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Archiv - Mai, 2010

Also sprach Koen Schoots

Ich hab‘ ein Händchen für das Musical. Und ich mag es! Dabei bin ich ein Einzelgänger. Meist mögen die Musicalleute die Oper nicht und umgekehrt. Ich denke dagegen, was verbindet zum Beispiel ,Cats‘ mit ,Traviata‘? Beide stehen an der Grenze der Perfektion. Und es ist eine Gnade, beide Werke dirigieren zu können.

Manchmal ist es nervig, wenn sich die Presse auf die Hauptdarsteller stürzt, als ob die allein das Stück machen. Dabei ist der Dirigent die Seele des Abends, er bestimmt, wie eine Aufführung fließt. Das wird oft zu wenig wahrgenommen.

Link
NÖN: Musical oder Oper – die Qualität zählt!

Stadtsaal Vöcklabruck: Jekyll & Hyde

18. Februar 2011
19:30bis22:30

Stadtsaal Vöcklabruck: Jekyll & Hyde

Musical nach dem gleichnamigen Roman von Robert Louis Stevenson
Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden und Frank Wildhorn
Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz

Musik: Frank Wildhorn
Buch und Liedtexte: Leslie Bricusse
Produktion: Stadttheater Fürth/Euro-Studio
Inszenierung: Andreas Gergen, Christian Struppeck
Musikalische Leitung: Heiko Lippmann
Arrangements: Jason Howland
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Regina Schill
Choreografie: Kim Duddy

Cast
Yngve Gasoy Romdal, Leah Delos Santos, Reinhard Brussmann, Patricia Hodell u.a.

Der Musical-Thriller “Jekyll & Hyde” ist einer der beliebtesten Horrorklassiker weltweit. Das Stadttheater Fürth hat das Musical nach dem gleichnamigen Roman von Robert Louis Stevenson in einer Koproduktion mit Euro-Studio neu inszeniert und gastiert damit in Vöcklabruck.

“Es ist eine der schönsten Rollen, die man derzeit überhaupt spielen kann, vielleicht sogar die schönste”, schwärmt Darsteller Yngve Gasoy Romdal über seine Rolle des Jekyll. Und gleichzeitig die des Hyde. Dieser ist das Ergebnis gefährlicher Selbstversuche des jungen Wissenschaftlers Dr. Henry Jekyll. Beim Versuch, den bösen Teil seiner Seele abzuspalten, erschafft er das Monster Edward Hyde. Jekyll ist fasziniert von Hyde. Tagsüber mimt er den brav strebenden Forscher und nachts lebt er seine brutalen Fantasien mit der Prostituierten Lucy aus. Das Experiment gerät aus den Fugen als Hyde einen Mord begeht. Jekyll versucht sein böses Ich zu stoppen, doch zu spät, Hyde hat bereits die Macht über seine Persönlichkeit übernommen.

Die Regisseure Andreas Gergen und Christian Struppeck inszenieren “Jekyll & Hyde” eng an der Original-Geschichte, um ihr nichts von dem Schrecken und der Emotionalität zu nehmen. Nach der Buch-Vorlage des Schotten Robert Louis Stevenson zeigt das Musical beeindruckend die Abgründe der menschlichen Seele. Die Produktion gastiert im Anschluss an ihre Premiere in Fürth mit über 80 Vorstellungen im deutschsprachigen Raum.

Termine
18. Februar 2011, 19:30 Uhr
Nächere Infos siehe –> hier

Stadttheater Fürth: Jekyll & Hyde

10. Dezember 2010
19:30bis22:30

Stadttheater Fürth: Jekyll & Hyde

Musical nach dem gleichnamigen Roman von Robert Louis Stevenson
Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden und Frank Wildhorn
Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz

Musik: Frank Wildhorn
Buch und Liedtexte: Leslie Bricusse
Produktion: Stadttheater Fürth/Euro-Studio
Inszenierung: Andreas Gergen, Christian Struppeck
Musikalische Leitung: Heiko Lippmann
Arrangements: Jason Howland
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Regina Schill
Choreografie: Kim Duddy

Cast
Yngve Gasoy Romdal, Leah Delos Santos, Reinhard Brussmann, Patricia Hodell u.a.

Der Musical-Thriller “Jekyll & Hyde” ist einer der beliebtesten Horrorklassiker weltweit. Am Stadttheater Fürth wird das Musical nach dem gleichnamigen Roman von Robert Louis Stevenson in einer Koproduktion mit Euro-Studio neu inszeniert.

“Es ist eine der schönsten Rollen, die man derzeit überhaupt spielen kann, vielleicht sogar die schönste”, schwärmt Darsteller Yngve Gasoy Romdal über seine Rolle des Jekyll. Und gleichzeitig die des Hyde. Dieser ist das Ergebnis gefährlicher Selbstversuche des jungen Wissenschaftlers Dr. Henry Jekyll. Beim Versuch, den bösen Teil seiner Seele abzuspalten, erschafft er das Monster Edward Hyde. Jekyll ist fasziniert von Hyde. Tagsüber mimt er den brav strebenden Forscher und nachts lebt er seine brutalen Fantasien mit der Prostituierten Lucy aus. Das Experiment gerät aus den Fugen als Hyde einen Mord begeht. Jekyll versucht sein böses Ich zu stoppen, doch zu spät, Hyde hat bereits die Macht über seine Persönlichkeit übernommen.

Die Regisseure Andreas Gergen und Christian Struppeck inszenieren “Jekyll & Hyde” eng an der Original-Geschichte, um ihr nichts von dem Schrecken und der Emotionalität zu nehmen. Nach der Buch-Vorlage des Schotten Robert Louis Stevenson zeigt das Musical beeindruckend die Abgründe der menschlichen Seele. Die Produktion gastiert im Anschluss an ihre Premiere in Fürth mit über 80 Vorstellungen im deutschsprachigen Raum.

Termine
10. Dezember bis 31. Dezember 2010
Nächere Infos siehe –> hier

Mannheim: Roger Waters’ “The Wall” live

3. Juni 2011
21:00bis23:50

Roger Waters’ “The Wall” live in Mannheim, Hamburg, Berlin und Düsseldorf. Das Original mit allen Songs des legendären Pink Floyd-Albums.

Kein anderes Musikepos der Moderne hat die Massen so nachhaltig bewegt wie „The Wall“ von Roger Waters, dem Mitbegründer und vorrangigen Songschreiber von Pink Floyd. Die wenigen aufsehenerregenden, multimedialen Aufführungen der Originalproduktion haben zum Mythos ebenso beigetragen wie der einzigartige Erfolg des Konzeptalbums, das sich mehr als 40 Millionen Mal verkaufte und Klassiker wie „Comfortably Numb“, „Another Brick In The Wall“, „Mother“, „Run Like Hell“ und „Young Lust“ hervorbrachte.

Jetzt haben zahlreiche Fans endlich Gelegenheit, das bahnbrechende Meisterwerk original und live zu erleben. Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Veröffentlichung von „The Wall“ präsentiert Roger Waters, das kreative Genie der musikalischen Pioniertaten von Pink Floyd, sein monumentales Projekt auf Tour. Die Reproduktion des epochalen Rockdramas über Entfremdung und Transformation enthält überarbeitete Fassungen aller Songs und sämtliche Elemente der Originalproduktion, die mit Hilfe der heutigen Technik aktualisiert wurden.

In Deutschland wird Roger Waters „The Wall“ im Juni 2011 nach Mannheim, Hamburg, Berlin und Düsseldorf bringen. Tickets sind ab 11. Juni 2010 bei Eventim www.eventim.de, 01805-570000 (0,14 Euro/Min., Mobilfunktarife max. 0,42 Euro/Min.) und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. In den USA schlug die Ankündigung des sensationellen Projektes enorme Wellen. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 500.000 Tickets für die Stationen der Tour in Nordamerika vergriffen.

Obwohl kaum ein Werk der populären Musik vergleichbare Anerkennung und Aufmerksamkeit erlangt hat, wurde „The Wall“ ursprünglich wegen seiner Komplexität nur 30 Mal in lediglich vier Städten – Los Angeles, New York, London und Dortmund – aufgeführt. Eine gigantische Zugabe gab es 1990 auf dem Potsdamer Platz, wo mehr als eine halbe Million Menschen dem Spektakel beiwohnten. 1982 inszenierte Regisseur Alan Parker „The Wall“ als metaphorischen Musikfilm, dessen Drehbuch Roger Waters schrieb.

Die Tourneeversion von „The Wall“ wird alle Produktionsteile und Spezialeffekte enthalten, die schon die Erstaufführung zu einem Ausnahme-Erlebnis machten. Herzstück der Show ist eine 73 Meter breite und knapp 11 Meter hohe Mauer, die in der ersten Konzerthälfte errichtet und gegen Ende der Aufführung zerstört wird. In Kollaboration mit dem ursprünglichen Karikaturisten und Bühnenbildner Gerald Scarfe hat Roger Waters neue graphische Elemente, Videos, Projektionen und Animationen zur Illustration der Musik kreiert, um „The Wall“ so aktuell und atemberaubend wie vor dreißig Jahren zu präsentieren. Die Entwicklung der Projektionstechnik ermöglicht heute eine Nutzung der gesamten überdimensionalen Mauerbreite. Natürlich dürfen weder das abstürzende Kampfflugzeug noch die gigantischen, aufblasbaren Puppen fehlen.

Mit „The Wall“ erzählt Roger Waters eine teilweise autobiografische Geschichte über Verzweiflung, Isolation und Angst. Hauptakteur ist der Rockstar Pink, der während einer Tour mit dem Ende seiner Ehe konfrontiert wird. Er überdenkt sein Leben und beginnt, eine Schutzmauer um sich zu errichten. Die Steine der Mauer symbolisieren die Ursachen für verschiedene Leiden wie eine erdrückende Mutter, grausame Lehrer oder die untreue Ehefrau. Pink stellt sich vor, in die Rolle eines faschistischen Diktators erhoben zu werden mit den Zuschauern als devote Anhänger. Schließlich stellt er sich seinen Peinigern und die Mauer beginnt zu bröckeln. Aber nach dem Einsturz wachsen langsam andere Mauern, die einen permanenten Zyklus des Gefangenseins suggerieren.

Die New York Times bezeichnete „The Wall“ 1980 als „Meilenstein der Rockgeschichte und Maßstab, an dem sich alle künftigen Rockspektakel messen müssen“. An dieser Bewertung hat sich grundsätzlich nichts geändert.

Termine
Fr. 03.06.11 Mannheim SAP Arena
Fr. 10.06.11 Hamburg O2 World
Mi. 15.06.11 Berlin O2 World
Sa. 18.06.11 Düsseldorf ESPRIT arena

Nähere Infos –> hier

Hans Peter Janssens - der Krolock von Antwerpen trifft Thomas Borchert

Vor ein paar Tagen hatte Thomas Borchert, Wiens Krolock, Besuch eines Kollegen aus Belgien. Hans Peter Janssens (”Les Misérables”, London) besuchte die Wiener Version von Roman Polanskis “Tanz der Vampire”, um ein paar Eindrücke aufzunehmen für seine Vobereitung auf die Rolle des Krolock, die er in der Produktion von Antwerpen demnächst spielen wird. Auf seiner Homepage gibt es das typische Meet & Greet-Foto mit Thomas Borchert–> hier

Arena: Paolo Nutini

7. Juli 2010
19:00bis23:00

Arena: Paolo Nutini
7. Juli 2010, 19 Uhr, Big Hall

Es sind sein außergewöhnliches Songwriting und seine markante Stimme, die PAOLO NUTINI zu einem der interessantesten Songwriter der Gegenwart machen. Nicht umsonst hat sich sein Debüt-Album „These Streets“, mit dem er vor fast drei Jahren auf der Bildfläche erschien, weltweit über zwei Millionen Mal verkauft. Seine Singles „Last Reques“t und „New Shoe“s wurden auch bei uns zu oft gespielten Radiosongs, und sein Support-Gig beim legendären Led Zeppelin-Konzert in der Londoner O2-Arena stellte den heute gerade mal 22-jährigen Schotten italienischer Herkunft mit einem Schlag mitten in das Rampenlicht des musikalischen Weltgeschehens. Aber sein wahres Können eröffnet sich mit seinem zweiten Album „Sunny Side Up“, das eine ungewöhnliche Vielfalt und Sensibilität an den Tag legt.

Für die Recordings rekrutierte PAOLO NUTINI seine Band The Vipers, mit denen er hörbar eine perfekte Einheit bildet. Wenn PAOLO über die Aufnahmen spricht, fällt auf, dass er immer „Wir“ sagt und sehr darauf bedacht ist, der Band ihre Anerkennung zukommen zu lassen. Zu den Vipers gehören Donny Little (Gitarre), Michael McDaid (Bass), Dave Nelson (Gitarre und Keyboards), Gavin Fitzjohn (Saxophon, Trompete, Tasteninstrumente) und Thomas ‘Seamus’ Simon (Schlagzeug). Fraser Speirs gastiert an der Mundharmonika, und Rico Rodriguez von The Specials spielt die Posaune.

Die Songs auf dem 2009 erschienenen Album veränderte die Art seiner Performance. „Ich kann einen Song wie „High Hopes“ nicht singen, wenn ich zusammengekrümmt auf der Bühne stehe. Ich muss dabei die Brust herausdrücken. Es kommen ganz andere Dinge zutage, und ich sage mir: ‚Zieh das durch, du stehst aus gutem Grund vor all diesen Leuten. Sorg dafür, dass die Band spürt, was du fühlst, und dann wird es auch das Publikum spüren. Es hat einen Grund, warum das Album „Sunny Side Up“ heißt: Ich will ein positives Gefühl transportieren. Denn für mich ist Musik mehr als nur Musik. Sie ist eine Kraft.“

VORVERKAUF
Auf www.musicticket.at bzw. im Musicticket-Shop (Skodagasse 25, 1080 Wien) bzw. unter 01 405 10 10, bei Ticketnet auf www.ticketnet.at bzw. unter 01 588 85, bei Ö-Ticket unter 01/96096 oder www.oeticket.com und unter www.wien-ticket.at bzw. allen Vertriebsstellen von Wien-Ticket erhältlich. Außerdem bei der Arena Wien: www.arena.co.at sowie an der Abendkassa ebendort (Baumgasse 30, 1030 Wien) und bei bei wienXtra-Jugendinfo unter 01/1799.

Tickets: € 28 VVK

Nähere Infos –> hier

Arena: John Fogerty (Open Air)

13. Juli 2010
13:00bis23:00

Arena: John Fogerty
13, Juli 2010, 19 Uhr, Open Air

Die Stimme von CCR & Ikone des American Rock im Juni in Österreich! „Bad Moon Rising“ – „Susie Q“ - „Born On The Bayou“ – „Who’ll Stop the Rain“ – „Rockin All Over The World“ – „Have You Ever Seen The Rain“ u. v. m.

Der Mann, der mit seinem – 1990 verstorbenen – Bruder Tom, Doug Clifford und Stu Cook zwischen 1967 und 1972 Creedence Clearwater Revival bildete und zu einem überwiegenden Teil für die Kompositionen der Band verantwortlich war, kann wahrlich als Eckpfeiler der amerikanischen Rockmusik bezeichnet werden.

CCR traten sogar beim legendären Woodstock-Festival 1969 auf, finden sich allerdings weder auf dem zugehörigen Album oder im Film, da ihre Show gegen 3h früh stattfand und außerdem von technischen Problemen geprägt war.

Aber auch ohne diese Publicity schaffte es die Band in Amerika und weltweit großartige Erfolge einzufahren, 8 gold- und platinveredelte Alben und vor allem Hits von wirklichem Weltformat, die bis heute ins Ohr gehen, stehen auf der Habenseite von CCR.

Ein besonders prominenter Fan bis heute ist Bruce „The Boss“ Springsteen: „Creedence war nicht die hippste Band der Welt, aber die beste!“. Dieses Lob kann man wohl eins zu eins CCR’s Bandleader, Songschreiber, Sänger und Leadgitarristen John Fogerty weitergeben.

Fogerty, der heuer 65 Jahre alt wird, hat sein Comeback als Solokünstler mit dem, von Kritikern hochgelobten und Grammy-prämiierten Album „Centerfield“ 1984 begründet. Seit dem ist er zurück im Rock-Olymp und seine Fans sind dankbar dafür.
Aktuell tourt er mit der Fortsetzung und Erweiterung seines allerersten Soloalbums „The Blue Ridge Rangers Rides Again“ (Universal 2009), eine Sammlung von Covers von Songs aus dem American Songbook, das mit Stars wie Bruce Springsteen, Don Henley aufgenommen wurde.

VORVERKAUF
Online unter www.TICKETNET.at bzw. Tel. 01 588 85, unter www.musicticket.at bzw. Tel. 01 405 1010 und im Arena Büro (Mo-Fr 11.00h-17.00h)
Tickets: € 49 VVK

Nähere Infos –> hier

Literarisches Quartier: Friederike Mayröcker liest aus “Ich bin in der Anstalt”

17. Juni 2010
19:00bis20:00

Literaturhaus Wien: FRIEDERIKE MAYRÖCKER liest aus ICH BIN IN DER ANSTALT

17. Juni, 19 Uhr, Literarisches Quartier

ich bin in der Anstalt ist der Titel von Friederike Mayröckers neuer Prosaarbeit, die ihre Unmittelbarkeit und Direktheit vor allem aus der Betrachtung der Körperempfindung gewinnt. Diese bildet gleichsam ein zentrales Relais, das Erinnerungen, Wortmomente, Sinnbilder und Gedankenverknüpfungen, Beobachtungen, Erfahrungen und Imaginationen zu einem suggestiven und synkretistischen Sprachstrom verschaltet, der Friederike Mayröckers einzigartigen Schreibstil prägt.
Die Magie ihrer Sprache bringt selbst die einfachsten Dinge zum Leuchten hatte Andrea Winkler 2008 über Mayröckers Paloma geschrieben.

»ich habe die Staubkrankheit, in Eschen laufend, ich wache auf mit dem Wort ZWISCHENGEBIRGE, wir fahren im Lift abwärts und ich ziehe 1 grünes Haar aus dem Ärmel seines schwarzen Mantels, Nixe mit grünen Haaren, der alte grüne Steingutteller mit den grünen Seerosenblättern, vor Wochen auseinandergebrochen, wieder geklebt, aus groszelterlichen Beständen oder weiter zurück, etwas wie Wollust über die Seerosenblätter zu streichen, imaginiere, wie sie, die längst Hingegangenen, ihre Speisen darauf verzehrt hatten, vermutlich Kuchenstücke, Bäckereien, denn es gab kein Leid in der Tiefe ihrer Schritte, ich heize, neige (dazu), überstürzt zu handeln, zu antworten, in Eschen laufend, und trug grünes Reisig unter den Augen, nämlich Rousseau, ›ich liebe es, mich mit Nichtigkeiten zu befassen, 100 Sachen anzufangen und keine zu Ende zu bringen, oder den ganzen Tag wirr und planlos zu vertändeln‹, mit grünen Ziegenblättern, etc.«

Friederike Mayröcker, *1924 in Wien. Ab 1946 Englischlehrerin an Wiener Hauptschulen, seit 1969 beurlaubt. Lebt als freie Schriftstellerin in Wien. 1946 erste Veröffentlichung in der Wiener Zeitschrift Plan. Seit 1954 Freundschaft und Zusammenarbeit mit Ernst Jandl. 1967 bis 1971 vorwiegend Arbeit an Hörspielen, daneben Bücher mit szenischer Prosa, in den 70er Jahren längere und kürzere Prosa, in den 80er Jahren umfangreiche Prosabücher und Gedichtbände. 1970/71 Gast des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) in Westberlin, 1972 (zus. mit E. Jandl) Vortragsreise durch die USA im Auftrag des BMfUK. Gründungsmitglied der „Grazer Autorenversammlung“. – Preise und Auszeichnungen (Auswahl): 1963 Förderungspreis für Literatur des Theodor-Körner-Stiftungsfonds zur Förderung von Wissenschaft und Kunst; 1964 Ludwig-von-Ficker-Gedächtnispreis; 1968 Hörspielpreis des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands, Bonn (gemeinsam mit Ernst Jandl); 1973 Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur; 1976 Preis der Stadt Wien; 1977 Georg-Trakl-Preis für Lyrik des Landes Salzburg; 1981 Anton-Wildgans-Preis der Österreichischen Industrie für Literatur; 1982 Großer Österreichischer Staatspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur; 1982 Roswitha-von-Gandersheim-Preis Bad Gandersheim; 1985 Preis des Südwestfunk-Literaturmagazins; 1985 Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien; 1985 Literaturpreis des Südwestfunks Baden-Baden; 1987 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst; 1989 Hans Erich Nossack-Preis der Deutschen Industrie; 1993 „Manuskripte“-Preis für das Forum Stadtpark des Landes Steiermark; 1993 Friedrich-Hölderlin-Preis; 1996 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Künste; 1996 Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis; 1997 13. Meersburger Drostepreis; 2001 Georg-Büchner-Preis; 2001 Karl-Sczuka-Hörspielpreis, 2003 Premio Internazionale, 2004 Ehrenring der Stadt Wien. – Bücher (Auswahl): Larifari. Ein konfuses Buch. Kurzprosa (1956); Texte. Gedichte (1966); Tod durch Musen. Poetische Texte. Gedichte (1966); Minimonsters Traumlexikon. Texte in Prosa (1968); ABC-thriller (1968); Fantom Fan. Prosa (1971); Sinclair Sofokles der Baby-Saurier. Kinderbuch (1971); Fünf Mann Menschen. Hörspiele (mit Ernst Jandl, 1971); Arie auf tönernen Füszen. Metaphysisches Theater (1972); je ein umwölkter gipfel. Erzählung (1973); Heisze Hunde (mit Ernst Jandl, 1977); Heiligenanstalt (1978); Ausgewählte Gedichte 1944-1978 (1979); Die Abschiede. Prosa (1980); Bocca della Verità. Hörspiel (1981); Ich, der Rabe und der Mond. Kinderbuch (1981); Gute Nacht, guten Morgen. Gedichte 1978-1981 (1982); Magische Blätter. Kurzprosa (1983); Reise durch die Nacht. Prosa (1984); Das Herzzerreißende der Dinge (1985); Magische Blätter II (1986); Winterglück. Gedichte 1981-1985 (1986); Der Donner des Stillhaltens / Larven Schemen Phantome (mit Bodo Hell,1986); mein Herz mein Zimmer mein Name (1988); Gesammelte Prosa 1949-1975 (1989); UMBRA, DER SCHATTEN. Das ungewisse Garten-Werk. Prosa zu Arbeiten von Linde Waber (1989); Magische Blätter III (1991); Das besessene Alter. Gedichte 1986-1991 (1992); Veritas. Lyrik und Prosa 1950-1992 (1993); Lection (1994); Magische Blätter IV (1995); Notizen auf einem Kamel. Gedichte 1991-1996 (1996); das zu Sehende, das zu Hörende (1997); brütt oder Die seufzenden Gärten (1998); Benachbarte Metalle. Ausgewählte Gedichte (1998); blättersitten (mit Manfred Gruber, 1999); Gesammelte Prosa. 5 Bände (2001); Requiem für Ernst Jandl (2001); Magische Blätter I-V (2001); Mein Arbeitstirol. Gedichte (2003); Gesammelte Gedichte. 1939 - 2003. (2004); Und ich schüttelte einen Liebling (2005); Magische Blätter VI (2007); Paloma. Prosa (2008); Scardanelli. Gedichte (2009); Dieses Jäckchen (nämlich) des Vogel Greif. Gedichte 2004-2009 (2009).

Nähere Infos –> hier

Theater Akzent: Susanne Draxler - Prinzen sind selten

11. Oktober 2010
20:00bis22:00

Theater Akzent: Susanne Draxler - Prinzen sind selten

Musikkabarett von und mit Susanne Draxler

Musik/Songtexte, akustische Gitarre und Stimme: Herbert Tampier
E-Gitarre und Stimme: Steve Criss
Percussion: Jack Fronczek

Regie: Andrea Schramek
Choreografie: Christoph Riedl

Susanne Draxler begann ihre Karriere als Chefin von „Three Girl Madhouse”, der ersten Girlieband Österreichs. Dann gründete sie den legendären “Weiberstammtisch”. Zu guter Letzt führte sie als „Sweet Sue” die berühmt berüchtigte Damenkapelle „Society Syncopathers” an, und zwar in „Sugar”, der Musicalversion des Kultfilmes „Manche mögen´s heiß” in den Wiener Kammerspielen.

Jetzt ist die Zeit reif für ein Solo! Hier ist es! Wild & zart, bissig & samtig, beinhart & doch ganz weich und vor allem musikalisch. Begleiten Sie Susanne Draxler auf ihrer Reise ins Reich der Erkenntnis und der Verwandlung, gepflastert mit rockigen Songs, leidenschaftlichen Balladen und bösen Statements, denn die Realität ist beinhart: Prinzen sind selten!

Alles beginnt im Kinderzimmer, als Heintje, Winnetou und Papa noch ihre Traummänner waren! Dort inszeniert sie eine unkonventionelle Version ihres Lieblingsmärchens „Der Froschkönig”. Doch aus dem Nachbarsbuben Gertschi will einfach kein Prinz werden. Später Tanzstunde, Flaschendrehen, erster Kuss. Die beste Freundin schnappt ihr den Traumprinzen weg und ihr bleibt wieder nur der Frosch. Doch sie gibt nicht auf, als Hippiegirl mit Potential zur Superwoman, als süße, kleine Sängerin in der Broadwaybar und als Rockprinzessin im Roten Engel, küsst sie den Eislaufprinzen Fredi, den Körndlfresser und spirituellen Möchtegernbuddhisten Wolfi, und die leidenschaftlichen Exoten, Jorgos, Bruce und Slatko! - „gimme some lovin, yeah!” - Dabei will sie nur eines: So wie ihre Filmheldinnen Zarah Leander, Lilo Pulver und Paula Wessely als Belohnung für all das Weinen, Warten und Leiden, den schönen, männlichen, souveränen, unnahbaren Mann abkriegen, der ihr allein sein Herz schenkt! Schließlich endet ihre Reise in der verwahrlosten Künstlerinnengarderobe im Kulturstüberl St. Pankraz. Erschöpft, hungrig und müde ist sie endlich bereit, den Frosch an die Wand zu werfen. Und siehe da, auf einmal ist alles ganz anders!

11. Oktober, 20 Uhr, Studio im Theater Akzent

Nähere Infos –> hier

Vestibül: Junge Burg - schmähstad

17. Juni 2010
19:30bis21:30

‹Junge Burg: schmähstad›
mit TeilnehmerInnen des JugendClubs “Wiener Brut”

Ein morbider Abend übers Abkratzen, Grasbeißen und andere Wiener Grab(en)Kämpfe.

Wien: Eine Stadt voller Kitsch, KaiserGrufties und KaffeehausGrantler – Aber wer am Klischee kratzt, entdeckt Wiener Schmarren statt Wiener Charme.

16 junge Menschen aus dem Club „Wiener Brut“ haben sich mit Wien und vor allem mit den Wienern an sich beschäftigt. Seit November treffen sie sich jeden Dienstag auf dem Lusterboden des Burgtheaters, um dort über Theater zu reden, Theater zu machen, vor allem aber um an „schmähstad“ zu arbeiten, ein Stück Wien, das aus Improvisationen entstanden ist. Nach und nach haben sie auch ihre eigenen Figuren entwickelt:

Da ist zum Beispiel Lily, selbsternannte Stadtführerin, die jeden Tag aufs Neue auf ihre Gruppe wartet oder Marie, die sich für jedes Grab ihre ganz eigene Verschönerung überlegt, sehr zur Freude von Camilla, die sich dann bald auch mal mit ihrer eigenen Geschäftsidee selbständig machen will – fehlt nur noch das Team. Nina und Josef wollen beide endlich abhauen, Sackerl fürs Gackerl und anderes Gegackere haben sie schon lange satt – nur wohin? Lena träumt von ihrer CD, Alexis von einer perfekten Bestattung, Barbara vom nächsten Vogerl im richtigen Gelbton, Mona vom Opernball und Alfred K., seines Zeichens Tourist aus Deutschland, von einem abgearbeiteten Sight-Seeing-Plan.

Skurrile junge Menschen sind das geworden, deren Wege sich kreuzen. Wir begleiten sie einen Tag durch Wien – Endstation Zentralfriedhof. Von ewiger Ruhe keine Spur. Aber trotz Graben- & GießkannenKämpfe träumen sie alle vom Glück. Aber das Glück ist ein Vogerl – ein Kolibri.

Es spielen Teilnehmer des JugendClubs „Wiener Brut“: Sandra Dichler, Marlene Grois, Vanessa Hannesschläger, Florentina Hofbauer, Agnes Jorda, Antonia Kreissl, Ursula Leitner, Ines Maierbrugger, Carola Pojer, Pamina Pröglhöf, Sophie Resch, Katharina Salomon, Johanna Schreiber-Winzig, Maex Weidlinger; Sebastian Sacher, Sebastiano Sing

Donnerstag, 17.06.2010 | 19.30 Uhr Vestibül
Freitag, 18.06.2010 | 19.00 Uhr Vestibül
Samstag, 19.06.2010 | 19.30 Uhr Vestibül
Sonntag, 20.06.2010 | 19.30 Uhr Vestibül
Dienstag, 22.06.2010 | 19.30 Uhr Vestibül

Nähere Infos –> hier

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