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Archiv - September, 2003

Ronacher: Jesus Christ Superstar In Concert 2003

Lukas Permanschlagers “Elisabeth”-Debüt - es ist vollbracht


[27.9.2003: Lukas Permanschlager (2. v. re.) - es ist vollbracht; Pic by Martin Bruny]

Die zweite Preview von “Elisabeth” überraschte die Zuschauer gleich mit zwei Debütanten: Lukas Permanschlager, bekannt aus der österreichischen Castingshow Starmania, gab den Rudolf, Steven Seale, Darling aller “Hair”-Fans, mimte den Tod.
Lukas zeigte sich wohlvorbereitet, stimmlich in guter Form, wobei Steigerungen in der Darstellung durchaus noch drinnen sind. Steven Seale war mit der Rolle des Tod deutlich überfordert. Das mag daran liegen, dass er, so man den Gerüchten glauben mag, angeblich erst am Tag der Vorstellung erfahren hat, dass Máté Kámáras (schon am Vortag von einer Erkältung geschwächt) über Nacht seine Stimme vorloren hat. Probleme mit der Artikulation, Timing-Schwächen, zu wenig Spannung … Herr Seale hat noch viel zu tun. Dennoch: Sicher keine einfache Sache, ohne viel Probenzeit einzuspringen. Man wird sehen, wie er sich entwickelt.

Elisabeth? Mach auf, mein Engel


[Maya Hakvoort, Máte Kámáras und Serkan Kaya,
umjubelt, nach der ersten Preview von “Elisabeth”; Foto: Martin Bruny]

26.9.2003: Start der öffentlichen Previews von Elisabeth, der Wiederaufführung des Erfolgsmusicals von Levay /Kunze in Wien.

Kanada-Premiere für 6,5 Stunden lange “Fourth Symphony For Piano Alone”


Dieser Tage fand in der “Church of St. George the Matyr” im Rahmen des “New Music Concerts’ Piano Marathon” die Kanada-Premiere der “Fourth Symphony For Piano Alone” statt.

Der Pianist Reinier van Houdt lieferte hiebei eine reife Leistung ab, dauert doch das Werk des britischen Komponisten Kaikhosru Shapurji Sorabji (1892-1988) nicht weniger als sechseinhalb Stunden. [Augenzeugenbericht]

Elton Johns “Your Song” auf Klassik getrimmt


Julian Webber, seines Zeichens Cellist und Bruder von Andrew Lloyd Webber (oder umgekehrt), hat sich für seine Jubiläums-CD “Made in England” (er ist seit 20 Jahren bei Universal unter Vertrag) einen Star geangelt: Elton John. Ganz unter dem Banner des Crossovers unterwegs (Pop, Disco, Musical, Film …), fischt nun Elton John auch im Heiligen Meer der Klassik. “Your Song”, ein Lied, das nicht mal der unbegabteste Sänger killen kann, wird nun bald in instrumentaler Version, ganz Cello-erfüllt, aus den Boxen vieler Klassik-Fans wabern. [story]

West End: Michael Barrymore schmeisst Comeback-Show nach drei Aufführungen hin


Der eine schmeisst ein Engagement in Wien hin, weil er in Hamburg ne bessere Rolle hat (Thomas Borchert, die untreue Tomate), der andere schmeisst seinen Auftritt ein paar Minuten vor Beginn der Vorstellung hin, weil ihn die Kritiker in der Luft zerfetzt haben. Michael Barrymore, der legendäre TV-Komiker, brachte gerade drei Shows seines West-End-Engagements mit Anstand über die Bühne, danach gab er auf. Noch bis 8. November wollte er “Live on Stage” sein West-End-Debüt zelebrieren, doch die Londoner Kritiker machten dem ein schnelles Ende. Schlechte Kritiken - verheerender Vorverkauf, da verzweifelt wohl auch ein Starkomiker. [story]

Starmania - die neue Generation


Auch Österreich hat sich nun aufgemacht, einen neuen Superstar zu suchen. Freitag abends fand die Kick-off-Sendung als großteils Personality-Show der Jury statt - ab nächster Woche stehen dann hoffentlich die Kandidaten im Mittelpunkt.
Und dann wollen wir doch mal sehen, wie weit es Armin Beyer bringen wird. Der Anfang war schon mal ziemlich beeindruckend.

Thomas Borchert vertschüst sich nach Hamburg und pfeift auf “Elisabeth”

Thomas Borchert, von den Vereinigten Bühnen Wien als Lucheni für die Neuinszenierung des Musical-Evergreens “Elisabeth” engagiert, scheint keine Lust zu haben, in Wien seine Verpflichtungen einzuhalten. Er zieht es vor, ab Dezember in Hamburg in die Fußstapfen von Musical-Legende Steve Barton zu treten und wird dort den “Graf von Krolock”, die Hauptrolle in Jim Steinmans Musical “Tanz der Vampire”, zu mimen versuchen. Na seavas Thomas: Baba und foi ned.
Die Chance seines Lebens bekommt dadurch Serkan Kaya, der ab sofort als legitime Erstbesetzung für die Rolle des Lucheni bezeichnet werden darf. Gratulation und toi toi toi.

Streisands 60. CD - Minimalangebot in Topqualität


Über die Auswahl der Songs kann man streiten, über die Anzahl der Songs natürlich auch, aber Barbra Streisand hat mal wieder alles aufgefahren, was gut und teuer ist, um ihr neuestes Werk wie gewohnt (zumindest für eine Woche) auf die Nummer 1 der US-BILLBOARD-Charts zu pushen. “The Movie Album” lautet der wenig originelle Titel (und welcher Entertainer hat nicht schon mal ein “Movie Album” herausgebracht) der CD. Zu hören sind:

“Smile” (from Modern Times, 1936)
“Moon River” (from Breakfast at Tiffany’s, 1961)
“I’m in the Mood for Love” (from Every Night at Eight, 1935)
“Wild is the Wind” (from Wild is the Wind, 1957)
“Emily” (from The Americanization of Emily, 1964)
“More in Love with You” (from The 4 Horsemen of the Apocalypse, 1962)
“How Do You Keep the Music Playing?” (from Best Friends, 1982)
“But Beautiful” (from Road to Rio, 1947)
“Calling You” (from Bagdad Cafe, 1988)
“The Second Time Around” (from High Time, 1960)
“Goodbye for Now” (from Reds, 1981)
“You’re Gonna Hear from Me” (from Inside Daisy Clover, 1965)

Ja, Barbra, wir kaufen uns das natürlich, aber bei der Fortsetzung in fünf Jahren dann bitte eine originellere Songauswahl, vielen Dank auch und MERRY XMAS.

Jeepers Creepers - das Musical

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