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Mannheim: Roger Waters’ “The Wall” live

3. Juni 2011
21:00bis23:50

Roger Waters’ “The Wall” live in Mannheim, Hamburg, Berlin und Düsseldorf. Das Original mit allen Songs des legendären Pink Floyd-Albums.

Kein anderes Musikepos der Moderne hat die Massen so nachhaltig bewegt wie „The Wall“ von Roger Waters, dem Mitbegründer und vorrangigen Songschreiber von Pink Floyd. Die wenigen aufsehenerregenden, multimedialen Aufführungen der Originalproduktion haben zum Mythos ebenso beigetragen wie der einzigartige Erfolg des Konzeptalbums, das sich mehr als 40 Millionen Mal verkaufte und Klassiker wie „Comfortably Numb“, „Another Brick In The Wall“, „Mother“, „Run Like Hell“ und „Young Lust“ hervorbrachte.

Jetzt haben zahlreiche Fans endlich Gelegenheit, das bahnbrechende Meisterwerk original und live zu erleben. Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Veröffentlichung von „The Wall“ präsentiert Roger Waters, das kreative Genie der musikalischen Pioniertaten von Pink Floyd, sein monumentales Projekt auf Tour. Die Reproduktion des epochalen Rockdramas über Entfremdung und Transformation enthält überarbeitete Fassungen aller Songs und sämtliche Elemente der Originalproduktion, die mit Hilfe der heutigen Technik aktualisiert wurden.

In Deutschland wird Roger Waters „The Wall“ im Juni 2011 nach Mannheim, Hamburg, Berlin und Düsseldorf bringen. Tickets sind ab 11. Juni 2010 bei Eventim www.eventim.de, 01805-570000 (0,14 Euro/Min., Mobilfunktarife max. 0,42 Euro/Min.) und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. In den USA schlug die Ankündigung des sensationellen Projektes enorme Wellen. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 500.000 Tickets für die Stationen der Tour in Nordamerika vergriffen.

Obwohl kaum ein Werk der populären Musik vergleichbare Anerkennung und Aufmerksamkeit erlangt hat, wurde „The Wall“ ursprünglich wegen seiner Komplexität nur 30 Mal in lediglich vier Städten – Los Angeles, New York, London und Dortmund – aufgeführt. Eine gigantische Zugabe gab es 1990 auf dem Potsdamer Platz, wo mehr als eine halbe Million Menschen dem Spektakel beiwohnten. 1982 inszenierte Regisseur Alan Parker „The Wall“ als metaphorischen Musikfilm, dessen Drehbuch Roger Waters schrieb.

Die Tourneeversion von „The Wall“ wird alle Produktionsteile und Spezialeffekte enthalten, die schon die Erstaufführung zu einem Ausnahme-Erlebnis machten. Herzstück der Show ist eine 73 Meter breite und knapp 11 Meter hohe Mauer, die in der ersten Konzerthälfte errichtet und gegen Ende der Aufführung zerstört wird. In Kollaboration mit dem ursprünglichen Karikaturisten und Bühnenbildner Gerald Scarfe hat Roger Waters neue graphische Elemente, Videos, Projektionen und Animationen zur Illustration der Musik kreiert, um „The Wall“ so aktuell und atemberaubend wie vor dreißig Jahren zu präsentieren. Die Entwicklung der Projektionstechnik ermöglicht heute eine Nutzung der gesamten überdimensionalen Mauerbreite. Natürlich dürfen weder das abstürzende Kampfflugzeug noch die gigantischen, aufblasbaren Puppen fehlen.

Mit „The Wall“ erzählt Roger Waters eine teilweise autobiografische Geschichte über Verzweiflung, Isolation und Angst. Hauptakteur ist der Rockstar Pink, der während einer Tour mit dem Ende seiner Ehe konfrontiert wird. Er überdenkt sein Leben und beginnt, eine Schutzmauer um sich zu errichten. Die Steine der Mauer symbolisieren die Ursachen für verschiedene Leiden wie eine erdrückende Mutter, grausame Lehrer oder die untreue Ehefrau. Pink stellt sich vor, in die Rolle eines faschistischen Diktators erhoben zu werden mit den Zuschauern als devote Anhänger. Schließlich stellt er sich seinen Peinigern und die Mauer beginnt zu bröckeln. Aber nach dem Einsturz wachsen langsam andere Mauern, die einen permanenten Zyklus des Gefangenseins suggerieren.

Die New York Times bezeichnete „The Wall“ 1980 als „Meilenstein der Rockgeschichte und Maßstab, an dem sich alle künftigen Rockspektakel messen müssen“. An dieser Bewertung hat sich grundsätzlich nichts geändert.

Termine
Fr. 03.06.11 Mannheim SAP Arena
Fr. 10.06.11 Hamburg O2 World
Mi. 15.06.11 Berlin O2 World
Sa. 18.06.11 Düsseldorf ESPRIT arena

Nähere Infos –> hier

1 Kommentar »

  Heiko Köster wrote @ Juni 6th, 2011 at 17:16

Hallo an alle Pink Floyd Freunde,
für mich war 1981 das erste Live-Konzert meines Lebens dieses besagte Stück “The Wall” von Pink Floyd. Es hat auch sehr lange gebraucht, bis ich dieses alles, die Show an sich in Verbindung mit der Musik, mit dem was es alles zu sehen gab in der Halle (Dortmund) in mir sortieren konnte, es war ein Erlebnis der Extraklasse! 13 Jahre später in Hannover im Rahmen der letzten Tourne gings mir ähnlich, einfach wunderschön.
So, was also “The Wall” für die Musikgeschichte letztendlich bedeutet, wird erst in vielen Jahren zu erkennen sein, denk ich. Grund ist dann der Umstand, hier etwas entstanden ist, was von kreativen Menschen gestaltet wurde. Hier liegen Herz, Liebe, Hass und Gefühl eng zusammen und werden durch die Musik zu einer Einheit zusammengfügt. Die Kombination mit dem Wandaufbau, dem Abspielen der Zeichentrickfilme an dieser Wand, allem für die Zuschauer abrupt sich darstellenden Wechseln in Musik und Bild, der (damals wenigstens) absoluten Klangreinheit, schon was Ungewöhnliches und ein bis heute nicht zu toppendes Erlebnis.
Glaube schon, für alle, die das damals erleben durften. wird’s unvergessen bleiben.
Doch fragen wir unsere Kinder heute, sehen die das natürlich ganz anders. Was für unsere Eltern vielleicht Heinz Rühmann oder Zarah Leander waren, ist für uns halt Pink Floyd.
Ist auch gut so!!!!
Heiko K.

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