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Archiv - Februar, 2007

“We Will Rock You” 2008 in Wien?

Glaubt man diversen Gerüchten in einschlägigen Fan-Foren, so wird die Queen-Show “We Will Rock You” ab Januar 2008 in Wien zu sehen sein. Was bietet sich als Spielstätte an? Eigentlich nicht viel, geht man davon aus, wie in diversen Foren zu lesen ist, dass es sich um eine mehrmonatige Spielzeit handeln soll. Beispielsweise das Raimund Theater. Das wiederum würde bedeuten, dass mit einer Derniere von “Rebecca” noch 2007 zu rechnen ist, und “Rudolf” frühestens Ende 2008 zur Aufführung gelangt. Man darf gespannt sein auf die nächste Pressekonferenz der Vereinigten Bühnen Wien.

Wien: “Jesus Christ Superstar” mit Rasmus Borkowski

Für eine Überraschung sorgten die Vereinigten Bühnen Wien heute mit der Bekanntgabe der Besetzung der Titelrolle ihrer traditionellen Ostershow “Jesus Christ Superstar”. Rasmus Borkowski – zuletzt als Mercutio in ROMEO & JULIA engagiert – wird als Jesus im Wiener Raimund Theater zu sehen sein, Sean Gerard als Judas und Caroline Vasicek als Maria Magdalena. In den weiteren Rollen: Stefan Cerny, André Bauer, Noud Hell, Jacqueline Braun, Kathleen Bauer und Tina Schöltzke.
Man kann davon ausgehen, dass Tickets für die 3 Shows im April bald Mangelware sein werden.

Ennio Morricone ante portas

Maestro Ennio Morricone wird im Dezember 2007 in der Wiener Stadthalle gastieren. Das ist für Freunde der Filmmusik, die sich von den unverschämtem Eintrittspreisen (ab 54 Euro) nicht abschrecken lassen, sicher eine Frohbotschaft. Für die profil-ausgabe vom 19. Februar geruhte Morricone Herrn Thomas Migge einige Fragen zu beantworten, durchaus sehr launig, wie anhand von drei kleinen Zitaten demonstriert werden soll:

profil: Wo komponieren Sie? Hier in Ihrer geräumigen Wohnung hoch über dem römischen Verkehrschaos?
Morricone: In meinem Studio, hier am Schreibtisch.
profil: Nicht am Klavier?
Morricone: Nur die Ohrfixierten komponieren am Klavier.
profil: Das hört sich nach Kritik an.
Morricone: Richtig! Das soll es auch sein.

profil: Man schenkte mir eine CD mit einem Soundtrack aus einem Harry-Potter-Film. Ohne den Film zu sehen, hört sich die Muik wie absolute Musik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts an. Teilen Sie diese Einschätzung?
Morricone: Darin kann ich nichts Schlimmes entdecken. Soundtracks werden von verschiedenen Faktoren bestimmt. Und wenn ein Leitmotiv neoromantisch zu sein hat, dann ähnelt es neoromantischer Musik. Wie hieß der Typ: Harry Popper?
profil: Potter!

profil: Gibt es eine Filmmusik, die Sie noch gern schreiben würden?
Morricone: Nein.

[profil, 19. Februar 2007, S.94ff.; das ganze Interview ist auch online zu finden]

Levay ist nur drin, wo auch Levay draufsteht: “Marie Antoinette”-Musical für England in Planung

Derzeit wird in Japan das neue Levay/Kunze-Musical “Marie Antoinette” aufgeführt. Wer zufälligerweise auf marie-antoinette.co.uk surft, landet auch bei einem Musical über Marie Antoinette, allerdings handelt es sich dabei um ein Werk von Fabrice Paget. Auf der Homepage des englischen “Marie Antoinette”-Musicals wird das Projekt web-2.0-mäßig vermarktet, inklusive Podcast, Songbeispielen, Berichten über die Cast-CD-Aufnahmen. Auch einige Vorab-Single-CDs sind bereits vorhanden.

Werner Auer zeigt “Musicalmania - der Wettstreit der Musicals”

Am Samstag, den 24. Februar 2007, geht im Stadtsaal von Hollabrunn die Musicalshow “MUSICALMANIA - der Wettstreit der Musicals” über die Bühne. Es handelt sich dabei um ein Projekt von Werner Auer, dem Intendanten der Felsenbühne Staatz.

Auf seiner Website beschreibt Auer die Produktion folgendermaßen: “Entscheiden Sie mit, welches Musical zum “Musical des Abends” gekürt wird. Acht der bekanntesten Musicals (unter anderem JESUS CHRIST SUPERSTAR, JEKYLL & HYDE, GREASE, TANZ DER VAMPIRE, ELISABETH und CATS) treten live gegeneinander an und kämpfen um die Gunst des Publikums. Die Zuschauer haben die Möglichkeit LIVE darüber zu entscheiden, wer zum Sieger gekürt wird!
Die abwechslungsreiche Bühnenshow wird von einer 4-köpfigen Liveband, 2 Sängerinnen, 2 Sängern und 4 Tänzerinnen szenisch umgesetzt.
Alle Mitwirkenden sind Profidarsteller bzw. -musiker und verfügen über langjährige Bühnen- und Studioerfahrung u. a. bei den Vereinigten Bühnen Wien, der Wörtherseebühne Klagenfurt, dem Musicalsommer Zell am See, den Stockerauer Festspielen, und auf der Felsenbühne Staatz. Info und Tickets: 02952/3335 (Freizeitbetriebe Hollabrunn).

Auer hat in seiner Truppe einen Darsteller, der einen Besuch von “Musicalmania” auf jeden Fall rechtfertigt: Otto Jaus.
Seine Kurzbiographie: Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz an der Konservatorium Wien Privatuniverität, derzeit 3. Jahrgang (Musical, Chanson, Operette). Bühnenerfahrung:
Musical: “Jekyll & Hyde” (Proops, Felsenbühne Staatz), “Les Misérables” (Marius, Felsenbühne Staatz), “Once on This Island” (Agwe, Konservatorium wien), “Das Lächeln einer Sommernacht” (Graf Malcolm, Konservatorium Wien).
Operette: “Ball im Savoy” (Mustapha Bey, Konservatorium Wien).
Am Kabarett Simpl als “Pezi” und “Tintifax” in “Krawutzi Kaputzi – Strengstes Jugendverbot!” ab April 2007.

In weiteren Hauptrollen zu sehen: Antje Kohler und Brigitte Treipl.

Im Frühjahr ist die Show auch für Wien geplant, und zwar im Hotel Wimberger ab 18. Mai für einige Aufführungen.

Update:
Ab sofort übernimmt Armin Rostami die Rolle von Otto Jaus. Armin Rostami war bis jetzt unter anderem auf der Felsenbühne Staatz als “Judas” in “Jesus Christ Superstar” zu sehen sowie als “Tod” in der “Elisabeth”-Produktion der Thuner Seespiele.

Später Erfolg für die “Altar Boyz”

Vor zwei Jahren versuchte sich vom Off-Broadway aus ein Musical über das typische Boygroup-Phänomen durchzusetzen: “Altar Boyz”. 90 Minuten, keine Pause, jede Menge Choreographien im Stil von ‘NSYNC & Co, fünf “singing heartthrobs from Ohio” - und trotzdem ging die Rechnung nicht auf, der Weg vom Off-Broadway zum Broadway war zu weit, und so schickte man die Produktion gleich in die Provinz, in die amerikanische, versteht sich.
Bald waren sie vergessen, die “Alter Boyz”, bis … ja bis sich die Cast-CD, die am 17. Mai 2005 veröffentlicht wurde, Anfang Februar 2007 aus dem Nichts auf Platz 9 der Billboard Top Cast Album Charts katapultierte.
Was war passiert? Zwei Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen.
1) Die “Altar Boyz”-Tour erreichte 2007 die Stadt der Schönen, Reichen, Schönheitsoperierten, die Stadt der Engel - Los Angeles.
2) Der wohl wesentlichere Faktor: Die “Altar Boyz” traten bei der Casting TV-Show “Grease: You’re The One That I Want” auf.
Wer für die “Altar Boyz” nicht extra die entwürdigenden Einreiseprozeduren ins Land der unüberschaubaren Unmöglichkeiten über sich ergehen lassen will, kann schon bald eine europäische Produktion der Show sehen, und zwar in Budapest. Da steigt am 28. März 2007 im Thália Színház die Premiere der ungarischen Version. Die Choreographie hat Ákos Tihanyi übernommen. [Story]

“No friend of mine” - Neuer Song von Michael Jackson?

Wer dieser Tage auf die MySpace-Site von DJTempamental surft, findet dort einen Song mit dem Titel “No friend of mine”.
Glaubt man Presseberichten, handelt es sich dabei um das erste neue Songmaterial, das Michael Jackson, der King of Pop, seit seinem “Invincible”-Album, das im Jahre 2001 erschien, aufgenommen hat.

Wiener Volksoper: “They Will Rock You” - Tanzhommage an Queen

Am Sonntag den 4. März 2007 findet in der Wiener Volksoper die Premiere der Produkion “They Will Rock You” statt.
Der belgische Choreograph Ben van Cauwenbergh, Ballettdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, ließ sich von Text und Musik zahlreicher Queen-Songs zu einer facettenreichen Hommage an die legendäre Band inspirieren, die die Vitalität dieser Musik in mitreißende Bewegung umsetzt. Es geht dabei um Liebe und Liebesleid, um die goldenen Zeiten des Rock’n'Roll, um spannende Krimi-Atmosphäre, um Humorvolles, Groteskes, auch Verrücktes und schließlich um den langsamen Abschied vom Leben. Klassischer Tanz wird mit modernen Bewegungselementen kombiniert, virtuose Soli und Pas de deux wechseln mit energiegeladenen Ensembleformationen.

Das Leading Team:

Choreographie, Inszenierung, Konzept, Kostüme : Ben van Cauwenbergh
Musik: Queen
Bühne, Konzept, Videoprojektionen: Dimitrij Simkin
Choreographie des Kinderballets: Nadia Deferm
Einstudierung: Ben van Cauwenbergh; Michael Kropf (Kinder)
Licht: Thomas Märker

Besetzung:
Damen (solo): Tsymbal, Kronberger, Sarkissova, Baranowicz und Zubovic
Herren (solo): Delbó, Hatala, Maslyannikov und Snizek

“Lässig und Barsch” - Peter Lesiak & Pia Baresch in den “Brennesseln”

Am 1., 2. und 3. März 2007 geben Peter Lesiak (”Romeo & Julia”, Raimund Theater) und Pia Baresch (”SOKO Donau/Wien) ihren “musikalischen Rosenkrieg” “Lässig und Barsch” in den Wiener Brennesseln.

“Lässig und Barsch” ist eine schwungvolle Musikshow mit neu arrangierten Jazzstandards und bekannten Popmelodien, von Frank Sinatra bis Rainhard Fendrich, von Aretha Franklin bis Marianne Mendt, mit neuen Texten von Alexander Kuchinka.
Lesiak und Baresch führen mit viel Witz und Ironie durch den Abend und erzählen die Geschichte eines Künstlerpaares und ihrer zweifelhaften Beziehung, die angesichts eines gemeinsamen Auftritts zu zerbrechen droht.

Weihnachten mit Lukas Perman und Marjan Shaki

Den 1. April schreiben wir noch nicht, bis Weihnachten 2007 ist es noch ein Weilchen, aber trotzdem ist letzte Weihnachten ein Projekt untergegangen, das eigentlich recht interessant klingt. Im Annette Betz-Verlag ist “Das große Buch der Weihnachtslieder” erschienen, herausgegeben von Irmgard Harrer und illustriert von Carola Holland.
Dem Buch liegt eine CD bei, für die Marjan Shaki und Lukas Perman die vorgestellten Weihnachtslieder neu aufgenommen haben. Buch und CD sind beispielsweise bei suedwind erhältlich.

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