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Bye bye, »Rudolf«

Frank Wildhorns Musical »Rudolf« ist seit Sonntag Geschichte. Wiener Geschichte. Die Geschichte eines Flops sozusagen. Eines Flops, den die Vereinigten Bühnen Wien auf die eigene Kappe nehmen müssen, denn die Show an sich funktioniert. Das beweist die Budapester, nennen wir sie die Originalversion. Natürlich kann man nun meinen, das Publikum habe diese tolle Show einfach nicht »verstanden«, nein, das war ja bei »The Producers« der Fall, da waren die Besucher freilich zusätzlich noch »nicht reif«. Überhaupt haben »The Producers« und »Rudolf« eine frappante Parallele. Beide Shows haben international bewiesen, dass sie funktionieren, nur die Wiener Produktionen konnten nicht überzeugen.

Bei »The Producers« kann man sich vonseiten der Vereinigten Bühnen Wien eine gewisse Portion Wagemut zuschreiben. Schwieriges Thema, trotzdem wollte man sozusagen eine Art Bildungsauftrag erfüllen. Selten lag man so weit daneben. Eine Nation, die mitten im Verdrängen und Vergessen steckt, und vom Verzeihen noch so weit entfernt ist, sollte mit Klamauk in eine nächste Evolutionsstufe der Verarbeitens gepusht werden. Das konnte nicht funktionieren.

Bei »Rudolf« machten die Wiener leider entscheidende Dinge falsch. Der größte Fehler: Man verzichtete auf den Puppenspieler, die melancholische Version des Lucheni aus »Elisabeth«. Nein, einen zweiten Lucheni, das wollte man nun wirklich nicht. Michael Kunze war ohnedies schon sauer genug, dass man nicht das »Sisi«-Erfolgsteam mit der Erstellung des Habsburger-Spin-offs beautragt hatte. So baute man die Show um und gruppierte entscheidende Teile um Graf Taaffe. Graf Taaffee besetzte man mit einem Wiener Publikumsliebling, und wir werden wohl nie erfahren, wie die Geschichte wirklich gelaufen ist. Wurde die Show wegen des Publikumslieblings umgeschrieben oder wurde sie umgeschrieben und dann ein Publikumsliebling gesucht. Als Glücksgriff hat sich die Besetzung nicht erwiesen, denn die Hauptfigur in »Rudolf« sollte eigentlich Rudolf sein und nicht der Widerling Taaffe. Sicher, als Rudolf engagierte man einen blendenden Sänger, aber wohl auch einen, der auf Selbstpromotion ungefähr so viel Wert legt wie auf eine raucherfreie Zone im Segafredo am Graben. Zwei Auftritte im ORF, das wars dann auch. Man kann ihm keinen Vorwurf machen, den VBW dürfte bekannt gewesen sein, dass hier kein zweiter Uwe Kröger ins Scheinwerferlicht scharwenzeln würde, und andererseits, was machen die VBW schon in puncto Promotion, wenn sie nicht gerade jemanden wie Herrn Kröger an der Hand haben, der gerne strahlen will, und das durchaus auch soll. Promotion für »Frühlings Erwachen«? Null, nada, nicht vorhanden. Zu »Willkommen Österreich« schickte man Julia Stemberger. Die ganze junge Cast, die mehr als nur bereit gewesen wäre für Promotion aller Art, ließ man im Ronacher vermodern. Aber wir driften ab. Ob nun Herr Kröger stimmlich immer in Bestform war oder nicht, daran dürfte »Rudolf« nicht gescheitert sein. Dass man aber die Figur des Puppenspielers gestrichen hat, postuliere ich für meinen Teil als einen der entscheidenden Faktoren.

Ein weiterer Faktor. Larger than life, bigger than life. Nun ja, nicht wirklich. Nicht wirklich in Wien, denn auf Budapest, ja, da trifft das zu. In Wien agierte man in den Arrangements etwas mehr sophisticated. Es ist zwar derzeit Mode, dass in deutschen Foren und neuen deutschen Musicalblogs Frank Wildhorns Shows als Schmonzetten gedisst werden, aber ernstnehmen sollte man das nicht. Musicals leben von starken Melodien, und wenn Frank Wildhorn eines wirklich kann, dann ist es das Komponieren von starken Melodien. Es mag ein Fehler der Wiener Produktion gewesen sein, dass man mit Zucker gespart hat, dass man die Power der Melodien nicht allzu plakativ dem Publikum aufs Aug drücken wollte. Den Ungarn macht das nichts aus. Da wird eine Ballade bis zum Exzess inszeniert und auf eine Zuckerschicht kommt dann noch ein Sahnehäubchen drauf. In Wien wollte man es etwas zurückhaltender und konnte eventuell daher nicht die Kritiker und auch Teile des Publikums nicht überzeugen, man konnte nicht den WOW-Effekt auf die Bühne zaubern, der es schafft, Mundpropaganda für die Show auszulösen. Ganz abgesehen davon, dass man teilweise Baustellen auf der Bühne inszenierte. Man ließ Carin Filipcic ein absolut desaströs übersetztes Lied interpretieren. Filipcic musste Abend für Abend einen Text singen, der unsingbar ist, weil er zu viele Silben in zu kurzer Zeit enthält.

Was man ebenfalls wohl nie dem Publikum erklären wird können, sind die diversen Streichungen und Kürzungen, die völlig unbedeutenden und absolut nichts bringenden Adaptionen, die man im vergangenen Jahr mitten während der Spielzeit an »Rudolf« vorgenommen hat. War es das verzweifelte Ringen um Aufmerksamkeit? Seht her, »Rudolf« geht jetzt in einer neuen Version an den Start? Frank Wildhorn jedenfalls schien die Wiener Version schon lange vor der Premiere nicht wirklich mehr interessiert zu haben. War ursprünglich von einem neuen Lied für Wien die Rede, so konnten sich die VBW das wohl schon recht bald abschminken.

Seit Sonntag ist es nun vorerst Schluss mit Musicals am Raimund Theater. Einzug hält demnächst eine Revue, in der es unter anderem um viel Schlagobers geht, und das ist schon das Positivste, was ich darüber sagen kann, ich mag Schlagobers.

Links
- Musical Awakening: Rudolf Derniere: “Good night, sweet prince…”

142 Kommentare »

  S. wrote @ Februar 14th, 2010 at 23:13

Wie ich heute aus einer sehr zuverlässigen Quelle (sie ist bei jeder Probe dabei) gehört habe, soll Ich war noch niemals in NY nicht gerade gut werden (ganz im Gegenteil zu Rudolf)!!
Die Darsteller sollen nicht herausragend sein, bis auf Ann, die gut singt, die Umsetzung soll auch nicht gerade umwerfend sein und das Niveau soll sich so ca. auf dem der Bild- bzw. Heutezeitung befinden.

Also mal schaun was da so auf uns zukommt. Ich persönlich war ja von Anfang an schon nicht begeistert, aber wenn ich das dann auch noch höre Ich hoffe ja darauf dass sie Produktion nur bis zum Sommer läuft, und dann wieder etwas besseres auf die Bühne kommt…vorzugsweise mit Drew Sarich und somit einem echten Profi und wirklich talentierten Künstler, in der Hauptrolle!!!!

  Elisabeth wrote @ Februar 4th, 2010 at 07:37

@Marianne bezgl @ojemine: ich denke da hast du den Sarkasmus nicht herausgelesen der hinter der Formulierung steckt denn für mich geht ganz klar heraus dass sich sich der Autor auf schlechte Kritiken in Bezug auf Antoni und van Tongeren bezog und sehr froh darüber ist dass sie in Tecklenburg auftreten werden. Hätte man vermutlich noch ein smilie dazusetzen sollen um das klarzustellen.

  Marianne wrote @ Februar 4th, 2010 at 00:47

@ ohjemine
Antoni und van Tongeren helfen, gute Darstellerinnen zu werden? Ich frage mich, in welcher Welt Leute wie Du leben und wie man sich gegenüber zweier solcher Ausnahmetalente so äußern kann. Bzw. was für eine unglaubliche Ignoranz man sein Eigen nennt, um so zu denken!
Hätte gern mal ein Beispiel für Darstellerinnen ihrer Altersklasse, die auch nur annährend an ihr Niveau heranreichen!

  Dave wrote @ Februar 3rd, 2010 at 16:59

@Elisabeth:
Was TdV angeht: ich entsinne mich an Kritiken wie “Bombastrock verklebt die Ohren” oder “viel Bekanntes” (in Anspielung auf die bekannten Melodien), oder: “Aris Sas hat nur zwei Gesichtsausdrücke” (überrascht und naiv grinsend)… da war nicht nur die Lautstärke gemeint, wenn du noch alle Kritiken hast, lies mal nach ;-) und was die 100%ige Auslastung angeht: das ist ja auch nicht immer (so meinte ich das) ein Qualitätsmerkmal.

  Elisabeth wrote @ Februar 3rd, 2010 at 15:43

Davon dass TdV von der Presse “verrissen” wurde kann absolut nicht die Rede sein, ich hab mir alle Kritiken damals aufgehoben. Es wurde teilweise der etwas holprige Text von Herrn Kunze bemängelt und dass die Musik alles in allem stellenweise ein wenig bombastisch und zu laut sei. Die Darsteller wurden ausnahmslos gelobt, Kranner,Sas und Zenz als große Entdeckungen gefeiert und die Polanskis Umsetzung des Films zum Musicals überwiegend gut aufgenommen.
Das Stück hätte damals aufgrund einer nahezu 100%-igen Auslastung auch problemlos weit länger als bis Jänner 2000 laufen können, ich nehme an dass die VBW mit dem Verkauf der Aufführungsrecht an die damalige Stella aber mehr profitiert haben müssen als wenn sie’s in Wien weitergespielt hätten. Joseph als Nachfolgeproduktion war aus Amstetten fix und fertig, also hat man sich eben so entschieden.

  Andreas wrote @ Februar 3rd, 2010 at 14:09

@ jogo

Die Sommerpause RECHNE ICH NICHT, die gibt es immer und bei allen Musicals und ist und bleibt daher EINE SPIELZEIT / SAISON was auch immer. OK, das 1 Monat rechne halt weg, wenn sie sich dann besser fühlen.

Für mich ist und bleibt die Show fantastisch, dass man nicht immer den erwünschten Erfolg erzielen kann ist logisch, aber deswegen von Flop oder schlecht oder sonst was zu reden ist einfach nur lächerlich.

In anderen Ländern werden manche Shows schon nach ein paar Wochen abgesetzt. Das ist für mich ein Flop!

Ich verstehe absolut nicht, warum man mit aller Gewalt unbedingt einen Flop daraus machen will/muss …. die Show ist Geschichte, vielleicht kommt sie ja bald mal wieder (ich würde mich FREUEN) …. dann können sich einige hier wieder furchtbar aufregen …..

TDV wurde auch verrissen, nach relativ kurzer Zeit abgesetzt und dann hat man plötzlich “bemerkt”, dass die Show ja doch nicht sooooo schlecht ist. Typisch für die Mentalität hier …..

  Dave wrote @ Februar 3rd, 2010 at 12:41

Ich verstehe, ehrlich gesagt nicht, warum so auf die Menschen losgegangen wird, die 3 x die Woche zu Rudolf gehen. Ich glaube, das darf jede und jeder selbst entscheiden.

Flop oder Top? Gemessen an “Barbarella” und “Wake up” braucht Rudolf sich nicht zu verstecken ^^ Kostendeckend arbeiten die VBW übrigens nie, es besteht immer ein Subventionsbedarf, der nicht nur für das TadW anfällt. Auch die Stage arbeitet übrigens nicht wirklich kostendeckend, die Subventionen heißen in Deutschland nur “Wirtschaftsförderung” oder “Steuerbegünstigung”. Die “Neue Flora” (Bauplatz) (HH) wurde seinerzeit beispielsweise dem Damaligen Produzenten Friedrich Kurz fast kostenlos zur Verfügung gestellt, ebenso das stark renovierungsbedürftige Operettenhaus. Das Starlight-Theater ist auch steuerbegünstigt usw.

Und wir sollten nicht vergessen: Les Miz, Elisabeth, PdO waren auch nicht immer ganz ausgelastet. TdV wurde von den Kritiken damals zerrissen… von Elisabeth ganz zu schweigen… “Kaiserschmarren” war einer der Titel.

Ich denke, die dramaturgischen Schwächen haben Rudolf in den Tod getrieben, man kann an der Stelle auch von “schleichendem Suizid” sprechen… Obwohl ich die Veränderungen zum Sommer schlüssiger empfand.

IWNNINY - das ist aber letztenendes eine ganz große Kreuzfahrt in den kulturellen Untergang. Aber es wird laufen.

  Elisabeth wrote @ Februar 3rd, 2010 at 06:48

was ist schon “normal” ?? Dass wir hier bereits 135 Kommentare zu einer Produktion haben die die meisten ohnedies für eine “Totgeburt” gehalten haben?? Wenn ich “normal” wäre würde ich hier auch nicht mitdiskutieren… :-)) Ein bisschen mehr Toleranz für andere Meinungen, Einstellungen zum Leben und die Akzeptanz dass es vermutlich niemanden gibt der nicht eine kleine Macke hat wäre imho doch ziemlich hilfreich.

  jogo wrote @ Februar 3rd, 2010 at 01:20

@ Elisabeth: Natürlich geht es mich nichts an was andere machen. Aber eine Meinung über ihr tun bilde ich mir trotzdem. Es ist für mich eben nicht normal, wenn jemand 3 x die Woche in die selbe Vorstellung geht oder seine Tickets verfallen lässt.

@ Andreas:

Rudolf ist noch nichtmal ein Jahr gelaufen. Die Premiere war am 26. Februar, die Derniere Ende Januar, die Sommerpause war dann auch noch. Jederzeit waren Tickets zu erhalten, das Theater war nie voll. Deswegen war es ein Flop. Es waren zuwenig Zuschauer da um die Kosten einzuspielen. Das ist das bildliche “keiner” durchaus angebracht.

  D wrote @ Februar 2nd, 2010 at 19:19

*gg*, ja, Dave, da stimm ich Dir zu (obwohl: Ich fand die Orchestrierung auch nicht schlecht…^^)

  Dave wrote @ Februar 2nd, 2010 at 10:36

Vielen Dank für die ausführlich Antwort. Dann sind wir ja im Prinzip einer Meinung: Gutes Stück, schlechte Umsetzung; gute Besetzung, schlechte Promotion; starke Melodien, schwache Orchestrierung ^^

  ohjemine wrote @ Februar 1st, 2010 at 21:38

super claudia du hast meine gedanken in worte gefasst !! … :))
ich habe zweimal rudolf mit meiner familie und freunden in wien gesehen und jedesmal waren wir alle sehr begeistert!
… und zu der schlechten cast…. gut das wir lisa und wietske ein heim geben werden in tecklenburg .. vielleicht lernen sie da gute darsteller zu werden……

  Wiebke wrote @ Februar 1st, 2010 at 21:03

Danke Claudia,
dein Kommentar spricht mir aus dem Herzen ;-)

  Claudia wrote @ Februar 1st, 2010 at 20:21

Ich persönlich finde es sehr schade, dass Rudolf in Wien nicht mehr zu sehen sein wird, denn mir hat es sehr gut gefallen. Für mich war es eine der besten Inszenierungen, die ich seit langer Zeit gesehen habe. Ganz zu schweigen von Wildhorn`s wunderbarer Musik. Wenn man bedenkt, welche Musicals in Wien in letzter Zeit aufgeführt wurden, kann ich nur sagen, die Wiener sind zu beneiden. Da sieht es in Deutschland doch etwas anders aus, ein “Hitmusical jagt das andere, da gibt es leider nur wenige Ausnahmen. Und was Herrn Sarich angeht, muss ich sagen, ich habe ihn das erste Mal auf der Bühne gesehen. Er hat eine fantastische Stimme mit hohem Widererkennungswert und selten habe ich einen Darsteller so leidenschaftlich lieben, leiden und kämpfen sehen. Mich hat er absolut begeistert. Ob er auf Selbstpromotion keinen Wert legt, kann ich nicht beurteilen, finde aber, das macht ihn noch sympatischer.Es gibt im Ãœbrigen ein sehr interessantes Interwiew im Internet auf Bayern I mit ihm. Ja, da bleibt wohl nur noch viel Spaß mit den” Hitmusicals” zu wünschen, die jetzt auch Wien erobert haben und ich werde mir, den VBW sei Dank, die Rudolf-DVD anschauen. Besser als gar nichts.
LG Claudia

  Andreas wrote @ Februar 1st, 2010 at 15:09

@ jogo

Also ehrlich, wenn KEINER (????) RUDOLF sehen hätte wollen, dann hätte man es auch nicht 1 Jahr spielen können ….

  Elisabeth wrote @ Januar 31st, 2010 at 18:02

@jogo: geht darum ob jemand einen Knacks hat weil er 3x in der Woche in die Vorstellung geht und dafür vielleicht auch sehr viel Geld lässt oder ob er eine Karte zu 100 Euro verfallen lässt weil er eben eine(n) bestimmte(n) Darsteller(in) sehen will was dich persönlich allerdings auch nicht zu tangieren braucht weil es dich eigentlich nichts angeht oder geht es um Leute die in der Vorstellung negativ auffallen und somit deinen persönlichen Genuss stören?? Das erste musst du sicher nicht verstehen aber tolerieren kann man es allemal, letztes ist ein Ärgernis und darüber kann man sich beklagen oder schlechtes Benehmen anprangern.

  jogo wrote @ Januar 31st, 2010 at 15:56

Natürlich wird keiner gefragt was er sehen will. Aber natürlich hängt der Erfolg eines Stückes und damit die Entscheidung wie lange es gespielt wird, von den bezahlten Tickets ab. Und wenn keiner z. B. Rudolf sehen will und somit niemand dafür bezahlen will wird es halt abgesetzt. Das Stück wird nicht für die “Fans” verlängert.

Um zum anderen, ich habe Hardcore-Fans eben hauptsächlich so empfunden wie ich es beschrieben habe das sind keine Verallgemeinerungen sondern eben Erlebnisse. Schön für dich dass du das anders empfindest. Durch solche Erlebnisse hab ich eben Probleme mit diesen. Jemand der z. B. 4x die Woche das selbe Stück besucht oder jemand der, weil sein persönlicher “Liebling” nicht spielt, seine PK 1 Karte verfallen lässt oder jemand der jeden Tag am Bühnentürl Darsteller stalkt hat für mich eben einen Knacks.

  Elisabeth wrote @ Januar 31st, 2010 at 14:20

@jojo: natürlich finanzieren jene Leute den Bewrieb die das meiste Geld für die Eintrittskarten ablegen-das hab ich ja auch garnicht in Abrede gestellt. Ob die allerdings auch den Spielplan bestimmen wage ich sehr stark zu bezeifeln denn mich hat noch nie in irgendeinem Theater jemand gefragt was ich denn gern sehen würde :-))) !!
Mir ging es grundsätzlich um die doch sehr generalisierte Aussage dass sich “die wiener Fans” offensichtlich genell nicht benehmen können und das wollte ich so nicht stehen lassen weil ich der Ãœberzeugung bin dass es in dieser Form nicht stimmt. Wenn deine Erfahrungen andere sind dann tut es mir sehr leid, es muss wirklich grauenvoll sein 100 x oder mehr in eine Show zu gehen und jedes Mal benehmen sich Unmengen von Leuten total daneben!!
Dazu ob Künstler gerne in Wien auftreten möchte ich nur sagen dass sie ja nicht nur ihre Gage einsacken sondern vermutlich auch gut ankommen wollen. Und da sind es eigentlich doch die “Fans” die standing ovation machen oder x Vorhänge provozieren. Ioan Holender hat vor ein paar Jahren versucht den Stehtplatz der Wr Staatsoper zu sprerren- er ist damit nicht durchgekommen denn die Petition dass er bleiben möge wurde nicht nur von den Stehplatzbesuchern sondern auch von einer ansehnlichen Anzahl von Künstlern unterschrieben!! Vermutlich ist auch das der Grund warum es in Wien mehr Theater mit Stehplätzen gibt als in jeder anderen Stadt und diese offensichtlich nicht tot zu kriegen sind obwohl es doch ein leichtes sein sollte den Stehplatz einfach zu schleifen wenn das Publikum dort so störend ist!!

  jogo wrote @ Januar 31st, 2010 at 13:55

@ Elisabeth:

Meine Erfahrung ist eine andere und ich kann nur über diese Erfahrungen sprechen. Und auch wenn du meinst, dass die Fans dafür sorgen, dass Darsteller gerne in Wien arbeiten, sind es nicht die Fans, die dafür sorgen, dass die Darsteller auch in Wien arbeiten können. Denn diejenigen, die “einen Abend ihren Pelzmantel und ihre Diamanten ausführen” sind diejenigen, die die Darsteller und das Stück selber letztendlich auch finanzieren. Und genau diejenigen bestimmen letztendlich auch den Spielplan.

  D wrote @ Januar 31st, 2010 at 13:49

@ Elisabeth: Ich hätte es nicht treffender formulieren können. Danke.

  jan wrote @ Januar 31st, 2010 at 13:36

wahrscheinlich noch die ein oder anderen faktoren mehr, aber absolut richtig dieses spiel summa summarum auf den punkt zu bringen, vollkommen deiner meinung!

  Elisabeth wrote @ Januar 31st, 2010 at 12:55

@jojo: ich gehe mittlerweile seit ca 35 Jahren ins Theater und davon seit 26 ins Musical. Ich habe in meinem Leben alle Arten von Karten gekauft, meine halbe Jugend am Stehplatz der Wr Staatsoper verbracht und auch bis zu 2.500.- Schillinge für Karten in der 1.Reihe abgelegt. Und ich habe die Erfahrung gemacht dass es “den Fan” nicht gibt. Man trifft immer wieder auf Leute die sich absolut nicht benehmen können, ganz egal ob sie den Stehplatz besuchen oder sich eine superteure Karte leisten können. Und es gibt “Fans” die 3x in der Woche in eine Show gehen und glücklich darüber sind dass es in Wien möglich ist sich aufgrund von Stehplatz oder Restkarten finanziell nicht zu verbluten. Und die sich dennoch ordentlich benehmen und die Künstler an der SD respektvoll behandeln. Ich erinnere mich sehr gut an die “alten TdV-Zeiten” denn ich war damals oft genug im Raimundtheater. Und es sind immer eine Handvoll Leute die schlecht auffallen aber über die wird gesprochen, nicht über jene die einfach gerne in eine Show gehen und sich anschließend dann vielleicht ein Autogramm holen. Wenn ich aus den postings zwischen den Zeilen herauslese dass sich die “Fans” in Wien offensichtlich generell nicht benehmen können muss ich da leider ein Veto einlegen. Nicht umsonst gilt Wien auch im Bereich der Oper und des Konzerts als das begeisterungsfähigste, fachkundigste und kritischste Publikum der Welt und mehr als ein Künstler hat formuliert dass er nirgends lieber als Wien auftritt. Und das machen die “Fans” und “Wiederholungstäter” und nicht jene Leute die einen Abend lang ihren Pelzmantel oder Juwelen ausführen und dann auch noch zu spät in die Vorstellung kommen.

  jogo wrote @ Januar 31st, 2010 at 11:49

Und wieso “schunkeln”? Schunkeln funktioniert nur beim 3/4-Takt und meineswissens ist kein einziges Lied von Jürgen in diesem Takt geschrieben.

  jogo wrote @ Januar 31st, 2010 at 11:46

@ der Graf: Sorry, aber wo man da einen “Musikantenstadl” sehen soll ist mir nach wie vor schleierhaft. Das Stück spielten größtenteils auf einem Kreuzfahrtschiff nach Amerika und nicht in einer Schihütte in den Alpen. Oder hab ich da was verpasst?

Jedenfalls kann es dir doch völlig wurscht sein. Es gibt offensichtlich genügend Leute, die das Stück interessiert und warum sollen sie es dann nicht sehen können? Sei doch froh, dass das Ding offensichtlich gut läuft. Dann kommt wenigstens Geld rein für was “Gscheites”, was auch immer das ist. Ist nämlich sehr relativ.

  jogo wrote @ Januar 31st, 2010 at 11:43

Und zu der Sache mit Frau Lichter. Ich war ja auch in dieser Show. Und nach meinem Eindruck wurde sie nicht deswegen ausgebuht weil sie krank war, sondern weil sie eben Frau Lichter ist. Ich meine sie liegt auch nicht gerade in meinem Geschmack, aber ausbuhen, egal warum auch immer geht mal gar nicht. Weil sooo schlecht war sie nun auch nicht. Sie hat ihren Job gut gemacht, obwohl andere zugegebener Weise besser waren.

  jogo wrote @ Januar 31st, 2010 at 11:39

@ Elisabeth: Das sind keine Gemeinplätze und Verallgemeinerungen sondern persönliche Erfahrungen vor allem zu TdV-Zeiten in den Neunzigern. Ich muss ja gestehen, dass ich auch mal dazu gehört habe, aber nachdem ich mitbekommen haben wie sich viele “Fans” während der Vorstellung und auch danach am Bühnentürl benehmen, habe ich mich davon distanziert.

  D wrote @ Januar 31st, 2010 at 11:23

Was die Fans und Nicht-Fans angeht. Ich möchte mich durchaus als Fan bezeichnen, aber als einer der fast ausschließlich reguläre Karten hatte. Aus eigener Erfahrung möchte ich sagen, daß sich auch Parkett-Leute - also die mit den teuren Karten - nicht immer zu benehmen wissen. Wie schon erwähnt, da wird zu spät gekommen, mit Papier geraschelt, vor/während/nach jedem Lied kommentiert, SMS geschrieben - sowas ist nicht nur störend, sondern auch unglaublich unhöflich den Darstellern gegenüber. Ich glaube, daß ich kaum eine Vorstellung gesehen habe, wo man sich nicht während “Wie jeder andere Mann” über Drew Sarich unterhalten mußte. Also da sind mir großteils die Fans schon lieber. Daß die sich allerdings auch oft daneben benehmen können, hat das Gegrölle nach dem Abschiedsbrief während der Derniere-Vorstellung gezeigt…

  ma wrote @ Januar 30th, 2010 at 23:06

aha@elisabeth. beim schlussapplaus oder nach dem berühmten lied?

na ja hast sie gehumpelt oder wie?; oder haben die fans es nicht gemerkt?

haben sie später auch gebuht ? und wenn ja wann genau- am ende oder beim song?

  Elisabeth wrote @ Januar 30th, 2010 at 22:22

sie wurde bei ihrer Antrittsvorstellung als Mrs Van Hopper in Rebecca ausgebuht obwohl sie mit einem gebrochenen Knöchel aufgetreten ist.

  ma wrote @ Januar 30th, 2010 at 22:14

hallo, wo wurde denn frau lichter von fans gemeutert????

  Elisabeth wrote @ Januar 30th, 2010 at 22:14

ich empfinde es als ebenso störend wenn in den vorderen Parkettreihen laufend Leute zu spät in die Vorstellung kommen, wenn sie mit Zuckerlpapier an den unpassendesten Stellen rascheln, wenn sie sich mit ihrer Begleitung unterhalten und auch durch die Musik nicht dabei stören lassen…da geht es mir ehrlich gestanden am Allerwertesten vorbei wenn am Stehplatz 2 Leute mittanzen (was eh kaum einer mitbekommt) oder mitsingen. Und reinklatschen wenn’s eigentlich garnicht angesagt ist, die Sänger nicht bis zum Schluss aussingen lassen das tun auch die Leute die nicht gerade ins Hardcorfanmuster passen.
Es gibt doch wirklich nichts schöneres als Gemeinplätze und Pauschalurteile über “die Fans”,oder??

  Klaus wrote @ Januar 30th, 2010 at 19:32

Um das jetzt nicht zu veralgemeinen, aber Stehplatz-Fans, vorallem die pubertierenden können ziemlich lästig und störend sich auf die Vorstellung auswirken. Vorallem wenn mit gesungen und mit getanzt wird.

Andere Gäste füllten sich durch diese “Stimmungsmacherei” gestört.

  Bella wrote @ Januar 30th, 2010 at 16:10

@jogo:

Da muss ich wieder zustimmen. Auch wenn Fans über 100x eine Show besuchen, dann kommt man (angenommen die Person geht immer auf Stehplatz) auf 500 Euro. Das sind am Wochenende 5 reguläre Karten, beste Kategorie.
Also bringen die (leider) fast nichts.
Auch wenn es natürlich genug Menschen gibt, die auch Fans sind, aber durchaus Karten zum regulären Preis kaufen.
Zum Verhalten von Fans während einer Vorstellung wäre mal wieder ein neuer Blog gut, Herr Bruny ;-)

@Madame Wolf: Der letzte Beitrag bleibt mir ein Rätsel. Ich dachte Fans wollen IwnniNY nicht, aber dann sollen sie viel Spaß haben? Und was sind eigentlich wahre und unwahre Fans?

  der_graf wrote @ Januar 30th, 2010 at 15:23

@ jogo das Musical von Udo Jürgens gleicht den eines Musikantenstadls hast du die Aufführung in Hamburg schon gesehen wenn ja dann müsstest du eigentlich wissen was ich meine.Wird toll statt Sitzplätze im Raimi machen wir Heurigenbänke und Tische 10 Ober statt der Billiteure und los gehts mit der Schunklerei.Wird sicher lustig und ein Bombenerfolg passt leider hier nicht rein aber ist meine Meinung.Hamburg ist in Wien.
SUUUUPPPAAAA

  jogo wrote @ Januar 30th, 2010 at 14:45

@ Madame Wolff:

Ich habe von Ihnen auch nichts anderes erwartet, ehrlichgesagt. Hardcore-Fans würde sogar ich blind mit Krückstock erkennen.

  Madame Wolf wrote @ Januar 30th, 2010 at 14:22

@jogo: habe mir von ihnen kein anderes kommentar erwartet.
viel spass bei IWNNINY und mit fans die sich benehmen können!!!

  jogo wrote @ Januar 30th, 2010 at 13:19

Und das “Fans” für den weltweiten Erfolg von Elisabeth “verantwortlich” gewesen sein sollen halt ich doch für ziemlich überheblich.

  jogo wrote @ Januar 30th, 2010 at 13:17

@ Madame Wolf:

Ich gehe nicht auf Fans “los” sondern ich sage lediglich, dass die Fans a) nicht die Masse des Publikums ausmachen und b) nicht die Geldbringer sind. Finanziell kann es den VBW schlicht egal sein, ob nun Fans IWNNINY besuchen oder mögen oder nicht.

Aber wenn wir schon dabei sind: Fans benehmen sich gut? Da hab ich aber andere Erfahrungen gemacht. Fans gröhlen im Theater wie auf dem Fußballfeld, klatschen in Szenen hinein und, wie im Falle von Frau Lichter, meutern Vorstellungen. Ich habe mit Hardcore-Fans hauptsächlich schlechte Erfahrungen gemacht.

  Madame Wolf wrote @ Januar 30th, 2010 at 13:11

@jogo: Warum gehen sie auf die fans los die stehplatz bzw. €11.- bezahlen. Diese fans machen wenigstens Stimmung und nicht so wie manche besucher im theater die störend sind, denn ein wahrer fan kann sich benehmen und redet nicht (wie so manch anderer besucher der halt teurere karten hat) während der vorstellung.
Ist jetzt auch off topic, aber was war bei “Elisabeth” 1992 die fans haben es groß gemacht bedenke man was da am stehplatz los war, also nicht über die stehplatz fans so von oben herab urteilen.
Und das andere is mir so wurscht, uwe soll das spielen was ihm spass macht , so bleibt er im gespräch (bei manchen halt negativ) er wirds überleben

  jogo wrote @ Januar 30th, 2010 at 13:07

Naja, man muss ja schon sagen, dass es schlicht nicht die Aufgabe von Herrn Sarich ist irgendetwas oder irgendjemanden zu “promoten”. Es ist Aufgabe der VBW ihr Ensemble “hinauszuschicken” in die Öffentlichkeit und ihr Stück zu bewerben. Dazu muss sich ein Herr Sarich nicht selbstdarstellen, wie es z. B. ein Herr Kröger tut, sondern er muss bei einem Auftritt seinen Job gut machen nicht mehr und nicht weniger, um das Stück positiv zu bewerben.

  Anonymous wrote @ Januar 30th, 2010 at 10:03

Im Ãœbrigen bin ich der Meinung…, dass Uwe Kröger nicht singen kann? Dass Herr B. der beste Intendant wäre? Dass Georg Kreisler recht hat, wenn er sing: “Ich weiß zwar nicht was Musik ist, aber was Kritik ist…”???

Man sollte sich mal entscheiden, ob man seriös oder unprofessionell sein will. Die Kritiken in der “Musicals” klingen schon recht anders. Komisch. Da ist nicht nur der “Fokus” anders, sondern der Gesamteindruck. Zuerst ist Budapest zuviel, jetzt ist es am besten. Die Besetzung ist in Wien falsch???

Anmerkung:
Als Deutschlehrer müssten Sie wissen, dass das Gegenteil von seriös nicht unprofessionell ist. Ich könnte es mir leicht machen und sagen, dass diese Website, auf der Sie einen Kommentar posten wollen, der sich überhaupt nicht inhaltlich mit meinem Posting auseinandersetzt, ein Blog ist, ich könnte darauf hinweisen, dass dieses Blog bewusst subjektiv ist und es auch weiter sein wird …

Aber lassen wir das, denn mein Posting mag subjektiv formuliert sein, ganz objektiv gesehen steht es allerdings in keinem Widerspruch zu meinem Beitrag in der Zeitschrift “musicals”. Die Leistung Uwe Krögers und seine Rolle wurden von mir auch in musicals so beschrieben, wie ich sie empfinde.

Was die Leistung Drew Sarichs betrifft, so sollte man, wenn man meinen Artikel liest und das nimmt, was da steht, auch auf keinen Widerspruch kommen. Ich schreibe von einem “blendenden Sänger”, der allerdings auf Selbstpromotion keinen Wert legt. Das ist mein Eindruck, der konnte natürlich eine Woche nach der Premiere noch nicht so verfestigt sein wie ein Jahr danach. Weder schreibe ich, dass ich persönlich ihn aufgrund seiner Leistung oder seines Aussehens für eine Fehlbesetzung halte noch sonst irgendetwas, was in vielen Kommentaren zu lesen ist. All das steht nicht da. Man kann es hineininterpretieren, wenn man den Artikel flüchtig überfliegt, das ist alles.

Es steht da auch nicht von “zu viel Budapest” oder “zu wenig”. Wie in musicals betone ich, dass der Fokus in Wien bei den Arrangements ein anderer war. Ich betone, wie in musicals, die meiner Ansicht nach starken Melodien und ich schreibe dann, “es mag ein fehler sein”. Und da, mein lieber Leser, der Sie sich als Deutschlehrer bezeichnet haben in einem anderen Posting, sollten Sie einfach mal auf die Bedeutung dieser Formulierung achten. Es mag ein Fehler gewesen sein bedeutet nicht zwingend, dass ich persönlich es für einen Fehler halte, aber es könnte, objektiv gesehen, einer sein. Ich nehme meine ganz persönliche Beurteilung allein mit dieser Formulierung aus diesem Punkt heraus. Das muss nicht jeder verstehen, aber wenn Sie sich als Deutschlehrer bezeichnen, dann müssen Sie es schon verstehen. martin bruny

  Bella wrote @ Januar 30th, 2010 at 02:50

@Jogo:

Vollkommen richtig, es gibt einige Darsteller die sich im Alter auch im Bereich eines Herrn Krögers bewegen und nicht so abgebaut haben, wie er.
Das hat nix mit dem Alter zu tun.
Und zu behaupten, dass man ältere Darsteller auf die Bühne schicken soll ist auch grenzwertig, denn wer will denn einen Marius oder Alfred sehen, der bereits die 40 überschritten hat?
Jedem Alter seine Rollen, dann müssen sie halt mehr Stücke mit älteren Rollen schreiben, womit wir dann ja mal wieder bei der Sahne wären

  ma wrote @ Januar 30th, 2010 at 01:14

hurra bin der 90ste poster

ok - also ich meine wirklich, es ist sehr erfrischend dass man hier endlich auch mal wie in einem forum posten kann.

  jogo wrote @ Januar 29th, 2010 at 20:05

@ Rudolf:

Es ist sehr einfach jemanden alt zu schmicken, ohne dass es nennenswert auffällt (zumindest denjenigen die Darsteller nicht kennen und das dürften die Meisten sein.) Dahingegen ist es sehr schwer jemanden älteren jung zu schminken.

Aber es geht auch nicht darum, dass ein Herr Kröger schon jenseits der 40 ist, sondern dass er seine Stimme kaputtmacht und somit seine Karriere aufs Spiel setzt.

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 29th, 2010 at 18:14

da ich auch nicht die ganze zeit über meinem computer verweile, möchte ich ihnen, hr. bruny, gleich vorab zum 100. kommentar gratulieren. wenn ich auch nicht immer einer meinung mit ihnen bin (z.b. reizthema uwe), so kann man ihnen eines keinesfalls vorwerfen: dass sie nicht polarisieren. weiter so. durch die teilweise sehr emotionalen wortwechsel apern durchaus interessante dinge heraus.

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 29th, 2010 at 18:09

wir sollten uns mal grundsätzlich die frage stellen, wann eine rolle zu einem schauspieler passt oder nicht und wenn nicht, warum. ist es nicht so, dass die meisten schauspieler viel zu jung für ihre rollen sind, speziell im muscial. man klebt den herren einfach einen bart auf um sie älter zu machen. das stört offensichtlich niemanden. hier sollten wir mal ansetzen, und damit auch jenen eine chance geben, die nicht mehr 25, jung und knackig sind (jene, die schon die große karriere hinter sich haben, mal ausgenommen).

  jogo wrote @ Januar 29th, 2010 at 17:57

@ Madame Wolf: Ne, andersrum wird ein Schuh draus. Manche Uwe-Kröger-Fans sollten sich mal überlegen wen sie da und warum sie diesen anhimmeln. Da muss man kein Musiker sein, um festzustellen, das Kröger mehr und mehr indisponiert ist. Und vor allem muss man feststellen, dass Herr Kröger da nicht ganz unschuldig daran ist. Viele Rollen der letzten Zeit, wie z. B. das Phantom, Kardinal Richelieu und auch Maxime de Winter waren entweder unpassend für ihn oder haben seiner Stimme geschadet. Und wenn ich z. Zt. lese, dass Kröger “Krolock” spielen soll, dann tun mir seine Stimmebänder richtig leid, mal abgesehen davon, dass er gar nicht in die Rolle passt.

Das ist zwar Off-Topic aber musste einfach mal raus.

  Madame Wolf wrote @ Januar 29th, 2010 at 17:23

@ hr.bruny: was ist denn los. sie und ihr anhang(nicht alle aber einige) hier dürfen über rudolf, uwe, vbw schlecht schreiben, verteidigt man uwe wird der eintrag von ihnen gelöscht. Sie können löschen hier so viel sie wollen,gleich auch diesen eintrag aber sie können nicht verhindern das in anderen foren geschrieben wird und das können sie dann nicht löschen!!!!

Sehr geehrte Madame Wolf,
jeder Eintrag hier muss von mir freigeschaltet werden. Da ich nicht den ganzen Tag über vor meinem Computer verweile, kann es passieren, dass ein Beitrag mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung erst veröffentlicht wird. Sie werden bemerken: Auch Ihrer ist dabei.
Immer der Ihre,
Martin Bruny

  der_graf wrote @ Januar 29th, 2010 at 17:09

@ der G.: Wäre aber besser so!!!!!

  Madame Wolf wrote @ Januar 29th, 2010 at 16:24

@der G. : Besetzungsliste anschauen wäre in Ihren Fall trotzdem besser gewesen, weil so wie Sie schreiben Sie mussten Hr. Kröger erdulden, wieso tun Sie sich das an?? Drew, LIsa, Carin usw. spielten auch als Uwe frei hatte.

Es ist immer das Gleiche: Bericht von Hr. Bruny, Uwe kommt darin vor und allen jenen denen Uwe nicht gut gesinnt ist schreiben gleich negativ über Ihn. Sicher jeder kann ja seine Meinung sagen (schreiben) nur einige Meinungen sollten bei manchen Leuten auf der Tastatur ihres Computers bleiben.

  jogo wrote @ Januar 29th, 2010 at 14:42

“austreten” tut Jürgens beim Musikantenstadl meist auch nicht, aber ich meinte nachtürlich “auftreten”.

  jogo wrote @ Januar 29th, 2010 at 14:40

@ der_graf: Genau das ist was die VBW gerade brauchen, zahlungskräftige Rentner und Pensionäre und nicht irgendwelche Fans die für 11,– Restplatzkarten kaufen oder sich für 5,– die Füße auf den Stehplätzen platttreten.

Und wieso du Udo Jürgens mit dem “Musikantenstadl” in Verbindung bringst mag mir nicht so ganz ein einleuchten. Meines Wissens tritt der da nie bis selten aus. Im übrigen haben viele Lieder von Jürgens mehr (auch sozialkritischen) Inhalt, wieso manche “Rudolf-Schnulze”.

  der G. wrote @ Januar 29th, 2010 at 14:18

@ der graf: sorry natürlich habe ich kröger gemeint und nicht wie fälschlicherweise geschrieben krieger!

und zweitens ich sehe mir “keine”termine div. darsteller an um nach diesen meine musicalbesuche zu koordinieren!

  wrote @ Januar 29th, 2010 at 13:50

der karternvorverkauf für das sahne musical soll sehr gut laufen. aber hey erinnert euch, das ist die masche der VBW und keiner kommt drauf. vor den producers hat es die meldung gegeben es läuft super, so viele karten weg das wird ein hammer. vor rudolf war der kartenvorverkauf auch so wahnnsinnig toll. es ist immer das selbe, das ist bissl marketing. und ehrlich gesagt auch verständlich wenn leute zum anfang eines musicals wollen. und seien wir uns mal ehrlich, das wird ein erfolg werden. ich bin zwar völlig gegen solche musicals die aus zusammengesetzten liedern bestehen aber wenns den leuten gefällt… ich hoffe das früher oder später wieder eine eigenproduktion kommt, vielleicht wiedermal etwas von kunze/levay. aber bitte nichts mehr von murphy/wildhorn. ich kenne die musical aus den anderen musicals und bitte holt die nicht nach wien!

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 29th, 2010 at 13:07

dazu kann ich nur sagen (nebenbei, ich mag kröger auch), dass die termine nicht immer eingehalten werden und oft sehr kurzfristig (sprich ein paar stunden davor) getauscht werden …

  der_graf wrote @ Januar 29th, 2010 at 13:03

@ jogo das Stück IWNNINY läuft sicher besser weil wir ein Land der MUSIKANTENSTADL Seher sind und man dazu nicht denken braucht weil Musical ist das keines eher als Revue zu bezeichnen. Und die Kartenkäufer sind alle Udo Jürgen Fans zwischen 50-80 Jahre.Schon wie A.Bisenz meinte auf einer seiner CD´S “Er füllt die Halle allein mit seinen unehelichen Kindern” was ja der Vorverkauf bestädigt.
mfg der_graf

  der_graf wrote @ Januar 29th, 2010 at 12:56

@G. erstens heisst er Kröger zweitens muß man schon sehr verkehrt rum sein wenn man sich die Termine von Uwe anschaut ihn nicht mag und trotzdem hingeht. Naja jeden das seine

  Dave wrote @ Januar 29th, 2010 at 07:09

Die Besetzung von Rudolf war Weltklasse. Warum sich die Kritiken in der Musicals so sehr von diesem Verriss unterscheiden, ist mir nicht klar. Dass Uwe Kröger niedergemacht werden muss, war klar. Das ist doch eine wesentliche Funktion dieser Site.

  jogo wrote @ Januar 29th, 2010 at 05:57

Wieder mal typisch. Wenn in Wien mal was nicht klappt, waren entweder die Darsteller schuld, oder die Veranstalter die falsch besetzt haben. Aber doch nicht das Stück, das wiedermal eine Person aus der Habsburgerendzeit zum Thema hat. Das Stück ist einfach mittelmäßig, die Musik unspektakulär, schlicht schnöder Wildhorn-Einheitsbrei. Die Thematik ist mittlerweile selbst für Wien unoriginell und das Publikum “honoriert” das eben mit nicht erscheinen. Der “Kollege” im von Hr. Bruny angesprochen Blog hat völlig recht, wenn er von einer “Schmonzette” spricht. Ja der Veranstalter hat schuld, aber nicht wegen einer “falschen Besetzung”, sondern wegen des falschen Stückes. Da hätte man hinstellen können wen wollte, es hätte zu Recht nicht funktioniert.

Ich fände es ja herzerfrischend, wenn IWNNINY besser läuft als Rudolf. Dann würden die VBW mal von ihrem pseudointelektuellen Gehabe runterkommen und endlich einsehen, dass sich das Wiener Publikum nicht von anderen unterscheidet. Der Erfolg vom TdV-Revival zeigt ja auch schon, dass das Publikum lieber unterhalten werden möchte, als sich mit verkitschten Selbstmorddramen rumschlagen.

  mario wrote @ Januar 28th, 2010 at 23:55

LUSTIG ZU LESEN

Mittwoch, 27. Januar 2010
Viel Feind, viel Ehr

Ui da plustert der kleine unbedeutende Schreiberling dieses noch jungen unbedeutenden Blogs doch gerade mal stolz das Gefieder auf. Der Autor des großen Vorbildes widmete ihm eine Zeile in seinem jüngsten Beitrag! Schön ist es doch, gelesen zu werden! Schön ist es auch zu schmunzeln, wie man sich zu Wien im glücklichen Austria die Pleite der Wildhorn-Schmonzette schön zu reden versucht. Am schlechten Marketing hat’s gelegen, am bösen Uwe Kröger, am bösen Drew Sarich, der keine Promo machen mochte, an der Übersetzung – ja, scheinbar an allem, nur nicht an dem banalen überzuckerten Nichts selbst das Frank Wildhorn und Jack Murphy aufs Papier geschmiert hatten. In Budapest war’s ja auch ein Erfolg. Naja. Die 900 Sitze des Budapester Operettentheaters 20x im Jahr zu füllen ist was anderes als die 1150 Sitze des Raimund Theaters allabendlich für ein Jahr. Zumal man auch in Budapest nur begrenzt von einem Erfolg sprechen kann, wenn man sieht, dass es schon wieder aus dem Spielplan des Operettentheaters verschwunden ist, während andere Stücke seit Jahren dort laufen.

Ach, was ist eigentlich so schlimm daran zu sagen “bei der Allgemeinheit kam’s nicht an, aber MIR gefielen die zahllosen Breitbandballaden trotz ihrer dümmlichen Texte, MIR ist es wurst wenn Amerikaner unseren Kronprinz auf eine fiktive banale Liebesgeschichte reduzieren, die auch im Sonntagabend-Programm des ZDF laufen könnte, schade, dass es nicht besser gelaufen ist”, warum muss man einen Flop selbst mit aller Gewalt schön reden wollen? Ich mag genug Musicals, die bei der breiten Allgemeinheit nie angekommen sind, aus welchen Gründen auch immer. Die einen mögen halt zuckriges Nichts, die anderen mögen drögen Sondheim, für die dritten sind Musicals nur gut wenn sie 50 Jahre alt sind und eine Reihe Chorus Girls enthalten. Gefloppt sind in der letzten Zeit außerdem noch viel bessere Stücke als die Wildhorn-Schmonzette und selbst ein international gefeiertes Stück wie “Hairspray” scheint es in Köln trotz Star-Besetzung, rundherum positivem Feedback und Ermäßigungen sehr schwer zu haben. Also nimm’s nicht so tragisch, mein Freund aus Austria, ihr könnt trotzdem stolz sein auf das, was die VBW in den letzten zwei Jahren gebracht haben, denn auf der Haben Seite stehen noch immer “Frühlings Erwachen” und die “Producers”.
Eingestellt von Darth Musikalus um 07:43

  mario wrote @ Januar 28th, 2010 at 22:13

@ @elisabeth nochmals…..

komisch versteh deine aussage nicht

in wien wurde ihm sogar der rudolf angeboten obwohl er ja damals schon älter als die rolle war. und er hat sie niemals bekommen und als grund sagte man er sehe zu jung aus

also welchen rudolf denn? UND wenn ihm die rolle angeboten wurde und er sie aber niemals bekommen hat weil er zu jung aussehe. warum bietet man eine rolle an wenn man eh weiss, zu jung sieht man aus…

kann deiner schilderung nicht folgen leider

  D wrote @ Januar 28th, 2010 at 20:04

@16.43: Alle, die finden, Drew Sarich paßt sehr wohl in die Rolle als Rudolf verstehn’s nicht? Findest Du das nicht ein “bißchen” ignorant?!?!
Ich meine, Du denkst, Drew Sarich war eine Fehlbesetzung. Elisabeth und andere (u.a. auf meine Wenigkeit) finden dagegen, daß er vielmehr eine Idealbesetzung war. Jedem seine Meinung, wie immer. Aber ich finde es schon ziemlich überheblich, seine eigene Meinung als die einzig richtige darzustellen und den anderen zu unterstellen, sie verstünden nichts.

  Elisabeth wrote @ Januar 28th, 2010 at 18:31

@16.43: wie schön dass das hier jemand so gut einschätzen kann wer für welche Rolle gut passt….könnte sich doch glatt als Castingdirektor bewerben!! Egal wie jung Andy Bieber auch aussehen mag mit 43 kriegt er den Rudolf in Elisabeth einfach nicht mehr weil er zu alt dafür ist und jeder sein Geburtsdatum kennt. Und Drew Sarich hat nun mal den Rudolf in Rudolf bekommen weil es im Besetzungsbüro der VBW offensichtlich doch ein paar “geistige Armutschkerln” gegeben haben muss die ihn dafür passend hielten. *lol*

  mario wrote @ Januar 28th, 2010 at 17:32

uwe und vbw chef? also eher wird der papst ein strassenkehrer als dass uwe chef der vbw wird.

lolo

  wrote @ Januar 28th, 2010 at 16:43

ich glaub hier wurde etwas missverstanden. mit andreas bieber und rudolf meinte man den rudolf in elisabeth und nicht in nen anderen musical. das sind zwei verschiedene rollen. und als typ passt andi bieber super als rudolf in elisabeth. genauso wie als typ drew sarich komplett nicht in die rolle von rudolf im gleichnahmigen musical passte. auch wenns hier einige nicht verstehen.

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 28th, 2010 at 14:50

… deswegen strebt er wahrscheinlich auch langfristig einen anderen job an, z.b. chef der vbw zu werden (wie einmal im news verlautbart) …

  Der g. wrote @ Januar 28th, 2010 at 13:58

@. Donna: seit nunmehr 18 Jahren durfte ich Herrn Krieger im Stage erleben und es steht außer Frage da er Top war! doch mittlerweile ist seine stimme ausgelaugt und auch fuer einen Laien deutlich erkennbar
und die Tatsache das Darsteller ihre Termine bekannt heen
ist
mir gelinde gesagt egal denn ich will ein stueck sehen da sich als symbiotisches Bild praesentiert und in dem Leute ihres Talentes wegen performen!einen schienen Tag all den Leuten die
hier lesen und Posten

  mario wrote @ Januar 28th, 2010 at 12:31

der hannes meint gerade, dass rudolf in der wiener version ins ausland verkauft worden sei.

ich meine, wer kauft sowas????

  mario wrote @ Januar 28th, 2010 at 12:28

und nochetwas @elisabeth

na ja - aber hr kröger schauts sehr alt aus neben hr, bieber…

dass meinte ich, das passt eben nicht irgendwie komische idee

  mario wrote @ Januar 28th, 2010 at 12:27

@elisabeth

komisch versteh deine aussage nicht

in wien wurde ihm sogar der rudolf angeboten obwohl er ja damals schon älter als die rolle war. und er hat sie niemals bekommen und als grund sagte man er sehe zu jung aus

also welchen rudolf denn? UND wenn ihm die rolle angeboten wurde und er sie aber niemals bekommen hat weil er zu jung aussehe. warum bietet man eine rolle an wenn man eh weiss, zu jung sieht man aus…

kann deiner schilderung nicht folgen leider

  mario wrote @ Januar 28th, 2010 at 12:24

na ja es ist eben ein flopp - schade um den stoff, aber zuviele köche verderben den brei.

  S. wrote @ Januar 28th, 2010 at 11:05

@catherina: ich finde auch dass Rudolf starke Melodien hatte, aber keine Ohrwürmer. Ich denke alle die es öfter gesehen haben lieben dieses Stück, u.a. auf grund der tollen lieder.

  N. wrote @ Januar 28th, 2010 at 09:42

naja “griechischer Wein” passt wohl eher zu Andy Bieber als zu Uwe Kröger…

  wrote @ Januar 28th, 2010 at 09:25

@Elisabeth:

der unterschied ist sehr sehr einfach wenn man augen im kopf hat. andi bieber sieht total jung aus und schlank, während man uwe vorallem wenn man ihm vor sich sieht doch recht alt aussieht und recht fest… bieber passt in diese rolle viel besser finde ich.

übrigens wollt andi bieber überall den tot spielen, in wien, in stuttgart in essen dann wieder in wien sogar in berlin. und er hat die rolle niemals bekommen. in wien wurde ihm sogar der rudolf angeboten obwohl er ja damals schon älter als die rolle war. und er hat sie niemals bekommen und als grund sagte man er sehe zu jung aus. was komisch ist den danach haben sie in wien bekanntlich marte kamaras genommen der ja auch sehr jung aussah.

  Andreas wrote @ Januar 28th, 2010 at 09:13

@ Catherina

DANKE! DANKE! DANKE!

Du sprichst mir aus der Seele! :-)

  Elisabeth wrote @ Januar 28th, 2010 at 06:50

@Uwe als junger Schwuler: Herr Kröger ist Jahrgang 1964 und Herr Bieber Jahrgang 1966…wo ist da der Unterscheid??

  ferenz jozsef csaszar wrote @ Januar 28th, 2010 at 00:30

@der graf

in ungarn spielen immer oder die meiste zeit über die gleichen darsteller da das theater dort ein Repertoiretheater ist siehe die volksoper

  mario wrote @ Januar 27th, 2010 at 23:23

@ rudolf

uwe als junger schwuler? welche verwirrung hatten da denn die vbw?

aber vielleicht hat die rolle des jungen schwulen weniger schweren gesang als die von dem hauptdarsteller… darum wollten die viell. ihn haben - aber komisch trotzdem

@ erlöserin ja da steht 2009 habs jetzt auch erst gesehen… danke

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 27th, 2010 at 21:51

@mario: soweit ich weiß, wollte uwe die rolle, die hr. lichtenberger spielt und bekommen hätte er jene von andreas bieber

  Sabine wrote @ Januar 27th, 2010 at 19:28

nein gestern war keine Vorstellung mehr!!!! da steht: 26.2.2009!!!!!

  Anonymous wrote @ Januar 27th, 2010 at 19:16

ich finde diese diskussion sehr gut. es ist doch schön wenn die meinungen auseinandergehen. wenn alle nur das selbe mögen würde, wäre es doch langweilig.

war wirklich gestern noch eine rudolf vorstellung? ich bin vollkommen verwirrt ich dachte am 24.01. war die allerletzte?

  Sabine wrote @ Januar 27th, 2010 at 18:37

Also ich finde auch, dass man Drew seine Rolle allemal abnimmt. Für mich ist er einfach die Idealbesetzung. Und ich finde auch, dass er verletzlich und sensibel rüberkommt. Habts ihr etwa bei “Wie jeder andre Mann” nicht hingeschaut bzw. hingehört???!!!!! Ganz zu schweige von seiner umwerfenden Stimme bei dem Lied. Das hätte wohl kaum jemand besser singen können!!

  Elisabeth wrote @ Januar 27th, 2010 at 18:19

wenn Drew Sarich als “Typ” für Rudolf nicht gepasst hat bin ich doch sehr verwundert warum man dann in Budapest mit Dolhai Attila genau den selben Typ schon früher gecastet hat, ebenfalls ca 1,90 und nicht gerade “filigran”. Also hat man doch versucht in Wien ganz genau so jemanden für Rudolf zu finden. Mal ganz abgesehen davon dass es bei der Besetzung ja nicht rein nur um die Optik sondern ein ganz klein wenig auch noch um die stimmliche Kapazität eines Darstelles gehen sollte. Mag als sein dass Lukas Perman, Andy Bieber oder Rasmus Borkowski klein und zart genug gewesen wären aber so sie die stimmliche power für die Rolle gehabt hätten wage ich ja nun doch sehr stark zu bezweifeln. Rory Six fand ich übrigens ganz hervorrganend, allerdings blieb er mir in seiner Darstellung doch ein wenig zu sehr das “Weichei” das hier offensichtlich gewünscht wird und nicht der Mann der im Laufe der Handlung den “Mut zur tat” entwickelt. Und es ist nicht bewiesen dass ihn der historische Rudolf hatte also darf man in einer Musicalversion des Stoffes ja vielleicht auch jemanden besetzten der das auch optisch rüberbringt dass er sich aufrafft um “ein Prinz zu sein”. Verletztlich und sensibel kommt Drew Sarich für mich übrigens auch trotz seiner stattlichen Erscheinung rüber, es wäre doch schlimm wenn man jemandem diese Charaktereigenschaften ab einer gewissen Körpergröße absprechen würde…

  Catherina wrote @ Januar 27th, 2010 at 18:06

Wenn wir jetzt anfangen, die Rollen mit 100% nach Aussehen passenden Darstellern zu besetzen, dann viel Spaß.
Dann wäre ja vielleicht Herr Kröger als kleiner und schmaler die perfekte Besetzung für Rudolf gewesen oder wie^^ -
wirklich witzig. Es ist und bleibt immer noch ein Musical und keine Geschichtsdokumentation!
Und dass die Geschichte um Graf Taaffe bzw. Herrn Kröger aufgebaut worden sein soll, ist ja auch lächerlich.
Wieviel Prozent des Musicals sieht man ihn denn auf der Bühne, geschweige denn hört man ihn singen, außer bei
“Fäden in der Hand” und “Wenn das Schicksal dich ereilt” (sein Globuslied mal nicht mitgezählt)? Die Hauptfigur
ist ja wohl Rudolf/Drew und dafür bin ich sehr dankbar! Und wer vermisst hier bitte die “starken Melodien”?!
Es gibt ja wirklich genügend Stücke in diesem Musical, die “starke Melodien” aufweisen bzw. Gänsehautfeeling
verursachen! Aber das mag Ansichtssache sein…
Naja, Herr Kröger lebt eben noch von seinem Namen, den er sich einst mal mit einer guten Stimme erarbeitet hat
und dafür kann er dankbar sein - trotzdem ist es nicht fair, immer auf ihm herumzutrampeln - es gibt genügend andere
Musicaldarsteller, die selbst in jungem Alter die Töne nicht treffen und über die wird kein Wort verloren. Es ist normal,
dass man nach über 20 Jahren Bühnenpräsenz an Leistung verliert, aber wie gesagt, er lebt noch von seinem Namen
und die VBW, wie auch andere Musicaltheater, hoffen, dadurch Tickets verkaufen zu können, was mit Sicherheit bei einzigen
Zuschauern auch funktioniert - leider bei nicht genug, um das Theater voll zu kriegen. Und es ist schade, dass Rudolf schon
im Vorfeld so schlecht geredet worden ist, dass einfach viele Leute es garnicht mehr in Erwägung gezogen haben, es sich
anzusehen und es ist schade, dass sich viele noch von solchen Artikeln beeinflussen lassen, statt sich selber eine eigene
Meinung zu bilden.
Ich bin froh, dass ich Rudolf einige Male live gesehen habe und in den Genuss eines fantastischen, außergewöhnlichen, wunderbaren
Drew Sarich gekommen bin!!!!!!! Und dafür bin ich den VBW sehr dankbar :)

  mario wrote @ Januar 27th, 2010 at 16:40

ach lt. homepage der vbw gab es gestern noch eine zusatzvorstellung um 19.30

http://www.vbw.at/index.php/de/programm/production/3553

  mario wrote @ Januar 27th, 2010 at 16:36

ich glaube den meisten war drew zu männlich in der rolle..

bisschen mehr gay wie herr six wäre wahrscheinlich gut gewesen… aber ich denke, die leute wollten gernerell etwa süssen, dünneres sehen als rudolf.

sex sells eben…

  mario wrote @ Januar 27th, 2010 at 16:34

ausserdem. es ist klar dass auch hr. kröger die rolle vom krolock will.

er als star hat sie noch nicht bekommen. das ärgert ihn eben am meisten.

er sammelt eben hauptrollen und eben in dem erfolgsmusical hat er sie noch nie bekommen.

ich denke, bevor er frustiert wird, nimmt er weniger gage und da er auch nicht singen kann die rolle, wird er eben gast star - da braucht er nur ein paar mal singen.

denke aber, sie nehmen ihn eher am ende als zugpferd, wenn die show nmmer gut läuft.

bis dahin ist er eben arbeitslos und bastelt an seiner tournee mit absolut rum.

  ???? wrote @ Januar 27th, 2010 at 16:33

warum sollte RUDOLF auf der Bühne ein “Armutschkerl” sein? Glauben sie, wenn da ein Magermodel steht, dass es dann besser passen würde?

Und so schüchtern kann Rudolf auch nicht gewesen sein (habe auch einiges gelesen), weil sonst wäre er wohl nicht bei etlichen Prostituierten gelandet …. passt alles irgendwie nicht zusammen ….

  mario wrote @ Januar 27th, 2010 at 16:31

ah ja - welche rolle wollte denn hr. kröger im sahnestück und welche haben sie ihm angeboten, die nicht wollte.

  N. wrote @ Januar 27th, 2010 at 16:22

mir scheint hier vergessen einige, dass Rudolf ein Fictions-Musical ist. Das hat auch Wildhorn immer von diesem Stück gesagt…

  wrote @ Januar 27th, 2010 at 16:16

es kapieren hier einige echt nicht dass das aussehen und andere sachen für die macher der musicals entscheindend sind. schaut doch mal hairspray in deutschland an. da sind darsteller da glaubt man die sind ausn film rausgesprungen. elisabeth doch genauso. und drew sarich nimmt einfach niemand einen verletzlichen immer kranken schüchternen rudolf ab. ich habe mich immer sehr für sissi interessiert und dadurch auch einiges über rudolf erfahren und so wie drew rudolf dargestellt hat war er einfach nicht. ich sag nicht drew war schlecht, nur kein rudolf. man darf doch nicht vergessen rudolf war laut den aufzeichnungen die es gibt ein sehr schüchterner und in sich gekehrter mensch. da hätte ein kleiner schmaller darsteller besser gepasst als so ein kräftiger darsteller. ich weiss echt nicht warum es hier so komische kommentare gibt. als krolock wäre er doch richtig. aber als rudolf nein egal wie oft hier immer die selben schreiben er war toll als rudolf. einen romeo hätt man ihm genauso nicht abgenommen. aber es gibt hier leute die akzeptieren keine andere meinung, schade.

  der_graf wrote @ Januar 27th, 2010 at 16:05

@ klaus der Erfolg hat sicher auch mit Elisabeth zu tun nur lese mal nach in der Franfurter Zeitung die Shows was Uwe gespielt hat waren immer Ausverkauft was an den anderen Tagen nicht der Fall war.. Auch die Direktion der Frankfurter Oper war von Uwe begeistert nicht nur volle Kassen auch stimmlich war er ganz gut. Kann es behaupten da ich in drei seiner Shows war.

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 27th, 2010 at 15:39

originell, was hier abgeht. hr. bruny, vielleicht schaffen sie es mit ihrem beitrag, die 100er-marke an kommentaren zu knacken …

  S. wrote @ Januar 27th, 2010 at 15:28

@M: was macht denn Sarich zu einer fehlbesetzung? wg. dem aussehen??? ist doch lächerlich…

  M. wrote @ Januar 27th, 2010 at 15:16

absolut niemand hier hat auch nur annähernd behauptet drew könne nicht singen. die meinungen hier sind von ein paar leuten er war nicht besonders eine glückliche wahl und aus. er kann super singen und das weiss jeder. nur eine carin filipcic würde man auch nicht die titelrolle in elisabeth geben… nagut weit hergeholt aber im prinzip das selbe.

bei der letzten vorstellung von elisabeth war nicht nur fr. zechner auf der bühne sondern das komplette team mit maskenbildner das komplette orchester und vorallem das leading team mit kunze levay und den machern aus 1992. da gab es dann auch gleich noch eine golde schallplatte für so und so viel verkaufte cd´s und dvd´s. das ganze dauerte ziemlich lange. vorallem die reden. übrigens auch in deutschland sind lange reden nach einer letzten vorstellung. bei rudolf waren zwei vorhänge und dann wars aus.

es ist super das es soviele gibt die rudolf toll fanden. nur war es ein flopp. ich persönlich fand barbarella super aber ein totaler flopp. trotzdem höre ich noch immer manchmal die lieder.

  klaus wrote @ Januar 27th, 2010 at 15:07

@der Graf: Gibt es eine Bestätigung, dass der Frankfurter Erfolg auf Grund von Uwe Kröger war? Nein, es ist das Musical Elisabeth, was immer noch zieht. Bis vor ca. 5 Jahren fand ich ja seine Stimme noch gut und klar. Nur ab Rebecca baute er ziemlich mit seiner Stimme ab. Er kriegt nicht einmal ein f mehr zusammen. Das hat nicht´s mit pro - contra Kröger zu tun, sondern ist reine Tatsache.

  der_graf wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:53

@ferenz jozsef csaszar
wenn sie meinen das Stück war besser in Ungarn dann bleiben sie dort.
Die Budapester Rudolf Fassung war nicht schlecht aber vom Sitz riss sie mich nicht!!! Warum spielen dann in Ungarn immer die selben Sänger weil sie so gut sind oder weil sie woanders keine Chance haben
Einen Drew als schlechte Besetzung zu nenne ist schlichtweg ein Witz.
Drew Sarich hat an Bühnen gesungen wo die ungarischen Sänger nur träumen können,Uwe Kröger ebenso hat man in Frankfurt gesehen die Shows wo er mitgespielt hat waren alle ausverkauft “Elisabeth” nur wird das hier nicht erwähnt da Hr.Bruny in Uwe einen Todfeind sieht warum auch immer

  Andreas wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:52

@ M

na sie müssen aber ein Frustbolzen sein, wenn sie anderen nicht mal zugestehen, dass ihnen ein Stück gefallen darf.

Auch wenn ALLE (?) von einem Flop sprechen, ich finde RUDOLF trotzdem toll. Da können sie 100x dagegenreden.

Und so schlecht kann es ja wohl auch nicht gewesen sein, weil sonst könnte die DVD nicht auf Platz 1 der Verkaufscharts landen, oder?

  klaus wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:51

War bei der letzten Vorstellung von Elisabeth ein Intandant auf der Bühne?

  S. wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:46

Ich finde das musical rudolf persönlich klasse, aber ich denke dass die Person an sich nicht die Massen mobilisieren kann.
ich glaube nicht, dass jemand aus Deutschland weiss wer Rudolf war. Selbst in Österreich ist seine Bekanntheit nicht besonders hoch.
IWNNINY ist die ersten Monate fast aufverkauft - obwohl niemand weiss wie das Stück wird.
Bei Rudolf konnte man jederzeit Karten kaufen - was für mich schliessen lässt, dass das Thema weniger Interessant ist.

  M. wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:46

@Andreas

na dann passt ja anscheinend alles. das alle von nen flopp sprechen ist seltsam weil du ja alles so toll findest. selbst die vbw sprechen von nen flopp. nichtmal fr. zechner kam nach der letzten vorstellung auf die bühne, das sagt ja schon alles. die verabschiedung war so langweilig und herzlos das ich es schon schlimm fand.

  Larisch wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:37

@der G: Wieso gingen Sie auch immer wieder in eine Show mit Uwe? Was ich weiß, gibt Uwe seine Termine (natürlich ohne Gewähr) bekannt.Also wenn ein Darsteller soooo schlecht ist na dann schaue ich Ihn mir kein 2. Show mehr an. Ich habe es so gehalten bei Rory als Rudolf.Aber Sie gehören halt auch zu den Leuten denen es Spaß macht über Uwe zu lestern. ( Vielleicht haben Sie sonst keinen Spaß am Leben)
Nur schreiben Sie mir bitte keine Anmerkung, ich habe Ihren Artikel nur durch Zufall gelesen, werde sich nicht weiterlesen das ist mir zu blöd!!!

  Andreas wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:32

ach ja und noch was:

Deutschland (80 Mio Menschen) und Österreich (8 Mio) zu vergleichen entbehrt doch auch jeder Grundlage. Ist ja klar, das hier anders geworben wird, als in Deutschland.

Und das es für die Fans nichts gäbe ist auch Blödsinn: was ist mit dem Donauinselfest und dem Musicalblock? Und mit dem Fest auf dem Rathausplatz? Und den Führungen im Theater? Fanclubtreffen und dgl.?

  klaus wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:31

@andreas
Außerdem glaube ich generell, dass die Finanzkrise und die horrenden Kartenpreise sehr wohl zu einem Besucherrückgang geführt haben. Das kann man doch nicht einfach unter den Tisch kehren.

Denke mal nicht, dass der Besucherrückgang auf Grund der Finanzkrise zurückzuführen ist. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum Tanz Der Vampire fast immer ausverkauft ist, und das das New York Stück´l trotz erhöhter Preise sehr gut im Vorverkauf ist. Ein Stück steigt oder fällt mit der Begeisterung des Publikums (in Masse gesehen)

  Andreas wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:29

@ M

Ich habe nicht geschrieben es wäre EGAL, ob im Theater Leute sitzen oder nicht, sondern lediglich, dass die, die hier ständig meckern und alles schlecht machen ja zu Hause bleiben könnten.

Und das sind ja glücklicherweise nicht 100% ….

Und ja, wenn es was nützen würde, würde ich den VBW schreiben, sie sollten RUDOLF noch länger spielen. Mir hat’s ausgezeichnet gefallen und finde, eines der besten Musicals überhaupt …. :-)

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:24

@M: in wien wird auch subventioniert, was bei der stage entertainment (soviel ich weiß) nicht der fall ist! die finanzieren sich angeblich selbst. in wien könnte somit kein einziges gegenwärtiges stück überleben.

  Sabine wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:18

@ donna: cool was hast du denn so mit ihm geredet??

  M. wrote @ Januar 27th, 2010 at 14:00

@Andreas:
Ja viele gehen nicht mehr ins Musical und schauen sich Musikantenstadl oder sonst was an, genau das ist das Problem. Aber wenn du meinst es ist egal wenn keine Zuschauer dasitzen dann schreib doch den VBW sie sollen Rudolf noch länger spielen lassen.

Zum Thema PR.: Es ist sehr schade das die VBW nichts dafür machen. es gibt zwar feuerzeuge und was weiss ich nicht für blödsinn von den musicals aber sonst nichts. in berlin köln essen, egal wo, gibt es nicht nur mehrere tage der offenen türen (in berlin zwei pro jahr) sonern dort wird richtig etwas geboten. die darsteller sind ständig in einkaufszentren unterwegs oder bei autogrammstunden. was ich einfach nicht verstehen kann ist, warum bei den VBW es zu elisabeth zeiten ganz grosse tag der offenen türen gab (mit bühne vorm theater an der wien und autogrammstunden von fast allen darstellern, etc.) und ein jahr später gabs das nicht mehr. dann war wiedermal einer bei rebecca und dann wieder nicht mehr. bei producers gabs nen kleinen tag der offenen türe der total ungeplant stattfand. ohne das die schauspieler öffentliche termine wahrnehmen wird der erfolg nicht kommen. auch wenn drew sarich keine rampensau ist, muss er diese termine wahrnehmen und würde sie bestimmt auch wenn die vbw etwas derartiges machen würden. in köln zb gibt es sogar fanabende wo sich die darsteller mit fans nach der show treffen (nicht im kalten vorm bühnentürl). warum wird hier nichts gemacht? da wäre das geld besser investiert als in feuerzeuge und geldspangen….

noch dazu wo andreas bieber einmal in nen interview sagte für wien spricht das hier weniger vorstellungen zu spielen sind und man dafür aber mehr geld bekommt. in deutschland sind bekanntlich ja immer wieder 2 vorstellungen pro tag.

  donna wrote @ Januar 27th, 2010 at 13:53

@mb: witzig also ich hatte am so. noch ein recht nettes gespräch mit drew :D

  Andreas wrote @ Januar 27th, 2010 at 12:45

Ich finde es schon seltsam, dass man hier in Wien generell alles schlecht machen muß und Vergleiche anstellen muß und so weiter. Gerade verschiedene Inszenierungen sind toll. Oder wollt ihr Produktionen à la PHANTOM, wo in jedem Land alles bis ins kleinste Detail GLEICH ist?
Und das nicht alles allen gefallen kann ist logisch!

@ Flop: was ist schon das Kritierium für einen Flop. Die Show lief 1 Jahr. Es gibt jede Menge Shows, die nicht mal 1 Monat überstehen. Außerdem hat man ja alles getan, um RUDOLF “schlecht” zu machen und die Leute richtiggehend abzuschrecken.

Außerdem glaube ich generell, dass die Finanzkrise und die horrenden Kartenpreise sehr wohl zu einem Besucherrückgang geführt haben. Das kann man doch nicht einfach unter den Tisch kehren.

@ Budapest: ich habe die Show auch in Budapest gesehen, fand sie gut, allerdings war die Inszenierung in Wien für mich wesentlich gelungener, auch das Bühnenbild usw. Die Akteure sowieso.

@ Hauptfigur: für mich war Rudolf eindeutig die Hauptfigur, hatte Super-Songs, ist ein Klasse Darsteller … Graf Taffee war für mich Nebendarsteller. Nicht mehr und nicht weniger.

@ Kröger: es ist einfach Fakt, dass Uwe’s Stimme immer mehr flöten geht und es wäre klüger, nicht zu versuchen, immer höher zu kommen, anstatt zu versuchen, die Stimmlage, die man problemlos schafft, zu singen.

@ Drew: nicht jeder ist so eine Rampensau wie Kröger, der ständig irgendwo in den Seitenblicken herumrennen muß. Genau das schätze ich an Drew, dass er trotz toller Leistung bescheiden geblieben ist und nicht auf schicki-micki-super-wichtig macht.

@ Producers. Der Satz mit dem Verdrängen ist Schwachsinn pur. In The Producers gibt es keinen EINZIGEN Song, der mir im Ohr geblieben ist. Die Show ist im prinzip banal blöd und will mit BRACHIALHUMOR Punkte sammeln. Wenn das Kritierum für eine “gute” Show ist, dann gute Nacht.

@ und für die Zukunft gilt: man muß ja nicht in eine Show der VBW gehen, man kann ja auch zu Hause bleiben und sich den Musikantenstadl ansehen, da scheinen manche von hier auch wesentlich besser aufgehoben!

  blabla wrote @ Januar 27th, 2010 at 12:44

mir kommt das vor wie beim fußball hier. jeder glaubt er weiss was das richtige wäre und wie es funktioniert hätte :).

so ist das halt im leben, dass die leute die in der Öffentlichkeit stehen auch eher Publikumsmagnete sind. Robby Williams is ja auch kein begnadeter Sänger aber durch seine Präsenz zieht er die Massen an. und uwe is ja nicht nur wg. der musicals in denen er spielt in den Medien, sondern meist aus rein privaten/anderen beruflichen Gründen. Man braucht ja nur mal die einschlägigen Society Magazine aufschlagen und man wird uwe beim muschel essen, karten spielen, cocktail schlürfen etc. sehen.

bei sarich gibts hald nix spannendes / skandalöses zu berichten, weil er diese dinge nicht nach aussen trägt. find ich sehr sympathisch - wird ihn natürlich niemals zum publikumsmagneten machen. und wg. der kritiken zu herrn sarich: ich kenne kaum eine kritik in denen er nicht gelobt wurde! und meiner ansicht nach sehr verdient!

  klaus wrote @ Januar 27th, 2010 at 12:28

@M: Rudolf wurde schon anfang der 80iger geschrieben, was F.Wildhorn mal in einen Interview sagte. Das kann also nichts mit Levay/Kunze zu tun haben.

  N. wrote @ Januar 27th, 2010 at 12:02

Ich traue es mich fast nicht zu sagen, aber ich muss Frau Zechner ein bisschen in Schutz nehmen: Sie hat Romeo & Julia hergeholt, was ein bemerkenswert tolles Stück war. Auch Rebecca war super und sehr gut inszeniert. Fehltritte gab es schon früher, das wisst ihr genauso. Punkto Promotion gehört vielleicht die Marketingabteilung etwas forciert ;-) Dann hätten auch Stücke wie Frühlings Erwachen eine Chance gehabt (ich finde es sehr sehr schade, dass es so schlecht gelaufen ist, es war ein großartiges Stück).

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 27th, 2010 at 10:55

Meines Wissens nach bekam Uwe zwar ein Angebot für eine Rolle im Sahne-Musical, aber nicht für jene, die er wollte, weswegen er absagte … die Rolle aus Krolock würde aber ohnehin besser zu ihm passen. Ich gebe ja zu, dass ich selbst - höchst unmusikalisch, ich kann weder singen noch ein Instrument spielen - schon etliche Male im Theater unter seinen schrägen Tonen litt, aber er gibt den Zuschauern offensichtlich irgendetwas anderes. Auch ich sehe ihn gerne. So würde er Wien erhalten bleiben.

  M. wrote @ Januar 27th, 2010 at 10:00

Ich finde manche Kommentare hier sehr witzig. Es gibt tatsächlich hier eine Person die Fr. Zechner lobt und meint Sie mache tolle Arbeit und hat uns tolle Stücke gebracht. Keine Frage Producers und Rudolf waren ein Meilenstein den Fr. Zechner zu verantworten hat. Man darf nicht vergessen das es eine öffentliche lange Diskussion gab, als bekannt wurde das Ihr Vertrag sang und klanglos verlängert wurde. Kunze/Levay sind meine persönlichen Helden. Ich sags ganz ehrlich. Kunze wollte Rudolf machen. Aber den Auftrag bekam er bekanntlich nicht. Deshalb wurde auch das Musical Marie Antoinette bisher nicht in Wien aufgeführt.

Das Bühnenbild war so langweilig. Ich finde es sehr witzig das hier manche schreiben die Darsteller waren so toll, obwohl es keine einzige Kritik im Internet gibt wo die Darsteller gelobt werden. Es ist doch klar das jeder sein bestes gibt. Das steht ausser Frage. Ich musste mir einmal einen gewissen Hrn. Steven Seale in Elisabeth als Tod anhören. Ich habe Elisabeth bestimmt 100x gesehen aber diese Vorstellung war fürchterlich. Er kann natürlich singen, aber für diese Rolle war er absolut nichts. Er gibt aber natürlich sein bestes und so war es auch bei Rudolf. Drew Sarich war perfekt als Schlüsselmacher in Barbarella, aber Rudolf war fürchterlich. Er kann super singen aber für diese Rolle, glatte fehlbesetzung.

Uwe Kröger ist mein Held. Ich habe in Deutschland Musicals gesehen wo er nicht mitspielte. Gähnende Leere im Saal. Ein Tag später war er dabei und es war voll. Er zieht Leute an. Er ist nicht mehr auf der höhe und das ist schrecklich schade. Aber seine Fans wissen nicht wie sich richtige Töne anhören. Deshalb wird Uwe auch noch weiter singen. Aber eines darf man nicht ausser acht lassen, er wollte unbedingt im Sahne Musical mitspielen und er war auch beim Casting und er hat keine Rolle bekommen. Daran sieht man doch das seine Zeit (auch wenns schade ist) vorbei ist.

Zum Schluss möchte ich noch anmerken, Uwe Kröger hat ein grosses Ziel, er möchte Graf Krolock spielen. Möchte jemand wetten ob Fr. Zechner Hrn. Kröger neben oder statt Thomas Borchert diese Rolle spielen lassen wird? Ich glaube da wird in ein paar Monaten eine Ãœberraschung auf uns zukommen…ob wir wollen oder nicht!

Zum Schluss: Martin Bruny ein toller und ehrlicher Artikel, danke dafür!

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 27th, 2010 at 08:02

… fast scheint es, nachdem Uwe Kröger sein eigenes Gästebuch vor etlichen Monaten bereits schloss, dass sich die teilweise niveaulosen Diskussionen darin um seine Person nun ein anderes Forum gefunden haben. Gratulation!

  donna wrote @ Januar 27th, 2010 at 07:18

@ der g.: also ich weiss jz nicht wie viele show oder wie oft der graf uwe kröger gesehen hat jedoch weiss ICH wie oft ich uwe in shows oder bei konzerten sehen durfte rund 120 mal und davon gab es sehr viele fantastische show und bzgk ihrer meinung nach unqualifizierte aussage kann ich nur eines schreiben=>passe mich dem niveau hier an. Einen schönen tag noch!

Anmerkung
Passe ich mich mal dem Niveau dieses Kommentars an: Jeder Darsteller hat wohl die Fans, die er verdient, oder aber Drew Sarich weiß schon, warum er damit nicht viel zu tun haben will. Schönen Tag noch.

  ferenz jozsef csaszar wrote @ Januar 27th, 2010 at 02:42

bravo her bruny! sie haben den nagel auf den kopf getroffen

ich bin unausprechlich glücklich das diese äusserst peinliche inszenierung endlich abgesetzt wurde
wäre ich an frank wildhorn’s stelle hätte ich die vbw wegen rufschädigung und schändung meines stückes
verklagt
abgesehen von der unnötigen streichung des puppenspieler (pfeifer) war auch das scheussliches bühnenbilld, ein furchtbares lichtdesign und eine katastrophale regie,personenregie und dramaturgie die hauptgründe für den misserfolg(im übrigen der grösste flop in der geschichte der vbw)

die deutsche übersetzung war ebenfalls alles andere als gelungen
zur cast kann ich nur sagen noch nie wurde derart schlecht besetzt verantwortliche personen sollten über einen berfufswechsel nachdenken

gottlob wird die originalversion in budapest in absehbarer zeit (saison 2010/2011) wieder aufgenommen was bis sonntag ja leider nicht möglich war da die vbw den ungarn die aufführungsrecht enzogen hatte

  Bella wrote @ Januar 27th, 2010 at 02:19

Meiner Meinung nach hat Herr Bruny recht.
Soweit ich die Rolle des “Puppenspielers” in Ungarn verstanden habe, hätte sie auch in Wien wunderbar gepasst, vielleicht sogar mit einem Uwe Kröger.
Die Leistung des Herrn Sarich möchte ich auch nicht mindern, so hat er doch jede Show, die ich von ihm sehen durfte eine wunderbare Leistung erbracht. Ich bin jedoch in den, teilweise recht zweifelhaften, Genuss der Zweitbesetzungen gekommen und muss sagen, dass ich allen zustimme, die Rory Six nicht als Idealbesetzung ansehen. In meinen Augen war Sasha Di Capri, insbesondere zum Ende der Produktion, ein wirklich hervorragender Rudolf. Ich wage jedoch zu daran zu zweifeln, ob ein solch doch recht fescher Mann, den Rudolf wiederum hätte spielen können ;-)

Was die Promotion betrifft: Joa, da hams aber mal vollkommen recht, hab ich herzlich wenig von gemerkt im vergangenen Jahr… Schon Schade… Für Rudolf, sowie für Frühlings Erwachen.

Was den Zucker angeht: Ich finde die Inszenierung schon recht spannend (bin kein Freund von zu großem Bühnenbild), aber ein viel gewaltigeres Engagement (von dem ich mir sicher bin, dass die Titelrolle des gesanglich definitiv hätte umsetzen können) wäre wirklich ein großer Pluspunkt. Wenn man schon an der Bühne spart, dann bitte nicht an Musik- und Stimmgewalt.

Danke.

  susanne wrote @ Januar 27th, 2010 at 00:06

Ich möchte mich bei Frau Zechner bedanken, dass sie uns dieses wunderbare Musical nach Wien geholt hat! Und die Besetzung hätte nicht besser sein können, allen voran dieser wunderbare, fesche, stimmgewaltige, bühnenpräsente und charismatische Darsteller Drew Sarich- er ist ein Geschenk für diese Produktion gewesen!!!!!!!!!!!!!!!!! der echte >Rudolf war ja nun nicht wirklich ansehnlich im Gegensatz zu Ihm!!!!!!!!!!!!! und die restliche Besetzung war auch wunderbar, die junge Lisa Antoni, eine großartige, hoffnungsvolle, zuversichtliche Mary und all die anderen Darsteller- ich, und alle die ich kenne und dieses Musical gesehen haben danken Frank Wildhorn dafür und hoffen auf weiterer seiner Stücke in Wien !

  der G . wrote @ Januar 26th, 2010 at 22:56

vielen vielen dank für den artikel! und ich muss sagen i agree!!!

@ donna: unqualifizierter könnte eine aussage kaum sein

@ der graf: das uwe kröger manchmal die töne nicht trifft ist sehr gelinde ausgedrückt für einen fuaxpas allererster güte, denn manchmal war leider in jeder vorstellung in der ich herrn kröger erdulden musste!

@ herrn bruny: immer weiter so aber bitte mit sahne *g*

  sarika wrote @ Januar 26th, 2010 at 22:45

dass man mit Zucker gespart hat

you belieben zu scherzening?

Das war ein Vergleich mit der ungarischen Version.

  Donna wrote @ Januar 26th, 2010 at 22:37

@bruny bitte kaufen sie sich einen Spiegel bevor sie über Drew urteilen.
Danke

  KS wrote @ Januar 26th, 2010 at 22:29

Auch ich finde den Artikel sehr gelungen! War sehr heiter ihn zu lesen! Vielen Dank! V.a. dass nochmal die Null-Promotion für FRÃœHLINGS ERWACHEN auf den Punkt gebracht wurde, fand ich klasse. Ohne Promotion geht’s halt nicht…
Leider verstehe ich die Kritik an Frau Zechner aber nicht. Vielleicht wird hier vergessen, dass sie in meinen Augen v.a. ein Musical-Juwel nach Wien gebracht hat, FRÃœHLINGS ERWACHEN? Was kann sie dafür, dass das Publikum solch anspruchsvolle Stücke nicht annimmt und dann Musicals auf die Bühne bringen muss, die die Kassen wieder füllen? Ohne Geld geht bei den VBW auch nichts… Verstehe die Kritik an ihr also nicht wirklich und hoffe sehr, dass ihr Mut zu solch anspruchsvollen und interessanten Stücken wieder gestärkt wird, wenn die Kassen wieder voll sind.

  Andreas wrote @ Januar 26th, 2010 at 20:55

Den Artikel von Herrn Bruny finde ich sehr gut - danke!

Ich fand RUDOLF nicht schlecht, habe aber die Budapester Fassung nicht gesehen, um vergleichen zu können. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die VBW wieder einmal alles gemacht haben, um den mächtigen und mittlerweile alternden Herrn Kröger strahlen zu lassen - so wurde seine Rolle immer größer und das Ganze ging am Sinn vorbei…
Was auch ich mich frage:
Haben wir denn außer Herrn Kröger keine guten Schauspieler mehr?
Muss alles unbedingt er spielen, auch wenn man dann z.B. ein Musical für seine Person entstellen muss und es Vorstellungen gibt, wo man sich bei manchen Szenen nur mehr die Ohren zuhalten kann?
Ist er allein wirklich das Zugpferd, damit heute Menschen ins Theater gehen?

Dass Frau Zechner am falschen Posten sitzt, ist sicherlich eine Tatsache, die wohl niemand, der die letzten Jahre in der Musicallandschaft mitverfolgt und miterlebt hat, leugnen kann. Nur wird sie alles tun, um diesen höchstdotierten Posten zu behalten - auch wenn es so desaströs weitergeht, wie bisher.

  Petra wrote @ Januar 26th, 2010 at 20:50

Zuerst einmal Danke für Ihre Antwort. Ich habe mittlerweile die alte musicals rausgekramt und Ihren Artikel nochmals gelesen. Mir persönlich kommt es eben so vor, als ob Sie damals gar nicht so traurig darüber gewesen sind, dass die “ungarische Zuckerschicht” in Wien ein bißchen dünner ausgefallen ist. ;-)
PB

  Nadja wrote @ Januar 26th, 2010 at 20:29

ich denke es sollte mal gesagt sein, dass dieser artikel “Rudolf” in keiner Weise schlecht macht, sondern lediglich einige mögliche Gründe auflistet, warum die Show gefloppt ist! Wenn man den Artikel sorgfältig durchgelesen hätte, sollte das auch auffallen!!!
Und es gehört sehrwohl zu den Aufgaben eines Musicaldarstellers Promotionarbeit für sich und BESONDERS für seine Show zu machen, denn heutzutage leben Shows auch von Fans der jeweiligen Darsteller…man beachte die Massen von Menschen (oder jungen Mädchen) die jeden Abend vor dem Bühneneingang des Raimundtheaters gewartet haben!
Um noch meine eigene Meinung des Stückes einzubringen: Ich denke dass es vor allem dem Regisseur zuzuschreiben ist, dass die Show gefloppt ist, da sowohl die Songs, als auch die Geschichte gut sind, allerdings die Inszenierung unglaublich langweilig!

  Tessa wrote @ Januar 26th, 2010 at 20:28

das einzig gute dass uwe momentan nicht auf einer bühne steht is wohl dass er solchen artikeln entgehen kann ;-)

  Petra wrote @ Januar 26th, 2010 at 20:16

S.g. Herr Bruny,

eine Frage: Wenn man sich Ihren Rudolf-Premieren-Bericht in der “musicals” ansieht, dann liest sich dieser für mich durchaus positiv. Speziell auch der Vergleich mit der ungarischen Produktion. Was ist passiert, dass sich Ihre Meinung über die Show so geändert hat? Liegt es “nur” an den vorgenommenen Adaptionen? Die zugegeben schlechte PR der VBW kann doch daran nicht schuld sein?
LG, PB

Hallo PB,
ich kann keinen Widerspruch zu meiner Kritik in musicals entdecken. Einige Kritikpunkte sind jetzt betonter herausgearbeitet, mehr sehe ich nicht.
lg
mb

  Sabine wrote @ Januar 26th, 2010 at 18:40

Also ich finde das ehrlich gesagt eine Frechheit, wir Sie über Rudolf schreiben!!! Ich finde es war eines der Besten Stücke in den letzten Jahren. Und die Darsteller waren einfach grandios, allen voran Drew Sarich!!!! Seine Stimme ist umwefend und seine gesamte Darstellung des Rudolf war spitze! Man konnte sich richtig in die Geschichte hineinversetzen und hat die ganze Zeit mitgefühlt!
Er hätte Taffee sicher nicht so gut gespielt, Rudolf war genau die richtige Rolle für ihn. Man nimmt es ihm total ab! Und was soll denn das bitte heißen “niemand nimmt sarich einen gutaussehenden prinzen ab”??? Drew Sarich sieht verdammt gut aus. Und auch wenn er nicht gut aussehen würde, hier geht es ja nicht nur ums aussehen, sondern um das Singen und Spielen. Und ich finde von seinem engl. Akzent hört man ja nun wirklich nicht viel. Er hat das einfach toll gemacht!!!!!
Und ich kann auch nicht wirklich nachvollziehen, dass Taffee/Uwe kröger eine größere Rolle spielen soll, als Rudolf!!! So oft kommt er nun auch wieder nicht vor, ganz im Gegenteil zu Rudolf, der in fast jeder Szene zu sehen ist!!!!!
Und was die Promotion angeht, das liegt nun wirklich nicht an den Darstellern sondern an den VBW! Es ist ja nicht jeder wie Uwe Kröge und das finde ich auch gut so. Denn so kommt nämlich Drew Sarich, viel symphatischer rüber als z.B. Uwe Kröger. Ich finde es gut, dass er sich nicht überall in den Mittelpunkt stellt, er wirkt dadurch viel bodenständiger und ist einfach bescheidener. Aber für mich trotzdem der beste Sänger und Schauspieler! Er hat Rudolf zu einem wirklich großartigen Stück gemacht!!!!!
Genauso wie unter anderem Wietske, Carin und Lisa, die alle Abend für Abend wundervolle Shows gezeigt habe!!!!!

  Elisabeth wrote @ Januar 26th, 2010 at 17:33

@Rudolf war doch gut: soweit ich weiß plant Uwe Kröger mit seinem Programm das er anlässlich seines 45.Geburtstags in der Wr Stadthalle präsentiert hat auf Tournée zu gehen. Deutschland,Schweiz,Österreich. Auf seiner HP hat er sich aber noch nicht offiziell dazu geäussert und auch seitens seines Managements gibt es keine Infos dazu.

  Rudolf war doch gut wrote @ Januar 26th, 2010 at 17:05

da sich in diesem forum offensichtlich einige insidern tummeln, weiß zufällig jemand, was uwe kröger als nächstes geplant hat (nach seiner angeblichen arbeitslosigkeit). danke.

  der_graf wrote @ Januar 26th, 2010 at 16:50

@Michael bei solcher Schreibweise was Sie an den Tag legen würde ich mir keine Kritik zutrauen ausserdem ist sie mehr als unangepasst.Ein
Bruny genügt und Nachplauderer sind unerwünscht. Arbeiten Sie beim AMS weil Sie wissen das Uwe arbeitslos ist?? Ist man deshalb arbeitslos wenn man seine “Projekte nicht an die grosse Glocke hängt” Auch an Sie eine Frage wie oft waren Sie in Rudolf um eine solche Kritik abzugeben.
mfg der_graf

  Elisabeth wrote @ Januar 26th, 2010 at 16:41

@Martin Bruny: mein persönlicher Focus liegt aber nicht auf den paar entschuldigenden Worten die das vielleicht etwas abschwächen sollen sondern schon am ganzen Inhalt des Geschriebenen-sorry!!

  Martin Bruny wrote @ Januar 26th, 2010 at 16:28

Ich finds immer wieder bemerkenswert, wie schnell manche Postings ihren Weg durch all die Firen da draußen machen. Ich möchteden Fokus auf einen Satz lenken: “Man kann ihm keinen Vorwurf machen …” Es geht hier also nicht darum, Drew Sarich einen Vorwurf zu machen, denn geschrieben habe ich ja: “Man kann ihm keinen Vorwurf machen” und nicht etwa “Brutus war ein ehrenwerter Mann”.
lg
Martin Bruny

  der_graf wrote @ Januar 26th, 2010 at 15:02

Einige Dinge in ihren Bericht muss man wieder mal klarstellen
Punkt 1 für die Promotion sind die VBWS zuständig keine Werbung keinen Tag der offenen Türe nicht so wie beim Tanz das man die Trommeln wie verrückt rührt.
Punkt 2 Ich habe die Produktion in Budapst gesehen und auch nach mehreren Shows hat er mich nicht sonderlich begeistert wobei stimmlich Drew den Rudolf aus Budapest bei weiten überlegen ist.
Weil in Budapest spielen in fast jeder Produktion die selben Darsteller wodurch die Stücke eintönig wirken
Punkt 3 Der Puppenspieler hätte auch in der Wiener Version das Stück nicht gerettet da es einfach punkto Bühnenbild sowieso schwach wahr.
Hätte mir davon mehr erwartet trotz einer Auszeichnung in einer Musicalzeitung.
Punkt 4 Taffee -Uwe Kröger es stimmt das er manchmal die Töne nicht trifft aber es gibt schlechteres zb. Claudia als Larisch war eine Zumutung
wenn man das Stück bei diesen Preisen sieht und dann Rory als Rudolf und Claudia als Larisch dann besucht man es nie wieder.
Nun eine private Frage an sie wie wäre ihre Beurteilung des Stückes ausgefallen hätte Uwe nicht mitgespielt???
mfg der_graf

  Elisabeth wrote @ Januar 26th, 2010 at 14:14

Ich glaube nicht dass Herr Sarich es als seinen Job ansah die Show zu promoten. Seine Aufgabe war es jeden Abend eine absolute Topleistung auf der Bühne zu erbringen und ich denke das hat er mit Bravour getan. Alles andere fällt imho nicht in seinen Kompetenzbereich, das ist Sache der VBW und wenn die ihn nicht zu Promoauftritten eingeladen haben wird er sich auch nicht aufdrängen sondern sich an seinem Privatleben erfreuen. Nicht jeder Darsteller ist “Seitenblicke”-geil…zum Glück!!

  Andrea wrote @ Januar 26th, 2010 at 11:18

ja sehr schön, schließe mich an ;) und wer weiß, vielleicht schmeckt ja das Sahnehäubchen doch, geben wir ihm ne Chance!

  Lara wrote @ Januar 26th, 2010 at 09:58

Danke für diesen Artikel! Es war eine Wohltat ihn zu lesen. Er bringt auch meinen Frust über die VBW voll und ganz zum Ausdruck.

  Michael wrote @ Januar 26th, 2010 at 09:41

der artikel ist gerechtfertigt. eigentlich könnte man von einer kompletten fehlbesetzung sprechen. uwe kröger ist toll, aber wenn man sich die dvd anschaut finde ich hätte drew sarich als graf bessere figur gemacht. rudolf komplette fehlbesetzung. niemand nimmt sarich einen gutaussehenden prinzen ab. sein englischer akzent hat die stimmund nicht gerade verbessert. ich verstehe nicht warum kein österreicher den kaiser franz joseph gespielt hat. andererseits hat die lisa antoni mit wiener dialekt die sache bissl ins lächerliche gezogen. eigentlich hätte dieser dialekt auf der bühne sein MÃœSSEN. aber da nur die lisa diesen hatte, wars fast schon peinlich. eines muss man ganz offen und ehrlich sagen, fr. kathi zechner ist vollkommen die falsche person, aber leider wird sie noch lange “die fäden in der hand” haben. selbst der sehr veehrte peter weck hat bei einer premiere einmal gesagt, seit die zechner da ist kam nichts gutes, recht hat er.

thomas borchert hat vor wenigen tagen erzählt, es sei derzeit “In” musicals aus berühmten ländern zusammenzubasteln. er hasse diese musicals und finde diese furchtbar, egal ob mamma mia oder jürgens musical. und nun was hat die zechner nun nach wien geholt? ja richtig…

das einzige gute an der sache, ein leider stimmlich nicht mehr auf der höhe seiender uwe kröger ist in wien arbeitslos gemeldet worden, er bekam keine rolle. anscheinend haben auch die vbw bemerkt er bringt es leider nicht mehr.

  donna wrote @ Januar 26th, 2010 at 07:09

Mal wieder klar beim herrn dreht sich mal wieder alles um herrn kröger,traurig…fällt ihnen nichts anderes mehr ein?!

  Julia wrote @ Januar 26th, 2010 at 00:01

Wieder einmal ein großartiger Artikel, der mir aus der Seele spricht! Bravo! Ein Hoch auf die Ehrlichkeit! Danke für diesen erfrischenden Bericht!

LG, Julia

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