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Archiv - Juni, 2009

teatro: “Sara, die kleine Prinzessin” mit Kathleen Bauer und Andrea Malek

Ab 17. Juli 2009 zeigt die freie Theatergruppe teatro die Uraufführung des Musicals “Sara, die kleine Prinzessin … und ihre Liebe zu den Straßenkindern”. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Frances Hodgson Burnett (”Der kleine Lord”, “Der geheime Garten”) komponierten Walter Lochmann und Norberto Bertassi die Musik. Norbert Holaubek schrieb gemeinsam mit Norberto Bertassi das Buch.

Das Musical wird von Profis aus der Musicalszene zusammen mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Mit dabei: Kathleen Bauer, Andrea Malek, Annie May Mettraux, Rita Nikodim, Norberto Bertassi, Ronald Seboth, Tamás Száraz.

Leading Team
Regie: Norberto Bertassi
Buch: Norbert Holoubek & Norberto Bertassi
Musik: Walter Lochmann & Norberto Bertassi
Choregraphie: Kathleen Bauer
Bühnenprojektionen & Illustration: Germano Milite
Kostüme: Patrizia Bertassi
Maske: Irene Altmann
Licht- und Tondesign: Richard Redl

Cast
Kathleen Bauer: Ram Dass, Mr. Carrisfords Diener
Andrea Malek: Miss Minchin, die Internatsleiterin
Annie May Mettraux: Sara, die kleine Prinzessin
Rita Nikodim: Miss Amelia, Schwester von Miss Minchin
Norberto Bertassi: Captain Ralph Crewe
Ronald Seboth: Monsieur Dufarge/Mr. Thomas Carrisford
Tamás Száraz: Melchisedec, die Ratte, Leader of the Gang, Erzähler
sowie mit ca. 50 Kindern und Jugendlichen
in weiteren Rollen: Magdalena Ableidinger, Lucia Filipova, Angelika Schiffer und Roberto Razenberger
sowie Live-Musiker aus dem Kreis der Vereinigten Bühnen Wien

Termine
Uraufführung: Fr, 17. Juli 2009, 18.00 Uhr
weitere Vorstellungen: 17., 18., 19., 24., 25., 26., 31. Juli und 1. und 2. August 2009
Uhrzeit: jeweils 18 Uhr

Benefizvorstellung für ein rumänisches Straßenkinderprojekt:
Do, 16. Juli 2009, 18.00 Uhr

Event- und Kulturcenter Bettfedernfabrik
Kulturstraße 1
2522 Oberwaltersdorf

Karten
Ab sofort im Event- & Kulturcenter Bettfedernfabrik - Kartenbüro Oberwaltersdorf: 02253/60960909
in ganz Österreich über Ö-Ticket: 01-96096

Kartenpreise
Erwachsene Kat. I: € 28,-; Kat. II: € 22,-
Kinder, Schüler, Studenten, behinderte Menschen: € 12,-
Familienkarte (4 Personen – mind. 2 Kinder): € 59,-
Ermäßigung mit NÖ Familienpass und Club Ö 1

Kartenpreise Benefizvorstellung:
Erwachsene: € 30,-
Kinder, Schüler, Studenten, behinderte Menschen: € 15,-

Anreise
Mit dem Auto: A2 Ausfahrt Baden oder Traiskirchen Richtung Ebreichsdorf, A3 Ausfahrt Ebreichsdorf. In Oberwaltersdorf der Beschilderung folgen. Mit der Bahn: bis Baden. Taxi Shuttledienst von Baden nach Oberwaltersdorf und retour: Mundis Taxi 0676 462 64 53.

Donauinselfest 2009 - Konzert der VBW

Wer wissen möchte, wie es so war –> musicalawakening.blogspot.com (auch ein paar Bildchen gibt es da)

Mass Moonwalk Wien - Flashmob, 26. Juni 2009

Fernsehtipp: Josephine Baker - Schwarze Diva in einer weißen Welt

3SAT, Samstag, 27.06.2009, 21.15 Uhr

Josephine Baker: Schwarze Diva in einer weißen Welt
Film von Annette von Wangenheim
Josephine Baker (1906–1975) zählt zu den populärsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit der „Revue Nègre“ kam sie nach Paris und eroberte die Herzen der Europäer mit ihrem Bananenröckchen und ihrem Chanson „J’ai deux amours“ im Sturm. Der Film zeigt das Leben und Werk Josephine Bakers aus afroamerikanischer Perspektive.

VBW: Raimund Theater ab Herbst mit 2 Schließtagen pro Woche?

Der Vorverkauf für die Wiederaufnahme des Frank-Wildhorn-Musicals “Rudolf” im Wiener Raimund Theater nach der Sommerpause im Herbst hat begonnen. Wer sich allerdings auf der Website der VBW in den September vorklickt, wird etwas bemerken, was es in der Geschichte der VBW noch nicht gegeben hat: Im Raimund Theater sind laut Vorverkaufsplan ab September nur noch 5 Vorstellungen pro Woche, von Mittwoch bis Sonntag, angesetzt, Montag und Dienstag sind, so wie es momentan aussieht, spielfrei.
Zur Vorverkaufssite geht es –> hier

Michael Jackson (29. August 1958 - 25. Juni 2009) R.I.P.



Sincerely, Patti LuPone

Patti LuPone sorgt für Schlagzeilen. Der Artsbeat-Blog der “New York Times” berichtete kürzlich über einen Auftritt der Diva im “Orleans Casino & Hotel” in Las Vegas. Patti LuPone, so der Journalist, “stopped in midperformance on Sunday night at the Orleans hotel when she saw an audience member using an electronic device … [LuPone] threatened to have the fan thrown out if it happened again, before she resumed singing ‘Don’t Cry for Me, Argentina.” [Blogeintrag siehe –> hier]

Miss Patti ließ es sich nicht nehmen, dem Artsbeat-Blog eine kleine schriftliche Note zukommen zu lassen, mit folgendem Wortlaut:

“Your story about my stopping my concert in Las Vegas on the New York Times ArtsBeat blog was forwarded to me.
I found the tone of your report very snide and feel compelled to write you to ask – what do expect me, or any performer for that matter, to do?
Do we allow our rights to be violated (photography, filming and audio taping of performances is illegal) or tolerate rudeness by members of the audience who feel they have the right to sit in a dark theater, texting or checking their e-mail while the light from their screens distract both performers and the audience alike? Or, should I stand up for my rights as a performer as well as the audiences I perform for?
And do you think I’m alone in this? Ask any performer on Broadway right now about their level of frustration with this issue. Ask the actor in Hair who recently grabbed a camera out of an audience member’s hand and threw it across the stage. Or ask the two Queens in Mary Stuart (Harriet Walter and Janet McTeer) how they react to it.
I find it telling that my story elicited 47 comments from your readers while a few other stories on the blog elicited a handful, with many getting 0 comments. It certainly touched a chord with people, almost all of whom sounded like audience members, who share in my frustration with what threatens to become standard behavior if no one speaks out and takes action against it.
This has been going on in my career for 30 years since I starred in Evita, and, you’re surprised I stop shows now?
“Sincerely,
Patti LuPone” [via Playbill]

Mach’s nochmal Uwe: “Elisabeth” in Frankfurt mit Kröger als Tod

Die Alte Oper Frankfurt und Birk Events präsentieren eine Produktion der Semmel Concerts GmbH in Zusammenarbeit mit Freddy Burger Management und Stage Entertainment

Uwe Kröger als Gaststar in der Alten Oper Frankfurt!
Mit freundlicher Genehmigung der Vereinigten Bühnen Wien wird der Musicalstar, der zurzeit am Wiener Raimund Theater als Ministerpräsident Graf Taaffe im Musical RUDOLF auf der Bühne steht, an folgenden Terminen an der Seite von Annemieke van Dam als Elisabeth in der Rolle des Todes auftreten:
Fr., 18. Dezember 2009, 16.30 (Preview) und 21 Uhr (Premiere)
Di., 22. Dezember 2009, 20 Uhr
Mi., 23. Dezember 2009, 20 Uhr
Sa., 2. Januar 2010, 15 und 20 Uhr
So., 3. Januar 2010, 14.30 und 19 Uhr
Di., 12. Januar 2010, 20 Uhr
Mi., 13. Januar 2010, 20 Uhr
Do., 14. Januar 2010, 20 Uhr
An allen anderen Aufführungsterminen wird Oliver Arno die Rolle des Todes übernehmen. [via alteoper.de]

Die Steiermark - reif fürs Musical?

Den Alltag an einer steirischen Musicalschule dokumentiert eine mehrteilige Serie des Senders “Steiermark 1″. In Zeiten der Krise ist es immerhin beruhigend zu wissen, dass es im Land von Erzherzog Johann, Klaus Maria Brandauer, Peter Rosegger und Renate Götschl noch Musicalschulen gibt (während man sich in Wien bemüßigt fühlte, erst kürzlich eine zu schließen). Musicalschulen zu bewerben, ist eine großartige Idee, sicher wird ORF Wien da bald nachziehen und etwas für die Wiener Musicalschulen in dieser Richtung unternehmen (oder auch nicht, was wahrscheinlicher ist). So gut also die Idee ist, mit einem derart ausführlichen Feature die Musicalakademie Graz zu präsentieren und ihr so zu einem Popularitätsschub zu verhelfen, so schlecht ist dies für diese Musicalschule letztendlich ausgegangen.

Der verlockenden Möglichkeit, sich im Fernsehen zu inszenieren, kann nicht jeder Charakter widerstehen, und die Damen und Herren des Lehrkörpers dieser Institution konnten das schlicht gar nicht.

Im Prinzip kann man die Sendung als Mischmasch von „Hilfe, ich will Musicalstar werden – ich brauch keine Therapie“ und „Graz quält den Musicalstar“ sehen. Stellen Sie sich vor, Sie steicheln eine Katze, und plötzlich BRÜLLT Ihnen jemand ins Gesicht: „Mach wenigstens ein freundliches Gesicht, wenn du das Viech streichelst. Ich sag dir das jetzt schon 1000 Mal, wenn dus nicht kapierst, zieh aus, mir reichts, du bist ja so unfähig.“ So ungefähr muss sich eine der Schülerinnen gefühlt haben, als sie in einer Szene dieses Features (Teil 4) Levay/Kunzes zarte Ballade „Der Prinz ist fort“ gesungen hat und von ihrer Lehrerin nach einer mehrjährigen Ausbildung vor laufender Kamera in knarrendem Schrapnell-Tonfall zu hören bekam:

“SIMONE STOPP. ICH HALT … SIMONE .. Das letzte Mal haum mas ghobt mitn Lochn. Mitn Lachen, Lachen lachen lachen immer nur lachen lachen lachen. Sie sind im dreieinhalbsten (sic) Ausbildungsjahr. Sie stehen kurz vor Ihrem Diplom, ja? Sie wollen Ihr Diplom, jetzt machen. Und sie hams no immer ned gschafft Ihre Emotionen selbst zu finden. Sie haben alle Techniken bekommen. Alles, was Sie brauchen. Wenn Sie noch nicht fertig sind nach einer Probe, weil Sie ihre Emotijonen noch nicht gefunden haben, dann werden Sie nach Hause gehen und daran weiterarbeiten. Aber es kaun ned sain, dass Sie, wenn der Vaater stirbt, lachen.”

Noch ein Bonmot dieser “Pädagogin” gefällig! Bitte: “Eine Baronin von Waldstätten, die abgekaute Fingernägel hat, geht nicht.” (Folge 3)

Das wirklich Schlimme an diesem Schulporträt ist, dass man in jeder Sekunde merkt, wie aufgesetzt alles ist. Als Zuschauer fühlt man sich danach fast ein wenig verschleimt, wenn der Schulleiter am Ende einen Sermon hält, der in seiner rhetorischen Qualität nicht mal an „Eins, zwei oder drei“ des legendären Kinderflüsterers Michael Schanze heranreicht. Wenn jemand die Möglichkeit hat, Musical im Fernsehen zu präsentieren, dann hat er auch ein wenig die Verpflichtung, sich nicht wie ein Freak aufzuführen. Mit dieser Sendung hat man dem Genre insgesamt geschadet. Gott sei Dank sind die Musicalstudenten, die zu sehen sind, durch die Bank sympathisch und auch Talent kann man ihnen nicht absprechen. Sie werden hoffentlich ihren Weg machen.

Ohne viel weiter zu schwätzen - hier die Links zu einer Reportage, die man eigentlich als Mensch, der noch nie etwas mit Musicals zu tun hatte, für eine schlechte Parodie halten müsste. Leider ist es … steirischer Musicalalltag.

Update/März 2010
Die Links zu dieser göttlichen Reportage sind leider nicht mehr online.

Harry Ahamer – Live-CD-Präsentation mit Viktor Gernot, Andy Baum u. a.

Gitarrist, Sänger und Songwriter Harry Ahamer präsentiert am 1. Juli 2009 im Wiener “local” seine erste Solo-CD “steh auf”. Dabei sein werden ein paar ausgesuchte “Special Guests” wie Viktor Gernot, Gerold Rudle, Andy Baum, Gunkl & Brix.

Die zehn Titel von Ahamers CD sind durchwegs im Dialekt gesungen und verbreiten lässigen Charme zwischen Soul, Funk, Rock und Blues. Ob flott, medium oder balladig, Ahamer Texte treffen die Seele: “Jeda soi so duan wia wü” betont die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen, “Xeng” beschreibt die Situation, beim Flirten mit jemand anderen vom Partner erwischt zu werden, und “Ka Zeid” thematisiert eine allzubekannte Problematik. Harry Ahamer präsentiert ein äußerst erdiges, authentisches Album.

Wann: 01.07.2009
Einlass: ab 20:00 h
Beginn: ca. 21:00 h
Wo: Local, Heiligenstädterstr. 31/Stadtbahn-Bogen 217, Wien
Eintritt: EUR 8,- VVK und AK

Links
- local
- Harry Ahamers Website
- Harry Ahamer @MySpace mit Hörproben
- liveradio.at mit weiteren Hörproben

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