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Archiv - Dezember, 2010

Osterklang: Neue Oper Wien zeigt “Mass” im Wiener Semperdepot

17. April 2011
19:30bis22:30

In einer Kammerversion, als Theaterstück für Sänger, Schauspieler und Tänzer, zeigt die Neue Oper Wien ab 17. April 2011 (weitere Vorstellungen: 19., 22. und 25. April) Leonard Bernsteins “Mass” im Wiener Semperdepot (Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien).

Walter Kobéra hat bei dieser Koproduktion mit dem “Osterklang Wien” die Musikalische Leitung, Hendrik Müller inszeniert.

Bühne & Kostüme: Matthias Werner
Choreographie: Nikolaus Adler
Lichtdesign: Norbert Chmel
Chorleinstudierung: Michael Grohotolsky
Einstudierung Knabenchor: Johannes Mertl

Mitwirkende
Street People: Rebecca Nelsen, Bibiana Nwobilo, Simona Eisinger, Anna Clare Hauf, Marion Feichter, Manuela Leonhartsberger, Marko Formanek, Abdul Candao, Martin Piskorski, Georg Leskovich, Dieter Kschwendt-Michel, Andreas Kammerzelt
Zelebrant: Alexander Kaimbacher
Knabensolo: Leonid Sushon
Chor: Wiener Kammerchor
Chor: Opernschule der Wiener Staatsoper
Orchester: amadeus ensemble-wien

Tickets sind bereits erhältlich und wohl auch bald ausverkauft, es heißt also rasch kaufen, wenn man diese Produktion sehen möchte. Zum Ticketvorverlauf geht es –> hier

Broadway: Treibts Julie Taymor zu weit mit “Spider-Man: Turn Off the Dark”?

Verletzte, Hauptdarsteller, die das Handtuch werfen, Pannen, Absagen … das Schicksal meint es nicht gut mit der Cast, den Produzenten & dem Leading Team des Musicals “Spider-Man: Turn Off the Dark”.

Nun werfen sich ein paar Broadway-Veteranen in die Diskussion, aber nicht für Julie Taymor - im Gegenteil:

“They should put Julie Taymor in jail for assault”, schrieb Adam Pascal (”Rent”) auf Facebook. Alice Ripley (”Next to Normal”) twitterte erst kürzlich: “Does someone have to die?”

Das nächste Problem der Show könnte Hauptdarsteller Reeve Carney werden. Er scheint, berichten mehrere Quellen, Stimmprobleme zu bekommen und etwa sein Solo “Boy falls from Sky” längst nicht mehr gut liefern zu können.

Was zwar eine Unsitte ist, aber bei einer derart überdimensionierten Preview-Phase wie bei “Spider-Man” auch schon wieder verständlich: Die Medien veröffentlichen ihre ersten Kritiken, und auch die fallen nicht positiv aus. So liest man auf Bloomberg:

A few good songs would help, in which department the show is sorely lacking. Like most rock stars, Bono and The Edge haven’t a clue about writing for the theater. Many of the numbers are fragments and none offers much psychological insight into character. Tellingly, the ones that work best — “Rise Above” and “Deeply Furious” — belong to Arachne, who also gets the title song, a lame item indeed.

Auf Gawker ist zu lesen:

The real problem of director Julie Taymor and U2’s unwieldy catastrophe is that it is really, truly horrendously and unfixably bad down to its bones. The book is a travesty, the music is lazy and awful — it’s like listening to the scraps left on the floor after U2 recorded “Hold Me, Thrill Me, Kiss Me, Kill Me” — and the actors, including the voice-cracking lead Reeve Carney, are just not up to the vague, sloppy task set before them. If every flying element worked pretty much perfectly, as it did when I saw it, the show is still one of the worst things, if not the worst, I’ve ever seen on Broadway.

Dass das Publikum derzeit wie verrückt Tickets für Previews dieser Show kauft - man muss das verstehen. Der Thrill, bei einem Spektakel dabei zu sein, bei dem die Chance groß ist, live ein Unglück zu erleben … das war schon in der Antike ein Erfolgsrezept, und das ist bei einem Formel-1-Rennen ebenfalls kein unwesentlicher Faktor. Die Frage ist, was das in dem einen Fall noch mit Sport und in unserem Fall mit dem Musicalgenre zu tun hat. Doch vielleicht setzt die Löwen-Julie hier neue Maßstäbe, und “Spider-Man: Turn Off the Dark” wird die erste Las-Vegas-Show, die ihr Try-out am Broadway hatte.

Konzerthaus: Karl Markovics - Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten

20. März 2011
19:30bis21:30

Konzerthaus/Mozartsaal: Karl Markovics liest “Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten” von Alessandro Baricco
20. März 2011, 19:30 Uhr

Interpreten
Karl Markovics, Lesung
Béla Koreny, Klavier

Programm
Karl Markovics liest Alessandro Baricco «Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten»
Bela Koreny spielt Filmmusik von Nino Rota bis Ennio Morricone

Nähere Infos –> hier

stadtTheater Walfischgasse: Eva Maria Marold - Working Mom

27. Januar 2011
20:00bis22:00

Ungenutzte Ressourcen, hohes Energieniveau, brachliegende Talente, … Dies ist die Geschichte einer ledigen, alleinerziehenden, vollbusigen und trotzdem arbeitslosen Schauspielerin, die in einem verzweifelten Balanceakt versucht, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen. Vom System gezwungen, sich mit AMS, SVA, Kirche und Kindergarten auseinanderzusetzen, schlittert die Protagonistin von einer abenteuerlichen Situation zur nächsten. Auch andere im “show business” tätige Leidensgenossen kommen zu Wort, wie zum Beispiel die russische Opernsängerin mit österreichem Pass, der Künstlermanager mit “halb-krimineller” Vergangenheit und die alte, amerikanische Tänzerin mit Alkohol- und Drogenproblemen … Sie alle sind vereint in dem Versuch, ins “System zu passen” und dennoch ihren künstlerischen Beruf auszuüben. Ein nicht leichtes Unterfangen im Staate Österreich.

Eva Maria Marold - Working Mom
stadtTheater Walfischgasse
27.1. 2011, 10.2.2011, 27.2.2011, 10.3.2011, 31.3.2011, Beginn jeweils 20:00 Uhr
Tickets von 19 bis 34 Eruo
Nähere Infos –> hier

Theater Drachengasse: 4 Gossip Operas

11. Januar 2011
20:00bis22:00

4 GOSSIP OPERAS
Ein Musiktheater nach vier Meldungen der internationalen Klatsch- und Tratschpresse
von Alexander Kukelka

Uraufführung
Auftragswerk Theater Drachengasse

11. Jänner - 13. Februar 2010
Di-Sa um 20:00 Uhr

10. Jänner 2010, 11:00 Uhr: Einführungsmatinee mit Musikausschnitten
Moderation: Otto Brusatti

Bombenterror im Urlauberparadies! Mutter isst Leiche ihres Babys! Lady Gaga ist ein Mann! flüstert der Chor der Schweinegrippe-Hysteriker. Und beschwört gleich darauf 1. den allgemeinen Verfall der sittlichen Moral durch ungezügelte Lust, 2. die Kunst als wahren Motor für Reichtum, Ruhm und Prominenz, zerstört so ganz nebenbei 3. eine stille Liebe durch giftigen Tratsch und zeigt 4., dass auch aus einem vom Schicksal getretenen Kannibalen ein Mensch wie du und ich werden kann.

Cast
Dieter Kschwendt-Michel
Eva-Maria Neubauer
Christoph Sommersguter

Leading Team
Komposition/Buch/Regie: Alexander Kukelka
Bühne/Kostüm: Maria Theresia Bartl
Musiker: Wolfgang Kornberger, Alexander Kukelka, Peter Uhler

Karten und Info: Telefon: +43 1 513 14 44 oder www.drachengasse.at
Theater Drachengasse: A-1010 Wien, Fleischmarkt 22

Nähere Infos –> hier

Webtipp: Showblogs & Videos

Showblogs
Unter anderem mit der Frankfurter Version von “Spring Awakening” beschäftigt sich Fabian auf “a place for us” (siehe —> hier). Seit einigen Monaten regelmäßiger befüllt wird der Blog “Nachtschwärmereien” (siehe –> hier). Niklas bloggt auf “niklas bloggt” (siehe –> hier), er schreibt über Filme, Filmmusik und über Shows.

YouTube-Videos
- Barry Anderson: “Psalm” von Jeff Thomson und Jordan Mann (–> hier)
- Aloe Blacc: “Loving You is Killing Me” (–> hier)
- Colin Geaghan: “Want to believe” von Riana Nelson (–> hier)
- Joop van den Ende Academy: “Letterland” (–> hier)
- Todd Robbins frisst die Weihnachts-Deko in einem TV-Studio (–> hier)
- Aretha Franklin: “Joy To The World” (–> hier)
- Josh Kay: “Caught With You” (–> hier)
- The Shortest Christmas Carol EVER (–> hier)

Der Tag, an dem ich Uwe Kröger gesehen habe

Es gibt Tage, da passiert im Grunde genommen genau gar nichts, aber doch erinnert man sich an sie wie an kaum einen anderen Tag in den letzten Wochen. Gestern war einer dieser Tage. Es war der Tag, an dem ich Uwe Kröger gesehen habe. Aber beginnen wir am besten am Anfang.
Es begann mit der Einladung zu einer Weihnachtsfeier im Do&Co Albertina. „Nobel, nobel!“ dachte ich mir und sagte zu. Am betreffenden Tag verließ ich meine Wohnung, spazierte durch den schmelzenden Schnee zu einem Taxistand und bestieg das erste, nicht unbedingt jugendlichste Taxi (der Kühlergrill war bereits dahin) und gab die Albertina als Zielort an. Dann begann der Fahrer mit mir zu sprechen. Man muss bedenken, in Wien kann es einem schon sehr schnell passieren, dass man vom Fahrer angesprochen wird, jedoch will er dann entweder wissen, wie man hinkommt, wo man hin muss oder er lässt sich die Route bestätigen. Den Rest der Fahrt starrt man auf den Taxometer und rechnet aus, wie oft man sich um diese Summe hätte betrinken können. Aber nicht so dieser Fahrer. [weiterlesen im Vice Magazine –> hier]

Und weil wir schon bei Uwe Kröger sind:

Die Männerriege ist bei der am 11. März startenden “Dancing Stars”-Staffel bereits komplett. Zu den bereits bekannten Herren (Kabarettist Reinhard Nowak, Klostertaler-Frontman Markus Wolfart, Popsänger James Cottriall, Schauspieler Mike Galeli) gesellen sich noch Musicalstar Uwe Kröger und Moderator Dieter Chmelar [tv-media 52/10, Seite 7]

Schon in der ersten Folge der neuen Staffel könnte “Dancing Stars” eine ganz eigene Spannung bekommen, soll doch Marika Lichter für eine Sendung als Gastjurorin im Gespräch sein (laut Oe24.at]

Peter Weck: War’s das?

Lesetermine

Montag, 17.01.2011, Lesung
Schlosspark Theater, Schloßstr. 48, 12165 Berlin

Dienstag, 18.01.2011, Lesung
Buchhandlung & Verlag E.Walter Marx Nachf., Dr.- Friedrich-Ring 23, 08056 Zwickau

Mittwoch, 19.01.2011, Lesung
Theater DasDie Brettl, Lange Brücke 29, 99084 Erfurt
Beginn: 19.30 Uhr

Donnerstag, 20.01.2011, Lesung
Buchhandlung Die Eule, Karlstraße 23, 99817 Eisenach

Freitag, 21.01.2011, Lesung
Stadtbücherei Bad Nauheim, Zanderstr. 3, 61231 Bad Nauheim

Sonntag, 23.01.2011, Lesung
Amtshaus Simmering, Enkplatz 2, 1110 Wien
Beginn: 11.00 Uhr

Donnerstag, 10.02.2011, Lesung und Gespräch
Buchhandlung Friedrich Schaumburg, Große Schmiedestraße 27, 21682 Stade
Beginn: 20.00 Uhr

Freitag, 11.02.2011, Lesung und Gespräch
Volkstheater Geisler, Dr.-Julius-Leber-Str. 25, 23552 Lübeck
Beginn: 20.00 Uhr

Sonntag, 13.03.2011, Lesung
Amtshaus Simmering, Enkplatz 2, 1110 Wien
Beginn: 11.00 Uhr

Ein Geschenk für Lieblingsfeinde

Stefan Grissemann schägt in der aktuellen Ausgabe des PROFIL als Geschenk für Lieblingsfeinde vor:

Jetzt schon Karten fürs Stockerauer Sommer-Open-Air-Festival 2011 erwerben und strategisch verschenken: Alfons Haider gilbt im Neil-Simon-Musical “Sie spielen unser Lied” einen Popkomponisten, der seiner jungen Texterin verfällt. Regie: Gabriel Barylli. Traumpaarung!

Link
- Infos zur Show, was sein muss, muss sein –> hier

Wildhorns Dracula wird weiblich - alles ist möglich in Japan

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Im August 2011 feiert Frank Wildhorns Musical “Dracula” eine ganz besondere Premiere: In Osaka und Tokio wird Yōka Wao, der ehemalige Star der Takarazuka-Theatertruppe, in der Hauptrolle, als erster weiblicher “Dracula”, zu sehen sein.

Als Takarazuka-Mitglied war Yōka Wao unter anderem als Franz Joseph und Rudolf in Sylvester Levays Musical “Elisabeth” zu sehen. Rudolf spielte sie auch in der Produktion “Mayerling”. Ihren letzten Auftritt als Star der Takarazuka-Truppe hatte Yōka Wao in Wildhorns “Never Say Godbye”.

Link
- sanspo.com: 女性でä界初!和央ようかドラキュラä爵 (2/2ページ)
- Dracula the Musical
- tokiohive.com: Ex-Takarazuka top star, Wao Youka, to challenge herself through “Dracula”
- Yōka Wao: Official Website

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