Home RSS Go RED Go BLACK

Archiv - April, 2012

Drama Desk Awards: „Orchestrations“-Kategorie im Blitzverfahren wieder eingeführt, die Nominierten sind …

Nach einem wahren Aufbegehren der, wie das Fachmagazin Playbill schreibt, „New York theatre community“ gegen die Abschaffung der Kategorie „Outstanding Orchestrations“ (siehe auch –> hier) bei den Drama Desk Awards 2012 haben es sich die Verwantwortlichen kurzfristig nochmal überlegt, die Kategorie wieder eingeführt und auch gleich die Nominierungen bekannt gegeben, die da lauten:

Bill Elliott, Nice Work If You Can Get It
Larry Hochman, Death Takes a Holiday
Martin Lowe, Once
John McDaniel, Bonnie & Clyde
Michael Starobin, Queen of the Mist
Danny Troob, Newsies

Links
- Playbill: Drama Desk Awards Reinstate Orchestrations Category; Nominees Announce
- FuckYeahStephenSondheim: Drama Desk Awards Reinstate Orchestrations Category; Nominees Announced
- TheaterMania: Drama Desk Reinstates Orchestrations Category
- broadway.com:Drama Desk Awards Reinstate Orchestrations Category After Outcry; Nominations Announced
- change.org: Reinstate the Drama Desk Award for Best Orchestrations

„Munter geht die Sisi unter“ – können Kritiker „durchfallen“?

Die Zeitschrift „Bühne“, sozusagen die „Hauspostille“ des Wiener Bühnenvereins, dessen Präsident Thomas Drozda (VBW) ist, dessen Vizepräsidenten Georg Springer (Bundestheater Holding), Alexander Götz (Theater in der Josefstadt) und Michael Schottenberg (Volkstheater) sind, publizierte in ihrer jüngsten Ausgabe (Mai 2012) unter dem Titel „Todessehnsucht einer Kaiserin“ eine Art Glosse von Paul Blaha, die dieser mit dem Statement beginnt:

„Munter geht die Sisi unter“, titelte seinerzeit der KURIER, „Kaiserinnen-Schmarrn“ DIE PRESSE. Doch nicht das Stück ist am 3. September 1992 bei seiner Uraufführung durchgefallen, sondern die Kritiker.

Interessant. Kritiker können also durchfallen. Was würde das eigentlich bedeuten, wenn es wirklich so wäre? Dass der Wiener Bühnenverein nach 20 Jahren, natürlich ganz objektiv, herangeht und beurteilt, dass die Aussagen der Kritiker von anno dazumal „falsch“ waren? Falsch nach welchen Kriterien? Was steckt da für eine Vorstellung über die Aufgaben eines Kritikers dahinter? Ist es seine Pflicht, vorherzusehen, wie einem imaginären Publikum eine bestimmte Show gefallen wird? Muss er dann abwägen, seine Analyse dieser Show zu formulieren, oder doch den „richtigen“ Geschmack des Publikums in für das produzierende Theater güldene Worte zu fassen? Glaubt hier wirklich jemand, dass 20 Jahre danach „Elisabeth“ unumstritten ist, sozusagen die gestreckte FAUST des Musicalgenres ins Gesicht der Kritiker?

Herr Blaha schreibt auch:

Genau 20 Jahre nach der Uraufführung kehrt dieser österreichische Exportschlager der Vereinigten Bühnen Wien an seinen Ursprungsort zurück, selbstverständlich in neuer Besetzung.

Zuletzt war die Show 2003 bis 2005 in Wien zu sehen, innerhalb der letzten 20 Jahre war „Elisabeth“ an die 10 Jahre in Wien am Programm des Theaters an der Wien. Und was ist so selbstverständlich daran, dass die Show in neuer Besetzung kommt? Nichts, gar nichts.

Beste Werbung für die Wiener Volksoper: Annettes DaschSalon aus dem Odeon

Die Berliner Sopranistin Annette Dasch ist seit 2008 unter anderem auch Gastgeberin des TV-Formats „Annettes DaschSalon”, einer Mischung von Liederabend und Talkshow.

Derzeit probt Dasch an der Wiener Volksoper „Madame Pompadour“ (Premiere 6. Juni 2012) und nutzte diesen Zwischenstopp in Wien, um eine Folge ihrer Sendung im Wiener Odeon Theater aufzuzeichnen. Unter dem Motto „Begegnungen“ zu Gast: Michael Schade, Paul Schweinester (an der Volksoper unter anderem in „Die spinnen, die Römer!” zu sehen), Katharina Straßer (war an der Volksoper in „My Fair Lady“ zu sehen, die Show steht ab 30. Dezember 2012 wieder am Spielplan der Volksoper) und Josef Hader.

Bis 5. Mai kann die Sendung online –> hier als Stream abgerufen werden.

Link
- Annettes DaschSalon @ZDFmediathek

Matt Doyle: „What You Stole“

Matt Doyle (War Horse, Spring Awakening) sings „What You Stole“ written by Matt and Will Van Dyke at his concert at Joe’s Pub on November 28th, 2011, a benefit for Broadway Impact, an equal rights organization. Visit BroadwayImpact.com for more information.

Band: Will Van Dyke (Piano), Mason Ingram (Drums), Lou Garrett (Guitar), Allison Seidner (Cello)

Visit mattdoylemusic.com/ for more information and to purchase Matt’s music

Filmed by Shoshana Feinstein - famousinny.com/

Marjan & Lukas im Interview mit LT1

Ein Interview mit Marjan & Lukas auf LT1, einem oberösterreichischen Lokalsender, finde ich persönlich ziemlich sehenswert und gelungen. Zum Interview geht es –> hier.

IN YOUR FACE: Jason Robert Brown über die Streichung der Kategorie “Orchestrations” bei den Drama Desk Awards

Mind you, New York theatre musicians feel like they’re under siege all the time anyway. Pit orchestras have fewer and fewer players, the musicians themselves are often hidden away, miked to a level of utter artificiality, the quality of the music they make is more in the hands of the mix engineer than under their own very capable control, and there is constant pressure from producers to allow the music to be pre-recorded (a pressure that the Musicians’ Union, almost entirely on its own, has thus far managed to deflect, though I assure you that fight is far from over). Furthermore, even though the Tonys now do have an Orchestration award, there is no major award for Music Directors, a slight which drives those irreplaceable and versatile collaborators justifiably up a wall. So this kerfuffle about the Drama Desks, which might seem simply puzzling in any other year, this year seems like yet another shot across the bow.

Der ganze Artikel bei broadwayworld.com –> hier.

Link
- playbill.com: Drama Desk Awards Drop Outstanding Orchestrations Category

Schubert Theater: “Die letzten 5 Jahre” mit Jil Clesse & Michael Souschek

3. Juni 2012
19:30bis21:30

Das Rätsel um die geheimnisvolle deutschsprachige Produktion von Jason Robert Browns Musical “The Last 5 Years” im Wiener Schubert Theater ist gelöst. Jil Clesse und Michael Souschek bringen in der Regie von Matthias Weiβschuh das längst Kult gewordene Musical auf die Bühne.

Alle drei studieren an der Konservatorium Wien Privatuniversität/Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater derzeit im 2. Jahr und bringen mit ihrer Produktion zum ersten Mal Browns Musical in deutscher Sprache in Wien zur Aufführung. Bei den bisherigen Produktionen in der Kammeroper 2007 (siehe –> hier) und 2011 im Theater Drachengasse (siehe –> hier) wurde die englischsprachige Fassung gespielt.

Tickets für die drei Vorstellungstermine (3. bis 5. Juni 2012) gibt es demnächst auf der Website des Schubert Theaters —> hier.

Links
- Schubert Theater
- konsical.com/Studenten/2. Jahrgang

Schauspielhaus Graz 2012/13: “Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs”

Das Grazer Schauspielhaus bringt DIE Musicalsensation der Saison 2012/13: “Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs”, ein Stück von von Jeffrey Lane und David Yazbek nach dem gleichnamigen Kultfilm von Pedro Almodóvar (Deutsch von Kevin Schroeder).

Erstmals ist ein Musical auf der Hauptbühne des Schauspielhauses zu sehen. Die deutschsprachige Erstaufführung inszeniert Bernadette Sonnenbichler. Ihre letzte Regiearbeit am Schauspielhaus Graz war “Blind Date” mit August Zirner in der Hauptrolle.

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs
(Women on the Verge of a Nervous Breakdown)
von David Yazbek, Jeffrey Lane und Pedro Almodóvar
Buch von Jeffrey Lane
Musik und Liedtexte von David Yazbek
nach dem Film von Pedro Almodóvar
Original Broadway-Produktion vom Lincoln Center Theatre, New York City, 2010
Deutsch von Kevin Schroeder
6D, 3H, Nebendarsteller, Ensemble
Orchesterbesetzung: Reed I, II, III, Hr, Trp, Pos, Dr, Perc, Git, Keyb I, II, Vl I, II, Va, Vc, B
UA: 04.11.2010, Belasco Theatre New York

Link
- Schauspielhaus Graz
- Felix Bloch Erben/Frauen …

Oper Graz: Mit „Fame“ und „Honk!“ in die neue Saison

Am 25. Oktober 2012 feiert das Musical „Fame“ an der Grazer Oper Premiere. Mit dabei: Hannes Muik (Nick), Nina Weiß (Serena), Miriam Mayr (Iris Kelly), Otto Jaus (Schlomo) sowie Kevin Perry, Katharina Lochmann, Andreas Wanasek, Dagmar Hellberg, Carin Filipcic und Ann Mandrella. Ein Musical basierend auf dem gleichnamigen Film von 1980 – allerdings ohne dessen Songs. Mit einer Ausnahme: Das Titellied „Fame“ darf verwendet werden.

Weiters im Programm der Saison 2012/13: die Wiederaufnahme von „My Fair Lady“ (ab 7. Juni 2013).

Im Kinderprogramm läuft das Familienmusical „Honk! Das hässliche Entlein“, eine Musical-Comedy von Anthony Drewe und George Stiles, die man allen Kindern und Junggebliebenen, egal welchen Alters, empfehlen kann. Premiere: 25. November 2012.

FAME – The Musical
Idee und Entwicklung: David da Silva
Buch: José Fernandez
Liedtexte: Jacques Levy
Musik: Steve Margoshes
Der Titelsong »Fame« stammt von Dean Pitchford und Michael Gore mit freundlicher Genehmigung von SBK Affiliated Catalog. Inc.
Übersetzung: Frank Thannhäuser und Iris Schumacher (Songs in englischer Sprache – mit deutschen Übertiteln)

Leading Team
Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Inszenierung & Choreographie: Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Bettina Breitenecker
Dramaturgie: Bernd Krispin

Cast
Nick: Hannes Muik
Serena: Nina Weiß
Iris Kelly: Miriam Mayr
Schlomo: Otto Jaus
Joe: Kevin Perry
Grace: Katharina Lochmann
Goody: Andreas Wanasek
Ms Sherman: Dagmar Hellberg/Carin Filipcic
Ms Greta Bell: Ann Mandrella

Vorstellungstermine
Vor der Premiere
Sonntag, 7. Oktober 2012, 11.00 Uhr, Studiobühne

25.10., 26.10., 28.10. (18.00 Uhr), 3.11., 10.11., 11.11. (15.00 Uhr),
5.12., 19.12., 21.12., 22.12., 29.12., 30.12. (18.00 Uhr), 31.12. (18.00 Uhr), 13.01. (15.00 Uhr),
8.2., 14.2., 16.2., 23.3., 6.4., 14.4. (18.00 Uhr), 27.4., 12.5. (18.00 Uhr), 23.5., 25.5. und 1.6.
Beginn jeweils 19.30 Uhr, sofern nicht anders angegeben

HONK! Das hässliche Entlein
Musical-Comedy von Anthony Drewe und George Stiles nach dem berühmten Märchen von Hans Christian Andersen
Buch und Gesangstexte von Anthony Drewe, Musik von George Stiles
Deutsches Buch von Stephan Kopf, Zelma und Michael Millard

Musikalische Leitung: Maurizio Nobili
Inszenierung: Michael Schilhan
Bühne & Kostüme: Alexia Redl
Choreographie: Allen Yu
Singschul’ Andrea Fournier
Opernballettschule Diana Ungureanu

Vorstellungstermine
25.11. (11.00 Uhr), 2.12. (11.00 & 16.30 Uhr), 10.12. (11.00 & 16.30 Uhr), 12.12. (11.00 Uhr),
14.1. (11.00 & 16.30 Uhr), 31.1. (11.00 & 16.30 Uhr),
1.2. (11.00 Uhr), 4.2. (11.00 & 16.30 Uhr), 5.2. (11.00 & 16.30 Uhr),
3.3. (11.00 Uhr), 11.3. (11.00 & 16.30 Uhr), 18.3. (11.00 & 16.30 Uhr)

Link
- Oper Graz

Theater Akzent: Broadway Connection – „Around the World – Auf der Suche nach dem Licht“

16. Juni 2012
14:30bis16:30

Die Wiener Musicalschule Broadway Connection und ihre Abteilungen Broadway Musical Company und Broadway Dance Academy zeigen am 16. und 17. Juni 2012 ihre neueste Show „Around the World – Auf der Suche nach dem Licht“ im Theater Akzent.

Handlung
aroundtheworld-kopie-1.jpgWir schreiben das Jahr 2088. Reiche Industrielle haben gänzlich das Sagen und vernichten aus Habgier die Umwelt. Parallel dazu herrscht eine „Innere Welt“, wo die wahren Verwalter der Erde leben.
Durch Zufall lernt ein energisches Wiener Mädl namens Helene einen Jungen aus dieser Welt kennen und gelangt versehentlich durch ein geheimes Portal dorthin. Nach einigen Missverständnissen erkennen die Bewohner der Inneren Welt, dass Helene eine „Kriegerin des Lichts“ ist. Sie erhält einen Auftrag: Bevor die Profitgeier der Außenwelt die Erde gänzlich zerstören, wird Helene zurückgeschickt, um sogenannte „Sphären des Lichts“ zu finden und schließlich das reinste, hellste Licht von allen zu erzeugen, das Frieden und Ordnung schaffen soll.
Helene macht sich auf eine Reise in die verschiedensten Länder der Erde und lernt gleichgesinnte junge Menschen kennen, die sie auf ihrer spannenden Suche nach dem Licht begleiten. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer und müssen gemeinsam viele Hürden meistern.
Wird es ihnen am Ende gelingen das wahre Licht zu finden? Eine Geschichte über Verantwortung, Pflichtbewusstsein, Aufopferung und Liebe.
Mit Songs aus Musicals wie „Jekyll & Hyde“, „The Lion King“, „Moulin Rouge“, „Romeo & Julia“ und „Die kleine Meerjungfrau“ sowie bekannten Hits von Michael Jackson, Queen, Shakira, Snow Patrol, Silbermond und vielen mehr.

Die Broadway Musical Company der Tanzschule Broadway Connection fördert talentierte Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 24 Jahren, die in die Welt des Musicals hineinschnuppern wollen.
Kristina Decker hat es sich als Leiterin der Broadway Connection zum Ziel gemacht, ihr Wissen an die neue Generation weiterzugeben. Sie und ihr Team studieren mit den Kindern ein Jahr lang ein Musical ein, welches am Ende des Schuljahres aufgeführt wird. Bevor die Proben jeweils im Herbst beginnen, müssen im September alle, die dabei sein wollen, eine kleine Audition absolvieren. Dabei wird neben dem Bewegungs-, Schauspiel- und Gesangstalent auch das Bühnenpotenzial der Kinder beurteilt.

Aufführungstermine
16.06.2012, 14:30h Matinee
16.06.2012, 19:30h Premiere
17.06.2012, 18:00h Derniere

Veranstaltungsort
Theater Akzent
Theresianumgasse 18
1040 Wien
www.akzent.at

Tickets
Tageskassa
: Mo bis Sa 13:00 bis 18:00 Uhr 

1040 Wien, Argentinierstraße 37

Telefon: 01/501 65/ 33-06
Fax: 01/501 65/ 33-99


Bezahlung in bar, Bankomat oder Kreditkarte (VISA und Master Card)
Euro 29,00, 25,00, 20,00, 16,00

Veranstalter
Broadway Connection - Vienna’s First Show School
Praterstraße 25a/1a
1020 Wien

Links
- www.broadwayconnection.at
- facebook.com/broadway.connection
- twitter.com/BroadwayVienna

vor »