den Effekten abstimmt, die, so eine Passage im Film, immer alles übertreffen müssen, was jemals dagewesen ist. Und wenn solche Ansagen normalerweise unsagbar übertrieben klingen, so wurden sie bei Michael Jackson fast immer bis ins Letzte durchgezogen. Das Schicksal wollte es, dass man das Endergebnis nie sehen wird, aber die Vermutung liegt nahe, dass auch das “Live-Spektakel” “This is it” Grenzen überschritten hätte.
In Zeiten, in denen wir Compilationmusicals auf der Tagesordnung vieler Musiktheater haben, sollte sich keiner davor schrecken, “This is it” als puren, gut gemachten und spannenden Musicalfilm, freilich mit einem tragischen Ende, zu sehen. Als Kinobesucher kann man nur staunen, mit welchem Aufwand Videoclips wie “Thriller” oder “Smooth criminal” teilweise für die Live-Show neu verfilmt wurden, versehen mit grandiosen 3D-Effekten, man erlebt mit, wie Michael Jackson seinen Musikern Raum zur Improvisation bietet, oder, wie es sinngemäß heißt, ihnen “time to shine” bietet, wie er an Stimmungen bastelt, Liedpassagen verlängert, Intros kürzt, Bridges neu gestaltet. Die Auditions der an dem Projekt mitwirkenden Tänzer werden in “This is it” etwas zu kurz behandelt, aber sie waren beinhart, und die Leute, die als “principal dancers” genommen wurden, tanzen atemberaubend gut, scheinen während der gesamten Zeit der Proben unter Strom zu stehen, nicht nur, wenn sie selbst tanzen, sondern auch, wenn sie vom Zuschauerraum dem Meister zusehen.
Wenn man den Hype um Michael Jackson vor einigen Jährchen miterlebt hat, kann man kaum glauben, wie vergessen er eigentlich viele Jahre lang war, und wie leicht er es durch seine Musik- oder Musicalclips geschafft hat und heute auch noch schafft, die Menschen zu begeistern. Da reicht ein TV-Gerät in der Elektronikabteilung eines Kaufhauses. Eine Szene, die ich selbst zufällig miterlebt habe. Auf dem Bildschirm zu sehen und zu hören: “Black or White” (die ungekürzte Version). Und schon bleiben Passanten stehen, vor allem junge, zufälligerweise Castmitglieder aus dem Wiener Ronacher. Und wenn dann mal 3 Leute stehen, sammeln sich mit der Zeit auch mehr - nach ein paar Minuten waren an die 20 Menschen im Bann von “Black or White”, einem Clip aus den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts. This is it.
Martin Bruny am Freitag, den
25. September 2009 um 07:28 · gespeichert in Musical, Filmmusical
Siebeneinhalb Jahre läuft “We Will Rock You”, das Queen-Musical, bereits in Londons Dominion Theatre und ist damit die erfolgreichste Produktion aller Zeiten in diesem Theater. Was liegt näher, als eine Verfilmung dieses Jukebox-Musicals.
Brian May ließ diese Woche die Katze aus dem Sack und gab bekannt, dass konkrete Verhandlungen über die Filmrechte laufen. Der umtriebige Ben Elton hat natürlich bereits ein Filmskript erarbeitet, eine Hollywood-Version von “We Will Rock You” könnte es also geben - demnächst. Leicht war es freilich nicht, überhaupt interessierte Produzenten für das Filmprojekt zu finden. Brian May dazu:
Well we were knocking on doors for a while. I mean, we have Robert de Niro in our family, you know, name-dropping like mad you know. He’s part of our initial sort of thrust, you know. So they’ve been interested in doing this for a while, but we’ve been in a way trying to persuade people that this would work as a movie for a while over the last few years. Now that they saw Mamma Mia! be the biggest movie in English history, everyone is saying “Where’s the We Will Rock You movie? Why haven’t you done it?” You know - ” Can we do it ” and such, and in a way the snowball is really rolling quite fast now and we have a script. Ben’s done a script, which I think is amazing. It’s very different for us actually. It has the same spirit to it, but I think it’s a bit sort of harder hitting in some ways. It’s a bit more gritty. And of course the medium of film gives you an opportunity to say a lot more. In a musical, as soon as somebody is singing a song, you’re watching the singer singing the song. In a movie, someone’s singing a song, but anything can be happening during that time. You’re still aware that you’re being sung to, but the story can be evolving in so many ways while it’s happening and Ben’s written all this in. It’s astonishing. I’ve read the script and it’s like this (demonstrates) thick, ‘cos Ben’s put every single detail in there, you know. [via brianmay.com]
Martin Bruny am Mittwoch, den
19. August 2009 um 14:31 · gespeichert in Flicks, Filmmusical
Es gibt immer wieder Lieder, da wundert man sich, dass sie nicht zu Riesenhits geworden sind. Eines davon: “Someone To Fall Back On” von Musiktheaterkomponist (”Songs For A New World”, “Parade”, “The Last Five Years”, “13″), Dirigent, Arrangeur, Texter, Sänger und Pianist Jason Robert Brown.
2005 veröffentlichte Brown bei Sh-K-Boom Records seine Solo-Debüt-CD “Wearing Someone Else’s Clothes”, ein Album, das bei Amazon.com als eines von 10 “Editors’ Picks in Broadway and Vocal Albums for 2005″ von sich reden machte und mit einer furiosen Vielfalt von Musikstilen beeindruckt, sei es nun Rock, Gospel, Funk oder Jazz.
Jason Robert Brown hat sämtliche Arrangements für seine CD selbst erarbeitet, er hat sie orchestriert, komponiert und er singt sie auch - und begleitet sich zum Teil selbst am Piano.
“Someone To Fall Back On” wurde innerhalb der Musicalwelt Amerikas von diversen Kollegen Browns gecovert, merkwürdigerweise ist es im deutschsprachigen Raum nach wie vor so gut wie unbekannt. Das jedoch könnte sich eventuell ändern, denn wie Brown in seinem Weblog mitteilt:
I’m delighted to announce that my song, “Someone To Fall Back On,” is heavily featured in the new movie Bandslam, co-written and directed by Todd Graff. I haven’t gotten a chance to see the movie yet, but the reviews are pretty friggin’ awesome, and you can pick up Aly Michalka’s very cool rendition of my song right now on iTunes. It’s really exciting that my song is finding a new audience, and even better that it’s in an actually GOOD movie.
Vielleicht also erlebt es Jason Robert Brown bald, wie einer seiner Songs auf dem Umweg über eine Filmkomödie zu guten Chartsplatzierungen kommt, ein Film, den man vielleicht treffend so beschreiben könnte: “Teens singing their hearts out.”
“Bandslam” läuft unter den Stichworten “Musik, Drama, Komödie”, wird sicher als eine Art Filmmusical etikettiert werden, David Bowie absolviert einen Kurzauftritt, das Ganze kann man als Starvehikel für Vanessa Hudgens betrachten, und doch, vielleicht ist es ja auch genau so, wie ein Fan es im Folgenden beschreibt:
Bandslam is such a genuinely endearing, funny, clever great teen flick that has just been so wrongly advertised. The talented Gaelan Connell stars as Will Burton a young man whom moves from Cincinatti to New Jersey. His mom gets a new job and he’s glad to leave his loner lifestyle behind because of a shady past and hopefully make a new start. Once there he meets a shy, emotionless girl named Sa5m the five is silent which is kinda dumb. And Charlotte Banks played by Aly Michalka whose looking for a band manager. the whole plot line is centered around this competition Bandslam. Kind of like a battle of the bands where the winner gets a record contract. This film is so unpredictable and feels so genuine. It has the feel of a film by the late great John Hughes. It’s a very cool movie about very cool misunderstood kids. Ignore the Disney casting session the film has depth. The performances aren’t all perfect but they feel real and the great bits outnumber the awkward ones by far. Connell is so endearing as Will Burton. He’s a real dork at first. And just a movie dork. He’s a little odd looking, a loner and not in a cool way and is way bad with being social. But by the end you will love him and think he’s a very cool guy. His love of music alone is enough to set him apart. the film sports surprising knowledge of the Velvet Underground, the birth of punk at CBGBs, The Ramones and even an cameo by David Bowie himself. Lisa Kudrow is surprisingly great as Will’s mother. She shows a great range of depth, emotion and comedic timing. Hudgens is less successful as Sa5m but has some truly endearing moments and has great chemistry with Connell and Michalka is even less successful as Charlotte but when her characters storyline takes a surprising turn so does her performance. The film is just really great much along the lines of last years surprise Nick and Norah’s infinite playlist. the film is smart, funny and genuine. A new classic for this generation. Too bad not many will see it just as no one really showed up for Charlie Bartlett, Nick and Nora or the girl next door. The film is really solid the surprise of the summer you should definitely check it out. [IMDB.com]
Martin Bruny am Sonntag, den
9. August 2009 um 16:00 · gespeichert in Filmmusical
Unter der Regie von Mike Marzuk (”Sommer”) und nach einem Drehbuch von Peer Klehmet Sebastian Wehlings (”Sommer”, “Gangs”) wird seit dem 4. August 2009 und noch bis 21. September 2009 in Passau und Umgebung das deutsche Filmmusical “Rock It!” gedreht, für das Tobias Kuhn die Songs geschrieben hat. Der als Solokünstler Monta bekannte Musiker ist Musikalischer Leiter und Koproduzent des aktuellen Sportfreunde Stiller-Albums „MTV unplugged in NY” sowie Produzent des Albums „Heureka” der Hamburger Band Tomte.
Der Kinostart dieser SamFilm (München)-Produktion ist für 18. Februar 2010 angesetzt. In den Hauptrollen sind Daniel Axt (Nick), Katja Keller (Frau Winterfeld), Rick Okon (Dennis), Lucas Reiber (Marc), Emilia Schüle (Julia), Maria Ehrich (Francesca) und Vivien Wulf (Betty) zu sehen. In weiteren Rollen: Petra Nadolny, Oliver Korittke, Heio von Stetten und Max Herbrechter.
Als Choreograph ist Selatin Kara dabei, als Produzenten fungieren Andreas Ulmke-Smeaton und Ewa Karlström (”Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit”).
Die Finanzierung wurde durch den FilmFernsehFonds Bayern, den Bayerischen Bankenfonds, die Filmförderungsanstalt und den Deutschen Film Förderfonds unterstützt. Walt Disney Studios Motion Pictures Germany bringt “Rock It!” in die Kinos.
Die Handlung:
Die 15-jährige Julia (Emilia Schüle), Tochter eines Dirigenten und einer preisgekrönten klassischen Pianistin, kommt gemeinsam mit vielen anderen Jugendlichen zur sechswöchigen Vorbereitungszeit auf die Aufnahmeprüfung an das renommierte private Musikinternat “Amadeus”. Dort jobbt der 15-jährige Nick (Daniel Axt) als Elektriker. Nick ist Sänger der Band “Rock it”. Als Julia eine Probe von “Rock it” belauscht, verliebt sie sich in Nick und stellt fest, dass Rockmusik ihr Herz mehr berührt als Klassik, die sie vor allem ihren Eltern zuliebe spielt.
Als der Keyboarder von “Rock it” aussteigt, sieht Julia ihre Chance gekommen. Mit Hilfe von Stylingtricks ihrer Freundin Francesca (Maria Ehrich) verkleidet sie sich, schlüpft in eine andere Rolle und lässt sich unerkannt als neue Keyboarderin der Band casten. Die intrigante und karrierebesessene Betty (Vivien Wulf) befürchtet jedoch, dass sie Julia als Duett-Partnerin für die Aufnahmeprüfung verliert und lässt ihre Tarnung auffliegen. Nun steht Julia vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens: einer Karriere als gefeierte Pianistin oder der Erfüllung ihrer geheimsten Träume …