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Archiv - Musical

The Legion of Extraordinary Dancers

Ich war noch niemals in New York: Hoch auf dem Promenadendeck, schau ich dem Käpt’n zu - das Raimund Theater sticht in See

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Der Tag 0 ist in Greifweite. Wir schreiben den 10. März 2010 und sind somit exakt fünf Tage von den Iden des März entfernt - es ist der Moment der ersten öffentlichen Präsentation von Songs aus der Revue “Ich war noch niemals in New York” gekommen: Die Foto- und Fernsehprobe geht im Raimund Theater über die Bühne. Ist es ein gutes Omen für die Show, die, aufbauend auf Lieder des deutschsprachigen Sängers Udo Jürgens, die Atmosphäre eine Kreuzfahrtstripps in den Musicaltempel namens Raimund Theater beamen will? Man wird sehen, was die Kritiker nach den Iden des März, am Tag nach der österreichischen Erstaufführung (17. März 2010) über die Nummernshow schreiben werden.

Aber gehen wirs langsam an, nehmen wir uns Zeit. Bevor uns Gesang und Tanz (und Schauspiel) erwarten, begrüßt uns das ganz auf Kreuzfahrt gestylte, wenn man so sagen will, retuschierte Raimund Theater. Die Fotografin Isabell Schatz war bei der Fotoprobe vor Ort und hat alle Fotos aufgenommen, die sich in diesem Beitrag finden. Mehr davon, andere Motive gibts dann auf der Website von Isabell Schatz –> hier.

Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz

Folgende Songs waren im Zuge der Fotoprobe zu hören:

1) Alles im Griff (1. Akt, Szene 6) Ann Mandrella, Andreas Lichtenberger, Ensemble

Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz

2) Im Seniorenheim (1. Akt, Szene 2c), Hertha Schell, Peter Fröhlich

Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz

3) Bleib doch bis zum Frühstück (2. Akt, Szene 8) Ann Mandrella, Andreas Lichtenberger, Ensemble
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz

4) Griechischer Wein (2. Akt, Szene 7) Andreas Bieber, Gianni Meurer, Peter Fröhlich, Julian Fritz, Ensemble
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz
Foto: Isabell Schatz

Das rinnt runter wie Öl - so kritisiert man Musicals jenseits des Wienflusses

Sehr kultiviert der Glanz der Stimme von Darius Merstein-MacLeod, die bis ins Falsett klangschön zur Geltung kam. Ebenso ansprechend die gesangliche Leistung von Maricel Wölk.
Die erfreulichste Ausgewogenheit zwischen Gesang, Spiel und Tanz brachte sicherlich Michael Clauder (Riff) mit seinem hohen Maß an Bühnenpräsenz ein, und auch Ines Hengl-Pirker (Anita) zeichnete ein vielschichtiges Charakterbild. Das gesamte übrige Ensemble wie auch das Orchester der Bühne Baden lieferte eine geschlossene Leistung, die von Dirigent Franz Josef Breznik mit Umsicht koordiniert wurde. [“West Side Story”, Bühne Baden, Ausschnitt aus einer Kritik der “Wiener Zeitung”]

Uwe Krögers erste DVD - “absolut” FSK ab 0 Jahren

absiuwi.jpgAm 19. März 2010 ist es soweit, das Warten hat ein Ende, eine neue Ära beginnt, Uwe Kröger veröffentlicht seine erste DVD, mit Namen “Absolut Uwe”, aufgenommen im Betonbunker der Wiener Stadthalle, gefilmt, gemischt und geschnitten von MG Sound, sie wird erhältlich sein, wo immer der wohlsortierte Fachhandel sich dazu entschließt, sie ins Programm aufzunehmen.

Mit dabei natürlich auch die Auftritte von Pia Douwes bei diesem absoluten Schmankerl. Die Herwig Gratzer Band, seit fast schon mehreren Jahrzehnten immer wieder als musikalische Begleiter Krögers engagiert, zwölf Tänzer und die Hits aus “Elisabeth”, “Starlight Express“, “The Rocky Horror Show”, “Das Phantom der Oper” - 110 Minuten absolut Uwe, was kann das Fanherz noch mehr wollen. Kaufen darf sie jeder und jede FanIn ab 0 Jahren, mehr geht nicht.

DVD: Absolut Uwe
VÖ: 19.3.2010
Label: HitSquad Records
Laufzeit: ca. 110 Min.

Tracklist

01. Chicago Ouvertüre (Chicago)
02. Bin nur für die Liebe da (Chicago)
03. Born free (Born free – Frei geboren)
04. California Dreamin’ – The Mamas and The Papas
05. Is it okay if I call you mine (Fame)
06. Hair Medley (Hair)
07. Starlight Express (Starlight Express)
08. Stern (Les Misérables)
09. Fame Medley (Fame)
10. Time of my life (Dirty Dancing)
11. Erinnerung (Cats)
12. Wenn ich tanzen will (Elisabeth)
13. Ich gehör nur mir (Elisabeth)
14. Der letzte Tanz (Elisabeth)
15. Goldfinger (James Bond)
16. Diamonds are forever (James Bond)
17. Unchained Melody (Ghost – Nachricht von Sam)
18. All I want
19. Vater und Sohn – Udo Jürgens
20. All that Jazz (Chicago)
21. Die Musik der Nacht (Das Phantom der Oper)
22. Das Phantom der Oper (Das Phantom der Oper)
23. Life is just a bowl of cherries (Fosse)
24. Dancing Fool (Copacabana)
25. The wind beneath my wings (Beaches – Freundinnnen)
26. Sweet Transvestite (The Rocky Horror Show)

27. Meine Herzwunschliste – My grown up Christmas List
28. Uwe Krögers privates Fotoalbum

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Metropol: Premiere für “Go West” - das neue Country-Comedy-Musical

Sitting Bull and Buffalo Bill Cody, Montreal, ...Image via Wikipedia

Am 7. April 2010 findet die Premiere des neuen Metropol-Musicals “Go West” statt. Diesmal hat man sich als Thema Country Music ausgewählt, und so gibts nach den italienischen Schnulzen des Musicals aus dem Vorjahr (”Ti amo”) heuer “ein Comedy Musical rund um die Glorie der Wild West Heroes”. Ort der Handlung ist der Wiener Prater, wo Buffalo Bill, der Vater der Western-Shows, in den Jahren 1890 und 1906 (damals noch gemeinsam mit dem legendären Indianerhäuptling Stitting Bull) gastierte.

Die Handlung der Show:

Austro-Rocker Gogo (Andy Lee Lang) ist nahe dem Burnout und sucht Hilfe in einer psychologischen Praxis, wo er im Wartezimmer auf einen Patienten trifft- den Steirer Hannes Kraxmayr (Alexander Wartha), der von sich glaubt, der letzte Lakota- Indianer zu sein. Auf seiner zu Therapiezwecken eingeleiteten Seelenrückführung kommt Gogo zu der Überzeugung, im früheren Leben ein heldenhafter Cowboy gewesen zu sein.
Gemeinsam mit seinem neuen Freund, dem steirischen „Indianer“, versucht er, das krisengeschüttelte Prater-Lokal „Goldmine“ mit einer neuen Western- Revue auf die Beine zu bringen. Dazu muss er Abenteuer bestehen, die eines Western-Helden würdig sind. Denn der Verpächter des Lokals ist ein Schurke, wie aus dem Bilderbuch: Henning Schulze, genannt „der Gesetzlose“ (Thomas Stolzeti), der nichts von einem „Wildwestmuseum“ hält, sondern dort lieber ein Themenlokal auf der Höhe des Zeitgeists errichten möchte: “Twighlight“ - für junge Vampirfans.
Wird die „Goldmine“ dennoch überleben? Das bleibt ungewiss. Doch bis zum (überraschenden) Schluss arbeiten die Personen der Handlung fieberhaft daran, dass die Story doch noch „happy“ endet:

Dolly, die rührige „Goldmine“- Betreiberin (Caroline Frank)
Kenny Rocek, ihr Chefkellner (Christian Deix)
Maria, die Servier-Kraft mit Vorliebe für skrupellose Brutalos (Carin Filipcic)
Johnny Horak, der stets durstige- Schmalspur Manager (Hubert Wolf)
Lilian, genannt „Lilly of the West”- der neue Star im „Goldmine“- Saloon (Sonja Schatz)
Lilians ehemaliger Förderer ist der „Goldmine“-Gegner Schulze.

Als sie aus Liebe zum „Indianer“ Hannes die Seiten wechselt, liegt plötzlich Blei in der Luft. Und der irrwitzigste Showdown seit jener Zeit, als noch die Marx Brothers den Wilden Westen besucht hatten. Der Turm in dieser Schlacht ist der Austro-Rocker Gogo. Denn der ist von einem zutiefst überzeugt: „In mir lebt Buffolo Bill“.

Cast
Andy Lee Lang, Alexander Wartha, Caroline Frank, Hubert Wolf, Carin Filipcic, Sonja Schatz, Christian Deix, Thomas Stolzeti, Barbara Endl, Bernhard Viktorin und Szabi Becker

Leading Team
Die Autoren: Peter Hofbauer & Markus Gull
Regie: Thomas Enzinger
Bühne & Kostüm: Amra Bergman-Buchbinder
Licht: Sabine Wiesenbauer
Choreographie: Sabine Bartosch
Musik: Max Hagler & Tato Gomez

Die Termine:
Premiere: 7. April 2010
8.-10. 4., 13.-17. 4., 20.-24. 4., 27. 4. - 1. 5., 4.-8. 5., 11. & 12. 5., 18.-20. 5.

Tickets
Die Preise:
Kat 1: € 36,- nummeriert / Cercle & Rang (ABO in dieser Kategorie nicht gültig)
Kat 2: € 29,- nummeriert / Seitenränge & teilweise Parkett
Kat 3: € 21,- freie Platzwahl / Parkett
Tel.: 407 77 407 / tickets@wiener-metropol.at / www.wiener-metropol.at

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MiA 2010 - die Verleihung mit Maya Hakvoort, Sandra Pires & Sylvester Levay

Am “Internationalen Tag der Frau”, dem 8. März 2010, wird bereits zum dritten Mal die “MiA” - eine Auszeichnung für besondere Leistungen von Frauen mit internationalem Hintergrund in und für Österreich - verliehen. Die Auszeichnung wird diesmal direkt am internationalen Frauentag von einer Fachjury verliehen und in den Kategorien “Wissenschaft und Forschung”, “Wirtschaft”, “Humanitäres und gesellschaftliches Engagement”, “Kunst und Kultur” sowie “Sport” im Rahmen eines feierlichen Gala-Abends im Studio 44 der Österreichischen Lotterien vergeben.

Heuer gibt es bereits zum zweiten Mal einen Sonderpreis “Journalismus”, der an eine/n Journalisten/in verliehen wird, die/der sich in besonderer Art und Weise dem Thema Integration/Migration widmet. Als “Paten” für die jeweiligen Kategorien fungieren die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Wirtschaftskammer Österreich/Frau in der Wirtschaft, die Caritas, die Bundes-Sportorganisation sowie der ORF. Für jede Kategorie wurden drei Nominierungen vorgenommen.

Moderiert wird die Gala von Arabella Kiesbauer. Als Special Guest wird Sylvester Levay erwartet. Das Rahmenprogramm gestalten in diesem Jahr Maya Hakvoort, Sandra Pires und das Projekt “Fatima”. Höhepunkt ist die Uraufführung des vom Erfolgsduo Sylvester Levay und Michael Kunze eigens für die MiA komponierten Songs “Nicht dort nicht hier” und des eigens von Michael Kunze für die MiA umgetexteten Songs “Ich gehör nur mir” aus dem Musical “Elisabeth”. [ots.at ]

Unsterblich werden mit Patti LuPone

Patti LuPonePatti LuPone via last.fm

Musicaldiva Patti LuPone schreibt gerade an einem Buch über ihre Theaterkarriere, und weil ein Buchtitel ja nicht ganz unwesentlich ist für den Erfolg, hat sie sich gedacht: Viele Köche verfeinern den Brei. Daher ist auf ihrer Website nun Folgendes zu lesen:

Name Patti’s Book & Win!
Dolls, I’ve been busy writing the story of my theatrical life and need your help to find a suitable and fabulous title. If your entry is selected you’ll win an autographed copy of the book, two tickets to my next Broadway show (or major show in a city near you), and I’ll congratulate you personally at the theatre. Contest ends March 30, 2010.
Important note: Travel and accomodations are not included. Good luck! [Wer teilnehmen möchte, –> klick]

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Musicals in und rund um Wien herum: “AIDA” und “THE COLOR PURPLE”

The Color Purple (film)Image via Wikipedia

Musicals, es gibt sie noch, und in den nächsten Monaten feiern ein paar recht bekannte Exemplare dieses Genres in Wien und rund um Wien herum ihre Premieren.

Den Beginn macht das Theater im Neukloster im Mai 2010 mit Elton Johns “AIDA”. Genau genommen liegt das Theater in Wiener Neustadt und ist mittlerweile berühmt dafür, kleine Produktionen von großen Hits und von Geheimtipps auf die Bühne zu stellen. In den letzten Jahren zu sehen: “High School Musical”, “Into the Woods”, “Footloose”, “Beth und ihre Schwestern”, “Children of Eden” und viele andere. Nähere Details gibt es demnächst auf der Website des Theaters — > hier

Ein kleines großes Geheimnis ist derzeit eine Theatergruppe oder ein Theaterunternehmen namens “Bohemniacs”. Kein Mensch weiß, wer hinter diesem Namen steckt, wer die Unternehmungen finanziert, eines ist aber sicher: Das erste Projekt der Gruppe ist “The Color Purple”, die Broadway-Show aus der Feder von Brenda Russell, Alee Willis und Stephen Bray (alle drei für die Musik verantwortlich) und Masha Norman (Libretto), basierend auf dem gleichnamigen Roman der Pulitzer-Preisträgerin Alice Walker und der Verfilmung ebendieses Romans durch Stephen Spielberg. Für Oktober 2010 ist die Premiere in der Wiener Stadthalle geplant. Nähere Details vermutlich demnächst. Eine erste Ankündigung gibt es –> hier

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“Musical Rocks” - auch 2010

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Es war ein zäher Beginn mit “Musical Rocks”. Jede Menge an Missverständnissen gabs! Man wusste nicht, wer singen würde, man konnte sich unter dem Marketinggeschwafel, in das die Vorankündigungen gegossen waren, nichts vorstellen. Und doch scheint “Musical Rocks” nun auf Schiene zu sein. Nach einem quasi Try-out letztes Jahr wird es 2010 weitere Vorstellungen des Showkonzepts geben. Was kann man sich erwarten?

Nun “Musical Rocks” ist in ihren besten Momenten eine die Sinne betörende Show. Altbekannte Musicalmelodien gehen mit coolen Elektrogrooves eine neuartige Symbiose ein, pulsierende Videoequenzen mit unglaublichen 3D-Effekten auf einer 72 Quadratmeter großen Leinwand, fantastische Sänger und Tänzer steuern auf ein Ziel hin: Musicalekstase. Das ist das Ziel, und das zu erreichen, daran wird hart gearbeitet.

Die nächsten Termine:
17.09.und 18.09.2010, ab 19.30 Uhr im Museumsquartier, Halle E (Museumsplatz 1, 1070 Wien)
Die Tickets sind erhältlich über www.ticketorder.at

Felsenbühne Staatz: “3 Musketiere” mit Oliver Liebl, Christof Messner, Simone Niederer & Julia Tiecher

23. Juli 2010
20:30bis23:30

Es hat einiger Verhandlungen bedurft, um die Aufführungsrechte für “3 Musketiere” zu bekommen, aber im Sommer 2010 ist es soweit: In der Regie von Intendant Werner Auer feiert die Show der Gebrüder Bolland, die auf Alexandre Dumas’ Roman “Die drei Musketiere” basiert, ihre österreichische Erstaufführung auf der Staatzer Felsenbühne.

“3 Musketiere” war bis dato in Berlin, Rotterdam und Stuttgart zu sehen. In Staatz übernehmen Christoph Apfelbeck, Werner Auer, Eva Maria Gugganeder, Oliver Liebl, Christof Messner, Simone Niederer und Julia Tiecher die Hauptrollen. Die Premiere geht am 23. Juli 2010 (Beginn 20.30 Uhr) über die Bühne. Weitere Vorstellungen: 24. Juli, 29.-31. Juli, 5.-7.August, 13.-14. August 2010 (Beginn jeweils um 20.30 Uhr).

Leading Team
Regie & Intendanz: Werner Auer
Musikalische Leitung: Gregor Sommer
Choregrafie: Eva Klug
Bühne: Jack Hamal & Franz Fröhlich
Kostüme: Inge Föderler & Brigitte Hamal
Deutsche Übersetzung: Wolfgang Adenberg

Cast
D´Artagnan: Christof Messner
Athos: Christoph Apfelbeck
Aramis: Bernd Kainz
Porthos: Rupert Preißler
Kardinal Richelieu: Werner Auer
Milady deWinter: Simone Niederer
Constance: Eva Maria Gugganeder
Königin Anna: Julia Tiecher

Conférencier: Oliver Liebl
Lord Buckingham: Korbinian Reile
Rochefort: Sebastian Brandmeir
König Ludwig: Alexander Eschig
James (Kammerdiener Lord Buckingham): Christian Schild
Bonacieux (Constances Verlobter): Reinhard Hirtl
D´Artagnans Mutter n.n.
D´Artagnans Vater n.n.
Cabarettsängerin n.n.

Ensemble Herren
Sebastian Brandmeir – Phillip Dürnberger - Alexander Eschig - Engelbert Exl - Tino Heinze - Reinhard Hirtl - Johannes Karner - Michael Konicek - Oliver Liebl - Korbinian Reile - Jakob Semotan - Christian Schild

Ensemble Damen
Anja Bräutigam - Eva Maria Gugganeder - Anja Hrauda - Petra Niedermaier - Tanja Petrasek - Pamela Sinko - Yvonne Stüwe - Julia Tiecher - Caroline Zins

Tickets
Erwachsene € 32 bis 36, Kinder € 22 bis 26
Tel.: +43 (0) 1 960 96 www.oeticket.com
Tel.: +43 (0) 1 205 15 65 www.ticketcorner.com
sowie in allen Raiffeisenbanken in NÖ und Wien

Nähere Infos unter: www.felsenbuehne-staatz.at

Die neuen Musicalblogs zum Reinlesen

Wer Musicalnews & -berichte, abseits vom Mainstream, sucht, speziell im deutschsprachigen Raum, hat es nicht gar so leicht. Nicht, dass es nicht genügend Seiten gäbe (wobei, eigentlich gibt es gar nicht so viele), allerdings ist der Content auf eben jenen Sites oft sehr dürftig. Unzählige Blogs werden gestartet und liegen nicht selten nach zwei oder drei Beiträgen brach. Das macht natürlich keinen Sinn. Blogs leben davon, dass sie täglich oder zumindest wöchentlich “befüllt” werden. Dass sich da Websites mit einer Heerschar an freiwilligen Zulieferern leichter tun, ist klar, in Relation aber zu den 1-Mann/Frau-”Unternehmen” wäre die Bewertung dann doch wieder eine andere.

Musicalblogs, die als 1-Mann/Frau-Unternehmen geführt werden, haben einen Vorteil: Sie können sich leichter auf Nischen spezialisieren, eine ganz spezielle Themenauswahl treffen und dann je nach zur Verfügung stehender Zeit etwas ausführlicher oder überblicksmäßig mal häufig und mal sporadisch interessanten, durchaus auch subjektiv formulierten Content bieten. Wenig interessant sind Sites, die nichts anderes machen als Pressetexte zu kopieren, auch das gibt es, und wenig interessant sind die Fankiddie-Sites, die vor allem in der Schublade “Schwärmerei” gut aufgehoben sind.

In meine Bookmarkliste hab ich mir in letzter Zeit die folgenden drei Blogs eingetragen:

- Musikalitis
- Musical Awakening
- Musicalinfo.at

Wer weitere Tips hat, einfach einen Kommentar posten.

Musical Sommer Amstetten: “The Full Monty” mit Jacqueline Braun, Carin Filipcic, Otto Jaus und Rory Six

21. Juli 2010
19:30bis22:30

Jerry Lukowski, ein arbeitsloser Stahlarbeiter, braucht dringend Geld, sonst kann er keine Alimente mehr bezahlen und verliert das Besuchsrecht für seinen Sohn. Als die Chippendales – deren Tänzer sich bis auf einen knappen Stringtanga entblättern – im Pub des Orts auftreten und die Damen in helle Begeisterungsstürme ausbrechen, hat er die Idee: Warum nicht eine männliche Striptease-Truppe gründen? «Hot Metal», bestehend aus Jerry, seinem Freund Dave und vier weiteren Ex-Kollegen, ist geboren.

Doch um die Chippendales zu schlagen, müssen sie sich etwas Besonderes einfallen lassen. Denn wo die einen durchtrainierte Körper bieten, regiert bei den anderen ein hart erarbeiteter Bierbauch. Jerry verspricht den Damen, dass sie weiter gehen werden als die Chippendales. Sie werden den «full monty» machen, wollen sich in der Show ihrer vollen Montur entledigen. Alles wird gezeigt – wirklich alles?

Soweit die Story des Musicals, das diesen Sommer in Amstetten gegeben wird. Erste Details zur Besetzung stehen fest. Zu sehen werden sein: Jacqueline Braun, Carin Filipcic, Otto Jaus, Rory Six, Frank Winkels u. a.

The Full Monty - Ganz oder gar nicht

Musical von Terrence McNally und David Yazbek
Dialoge und Songs in deutscher Sprache

Premiere: Mi, 21. Juli, 19.30 Uhr
Vorstellungen 21., 23., 24., 28., 29., 30., 31. 7. und 4., 5., 6., 7., 11., 12., 13., 14. 8., 19.30 Uhr

Regie & Choreografie: Kim Duddy
Musikalische Leitung: Martin Gellner und Werner Stranka | Beat4Feet
Spielort: Johann-Pölz-Halle, 3300 Amstetten, Stadionstraße 12
Kartenpreise: € 34 bis 66
Verschiedene Ermäßigungen von 10–25 %
Karten & Info: Tel.: +43 (0) 7472 601 454, office@musicalsommeramstetten.at
www.musicalsommeramstetten.at

Die Sehnsucht nach dem nächsten Winter

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Für orf.on mag es eine Tatsache sein, dass “das kalte Wetter (…) subjektiv (…) immer mehr Österreichern schon viel zu lange” dauert. Wir hier oben im Elfenbeinturm der musicalischen Abstrusitäten sehen indes so etwas wie die Reflexion eines stimmungsmäßigen Sommerlochs in dieser Meldung des ORF “durchfäulen”. Kann DAS wirklich eine Headline eines Nachrichtenportals sein? “Die Sehnsucht nach dem Frühling”? Liebe Leute vom ORF, ich sehne mich schon jetzt nach dem nächsten Winter, und ich finde es verstörend, dass Leute sich so etwas Grausliches wie den Sommer auch nur im Ansatz herbeiwünschen. Stinkender Hundekot, flirrende Hitze. All das tauschen für die absolute Reinheit des Winters? Da muss man schon Masochist sein, oder?

Wirbel um “Neuinszenierung” des “Phantoms” auch in Bayern

«Neuinszenierung mit Starbesetzung». So war es auf den Plakaten angekündigt. «Das Phantom der Oper» haben dennoch gewiss die meisten mit dem Namen des englischen Komponisten Andrew Lloyd Webber verbunden. Dessen musikalisch grandiose Musical-Adaption des Gaston-Leroux-Romans war es allerdings nicht, die die etwa 500 Besucher im Markgrafensaal geboten bekamen.

SCHWABACH – Einige Besucher zeigten sich darüber ziemlich verärgert. Allerdings hatte das Tagblatt in der Ankündigung darauf hingewiesen, dass die Neuinszenierung sich nicht an Lloyd Webbers Vorlage hält. [Schwabacher Tagblatt]

In Wirklichkeit ist der finanziell größte Brocken bei den Vereinigten Bühnen Wien das Theater an der Wien

Wien live: Stichwort Vereinigte Bühnen Wien. Die Auslastungen waren in letzter Zeit nicht die besten – braucht man das Musical in dieser Form überhaupt noch?
Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny: In Wirklichkeit ist der finanziell größte Brocken bei den Vereinigten Bühnen Wien das Theater an der Wien – das vergisst man ja immer. Und das Theater an der Wien hat sich innerhalb von nur wenigen Jahren als eine der besten Opernbühnen im deutschsprachigen Raum etabliert. Wir haben hier ein neues Konzept ausprobiert: Anstatt noch ein drittes Repertoiretheater zu etablieren, haben wir das Theater an der Wien als sogenanntes Stagione-Theater konzipiert, das heißt: Jeden Monat eine Premiere. Dadurch ist auch das Medienecho bei den Produktionen größer und konzentrierter – nicht nur in Wien, sondern auch international. Und „Tanz der Vampire“ im Ronacher ist hervorragend ausgelastet.[Wien live Stadtgespräche, wienlive.at]

Noch viel schöner ist die folgende Passage aus dem Interview von “Wien live” mit Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny:

Ein persönliches Beispiel: Ich habe einmal die Busfahrt einer Volksschulklasse aus der Brigittenau ins Dschungel Kindertheater im MuseumsQuartier quasi als Reiseleiter begleitet. Recht schnell hat sich herausgestellt, dass die meisten Kinder nicht wussten, was genau ein Theater ist. Es war eine Herausforderung, innerhalb von 10 Minuten, die so eine Busfahrt vom 20. Bezirk zum Museumsquartier dauert, zu erklären, was eigentlich Theater ist. Aber genau darum geht es: Den Menschen überhaupt einmal die Wahlmöglichkeit zu eröffnen, Kulturangebote zu nutzen. Wir haben zum Beispiel das Projekt Kulturlotsinnen. Das sind zwei engagierte Frauen, die in Betriebe gehen und dort einen Überblick über die Wiener Kulturangebote geben und die Menschen quasi an der Hand nehmen und zur Kultur führen, oder dabei helfen, wie man ein Kulturprogramm richtig liest. Ob ich die Staatsoper besuche oder nicht, ist keine reine Geldfrage.

Genau deswegen, weil Theater einmal finanziell “elitär” war, hat unter anderem das Wiener Burgtheater unter Claus Peymann leistbare Preise z. B. für Studenten eingeführt. Und ins Burgtheater zu gehen, das kann sich auch heute noch jeder leisten. Auch die Eintrittspreise in die Wiener Volksoper sind leistbar. Warum eigentlich lässt die Stadt Wien zu, dass ausgerechnet dasjenige Genre, von dem man meinen sollte, es wäre am ehesten für breite Publikumsschichten geeignet, das Musical, die Eintrittspreise in Höhen schraubt und die Preiskategorien in Strukturen packt, die man kategorisch ablehnen sollte, weil sie ans Unanständige grenzen.

Wieso ist es möglich, dass das Wiener Burgtheater mit Preiskategorien wie 1,50 Euro, 3 Euro, 4 Euro, 7 Euro, 10 Euro, 17 Euro, 25 Euro, 32 Euro, 40 Euro und 48 Euro agiert und die VBW mit 10 Euro, 39 Euro, 65 Euro, 89 Euro, 99 Euro und 109 Euro? Dschungel Wien, natürlich zeigt man den Kindern Theater da, und nicht in einem 109 Euro-Tempel. Wobei mittlerweile, das muss man auch sagen, im Dschungel sicher die interessanteren Stücke gespielt werden, für Kinder allemal.

Musical in Wien sollte man derzeit am besten off-VBW genießen, dem Geldbeutel tut es gut, und man kommt zum Beispiel in den Genuss von wirklich tollen Shows wie dem “Orangenmädchen”. Am 18. Februar ist es wieder soweit, da ist die nächste Aufführungsstaffel von Michael Koniceks Produktion am Spielplan des Wiener Off Theater. Nähere Infos –> hier

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