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Archiv - Juni, 2003

Das Unwort des Jahres: Kandidat Nr.1: “Mobil-Kopierer”

Mobilkopierer
Der technische Fortschritt hat japanischen Buchhändlern ein neuartiges Problem beschert: den digitalen Ladendiebstahl. Statt Fachliteratur oder Modemagazine zu kaufen, fotografieren die Kunden die für sie interessanten Seiten noch im Geschäft mit Kamera-ausgerüsteten Handys. Der japanische Magazinverlagsverband kündigte deswegen am Montag eine groß angelegte Kampagne gegen die Mobil-Kopierer an. Ab Dienstag soll auf 30.000 Plakaten in japanischen Geschäften dazu aufgerufen werden, “Informationsaufnahme per Kamera-Handy oder anderem technischen Gerät zu unterlassen”. [story]

Top 10 “Worst Movie Accents”

Connery
1. Sean Connery in The Untouchables (1987)
2. Dick Van Dyke in Mary Poppins (1964)
3. Brad Pitt in Seven Year in Tibet (1997)
4. Charlton Heston in A Touch of Evil (1958)
5. Heather Graham in From Hell (2001)
6. Keanu Reeves in Bram Stoker’s Dracula (1992)
7. Julia Roberts in Mary Reilly (1996)
8. Laurence Olivier in The Jazz Singer (1980)
9. Pete Postlethwaite in The Usual Suspects (1995)
10. Meryl Streep in Out of Africa (1985)
[Empire Magazine via BBC News]

Drew Sarich - der neue “Jekyll & Hyde” in Köln?

Laut noch unbestätigten Meldungen wird Drew Sarich ab September 2003 in der Rolle des Dr. Jekyll & Mr. Hyde auf der Bühne des Kölner Musical Dome stehen. Derzeit gibt Darius Merstein-MacLeod die Hauptrolle, in der er auch schon in Bremen und Wien brillierte.

Barbarella - Dave Stewarts erstes Musical steuert Wiener Welturaufführung an

Barbarella
Im Frühjahr 2004 geht im Wiener Raimundtheater die Welturaufführung von “Barbarella” über die Bühne. In diesem Musical soll die Filmgeschichte, mit der Roger Vadim und Jane Fonda Kinogeschichte geschrieben haben, nicht 1:1 wiedergegeben werden, sondern nur Teil einer ganzen Story sein. Die Musik hat Dave Stewart (”Eurythmics”) komponiert, Günter Krämer zeichnet für die Regie verantwortlich. Als Besetzung sind folgende Musicaldarsteller fixiert/im Gespräch:
Barbarella: Nina Proll
Black Queen: Eva Marold
Victor: Andreas Bieber
Duran Duran: Drew Sarich
Pygar: Marc Seibert (Zweitbesetzung: Kyrre Kvam)

“The Dead Zone” - Anthony “The Geek” Michael Hall is back

Dead Zone
Dead Zone, Stephen Kings frühes Meisterwerk, läuft derzeit in den USA in der zweiten Saison als TV-Serie. Die Hauptrolle mimt Ex-Geek Anthony Michael Hall, der damit sein Comeback auf die Reihe bekam. Hall ist durch Teenie-Flicks wie “The Breakfast Club” oder “Weird Science” zum Star geworden, konnte jedoch als “Erwachsener” nicht mehr an seine Erfolge der 1980-er Jahre anschließen. Psychische Probleme machen ihm bis heute zu schaffen, dennoch ist er nun wieder auf bestem Weg, über den Umweg einer TV-Serie weltweit durchzustarten.

A Universe of Science Fiction

E.T.

Oh Schreck: “Shrek, the Musical” innerhalb der nächsten 3 Jahre am Broadway

Wie die New York Post meldet, wird Shrek, die animierte Dreamworks-Ikone, innerhalb von drei Jahren am Broadway als Musical-Hero debütieren. Sam Mendes hat seinen Vertrag als Regisseur bereits unterschrieben, fehlen eigentlich nur noch Songs, ein Buch, Schauspieler, …
Dreamworks arbeitet derzeit parallel an mehreren Musical-Projekten, unter anderem möchte man auch aus dem Leonardo diCaprio/Tom Hanks/Steven Spielberg-Streifen Catch me if you can eine Musical-Version auf Broadways Bühnen zaubern. [story]

100 (Greatest) Songs from the Past 25 Years


VH-1 hat die “besten” 100 Songs der letzten 25 Jahre “gewählt”. Nunja, die Auswahl ist zumindest verwunderlich. Ne lustige Diskussion über die Auswahl bietet gothamist

1 Smells Like Teen Spirit Nirvana
2 Billie Jean Michael Jackson
3 Sweet Child O’ Mine Guns N’ Roses
4 Lose Yourself - Eminem Various Artists
5 One U2
6 Walk This Way - (with Steven Tyler/Joe Perry) Run-D.M.C.
7 When Doves Cry Prince
8 I Will Always Love You Whitney Houston
9 Every Breath You Take The Police
10 Like A Virgin Madonna
11 Jump Van Halen
12 You Oughta Know Alanis Morissette
13 Waterfalls TLC
14 Nothing Compares 2 U Sinéad O’Connor
15 Another Brick In The Wall (Part 2) Pink Floyd
16 Don’t Speak No Doubt
17 Photograph Def Leppard
18 Losing My Religion R.E.M.
19 Fight The Power Public Enemy
20 You Shook Me All Night Long AC/DC

JK Rowling - ist Gigantismus ihr Programm?


Potter-Mutter JK Rowling ist derzeit nicht zu (s)toppen. Heute wurde berichtet, dass die englischsprachige Ausgabe ihres neuen Werks mit 450.000 innerhalb einer Woche verkauften Exemplaren den ersten Platz der deutschen Bestseller-Charts gestürmt hat. Madame Potter hält derweil in London Autorenlesungen ab, aber nicht etwa in einer Buchhandlung, nein, sondern zum Beispiel vor 4.000 Kindern in der Royal Albert Hall. Verrückte Zeiten, das.

The Gay 10 - New York’s queerest straight folk

Gay Pride originated for gay men and lesbians. These days, it’s not uncommon to encounter this acronym: LGBTQI: Lesbian, Gay, Bisexual, Transgendered, Questioning and Indeterminate. Many embrace “queer” as an umbrella for this sexual goulash.
Until relatively recently, “queer” was a loaded word employed by enemies to hurt and demoralize. But, as Homer J. Simpson pointed out, “I resent you people using that word. That’s our word for making fun of you. We need it!” With the ultimate high school putdown now, “That’s so gay,” “gay” is the new “queer.”

The Gay10:
1 : Bill Clinton
2 : Victor Calderone
3 : Liza Minnelli
4 : Robin Byrd
5 : Kenneth Cole
6 : Ted Turner
7 : Rudy Giuliani
8 : George Soros
9 : Sam Waksal
10: Rabbi Philip Berg
[story via gawker.com]

Ingeborg-Bachmann-Preis: “So weiblich war die Jury noch nie.”


Morgen startet der alljährlich stattfindende Ingeborg-Bachmann-Preis. Die neue Jury-Vorsitzende Iris Radisch meinte in einem Interview mit der dpa unter anderem: “So weiblich war die Jury noch nie.” Ich glaube, das muss ich erstmal setzen lassen, ich kann darin kein positives oder negatives Merkmal erkennen, andererseits frage ich mich, was man zu einer Aussage wie “So männlich war die Jury noch nie.” sagen würde.
Wie in den vorangegangenen Jahren strahlt 3sat die Lesungen und Diskussionen um den Ingeborg-Bachmann-Preis, die vom Donnerstag bis zum Samstag, 28. Juni, stattfinden, jeweils von 8.55 Uhr bis 13.00 Uhr sowie am Donnerstag, 26., und Freitag, 27. Juni, von 15.00 bis 18.00 Uhr, aus. Die Lesungen und Diskussionen werden im Nachtprogramm wiederholt. Am Sonntag, 29. Juni, zeigt 3sat ab 11.00 Uhr die Live-Übertragung der diesjährigen Preisverleihung. Auch im Internet wird der Wettbewerb gefeatured.

Audioblogging


aud(io)blog(ging) hört sich eigentlich recht nett an. Demnächst wird Celeb-Blogger Wil Wheaton ein paar Audio-Postings online stellen, bin schon gespannt. Ein erstes Test-Audio-Posting steht zum Download bereit.

Roger Avary - gebloggt und gecamt


Roger Avary gilt als der kommende Star am Kreativhimmel der Filmbranche. Bis dato ist er den meisten durch seine Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino bekannt, doch in den letzten Jahren hat sich Avary durch seine Genialität als Drehbuchautor und Regisseur eine eigene Anhängerschaft erarbeitet. Im Vorjahr sorgte er als Drehbuchautor & Regisseur des mittlerweile zum Kultfilm avancierten Streifens The Rules of Attraction für Aufsehen. Der Film basiert auf Bret Easton Ellis’ gleichnamigen Roman (bei uns als Einfach unwiderstehlich zu haben). Sein Screenplay hat Avary vor ein paar Monaten kurzerhand zum Download freigegeben.
Wer den Meister bei der Arbeit beobachten will - kein Problem, Avary hat eine writerCAM laufen. Ob die freilich Live-Bilder oder kleine Filmsequenzen zeigt, das bleibt dahingestellt. Derzeit arbeitet Avary an der Verfilmung des nächsten Ellis-Romans: Glamorama. Details dazu vielleicht bald in Avarys Journal.

Jeff Bridges on the Web


Ist es ein Weblog, ist es ein Tagebuch? Egal, Jeff Bridges hat ne tolle Website!

Ralph Waldo Emerson - A God for Bloggers


Ralph Waldo Emerson on his 200th birthday this spring is “closer to us than ever,” writes the great Harold Bloom.

He is a man for bloggers to embrace most especially, not for Emerson’s glory but for our own understanding of a transformative moment we are living through.

Poet, public intellectual, performance artist and incomparable diarist, Emerson (1803-1882) has glory enough. It’s we who need his encouraging frame around bloggery–this still strange and marvellous exercise in democratic media.[story]

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