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Archiv - November, 2008

Metropol: “Words” LIVE

Peter Hofbauer; Foto: Martin Bruny

Es gibt Lieder, die sind wie ein Stück Alltagspoesie
weil sie machen uns womöglich das Alltägliche erträglich

Zeitlos ist das Konzept, das Peter Hofbauer, der Direktor des Wiener Theaters Metropol, mit “Words” nun schon in vier verschiedenen Formaten seinem Publikum vorgestellt hat.

Am Anfang stand 2005 die Idee, im Rahmen einer Radiosendung auf Radio Wien Evergreens, Popsongs, Rockhymnen, Powerballaden, also musikalische “Ohrwürmer” zu “erklären” - ihre Texte, ihre Entstehungsgeschichten, interessante Details, Absurdes, Lustiges, Trauriges, Berührendes. Das hat Tradition. Keine Chartssendung ohne kleine Stories “über” Songs. Sie sind oft das Besondere von Sendungen wie Casey Kasems “Top 40″. Wer oder was war mit “Sunny” und “Angie” wirklich gemeint? Welche Liebesgeschichten verbergen sich hinter Songs wie “Jessie” oder “Sarah”?

2008 kamen zur Radiosendung drei Formate dazu:
- ein Buch, erschienen im Oktober im Wiener Amalthea Verlag (”Words: Die Poesie der Pop-Musik”)
- eine Doppel-CD, die einige ausgewählte Radiosendungen der Reihe für die “Ewigkeit” dokumentiert (”Radio Wien präsentiert Words: Die Poesie der Pop-Musik”)
- eine Live-Show, also “Words” Live, um die es im Folgenden geht.

Der oben kurz angerissene musikhistorische Aspekt ist die eine Intention Hofbauers, eine andere liegt darin, die lyrische Qualität der Lyrics einer neuen Beurteilung zu unterziehen. Peter Hofbauer hat in seinem Bühnenprogramm “Words” meist englische Texte ausgewählt, und oft reicht es da aus, die “Worte”, aus denen sie gebaut sind, einfach einmal ins Deutsche zu übertragen, damit sie vom Publikum neu bewertet werden. Dass das Ganze bei “Words” in Reimform passiert, ist nicht unclever, birgt das doch die Möglichkeit, sich allein durch den gesprochenen (mal mehr mal weniger satirisch angelegten) Vortrag (durch Peter Hofbauer) der Übersetzung eine Möglichkeit offenzuhalten, die postulierte Qualität der Texte gleich wieder zu relativieren. So ist es entweder die gelungene Story eines Songs oder aber die Qualität des Textes, die als einer der Erfolgsfaktoren eines Songs herausgearbeitet wird. Aber nur wenn das Zusammenwirken von Text, Story - und Melodie - klappt, wird daraus Magie, wie Hofbauer meint:

Wenn man sich grundsätzlich die Frage stellt, was denn nun eigentlich die Qualität eines Liedes ausmacht, dann wird man unweigerlich zu der Erkenntnis gelangen: Der Text allein ist es ebenso wenig wie der melodische Einfall oder die mehr oder weniger gefällige Harmonienfolge. Wie bei einer- noch nicht entschlüsselten- chemischen Verbindung müssen Wort und Musik zu einer unverkennbaren und untrennbaren Einheit verschmelzen.

Markus Richter & Sonja Schatz; Foto: Martin Bruny

Nicht zu vernachlässigen bei dieser von Hofbauer angesprochenen “chemischen” Verbindung ist auch der gesungene Vortrag der Hits.

Hier kommen die “Metropol Singers” unter der Leitung von Marcus Hagler (& Band) ins Spiel. “Words” Live besteht zum einen aus Moderator Peter Hofbauer, und zum anderen aus einer Band und vier Sängern.

Dagmar Bernhard; Foto: Martin Bruny

Am 25. November 2008 mit dabei: Dagmar Bernhard, Markus Richter, Sonja Schatz und Andreas Wanasek. Vier Interpreten, die alle einen mehr oder weniger “musicalischen” Background haben. Dagmar Bernhard hat an der Konservatorium Wien Privatuniversität “Musikalisches Unterhaltungstheater” studiert, Andreas Wanasek wird ebenda 2009 sein Diplom machen. Sonja Schatz hat ihre Musicalausbildung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien absolviert, Markus Richter ist in Gablitz am 82er Haus eine Institution.

Markus Richter; Foto: Martin Bruny

Die vier Darsteller haben die Aufgabe, das Publikum einerseits in eine Art “wickie, slime & piper”-mäßige Nostalgie-Trance zu versetzen und andererseits wesentliche Merkmale des musikalischen Vortrags der Originalsänger durch künstliche Überhöhung oder auch Parodie in Erinnerung zu rufen. Das gelingt wunderbar. Dagmar Bernhard outriert herrlich eine Aretha Franklin-Parodie, Sonja Schatz drückt sich bei “The Winner Takes It All” ein paar Tränchen aus den Augenwinkeln, Andreas Wanasek macht unter anderem durch seine wiedererkennbare interessante Stimmfarbe auf sich aufmerksam und arbeitet geschickt mit Markus Richter bei “Gente di Mare” das kratzige Italo-Endtonröchelvibrato heraus - ein kleiner Showstopper.

Sonja Schatz & Andreas Wanasek; Foto: Martin Bruny

Die Qualität der musikalischen Darbietungen tänzelt recht pfiffig im Dreiländereck von Kitsch, Karaoke & Nostalgie, und auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke. Ganz im Gegenteil, “Words” Live ist sehr unterhaltend, und viele haben an diesem Abend wohl mehr gelacht als bei so manch einer Big-Budget-Produktion. Das Metropol hat mit “Words” Live ein Format im Spielplan, das man viele Jahre immer wieder aufnehmen könnte. Nichts spräche zum Beispiel dagegen, entsprechende Motto-Shows zu Themen wie Austropop oder Filmhits zu entwickeln.

“Words” Live ist vermutlich wider im März 2009 im Metropol zu sehen.

Die Metropol Singers; Foto: Martin Bruny

“WORDS” LIVE (25. November 2008)
THE BEE GEES - “Words” (1968)
BJÖRN ULVAEUS/BENNY ANDERSSON - “Ring, ring” (1973)
JOE SOUTH - “Games People Play” (1968)
BOBBY HEBB - “Sunny” (1966)
BILLY JOEL - “Piano Man” (1973)
Paul SIMON - “The Sounds Of Silence” (1966)
JUNE CARTER/MERLE KILGORE - “Ring Of Fire” (1962) - in den Versionen von Johnny Cash und der Eric Burdon Band (1974)
OTIS REDDING - “Respect” (1965) - in der Interpretation von Aretha Franklin
JOHANN SEBASTIAN BACH/GARY BROOKER/KEITH REID - “A Whiter Shade Of Pale” (1967)
WILLIE DIXON - “I Just Wanna Make Love To You” (1954)
JOHN LEE/MEL NOONAN - “Living Next Door To Alice” (1972)
BRIAN MAY - “We Will Rock You” (1978)
FREDDIE MERCURY - “We Are The Champions” (1978)
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KID ROCK/MIKE E. CLARK [WARREN ZEVON/LYNYRD SKYNYRD] - All Summer Long (2008)
RANDY NEWMAN - “Short People” (1977)
UMBERTO TOZZI/RAF - “Gente Di Mare” (1987)
BLOOD, SWEAT & TEARS - Spinning wheel (1969)
DAVID BOWIE - “Space Oddity” (1969)
BOB SEGER - “Still The Same” (1978)
BJÖRN ULVAEUS/BENNY ANDERSSON - “The Winner Takes it All” (1980)
JOHN LENNON/PAUL McCARTNEY - “Lady Madonna” (1968)
ELTON JOHN/BERNIE TAUPIN - “Crocodile Rock” (1972)
JACK FELDMAN/BARRY MANILOW/BRUCE SUSSMAN - “Copacabana” (1978)
JOHN FOGERTY - “Proud Mary” (1969)
PAUL McCARTNEY - “Let it be” (1970)
BJÖRN ULVAEUS/BENNY ANDERSSON - “Thank You For The Music” (1983)
NORMAN WHITFIELD/BARRET STRONG - “Papa Was A Rollin’ Stone” (1971)
THE BEE GEES - “Words” (1968)

Theater der Jugend zeigt “Komödie der Irrungen” mit Nestroy-Preisträgern Stefano Bernardin & Sebastian Wendelin

Foto Rita NewmanDas Theater der Jugend zeigt Shakespeares “Komödie der Irrungen” in einer von Thomas Birkmeir erarbeiteten Fassung ab 10. Januar 2009 (Premiere: 13. Januar 2009) im Theater im Zentrum mit zwei Nestroy-Preisträgern in den Hauptrollen.

Stefano Bernardin
wurde mit dem österreichischen Theaterpreis in der Kategorie “Bester Nachwuchs” im Jahre 2005 ausgezeichnet (für seine Darstellung des “Jojo” in “Das Herz eines Boxers”; Regie: Thomas Birkmeir).

Sebastian Wendelin erhielt dieselbe Auszeichnung 2008 (als Sebastian in „Der junge Till“ von Gregor Barcal und Alex Scheurer sowie in mehreren Rollen in „I Furiosi“ nach Nanni Balestrini, Rabenhof Theater).

Es wird turbulent für Antipholus, den jungen Helden in Shakespeares „Komödie der Irrungen“. Was sich der große Dramatiker für den armen Mann aus Syrakus ausgedacht hat, das hat es wirklich in sich. Doch ist in Shakespeares Welt wahrlich nicht immer alles so, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Als Antipholus von Syrakus auf der Suche nach seinem lange verschollenen Zwillingsbruder nach Ephesus kommt, scheint die ganze Stadt vollkommen verrückt zu spielen. Wildfremde Frauen lassen zum Abendessen nach Hause bitten, sein Diener Dromio macht, was er will, und überhaupt: Rein gar nichts läuft so, wie er sich das vorgestellt hat. Ob das an den schwarzmagischen Kräften liegt, die – Gerüchten zufolge – in der Stadt ihr Unwesen treiben?

Bis Antipholus entschleiert, was es mit diesen seltsamen Vorkommnissen auf sich hat und sich alles doch noch zum Guten wendet, gilt es eine Menge heikler Situationen durchzustehen, Verdächtigungen von sich zu weisen und Prügel einzustecken.

Was tun, wenn auf einmal nicht mehr sicher scheint, wer man selbst eigentlich ist? – William Shakespeares “Komödie der Irrungen” ist nicht nur für Antipholus eine aufregende Reise zur eigenen Identität – große Liebe, Hoffnung, Enttäuschung und die Angst, verrückt zu werden, eingeschlossen.

Ganz im Stile der Verwechslungskomödie angelegt, verweist Shakespeare auf die ewigen Fragen: Wie einzigartig sind wir eigentlich, wie unverwechselbar? Oder sind wir, wie Antipholus in höchster Not feststellt: „nur eine Träne im Ozean“?

KOMÖDIE DER IRRUNGEN nach William Shakespeare
in einer Fassung von Thomas Birkmeir

Regie: Thomas Birkmeir
Bühne: Andreas Lungenschmid
Kostüme: Irmgard Kersting
Licht: Lukas Kaltenbäck

Antipholus aus Syrakus/Antipholus aus Ephesus: Stefano Bernardin
Dromio aus Syrakus/Dromio aus Ephesus: Sebastian Wendelin
Kapitän/Angelo: Michael Schusser
Adriana: Friederike Ziegler
Luciana: Heidelinde Pfaffenbichler
Juwelendealerin/Julia: Nina C. Gabriel
Bodyguard der Dealerin: Andreas Kammerzelt
Aishe: Bettina Schwarz

Theater im Zentrum
1, Liliengasse 3
Aufführungen ab 10. Januar 2009; Premiere am 13. Januar 2009 um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: tägl. außer sonntags bis 26. März 2009
ab 13 Jahren

Finale der Coca-Cola-Weihnachtstruck-Tour 2008 am Wiener Friedrich-Schmidt-Platz

20. Dezember 2008
17:00bis20:00

Am 20. Dezember 2008 findet am Wiener Friedrich-Schmidt Platz von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr das Finale der Coca-Cola-Weihnachtstruck Tour 2008 statt.

Wer den Coca-Cola-Weihnachtstruck und den Coca-Cola-Weihnachtsmann live sehen möchte, kommt an diesem Tag voll auf seine Rechnung.

Programmpunkte:
- Tamee Harrisson wird neben anderen Hits den beliebten Coca-Cola Weihnachtssong “A Beautiful Time” präsentieren!
- Bastelwerkstatt: Kerzen basteln und schön verziert mit nach Hause nehmen. Außerdem: eine Spiel- und Malecke sowie Weihnachtsgeschichten.
- Coca-Cola-Museum: alles Wissenswerte über die Geschichte von Coca-Cola, über die gesamte Produktpalette und Infos rund um die „geheime Formel“ von Coca-Cola. Zusätzlich werden besondere Stücke aus der größten Coca-Cola Privatsammlung Österreichs gezeigt.
- Coca-Cola-Apotheke: Hier erfährt man, wer Coca-Cola erfunden hat und wie. Die Zuschauer werden ins 19. Jahrhundert zurückversetzt und schauen Dr. Pemberton, dem Erfinder von Coca-Cola, über die Schulter.
- Coca-Cola-Weihnachtsshop: jede Menge Original-Coca-Cola-Weihnachtsgeschenke. Die gesamten Einnahmen aus dem Weihnachtsshop gehen an das Projekt „Homeless Football“ (in Österreich geleitet von Ex-Nationalteamspieler Gilbert Prilassnig).
- Weihnachtsmann-Wohnzimmer: ein Foto mit dem Coca-Cola-Weihnachtsmann gefällig? Kein Problem! Das Foto kann man dann auch gleich direkt als Postkarte verschicken oder einfach mit nach Hause nehmen.
- Coca-Cola-Weihnachtspost: Weihnachtsgrüße auf Coca-Cola-Weihnachtsmann-Postkarten und ab damit an Familie und Freunde! Einfach Postkarte ausfüllen und einwerfen! Coca-Cola sorgt für die Zustellung!
Keks-Stube: Weihnachtskekse selbst dekorieren, mit nach Hause nehmen oder weiterschenken!

Nähere Infos: Coca-Cola-Weihnachtstruck-Tour 2008

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Broadway: Aus für “Young Frankenstein” und ein verfehltes Ticketpreissystem

Nachdem das Musical “Oklahoma!” am Broadway Premiere gefeiert hatte und ein Riesenerfolg geworden war, fragte Oscar Hammerstein II. einen Freund, was er denn nun als Nächstes tun sollte. Der darauf: “Erschieß dich!” Einen Hit auf einen Hit draufzusetzen, den eigenen Erfolg zu toppen, das ist nicht einfach.

Mel Brooks hat es definitiv nicht geschafft. Sein Frankenstein-Musical war, das ist jetzt klar, schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Die Konsequenz: Aus für “Young Frankenstein” am 4. Januar 2009 nach 514 Vorstellungen. Brooks wollte das von ihm entwickelte Hochpreiskonzept im Ticketverkauf 1:1 von seiner Erfolgsshow “The Producers” (6 Jahre Laufzeit) auf sein neues Baby übertragen - und machte Fehler, zu viele.

Er buchte das zweitgrößte Theater des Broadway, das Hilton Theater, mit 1800 Sitzplätzen, und formierte dann ein Ticketpreiskonzept, dem man eigentlich nur eines wünschen konnte: nämlich, dass es sich zum Flop entwickeln würde: 450 Dollar für Premium Tickets, 375 Dollar für Kategorie 2, gar 120 Dollar noch am Dress Circle.

Nun stellt sich heraus, dass beispielsweise der Internetverkauf der Frankenstein-Tickets zumindest für die Ticketverkäufer kein Geschäft war. Der durchschnittliche Ticketpreis im November 2007 lag bei 217 Dollar, im März 2008 gar nur mehr bei 116 Dollar. Die Nachfrage nach Tickets war mit der Zeit so gering geworden, dass man von einem Boykott der Zuschauer sprechen muss und auch sollte.

Ein weiterer Fehler: Die Produzenten beschränkten den Gruppenticketverkauf auf maximal 50 Stück pro Show. Viele Veranstalter, die meistens mindestens 250 Tickets pro Show benötigen, fielen damit weg. Sie danach doch noch ins Boot holen zu wollen, war vergebene Mühe. Im Januar 2008 gab es zwar Ermäßigungen für Gruppentickets - Wochen nach der Premiere. Da waren aber bereits wieder brandneue Shows am Start - und die zuvor abgewiesenen Veranstalter hatten die Arroganz der Produzenten nicht vergessen.

Die Maßnahmen griffen nicht, was nun folgte, war ein drastischer Rausverkauf. Im März wurden die 450-Dollar-Tickets planiert, man schaltete Werbung mit dem Hinweis: “All tickets $50 to $120.” Im April starteten die Produzenten eine E-Mail-Kampagne mit dem Hinweis: “Tickets starting at $45”. Im Mai 2008 wurde das Orchester verkleinert, fünf von sieben Streichern mussten gehen. Die Darsteller hatten drastische Gehaltseinbußen zu akzeptieren, oder mussten gehen.

Eine Show wird, das ist wohl auch Mr. Brooks klar geworden, nicht durch jene Publikumsschichten zum Erfolg, die bereit sind, 450 Dollar pro Ticket zu bezahlen. Mundpropaganda passiert durch Leute, die das Theater lieben, oft und gerne ins Theater gehen, und auch durch Fans. Bei einer Ticketpreisgestaltung, die jenseits von Gut und Böse ist, durch das Pech, eine Show in Zeiten der Wirtschaftskrise laufen zu haben, verliert man exakt jenes Publikum, das bereit wäre, durch positive Weiterempfehlung zum Erfolg eines Stücks beizutragen. Und das ist, letztlich, am Broadway nicht anders als in Wien.

Links:
- The New York Times: Broadway Is Dry-Eyed as Monster Falls Hard
- Broadway & Me: Cutting “Young Frankenstein” Down to Size

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Porgy & Bess: Von Engerln & Bengerln

30. November 2008
14:30bis16:30

Porgy & Bess: Von Engerl und Bengerln
So, 30.11.2008, 14:30 Uhr
Eine Produktion des Theater Heuschreck

Buch: Anna Hnilicka & Theater Heuschreck
Musik: Anatolij Olshanskij
Bühne: Klaus Stephan
Kostüm: Maria Fürnkranz - Fielhauer
Regie: Wilo Kamenicky
Mit: Raphael Infanger, Karoline Gans, Anna Hnilicka, Slobodan Damjanovic + Wilo Kamenicky

Um einmal das viel besungene Weihnachtsfest mitfeiern zu können, unterbricht eine neugierige 7-Schläfer- Familie erstmals ihren langen Winterschlaf. Beim großen Weihnachtsfest wollen sie mit einem Flöten-Ständchen alle überraschen. Voll Eifer stürzen sie sich in die Proben – und - die Turbulenzen nehmen ihren Lauf. Wäre da nicht Fünklein, dieses zauberhafte Wesen, das ihnen ein besonderes Geheimnis enthüllt …

Tickets: Kinder 9,10.- €, Erwachsene 12,20.- €

Schauspielhaus Graz: Loving Angels

1. Dezember 2008
19:30bis22:30

Schauspielhaus Graz: Loving Angels
AIDS GALA 2008
ARTISTS AGAINST AIDS für die Steirische AIDS-Hilfe
Loving Angels – Eine Inszenierung mit Musik, Tanz, Gesang und Visuals mit internationalen Künstlern unter der Federführung von Darrel Toulon.

Am 1. Dezember, 19.30 Uhr, Schauspielhaus Graz.

Künstlerische Leitung: Darrel Toulon
Musikalische Leitung: Mauricio Nobili
Visuals: Herwig Baumgartner
Photo Artist: Claudio Alessandri
Mit: Carole Alston, Carin Filipcic, Andi Gabauer, Previn Moore, Christof List, Musical Akademie Graz, Singschul‘ der Oper Graz, Bern: Ballett, Ballett Dortmund, Dresden Semperoper Ballett, Ballett Landestheater Linz, The Alpha Group, Überraschungsgäste.

Ticketpreise: € 35 / € 130. Ticketverkauf an den Theaterkassen Graz, 0316 8000 oder www.graztickets.com

Raimund Theater, 24.11.2008: “Rudolf”-Probenstart

Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny
Foto: Martin Bruny

LEADING TEAM
Musik: FRANK WILDHORN
Buch & Liedtexte: JACK MURPHY
Zusätzl. Liedertexte: NAN KNIGHTON
Story: FRANK WILDHORN & PHOEBE HWANG
Konzept: FRANK WILDHORN & STEVE CUDEN
Deutsche Übersetzung: JULIA SENGSTSCHMID (Dialoge)
NINA JÄGER (Lyrics)
Regie: DAVID LEVEAUX
Choreographie: JOHN O’CONNELL
Bühnenbild: MIKE BRITTON
Kostüme: LAURA HOPKINS
Licht Design: PATRICK WOODROFFE
Licht Design (Associate): ADAM BASSETT
Ton Design: HENDRIK MAAßEN
Orchestrierung: KIM SCHARNBERG
Arrangements & Musik. Supervisor: KOEN SCHOOTS
Musikalische Leitung: CASPAR RICHTER

CAST
Rudolf: Drew Sarich
Mary: Lisa Antoni
Taaffe: Uwe Kröger
Franz Joseph: Claus Dam
Larisch: Carin Filipcic
Stephanie: Wietske van Tongeren
Szeps: Kai Peterson
Edward: Dennis Kozeluh
Andrassy: Robert D. Marx
Clemenceau: Sasha DiCapri
Vogelsang: Manuel Stoff
Wilhelm II.: Martin Pasching
Wiligut: Markus Neugebauer
Meissner: Jan Hutter
Mitzi: Kathleen Bauer

Ensemble
Kathleen BAUER, Sasha DICAPRI, Silke BRAAS, Niklas-Philipp GERTL, Alexandra FARKIC, Jan HUTTER, Matilda HANSSON, Dennis KOZELUH, Leigh Martha KLINGER, Robert D. MARX, Adrienn KRÉKACS, Markus NEUGEBAUER, Tineke OGINK, Martin PASCHING, Anja VON GELDERN, Kai PETERSON, Claudia WAUSCHKE, Rory SIX, Manuel STOFF, Niran STRAUB

Swings
Liane MAYNARD, Max NIEMEYER, Katrin MERSCH, Fritz SCHMID, Maxi NEUWIRTH, Marcus TESCH

Links
- LivePR: Proben für Musical “Rudolf” starten im Raimund Theater
- ORF: “Rudolf” probt bereits im Raimund Theater
- Vereinigte Bühnen Wien: Rudolf Probenbeginn
- Wien.at: Proben für Musical “Rudolf” starten im Raimundtheater

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Theater im Neukloster bringt “Aladin - Das Märchenmusical”

Foto: Fritz HoloubekRechtzeitig zur Weihnachtszeit bringt das Theater im Neukloster traditionellerweise ein Märchenmusical zur Aufführung. Waren es in den letzten Jahren “Der Zauberer von Oz” (2004), “Die Wilden Schwäne” (2005), “Pinocchio” (2006) und “Peter Pan” (2007), so sorgt 2008 “Aladin” für Bühnenzauber - eine Eigenproduktion, mit Buch und Liedtexten von Irene Scherz sowie Musik und Arrangements von Florian Scherz.

Das „Theater im Neukloster“ ist mit seinen Shows zu einem fixen Bestandteil des Kulturlebens von Wiener Neustadt geworden. Die Weihnachtsproduktionen werden jedes Jahr von rund 6.000 Besuchern gesehen. 22 Schauspieler im Alter von 6 bis 40 Jahren werden bei “Aladin” auf der Bühne stehen. Ein Erzähler entführt Kinder und Erwachsene in das ferne Bagdad, wo sie Aladin auf seinen spannenden Abenteuern begleiten werden, auf denen er nicht nur den Lampengeist, sondern auch die Liebe seines Lebens findet. Die Premiere am 30. November ist bereits ausverkauft, alle weiteren Termine sind unten stehend aufgelistet.

Leading Team
Buch und Liedtexte: Irene Scherz
Musik und Arrangements: Florian Scherz
Musik-Mix: Michael Zeiner
Musikalische Leitung: Klemens Patek
Choreographie: Lise Schottleitner
Kostüme und Ausstattung: Irene Scherz
Bühnenmeister: Rudolf Weber
Bühnenmalerei: Barbara Rutkowska
Lichtdesign: Florian Scherz
Lichtdesign Assistenz: Florian Mittermann
Lichttechnik: Christian Filipp, Josef Weber
Spots: Sabine Berger, Silvia Schachinger
Sounddesign: Robert Trausmuth
Tontechnik: Max Czegley, Florian Mittermann, Robert Trausmuth
Regie und Gesamtleitung: Harald Scherz

Cast
Aladin: Klemens Patek
Prinzessin Selina: Lise Schottleitner
Erzähler / Osmin: Florian Scherz
Lampengeist: Jakob Urani
Ringgeist: Severin Mikesch
Der Zauberer: Alex Bechtloff
Sara, Aladins Mutter: Michaela Mikesch
Sultan: Herbert Mitsch
Wesir: Andreas Otahal
Fatime: Theresa Mikesch
Naira, Selinas Freundin: Magdalena Mikesch
Oda, Dienerin: Veronika Mitsch
Gamina, Dienerin: Eleonore Faiman
Murad, Diener: Daniel Preineder
Händler: Daniel Preineder
Händlerin: Veronika Mitsch
Stimme der Höhle: Robert Trausmuth
Kinder: Gregor Faiman, Florian Feichtinger, Sandra-Kerstin Fuchs, Lisa-Theres Hirsch, Daniel Korzil, Flora Mavrofrydis, Leonie Mavrofrydis, Severin Mikesch, Sarah Trausmuth

Aufführungstermine
30. November, 14 Uhr
07. Dezember, 14 und 17 Uhr
08. Dezember, 14 und 17 Uhr
14. Dezember, 10 und 14 Uhr (Stadttheater Wiener Neustadt)
20. Dezember, 14 und 17 Uhr
21. Dezember, 14 und 17 Uhr
24. Dezember, 10 Uhr

6 Schulvorstellungen im Stadttheater Wiener Neustadt (bereits ausgebucht)
15.12.2008 8.30 und 10.30 Uhr
16.12.2008 8.30 und 10.30 Uhr
17.12.2008 8.30 und 10.30 Uhr

Aufführungsdauer:.1 1/2 Stunden
Kartenpreise. € 10.– € 14,– und € 18,–
Karteninfo: 02622-77814

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Szene Wien: Tiger Lillies

24. Februar 2009
20:00bis22:00

Szene Wien: Tiger Lillies
24.02.2009, 20:00 Uhr

Ihr schräger, komödiantisch-tragischer Stil, originelle Kostüme/Masken, der Falsettgesang, eine Instrumentierung aus Akkordeon, Drums, singender Säge und Piano machen sie zu einer ganz einzigartigen Band. Schlagworte wie „schräg, dunkel, skurril, exzentrisch und viel schwarzer Humor“ kommen einem bei den Tiger Lillies sofort in den Sinn. Als Hauptinspirationsquelle geben sie die Weilschen Brecht-Interpretationen an. So wird ihre Musik auch zumeist „Brechtian Punk Cabaret“ genannt. Es ist eine Mischung aus Varieté, Kabarett, Punk und Gypsymusik. Die Texte sind nichts für Wertkonservative. In makabrer Überhöhung behandeln sie Themen wie Drogenabhängigkeit, gesellschaftliches Außenseitertum, Blasphemie, Prostitution, Abtreibung, Mord, perverse sexuelle Fantasien wie Sodomie, Vergewaltigung oder Inzest – wo auch immer es Anrüchiges gibt, setzten sie provokant noch eines drauf. Wie die Faust aufs kreative Auge passen da die großen Tiger Lillies-Fans Matt Groening, Vater der Simpsons und „Monty Python’s“ Terri Gilliam.

Die dreiköpfige Gruppe wurde 1989 in London gegründet und hat bisher an die 20 Alben veröffentlicht. Ihren internationalen Durchbruch erzielten sie Ende der 1990er Jahre mit dem Theaterwelthit “Shockheaded Peter“ (Der Struwelpeter), bei den Wiener Festwochen 2001 sorgte es für Publikumsansturm und Kritikerlobeshymnen und gipfelte schließlich mit einer Auszeichung für Sänger/Texter Martyn Jacque mit dem Laurence Olivier Award, dem hoch angesehenen Theaterpreis der Gesellschaft der Londoner Theater. 2003 wurden sie für ihr Projekt “The Gorey End“ sogar mit einer Grammy-Nominierung belohnt.

Ihr Mozart-Musical „Die Weberischen“ von Autor Felix Mitterer führte im Mozartjahr 2006 im Museumsquartier zu wahren Jubelstürmen. Im gleichen Jahr machten sie mit dem ebenso extravaganten Projekt “Mountains of Madness“ gemeinsam mit dem Bassisten der Einstürzenden Neubauten Alexander Hacke und der Berliner Künstlerin Danielle de Picciotto in Hamburger und Wien von sich reden, indem sie die makabren Geschichten von H. P. Lovecraft düster und bildgewaltig inszenierten.

http://www.tigerlillies.com
http://www.myspace.com/tigerlilliesuk

3raum Anatomietheater: Das Medium

9. Dezember 2008
20:00bis22:00

ensemble adhoc präsentiert: Das Medium - Mono-Oper für Mezzosopran solo von Peter Maxwell Davies

Premiere in deutscher Sprache: 9. Dezember 2008, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 11., 13., 16. und 18. Dezember 2008, jeweils 20 Uhr

Spielort: 3raum Anatomietheater
Beatrixgasse 11, 1030 Wien
Kartenreservierung: 0650/323 33 77
Online-Reservierung: www.3raum.or.at

Mit: Annette Schönmüller
Inszenierung: Leo Krischke
Ausstattung: Friedrich Despalmes
Lichtdesign: Norbert Chmel
Dramaturgie: Angela Heide & Julia Zirkler

Mit der deutschsprachigen Inszenierung von Peter Maxwell Davies‘ 1981 entstandener Mono-Oper für Mezzosopran solo präsentiert das ensemble adhoc ein selten gespieltes Werk des zeitgenössischen britischen Komponisten. Das knapp einstündige Musikdrama konzentriert sich ohne jede Instrumentalbegleitung gänzlich auf die weibliche Singstimme. Die Figur ist dabei Kind und Mutter, Mörderin und Opfer, Herrin und devot Untergebene, Hure und Hexe, Engel und Elfe. Das speziell für den „Seziersaal“ des 3raum Anatomietheaters entwickelte Raumkonzept verdeutlicht den paranoiden Seelenterror dieses „Mediums“ und seiner vielen Gesichter.
ensemble adhoc

Seit 1999 produziert das Wiener ensemble adhoc an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischem Sprech- und Musiktheater. 1998 gegründet, stellt sich das Ensemble mit der aktuellen Produktion in einer neuen Formation vor: Seit 2007 bilden neben Ensemble-Gründer und Regisseur Leo Krischke der Wiener Bühnen- und Kostümbildner Friedrich Despalmes und die Münchner Sängerin Annette Schönmüller das Leitungsteam der Gruppe.
www.ensembleadhoc.at.tf

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