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„Alles sehr billig! Bitte, treten Sie näher!” –„Elisabeth” -15 %

Es mag nicht das erste Mal sein, dass Tickets für eine Show bereits lange vor der Premiere zum Sonderpreis angepriesen werden, aber es ist wohl nicht die Regel. „Management by Chaos“ scheint in die Verlängerung zu gehen, nun wird das Prinzip des Vorverkaufs geopfert.

Worum geht es? Nun, derzeit machen Mails und Facebook-Statusmeldungen die Runde, dass Tickets für alle Showtermine des VBW-Musicals „Elisabeth“, die man ab sofort bis 31. August 2012 erwirbt, um 15 Prozent ermäßigt unter Angabe des Kennworts „Majestaet“ zu haben sind.

Warum führt man Aktionen dieser Art durch? Weil der Vorverkauf so super läuft? Vermutlich deshalb, weil der Musicaltourismus aus Deutschland voll eingesetzt hat und alle nochmal dieselben Leute in denselben Rollen sehen wollen, die sie schon auf der letzten Tour gespielt haben? Oder weil die Farben am neuen Sitzplan des Raimund Theaters so schön blau-gelb sind? Fragen über Fragen.

Aber es soll sich niemand ärgern, der schon frühzeitig seine Tickets gebucht hat. Manche machen einen Fehler nur ein Mal, manche auch zehn Mal, damit sie auch ganz sicher sind, dass es falsch war. Es besteht also noch Hoffnung.

Ärgern könnten sich vielleicht all jene, die bei einem Gewinnspiel der VBW teilgenommen haben, bei dem es zwei Tickets für die „GALAPREMIERE“ von „Elisabeth“ zu gewinnen gibt. Einsendeschluss bei diesem Spielchen ist der 22. August. Schon heute, am 14. August, gingen aber Mails raus mit der Meldung, dass man leider nicht gewonnen hat. Nun, einfach schmunzeln, vielleicht waren das die ersten Testläufe einer neuen Show des österreichischen Mentalisten Manuel Horeth. Na, das kann ja was werden.

Wer noch am Gewinnspiel teilnehmen will, zu den Informationen geht es –> hier. Ignorieren muss man als musicalaffiner Leser vielleicht den Umstand, dass es natürlich pro Musical nur eine „Uraufführung“ geben kann und dass Herr Abbasi noch niemals Abassi geheißen hat. Vielleicht lautet die richtige Antwort daher: „Wie lautet die richtige Frage?“

31 Kommentare »

  Rudolf II wrote @ August 28th, 2012 at 08:14

Und noch eine Absurdität mehr. Gewinnspiel “Zeitung” HEUTE: Premierenkarten zu gewinnen, nur leider OOOPS ist die Seite nur eingechränkt verfügbatr …. aha …. wirklich traurig, was da an Schindluder mit angeblichen Premierenkarten-Gewinnspielen getrieben wird.

  Martin Bruny wrote @ August 27th, 2012 at 19:28

Scheine ich dann nicht mehr zu bekommen. Merkwürdig

  Rudolf II wrote @ August 24th, 2012 at 12:48

Ja, eMail Musicalclub! 23.8.

  Martin Bruny wrote @ August 23rd, 2012 at 18:08

Das ist ja interessant. War das in einer Aussendung zu lesen?

  Elisabeth wrote @ August 23rd, 2012 at 14:31

einen Gewinner des Gewinnspiels gibt’s offensichtlich noch nicht aber am 4.9. können die MC-Mitglieder eine preview mit 40% Ermäßigung besuchen.

  Klaus wrote @ August 20th, 2012 at 18:59

Also, das ist doch bitte der reinste “Sauhaufen”.
Entschuldigtst bitte den Ausdruck, aber musste raus.

  B aus B wrote @ August 20th, 2012 at 18:12

@Klaus

nein, es steht nirgends. Ich habe es nur aus dieser Antwort der VBW her:

Das Musicalclub-Gewinnspiel für die 2×2 PREMIEREN-TICKETS läuft noch bis Mittwoch, 22. August! Die Gewinner werden wie gewohnt per Mail verständigt. Dieses Gewinnspiel ist NUR für unsere MUSICALCLUB-Mitglieder.

Aber es stimmt, ist nirgends vermerkt!

  Klaus wrote @ August 20th, 2012 at 07:11

Das Elisabeth-Gewinnspiel ist ja nur für den MC (da bin ich auch Mitglied, also wozu der Hinweis??).

Das dieses Gewinnspiel nur für den MC ist, steht nirgends. Gut, es steht auf der MC-Website, die jedoch uneingeschränkt allgemein zugänglich ist. Aber es steht nirgends, dass es nur für MC-Mitglieder vorbehalten ist.
Oder hab ich was übersehen?
http://www.musicalclub.at/index.php/de/home/article/112960

  Markus wrote @ August 19th, 2012 at 18:28

Das sind wirklich Vergleiche Äpfel mit Birnen, angefangen vom Orchester, den auftretenden Personen und auch dem erheblichen Aufwand, den die Staatsoper betreibt (jeden Abend eine andere Aufführung mit entsprechendem Umbau…) etc.
Außerdem kann man Musical in Wien auch andernorts erleben, inzwischen meist spannender, interessanter (daher ist der Hinweis von Herrn Bruny auf die Volksoper als Vergleich sicher legitim). Auch die Kammerspiele bieten tolles Musical, zuletzt gab es im Off-Theater “Rosenblätter”, also gute Alternativen zum teuren VBW-Einheitsbrei. Klar lassen sich weder das Off noch die Kammerspiele mit den großen VBW-Shows vergleichen (auch das wären Äpfel vs. Birnen), aber diese bieten eben Alternativen, die sehens- und hörenswert sind und für die ich nur einen Bruchteil des Geldes berappen muss. Und wenn man “großes” Musical haben will, da bietet allemal die Volksoper als Verlgeichsmaßstab etwas.
Oder man schaut auch mal über den Tellerrand des Musiktheaters hinaus und gönnt sich Wiens ausgezeichnete Sprechtheater, die möchte ich sowieso keinesfalls missen.

Die VBW haben einfach inzwischen zu hohe Preise bei zu langweiligem Programm und, sagen wir mal, nicht wirklich allzu aufregender Besetzung. Zuletzt waren die Producers spannend und herausragend gut besetzt, das war nochmal VBW at it’s best.

  Martin Bruny wrote @ August 18th, 2012 at 13:00

Und ich bin eben der Meinung, dass man in den Reihen der subventionierten Bühnen nicht Äpfel mit Birnen vergleichen kann.

  Elisabeth wrote @ August 18th, 2012 at 12:54

Der Vergleich bezog sich auf die Preispolitik subventionierter Bühnen in Wien und nicht auf das dargebotene Programm oder das “Niveau”. Natürlich ist es möglich in der STOP die “Weltstars” um wenig Geld zu sehen- wenn man sich 24h und länger um einen Stehplatz prügelt ^^. Ich hab das vor 20 Jahren und länger her selbst mit Vorliebe getan.
Man kann auch im Raimi und im Ronacher um verhältnismäßig wenig Geld die Produktionen sehen, es gibt nur nicht so viele günstige Plätze denn die Kapazität ist im Vergleich zur STOP auch bloß 50%. Leider hab ich keine Auslastungszahlen denn es wäre natürlich interessant wie die Durchschnittsauslastung der STOP im Vergleich zu den VBW aussieht und wofür die Leute bereit sind ihr Geld auszugeben…

  Martin Bruny wrote @ August 18th, 2012 at 12:41

Im Klartext heißt das nur, dass man meiner Meinung nach die Wiener Staatsoper nicht mit den VBW vergleichen kann. Die Meinung muss ja niemand teilen. Ich behaupte nicht, dass ich für diese teuren Preise an der Staatsoper bin, Fakt ist aber, dass man ihnen nicht vorwerfen kann, zu verhindern, dass man auch um ganz wenig Geld ihre Produktionen sehen kann.

  Elisabeth wrote @ August 18th, 2012 at 12:33

soll im Klartext dann vermutlich heissen dass die Preise an der STOP (die imho für ein subventioniertes Haus auch zu hoch sind) also in Ordnung gehen und bei den VBW-Bühnen (deren “allgemeines level” mit dem der STOP nicht vergleichbar ist) also nicht.
Wobei man bei der STOP jetzt aber auch nicht ausser Acht lassen darf dass es “für die Sänger die ab und an mal auftreten” (da ist dann schätzomativ von Leuten wie Netrebko, Villanzon… die Rede) eine eigene Kategorie (P oder N) existiert und man sich die Karten im Parkett dann 230€-250€ oder billigstenfalls 150€-165€ kosten lassen darf…

  Martin Bruny wrote @ August 18th, 2012 at 12:03

Ich weiß ja nicht wirklich, worauf der Vergleich mit der Wiener Staatsoper hinauslaufen soll, wenn schon, würde sich ein Vergleich mit der Volksoper anbieten. Egal wie man zum Gegensatz oder nicht vorhandenen Gegensatz zu E und U steht, die Sänger, die in der Staatsoper ab und an auftreten und auch das allgemeine Level, das im Orchestergraben und auf der Bühne herrscht, ist ein komplett anderes.

  Elisabeth wrote @ August 18th, 2012 at 11:38

Antwortmail des MC auf meine Anfrage bzgl des Gewinnspiels:
“Liebe Frau…,
es freut uns dass Sie so oftmalig an unseren Gewinnspielen teilnehmen!
Dieses Mail ging an Teilnehmer von „Sister Act - Dancingstars“, „Sister Act Nonnenspiel“ sowie an Teilnehmer des „Ich war noch niemals in New York - Online Spiels“.
Das Clubspiel läuft natürlich noch bis 22. 8. 2012
Wir wünschen viel Glück!
Mit besten Grüßen,
Simone Schuster”

@Wr Staatsoper vs VBW: wenn ich den Saalplan korrekt interpretiere (http://www.wiener-staatsoper.at/Content.Node/pageparts/stop_sitzplan.html) so gibt’s im kompletten Parkett der STOP kein Ticket unter 100€ (in der normalen durchschnittlichen PK B.) Dort wo die Karten anfangen irgendwie leistbar zu werden ist man entweder wirklich schon “am Juchu” oder es sind Karten die eine gewisse Sichteinschränkung (Logen 2.Reihe) oder ziemliche Unbequemlichkeit beim Sitzen (Balkon, Galerie seitlich- da hängt sich über die Brüstung um was zu sehen) beinhalten. Die Stehplätze sind wirklich nur im Parterre gut, am Balkon ist die Akustik mieserabel weil man die Galerie über sich hat die viel schluckt) und auf der Galerie- entweder mittig und weit weg von der Bühne oder seitlich und Sichteinschränkung. Natürlich sind sie preislich günstig und es gibt mit 1/3 wirklich sehr viele wobei die Abschaffung des Stehparterres bereits seit Jahren zur Diskussion steht und wohl auch irgendwann mal erfolgen wird weil es die einzigen Plätze in der STOP sind wo man um wenig geld phantastisch sieht.

  B aus B wrote @ August 18th, 2012 at 08:52

ja es kam eine Antwort der VBW. Sie haben darauf hingewiesen, dass das die Mitteilung über die nicht gewonnenen Karten für das Sister Act Gewinnspiel war. Es stimmt, da habe ich auch vor (ich weiß nicht mehr wann) mitgemacht. Und als Trostpflaster bekommt man die 15 % Ermäßigung auf Elisabeth.

Es stand in der Mail nicht drin, dass es sich um das SA Gewinnspiel gehandelt hat (das Wort Sister Act erschien nirgends) und oben auf dem Newsletter war auch noch das Elisabeth-Logo aufgedruckt. Es kam dann noch der Hinweis, dass dieses Gewinnspiel ja für alle war und nicht nur für den MC. Das Elisabeth-Gewinnspiel ist ja nur für den MC (da bin ich auch Mitglied, also wozu der Hinweis??). Und dann noch ein Hinweis auf vergünstigte Karten für eine Preview (Kronenzeitungsveranstaltung). Das wurde dann aber auf Facebook korrigiert, nachdem sie den Hinweis bekommen haben, dass diese Veranstaltung nach der Premiere stattfindet und daher keine Preview sein kann.

Also irgendwann soll der MC informiert werden und natürlich sind alle noch im Gewinnspielpott ;)……

  Klaus wrote @ August 17th, 2012 at 16:56

Ja, wer glaubt wird seelig. Leider bin ich nicht gläubisch.

  Rudolf II wrote @ August 17th, 2012 at 13:22

Gerade kam eine Mail: natürlich sind ALLE noch im Rennen :-) alle Teilnehmer bisheriger Gewinnspiele wurden angeschrieben … wer’s glaubt!

  Klaus wrote @ August 17th, 2012 at 11:28

@an alle, die bereits ausgeschieden sind. Hat da noch keiner bei den VBW ugiert?

  Rudolf II wrote @ August 17th, 2012 at 09:17

Das Gewinnspiel ist ja wohl der Witz schlechthin. Bin gespannt, wie sie sich da wieder rausreden …

  Klaus wrote @ August 16th, 2012 at 19:04

Das ist wohl definitv so, dass die Kat.2 immer mehr der Kat.1 angepasst wird. Nur rein objektiv betrachtet, ist für mich persönlich im Faktor Erlebnis kein Unterschied, ob ich im Parkett in Reihe fünf oder acht sitze. Alles, was sich nicht unter dem Rang befindet, ist für mich akzeptabel.
Und einer, der 99 EUR zahlt, zahlt auch 109 EUR.

  Martin Bruny wrote @ August 16th, 2012 at 17:52

Aus meiner Sicht ist bei den VBW im Musicalbereich eine Tendenz zu erkennen, nicht die teuren Plätze teurer, sondern die billigeren teurer zu machen, und das geht gegen den Auftrag an ein subventioniertes Theater, das ja gerade möglichst vielen den Zugang ermöglichen soll. Der Grund liegt darin, dass man sich im Musicalbereich den deutschen Verhältnissen angleicht.

  Klaus wrote @ August 16th, 2012 at 17:46

Über die Stückauswahl der VBW kann man immer streiten. Ich schreie ja auch nicht gerade “Hurra”, dass Sissy wieder zu uns kommt.
Was der Preisvergleich mit der Anzahl der Sitzplätze/Stehplätze zu tun hat, weiss ich nicht. Aber selbst, wenn ich in die Staatsoper gehe, will ich auch qualitative Sichtverhältnisse haben und nicht in den Kategorien 10, 28, 39, 59, 76 irgendwo oben beim Petrus sitzen.

  Martin Bruny wrote @ August 16th, 2012 at 12:50

Da muss man, wenn, dann auch ins Detail gehen. Die Staatsoper hat 1709 Sitzplätze und 567 (!!!) Stehplätze.
Die Stehplätze kosten zwischen 2 und 4 Euro, danach gibt es gestuft Preise um 10, 28, 39, 59, 76, 103, 142 und 173 (bis zu 250) Euro.
Das Preisgefüge bei den VBW ist ein gänzlich anderes, und verglichen mit der Staatsoper spielt der Musicalbereich der VBW in einer ganz anderen Liga. Das, was man da vorgesetzt bekommt, ist manchmal, und sei es auch nur vom Stück her, bestenfalls Karnevalsniveau.

  Klaus wrote @ August 16th, 2012 at 12:10

Wieso?
Es geht um preisliche Vergleiche von Musiktheatern. Musiktheater ist für mich ein Oberbegriff, der Oper, Operette und Musical einbezieht.
Und auch die Staatsoper wird von Steuergeldern subventioniert und ist bis zur Kategorie 4 für die eher mehr Wohlhabenden gedacht.
Daher verstehe ich nicht, warum das kein ” legitimer” Vergleich sein soll.

Wenn man sich beim Musical, vergleichshalber die Preise der Stage anschaut, so sind wir in Wien noch wirklich gut bedient was der Titel dieses Thema betrifft “Alles sehr billig, Bitte…”

  Martin Bruny wrote @ August 16th, 2012 at 09:23

Das ist kein legitimer Vergleich.

  Klaus wrote @ August 16th, 2012 at 09:19

@Markus: Schau mal auf die Preise der Staatsoper (Beispiel “Don Carlo”).
Teuerste Kategorie EUR 197
Dritte Kategorie EUR 128
Da bleibt nicht mehr sehr viel vom Monatsgehalt über, wenn man es mit den VBW Musicals vergleicht.

  Markus wrote @ August 15th, 2012 at 19:19

Sehr lustig, wenn man genügend Humor mitbringt. Weniger lustig ist die Sitzplangestaltung, auf die Herr Bruny zu Recht hinweist. Ich weiß schon, warum ich in Wien seit langem nur noch Sprechtheater sehe - oder Musiktheater in exzellenter Qualität nur in anderen Häusern. Da bleibt dann in der Regel noch etwas von meinem Monatsgehalt für Essen, Trinken und Wohnen übrig…

  B aus B wrote @ August 15th, 2012 at 09:52

Also ich hab die Frage richtig beantwortet gehabt und ja es gibt nur eine Uraufführung! So eine Panne wie mit dieser Email darf einfach nicht passieren!

Sie können mir auch -15 % anbieten, die Tour-Cast hab ich ja bereits bewundern dürfen und daher wird mich Elisabeth wenig reizen. Außer an den Tagen, an denen die Zweitbesetzungen spielen (wäre schön, wenn sie einmal alle auf einmal auf der Bühne stehen würden). Kopfschütteln, mehr geht da jetzt leider nicht mehr!

  Klaus wrote @ August 15th, 2012 at 09:01

//An welchem Tag und in welchem Theater wurde das erfolgreichste deutschsprachige Musical ELISABETH erstmals uraufgeführt? //

Soweit ich weiss, gibt es nur eine Urauffühung.

  Klaus wrote @ August 15th, 2012 at 08:48

Ich gehe aber schon davon aus, dass beim Gewinnspiel die Frage auch richtig beantwort ist.

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