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Archiv - Event-Tipps

Landestheater Linz: Frühlings Erwachen!

2. Oktober 2010
19:30bis22:30

Landestheater Linz: Frühlings Erwachen!
David Nuran Calis nach Frank Wedekind
Schauspiel
Eine Koproduktion von Schauspiel und u\hof:

Premiere am 02.10.2010
Spielstätte Kammerspiele

Stückinfo
Wendla steht auf Melchior, doch der ist viel zu sehr damit beschäftigt, über die Probleme der Welt nachzudenken. Ilse steht auf Moritz, der seinerseits schon auch auf Ilse stehen würde, wenn er sich nur traute. Sie sind jung, sie sind wild, und irgendwie wissen sie nicht, was sie tun. Denn während man früher zu wenig darüber wusste, wie „es“ eigentlich
geht, weiß man heute zu viel darüber. Liebe, Sex – was ist das eigentlich? Gehören Liebe und Sex zusammen? Jeder scheint zu wissen, wie Sex
geht, doch keiner weiß, was Liebe ist. Vieles darüber findet man im Internet, in Heften, Büchern, hört man von Freunden, Eltern und Lehrern. Und irgendwie ist es nach wie vor ein Tabuthema.
Aktuellen Studien zufolge befindet sich Österreich am letzten Platz in Europa, was die Sexualaufklärung von Jugendlichen betrifft – ein trauriger Befund.

Nachdem Frank Wedekind (1864-1918) einen ersten Entwurf zu Frühlings Erwachen in Zürich verfasst hatte, schrieb er das Drama zwischen Oktober 1890 und April 1891 in München. Das Stück ist von eigenen Erlebnissen des Autors und seiner Mitschüler inspiriert. Als Vorbild für Moritz Stiefel dienten ihm etwa zwei Mitschüler, Frank Oberlin und Moritz Dürr, die 1883 bzw. 1885 Suizid begangen hatten. Dürr hatte dem Schriftsteller von seinem Vorhaben, zu sterben, berichtet, woraufhin Wedekind ihm versprach, ein Drama über ihn zu schreiben. Nachdem ein Münchner Verlag eine Publikation des Stücks aus Angst vor rechtlichen Problemen abgelehnt hatte, brachte es
Wedekind im Oktober 1891 auf eigene Kosten beim Verlag Jean Groß in Zürich heraus. Frühlings Erwachen wurde 1906 an den Berliner Kammerspielen uraufgeführt.

Eine Kindertragödie nannte Wedekind sein Stück, das aufgrund seiner angeblichen Obszönität zensiert bzw. verboten wurde und es mittlerweile zur Schullektüre gebracht hat. 2010 ist Frühlings Erwachen immer
noch aktuell – ein Stück über Träume und Hoffnungen der Generation Y

Leading Team

Inszenierung: Holger Schober
Bühne: Christian Etsch Elgner
Kostüme: Richard Stockinger
Musik: Sue-Alice Okukubo
Dramaturgie: Elisabeth Strauß
Theaterpädagogik: Katrin Maiwald

Besetzung
Mutter: Katharina Vötter
Vater: Joachim Rathke
Wendla: Katharina Wawrik
Melchior: Bastian Dulisch
Ilse: Katharina Halus
Moritz: Ralf Wegner
Martha: Elisabeth Hütter
Hans: Julian Sigl

Nähere Infos –> hier

Vereinigte Bühnen Wien: Musical meets Opera

3. Oktober 2010
11:00bis13:00

Wenn Wien in Bezug auf das Theater eine Besonderheit aufweist, was ja bei vielen unumstritten ist, die hier ein ganz besonders tolles Publikum orten, während andere ein eher kritisches, andere wiederum ein teilweise schwieriges Publikum zu sehen glauben, wenn also Wien etwas ganz “Eigenes” auf dem Theatersektor vorzuweisen hat, ist es eine Art Schauspieler-Verrücktheit. Vor Jahrzehnten hieß es unter den Theaterfans “Gemma Hörbiger schaun”, “Gemma Wessely schaun.” Der Schauspieler an sich ist eine Attraktion, er wird adoriert wie sonst kaum in einer anderen Stadt. Man sollte eigentlich meinen, dass Theatermacher das wissen und ihren Vorteil daraus ziehen. Denn das bezieht sich nicht nur auf das Sprechtheater, sondern auch auf das Musiktheater.

Dennoch lesen wir dieser Tage eine Ankündigung der Vereinigten Bühnen Wien, die wie folgt lautet:

Musical meets Opera - Zu Gast bei den Vampiren ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen den Freunden der Wiener Staatsoper und den Vereinigten Bühnen Wien. Ein Vormittag für Musikbegeisterte und eingefleischte Fans, die Musical und Oper aus einem anderen Blickwinkel erleben möchten.

Hören Sie lustige und spannende Anekdoten aus dem Vampirtheaterleben und freuen Sie sich auf die eine oder andere Live-Darbietung der Künstler. Die Vampire - einmal ganz ohne Kostüm - werden von Thomas Dänemark von den Freunden der Wiener Staatsoper durch diese Matinee geführt.

Seien Sie gespannt auf die Persönlichkeiten die sich allabendlich hinter der Maske verbergen.
Ermäßigte Tickets (Musicalclubpreis 6€ statt 12€) sind unter 01 58885 und an den Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien buchbar.

Darunter, liebe Freunde, kann man sich genau gar nichts vorstellen. Was wir also am 3. Oktober 2010 um 11 Uhr im Ronacher sehen können, wir wissen es nicht. Keine Meisterleistung der Ankündigung, schade eigentlich. Tickets gibt es für alle Unerschrockenen bei Wien Ticket. Verkauft wird bei Wien-Ticket eine Hälfte des Saals. Was passiert mit der anderen? Nein, bitte nicht zuuuuu viele Informationen.

Update 11. September 2010

Mit zahlreichen Live-Auftritten von: Marjan Shaki, Barbara Obermeier, Lukas Perman, Gernot Kranner, Marc Liebisch, Alexander di Capri, Thomas Weißengruber. Moderation: Thomas Dänemark

Theater Nestroyhof Hamakom: UNDERGROUND CITY 21 Vienna - die fragmentierte stadt

4. Oktober 2010 19:00bis10. Oktober 2010 22:00

UNDERGROUND CITY 21 Vienna
die fragmentierte stadt

Bei «Underground City 21 Vienna» handelt sich um eine Realsimulation der virtuellen Untergrundstadt. Eine Reise durch einen performativ-installativen Parcours entlang der Achse der Praterstrasse im 2. Bezirk in Wien erzeugt einen interaktiven Theaterraum und wird zur Reise durch die virtuelle Underground City 21.

Internationale und lokale KünstlerInnen, TheoretikerInnen, WissenschaftlerInnen AlltagsexpertInnen und Self-Made-SpezialistInnen erzeugen zusammen mit dem Publikum in 7 Tagen festival-ähnlicher Ballung von Geschehnissen eine Simulation einer urbanen Situation, eines Stadtraums der (individuellen) Gegenöffentlichkeit. Der Prozess dieser Tage wird aufgezeichnet und als digitale Skulptur in die entstehende 3D-Struktur des gleichnamigen EU-Projekts eingespeist.

Durch den gesamten Parcours der Fragmente, Situationen und des Programms führen Guides, KennerInnen und Informierte der Underground City 21. Man kann diese an verschiedenen Punkten des Netzwerks treffen und kennenlernen, sich an sie wenden und mit ihnen durch das Underground City Gewirr und das Programm gehen. Sie sind die Personen unseres Vertrauens. Sie garantieren eine sichere Reise durch die Underground City 21.

Ein transdisziplinäres Projekt von «Nomad.Theatre» im Kontext des EU-Projekts “Underground City 21, in Kooperation mit Partnern aus Kroatien, Frankreich und der Tschechischen RepublikL.A.E.XXI (Labin art express XXI) Kroatien / Libat, Frankreich / Prague College, Tschechische Republik / Nomad.Theatre, Österreich

Underground City 21 Vienna
Die fragmentierte Stadt
Eine Real-Simulation der virtuellen
Untergrund-Stadt

4. bis 10. Oktober 2010
täglich ab 19.00 Uhr
Eröffnung: Montag, 4. Oktober 10

Theater Nestroyhof Hamakom
Nestroyplatz 1
A - 1020 Wien
T 0043 (0)1 8900314
F 0043 (0)1 8900314-15

contact@hamakom.at

Weitere Programminformationen finden Sie unter www.hamakom.at

Raimund Theater: “Frank Wildhorn & friends”

4. Oktober 2010
19:30bis21:30

wonderland.jpgFrank Wildhorn, Linda Eder, Pia Douwes, Thomas Borchert, das sind “Frank Wildhorn & friends”, und sie sind am 4. Oktober 2010 im RAIMUND THEATER in Wien zu Gast. Unter der Leitung von Koen Schoots spielt das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien.

Der erfolgreiche Musicalkomponist Wildhorn präsentiert ein musikalisches Kaleidoskop seiner bekanntesten Songs aus “Jekyll & Hyde”, “Dracula”, “Der Graf von Monte Christo”, “Rudolf” sowie Titel seiner neuesten Produktionen “Bonnie & Clyde” und “Wonderland”.

Ticketbuchungen sind ab 11. August 2010 möglich!

Link
- VBW-Wien: Frank Wildhorn & Friends

Theater Drachengasse: Over the threshold

4. Oktober 2010
20:00bis22:00

Vienna theatre project zeigt: OVER THE THRESHOLD

von Christopher Hamilton
Awarded Best New Musical, European Premiere

Theater Drachengasse
4.–16. Oktober 2010, Di-Sa um 20 Uhr

Direct from a smash hit run in London’s West End, vienna theatre project is thrilled to bring you Over The Threshold, an award winning new musical about love, commitment, betrayal and boxer shorts! Following 2 very different couples over the course of one turbulent night, this smart, sassy, sexy show stopper will make you laugh, cry and laugh again, as we recognise something of ourselves in each character.

In English/easy to understand for non English Speakers.

Director: Kieran Brown

www.overthethreshold.co.uk
www.viennatheatreproject.at

Theater-center-Forum: What’s New, Pussycat?

5. Oktober 2010
19:30bis21:30

Tom Jones at the House Of Blues, Anaheim, Cali...Image via Wikipedia

Die Liste der Jukebox-Musicals wird schön langsam endlos. Ein neues Perlchen ist “Die Tom Jones Story”, die derzeit quasi ihre Tryouts in Linz absolviert, bevor sie im Oktober ins Wiener Theater-center-Forum einzieht. Worum gehts in der Show? Das liest sich auf der Website zur Produktion (–> hier) folgendermaßen:

Seine Songs sind legendär und sein Hüftschwung (immerhin der zweitbekannteste der Welt!) ließ die Konzerthallen überkochen. Doch nur einige konnten den TIGER in den 1970ern live in Las Vegas sehen - und noch viel weniger wissen genaueres über sein Leben.
In der neuen Tribute Show »Die TOM JONES Story: Eiskalt erwischt!« lernen wir den Tiger endlich auch von seiner privaten Seite kennen.
Wer verbirgt sich hinter dem Star, der seit über 40 Jahren die Massen begeistert? Wer ist eigentlich der Mann, von dem man sagt, er sei »The Tiger« oder »The Voice«, wirklich? Was für ein Mensch verbirgt sich hinter der Fassade des Superstars?
Hier fanden die Macher der Tom Jones Story auch einen der Ansätze dieser aufsehenerregenden Liveshow: Tom Jones hat es immer verstanden sich und seine Erfolge mit einem Augenzwinkern zu sehen. Und genauso präsentiert sich auch die Tom Jones Story. Es war nicht immer leicht Tom Jones zu sein, aber er hat es wie fast kein anderer verstanden, sich immer wieder zur Sonnenseite des Lebens durchzuarbeiten.
Wir begleiten den Sänger durch seine Höhen und Tiefen und erwischen den Tiger eiskalt als Schürzenjäger, stadtbekannten Schläger und später auch als den Mega-Star, der er zweifellos bis heute geblieben ist!

Die Texte der Website sind recht nett formuliert, jedenfalls wenn man sie als gekonnt selbstironisch getextet auffasst, wobei man sich da nicht so ganz sicher sein kann. Über das Bühnenbild steht zu lesen:

Zu den Schauplätzen zählt auch ein Highlight der Bühnenausstattung in diesem Bereich: Die Tom Jones Story verfügt über das erste aufblasbare Bühnenbild der Welt. Das bühnenfüllende Gebilde im Tiger-Look ist das Herzstück der Show und wurde in monatelanger Handarbeit von der ambitionierten Bühnenwerkstatt Er&Er in Linz gefertigt.

Nik Raspotnik und Julia Preglau stellen in der “Tom Jones Story” ingsamt 15 Personen dar und singen 20 Lieder, laut Website “inklusive Choreographie”. Wie sollte das auch ohne Choreographie gehen, selbst wenn man nur auf einem Bein auf der Bühne steht, ist das eine Art von Choreographie. Die “fasznierende Detailgetreue” … - egal, vergessen wird das mit der Selbstironie doch lieber wieder schnell.

Die Produktion ist ab 5. Oktober im Wiener Theater-center-Forum zu sehen.

Leading Team
Regie: Johannes Hafner
Choreographie: Patrick Strasser, Julia Preglau
Musik & Sounddesign: Erich Zann
Bühne: ER&ER Bühnenwerkstatt
Grafik & Konzept: JGM

Darsteller
Nik Raspotnik, Julia Preglau

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Herbsttage Blindenmarkt: Feuerwerk

8. Oktober 2010
17:30bis21:30

Herbsttage Blindenmarkt: Feuerwerk

Paul Burkhards Zirkusoperette „Feuerwerk“ steht im Mittelpunkt der Herbsttage Blindenmarkt 2010. Intendant Michael Garschall garantiert einen Lachschlager par excellence, in den Hauptrollen ist das Operetten-Traumpaar Katrin Fuchs und Andreas Sauerzapf zu erleben. Die populärste Nummer dieser Operette „Oh mein Papa“ ist zu einem Weltschlager geworden!

Musikalische Leitung: Kurt Dlouhy
Regie: Michael Garschall
Co-Regie: Isabella Gregor
Bühne: Alexandra Burgstaller
Kostüme: Agnes Hamvas
Choreografie: Monica Ivona Rusu
Licht: Gerald Weilharter

Mit Katrin Fuchs, Gabriele Schuchter, Heilwig Pfanzelter, Michaela Mock, Christiana Bruckner, Fritz Hammel, Robert Kolar, Heinz Müller, Willi Narowetz, Andreas Sauerzapf, Stephan Eder u. v. a.
Chor der Herbsttage Blindenmarkt
Kammerorchester der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz

8., 15., 16., 22., 23., 25., 30. Oktober, 19.30 Uhr
10., 17., 24. und 31. Oktober, 17.00 Uhr
26. Oktober, 16.00 Uhr

Festhalle Blindenmarkt

Nähere Infos –> hier

Theater Akzent: Susanne Draxler - Prinzen sind selten

11. Oktober 2010
20:00bis22:00

Theater Akzent: Susanne Draxler - Prinzen sind selten

Musikkabarett von und mit Susanne Draxler

Musik/Songtexte, akustische Gitarre und Stimme: Herbert Tampier
E-Gitarre und Stimme: Steve Criss
Percussion: Jack Fronczek

Regie: Andrea Schramek
Choreografie: Christoph Riedl

Susanne Draxler begann ihre Karriere als Chefin von „Three Girl Madhouse”, der ersten Girlieband Österreichs. Dann gründete sie den legendären “Weiberstammtisch”. Zu guter Letzt führte sie als „Sweet Sue” die berühmt berüchtigte Damenkapelle „Society Syncopathers” an, und zwar in „Sugar”, der Musicalversion des Kultfilmes „Manche mögen´s heiß” in den Wiener Kammerspielen.

Jetzt ist die Zeit reif für ein Solo! Hier ist es! Wild & zart, bissig & samtig, beinhart & doch ganz weich und vor allem musikalisch. Begleiten Sie Susanne Draxler auf ihrer Reise ins Reich der Erkenntnis und der Verwandlung, gepflastert mit rockigen Songs, leidenschaftlichen Balladen und bösen Statements, denn die Realität ist beinhart: Prinzen sind selten!

Alles beginnt im Kinderzimmer, als Heintje, Winnetou und Papa noch ihre Traummänner waren! Dort inszeniert sie eine unkonventionelle Version ihres Lieblingsmärchens „Der Froschkönig”. Doch aus dem Nachbarsbuben Gertschi will einfach kein Prinz werden. Später Tanzstunde, Flaschendrehen, erster Kuss. Die beste Freundin schnappt ihr den Traumprinzen weg und ihr bleibt wieder nur der Frosch. Doch sie gibt nicht auf, als Hippiegirl mit Potential zur Superwoman, als süße, kleine Sängerin in der Broadwaybar und als Rockprinzessin im Roten Engel, küsst sie den Eislaufprinzen Fredi, den Körndlfresser und spirituellen Möchtegernbuddhisten Wolfi, und die leidenschaftlichen Exoten, Jorgos, Bruce und Slatko! - „gimme some lovin, yeah!” - Dabei will sie nur eines: So wie ihre Filmheldinnen Zarah Leander, Lilo Pulver und Paula Wessely als Belohnung für all das Weinen, Warten und Leiden, den schönen, männlichen, souveränen, unnahbaren Mann abkriegen, der ihr allein sein Herz schenkt! Schließlich endet ihre Reise in der verwahrlosten Künstlerinnengarderobe im Kulturstüberl St. Pankraz. Erschöpft, hungrig und müde ist sie endlich bereit, den Frosch an die Wand zu werfen. Und siehe da, auf einmal ist alles ganz anders!

11. Oktober, 20 Uhr, Studio im Theater Akzent

Nähere Infos –> hier

WUK Wien: Kinderliteraturwoche 12. bis 19.10

12. Oktober 2010 10:00bis19. Oktober 2010 14:00

Bereits zum 17. Mal findet die Kinderliteraturwoche mit österreichischen AutorInnen im WUK statt.

Dieses Jahr stellen Adelheid Dahimène, Franzobel, Saskia Hula, Andrea Karimè, Christoph Mauz und Oliver Steger ihre (fast) brandaktuellen Kinderbücher vor.

Das Programm findet im WUK vom 12. bis 19. Oktober statt, beginnend mit: „Carlas musikalische Reise“ , von und mit dem Musiker Oliver Steger; dreizehn schadenfrohe Gedichte, schräge Poesie und frische Reime von Adelheid Dahimène „Da vorne gibt es was zu lachen“ ; das neue Abenteuerbuch von Christoph Mauz „Motte Maroni und die Flossen des Grauens“, über ein schreckliches Monster im Badesee; - eine Stille Post Buch „ Oje, sagt die Fee“ von Saskia Hula; Franzobel liest aus seinem bekannten „Schmetterling Fetterling“ und seinem aktuellem Kinderkuch „Phantastasia“, beide Lesungen von ihm finden am Sonntag, den 17.10 statt. Zu Gast aus Köln ist die deutschlibanesische Autorin Andrea Karimé mit ihrem aktuellen Buch „Kaugummi und Verflixungen“.

12. bis 19. Oktober 2010
WUK, 9., Währinger Str. 59, www.wuk.at
Reservierung: Tel 40121-70; kinderkultur@wuk.at

Programmübersicht
Oliver Steger: „Carlas musikalische Weltreise“, ab 5
Dienstag, 12.10.2010, 10 Uhr
Ein Mädchen entdeckt die Welt des Zirkus – Das Lied von „Bruder Jakob“ in 11 verschiedenen Variationen. Mit Richard Barus

Adelheid Dahimene: „Da vorne gibt es was zu lachen“, ab 8
Mittwoch, 13.10. 2010, 10 Uhr und 15 Uhr
13 schadenfrohe Gesichte, schräge Poesie, frische Reime

Christoph Mauz. „Motte Maroni und die Flossen des Grauens“, ab 8
Freitag, 15.10.2010, 10 Uhr und 15 Uhr
Ein schreckliches Monster im Badesee ist der neue Fall für Motte Maroni.

Saskia Hula: „Oje, sagt die Fee“ und andere Geschichten der Autorin, ab 5
Samstag, 16.10.2010, 15 Uhr
Stille-Post Geschichte über einen Hilferuf, der ganz anders ankommt.

Franzobel: „Schmetterling Fetterling“, ab 5
Sonntag, 17.10.2010, 11 Uhr, Matinee
Wie eine Fitnessfliege einem fetten Schmetterling ein paar Tipps gibt.

Franzobel : „Phantastasia“, ab 10
Sonntag, 17.10. 2010, 14 Uhr
Hannibal versucht seine grenzenlose Traurigkeit zu besiegen und muss viele Abenteuer bestehen.

Andrea Karimé: „Kaugummi und Verflixungen“, ab 6
Dienstag, 19.10.2010, 9 Uhr und 10.30 Uhr
Zwei Außenseiter werden Freunde und helfen einander bei ihren geheimnisvollen „Verflixungen“.

Geschichtenwerkstatt
Montag, 18.10.2010, 14.30 -16.30 Uhr

Genaue Termine unter: www.wuk.at

Theater der Jugend: “Just So” mit Jan Hutter, Thomas Smolej, Norman Stehr, Wolfgang Türks u. a.

12. Oktober 2010
16:00bis18:00

justso.png
Wundervolle Entstehungsgeschichten vom “Anfang aller Jahre, als die Welt noch so funkelnagelneu war” erzählte der Literaturnobelpreisträger Rudyard Kipling seinem allerliebsten Liebling, seiner Tochter Josephine. Er erzählte sie just so, wie er sie von seiner indischen Amme gehört hatte.

“Just So Stories for Little Children” nannte er diese Geschichten, und er lieferte mit diesen “Geschichten für den allerliebsten Liebling” (wie die “Just So Stories for Little Children” (1902) in der deutschsprachigen Version heißen) Kindern umwerfende Antworten auf wichtige Fragen:

- Warum ist der Himmel blau?
- Wie bekam der Wal seinen Schlund, wie das Rhinozeros seine Haut, der Leopard seine Flecken und das Kamel seinen Höcker … und
- … und … warum hat der Elefant einen Rüssel?
- Wenn es eine Missis Sippi gibt, gibt es dann auch einen Mister Sippi?

Aus Kiplings Geschichten bastelten die beiden Briten George Stiles (Musik) und Anthony Drewe (Text) ihr bezauberndes und beschwingtes Familien-Musical “Just So”.

Den Inhalt der Musicalversion skizziert das Theater der Jugend folgendermaßen:

Es ist die Zeit der ersten Anfänge: Noch hat das Nashorn keine Falten, der Leopard keine Flecken und der Elefant keinen Rüssel. Der älteste Magier ermutigt alle Tiere, zu ihrer Einzigartigkeit zu finden. Der Krebs schießt dabei übers Ziel hinaus: Gierig frisst er sich durch die Weltmeere und wächst dabei ins Riesenhafte, bis er bei der täglichen Futtersuche halb Afrika und Indien unter Wasser setzt. Die Flutopfer resignieren – gegen so einen Feind kann man nichts unternehmen.
Nur einer stellt das in Frage: das Elefantenkind. Es hat zum Leidwesen seiner Herde eine Frage zu allem: Warum ist der Himmel blau? Wenn es eine Missis Sippi gibt, gibt es dann auch einen Mister Sippi? Warum sagen wir dem Krebs nicht, er soll aufhören, so selbstsüchtig zu sein? Der älteste Magier stellt dem Elefantenkind den Kolokolovogel zur Seite, der sich zwar nicht fliegen traut, dafür aber auf alles eine Antwort hat. Auch auf die Frage, wo man den Krebs finden kann: am groß-grau-grünen Limpopo-Fluss nämlich. So beginnt eine Segelfahrt ins Ungewisse, voller Überraschungen und Gefahren.
Wie der Krebs besiegt wird, wie das Nashorn Falten und der Leopard Flecken bekommt und wie die unersättliche Neugierde des Elefantenkinds ihm zu einem Rüssel verhilft, alles das erfährt man in George Stiles und Anthony Drewes Musical. „Just So“ erzählt aber auch vom Mut der Allerkleinsten und davon, wie man über den eigenen Schatten springt.

Eine genaue Inhaltsangabe bieten Drewe & Styles auf ihrer Website –> hier

2008 zeigte das Theater der Jugend aus der Feder der beiden das Musical “Honk!” und konnte damit einen Erfolg landen. „Just So“ wird nun im Stil eines fesselnden musikalischen Roadmovies in der Regie von Henry Mason, mit einer Live-Band, auf die Bühne gebracht.

Auf der Bühne eine Besetzung, die vielen Musical- & Theaterfans ein Begriff sein dürfte. Es spielen beispielsweise Wolfgang Türks (”Frühlings Erwachen”), Norman Stehr (”La Cage Aux Folles”, “Rocky Horror Show”, “Cabaret der verlorenen Seelen”), Thomas Smolej (langjähriges Mitglied des Kabarett Simpl, “Gustav Klimt”), Jan Hutter (”Rudolf”, “No Way To Die”, “The Scarlet Pimpernel”), Christoph Somersguter (”Rebecca”, “Elisabeth”, “Evita”) und viele andere.

Die Premiere steigt am 12. Oktober 2010 im Wiener Renaissancetheater um 16 Uhr.

JUST SO
Musik von George Stiles, Buch und Gesangstexte von Anthony Drewe
Inspiriert durch die Geschichte von Rudyard Kipling
Deutsche Übersetzung von Henry Mason
Orchestrierung von Christopher Jahnke unter Mitarbeit von John Clancy

Leading Team
Regie: Henry Mason
Musikalische Leitung: Gerald Schuller
Choreographie: Francesc Abós
Bühne: Michaela Mandel
Kostüme: Jan Hax Halama
Licht: Frank Sobotta
Korrepetition: Hannes Dobretz

Cast
Uwe Achilles, Natalie Ananda Assmann, Daniela Dett, Christian Graf, Jan Hutter, Robert Neumayr, Thomas Smolej, Christoph Sommersguter, Norman Stehr, Julia Tiecher, Wolfgang Türks, Lynne Williams

sowie mit den Musikern Andy Bartosh, Gerald Schuller u. a.

Renaissancetheater
7, Neubaugasse 36
Aufführungen ab 8. Oktober 2010
Premiere am 12. Oktober 2010 um 16:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: täglich außer sonntags bis 20. November 2010
ab 6 Jahren

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