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Kein Oscar für Alan Menken / Stephen Schwartz & die peinsame “Oscar”-Übertragung des ORF

“Wir sind Oscar”, dürften sich wohl die Redakteure des ORF gedacht haben, als sie nach der Verleihung des Auslands-Oscars an Österreich die Live-Übertragung aus Los Angeles unterbrachen und ein zweites Mal den “Moment des Entzückens” einspielten. Sie meinten ganz offensichtlich, Jon McLaughlins Live-Performance des Oscar-nominierten Songs “So close” sei nicht so wichtig, um auch gesendet zu werden. Was für ein Glück, dass es andere Sender gibt, die auch in den kommenden Jahren die “Oscars” übertragen werden. Da kann man auf den ORF auch gerne verzichten.

Alan Menken & Stephen Schwartz gingen bei den Oscars 2008 leer aus. Der Gewinner in der Kategorie “Music (Song)”: “Falling Slowly” aus dem Film “Once” (Musik und Text von Glen Hansard und Marketa Irglova).

“Sweeney Todd”, die Verfilmung des gleichnamigen Musicals von Stephen Sondheim, konnte die Jury in einer einzigen Kategorie überzeugen: “Art Direction” (Preisträger: Dante Ferretti (Art Direction); Francesca Lo Schiavo (Set Decoration))

Peinliches ist den Verantwortlichen bei der Rubrik “In memoriam” passiert. So wurde zwar Heath Ledger gedacht, auf Brad Refro, der im Januar 2008 an einer Überdosis Rauschgift starb, wurde jedoch vergessen.

Was die Zuschauerzahlen betrifft, so war es für die TV-Übertragung der Academy Awards kein gutes Jahr. Die Einschaltquoten gaben um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr nach. Der Hollywood Reporter spricht von einem Flop.

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