Home RSS Go RED Go BLACK

Peter Weck: “Das ist einfallslos.”

Aus einem Interview von »inwien« mit Peter Weck:

inwien: Mit »Cats« ist Wien als Musicalstadt gestartet. Was hat sich seither in der Musicalszene getan?
Peter Weck: Das ist eine schwierige Frage. Ich bin nicht jemand, der Fehler sucht. Aber ich finde es nicht in Ordnung, wenn manche Häuser zu Zweitbühnen werden und Produktionen übernehmen. Das ist einfallslos. Man könnte natürlich sagen, dass ich das auch gemacht habe, weil »Cats« aus England gekommen ist. Aber das stimmt nicht, das war eine eigene Produktion und kein Gastspiel eines anderen Theaters. Wir waren bahnbrechend.

Link
- inwien

9 Kommentare »

  Andreas wrote @ Januar 30th, 2012 at 18:10

Also: ich habe Peter Weck sicherlich bei 10 Interviews alleine in der letzten Zeit gesehen: der obligatorische “Seitenhieb” auf die VBW, seine Nachfolger, die Stücke, etc. war alles andere als “zurückgehalten”.

Ich schätze seinen Verdienst sehr, aber wenn er dann alles, was nach ihm kam schlechtredet, hat er diesen gleich wieder verspielt.

Auch für Peter Weck müsste das eine oder andere dabei sein, dass auch sein Lob verdient hätte …. aber nein.

Und ja: wir werden alle alt, aber das heisst doch nicht, dass wir nur mehr gehässig unterwegs sein müssen.

  Klaus wrote @ Januar 30th, 2012 at 13:24

Man darf nicht so tun, als hätte Peter Weck das Rad neu erfunden.
Vor´m Weck gab es schon Rolf Kutschera und Marcel Prawy. Letzterer hat überhaupt das Musical in Wien zum laufen gebracht. Gut, Peter Weck führte den Open End Bus-Tourismus ein . Aber Musical war schon vor Cats in Wien populär.

  lily wrote @ Januar 30th, 2012 at 10:02

Ohne Peter Weck hätten wir wahrscheinlich überhaupt keine Musical-Theater in Wien.

@Andreas:

Alt werden wir alle, oder wollen Sie jung sterben? Dieser Kommentar ist wirklich unter die Gürtellinie.

Frustriert und gehässig? Ich finde sogar, daß er sich sehr zurück gehalten hat in den Jahren, die er nicht mehr Intendant ist. Viele andere geben zu jedem Schmarren ihren Senf ab und kritisieren alles - gut oder schlecht - was nach ihnen kommt. Kann mich nicht an viele Wortspenden, vor allem negative, von Weck zum Theme VBW erinnern.

  Klaus wrote @ Januar 28th, 2012 at 20:46

Man muss auch fairerhalber zugeben, dass es Peter Weck zu seiner Intendanz wesentlich einfacher gehabt hat, wo die VBW noch nicht als ungeliebtes Stiefkind der Stadt Wien behandelt worden ist.

Aber eines stimmt schon: Theaterblut besassen die Nachfolger von Peter Weck nicht.

  C. wrote @ Januar 27th, 2012 at 20:48

Finde auch, dass keines der von Andreas genannten Attribute auf Peter Weck zutrifft - irgendwie auch ein wenig respektlos gegenüber einem Künstler seines Alters, oder?
Leider bietet das Internet immer öfters eine Bühne für ein sich-im-Ton-vergreifen … schön brav immer unter dem Mantel irgendwelcher Nick-Names.

  Silvia wrote @ Januar 27th, 2012 at 19:49

Muss Herrn Brunys hier meine volle Zustimmung geben!
Ich wäre auch etwas “verstimmt”, wenn man meine jahrelange Aufbauarbeit systematisch kaputt macht und die VBW langsam als Österreichfiliale der Stage Entertainment umfunktioniert. Bin schon sehr auf die Intendantenbestellung gespannt, dann wird man ja die zukünftige Ausrichtung der VBW erkennen…
Hut ab vor Herrn Weck!

  der G. wrote @ Januar 27th, 2012 at 18:32

finde ihn weder frustriert, noch gehässig, im Gegenteil, er ist und bleibt ein Kenner der Genre, und bringt es einfach auf den Punkt!

  Martin Bruny wrote @ Januar 27th, 2012 at 15:14

Ich sehe ihn eher als begeisterten, leidenschaftlichen 80-Jährigen, kreativ bis heute und keiner dieser schleimigen Guscher, die sich stets bedeckt halten, weil sie glauben, sich die Karriereleiter raufschleimen und raufschweigen zu können.

  Andreas wrote @ Januar 27th, 2012 at 15:08

Ja klar, wirklich gute Arbeit DAMALS … aber heute ein alter, frustrierter & gehässiger Mann … schade eigentlich ….!

Ihr Kommentar

Abonniere ohne zu kommentieren

HTML-Tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>