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Archiv - Februar, 2011

“My Blood Approves”: Amanda Hocking - Bestsellerautorin in Eigenregie

Amanda Hocking, 26 Jahre alt, lebt in Austin, Minnesota, und hat bis dato neun Bücher veröffentlicht (geschrieben hat sie bereits 19). Ihre Werke liegen als E-Books vor und auch als Paperback-Ausgaben, erhältlich sind sie via Amazon, Barnes & Noble, Apple und Smashwords.

Hocking publizierte ihren ersten Roman, den ersten Teil einer auf fünf Bände konzipierten Vampir-Saga, “My Blood Approves” am 17. März 2010, konnte von ihren bisher neun erschienenen Büchern insgesamt 900.000 Einheiten (digital bzw. als Paperbacks) absetzen - und, bemerkenswert, sie hat bis heute keinen Vertrag mit einem klassischen Verlagshaus abgeschlossen.

Über das “Geheimnis” ihres Erfolgs bloggt Hocking –> hier.

Was die nahe Zukunft bringen wird? Amanda Hocking ist drauf und dran, eine internationale Bestsellerautorin zu werden. Verhandlungen bezüglich der Übersetzungsrechte für vorerst einen Roman sind im Gang. Es gibt Anfragen von Filmstudios bezüglich der Filmrechte einiger ihrer Romane.

Mittlerweile produziert Hocking Kreatives en masse. Es gibt zu ihren Büchern auf YouTube Trailer (siehe –> hier), es gibt Soundtracks zu ihren Romanen (–> hier) und fast täglich einen Blog –> hier.

“My Blood Approves” - Inhalt

Seventeen-year-old Alice Bonham’s life feels out of control after she meets Jack. With his fondness for pink Chuck Taylors and New Wave hits aside, Jack’s unlike anyone she’s ever met. Then she meets his brother, Peter. His eyes pierce through her, and she can barely breathe when he’s around. Even though he can’t stand the sight of her, she’s drawn to him. But falling for two very different guys isn’t even the worst of her problems. Jack and Peter are vampires, and Alice finds herself caught between love and her own blood …

Links
- Amanda Hocking @Twitter
- Amanda Hocking @blogspot.com

Die Gewinner der Razzie Awards 2010

Am 26. Februar 2011 wurden in Hollywoods Barnsdall Gallery Theatre die Razzies (hierzulande als “Goldene Himbeeren” bezeichnet) verliehen. Und alle “Twilight”-Fans dürfen aufatmen. Obwohl in fast jeder Kategorie nominiert, ging zumindest kein Preis ausschließlich an die Blutsaugerfilme. Die Gewinner der Razzies sind:

Worst Picture
- The Last Airbender

Worst Actor
- Ashton Kutcher: “Killers”, “Valentine’s Day”

Worst Actress
- The Four “Gal Pals”: “Sex & The City #2″ (Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Kristin Davis & Cynthia Nixon)

Worst Supporting Actor
- Jackson Rathbone: “The Last Airbender”, “Twilight Saga: Eclipse”

Worst Supporting Actress
- Jessica Alba: “The Killer Inside Me”, “Little Fockers”, “Machete”, “Valentine’s Day”

Worst Eye-Gouging Mis-Use of 3-D
- The Last Airbender

Worst Screen Couple / Worst Screen Ensemble
- The Entire Cast of “Sex & The City #2″

Worst Director
- M. Night Shyamalan: “The Last Airbender”

Worst Screenplay
- The Last Airbender

Worst Prequel, Remake, Rip-Off or Sequel
- Sex & The City #2

Link
- The Razzie Awards

Maschen: “Jesus Christ - Superstar?” Eine Matthäuspassion

17. April 2011
16:30bis18:30

jJesus Christ - Superstar?Vor über einem Jahr begannen in Maschen, südlich von Hamburg, die Planungen, Verbindungen zwischen Johann Sebastian Bachs „Matthäuspassion“ und Andrew Lloyd Webbers Rockoper „Jesus Christ Superstar“ zu ziehen.

So groß scheinbar die Gegensätze der Anlage dieser beiden Stücke sind, so haben sie doch so vieles gemein. Beiden Vertonungen liegt etwa der Passionsbericht zu Grunde. Beide Komponisten und ihre Librettisten versuchen in den Rahmen- und Einschubtexten die Fragen ihrer Zeit zu beantworten. Darin liegt das besondere Reizmoment: Erfahren, Erspüren und Erhören, wie sich die Sicht auf das Leiden Christi von 1729 bis 1971 verändert hat.

Am 17. April 2011 (Beginn: 16:30 Uhr) findet in der Friedenskirche zu Maschen die Aufführung “Jesus Christ - Superstar?” statt. Als Solisten mit dabei: Musicalsänger des Wiener Raimund Theaters und der Wiener Volksoper sowie des Stuttgarter Apollo Theaters, Gesangsprofessoren der Hamburger Musikhochschule sowie verschiedene Chöre der Region Hamburg.

Cast
Anna Philipp: Sopran
Anne-Dorothea Pahl: Alt
Jörn Dopfer: Bass

Oliver Arno: Jesus
Max Niemeyer: Judas
Henrike Petter: Maria Magdalena
Pascal F. Skuppe: Pontius Pilatus

Unterstufenchor des WdGs Hamburg-Volksdorf
Jugendchor Imagine der Friedenskirche Maschen
Chor des Hamburger Konservatoriums Leitung Almut Stümke
Kirchenchor CANTATE der Friedenskirche Maschen
Projektorchester der Friedenskirche Maschen
Konzertmeister Alexander Radulescu
Moderation Reinhard Schünemann und Schüler des Walddörfer Gymnasium Hamburg-Volksdorf
Leitung Pascal F. Skuppe

Tickets
- Stoffträume, Horster Landstraße 116,
- per Mail: info(at)reinivent.de
- Restplätze an der Abendkasse

Nähere Infos –> hier

Things To Do Before You Die!

Es kommt der Tag, da stehst du in deiner Wohnung und denkst dran, dass du hier vielleicht noch 10, 20, 30, mag sein 40 oder 50 Jahre stehn wirst, in dieser Wohnung oder einer andren, aber ein Teil, ein großer Teil oder ein weniger großer Teil deines Lebens ist vorbei.
Es ist immerhin schon ein guter Schritt, wenn du diese Momente zulässt, wenn du lernst, damit umzugehen. Es kommt irgendwann auch so weit, dass du mit Galgenhumor an die Sache rangehst, ja, stehen wirst du ja vielleicht nicht in 40 Jahren, vielleicht sitzt du nur mehr oder liegst.
Anlässe, die dazu führen, dass diese Gedanken in dir aufsteigen und dich bedrängen, also die reinen Anlässe, die gibt es ja immer wieder, und vielleicht nehmen sie mit zunehmendem Alter zu. Der Tod eines Freundes, der Großeltern, der Eltern …

things.jpgRoss Nugent starb am 15. Mai 2010 an Krebs. Er war 19 Jahre alt. Sein Freund Brian O’Reilly aus Dublin lernte auf eine ganz eigene Weise, mit dem Verlust umzugehen. Er gründete die “Ross Nugent Foundation” und setzt sich auch in seinem YouTube-Channel “Things To Do Before You Die!” damit auseinander. In der Beschreibung des Channels kann man Folgendes erfahren:

“I’m a young fellow living in Dublin who decided to cheer himself up one day by making a massive list of things I’ve always wanted to do before I die and video the whole experience. The list is infinite and I plan to do this for the rest of my life. So please keep watching! Sure what else would I be doing… getting a job?? Gway!
The Ross Nugent foundation was set up for Ross, one of my favourite friends that died of cancer in May 2010. Money raised buys equipment for cancer wards.”

Zu den Videos von BriBryontour, wie sich Brian O’Reilly auf YouTube nennt, gehts –> hier

Zur Ross Nugent Foundation auf Facebook gehts –> hier

Song Stories: Michael Bublé präsentiert die Geschichte von “My Way”

Für die englische Radioshow “Song Stories” präsentiert der kanadische Sänger Michael Bublé die Geschichte von “My Way”, einem Lied, das für Frank Sinatra geschaffen, von Elvis gecovered und von Sid Vicious zerstört wurde.

“My Way” existiert als Rap-Version ebenso, wie es von Opernsängern und Flamenco-Gruppen interpretiert wurde. Oft wird es in England auf Begräbnissen gespielt, und Sinatra selbst hat zu Protokoll gegeben, dass er das Lied gehasst hat.

In dieser Radiosendung spricht der Texter der englischsprachigen Fassung von “My Way”, Paul Anka, über das Lied. Zu Wort kommen auch Donald Trump, Julio Iglesias, Julien Temple, Steve Wynn, David Bowie, Jacques Revaux (einer der Komponisten des Songs) und viele andere mehr.

Zur Sendung gehts –> hier

VBW & Wiener Volksoper: Sie vereint die “Vielfalt”

Wir erinnern uns zurück ins Jahr 2007, als die Intendantin der VBW ein Motto gesucht hat, um die Stärke ihres Unternehmens zu charakterisieren: Gefunden wurde es in dem schwammigen und nichtssagenden Begriff “Vielfalt”.

Übersetzen würde man diese Begriffswahl als Wiener ungefähr so: “Ka Ahnung, mach ma amoi, wird scho wos dabei sei.”

Wir schreiben das Jahr 2011. Der Intendant der Wiener Volksoper, Robert Meyer diktiert der Tageszeitung “Der Standard” ins Mikro: “Die Stärke der Volksoper ist sicher die Vielfalt.” Er führt weiter aus: “Mit Operette, Oper, Musical und Ballett ist für jeden etwas dabei.”

Schön formuliert, Robert Meyer ist ja auch kein Wiener.

Link
- derstandard.at: “Unsere Stärke ist die Vielfalt”

“SPIDERMANN” - ein drittes Spiderman-Musical startet in New York

Schön langsam wirds unübersichtlich. Neben Julie Taymors Spiderman-Musical “Turn Off the Dark” mit drögen Tönen von U2 und “The Spidey Project” des Comedian Justin Moran soll am 13. März 2011 ein drittes Spiderman-Musical die Bühnen New Yorks entern, was gleichzeitig bedeutete, dass es das erste Spiderman-Musical wäre, denn dieser Premierentermin schlägt die bisher veranschlagten der beiden anderen Produktionen.

“Spidermann” wird im Tank in Manhatten insgesamt drei Mal zu sehen sein. Die New York Times über “Spidermann”:

“Spidermann,” which was presented earlier this year in Seattle, is the handiwork of Jose Bold, the stage name of the artist John Osebold, and is described in a press release as “a hastily-constructed abstract musical” that “threads together elements of the original comic book story, references to the buzz-heavy Broadway debacle, songs stripped down to their essential core, and dreamlike video sequences to create a new mythology in an art-house style.” The cast includes Mr. Osebold as the title character; Kirk Anderson as his alter ego, Peter Parkre; Erin Jorgensen and Sara Edwards, who both play the character Mary Jane Taymor; Mark Siano as Radioactive Steve Winwood; and Evan Mosher as Everyone Else. [New York Times]

Die Kritik zur Seattle-Produktion von “Spidermann” kann man –> hier nachlesen.

FREISCHWIMMER - das Theaterfestival “on tour” mit integriertem “Blog-Battle”

8. April 2011 19:00bis14. April 2011 19:00

freischwimmer2011.pngNeues aus Theater, Performance und Live Art ist Werft und Landungsbrücke für ein kommendes Theater und sein Publikum. Als Festival “on tour” reist das Theaterfestival FREISCHWIMMER nach dem Auftakt in den Berliner sophiensælen nach Hamburg zu Kampnagel, ans Koproduktionshaus brut in Wien, in das Theaterhaus Gessnerallee nach Zürich und abschließend ans Düsseldorfer FFT.

Sieben Theaterformationen aus dem deutschsprachigen Raum präsentieren Projekte, die sie unter gleichen organisatorischen Bedingungen und im Rahmen der inhaltlichen Programmatik der fünf Gastgebertheater entwickelt haben.

In diesem Jahr wird es erstmalig einen FREISCHWIMMER-Blog-Battle geben! Informationen und die Ausschreibung: –> hier

Am Blog-Battle teilnehmen kann ohne Vorauswahl jeder Festivalbesucher, einzeln oder in der Gruppe. Thema kann alles sein, was mit dem Festival und seinen Themen zu tun hat. Erlaubt sind alle Medien, die internet- bzw. blog-kompatibel sind und alle Genres. Die Zeitschrift Theater der Zeit stellt die Jury für den Wettbewerb. Im Anschluss an jedes Festival wird einer der lokalen Blogs ausgezeichnet und auf der Theater der Zeit-Homepage vorgestellt. Nach dem letzten FREISCHWIMMER-Festival (Mai 2011 in Düsseldorf) wird Theater der Zeit eines von allen teilnehmenden Blogs prämieren. Der Gewinner erhält einen Geldpreis im Wert von 500 Euro.

Festival-Termine
sophiensæle, Berlin: 10.-19. März 2011
Kampnagel, Hamburg: 25. März-2. April 2011
brut, Wien: 8.-14. April 2011
Theaterhaus Gessnerallee, Zürich: 5.-14. Mai 2011
Forum Freies Theater, Düsseldorf: 19.-28. Mai 2011

Link
- FREISCHWIMMER-Festival

Unicorn Light Performance Group tanzt “Dunkelgold”

18. März 2011
19:30bis21:30

50354_198473259287_8129381_n.jpgAm 18. März und 8. April 2011 (Beginn jeweils 19:30 Uhr) zeigt die Unicorn Light Performance Group die Tanztheaterproduktion “Dunkelgold” in den Kulturzentren Mattersburg und Oberschützen. Dunkelgold ist eine packende Auseinandersetzung mit der menschlichen Seele und ihren Bedürfnissen, Träumen, Ängsten und Wünschen – originell vertanzt von der Unicorn Light Performance Group.

Was, wenn sich der moderne Mensch eines Tages in einer Welt ohne Zivilisation, ohne Konsum, ohne Technisierung, ohne Medien wiederfände? Von allen Verpflichtungen entbunden und doch gefangen in einer unerträglichen Situation: in der menschlichen Natur, im Bewusstsein des eigenen Selbst.

Inspiriert von der Musik der jüdischen Sängerin Chava Alberstein setzt sich das Stück damit auseinander, was in Menschen vorgeht, die plötzlich ihrer Heimat und ihrer Wurzeln beraubt werden. Die vertonten Gedichte jiddischer Dichter des 20. Jahrhunderts lassen uns die große Einsamkeit und Sehnsucht nach Heimat und Wurzeln spüren, wie sie den im Laufe der Geschichte immer wieder verfolgten und vertriebenen Juden Osteuropas eigen war.

Die Unicorn Light Performance Group überträgt die historische Situation der Vertreibung der Juden aus der Heimat auf psychologischer Ebene auf Menschen der Gegenwart und bringt so grundsätzliche Fragen der Menschheit vor historischem Hintergrund in zeitgenössischen Zusammenhang:

Davon ausgehend, dass der zeitgenössische Mensch von einer Entfremdung zu sich selbst, seinen Handlungen und zu seiner Umwelt geprägt ist, „ein passiver Empfänger von Eindrücken, Gedanken und Meinungen“ (Erich Fromm), muss das Herausgerissenwerden aus der gewohnten zivilisierten Umgebung und Gesellschaft eine Rückbesinnung auf Grundsätzliches bewirken.

Die Menschen müssen sich - aller medialen und gesellschaftlichen Ablenkungen beraubt - ihrer selbst bewusst werden und sich mit ihren seelischen Grundbedürfnissen auseinandersetzen. Es geht zuerst um das Ich, dann um die Beziehung zu den anderen, um Geben und Nehmen, um Liebe und Hass, um Schöpfung und Zerstörung, um Freude und Trauer, um Glaube und verlorene Hoffnung. Hauptantrieb ist die Sehnsucht nach neuen Wurzeln, nach Sicherheit, Wärme und Geborgenheit.

Leading Team
Regie & Choreografie: Nadja Puttner
Musik: Chava Alberstein, Schyzomaniac, Yoko Kanno

Tanz
Jan-David Bower, Susanne Brandstetter, Anja Bräutigam, Tino Heinze, Mara Kluhs, Nadja Puttner, Monika Schuberth

Tickets
oeticket 01/96096 bzw. www.oeticket.com oder www.bgld-kulturzentren.at
Preis: 24, 21 und 15 Euro

Maya Hakvoort - die neue “Mrs. Danvers” in St. Gallen

Wie Maya Hakvoort ihre Fans über ihre Facebook-Page wissen ließ, wird sie die Rolle der Mrs. Danvers in “Rebecca” am Theater St. Gallen übernehmen. Damit steht die gebürtige Niederländerin erneut in einer Hauptrolle in einem DramaMusical von Michael Kunze und Sylvester Levay auf der Bühne. Von 1994-1998 und von 2003-2005 stand sie als “Elisabeth” im gleichnamigen Musical unter der Regie von Harry Kupfer auf der Bühne des Theaters an der Wien.
“Rebecca” feiert am 22. Oktober 2011 Premiere am Theater St. Gallen. In der Rolle des Maxim de Winter wird Thomas Borchert auf der Bühne stehen. Die letzten Castings finden Ende März statt. Tickets für “Rebecca” in St. Gallen kann man leider noch nicht ordern.[dramamusicals.de]

Liebe Facebook Fans, mit großer Freude darf ich euch heute etwas ganz Aktuelles mitteilen … ab September 2011 werde ich etwas öfters in der Schweiz sein und zwar in St.Gallen, wo ich dann ab 22. Oktober auf der Bühne stehe. Ich darf böse sein und ganz zum Schluss auch wieder sterben ;-)) Kurz gesagt: Ich werde die Mrs. Danvers in “Rebecca” spielen!!!! Alles Liebe, eure Maya. [Maya Hakvoort @ Facebook]

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