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Archiv - April, 2012

„Elisabeth“ 2012: Die Castpräsentation

Am 25. April 2012 präsentierte der Intendant der Vereinigten Bühnen Wien, Christian Struppeck, die Cast der Jubiläumsproduktion von „Elisabeth“, die am 5. September 2012 im Wiener Raimund Theater Premiere feiern wird.

Cast
Annemieke van Dam: Elisabeth
Mark Seibert: Der Tod
Kurosch Abbasi: Luigi Lucheni
Daniela Ziegler: Erzherzogin Sophie
Franziskus Hartenstein: Kaiser Franz Joseph
Anton Zetterholm: Erzherzog Rudolf
Carin Filipcic: Herzogin Ludovika
Christian Peter Hauser: Herzog Max in Bayern

Ensemble
Mary Vetsera, Cover Elisabeth: Alice Macura
Helene von Wittelsbach, Cover Elisabeth: Janneke Van Duijnhoven
Alternierend Erzherzogin Sophie: Dagmar Hellberg
Fürst Schwarzenberg, Cover Franz Joseph: Jörn Felix Alt
Ein Professor, Cover Franz Joseph: Wolfgang Postlbauer
Kardinal Rauscher, Cover Herzog Max: Karsten Kammeier
Maximilian von Mexiko, Cover Lucheni: Riccardo Greco
Eine Hofdame, Cover Erzherzogin Sophie: Linda Konrad
Walk in Cover Tod, Rudolf: Oliver Arno
Baron Hübner, Cover Rudolf: Gernot Romic
Fanny Feifalik: Marle Martens
Eine Gouvernante: Katrin Mersch
Baron Kempen: Jakob Semotan
Ungarischer Adeliger, Cover Tod: Rory Six
Gräfin Esterhazy-Lichtenstein, Cover Ludovika / Frau Wolf: Caroline Sommer
Ludwig Graf Grünne, Cover Herzog Max: Dean Welterlen
Gräfin Sztaray: Anja Backus
Fräulein Windisch: Silke Braas
Todesengel: Emma Hunter
Todesengel: Barbara Schmid
Todesengel: Stefan Mosonyi
Todesengel: Niran Straub
Todesengel: Katharina Strohmayer
Todesengel: Johan Vandamme

Swings
Swing, Cover Lucheni: Kai Hüsgen
Swing, Dance Captain: Jerôme Knols
Cross Swing: Marianne Tarnowskij
Swing: Max Niemeyer
Swing: Bettina Bogdany
Swing: Juliane Katharina Maria Bischoff
Swing: Christoph Sommersguter

Leading Team
Buch: Michael Kunze
Musik: Sylvester Levay
Regie: Harry Kupfer
Musikalische Leitung: Koen Schoots
Choreografie: Dennis Callahan
Bühnenbild: Hans Schavernoch
Kostüme: Yan Tax
Licht Design: Hans Toelstede
Videoprojektionen: Thomas Reimer
Associate Choreograph: Doris Marlis
Sound Design: N.N.

Links
- Wien Holding: Internationale Top-Besetzung für “Elisabeth”
- oe24.at: Annemieke Van Dam singt “Elisabeth”
- musicalvienna.at: Internationale TOP-Besetzung für ELISABETH
- OÖ Nachrichten: Musical “Elisabeth” zurück in Wien: Besetzung fix
- liferadio.at: 20 JAHRE “ELISABETH”: VAN DAM SINGT IN WIEN
- orf.at: Annemieke Van Dam singt „Elisabeth“
- Vienna Online: Musical “Elisabeth” ab 5. September im Raimundtheater
- srnnews.townhall.com: German singer Kurosch Abbasi performs as Luigi Lucheni during a press preview

Soweit die Fakten. Wer weiterlesen möchte, tut dies auf eigene Gefahr.

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Bühne Baden 2013: „Im Weißen Rössl“ in der Originalfassung von 1930

16. Februar 2013
19:30bis22:30

Foto: Andrea Martin

Am gestrigen Dienstag, dem 24. April 2012, präsentierte die Bühne Baden nicht nur ihre Musicalproduktion der kommenden Saison 2012/13. Neben der überraschenden Wahl „Xanadu“ (siehe –> hier) wird es auch auf dem Operetten-/Singspiel-/Musiktheatersektor interessante Produktionen geben.

Im Weißen Rössl
Baden produziert dieses Singspiel von Ralph Benatzky in der Originalfassung von 1930. In Zagreb wurde es vor einiger Zeit entdeckt, das verschollene und seit langem auf der ganzen Welt gesuchte originale Orchestermaterial von 1930. Die Staatsoperette Dresden sichtete es, richtete es aufführungspraktisch ein und brachte 2009 dieses ganz „neue Rössl“ (in reduzierter Fassung, was die Orchestergröße betrifft) zur Aufführung. Mehr über die Hintergründe kann man auf der Website der Staatsoperette Dresden nachlesen –> hier.
Seit November 2010 spielt die Komische Oper in Berlin ebenfalls die Urfassung, mit 76 Musikern unter der Leitung von Koen Schoots. Ein Trailer dazu –> hier.
Neben den regulären Vorstellungen ab dem 16. Februar 2013 (Premiere), ist am 14. März 2013 eine Sing-Along-Vorstellung angesetzt.

Singspiel in drei Akten Von Ralph Benatzky
Buch von Hans Müller und Erik Charell, Texte der Gesänge von Robert Gilbert
Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik
Inszenierung: Robert Herzl
Choreografie: Michael Kropf
Ausstattung: Pantelis Dessyllas

Premiere 16. Februar 2013, 19.30 Uhr
Februar 17*/21/22 //// März 1/9/10*/14**/16/17*/22/23/24*
Vorstellungsbeginn jeweils 19.30 Uhr (*15.00 Uhr, ** Sing Along)
Musiktheater Einführungsgespräch 10. Februar 2013, 11.00 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Besetzung
Johanna Arrouas, Kerstin Raunig, Ulrike Steinsky, Maricel Wölk, Beppo Binder, Nikolaus Hagg, Franz Josef Koepp, Darius Merstein-MacLeod, Sebastian Reinthaller, Jürgen Trekel, Peter Uray, Timo Verse, Heinz Zuber

Die Dubarry
Operette mit Musik nach Carl Millöcker von Theo Mackeben
Premiere: 20. Oktober 2012

Text: Paul Knepler/ I. M. Welleminsky/ H. M. Cremer
Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik
Inszenierung: Robert Herzl
Choreografie: Michael Kropf
Ausstattung: Pantelis Dessyllas

Besetzung
Kerstin Grotrian, Julia Koci, Gabriele Kridl, Michaela Mock, Kerstin Raunig, Reinhard Alessandri, Ronny Hein, Alexander Helmer, Robert Herzl, Viktor Kautsch, Thomas Markus, René Rumpold, Wilhelm Seledec, Stephan Wapenhans

Tausend und eine Nacht
Operette von Johann Strauss
Premiere: 15. Dezember 2012

Text: Leo Stein / Carl Lindau
Bearbeitung: Ernst Reiterer
Musikalische: Leitung László Gyükér
Inszenierung: Christa Ertl
Choreografie: Michael Kropf
Bühnenbild: Manfred Waba
Kostüme: Manfred Waba / Gerlinde Brendinger

Besetzung
Katrin Fuchs, Ingrid Habermann, Katja Reichert, Beppo Binder, Franz Födinger, Josef Forstner, Franz Josef Koepp, Robert Sadil, Andreas Sauerzapf, Walter Schwab, Matjaž Stopinšek

Schwarzer Peter
Märchen mit Musik von Norbert Schultze
Premiere: 17. November 2012

Libretto: Walter Lieck
Musikalische Leitung: Oliver Ostermann
Inszenierung: Alexander Kuchinka
Bühne: Sam Madwar
Kostüme: Friederike Friedrich

Besetzung
Anita Götz, Brigitte Imber, Elisabeth Reichart, Galina Klingenberger, Beppo Binder, Franz Födinger, Andreas Jankowitsch, Walter Schwab, David Sitka, Thomas Weinhappel

Die MEYSTERSINGER: „Es ist Liebe“ – Im Oktober im Wiener Cenario oder auch gern in Ihrem Wohnzimmer

26. Oktober 2012
20:00bis22:00

Seit ungefähr einem Jahr stehen Luci van Org (Lucilectric, Das Haus von Luci, Üebermutter) und Roman Leitner-Shamov (Rummelsnuff) als Indie-Elektropop-Duo MEYSTERSINGER zusammen auf der Bühne. Zwei Mal gleich drei volle Oktaven Stimme!

Mühelos bedienen Luci und Roman die gesamte Klaviatur großer deutschsprachiger Gefühle in Moll – die im Kontrast zu genial-minimalistischen Elektronikklängen gleich noch ein wenig heller strahlen. Und das sogar oft ohne Mikrofonverstärkung.

Die Geburt des MEYSTERSINGER-Debütalbums „Trost“ wurde am 10. Februar 2012 in der ausverkauften Kantine des Berliner Kult-Clubs BERGHAIN frenetisch gefeiert. Ab Mitte Mai wird „Trost“ auch per Online-Release auf allen gängigen Portalen zum Download erhältlich sein.

Nach unzähligen gut besuchten Einzelkonzerten und Gastauftritten gehen die MEYSTERSINGER im Herbst 2012 auf ihre erste eigene Tour mit dem Titel „Es ist Liebe“. Der erste Auftritt des Duos in Österreich findet am 26. Oktober 2012 im Wiener Cenario (Tiefer Graben 22, 1010 Wien) statt (Beginn: 20:00 Uhr).

Damit die Tour auch finanziell gut über die Runden geht und die beiden in möglichst vielen Locations (jeweils zirka 100 Personen Fassungsvermögen) auftreten können, läuft ein Teil der Finanzierung über ein Crowdfunding-Projekt auf startnext.de. Jeder kann helfen, unterstützen – oder sich die Gruppe ins eigene Wohnzimmer holen. Um 400 Euro treten die MEYSTERSINGER zuhause für jeden Interessenten und dessen Freunde auf (ab 200 Kilometer Radius um Berlin zuzügl. Benzinkosten)! Aber auch sonst gibt es für jede finanzielle Unterstützung jede Menge Goodies & Dankeschönpakete.

Links
- www.meystersinger.com
- facebook.com/Meystersinger
- MEYSTERSINGER-Crowdfunding @startnext.de
- Cenario

Bühne Baden bringt „XANADU“ als Österreichische Erstaufführung

12. Januar 2013
19:30bis22:30

Foto: Stadtheater BadenEine Musical Comedy bringt die Bühne Baden in der kommenden Saison. „Xanadu“ (Douglas Carter Beane: Buch/Jeff Lynne & John Farrar: Musik/Texte) basiert auf dem gleichnamigen Kultfilm von 1980. Am Broadway erlebte die Show ihre Premiere am 23. Mai 2007 und wurde 512 Mal aufgeführt. 2008 wurde Douglas Carter Beane für „Xanadu“ mit einem Drama Desk Award in der Kategorie „Outstanding Book of a Musical“ ausgezeichnet.

Handlung
Das Musical erzählt die Romanze der griechischen Muse Clio, die sich bei einem irdischen Ausflug in Sonny Malone, einen jungen Künstler, verliebt.
Dieser möchte den verblassten Ruhm eines verlassenen Tanztempels zu neuem Leben erwecken, hadert aber mit seiner Kreativität und wird von Selbstzweifeln geplagt. Um zu helfen, steigt Clio vom Olymp herab und arrangiert als „Kira“ ein Treffen zwischen Sonny und dem Immobilienmogul Danny McGuire, welcher früher selber als Musiker in dem Tanzpalast auftrat. Der Kuss der Muse weckt aber nicht nur Sonny’s Kreativität, sondern auch seine Liebe für die schöne Clio alias Kira, was jedoch nicht Teil der göttlichen Pläne war.
Das Rollschuh-Musical „Xanadu“ basiert auf dem gleichnamigen Kultfilm mit Olivia Newton-John als Kira, Michael Beck als Sonny und Gene Kelly als Danny aus dem Jahr 1980. Der weltberühmte Soundtrack des Electric Light Orchestra mit den mitreissenden Hits wie „I’m Alive“, „Magic“, „Suddenly“, „All Over The World“ und natürlich „Xanadu“ ging um die Welt.

XANADU
Premiere 12. Jänner 2013, 19.30 Uhr
Jänner 18/31 //// Februar 9/10*/23/24* //// März 2/3*/7/8/15/21
Vorstellungsbeginn jeweils 19.30 Uhr (* 15.00 Uhr)
Musiktheater Einführungsgespräch 6. Jänner 2013, 11.00 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Deutsche Dialogfassung von Daniel Call , Dialoge in Deutsch, Songs in Englisch
Musik & Lyrics: Jeff Lynne und John Farrar
Buch: Douglas Carter Beane
Musikalische Leitung: Oliver Ostermann
Inszenierung: Ricarda R. Ludigkeit
Choreografie: Ricarda R. Ludigkeit
Choreografieass.: Marcus Tesch
Ausstattung: Thomas Stingl

Besetzung
Dagmar Bernhard, Wilbirg Helml, Miriam Mayr, Tina Schöltzke, Ariane Swoboda, Martin Niedermair, Kevin Perry, Benjamin Rufin, Marcus Tesch, Andreas Wanasek

Link
- Bühne Baden
- Liferadio.at: Bühne Baden zieht erfolgreiche Bilanz
- noe.orf.at: Bühne Baden zog positive Bilanz

VBW streamen „Elisabeth“-Castvorstellung

Begonnen hat alles mit der Übertragung der Programmpräsentation des Theaters an der Wien vor ein paar Wochen. Die Vorstellung der Produktionen der Saison 2012/13 wurde live ins Netz gestreamt – mit Erfolg.

Was liegt also näher, als auch die nächst wichtigste Presseveranstaltung, die Castpräsentation der Jubiläumsfassung von „Elisabeth“, ebenfalls live ins WWW zu senden.

Und so kann am Mittwoch, dem 25. April 2012, jeder, der möchte, live dabei sein, wenn die Hauptdarsteller des Musicals „Elisabeth“, das am 5. September 2012 seine Premiere feiert, präsentiert werden und Ausschnitte aus der Levay/Kunze-Show, begleitet vom Orchester der VBW unter der Leitung von Koen Schoots, singen.

Zum Livestream geht es –> hier. Beginn: 25. April 2012, 11:30 Uhr.

Wiener Konzerthaus: Kerstin Heiles – „Tribute to Whitney Houston“

14. Oktober 2012
18:00bis20:00

In einer zweistündigen musikalischen Hommage an Whitney Houston zeigt Kerstin Heiles am 14. Oktober 2012 (Begnn: 18 Uhr) im Wiener Konzerthaus (Mozart Saal) die Stationen des teils märchenhaften, teils tragischen Lebens der Diva.

Begleitet wird Heiles von einer Band unter der Leitung von Christoph Pauli (Klavier). Pauli war Pianist und Komponist des Kabarettduos Dieter Hildebrand & Werner Schneyder und begleitete zahlreiche Musical- und Showstars wie Ute Lemper, Michael Heltau, Angelika Milster oder Anna Maria Kaufmann bei ihren Soloauftritten.

Neben ihrem Programm mit den bekanntesten Songs von Whitney Houston hat Kerstin Heiles auch eine Show über Edith Piaf im Repertoire. Mit ihrer Filmmusik-Revue „Manche mögen’s Heiles“ und dem Theaterabend „Champagner Rose“ (gemeinsam mit Karlheinz Hackl) ist sie regelmäßig in Wien zu sehen.

Tickets
- online beim Wiener Konzerthaus –> hier (von 37 bis 52 Euro)
- bei –> Wien Ticket (von 42,30 Euro bis 59,10 Euro)

Links
- Christoph Pauli
- Kerstin Heiles

„Legally Blonde“ – Tuss’nalarm im Ronacher

Copyright: VBW Nathalie Bauer

Als ich vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört habe, welche Show dem Nonnenspektakel „Sister Act“ im Ronacher (im Ende Februar 2013) nachfolgen würde, kamen mir als Erstes die drei heiligen Buchstaben allergrößten Erstaunens in den Sinn, die Erzengeln der perplexen Verblüffung:

W T F

Freilich, wenn man sich das Ganze genauer überlegt, ist die Wahl des Stücks logisch. Wen hat man als Intendanten engagiert: Christian Struppeck. Was ist sein größter Kassenerfolg, an dem er selbst kreativ mitgewirkt hat: „Ich war noch niemals in New York“. Nicht gerade eine ernstzunehmende, aber perfekt fabrizierte Revue – für ein etwas betagtes, schlageraffines Publikum. Ein fein ziseliertes Hightech-Produkt ohne Kanten und Ecken, bis zum Exzess künstlich, triefend von falschen Emotionen, aufbauend auf den Gassenhauern von Udo Jürgens, die mitunter platten Lyrics gekonnt mit durchwegs peinlichen Dialogen gekoppelt. Mit „Legally Blonde“ hat Struppeck jetzt ohne all den mühsamen kreativen Eigenimput ein Tuss’n-Pendant geshoppt. Bravo!

Natürlich, man kann einen Intendanten nicht darauf reduzieren. – Freilich kann man das, bis er das Gegenteil beweist. Mit der Wahl von „Legally Blonde” als „Sister Act“-Nachfolger hat Christian Struppeck eben das nicht bewiesen. Kann aber ja noch kommen.

Wer hätte gedacht, dass man einmal in Versuchung kommen würde, der Ära Zechner nachzuw … nein, so weit ist es natürlich noch nicht. Der Intendant hat ja sein Amt noch nicht einmal angetreten. Er tut dies erst mit 1. Mai 2012. Aber seriously, legally sozusagen, wo steckt die Umsetzung der Ankündigungen Thomas Drozdas von 2011, dass man das Orchester der VBW als Trademark etablieren möchte. Weder das Udo-Jürgens-Schiff, noch viel weniger das natürlich Blonde, „braucht“ ein Orchester. Wenn man beim Chihuahua-Festival auf sagen wir 18 Musiker aufpimpt, wäre das für all die potentiellen It-Girlies, die ins Ronacher catwalken werden, schon fast überdimensioniert. Wo führt der Weg hin?

Die heutige Pressekonferenz Christian Struppecks war eine informative. Im Gespräch mit den drei Übersetzern des Musicals, Ruth Deny, Heiko Wohlgemuth und Kevin Schroeder, gab es die eine oder andere Anekdote über die Hürden des Übersetzens zu hören. Das war der interessante Teil. Indem Struppeck sich alle Zeit der Welt nahm, den Anwesenden den Inhalt von „Legally Blonde“ wirklich ausführlichst wiederzugeben, gelang ihm der Beweis, dass Rosamunde Pilcher geradezu eine Göttin der gehobenen Literatur ist.

Einen Stream der Pressekonferenz gibt es hier:

Struppecks Order für sein erstes Jahr im Amt muss ganz offensichtlich so lauten: „Herr Struppeck, stellen Sie sich vor, Sie sind für eine Spielzeit der Dagobert Duck des Wiener Musicals. Da unten, schauen Sie, ein ganzer Pool von Subventionen …“ Dass man da dann mit Anlauf einen Köpfler in die Moneten macht und sich eines der mainstreamigsten, plattesten Entertainmentprodukte holt, ist doch klar. Man engagiert das Leading Team der Londoner Produktion, man scherzt, dass man sich sogar eventuell die beiden an der Londoner Show beteiligten Hunde rüberholt. Und all das ist ja auch wunderbar. Die Kreativen der heimischen Szene, naja, irgendwann wird der eine oder andere schon mal drankommen.

Niemand will bestreiten, dass ein Musical wie „Legally Blonde“ eine Option ist, es kommt halt immer darauf an, was man sich unter Musicals, die es wert sind, für teures Steuergeld produziert zu werden, vorstellt. Wenn Stage Entertainment als privat geführtes Unternehmen das Risiko eingeht, ein solches Tuss‘n-Musical zu produzieren, ist das etwas anderes, als wenn sich die Vereinigten Bühnen Wien diese Show einkaufen und teuer nachbauen lassen, egal ob es eine deutschsprachige Erstaufführung ist oder nicht. Jeder österreichische Staatsbürger zahlt mit, und mir fiele kein Grund ein, warum ich auch nur einen Cent in diese Show investieren sollte. Denn ganz ehrlich: Wenn es wirklich nur ums Geld ginge, dann sollten doch Bund und Länder das Geld einfach in Aktien, Anleihen oder Ähnliches investieren. Und wenn es nicht nur ums Geld geht, sondern um das Genre Musical, dann sollte ein Unternehmen wie die VBW in Musicals investieren, die den Namen MUSICal wert sind.

Dass bei der heutigen Pressekonferenz über die Musik so gut wie gar nicht gesprochen wurde, hat einen Grund: Sie ist unbedeutend. Es ist ein Pop-Score, es gibt ein paar nette Liedchen, keine Frage, und wenn in der Pressemappe schon Jubelmeldungen aus der Presse zitiert werden, schauen wir uns doch einmal an, was die amerikanische Presse über die Musik tatsächlich zu sagen hatte:

NEWSDAY

The score has a solid Broadway-bubblegum sound and such endearingly overwrought lyrics as, “I’ve got tears coming out of my nose … of course he will propose.”

VARIETY

O’Keefe and Benjamin’s pop, soul and hip-hop inflected melodies are rarely as catchy as the cheeky humor and contemporary cultural references of their lyrics and they have failed to give Elle a defining song to echo her personal growth.

ASSOCIATED PRESS

So why, despite the expensive glitz and an aggressive, go-go attitude, does “Legally Blonde” only fitfully entertain? Most prominently because of a disappointing score. Its music and lyrics don’t add much to the story of Elle Woods, a perky sorority sister at Delta Nu who gets dumped by her Harvard Law School-bound boyfriend and decides to follow him to its rarified ivy halls. Along the way, this blond fashion-plate, with a propensity for wearing pink, discovers her self-worth, finds a new beau and gets a law degree to boot. Female empowerment has proven to be a gold mine on Broadway for another big
show: “Wicked,” and its green heroine, Elphaba. So you can see what the folks behind “Legally Blonde” might have been thinking as they set out to create their own musical-theater poster girl.

THE NEW YORK TIMES

With its pink-dominated color scheme and matching cherry-soda score of ballads of self-empowerment, “Legally Blonde” is infused on every level with the message that it’s O.K. to be a princess. This is a show aimed at the girls who flocked to the fairy-tale blockbuster “Wicked,” but left feeling secretly disappointed that it was the dour, green-skinned Elphaba who got the guy, not the glittery, popular Glinda.

amNEW YORK

But for all its relentless peppiness and “Think Pink” mentality, “Legally Blonde” feels awfully generic and mechanical. You might call it paint-by-the-numbers musical comedy. Except for some new one-line jokes, the story is identical to the film. Laurence O’Keefe’s bubblegum pop score, in spite of its dangerously catchy opening song “Oh My God, You Guys,” is mostly bland, and at times derivative of his musical “Bat Boy.” And in spite of its feel-good, have-fun, be-blonde messages, the show remains shallow and insincere.

BLOOMBERG NEWS

The songs are, however, a problem. With words and music by Laurence O’Keefe and Nell Benjamin, they verge on melodiousness and cleverness without teetering into memorableness. (The pleasurable exception is one number, wherein much depends on a trial witness’s sexual orientation, “Gay or European?” and the result is more than lethally bland.)

NEWARK STAR-LEDGER

Musical theater aficionados will find “Legally Blonde” no Broadway masterpiece but rather a trimly crafted piece of light entertainment generally wanting in brilliance, especially in the songs department.

NEW YORK DAILY NEWS

“Blonde’s” shortfalls are rooted in the score. Married songwriters Laurence O’Keefe and Nell Benjamin’s pop-centric tunes are serviceable, but few melodies prove catchy enough to stick. “Omigod You Guys,” the opener, is the exception. Jerry Mitchell, choreographer and first-time Broadway director, has picked odd moments to musicalize. Like when Emmett (Christian Borle), Elle’s Harvard mentor whom she comes to love, gets a new suit. Ditto a lengthy song about a peripheral trial witness’ sexuality.
“Ireland,” sung by Paulette (Orfeh), Elle’s lovably tacky salon-owner pal, doesn’t inform the character so much as serve as a setup for a later jokey jig. There are too many filler numbers and too few tunes in which Elle shows what makes her - and her heart - tick.
The real Elle finally breaks out with the title tune in the second act. The song begins as a lament and turns into a rousing declaration of big blond I-am-what-I-am confidence. At last Bundy, an appealing and talented actress, gets the chance to act (check out the tears in her eyes) and show off her pipes - and to step out of Witherspoon’s shadow.
“Blonde” needed a few more such highlights

NEW YORK POST

THE movie “Legally Blonde” had two fantastic things going for it - “Reese”
and “Witherspoon.”
The musical based on that 2001 movie, which opened last night at the Palace Theatre, has neither. It’s a loss - a palpable loss.
(…) the audience also has to deal with the amorphous, synthetic and maniacally empty-headed music. When was it that so many Broadway musicals took “Looney” to their hearts but managed to leave out the “Tunes”?

NEW YORK JOURNAL NEWS

So, why do we have to have a musical version of “Legally Blonde,” anyway?
Because that’s what people do with hit movies. They turn them into Broadway musicals. This one, by the way, cost $13 million.
What about the music in “Legally Blonde”?
It’s by the new team of Laurence O’Keefe and Nell Benjamin, and it is serviceable bubble-gum stuff that will not exactly go down in the annals of musical theater.

PHILADELPHIA INQUIRER

(…) Turning it into a robust Broadway musical makes sense, because the plot’s many twists can easily be sung and danced - which they are, in a simple and catchy score with lyrics that sometimes mock the notion of lyrics. (Music and lyrics are by Laurence O’Keefe and Nell Benjamin). “I’m not sure where this metaphor’s goin’ ” a character sings, “I just felt like it had to be said.”

Über die Musik einer Show beispielsweise zu meinen, sie sei heutig, ist etwas wenig. Das Ganze als Kontrastprogramm zu „Elisabeth“ aufzufassen, ist bezeichnend. Auch bezweifle ich, dass „Legally Blonde“ eine besonders große Zielgruppe hat. Es ist ein Tuss‘n-Musical erster Güte, und auch wenn wir in dem Fall hoffen wollen, dass es genug Interessenten gibt, ich würde nicht darauf setzen. Geplant ist eine Laufzeit von einem Jahr (rund 200 Vorstellungen).

Letztlich bleibt immer noch die Richtungsfrage. Ist „Legally Blonde“ die Richtung, in die die VBW jetzt steuern? Bis jetzt wurde mit keinem Wort erwähnt, ob es abseits der Großproduktionen auch Konzertantes geben wird. Ist eine konzertante Aufführung eines Werks von Sondheim in der Ära Struppeck vorstellbar? Solche Fragen im Rahmen einer Pressekonferenz zu stellen, ist sinnlos. Fragen zu „Legally Blonde“ hatte aber praktisch niemand der Journalisten an diesem 18. April 2012. Vielleicht hatten auch sie gerade ihr ganz persönliches „WTF“-Erlebnis.

Legally Blonde
Musik/Liedtexte: Laurence O’Keefe & Nell Benjamin
Buch: Heather Hach
Basierend auf einem Roman von Amanda Brown
Basierend auf einem Film von MGM
Regie & Choreographie: Jerry Mitchell
Uraufführung: 29. April 2007, Palace Theatre Broadway
Letzte Vorstellung: 19. Oktober 2008 (insgesamt 595 Vorstellungen)
West End Premiere: 13. Januar 2010
Letzte Vorstellung: 7. April 2012 (insgesamt 974 Vorstellungen)
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Wiener Volksoper reanimiert „Kiss me, Kate“ [2012]

27. Oktober 2012
19:00bis22:00

Es ist nicht gerade ein Wagnis, das die Volksoper in der nächsten Saison auf sich nimmt, wenn sie mit einer Neuinszenierung von „Kiss me, Kate“ an den Start geht (Premiere am 27. Oktober 2012).

Das Musical von Cole Porter (Musik und Gesangstexte) und Samuel & Bella Spewack feierte im Haus am Währinger Gürtel am 14. Februar 1956 seine österreichische Erstaufführung, stand bis 1972 183 Vorstellungen lang am Programm, wurde 1982 neu inszeniert und 50 Mal bis 1983 gespielt, 1988 erneut neu inszeniert und 64 Mal bis 1992 gespielt, 1995 wiederum neu inszeniert und 41 Mal bis 1999 gespielt.

Man kommt also auf insgesamt 338 Vorstellungen, womit die Show nach „My Fair Lady“ auf Platz 2 der Shows mit den meisten Vorstellungen an der Volksoper liegt.

In der Rolle des Fred Graham waren Legenden zu sehen wie Fred Liewehr und Peter Minich, weiters Kurt Huemer und Harald Serafin, Kurt Schreibmayer – und in einem ganz ganz sicher unvergesslichen Stunt Mario Adorf. Adorf wurde 1995 vom damaligen Direktor der Wiener Volksoper, Ioan Holender, engagiert, der mit dem Satz Geschichte machte: „Immerhin waren wir voll, weil die Leute sehen wollten, wie Adorf scheitert.“ Nun, das war zu sehen, und man wird wohl 2012 über Andreas Lichtenberger nicht gar so herfallen wie über seinen Kollegen Adorf. Lichtenberger ist das Musical nicht unvertraut, im vergangenen Sommer war er mit Ann Mandrella in der Kittseer Produktion von „Kiss me, Kate“ zu sehen,

In der Rolle der Kate waren an der Volksoper Brenda Lewis, Sonja Mottl, Ulla Sallert, Eleonore Baier, Otty Drescher, Mary O’Brien, Lee Vanora, Dagmar Koller, Elisabeth Kales, Helga Papouschek und Julia Stemberger zu sehen. 2012 spielt diese Rolle Franziska Becker. Sie ist in jüngster Zeit in Hamburg in der Revue „Ich war noch niemals in New York“ zu sehen gewesen (2009/2010) und in der Spielzeit 2010/11 am Salzburger Landestheater in „Kiss me, Kate“ (Regie: Gergen/Struppeck) und „The Sound of Music“ (Regie: Gergen/Struppeck).

Als Bill Cahoun gibt es einen weiteren Neuzugang an der Wiener Volksoper: Robin Poell wird diese Rolle übernehmen, einen Part, den er derzeit an der Komischen Oper in Berlin spielt (alternierend mit Gaines Hall). Die Produktion an der Komischen Oper steht übrigens unter der Musikalischen Leitung von Koen Schoots, und Erfahrung mit den VBW hat auch Robin Poell: 2001 war er in Kim Duddys Neuinszenierung von „Hair“ am Raimund Theater zu sehen.

KISS ME, KATE
Cole Porter (1891–1964)
Eine musikalische Komödie
Buch von Samuel und Bella Spewack
Musik und Gesangstexte von Cole Porter
Neue Orchestration von Don Sebesky (Broadway 1999)
Deutsch von Günter Neumann
In einer Neufassung von Peter Lund
Voraufführung am Donnerstag, 25. Oktober 2012
Premiere am Samstag, 27. Oktober 2012
Weitere Vorstellungen am 30. Oktober,
9., 11., 18., 26. November, 1., 2., 4., 17., 22. Dezember 2012

Leading Team
Dirigent: John Owen Edwards
Regie: Bernd Mottl
Bühnenbild und Licht: Friedrich Eggert
Kostüme: Sue Blane
Choreographie: Alonso Barros
Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz

Cast
Fred Graham (Petruchio): Andreas Lichtenberger
Lilli Vanessi (Kate): Franziska Becker
Bill Calhoun (Lucentio): Robin Poell
Lois Lane (Bianca): Johanna Arrouas
Harry Trevor (Baptista): Sándor Németh/Gernot Kranner
Hattie, Garderobiere: Sulie Girardi
Paul, Garderobier: Martin Bermoser
Harrison Howell: Kurt Schreibmayer
Erster Ganove: Boris Eder
Zweiter Ganove: Herbert Steinböck
Gremio (Erster Freier): Roman Martin
Hortensio (Zweiter Freier): Jeffrey Treganza
Ralph, Inspizient: Georg Wacks

Wiener Stadthalle/Halle F: Peter Kraus – „Für immer in Jeans“ [2012]

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Im Oktober 1956 stand Peter Kraus (geboren 1939) in München das erste Mal auf einer Konzertbühne – und, so heißt es, wurde bereits da vom Musikproduzenten Gerhard Mendelson entdeckt. Für Polydor Records Wien produzierte Mendelson mit Kraus 1957 seine erste Single, eine Coverversion von Little Richards Hit „Tutti Frutti“. Und seit diesem Zeitpunkt läuft die Karriere von Peter Kraus wie auf Schienen.

2012 ist der 73-jährige Entertainer mit seiner brandneuen Show „Für immer in Jeans“ am Start und spielt rund 60 Konzerte. Am 28. und 29. März gastierte er in der Halle F der Wiener Stadthalle.

Für seine Tour hat sich Peter Kraus eine Revue mit Musicalelementen schreiben lassen, fast jeder Song ist in eine kleine Szene verpackt, Kraus erzählt aus seinem Leben, vom Business und vom Rock ‘n’ Roll, und er stellt Songs aus seinem neuen Album vor. Wie die Tour heißt auch die CD „Für immer in Jeans“ und ist ein unterhaltender Mix aus Schlager, Rock, Blues und Swing. Unterstützt wird der Entertainer auf der Konzertbühne von einer großartigen Live-Band und einem perfekt gecasteten Ensemble von Tänzern und Sängern (Marco Maurer, Marvin Dietmann, Anna Carina Buchegger, Anna Weghuber und Beatrix Gfaller), die für richtige Power sorgen – und das Erstaunliche ist, dass Kraus, obwohl all die Tänzer schon seine Enkerl sein könnten, nicht abfällt oder gar großväterlich wirkt. Großartig etwa eine Szene fast wie aus dem Wiener „Simpl“, in der Kraus den heutigen Slang der ganz ultracoolen Jugendlichen karikiert, mit ganz tief hängender Hose, Marke Justin Bieber. Peter Kraus sagging, würde man das wohl bezeichnen. Sehr gelungen. Und auch beim Rock ‘n’ Roll lässt der Peter nach wie vor nichts anbrennen, weder tänzerisch, noch sonstwie, er erweist sich als schlagfertig, amüsant, manchmal etwas melancholisch mit jeder Menge Anspielungen auf das Alter, nicht nur auf seines, sondern auch auf das seines Publikums. Dass all diese Gags und Szenen völlig unpeinlich, ja, amüsant und unterhaltend über die Rampe kommen, dass es keine faden Momente in der Show gibt und immer wieder kräftig aufs Showpedal gedrückt wird, dafür sorgen Regisseur Thomas Smolej und Sabine Bartosch sowie Marvin Dietmann, die für die Choreographien zuständig sind.

Als Special Guest bringt Andy Lee Lang die Stimmung zum Kochen, wenn er seine berühmte Klaviernummer zu „Whole Lotta Shakin’ Going On“ abzieht, als „Assistentin“ und Duettpartnerin ist Barabara Endl mit dabei. Und auch Peter Kraus’ Sohn Mike ist ein wichtiger Teil dieser Tournee, spielt beispielsweise ein paar Vater-Sohn-Momente mit seinem alten Herrn, die besonders gut beim Publikum ankommen, und präsentiert mit „Mein Kosmos brennt“ ein Lied aus seiner eigenen CD.

Herrlich die Fans, darunter viele muntere Ab-60er, gern auch in Jeans, die geflissentlich all die fetten Schilder ignoriert haben, und auch all die Durchsagen, dass Fotografieren usw. strengstens verboten ist. Da wurde mit den Handykameras geknipst, was das Zeug hält, und warum auch nicht, das gehört einfach dazu und sollte endlich mal gestattet werden. Doch es hat sich ohnedies kein Billeteuschen getraut, auch nur einen Mucks zu machen.

Peter Kraus ist ein Entertainer der alten Schule, er hat ein halbes Jahrhundert Showbusiness in den Knochen. Man merkt ihm sein Gespür für sein Publikum an. Er muss sich nicht bei seinen Fans anbiedern und sie zum Mitklatschen auffordern, das kommt, wenn es kommt, zum richtigen Zeitpunkt, und wenn dann am Ende der Show, man möchte fast sagen, alles, was gerade noch mit Krücken laufen kann, zur Bühne stürmt und den Star der guten alten Zeit wie damals, in den geilen 60ern, feiert, tanzt und mitklatscht, dann sind das gute Momente. Fazit: Eine Show für alle Fans – und für alle anderen eine gute Gelegenheit, eine perfekt produzierte und inszenierte Show mit allen großen Hits von Peter Kraus und erfrischend neuen Tönen zu erleben, eine Show eines der letzten Entertainer und Rock ‘n’ Roller der alten Schule.

Paris: „Elégies pour les Anges, les Punks et les Folles Perdues“ – „Laisser s’envoler“

Elégies pour les Anges, les Punks et les Folles Perdues (Elegies for Angels Punks and Raging Queens). Laisser s’envoler. De Bill Russell et Janet Hood. Adaptation française Ludovic-Alexandre Vidal. Avec Julien Salvia, Annick Cisaruk, Mickaël Viguier, Raymond Dikoueme, Rafaëlle Cohen, Jeanne Reggiani, Vincent Escure, Yoni Amar, Emmanuel Vacarisas, Lina Lamara, Emmanuelle Rivière. Direction vocale et piano Samuel Sené. Claviers Gilles Lorenzo. Violoncelle Isabelle Sajot. Enregistré le 9 mai 2011 au Théâtre Comédia (Paris). Production: Diva (www.divamusic.fr). En partenariat avec Regard en Coulisse, Théâtre Comédia, France Musique. Direction artistique: Cathy Sabroux, Stéphane Ly-Cuong, Rémy Batteault. Direction et organisation: Jacky Azencott. Direction musicale: Raphaël Sanchez. Réalisation et montage: Victor Zamouline-Prescott, avec Nicolas Coelho et Alexandra Kan.


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- Bill Russell

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