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Archiv - Mai, 2004

The Calling: “II” - vom KURIER verschmäht, vom Kultur-Channel geliebt

Woche für Woche lese ich mit Freude die Rubrik “CD-News” der Sonntagsausgabe der österreichischen Tageszeitung KURIER. Erst wenn ich mich selbst davon überzeugt habe, dass die eine oder andere CD, die mir gerade gut gefällt, von den Redakteuren dieses Blättchens verrissen wurde, gehts mir wieder gut. Diese Woche steht “The Calling” auf der Abschussliste des KURIER. Schon die Einstufung “Schlager-Rock” ist dermaßen daneben, dass man sich fragt, ob die Redakteure die besprochene CD überhaupt gehört haben. Selbstverständlich handelt es sich bei dieser CD um Pop-Rock, und zwar um einen der besten Sorte.
Schwamm drüber, was lesen wir weiter: “(…) Das Konventionelle ist der Musik geblieben, die Energie ist weg: Album Nummer zwei bietet primär dumm getextete Songs, die sich kaum einprägen”.
Kinder, Kinder … gerade von einprägsamen Melodien lebt diese CD, freilich, das gebe ich schon zu, muss man auch einen Sinn für Musik entwickelt haben - wenn man ausschließlich auf HipHop-Beats oder dumpfe Endzeitmetaller steht (selbstverständlich konnte in der dieswöchigen Ausgabe eine HipHop-Band die beste Kritik abräumen, wie so oft, Metallica können ja nicht jede Woche eine CD veröffentlichen), hat man dafür natürlich kein Gespür.
Die nächste Frage ist, was der Rezensent unter “Energie” versteht. Ich fürchte fast, sein Rezensionsexemplar enthält zum Bleistift Track 4, “Chasing the sun”, nicht, eine Nummer, die für mich persönlich das Zeug zum Sommerhit hat und refrainmäßig nur so vor Energie sprüht.
Was die Texte betrifft, so möchte ich mich damit nicht wirklich auseinander setzen; was der KURIER als “dumm getextet” empfindet, bezeichnen andere als “geniales Songwriting”.
Fazit: “The Calling” haben auf ihrer neuen CD eine Vielzahl an wunderbaren Soundlandschaften geschaffen, die sie auf hymnenartigen Refrains durchfliegen. Alex Bands Falsetto erinnert vor allem bei “Chasing the sun” an Bono Vox, insgesamt präsentiert er sich stimmlich auf der zweiten CD noch facettenreicher, und wenn man bedenkt, dass er erst Anfang 20 ist, kann man erahnen, wohin ihn seine Reise führen wird.

Edwin McCain - mit “Scream & “Whisper” startet er ab 22. Juni 2004 neu durch


Der amerikanische Singer/Songwriter Edwin McCain aus South Carolina ist vor allem durch zwei Songs berühmt geworden: “I’ll be” und “I Could not ask for more” - zwei Songs, die bei den Auditions für die amerikanischen “Pop Idol”-Staffeln rauf- und runtergesungen wurden und bei diversen Wahlen zu den “Greatest Love Songs ever” fast immer dabei sind. Doch selbst in den USA ist McCain in den letzten Jahren chartsmäßig etwas in der Versenkung verschwunden, auch wenn er mit bis zu 300 Live-Gigs pro Jahr wohl zu den aktivsten Heartland Rockern zählt. “Scream & Whisper”, McCains siebente CD, erscheint am 22. Juni 2004 (und wird bei uns wohl wieder mal nur als Import erhältlich sein um sagenhafte 26 bis 30 Euro) - vielleicht schafft es McCain damit ja auch mal nach Europa. Fans sollte er hierzulande eigentlich genug haben für einige Live-Gigs.

Jazzfest Wien 2004 - ein Wiedersehen mit Legenden



[Patti Labelle (Pic: © Jazz Fest Wien)
& Al Jarreau (Pic: © Jazz Fest Wien/Wolfgang Gonaus)
- die Top-Acts des Jazzfest Wien]

Vom 28. Juni bis 14. Juli 2004 geht in diesem Jahr das Jazzfest Wien über die Bühne. Das Programm ist schlicht und einfach sensationell. Fast an jedem Tag treten Legenden und Top-Acts an. Absolute Highlights:
28. Juni: Rekekka Bakken (Museumsquartier)
01. Juli: Patti Labelle (Wiener Staatsoper)
02. Juli: Steve Winwood (Wiener Staatsoper)
03. Juli: Manfred Mann’s Earth Band (Spittelau)
04. Juli: Bobby McFerrin (Wiener Staatsoper)
05. Juli: Pat Metheny (Wiener Staatsoper)
06. Juli: Al Jarreau (Wiener Staatsoper)
10. Juli: Angie Stone (Rathaus)
11. Juli: Gilberto Gil (Rathaus)
13. Juli: Jamie Cullum (Rathaus)
22. Juli: Alicia Keys (Austria Center Vienna) - Sonderkonzert
Besonders gespannt darf man auf die Performance von Patti Labelle sein, die wie keine andere Diva unserer Zeit auf der Bühne zur Soul-Hohepriesterin mutiert und völlig losgelöst unerreichbare Interpretationen zaubert.

Patti Labelles “Timeless Journey” - ein spätes Meisterwerk der Soul-Diva


60 Jahre wurde Patti Labelle unlängst alt, Timeless Journey hat sie ihre jüngste CD genannt, die Anfang Mai erschienen ist. Lange hat man von Patti nichts gehört, doch mit “Timeless Journey” beweist sie, dass sie es noch immer drauf hat, Soul-Klassiker auf unvergleichliche Weise zu zaubern. Mag sein, dass sie in die Single-Charts, die großteils von Rappern und Teenagern dominiert werden, nicht mehr reinkommt, aber sagen wir mal in einer besseren Welt wäre ein Song wie “2 Steps away” ein weltweiter Nummer 1-Hit. Ein Lied, das man auch noch in 20 Jahren spielen wird, ein Songjuwel, das für mich mit Sicherheit zu den besten Songs dieses Jahres zählt.
“Timeless Journey” rangiert in den USA-R&B-Charts in den Top 10 und sollte in keiner CD-Sammlung fehlen!

2 Steps Away

It’s hard to see the fear inside
As I walk away from you
And distance overcomes the miles
As slowly I pull through
And I cannot reach the world today
Cuz I’m suffering from you
And the more I think, the more I cry
As I walk away from you

I’m two steps away
From loneliness
I’m awake
From the mess we made
I’m alive
And I’m feeling incomplete

I don’t understand my life
Or the version that chose you
And the warring hearts and winter came
Now there’s nothing left to do
And I cannot reach the world today
Cuz I’m sufferung from two
And the more I think, the more we die
As I walk away from you

I’m two steps away
From loneliness
I’m awake
From the mess we made

[Patti Labelle, Jonathan Delise, David Ivory]

Die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien präsentiert Stephen Sondheims “Into the Woods”


[Liza Tugendsam in der Rolle der Hexe; Foto: Martin Bruny]

Wien ist nicht nur die Stadt der Big-Production-Musicals. Eine ganze Reihe von Gruppen, Schulen und Ensembles bringen das ganze Jahr über höchst sehenswerte kleine, aber feine Musicalproduktionen auf die Bühne. So ist derzeit, noch bis 27. Mai 2004, Stephen Sondheims Meisterwerk “Into the Woods” in einer Produktion der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien auf der Neuen Studiobühne (Penzingerstraße 7, 1140 Wien) zu sehen.
Die Studenten des Instituts für Sologesang und musikdramatische Darstellung - Lehrgang Musical begeisterten bei der Premiere am 25. Mai. In den Rollen:
Hannes Staffler (Erzähler), Liza Tugendsam (Hexe), Alexander Donesch (Bäcker), Dagmar Baumgartner (Bäckerin), Evita Komp (Aschenputtel), Christina van Leyen (Rotkäppchen), Felix Rank (Hans), Cornelia Malli (Hans’ Mutter), Sabine Schädler (Rapunzel), Sigrid Spörk (Stiefmutter), Brigitte Treipl (Florinda), Barbara Gall (Lucinda), Bryan Rothfuss (Aschenputtels Prinz), Richard Schmetterer (Rapunzels Prinz), Birgit Breinschmid (Milchweiss), Thomas Reisinger (Kammerdiener), Thomas Schimon (Wolf), Barbara Wanasek (Oma), Beate Ritter (Aschenputtels Mutter), Antje Kohler (Riesin).
Regier führte Andrea Mellis, die musikalische Leitung hatte Jürgen Tauber inne. Das Bühnenbild gestaltete Alexandra Collon, die Kostüme entwarf Anita Spanring. Für das Licht zeichnete Gerhard Fischer verantwortlich, für den Ton Andreas Früchtli und die Maske Wilhelm Galli.
“Into the Woods” wird in der deutschen Fassung von Michael Kunze gespielt.


[Felix Rank (Hans) und Birgit Breinschmid (Milchweiss);
Foto: Martin Bruny]


[Evita Komp (Mitte) als Aschenputtel;
Foto: Martin Bruny]


[Bryan Rothfuss (Aschenputtels Prinz) und Richard Schmetterer
(Rapunzels Prinz); Foto: Martin Bruny]


[Thomas Reisinger (Kammerdiener) und Sabine Schädler (Rapunzel);
Foto: Martin Bruny]

Viktor Gernot verabschiedet sich vom Genre “Musical”


[Viktor Gernot, 2003; Foto: Martin Bruny]

Viktor Gernot zelebriert ja eigentlich seit Jahren einen stufenweisen Abschied von der Musicalbühne, auf der er dereinst große Erfolge (”Elisabeth”, “Die Schöne und das Biest”, “Freudiana”, “City of Angels”, “Les Misérables”, “Joseph”) feiern konnte. Am 27. August 2004 hat er sich nun einen definitiv letzten Termin für ein reines “Musicalprogramm” gesetzt. Gemeinsam mit Uwe Kröger, Pia Douwes und Marika Lichter wird er in Berlin Abschied nehmen.

Auf seiner Website steht zu lesen:

Viktor Gernot hat seine Karriere als “Musicaldarsteller mit Tanzverpflichtung”, sowie als “Musicalkonzertsänger” in der Formation “(Still) In Love With Musical (Again)” für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.
Viktor says: Mein Abschiedskonzert mit Pia, Marika und Uwe findet am 27. August 2004 in Berlin statt.
Warum?
Nach vier Jahren Studium und zehn Jahren Berufsausübung, habe ich ja bereits seit dem Jahr 2000 in keiner Musical Bühnenproduktion mehr mitgewirkt. Trotz zahlreicher Angebote für die Wiederaufnahme von ELISABETH in der Rolle des Kaisers, für die Fendrich Rolle in WAKE UP, für die Brucker und Amstettner Sommerfestivals, trotz freundlicher Einladungen, in der Essener Elisabeth dabei zu sein, oder für Lion King und 42nd Street vorzusingen, habe ich all das leichten Herzens abgelehnt.
Nach all den Jahren und weit über 2000 Vorstellungen, nach all den vielen Konzerten, finde ich es wesentlich spannender, anspruchsvoller und persönlicher, mich auf mein Bandprojekt “Viktor Gernot & His Best Friends”, sowie auf mein kabarettistisches Solo “Freistil” zu konzentrieren. Von der Eigenverantwortung, der Kontrolle, der Freude an diesen, MEINEN Babies, ganz abgesehen.
Pia, Marika & Uwe sind viel mehr als ich, und das nach wie vor, im Metier MUSICAL verhaftet. Das Ende einer solchen Zusammenarbeit ist natürlich auch mit Wehmut verbunden, da sowohl die künstlerische, als auch die menschliche Komponente über weite Strecken einfach gepasst hat.
Aber, um Neues schaffen zu können, muss man Bewährtes und Altes zurücklassen.

“I love you, you’re perfect, now change” - Österreichische Erstaufführung im Wiener Interkulttheater


[Britta Stefan (Melissa), Markus Jandrisits (Jordan)
und Anna Bolyos (Jennifer); Foto: Martin Bruny]

I LOVE YOU, YOU’RE PERFECT, NOW CHANGE erlebte seine Uraufführung im Rahmen einer Produktion der American Stage Company. Dort geschah es, dass mitten in einer der ersten Vorstellungen eine Frau herausplatzte: “This is my life!”
Die erfolgreiche Off Broadway Produktion wurde vom 9. Mai bis 9. Juni 1996 am Long Wharf Theatre getestet, bevor das Stück am 1. August auf der “Upstairs” Studiobühne des Westside Theatre in New York Premiere feierte. Mittlerweile läuft die Show in ihrem achten Jahr und ist zur Zeit das Off Broadway-Musical mit der längsten Laufzeit. Außerdem wurde das Stück zu einer der beliebtesten Gelegenheiten für Anträge: 41 Mal stürmten junge Männer die Bühne, um von dort aus ihre Angebeteten zu befragen. In allen Fällen nahmen die zukünftigen Bräute die Anträge unter tosendem Applaus des Publikums an.
Mittlerweile erlebte I LOVE YOU, YOU’RE PERFECT, NOW CHANGE bereits Produktionen in über 150 Städten auf der ganzen Welt, darunter Los Angeles, Toronto, Boston, Chicago, London, Tel Aviv, Mexico City und Barcelona.
In New York selbst wurde I LOVE YOU, YOU’RE PERFECT, NOW CHANGE letztes Jahr zur am längsten laufenden Revue aller Zeiten und hat mit sieben Jahren Laufzeit bereits die Musicals Hello, Dolly!, My Fair Lady, Man of La Mancha, Oklahoma! und Pippin hinter sich gelassen.
Die österreichische Erstaufführung des Kultmusicals bietet das Ensemble OffBroadway derzeit im Wiener Interkulttheater - zu sehen noch bis 22. Mai 2004.
In den Hauptrollen agieren:
Jennifer: Anna Bolyos
Melissa: Britta Steffan
Robert: Markus Puchberger
Jordan: Markus Jandrisits
Klavier und Korrepetition: Johannes Kurz jun.; Violine: Gudrun Eber; Regie: Johannes G. Hauer


[Markus Puchberger(Robert); Foto: Martin Bruny]

[Johannes Kurz jun.(Klavier, Korrepetition); Foto: Martin Bruny]

[Balázs Bárány (männliches Nummerngirl); Foto: Martin Bruny]

Das Konservatorium Wien präsentiert Stephen Sondheims “Company”

Foto: Martin Bruny
Stephen Sondheims “Company” lief vor nicht mal einem halben Jahr an der Kammeroper Wien. Die Inszenierung der Kammeroper war gut, manch Darsteller leider etwas schwach bei Stimme. Das kann man von der Aufführung des Wiener Konservatoriums nicht gerade behaupten. Am 13. Mai 2004 ging die Premiere über die Bühne, noch bis 19. Mai ist die Produktion im Leonie-Rysanek-Saal (1010 Wien, Johannesgasse 4a) zu sehen.
Gespielt wird die Deutsche Fassung von Hannelore Kaub. Musikalische Leitung: Prof. Robert Opratko; Choreographie: Christoph Riedl; Regie, Bühne und Produktionsleitung: Isabella Fritdum.
Die Besetzung am 17. Mai:
Robert: Andreas Peer
Sarah: Ines Maria Duprat
Harry: Mark Seibert
Susan: Gloria Wind
Peter: Hans-Jürgen Kreuter
Jenny: Lisa Polacek
David: Danial Ogris
Amy: Irene Lang
Paul: Georg Leskovich
Joanne: Gudrun Eichenardt
Larry: Vincent Bueno
April: Jasmina Sakr
Kathi: Gloria Wind
Martha: Nacide Aylin Gönenli
Donna (Tanzsolo): Gloria Wind
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny

12.5.2004: Musical-Benefiz-Gala im Wiener Metropol


[Máté Kamarás rockte das Metropol
mit seiner Band [X_PACT]; Foto: Martin Bruny]

Wien (OTS): “10.000 Euro Reinerlös konnten bei der Musical-Gala letzten Mittwoch im Wiener Metropol eingespielt werden”, freuten sich KAV-Direktor Prim. Dr. Ludwig Kaspar und Veranstaltungsorganisatorin Dr. Michaela Werni. Uwe Kröger, Marika Lichter, Sandra Pires, Máté Kamarás und etliche andere namhafte Künster gaben bekannte Coverversionen und Eigenkompositionen zum Besten und stellten sich allesamt unentgeltlich in den Dienst der guten Sache. Uwe Kröger kam eigens aus Berlin und Eva-Maria Marold ließ sich bei “Barbarella” vertreten, um bei der Musical-Gala zugunsten der Palliativstation des Krankenhauses Lainz mitwirken zu können. Die künstlerische Leitung des beeindruckenden Abends hatte Christian Frank über, Wolfram Pirchner moderierte.
“Der Erlös dieses Abends wird den Patienten der Palliativstation zugute kommen und zur Verbesserung der Lebensqualität schwerkranker und sterbender Menschen verwendet,” so die leitende Oberärztin der Palliativstation im Krankenhaus Lainz, Dr. Michaela Werni.

Der Programmablauf im Detail:
1. Akt
01) Moderation
02) Uwe Kröger: “This is the moment”
03) Marika Lichter: “Someone to watch over me”
04) Uwe Kröger & Marika Lichter: “I remember you”
05) Moderation
06) What’s Pop feat. Reinwald Kranner: “How does it feel”/”Immer wenn ich down bin”
07) Moderation
08) Sigrid Hauser: “These are my children”
09) Sigrid Hauser: “Naturträne”
10) Moderation
11) Caroline Vasicek: “If I can´t have you”
12) Caroline Vasicek: “Moon River”
13) Moderation
14) [X_PACT] feat. Máté Kamarás: “Who are you to tell me”
15) [X_PACT] feat. Máté Kamarás: “Sexy Lady”
16) [X_PACT] feat. Máté Kamarás: “Fly away from here”

2. Akt
01) Moderation
02) Ruben Herenveen: “Be my lady”
03) Ruben Herenveen: “Say Yes”
04) Moderation
05) Eva Maria Marold: “Take my breath away”
06) Eva Maria Marold: “Me and Bobby McGee”
07) Moderation
08) Volker Piesczek: “Die Preference-Partie”
09) Volker Piesczek: “Bananen”
10) Volker Piesczek: “Huastn”
11) Moderation
12) Michael Tschugnall: “Book of love”
13) Michael Tschugnall: “Tears of happiness”
14) Moderation
15) Sandra Pires: “I feel so alive”
16) Sandra Pires: “You´ve got a friend”
17) Moderation - Pirchners Ende


[Uwe Kröger eröffnete mit “This is the moment”
die Gala; Foto: Martin Bruny]


[Sigrid Hauser, Leading Lady & Naturträne
in Personalunion; Foto: Martin Bruny]


[Sandra Pires - demnächst Leading Lady
an der Wiener Volksoper; Foto: Martin Bruny]

Andy Bieber & Paul Kribbe live im Wiener Metropol - das Wohlfühlkonzert des Jahres


Andy Bieber in der richtigen Dosierung, das kann durch nichts ersetzt werden. Das hilft gegen Traurigkeit ebenso wie gegen schlechte Laune, ist Streßkiller genauso wie einfach bestes Entertainment. Am 10. Mai 2004 war es soweit. Andy Bieber und Paul Kribbe gaben ihr erstes Solo-Konzert in Wien. “You walk with me” lautet ihr Motto, ihre Show und das ist auch der Titel der CD zur Show.
Ich habe in letzter Zeit, eigentlich seit sehr langer Zeit kein Konzert besucht, das derart positive Energie, und zwar nicht im abgedroschenen Sinne, sondern im wahrsten Sinne des Wortes, verbreitet hat. In jeder Sekunde spürt man die Lust der beiden Künstler an der Musik, ihre Freude am Performen. Geboten wurden unter anderem Songs aus Kultmusicals (”Hedwig and the Angry Inch”, “Cindy” oder “We will rock you”), Blockbustern (”Mamma Mia”, “Jekyll & Hyde”, “Aida”), Verkanntem (”Freudiana”) und Brandaktuellem (”Taboo”, “Bombay Dreams”).
Mit dieser Show können Andy Bieber & Paul Kribbe weltweit auftreten, sie würden wohl überall abgefeiert werden - Wien hat dieses Konzerthighlight einem Comicstrip-Mäderl aus dem Weltall zu verdanken. Und wenn “Barbarella” auch zu sonst nix gut ist - sie brachte Bieber & Kribbe nach Wien, und allein schon deswegen hat es sich gelohnt.

Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny

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