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Also sprach Alfred Dorfer … und hätte er doch nur recht

Alfred Dorfer: Ich persönlich halte es auch für nicht zeitgemäß, dass während der Vorstellung etwas konsumiert wird. Das war in den 1980er Jahren gut, man wollte keine Hochkultur machen, jeder bezahlte das gleiche, egal wo er sitzt. Man isst, trinkt und raucht dabei. Letzteres ist heute ja nicht mehr vorstellbar. Das war damals ein Trend, aber der ist vorbei. Auch beim jungen Publikum sieht man, dass sie einen fixen, gemütlichen Sitzplatz wollen und Theateratmosphäre bevorzugen. [-> orf.at]

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- Alfred Dorfer

8 Kommentare »

  Nina wrote @ Januar 11th, 2011 at 20:38

@ Martin Bruny: Gut, ich kapituliere vor dem Erfahrungwert. Ich bin wohl zu gutgläubig für diese Welt. Seufz.

  Klaus wrote @ Januar 11th, 2011 at 20:08

Als nächstes kommt vielleicht ja noch Popcorn mit Cola Light.:(

  Bettina wrote @ Januar 11th, 2011 at 09:55

Das mit den Eisbechern in Wien find ich auch ganz furchtbar. Ich dachte ja, ich seh nicht richtig. Im Kino ist’s ja üblich, aber in einem Theater, wo man 100€ Eintritt bezahlt und eigentlich zum Gucken da ist, nicht zum Berieselnlassen?

Und nach der Show gucken sich die Eisesser alle um, wissen nicht, wohin mit dem Becher, stellen ihn aufn Boden, dann ist die Kinoatmosphäre komplett… toll, wenn man in einem “anständigen großen teuren Theater” aufpassen muß, nicht in Müll zu treten… ganz tolle Leistung von den VBW.

Sorry, aber das erweckt den Eindruck, daß Musical halt doch kein anständiges Theater ist. Mehr so wie Kino halt.

  Gabriele wrote @ Januar 11th, 2011 at 00:40

@Nina
Taub— nacherzählen? Aber hallo!!!!

Ja, es stört mich auch manches. Ich freu´mich auf einen schönen Theaterabend, und es beginnt damit, dass jemand zu spät in den Saal kommt. Dann muß eine ganze Reihe aufstehen, weil die Person nicht weiß wo rechts und links ist.(Raimundtheater)
Die´´ Dauerklatscher´´– immer im falschen Moment, die Esser, die Huster,…
Wo Menschen sind, dort ´´menschelt´´ es. No-na!!

ABER: Nach einer schönen Vorstellung vergißt man die Störenfriede, und freut sich schon wieder auf den nächsten Theaterbesuch!!! :):):):):):)

  Martin Bruny wrote @ Januar 10th, 2011 at 17:17

Doch, das geht, ich habe es erlebt, und bis der Betreffende mit seinem Eis fertig war, waren auch fast 20 Minuten des 2. Akts vorbei.

  Nina wrote @ Januar 10th, 2011 at 17:12

@ Gabriele: Naja, ich glaube aber kaum, dass sich irgendwer durch exzessives Schmatzen eines Eisbechers bemerkbar machen könnte, oder? Es sei denn, er verteilt den geschmolzenen Inhalt im Radius seiner Sitznachbarn. Allerdings ist ein solcher Mensch dann sowieso nicht ganz bei Trost, der könnte auch mit dem Programmheft einen Tumult auslösen.

Im Gegensatz dazu fand ich unlängst eine Besucherin SEHR störend, die während des gesamten ersten Drittels der Aufführung ihrer (taub-blinden?) Nachbarin unablässig das Geschehen auf der Bühne nacherzählte. Irgendwann dürfte sich dann offensichtlich jemand beschwert haben.
Oder Leute, die mitten während der Vorstellung meinen, am Handy ihre E-Mails checken zu müssen, was in einem verdunkelten Besuchersaal natürlich gar nicht auffällt oder gar stört.

  Gabriele wrote @ Januar 10th, 2011 at 13:28

Im Ronacher (Musical Christmas und Tanz der Vampire) wurden Eisbecher angeboten !!!!!:(:(:(:(:(:(:(:(:

  Andreas wrote @ Januar 10th, 2011 at 08:57

Also mich stört das auf jeden Fall … in London ist es ganz schlimm, da hört man vor lauter Rascheln und Schmatzen und Schlürfen kaum mehr was von der Vorstellung :-(

Wien soll SO NICHT werden ….

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