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Archiv - März, 2005

Lukas Perman - in “24 Stunden” zur Nr. 1 …

Lukas Perman; Pic: Susanne Stemmer
… das mag übertrieben sein, andererseits, wenn man sich die Karriere des Lukas Perman ansieht: Verteufelt schnell hat er es zum Leading Man des Wiener Musicals geschafft. Noch als Student des Konservatorium Wien landete er mit der Rolle des Rudolf im Kultmusical Elisabeth punktgenau in der Musical-Oberliga. Mit seiner Darstellung des “Romeo” in “Romeo & Julia” schaffte Lukas Perman es endgültig zum Liebling der Musicalfans.
Doch Musicalstar allein, das wollte er wohl nie “nur” sein. Sein “Starmania”-Ausflug mag Lukas Perman nicht sofort zum Popstar “gemacht” haben, andererseits, vielleicht wäre der blitzartige Erfolg auch gar nicht so gut gewesen. “When The Evening Falls”, seine erste Solo-Single, brachte immerhin 2003 erste Chartserfolge (Platz 9 der “Austria Top 40″).
Ab 29.3.2005 wird das Kapitel Popstar in der Karriere von Lukas Perman jedenfalls ganz neu geschrieben. Mit der Single “24 Stunden” erscheint die erste Auskopplung aus “Hier Im Jetzt”, dem Debüt-Longplayer des österreichischen Sängers, Musikers und Schauspielers als Solokünstler.
Für seinen ersten eigenen Tonträger ließ sich Lukas Perman so richtig Zeit, frei nach dem Motto “Gut Ding braucht Weile”. Wiewohl er bereits als “Starmaniac” erste Cheers als Popsänger einfangen und auch mit dem englischsprachigen Popsong “These Are My Rivers” aus “Romeo & Julia” bis auf Platz drei der heimischen Verkaufscharts vorstoßen konnte, wird die mit dem Wiener Produzenten und Komponisten Bob Gutdeutsch aufgenommene CD “Hier im Jetzt” (VÖ: 25.4.2005) das erste persönliche musikalische Statement von Lukas Perman darstellen. Es glänzt durch vielseitiges und einfallsreiches Songwriting in ebenso facettenreicher und emotionsgeladener Interpretation. Der Titel “Jeder träumt” (Bonustrack auf der Single “24 Stunden”) beispielsweise wurde vom heimischen Chartsbreaker Marque geschrieben, die erste Single “24 Stunden” stammt aus der Feder von Maya Singh sowie Bob Gutdeutsch und ist eine stimmungsvolle, verträumte Ballade mit einem wunderbaren Refrain, der sofort ins Ohr geht.
Bei den Aufnahmen wurde Lukas Perman von erstklassigen Musikern unterstützt, unter anderem werkten am Bass der Count Basic-Bassist Willi Langer und am Schlagzeug der Depeche Mode-Tourdrummer Christian Eigner.
Wer Lukas Perman unterstützen möchte und sein neues Lied möglichst bald im Radio gespielt wissen will, klickt am besten gleich mal hier und wünscht sich die Single. Im Plattenhandel ist die Single ab 29.3.2005 überall zu haben.

Die Vereinigten Bühnen Wien zaubern fulminanten “Jesus Christ Superstar” ins Wiener Ronacher

Jesus Christ Superstar - Das Ensemble; Foto: Martin Bruny
Am 24.3.2005 feierte “Jesus Christ Superstar” als konzertante Aufführung in einer Produktion der Vereinigten Bühnen Wien im Wiener Etablissement Ronacher Premiere.

Drew Sarich, Serkan Kaya, im Hintergrund: Caspar Richter; Foto: Martin Bruny
Mit Weihnachtskonzerten, so der Musikalische Leiter und Dirigent Caspar Richter in einer kurzen Einführung, sei den Vereinigten Bühnen Wien schon ein alljährlicher Dauererfolg geglückt, nun sei es an der Zeit, eine neue Tradition zu initiieren: Osterkonzerte.

Roman Straka; Foto: Martin Bruny
Die Chancen stehen gut, dass mit dieser Showproduktion tatsächlich ein Reigen an sensationellen Osterkonzerten gestartet werden konnte. Orchester und Darsteller zeigten sich in glänzender Spiellaune und zauberten mit all ihrer Kraft und Energie eine fulminante Version des Rockmusicals von Andrew Lloyd Webber auf die Bühne des Ronacher.

;Serkan Kaya; Foto: Martin Bruny
Die Darsteller:
Jesus: Drew Sarich
Judas: Serkan Kaya
Kaiphas: Dennis Kozeluh
Simon/Annas: Rob Fowler
Pilatus: André Bauer
Petrus: Roman Straka
Maria Magdalena: Claudia Stangl
Soulgirl/Herodes: Jaqueline Braun
Soulgirls: Tina Schöltzke, Wietske van Tongeren

Claudia Stangl; Foto: Martin Bruny
Nicht vergessen sollte man bei dieser Produktion den Hinweis auf den Ton und die Tonausrüstung. Es ist spätestens jetzt bewiesen, dass man auch das Ronacher sehr gut beschallen kann. Künftige Einmieter dürfen sich vertrauensvoll an die Firma Memphis Multisound wenden, da scheint man zu wissen, wie man diesen Job effektiv erledigt.

Rob Fowler; Foto: Martin Bruny

Zwei Mal noch, am Samstag, dem 26.03.05 (15 Uhr), und Sonntag, dem 27.03.05 (11 Uhr), kann man “Jesus Christ Superstar” im Ronacher erleben. Restkarten sind bei Wien-Ticket erhältlich.

Showfrühling 2005 in Wien

Abseits der großen Bühnen fegt in den nächsten Wochen ein wahrer Frühjahrs-Show-Sturm durch Wiens Theater. Eine kleine (und unvollständige) Auflistung einiger Events sei hier mal kurz präsentiert:

Die (vorläufige) Derniere von SUBWAY STORIES, einer Produktion von SchülerInnen des Vienna Konservatoriums, am 31.03.2005 ist bereits restlos ausverkauft. Wenige Karten für den 30.03.2005 können noch geordert werden (www.interkulttheater.at). Im April wird es vielleicht noch weitere Vorstellungen geben, Infos demnächst hier.

Im April präsentiert das Ensemble des Vienna Konservatoriums LYSISTRATE, ein Musical von Heinz R. Unger und den Schmetterlingen. Die Show, die letztes Jahr bereits begeisterte, wird nun ab 13.04.2005 im Theater Center Forum wieder aufgeführt.

Von H. C. Artmann über Tschechow und Gustav Ernst bis zu den Toten Hosen - und mehr. Eine literarische Revue präsentiert der 4. Jahrgang der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater des Konservatoriums Wien. Die LUXUS-REVUE ist von 05.04.2005 bis 09.04.2005. zu sehen.

SAISON IN SALZBURG, eine Operette von Fred Raymond, haben 15 Studierende des 2. und 3. Jahrgangs des Wiener Konservatoriums, Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater, erarbeitet. Am 26.04.2005 steigt im Stadttheater in der Walfischgasse die Premiere.

NIGHT & DAY heißt die Jahresabschlußveranstaltung der Performing Arts Studios Vienna. Die Show führt in die Welt der 30er Jahre und handelt von Gegensätzen der oberen Gesellschaft, Unterweltmilieu und Rassendiskriminierung. Die Musik stammt von Cole Porter und Harold Arlen. [25.04.2005, 19:30, Theater AKZENT]

Albert Kessler schlüpft wieder einmal in seine Kunstfigur ALEL und präsentiert “Five Stories - Eine interaktive Show” im Wiener Akzent.

LIGHT AND SOUND, der 2. Wettbewerb der Veranstaltungstechniker, steigt am 9. 5. 2005 im Wiener Akzent. Seit 4 Jahren haben junge Menschen die Möglichkeit, den attraktiven Beruf eines Veranstaltungstechnikers zu erlernen. Dieses Angebot haben bisher weit über 100 Personen angenommen, Tendenz steigend! Die Schüler des 3. Jahrgangs können Dank der Unterstützung der Arbeiterkammer Wien einen Lehrlingswettbewerb durchführen. Hier sollen die Schüler in der Praxis zeigen, welch umfangreiche bühnentechnische Kenntnisse sie erworben haben. Studenten der Performing Arts Studios Vienna werden verschiedene Szenen aus Musicals, Shows und Entertainment zeigen. Die Schüler betreuen die Aufführung licht- und tontechnisch, wobei je ein Team eine Szene technisch gestaltet. Eine Fachjury vergibt die Preise für die besten Leistungen.

18.3.2005: Eva Maria Marold live im Wiener Metropol

Eva Maria Marold; Foto: Martin Bruny
In ihrem zweiten Soloprogramm Mutter lass mich in Ruh! Ich steh heute nicht auf! Ich bleib im Bett! beschäftigt sich Eva Maria Marold mit den dunklen und furchteinflößenden Seiten des Musical-Darsteller-Daseins. Gekonnt und mit viel Routine schlüpft sie in die Rolle einer faulen Musicalsängerin. Begleitet wird der Musicalstar von Willi Langer (Bass), Gerald Gratzer (Schlagzeug), Harry Peller (Gitarre) und Christian Frank (Musikalische Leitung & Keyboards).

Eva Maria Marold & Barbara Karlich; Foto: Martin Bruny
Eva Maria Marold arbeitet in ihrem Soloprogramm oft im derben Register, allerdings doch immer sehr gewollt und genau auf dem Punkt. Sie schafft es, Stimmungen der Ausgelassenheit innerhalb weniger Sekunden in tiefe Betroffenheit umkippen zu lassen, berührende Szenen lösen sich in heiteren Momenten auf, mit visuellen Elementen schickt sie die Zuschauer des öfteren in bestimmte Stimmungen, nur um sie dann mit Songs je wieder herauszureißen.

Viseuelles Wechselbad der Gefühle; Foto: Martin Bruny
All das ist fein konzipiert und weist vielleicht auf den Weg hin, den Marold einmal gehen wird. Weg vom Musical, hin zur sogenannten “Kleinkunst”. Aber wer weiß schon, wohin sich die Allrounderin tatsächlich entwickeln wird.

Eva Maria Marold; Foto: Martin Bruny

Eva Maria Marold ist mit ihrer Show wieder am 30. und 31. März live im Wiener Metropol zu sehen, vom 23. bis 25. Mai gastiert sie im Orpheum.

Queenonline.com präsentiert exklusiv brandneue Version des “We Will Rock You”-Showstoppers “No-One But You”

Ab sofort steht auf Queenonline.com eine brandneue Version des “We Will Rock You”-Showstoppers “No-One But You” zum Gratis-Download. Der Song wurde von Brian May mit Kerry Ellis anläßlich des Starts der Londoner Produktion in die vierte Saison aufgenommen. Ellis hat die Rolle der “Meat” kreiert und arbeitet derzeit an einer Solo-CD.
Brian May: “This is a project I have been working on in my mind ever since we opened We Will Rock You three years ago. We now have many productions of WWRY operating around the world, all featuring ‘No-One But You’, everywhere performed by great singers. But the standard was set by Kerry Ellis who created this role in the very beginning. I have always wanted to make the “Ultimate Version” of this song on record, and at last I feel this is it!”
Zum Download!

“Tribute to Black Music” - A Celebration of Musicals im Wiener Akzent

Kim Cooper, Eddie Cole, Lynne Kieran & Previn Moore; Foto: Martin Bruny
Auf eine Reise durch die Geschichte der “Black Music” nahmen Kim Cooper, Lynne Kieran, Eddie Cole & Previn Moore die Zuschauer im Wiener Akzent am 16.3.2005 mit. Der Zauber ihrer Stimmen und Performance verwandelte das biedere Akzent in den brodelnden Cotton Club, ins legendäre Apollo Theatre.

Begleitet von Jeff Frohner (Flügel, Keyboard), Andy Winkler (Schlagzeug), Christoph Petschina (Bass), Josef Burchartz (Trompete) und Georg Barnert (Klarinette) interpretierten die vier Ausnahmekünstler Songs aus den Musicals One Mo’ Time (”Down in Honky Tonk Town”, “C.C. Rider”, “Everybody loves my baby”, “Key hole”), Ain’t misbehavin’ (”Honeysuckle Rose”, “Your feet’s too big”, “Black and Blue”, Mean to me”), Five Guys Named Moe (”Early in the morning”, “I know what I’ve got”, “Is You Is Or Is You Ain’t”, “Choo Choo Boogie”, “What’s the use of getting sober”, “Don’t let the sun catch you crying”), The Wiz (”No Bad News”, “Home”, “Ease on down the road”) und Dreamgirls (”Move”, “One night only”).

Previn Moore; Foto: Martin Bruny

11.11.2005: US-Kinostart für Jonathan Larsons “Rent”

Unter der Regie von Chris Columbus haben die Dreharbeiten zur Verfilmung des Jonathan Larson-Kultmusicals “Rent” in San Francisco begonnen. In den Hauptrollen u. a. zu sehen und hören: Taye Diggs (als Benjamin “Benny” Coffin III), Wilson Jermaine Heredia (als Angel Schunard), Jesse L. Martin (als Thomas B. “Thom” Collins), Idina Menzel (als Maureen Johnson), Adam Pascal (als Roger Davis) und Anthony Rapp (als Mark Cohen). Weiters dabei: Rosario Dawson als Mimi und Tracie Thoms als Joanne Jefferson. Angepeilter US-Kinostart: 11. November 2005.

The TheaterMania Guide to Musical Theater Recordings

The Theatermania Guide to Musical Theater Recordings
Was zur Bibel für Musicalfans hätte werden können, es entpuppt sich letztlich als Zankapfel: der TheaterMania Guide to Musical Theater Recordings, herausgegegeben von Michael Portantiere, Editor-in-Chief der bekannten Website TheaterMania.com, versehen mit einem Vorwort von Jerry Herman.
Das broschierte Buch bietet auf rund 400 Seiten Kritiken zu mehr als 1000 Cast-CDs der wichtigsten Shows des Broadway und Londoner West End, beginnend am Anfang des 20. Jahrhunderts - eine umfangreiche Aufgabe. Jede Aufnahme wird nach einem Punkteschema von “not recommended” (kein Punkt) bis “Superlative; outstanding” (5 Punkte) bewertet.
Das erste große Minus: es gibt keine exakten Angaben zur Cast, Details zu Komponist, Texter etc. sind lediglich in den Kritiken selbst enthalten, nicht in einem Übersichtsteil zu jeder CD. Letztlich ist dieses Buch tatsächlich eine leserunfreundliche Ansammlung von Kritiken geworden - eine höchst subjektive, und die Empörung unter beispielsweise englischen Musicalfans war groß, als sie für sich aus den Kritiken herausfilterten, dass englische Cast-CDs praktisch immer schlechter “bewertet” werden als die amerikanischen Pendants.
Ganz übel meint man es mit Boublil & Schönberg. Von “Miss Saigon” etwa werden 2 Cast-CDs rezensiert: die Original London Cast von 1989 und die Studio Cast von 1995. Das Urteil des Kritikers: “not recommended”. Zitat: “Like its equally Eurotrashy predecessors “The Phantom of the Opera” and “Les Misérables”, “Miss Saigon” followed a crooked path to enourmous popular and financial (but not artistic) success.”
“Les Misérables” konnte die Kritiker ein klein bisschen mehr überzeugen. Die Original London Cast (1985) erhielt 2 Punkte, Broadway Cast (1987) ebenfalls 2 Punkte, Complete Symphonic Recording (1988) nur einen Punkt, die London Concert Cast (1995) 2 Punkte.
Favorit der Kritiker, was Boublil/schönberg betrifft, ist eindeutig “Martin Guerre”: 4 Punkte für die London Cast (1996) und 3 Punkte für die Touring Cast.
Andrew Lloyd Webbers “Das Phantom der Oper” kommt auf den 2 bewerteten Aufnahmen nicht über je einen Punkt hinaus. Zur London Cast CD wird vermerkt: “The recording gets one grudging star for its few nice moments, but don’t take that as a recommendation to buy it.”
Man mag sich über die Subjektivität der Rezensenten empören, Fakt ist, dass wir hier Kritiken zu mehr als 1000 Cast-CDs vorliegen haben, und wenn man dieses Büchlein schon zu nichts anderem verwenden mag, so doch vielleicht als höchst inspirierende Ansammlung von Kauftipps. Garniert wird das Ganze durch Listen der 10 persönlichen Lieblingsmusicals von Größen wie Barbara Cook, Kristin Chenoweth, Fred Ebb, Jason Robert Brown und Michael John LaChiusa.
[The Theatermania Guide to Musical Theater Recordings; Paperback: 416 pages; Publisher: Backstage (December 10, 2004); ISBN: 0823084353]

“Metro Flair” - der erste Jahrgang des Konservatoriums Wien stellt sich vor

Rainer Bräuer, Andrea Frohn, Donja Golpashin, Richard Schmetterer; Foto: Martin Bruny
Der erste Jahrgang der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater des Konservatoriums Wien präsentierte vom 2. bis 5. März 2005 im Wiener stadtTheater (ehemals “Kleine Komödie”) “Metro Flair” - Lieder und Szenen rund um die U-Bahn. In einer 90-minütigen schwungvollen Show mit raschen Szenenwechseln wurde folgendes Programm geboten:

Otto Jaus, Rainer Bräuer; Foto: Martin Bruny
Linie 1 (”Fahr mal wieder U-Bahn”, “Du sitzt mir gegenüber”, “Warten”, “Er-Sie”, “Du bist schön”), Falsettoland (”Was will ich mehr”), La Cage aux Folles (”Ich bin wie ich bin”), Rent (”Another day”, “Take me or leave me”), A Slice of Saturday Night (”Seventeen”, “Baby I love you”), Godspell (”By my side”), Anything goes (”Buddy beware”), Footloose (”I can’t stand still”), Kuss der Spinnenfrau (”Stil und Dekor”), A Chorus Line (”Surprise”), Applause (”One Halloween”), I Do! I Do! (”Dialog”), The Act “(”My own space”) sowie Me and my shadow (Al Jolson & Billy Rose), Das Ei (Loriot) und Szenen aus Ulrich Seidls Hundstage.

Metro Flair, 5.3.2005; Foto: Martin Bruny
Die Abteilung “Musikalisches Unterhaltungstheater” des Konservatoriums hat, das sollte man mal erwähnen, in den letzten Jahren ein sich ständig qualitativ steigerndes Show-Output. “Metro Flair” entspricht diesem erkennbaren Muster. Was der erste Jahrgang auf die Beine gestellt hat, die Spielfreude und auch das Können, all das ist sehr beeindruckend. Es wäre nicht verwunderlich, wenn man von einigen der 8 Studenten des ersten Jahrgangs, als da sind Donja Anvieh-Golpashin, Rainer Bräuer, Andrea Frohn, Elisabeth Heller, Otto Jaus, Richard Schmetterer, Daniela Sukup und Nadine Denise Zeintl, noch einiges hören und sehen wird in den nächsten Jahren.

Otto Jaus, 5.3.2005; Foto: Martin Bruny

Otto Jaus, 5.3.2005; Foto: Martin Bruny

Andrea Malek goes solo - Interkulttheater, 2.3.2005

Andrea Malek, 2. März 2005; Foto: Martin Bruny

Andrea Malek gehört zu den bekanntesten und populärsten Künstlerinnen Ungarns. Sie verkörperte die “Evita” und die weiblichen Hauptrollen in “Chess”, “Dorian Gray”, “Les Mis”, “Sound of Music” und in der “Zauberflöte”.

Piano Man Walter Lochmann, 2. März 2005; Foto: Martin Bruny
In relaxter Atmosphäre präsentierte die Sängerin ihr neues Soloprogramm “I Love a Piano” am 2. und 3. März im Wiener Interkulttheater. Begleitet von Walter Lochmann am Klavier interpretierte Andrea Malek Lieder von Cy Coleman (”People Magazine” aus “The Life”), Kander & Ebb (”Sooner or later” aus “Kiss of the Spider Woman”), Stephen Sondheim (”Not while I’m around” aus “Sweeney Todd”) Frank Wildhorn (Songs aus “Jekyll & Hyde” und “Scarlet Pimpernel”), Irving Berlin (”I love a piano”), Maury Yeston (”Unusual way” aus “Nine”), Erich Kästner & Kurt Weill, Georg Kreisler bis hin zu ABBA (ein Medley mit Songs aus “Chess”) und Norah Jones.

Andrea Malek, 2. März 2005; Foto: Martin Bruny
Maleks Mix aus Nachtclubatmosphäre, berührender Intensität, großen Gesten, verträumter Romantik und witziger Spiellust begeisterte das Publikum.
Andrea Malek, 2. März 2005; Foto: Martin Bruny

Andrea Malek, 2. März 2005; Foto: Martin Bruny