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Archiv - Castingshows

Baron Lloyd-Webber sucht einen Judas für seinen “Jesus” – auf ITV

Andrew Lloyd Webber will die Finger nicht von TV-Castingshows lassen. Für eine Tourproduktion seiner Rockoper „Jesus Christ Superstar“ braucht er noch einen „Judas“-Darsteller. BBC hat keine Lust mehr auf die leicht skurrilen TV-Auftritte des Musicalkönigs, also ist diesmal ITV dran, wenn alles so klappt, wie es sich der Meister vorstellt.

Schon 2007 suchte ITV via Castingshow einen Darsteller für eine Musicalproduktion am West End: „Grease is The Word“ war der Titel jener Castingshow, entwickelt auf Basis von Lloyd Webbers BBC-Show „How Do You Solve a Problem Like Maria“, und weder Kritiker noch TV-Zuschauer waren davon besonders angetan. Auch Lloyd Webber wollte damals für eine US-Produktion von „Grease“ mit seinem Castingformat in den USA an den Start gehen, allerdings hatte David Ian, der Entwickler der ITV-Show, sein Konzept schon an NBC verkauft. NBC produzierte „Grease: You’re the One that I Want!“, suchte damit für das Broadway-Revival von „Grease“ (2007) Darsteller – und landete einen Zuschauerflop.

Link
- entertainment.stv.tv: Andrew Lloyd-Webber quits BBC

Lyrical Hiphop

aus: “So You Think You Can Dance”, Juli 2011

April im Januar? Alfons Haider tanzt bei “Dancing Stars” mit einem Mann

Am 11. März 2011 startet die 6. Staffel von „Dancing Stars“ im ORF. Alfons Haider wird diesmal nicht moderieren, sondern tanzen. Als sein Profi-Tanzpartner wird ein Mann fungieren.

Ich musste schon lange überlegen, denn Moderieren ist eine tolle Aufgabe, und immerhin verlasse ich ja auch eine sichere Position. Mein Ziel ist es, dem Publikum eine gute Show zu bieten. Ich freu mich auch schon darauf, in der 6. Staffel nicht mit dem Mund, sondern mit den Beinen zu kommunizieren. Auf jeden Fall sehe ich “Dancing Stars” auch als körperliche Herausforderung. [Alfons Haider]

Link
- Alfons Haider

PS: Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es sich bei diesem verzweifelten Publicitystunt doch um keinen vorgezogenen Aprilscherz handelt. Herr Haider, vorausschauend, wie er nun mal ist, will auch gleich im Vorfeld alle Kritiker dieser Farce gehörig schubladisieren, natürlich in der “homophoben Schublade”. Er meint: “Ich finde es sensationell, dass sich Generaldirektor Alexander Wrabetz und damit der ORF traut, mich mit einem Mann aufs Parkett zu schicken. (…) Es wird einen kurzen Aufschrei geben. Aber ich hoffe, dass die Neugier überwiegt.”
Also bei aller Liebe, “Aufschrei” wird es keinen geben. Wenn sich ein Moderator zum Narren machen möchte, keine Sorge, dann soll er das doch machen, wir haben ja auch zu den “Dancing Stars”-Zeiten noch Fasching. Sie werden nur leider nicht ernstgenommen werden, Herr Haider, denn auch im Tanz gibt es Regeln, und wenn Sie auf die Regeln zugunsten einiger Pressemeldungen pfeifen, dann möge Ihnen dieses kurze Windchen vergönnt sein, nur mit dem, was Sie unter “Akzeptanz von Homosexuellen” (siehe Standard –>hier) meinen, hat das alles nichts zu tun. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Helden von(m) (M)orgen - die Sendung ohne Markus Spiegel / Die wahren Helden: youngblood - Hast du’s im Blut?

Die Wahrheit sämtlicher österreichischer Castingshows ist die, dass der ORF mit einer gewissen Bauernschläue regelmäßig sogenannte “eigene Formate” zimmert, die sich in null komma - es folgen 100 Stellen Null - eins von anderen wohlerprobten Castingshows internationalen Formats unterscheiden. Durch diese minimale Gendifferenz in der elften Potenz erspart sich der Sender teure Tantiemen, die er dann in Müll wie der 100. Ärzteserie wieder verpulvert. Natürlich darf man in diesem Zusammenhang nicht das Wort “Diebstahl” in den Mund nehmen. Wozu auch, Castingshows gabs schon im alten Griechenland, oder Rom. Damals mussten die Burschen und Mädels in der Reihe stehend den Mund aufmachen und dann hieß es: “Na, du hosch schiache Zähnt, di wüll i ned”, und es wurde eben ein anderer Sklave gekauft.

Schiache Zähnt waren wenigstens ein nachvollziehbares Kriterium. Das aber, was man gestern bei der ersten Folge der ersten Staffel von “Helden von morgen”, der “neuen Castingshow des ORF”, sehen konnte, war ein abstruses Nichts, es war bestenfalls eine Parodie auf eine Castingshow. Ein des Rappens sich als völlig unfähig erweisender Bursch wurde deshalb in die zweite Runde geschickt, weil man ihm seine Credibility, nämlich dass er ein zu Gewalt neigender Mensch mit einem riesigen Aggressionspotential ist, abnahm. Das ist nicht nur die Bedienung des billigsten aller Klischees, das ist einfach nur ekelhaft. Man riecht förmlich diese pseudomoralische Absicht der Sendungsgestalter, den Rapper wie ein störrisches Fohlen einzureiten, ihn so, wie es ein Rapperflüsterer machen würde, zu zähmen und dann … dann bleibt ein schlechter Rapper über und er darf gehen, seine Schuldigkeit, Sendeminuten zu füllen, hat er ja getan. Ein anderer Bursch, über den man eine lange Homestory gebastelt hat, weil er stottert (was würden Castingshows ohne all ihre Stotterer machen), vergewaltigte bei seiner Audition ein Lied und sang buchstäblich jeden Ton falsch, und auch er wurde natürlich in die nächste Runde geschickt. Ein dritter schaffte es eine Runde weiter, weil er ein “beeindruckendes” Instrument, einen Besen mit Schellen, wie auch immer dieses Ding heißt, aufzuweisen hatte.

Alle drei, und sie sollen nur stellvetretend stehen, hätten es in jeder anderen Castingshow bestenfalls in die Lachparade geschafft. Apropos Lachparade. Bei “Starmania” hatte man in der Jury mit Markus Spiegel einen Experten sitzen, der zwar immer wieder lustig und spaßig war, aber daneben auch kompetent und niemals lächerlich. In der Jury von “Helden von morgen” sitzt ein Typ, der von Sekunde 0 an nur lächerlich über den Bildschirm kommt, dazu mit Monika Ballwein ein Vocal Coach, der zwar fachlich kompetent ist, das weiß man, in der Show aber ganz und gar nicht diesen Eindruck erwecken konnte, und ein Plattenboss, der den Eindruck verstärkte, dass es sich bei diesem Format nur um eine Parodie handeln kann.

Talente gabs freilich, zum Beispiel hörte man am Ende der Show, als Vorschau auf die zweite Sendung, einen Pianoman drei Noten singen, und dann ein Brüllen eines Jurors, der Sänger sei 2 Minuten davon entfernt berechenbar zu werden. Hilfe! Markus Spiegel, übernehmen Sie!

Die wahren Helden - youngblood - Hast du’s im Blut?

Wer wirkliche Helden sehen will, und nicht das, was der ORF als Helden definieren will, weil wohl die Falco-Signation schon vor der Namensgebung feststand: Lukas Perman, Marjan Shaki und Roman Gregory setzen sich derzeit im Rahmen der Initiative “youngblood” des Roten Kreuz fürs Blutspenden ein. Und wer schon einmal erlebt hat, wie Blutkonserven einen Menschen buchstäblich wieder zum Leben erwecken können, der sollte sich eine Ruck geben und blutspenden gehen. Es tut nicht weh und hilft Leben zu retten. Das Rote Kreuz bietet als zusätzlichen Anreiz nun einen Kreativwettbewerb, bei dem man schöne Preise gewinnen kann.

Beim Kreativbewerb “youngblood” können junge Menschen ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Einreichungen sind bis 31. Dezember 2010 in den Kategorien Plakat, Video und Musik möglich. “Ich freue mich schon auf
viele kreative Ideen und wer’s nicht im Blut hat - Blutspenden ist immer eine gute Idee,” so Jury-Mitglied Gregory.

“Mit ‘youngblood’ suchen wir kreative Köpfe, die sich mit dem Thema Blut beschäftigen, und junge Menschen mit Herz, die anderen durch ihre Blutspende helfen”, so Dr. Eva Menichetti, Leiterin der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland. Auf die Gewinner der Kreativ-Initiative warten tolle Preise: zwei Wochen Sprachferien von EF-Sprachreisen für den Sieger (inklusive Flug, Unterkunft und Kurs der Wahl) und Snowboard-Wochenenden von JUFA für die Zweit- und Drittplatzierten. Jeder, der mitmacht, erhält ein Rotkreuz-Goodie-Bag!

Die Gewinner werden Anfang Februar von der Fachjury gemeinsam mit der Werbeagentur “The Form” bei einer exklusiven Veranstaltung in der Ottakringer Brauerei prämiert. Die Jury-Mitglieder und Stars des Musicals “Tanz der Vampire Lukas Perman und Marjan Shaki sind sich einig: “Blutspenden ist ein Zeichen von Solidarität! Wir alle gehören zusammen und müssen uns gegenseitig unterstützen. Und wer weiß, ob wir nicht auch irgendwann in die Lage kommen, dass uns jemand sein Blut schenkt.” Die Initiative wird unterstützt durch ein Promotion-Video, in dem Roman Gregory die Hauptrolle spielt. Das Video kann man auf www.blut.at/youngblood finden.

Malcom Q Henry - Die “Stimme des Sommers”?

“Die Stimme des Sommers” nennt sich ein Gesangswettbewerb von “Spirit of Summer” und “EMI Music Publishing”. Im Gegensatz zu den klassischen Musikcastings, bei denen immer wieder dieselben abgedroschenen Gassenhauer zum Besten gebracht werden, stehen bei dieser Castingshow zehn professionell produzierte Playbacks zur Verfügung. Für eines davon müssen sich die Teilnehmer entscheiden. Gesucht wird die “perfekt” passende Stimme zum Song. Jeder kann kann mitmachen, völlig kostenfrei.

Einer der Teilnehmenden: Malcolm Henry, der Sohn von Musicaldarsteller Kai Peterson-Henry. Wer sich “Nothing Can Stop Me”, den Beitrag von “eM Q”, Malcolm Q. Henry, anhören möchte, der findet ihn –> hier. Und nicht vergessen zu voten.

“Helden von morgen” “Helden von Morgen” “HELDEN VON MORGEN”

Im Herbst geht der ORF mit einer neuen Castingshow an den Start. Ãœber die (un)sinnige Titelfindung wurde an dieser Stelle schon mal referiert (siehe –> hier), und wie das bei einem so sinnigen Titel nun mal ist: Keiner weiß wohl, wie man ihn schreiben soll. Der ORF begibt sich auf die sichere Seite und griffelt: HELDEN VON MORGEN, die Presse meint “Helden von Morgen”, tvmatrix, OE24.at, die Oberösterreichischen Nachrichten und die Kleine Zeitung benennen das Ding “Helden von morgen”. Korrekt ist “Helden von morgen”.

Die Fakten
- Castingstart: 12. Juni 2010 im Marx Palast in Wien
- Castingfinale: 4. Juli, Salzburg
- Weitere Castingorte: Graz, Linz, Klagenfurt, Bregenz, Innsbruck
- Zugelassen sind alle von 16 bis 35 Jahren
- Austrahlungsstart: Oktober 2010, freitags 20.15 Uhr
- Finale: Ende Januar 2011
- Gewinn: 100.000 Euro
- Akzeptierte Stilrichtungen: Pop, Rock, Punk, R’n'B oder Soul, auch Rapper werden gesucht (das wird lustig)
- Nicht akzetierte Stilrichtungen (???): Musical, Schlager, Metal, etc. ja/nein, man weiß es nicht so genau, das lässt der ORF offen, denn in seiner Aussendung sind die Worte “egal” und “Crossover” enthalten, vielleicht dürften auch die Hintertupfinger Alpenrösleins mitmachen
- Jede Woche gibts für die Kandidaten 2 “Popstars” als “Trainer”
- Das Ziel ist, Starpotenzial “zu erreichen”, lustigerweise soll man, laut ORF, beim Casting eben dieses schon “beweisen”. Man sieht also, es ist alles egal, Hauptsache, die Quote stimmt, wer tatsächlich zum Star geeignet ist, wird sich erst lange nach dem Finale erweisen, und es kann auch einer der vielen “Verlierer” sein
- Beim Casting soll man sich für eine Stilrichtung entscheiden und “darin besonders überzeugen” (was sonst?)
- Musiktrainer helfen bei der Wahl der Lieder und bei der Einstudierung der Auftritte

Fazit
Was ist bei dieser Sendung anders als bei “Starmania”? Nichts. Zusätzliches Gimmick sind ein paar “Popstars”, die man als Zugpferde in die Liveshows holt. Oliver Wimmer, Sieger der letzten Starmania-Schnapsrunde, beispielsweise würde auch diese Show gewinnen, er müsste nicht mal eine Nuance ändern.

Wolfgang Lorenz, Meister des Kaschierens aller Ziele in seiner Aussendung:

Österreichisches Talent zu fördern ist wesentliche Triebfeder unseres Programmangebots. Ob Kino- oder TV-Film, Comedy, Dokusoap oder Unterhaltungsevent - stetige rot-weiß-rote Frischblutzufuhr in den ORF-Produktionen zeugt vom schier unerschöpflichen kreativen Potenzial dieses Landes. Und genau jenes suchen wir nun mit “Helden von morgen”, einem zur Gänze eigenentwickelten ORF-Castingformat, das so unverwechselbar ist wie die Stars von morgen, die es zu Tage fördern soll.

Die Frage ist, warum wird bei einer Aussendung anlässlich des Starts einer Musik-Castingshow von Kino, Comedy und Dokusoap erzählt. Hat nichts mit der Sache zu tun, lenkt ab. Dass das Format eigenentwickelt ist, kann man geradezu als Farce bezeichnen. Auch “American Idol” setzt auch Popstars als Coaches und verlangt von den Kandidaten, ihren Stil zu finden und zu fördern. Hier geht es schlicht und einfach darum, sich einiges an Lizenzkosten zu ersparen, wie das auch schon bei “Starmania” der Fall war.

Links
- Die Website zur Show: HELDEN VON MORGEN
- Die Presse: Neue Casting-Show: ORF sucht „Helden von Morgen“
- OE24.at: ORF-Show: Sieger kassiert 100.000 Euro
- Kleine Zeitung: Alte Helden suchen nach neuen Stars
- Oberösterreichische Nachrichten: Musik-Castingshow: Auf zum Vorsingen in die Linzer Tips-Arena!
- tvmatrix: “Helden von morgen”: ORF ab Herbst mit neuem Musik-Casting

“Helden von morgen” - die neue Musik-Castingshow des ORF

hiero.jpgCastingshows sind im Trend, nach wie vor, keine Frage. Man kann Talentwettbewerbe dieser Art perfekt planen, das passiert meistens in England und in den USA bei Formaten wie “Pop Idol” oder “American Idol”, wo Künstler tatsächlich Karrieren aus ihrer Teilnahme an solchen Shows ziehen können.

Oder man macht es wie der ORF. Da scheitert man zuerst schon mal am Titel für eine neue Sendung dieser Art. Im Hause am Küniglberg hat man ein Konzept am Start mit der Bezeichnung “Helden von morgen”. Bitte? Helden? Das Wort “Held” gibt es heutzutage eigentlich nur mehr in Verwendung a) rückblickend auf die Helden der Geschichte, b) für all die liebgewonnenen Superhelden, angefangen von Spider- über Super- bis X-Men und c) abwertend im Dialekt als “Na ihr seids Helden”. Das Wort könnte vielleicht gerade noch in einem Text von Falco vorkommen, als sarkastische Bezeichnung für eine Loser-Generation, aber ernsthaft, HELDEN? Was soll der Gewinn einer solchen Show sein? Der Titel “Held”? Selten so gelacht. Bekommt man dann Superkräfte und darf die neuen U-Bahnlinien eröffnen? Wird man dann so glorios vom ORF unterstützt wie Oliver Wimmer es derzeit wird, der Gewinner der letzten im ORF gelaufenen Pop-Castingshow? Lange nichts von ihm gehört … zum Beispiel im Radio.

Als Mentoren scheinbar fix: Wolferl Ambros und Rainhard Fendrich. Bitte? Was sollen diese Austropopper der 80er Jahre unseren “Helden” des 21. Jahrhunderts beibringen? Wie man es schafft, NICHT mehr vom einzig relevanten Popsender des Landes, Ö3, gespielt zu werden? Was will uns der ORF damit sagen? Dass die beiden jetzt doch wieder gespielt werden (sollten) und man es sich überlegt hat, doch wieder auch österreichische Popmusik zu spielen, mit deutschsprachigen Texten, außer das ewig gleiche Lied von Herbert Grönemeyer im Wecker? Christina Stürmer, die Vera Russwurm des Austropops? Was will man uns damit sagen? Soll sie den Kandidaten beibringen, wie man mit Nonsens-Texten das Publikum zwei Jahre lang an der Nase herumführen kann und dann in der Versenkung verschwindet? Wie man als österreichische Popsängerin seine Sprachfärbung beinhart abschaben muss, damit man, keine Ahnung, wie ein nicht real existenter Deutscher mit Hybridsprachfärbung klingt, einfach dialektlos - stillos?

TV-Media textet in der jüngsten Ausgabe: “Casting-Start” kommende Woche. Na hoffentlich gibt es bis dahin eine kleine Website, damit unsere “Helden von morgen” rechtzeitig erfahren, wo man sich auf ein erstes Plauscherl mit Ambros, Stürmer und Fendrich treffen kann.

Casting made in Austria: Das “Simpl” sucht den Wunderfuzzi - hopp oder tropp

7. Juni 2010
20:00bis22:00

n111359385571339_3887.jpgSind Sie/bieten Sie/… Akkordeonspieler, Alleinunterhalter, Artisten, Ballonkünstler, Bands, Bauchredner, Bauchtanz, Blues, Bodypainter, Burlesque, Chanson, Clowns, Comedy, Conferencier, Country, Doubles/Doppelgänger, Drehorgel, Dichter, Didgeridoo, Dudelsack, Entertainer, Entfesselungskünstler, Equilibristik, Fakire, Flamenco, Gaukler, Geiger, Gitarristen, Gospel, Harfe, Hellseher, Heurigensänger, Hütchenspieler, Hypnotiseure, Illusionisten, Imitatoren, Improvisationstheater, Irish, Folk, Jazz, Jongleure, Kabarettisten, Kammermusik, Komiker, Komische, Kellner, Living Dolls, Lyriker, Märchenerzähler, Magier, Marionettentheater, Mentalisten, Moderatoren, Musical, Musiker, One-Man-Band, Oper, Orchester, Orientalischer Tanz, Panflöte, Pantomime, Parodisten, Pianisten, Puppenspieler/Puppentheater, Sänger, Saxophonisten, Schauspieler, Scherenschnitt, Schlager, Schnellzeichner, Seifenblasen-Show, Seiltanz, Sprecher, Stand up Comedy, Stelzenläufer, Tänzer, Tango, Theater, Travestie, Volksmusik, Wahrsager, Witze-Erzähler, Zauberer, Zitherspieler? Ja?

Dann zählt nur mehr eines: Sind Sie hopp oder tropp?

Das Kabarett Simpl und die Gebhardt-Produktion suchen Talente für alle möglichen und unmöglichen Produktionen im Bereich der Unterhaltungskünste. Allen Talenten zwischen 8 und 80, Einzelpersonen und Gruppen, Schwer- und Leichtgewichten wird eine Möglichkeit geboten, ihr Können vor Publikum unter Beweis zu stellen – ohne Zugangsbeschränkung und ohne Jury im herkömmlichen Sinne (Uwe wird nicht anwesend sein). Jede/jeder, die/der sich anmeldet, darf direkt auf die Bühne! Das Publikum bestimmt, was gefällt! Moderiert werden die einzelnen Showabende von Stefano Bernardin und Bernhard Murg.

Spielregeln
# Teilnahmeberechtigt sind alle Talente im Alter von 8 bis 80 und darüber.
# Anmeldung unter www.vindo.at
# Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, zur moralischen und lautstarken Unterstützung zwischen 0 und 50 Freunde mitzubringen. Eintrittspreis pro Person Euro 7.- (freie Platzwahl)
# Ein Auftritt dauert mindestens 2 Minuten und maximal 10 Minuten.
# Das Publikum darf jederzeit und ungehemmt (mit den in der Theaterwelt bekannten Mitteln: Applaus, Pfeifen, Lachen, Buhen, peinliche Stille, Standing Ovations etc.) Freude oder Unmut, Zustimmung oder Ablehnung äußern, muss aber der Darbietung auf jeden Fall 2 Minuten Gehör schenken. Sollte dann wider Erwarten der Unmut eindeutig überwiegen, wird die/der Darbietende vom Moderator höflichst gebeten, den Vortrag zu beenden.
# Der Wettbewerb findet in 3 Kategorien statt: Wort, Musik und diverse andere Unterhaltungskünste.
# Pro Abend treten zwischen 10 und 18 Künstlerinnen und Künstler auf. Unabhängig von der Länge der Darbietung werden die Siegerinnen und Sieger in der jeweiligen Kategorie des jeweiligen Abends erst am Schluss der Veranstaltung mittels eines echten Applausometers gekürt.
# Die jeweiligen Gewinnerinnen oder Gewinner der einzelnen Abende laden wir im Herbst zu einer Finalrunde ein, die im Rahmen einer Fernsehaufzeichnung im Vindobona stattfinden wird.

Termine
Folgende Castingtermine im Wiener Vindobona wird es geben:

Montag, 07.06.2010 - 20:00 Uhr
Dienstag, 08.06.2010 - 20:00 Uhr
Mittwoch, 09.06.2010 - 20:00 Uhr
Donnerstag, 10.06.2010 - 20:00 Uhr
Freitag, 11.06.2010 - 20:00 Uhr
Samstag, 12.06.2010 - 20:00 Uhr
Sonntag, 13.06.2010 - 20:00 Uhr

Montag, 14.06.2010 - 20:00 Uhr
Dienstag, 15.06.2010 - 20:00 Uhr
Mittwoch, 16.06.2010 - 20:00 Uhr
Donnerstag, 17.06.2010 - 20:00 Uhr
Freitag, 18.06.2010 - 20:00 Uhr
Samstag, 19.06.2010 - 20:00 Uhr
Sonntag, 20.06.2010 - 20:00 Uhr

Montag, 21.06.2010 - 20:00 Uhr
Dienstag, 22.06.2010 - 20:00 Uhr
Mittwoch, 23.06.2010 - 20:00 Uhr
Donnerstag, 24.06.2010 - 20:00 Uhr
Freitag, 25.06.2010 - 20:00 Uhr
Samstag, 26.06.2010 - 20:00 Uhr
Sonntag, 27.06.2010 - 20:00 Uhr

Montag, 28.06.2010 - 20:00 Uhr
Dienstag, 29.06.2010 - 20:00 Uhr
Mittwoch, 30.06.2010 - 20:00 Uhr

Links
- Website zur Show
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- Facebook

DSDS - Deutschland sucht Dominik Schwarzer oder 200 Folgen des Bollwerks

Ja, das wird ihm so leicht keiner nachmachen. Die mittlerweile 200. Folge von Matthias Bollwerks (”Buddy”, Essen) “Notizblog” ist online, und eine mehr als witzige noch dazu.

Links
Matthias Bollwerks MySpace-Site
Matthias Bollwerks YouTube-Account
Dominik Schwarzers YouTube-Account
Dominik Schwarzers Website

Neue Castingshow-Wahnsinnigkeiten aus UK: “Popstar to Operastar”

Der Castingshow-Wahn hat noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Während in den USA gerade die 9. Staffel von “American Idol” angelaufen ist und die 1. Staffel von “X-Factor” für 2011 vorbereitet wird, sendet die englische TV-Station ITV ein ganz neues Format: “Popstar to Operstar”. Glaubt man im ersten Augenblick, dass das eigentlich nur ein dummer Scherz sein kann, muss man wohl diese Meinung revidieren, wenn man sich die, nunja, immerhin kurze, aber sehr prominente Liste der Mentoren dieser Show ansieht: Katherine Jenkins und Rolando Villazon. Als Jury mit dabei: Meat Loaf und Laurence Llewelyn-Bowen.

So richtig gruselig wird es dann, wenn man einen Blick auf die Teilnehmerliste wirft, also auf jene Popstars, die Operstars werden sollen: Alex James (”The Blur”), Bernie Nolan, Kym Marsh (”Hear’Say”), Danny Jones (”McFly”), Darius Campbell, Marcella Detroit (”Shakespears Sister”), Jimmy Osmond (Legende) und Vanessa White.

Einige Clips sind bereits auf YouTube (–> hier) zu bestaunen, beispielsweise die wundersame Wandlung von Darius Campbell. Er hat schon zwei Versuche hinter sich, Popstar zu werden, beim englischen “Popstars” (2001) und bei “Pop Idol” (2002). Die Endrunden konnte er nie erreichen. Und eines ist gewiss: Eine Opernbühne wird er nur in seinen Träumen betreten dürfen.

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